Bluetooth integriert
Multi-Plattform-Support
Starke Akkulaufzeit
Geringe Abschirmung
Hoher Preis
Hohes Gewicht

Integrierte Soundprofile
Multi-Plattform-Support
Anschlussmöglichkeiten
Geringe Abschirmung
Hoher Preis
Hohes Gewicht
Testfazit
Das Logitech Astro A50 Gen 5 bringt spürbare technische Verbesserungen gegenüber der vierten Generation. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen PRO G Graphene-Treiber, 24-bit LIGHTSPEED-Funk, integriertes Bluetooth sowie die neue PLAYSYNC-Funktion zum direkten Wechsel zwischen bis zu drei verbundenen Systemen. Im praktischen Einsatz fällt der Vorsprung unterschiedlich aus: Bei bassintensiven Passagen, hohen Lautstärken und schnellen Systemwechseln zeigt sich ein klarer Vorteil. Wer jedoch nur ein einzelnes System nutzt und mit optischen Anschlüssen arbeitet, profitiert weiterhin von den soliden Stärken des Astro A50 Gen 4.
Beide geeignet für
Beide ungeeignet für
Im direkten Hörvergleich liefert das Logitech Astro A50 Gen 5 einen kräftigeren Bass, eine saubere Wiedergabe selbst bei hohen Lautstärken und eine klarer strukturierte Klangbühne. Die Integration von Bluetooth schließt eine lang bestehende Lücke und erlaubt die parallele Verbindung mit Mobilgeräten wie Musikplayern oder Sprachchats. Anstelle des bisherigen Umschaltens zwischen Raumklang und EQ-Presets übernehmen die Taster nun andere Aufgaben. Einer aktiviert Bluetooth, der zweite wechselt zwischen den Eingängen für Xbox, PC oder PlayStation. Die weichen Ohrpolster bleiben erhalten und dämpfen Außengeräusche nur in moderatem Maß, was bewusst so konzipiert ist. Akkulaufzeit und Ladefunktion über die Basisstation arbeiten ebenso zuverlässig wie beim Astro A50 Gen 4.


Technische Daten
| Kategorie | A50 Gen 4 | A50 Gen 5 |
|---|---|---|
| Treiber | 40 mm Neodym | 40 mm PRO G Graphene |
| Frequenzbereich | 20 bis 20.000 Hz | 20 bis 20.000 Hz |
| Bauart | Open Air | Geschlossen |
| Mikrofon | 6 mm unidirektional, Flip to Mute | Omnidirektional, bis 16 bit 48 kHz, Flip to Mute |
| Funk | 2,4 GHz | LIGHTSPEED 24 bit 48 kHz |
| Bluetooth | Nicht vorhanden | Vorhanden, Dual Device Mixing |
| USB Audio | Nicht spezifiziert | PC bis 24 bit 48 kHz, Konsole bis 16 bit 48 kHz |
| Gewicht | 380 g | 363 g |
| Akkuangabe | ca. 15 Stunden, Dock oder Micro USB Laden | 24 Stunden bei 78 dB, Dock oder USB C Laden |
| Station Anschlüsse | Optischer Ein und Ausgang, USB Strom und Soundkarte, USB Ladeport, TRRS Mic Out | USB C Audio für drei Systeme, PLAYSYNC Umschaltung am Headset |
Ein Blick in die offiziellen Spezifikationen zeigt deutliche Unterschiede bei Treibern, Funk und Systemhandling. Für die 4. Generation nennt Logitech 40 Millimeter Neodym, offene Bauweise, Dolby Unterstützung, 2,4 Gigahertz Funk, ca. 15 Meter Reichweite, typischen Schalldruckpegel von 128 Dezibel bei 1 Kilohertz, Headsetgewicht 380 Gramm sowie eine Station mit optischem Ein- und Ausgang, USB Strom und Soundkarte, zusätzlichem USB Ladeport und TRRS Mic Out. Die 5. Generation führt 40 Millimeter PRO G Graphene Treiber, LIGHTSPEED mit 24 bit 48 Kilohertz, Bluetooth Dual Device Mixing, ein omnidirektionales Mikrofon mit bis zu 16 bit 48 Kilohertz, 24 Stunden Akkulaufzeit, Headsetgewicht 363 Gramm sowie USB C Audio und PLAYSYNC für drei Systeme.
Klangvergleich in der Praxis
Die fünfte Generation des Logitech Astro A50 setzt auf PRO G Graphene Treiber, deren Material hohe Steifigkeit bei sehr geringem Gewicht bietet und dadurch Verzerrungen minimiert. In Verbindung mit der 24-bit LIGHTSPEED-Übertragung entstehen saubere Feindetails und ein kontrollierter Bass. Unsere Höreindrücke bestätigen ein kräftiges Tieftonfundament sowie stabile Klarheit auch bei hohen Lautstärken. Das Astro A50 Gen 4 präsentiert weiterhin ein harmonisches Klangbild, erreicht jedoch nicht die gleiche Präzision in komplexen Szenen.

