FUJIFILM X-T50 im Review: 40 MP, IBIS und Filmsimulationsrad
26. September 2026
Im Frühjahr 2024 brachte Fujifilm mit der FUJIFILM X-T50 den 40,2-MP-Sensor und den Bildstabilisator der X-T5 in die kompakte zweistellige X-T-Serie. Mit Akku und Karte wiegt sie 438 g, dazu kommen ein Filmsimulationsrad und ein Klappblitz. Das Amazon-Angebot umfasst das Standardzoom XF 16-50 mm F2.8-4.8. Stand: 2026-09-26[1][2][5]
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
Geeignet für kompakte Reisefotos
Hohe Auflösung, Bildstabilisator und Filmsimulationen passen bei der X-T50 in 438 g. Im CHIP-Testlabor erreicht sie laut photoscala 2.677 Linienpaare pro Bildhöhe und bleibt bis ISO 3.200 rauscharm. DPReview lobt JPEG- und RAW-Qualität sowie die Farbprofile, die sich über das Filmrad direkt wählen lassen.[1][3][4]
Klassische Räder für Belichtungszeit und Belichtungskorrektur, ein Joystick und ein Automatikhebel für Einsteiger machen die Bedienung flexibel. Über USB-C lädt die Kamera auch an Powerbanks.[1][2]
8.2
BildqualitätSehr gut
Den 40,2-MP-Sensor teilt die X-T50 mit der X-T5; die DR-Modi schützen Lichter laut DPReview bei nur geringem Rauschnachteil.[1][3]
Bildqualität8.2
Sensorleistung und Dynamikumfang
8.7
Den 40,2-MP-Sensor teilt die X-T50 mit der X-T5; die DR-Modi schützen Lichter laut DPReview bei nur geringem Rauschnachteil.[1][3]
Rauschverhalten bei wenig Licht
7.3
Rauscharm bleibt die Kamera laut photoscala bis ISO 3.200, sichtbares Rauschen beginnt bei ISO 6.400, A3-Drucke gelingen bis ISO 12.800.[4]
Farbwiedergabe und Weißabgleich
8.5
Zwanzig Filmsimulationen, davon acht direkt auf dem Filmrad und drei eigene Speicherplätze, erlauben eine sehr feine Farbabstimmung; DPReview lobt die Farbprofile.[1][2][3]
Detailauflösung und Schärfe
9
Im CHIP-Testlabor erreicht die X-T50 laut photoscala 2.677 Linienpaare pro Bildhöhe, knapp unter den 2.806 der X-T5.[4]
Leistung der internen Bildverarbeitung
7.9
Rund 190 MB/s Schreibrate auf UHS-II-Karten misst digitalkamera.de, JPEGs aus der Kamera nennt DPReview sehr gut.[2][3]
Stabilisierungswirkung
7.5
Fujifilm nennt bis zu 7 Stufen, digitalkamera.de erreicht mit dem 16-50 mm 3 Stufen im Weitwinkel und 4 2/3 im Tele, photoscala 4 bis 5 Stufen.[1][2][4]
Qualität von JPEG und RAW im Alltag
8.4
Für JPEG und RAW bescheinigt DPReview eine sehr gute Qualität, RAW speichert die Kamera mit 14 Bit, dazu HEIF mit 10 Bit.[1][3]
FUJIFILM X-T50 gegen Fujifilm X-S20 im Direktvergleich
Bild- und Autofokusleistung im Verhältnis zum Preis
7,3
7,6
Video- und Foto-Features in der Preisklasse
7,9
8,3
Objektivangebot und Systemkosten
8,0
8,2
Akkus und Zubehör
4,8
8,9
Update- und Support-Perspektive
7,5
7,5
Garantie und Service
7,1
7,1
Preis zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6,8
7,5
Bei Bildqualität führt FUJIFILM X-T50 mit 8,2 gegen 7,8. Dafür holt Fujifilm X-S20 bei Verarbeitung 6,9 gegen 6,4. Es hängt davon ab, was schwerer zählt: Verarbeitung oder Bildqualität.
Einen Spritzwasser- und Staubschutz gibt es nicht. Beim Verfolgen unvorhersehbar bewegter Motive liegt der Autofokus laut DPReview spürbar unter der Konkurrenz. Mit 305 Bildern je Akkuladung ist die Laufzeit knapp, und es steht nur ein SD-Slot zur Verfügung.[1][3][4]
Abdichtung, zwei Slots und einen größeren Akku bietet die Fujifilm X-T5 mit demselben Sensor.
Bildqualität und Stabilisator
Mit 2.677 Linienpaaren pro Bildhöhe liegt die X-T50 laut photoscala knapp unter den 2.806 der X-T5 und deutlich über der 26-MP-Vorgängerin. Rauschen wird ab ISO 6.400 sichtbar, A3-Drucke gelingen bis ISO 12.800.
Zwanzig Filmsimulationen prägen den Look schon in der Kamera, acht davon liegen direkt auf dem Filmrad, drei Speicherplätze nehmen eigene Einstellungen auf. Fujifilm nennt bis zu 7 Stufen Stabilisierung, digitalkamera.de misst mit dem 16-50 mm 3 Stufen im Weitwinkel und 4 2/3 im Tele, photoscala 4 bis 5 Stufen.[1][2][4]
6.4
VerarbeitungBefriedigend
Top- und Bodenplatte bestehen laut digitalkamera.de aus Magnesiumlegierung, das Mittelteil aus Kunststoff; DPReview spricht insgesamt von Kunststoff statt Magnesium wie bei der X-T5.[2][3]
Verarbeitung6.4
Gehäusestabilität und Materialqualität
7.2
Top- und Bodenplatte bestehen laut digitalkamera.de aus Magnesiumlegierung, das Mittelteil aus Kunststoff; DPReview spricht insgesamt von Kunststoff statt Magnesium wie bei der X-T5.[2][3]
Abdichtung und Robustheit
3.3
Einen Spritzwasser- und Staubschutz gibt es laut digitalkamera.de und photoscala nicht.[2][4]
Qualität von Tasten, Rädern und Klappen
7.6
Drei klassische Räder und ein straff rastendes Belichtungskorrekturrad bedienen sich gut, die drückbaren Multifunktionsräder werden beim Drehen aber leicht mitgedrückt.[2]
Bajonett und Passgenauigkeit
7.4
Ans X-Bajonett passen alle XF- und XC-Objektive, DPReview hebt das Angebot günstiger Festbrennweiten hervor.[1][3]
Sucher- und Displaymechanik
6.7
Klappbar ist der Monitor 45 Grad nach unten und 90 Grad nach oben, für Selfies und Videoaufnahmen von vorn reicht das nicht.[1][2]
Akkufach und Speicherkartenklappen
5.6
Akku und Karte teilen sich ein Fach, die Kartenentnahme ist laut digitalkamera.de fummelig, der Slot sitzt laut photoscala ungünstig neben dem Akku.[2][4]
Wärmeverhalten bei Video
7
Die Aufnahmedauer ist laut digitalkamera.de nicht künstlich begrenzt, limitierend ist eher der Akku mit rund 45 Minuten; per USB lässt sich Dauerstrom zuführen.[1][2]
Autofokus, Serienbild und Video
Motiverkennung erfasst Menschen, Tiere, Vögel, Fahrzeuge, Flugzeuge und Züge. digitalkamera.de misst 0,18 Sekunden im Weitwinkel und 0,41 Sekunden im Tele bis zur Aufnahme, der Single-AF mit Fokuspriorität lieferte im Tele allerdings unscharfe Bilder. Ein Firmware-Update im Dezember 2024 sollte AF-Genauigkeit und Motivverfolgung verbessern.
Mechanisch schafft die X-T50 8 Bilder pro Sekunde, elektronisch 13,4 Bilder pro Sekunde für 32 RAW-Aufnahmen, 20 Bilder pro Sekunde nur mit Crop. Video nimmt sie in 6,2K30 mit 1,23-fachem Crop auf, 4K60 mit 1,14-fachem Crop, jeweils mit F-Log2 und 10 Bit bei bis zu 360 Mbit/s.[1][2][3]
6.9
Funktionen und DesignBefriedigend
Motive erkennt der Autofokus zuverlässig, das Tracking liegt laut DPReview aber spürbar unter der Konkurrenz; digitalkamera.de misst 0,18 Sekunden im Weitwinkel und 0,41 Sekunden im Tele.[2][3]
Funktionen und Design6.9
Autofokus- und Tracking-Leistung
6.4
Motive erkennt der Autofokus zuverlässig, das Tracking liegt laut DPReview aber spürbar unter der Konkurrenz; digitalkamera.de misst 0,18 Sekunden im Weitwinkel und 0,41 Sekunden im Tele.[2][3]
Serienbild und Buffer
6.4
Mechanisch schafft die X-T50 8 Bilder pro Sekunde für 35 RAW-Aufnahmen, elektronisch 13,4 Bilder pro Sekunde für 32 RAW, 20 Bilder pro Sekunde nur mit Crop.[1][2]
Sucher und Displayqualität
6.6
Mit 2,36 Millionen Bildpunkten und 0,62-facher Vergrößerung fällt der Sucher klein aus, der Monitor löst mit 1,84 Millionen Bildpunkten fein auf, erreicht aber nur 580 cd/m².[1][2][3]
Bedienkonzept und Individualisierung
8
Filmrad, Zeitenrad mit Automatikhebel, Joystick und ein frei belegbares Quick-Menü mit zwölf Funktionen bieten viel Direktzugriff; das Hauptmenü ist laut digitalkamera.de komplex und ohne Touch.[1][2]
IBIS und Stabilisierung
8
Erstmals in der zweistelligen X-T-Serie stabilisiert der Sensor über 5 Achsen mit bis zu 7 Stufen, beim Video hilft zusätzlich ein digitaler Stabilisator.[1][2]
Video-Funktionen (Auflösung, Framerates, Codecs)
8.1
Video gelingt in 6,2K30 mit 1,23-fachem Crop, 4K30 ohne Crop und 4K60 mit 1,14-fachem Crop, mit F-Log2, 10 Bit und bis zu 360 Mbit/s; DPReview misst 24,9 ms Rolling Shutter bei 6,2K.[1][2][3]
Anschlüsse
6.4
USB-C nach 3.2 Gen 2, Micro-HDMI und eine 3,5-mm-Buchse für Mikrofon sind vorhanden, Kopfhörer brauchen den mitgelieferten USB-C-Adapter.[1][2]
Speicherkarten-Slots
4.9
Nur ein SD-Slot steht zur Verfügung, er unterstützt immerhin UHS-II.[1][4]
Konnektivität (WLAN, Bluetooth)
7.5
WLAN funkt mit 2,4 und 5 GHz nach 802.11ac, dazu kommt Bluetooth 4.2 für die Kopplung mit dem Smartphone.[1]
Gewicht und Ergonomie
6.8
Mit 438 g ist die X-T50 leicht, der kleine Griff bietet dank Daumenmulde guten Halt, eine Griffverlängerung gibt es laut digitalkamera.de nicht mehr.[1][2]
Gehäuse, Sucher und Akku
Laut digitalkamera.de bestehen Top- und Bodenplatte aus Magnesiumlegierung, das Mittelteil aus Kunststoff unter griffigem Gummi. Rechts hinten rastet das Belichtungskorrekturrad so straff, dass es sich im Alltag nicht versehentlich verstellt. Mit 0,62-facher Vergrößerung fällt der Sucher klein aus, mit Brille lässt er sich nicht ganz überblicken.
Nach unten klappt der Monitor um 45 Grad, nach oben um 90 Grad, eine Selfie-Stellung fehlt. Im Sucherbuckel sitzt ein Klappblitz mit gemessener Leitzahl 4,5. Kopfhörer werden über einen mitgelieferten USB-C-Adapter angeschlossen.[1][2]
Fazit und Kaufempfehlungen
7.2Gesamtwertung
Gut
Die FUJIFILM X-T50 bringt den 40,2-MP-Sensor und den Bildstabilisator der X-T5 in ein Gehäuse von 438 g mit Filmsimulationsrad und Klappblitz. Bildqualität und Farben überzeugen, Wetterschutz, zweiter Slot und ein ausdauernder Akku fehlen, und der Autofokus verfolgt Motive schwächer als bei Sony oder Canon.
Bildqualität
8.2
Verarbeitung
6.4
Funktionen und Design
6.9
Preis-Leistung
7.1
PROS
2.677 Linienpaare im CHIP-Labor
Bildstabilisator bis 7 Stufen
Filmsimulationsrad und Klappblitz
CONS
Kein Wetterschutz
Kleiner Akku und kleiner Sucher
Tracking unter Klassenniveau
Die FUJIFILM X-T50 überzeugt mit hoher Auflösung, wirksamem Bildstabilisator, sehr guten JPEGs, direkter Bedienung über Räder und einem kompakten Gehäuse mit Blitz. Gedämpft wird das Urteil durch den fehlenden Wetterschutz, die kurze Akkulaufzeit, den kleinen Sucher, den einzelnen Kartenslot und das schwächere Tracking.[2][3][4]
Mit Abdichtung, zwei Slots und größerem Sucher arbeitet die Fujifilm X-T5. Einen größeren Griff und Akku bei 26 MP bietet die Fujifilm X-S20. Besseren Autofokus und längere Laufzeit liefert laut DPReview die Sony Alpha 6700. Im Messsucher-Stil gibt es denselben Sensor in der FUJIFILM X-E5. Weitere Modelle ordnet die Übersicht zu Systemkameras ein.
FUJIFILM X-T50 schwarz mit XF 16-50 mm
Kompakte spiegellose Kamera mit IBIS
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
7.1
Preis-LeistungGut
Bildqualität nahe der X-T5 gibt es laut Preisvergleich ab rund 1.250 Euro für das Gehäuse, beim Tracking bieten Konkurrenten mehr.[2][3][4]
Preis-Leistung7.1
Bild- und Autofokusleistung im Verhältnis zum Preis
7.3
Bildqualität nahe der X-T5 gibt es laut Preisvergleich ab rund 1.250 Euro für das Gehäuse, beim Tracking bieten Konkurrenten mehr.[2][3][4]
Video- und Foto-Features in der Preisklasse
7.9
40 MP, Sensorstabilisator, 6,2K-Video und ein eingebauter Blitz in einem so kleinen Gehäuse sind in dieser Preisklasse selten.[1][3]
Objektivangebot und Systemkosten
8
Neben dem breiten XF-Angebot mit vielen günstigen Festbrennweiten gibt es Autofokus-Objektive von Drittanbietern für das X-Bajonett.[3]
Akkus und Zubehör
4.8
Der NP-W126S reicht laut Fujifilm für 305 Bilder, DPReview nennt das für die Klasse niedrig; geladen wird per USB-C auch an Powerbanks.[1][2][3]
Update- und Support-Perspektive
7.5
Ein Firmware-Update im Dezember 2024 verbesserte laut digitalkamera.de AF-Genauigkeit und Motivverfolgung, das Modell von 2024 ist weiter aktuell.[2]
Garantie und Service
7.1
In der EU gilt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren, Fujifilm stellt Handbücher und Firmware auf der eigenen Website bereit.[1]
Preis zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6.8
Laut DPReview bietet die Sony a6700 besseren Autofokus und Akku, die X-T5 kostet laut photoscala rund 470 Euro mehr, bringt aber Abdichtung und zwei Slots.[3][4]
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage der Einordnung sind die technischen Daten von Fujifilm, die Tests von digitalkamera.de, DPReview und photoscala mit Messwerten aus dem CHIP-Testlabor sowie das Amazon-Angebot. Eigene Messungen liegen nicht vor. Alle 31 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Andreas ist unser Foto- und Video-Spezialist bei 1aus3.net. Er hat Digitaltechnik studiert und erstellt alle Inhalte rund um Foto und Video. Neben Technik ist Musik seine große Leidenschaft.
Den 40,2-MP-Sensor teilt die X-T50 mit der X-T5; die DR-Modi schützen Lichter laut DPReview bei nur geringem Rauschnachteil.[1][3]
Rauschverhalten bei wenig Licht
7.3
Rauscharm bleibt die Kamera laut photoscala bis ISO 3.200, sichtbares Rauschen beginnt bei ISO 6.400, A3-Drucke gelingen bis ISO 12.800.[4]
Farbwiedergabe und Weißabgleich
8.5
Zwanzig Filmsimulationen, davon acht direkt auf dem Filmrad und drei eigene Speicherplätze, erlauben eine sehr feine Farbabstimmung; DPReview lobt die Farbprofile.[1][2][3]
Detailauflösung und Schärfe
9
Im CHIP-Testlabor erreicht die X-T50 laut photoscala 2.677 Linienpaare pro Bildhöhe, knapp unter den 2.806 der X-T5.[4]
Leistung der internen Bildverarbeitung
7.9
Rund 190 MB/s Schreibrate auf UHS-II-Karten misst digitalkamera.de, JPEGs aus der Kamera nennt DPReview sehr gut.[2][3]
Stabilisierungswirkung
7.5
Fujifilm nennt bis zu 7 Stufen, digitalkamera.de erreicht mit dem 16-50 mm 3 Stufen im Weitwinkel und 4 2/3 im Tele, photoscala 4 bis 5 Stufen.[1][2][4]
Qualität von JPEG und RAW im Alltag
8.4
Für JPEG und RAW bescheinigt DPReview eine sehr gute Qualität, RAW speichert die Kamera mit 14 Bit, dazu HEIF mit 10 Bit.[1][3]
Verarbeitung6.4
Gehäusestabilität und Materialqualität
7.2
Top- und Bodenplatte bestehen laut digitalkamera.de aus Magnesiumlegierung, das Mittelteil aus Kunststoff; DPReview spricht insgesamt von Kunststoff statt Magnesium wie bei der X-T5.[2][3]
Abdichtung und Robustheit
3.3
Einen Spritzwasser- und Staubschutz gibt es laut digitalkamera.de und photoscala nicht.[2][4]
Qualität von Tasten, Rädern und Klappen
7.6
Drei klassische Räder und ein straff rastendes Belichtungskorrekturrad bedienen sich gut, die drückbaren Multifunktionsräder werden beim Drehen aber leicht mitgedrückt.[2]
Bajonett und Passgenauigkeit
7.4
Ans X-Bajonett passen alle XF- und XC-Objektive, DPReview hebt das Angebot günstiger Festbrennweiten hervor.[1][3]
Sucher- und Displaymechanik
6.7
Klappbar ist der Monitor 45 Grad nach unten und 90 Grad nach oben, für Selfies und Videoaufnahmen von vorn reicht das nicht.[1][2]
Akkufach und Speicherkartenklappen
5.6
Akku und Karte teilen sich ein Fach, die Kartenentnahme ist laut digitalkamera.de fummelig, der Slot sitzt laut photoscala ungünstig neben dem Akku.[2][4]
Wärmeverhalten bei Video
7
Die Aufnahmedauer ist laut digitalkamera.de nicht künstlich begrenzt, limitierend ist eher der Akku mit rund 45 Minuten; per USB lässt sich Dauerstrom zuführen.[1][2]
Funktionen und Design6.9
Autofokus- und Tracking-Leistung
6.4
Motive erkennt der Autofokus zuverlässig, das Tracking liegt laut DPReview aber spürbar unter der Konkurrenz; digitalkamera.de misst 0,18 Sekunden im Weitwinkel und 0,41 Sekunden im Tele.[2][3]
Serienbild und Buffer
6.4
Mechanisch schafft die X-T50 8 Bilder pro Sekunde für 35 RAW-Aufnahmen, elektronisch 13,4 Bilder pro Sekunde für 32 RAW, 20 Bilder pro Sekunde nur mit Crop.[1][2]
Sucher und Displayqualität
6.6
Mit 2,36 Millionen Bildpunkten und 0,62-facher Vergrößerung fällt der Sucher klein aus, der Monitor löst mit 1,84 Millionen Bildpunkten fein auf, erreicht aber nur 580 cd/m².[1][2][3]
Bedienkonzept und Individualisierung
8
Filmrad, Zeitenrad mit Automatikhebel, Joystick und ein frei belegbares Quick-Menü mit zwölf Funktionen bieten viel Direktzugriff; das Hauptmenü ist laut digitalkamera.de komplex und ohne Touch.[1][2]
IBIS und Stabilisierung
8
Erstmals in der zweistelligen X-T-Serie stabilisiert der Sensor über 5 Achsen mit bis zu 7 Stufen, beim Video hilft zusätzlich ein digitaler Stabilisator.[1][2]
Video-Funktionen (Auflösung, Framerates, Codecs)
8.1
Video gelingt in 6,2K30 mit 1,23-fachem Crop, 4K30 ohne Crop und 4K60 mit 1,14-fachem Crop, mit F-Log2, 10 Bit und bis zu 360 Mbit/s; DPReview misst 24,9 ms Rolling Shutter bei 6,2K.[1][2][3]
Anschlüsse
6.4
USB-C nach 3.2 Gen 2, Micro-HDMI und eine 3,5-mm-Buchse für Mikrofon sind vorhanden, Kopfhörer brauchen den mitgelieferten USB-C-Adapter.[1][2]
Speicherkarten-Slots
4.9
Nur ein SD-Slot steht zur Verfügung, er unterstützt immerhin UHS-II.[1][4]
Konnektivität (WLAN, Bluetooth)
7.5
WLAN funkt mit 2,4 und 5 GHz nach 802.11ac, dazu kommt Bluetooth 4.2 für die Kopplung mit dem Smartphone.[1]
Gewicht und Ergonomie
6.8
Mit 438 g ist die X-T50 leicht, der kleine Griff bietet dank Daumenmulde guten Halt, eine Griffverlängerung gibt es laut digitalkamera.de nicht mehr.[1][2]
Preis-Leistung7.1
Bild- und Autofokusleistung im Verhältnis zum Preis
7.3
Bildqualität nahe der X-T5 gibt es laut Preisvergleich ab rund 1.250 Euro für das Gehäuse, beim Tracking bieten Konkurrenten mehr.[2][3][4]
Video- und Foto-Features in der Preisklasse
7.9
40 MP, Sensorstabilisator, 6,2K-Video und ein eingebauter Blitz in einem so kleinen Gehäuse sind in dieser Preisklasse selten.[1][3]
Objektivangebot und Systemkosten
8
Neben dem breiten XF-Angebot mit vielen günstigen Festbrennweiten gibt es Autofokus-Objektive von Drittanbietern für das X-Bajonett.[3]
Akkus und Zubehör
4.8
Der NP-W126S reicht laut Fujifilm für 305 Bilder, DPReview nennt das für die Klasse niedrig; geladen wird per USB-C auch an Powerbanks.[1][2][3]
Update- und Support-Perspektive
7.5
Ein Firmware-Update im Dezember 2024 verbesserte laut digitalkamera.de AF-Genauigkeit und Motivverfolgung, das Modell von 2024 ist weiter aktuell.[2]
Garantie und Service
7.1
In der EU gilt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren, Fujifilm stellt Handbücher und Firmware auf der eigenen Website bereit.[1]
Preis zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6.8
Laut DPReview bietet die Sony a6700 besseren Autofokus und Akku, die X-T5 kostet laut photoscala rund 470 Euro mehr, bringt aber Abdichtung und zwei Slots.[3][4]
Zusammenfassung
Die FUJIFILM X-T50 bringt den 40,2-MP-Sensor und den Bildstabilisator der X-T5 in ein Gehäuse von 438 g mit Filmsimulationsrad und Klappblitz. Bildqualität und Farben überzeugen, Wetterschutz, zweiter Slot und ein ausdauernder Akku fehlen, und der Autofokus verfolgt Motive schwächer als bei Sony oder Canon.
Fachkommentar
FUJIFILM X-T50 im Review: 40 MP, IBIS und Filmsimulationsrad
Die FUJIFILM X-T50 bringt den 40,2-MP-Sensor und den Bildstabilisator der X-T5 in ein Gehäuse von 438 g mit Filmsimulationsrad und Klappblitz. Bildqualität und Farben überzeugen, Wetterschutz, zweiter Slot und ein ausdauernder Akku fehlen, und der Autofokus verfolgt Motive schwächer als bei Sony oder Canon.