Pros und Contras


Mikrofon und Sprachchat
Ein omnidirektionales Mikrofon mit bis zu 16 Bit und 48 Kilohertz Aufnahme verleiht dem Logitech Astro A50 Gen 5 spürbare Reserven für eine natürliche Stimmwiedergabe. Beim Astro A50 Gen 4 kommt ein unidirektionales 6-Millimeter-Boom-Mikrofon mit Flip-to-Mute-Funktion zum Einsatz, das im Voice-Chat zuverlässig arbeitet. Die Unterschiede zeigen sich vor allem in der höheren Auflösung und den erweiterten Einstellmöglichkeiten der aktuellen Softwaregeneration.

Konnektivität und Bedienung
Die fünfte Generation des Logitech Astro A50 unterstützt Bluetooth und ermöglicht damit Telefonate oder Musikstreams parallel zum Spielsound. Über die PLAYSYNC-Funktion lässt sich direkt am Headset zwischen bis zu drei verbundenen Systemen umschalten. An der Ladestation ersetzt USB-C-Audio die optischen Leitungen und passt damit besser zu aktuellen Konsolen. Das Astro A50 Gen 4 setzt weiterhin auf 2,4-Gigahertz-Funk und optische Anschlüsse, was in älteren Setups nach wie vor gut funktioniert.

Tragekomfort und Polster
Weiche Ohrpolster und eine bewusst moderate Abschirmung kennzeichnen sowohl das Logitech Astro A50 Gen 5 als auch das Astro A50 Gen 4. Der Gewichtsvorteil der neueren Version ist zwar gering, lässt sich jedoch messen und erleichtert längere Spielsitzungen. Unsere Erfahrungen bestätigen einen angenehmen Sitz über viele Stunden hinweg, ohne dass im normalen Spielbetrieb eine spürbare Hitzeentwicklung entsteht.

Akku und Laden
Eine magnetische Dockinglösung sorgt bei beiden Generationen für einfaches Einrasten und bequemes Laden. Für das Logitech Astro A50 Gen 5 gibt der Hersteller bis zu 24 Stunden Spielzeit an, während das Astro A50 Gen 4 offiziell mit über 15 Stunden und einer besonders langen Standby-Zeit beworben wird. Im Alltag entsteht kein spürbarer Nachteil, solange die Ladestation regelmäßig verwendet wird.

Basisstation im Vergleich
Die Basisstation des Astro A50 Gen 4 bietet optischen Durchschliff, USB-Stromversorgung, eine integrierte Soundkarte, einen zusätzlichen USB-Ladeport und einen TRRS-Mic-Ausgang. Beim Logitech Astro A50 Gen 5 kommen USB-C-Audio für drei Systeme und die Möglichkeit zum Umschalten direkt am Headset hinzu. Spieler, die regelmäßig mehrere Plattformen nutzen, profitieren deutlich vom neuen Aufbau, während Anwender mit nur einem System die Station der vierten Generation weiterhin ohne Einschränkungen verwenden können.

Upgrade Einschätzung
Rein von der Hardwareausstattung zeigt sich das Logitech Astro A50 Gen 5 klar aufgewertet, während schon der Vorgänger in vielen Bereichen überzeugte. In der Praxis hängt der Vorsprung stark von der Nutzung ab, bleibt jedoch im Bassbereich, bei hohen Lautstärken und im Alltag mit mehreren Systemen spürbar. Wer häufig zwischen Xbox, PlayStation und PC wechselt, ist mit der fünften Generation besser beraten. Für den festen Einsatz an einem einzelnen System mit optischem Audioanschluss bietet das Astro A50 Gen 4 weiterhin eine solide Wahl.
FAQ
Logitech Astro A50 Gen 5 nutzt PRO G Graphene Treiber mit 24 bit LIGHTSPEED. Dadurch wirkt der Bass kräftiger und Details kommen klarer heraus. Gen 4 liefert ein stimmiges Klangbild, erreicht aber nicht ganz die Präzision der neuen Treiber.
Ja, Gen 5 unterstützt Bluetooth und kann Spielsound mit Audio von Mobilgeräten mischen. Gen 4 besitzt keine Bluetooth-Funktion.
Ja, über PLAYSYNC können drei Geräte wie Xbox, PlayStation und PC gleichzeitig verbunden und direkt am Headset umgeschaltet werden. Gen 4 benötigt für jede Plattform eine eigene Station.
Gen 4 hat ein unidirektionales Mikrofon, das auf eine Richtung ausgerichtet ist. Gen 5 setzt auf ein omnidirektionales Mikrofon mit bis zu 48 kHz Sampling, das natürlicher klingt und Positionsänderungen besser ausgleicht.
Wer Bluetooth, PLAYSYNC oder den neuen Treiberklang schätzt, profitiert vom Umstieg. Wer nur an einer Plattform spielt und mit optischem Audio arbeitet, kann bei Gen 4 bleiben.


