
Testfazit
Der Samsung Odyssey Neo G9 ist ein herausragender 57 Zoll Mini LED Gaming-Monitor, der sich mittels beeindruckender Bildqualität, vielseitiger Konnektivität und hoher Helligkeit auszeichnet. Trotz des hohen Kaufpreises und kleineren Defiziten in der Benutzeroberfläche ist der Monitor eine rentable Investition für anspruchsvolle Gamer und Profis, die das erstklassige visuelle Erlebnis suchen. Das ultrabreite Format macht den Bildschirm auch als Office Monitor interessant, da sich mehrere Fenster nebeneinander darstellen lassen und so effizienteres Arbeiten ohne zusätzliches Zweitdisplay möglich ist.
Pros und Contras
Der erste Eindruck
Der Samsung Odyssey Neo G9 ist ein beeindruckender Gaming-Monitor, der durch seine massive 57 Zoll Super Ultra Wide Bildschirmfläche und sein futuristisches Design direkt ins Auge fällt. Mit einem damaligen Testpreis von etwa 2000 Euro richtete sich dieses Gerät an Hardcore Gamer und Profis, die bereit sind, in ein High-End Display zu investieren.

Design und Komfort
Der 57 Zoll Mini LED Monitor bietet eine außergewöhnliche 1000R Krümmung und ein 32:9 Seitenverhältnis. Dadurch deckt er das Sichtfeld optimal ab und schafft ein einmaliges Erlebnis beim Nutzer. Seine hochwertige Verarbeitung und der solide Standfuß sorgen zudem für eine gute Stabilität, und die Höhenverstellbarkeit und Neigungswinkelanpassung ermöglichen ergonomischen Komfort, auch für lange Gaming Sessions. Allerdings ist es wichtig anzumerken, dass der Monitor sehr schwer und groß ist, was möglicherweise dazu führt, dass man zusätzlich eine separate (hochpreisige) Halterung benötigt.
Display und Bildqualität
Der 57 Zoll Mini LED Monitor verfügt über eine Auflösung von 7680×2160 Pixeln und ist mit VESA DisplayHDR 1000 zertifiziert. Diese HDR-Klasse beschreibt Anforderungen an die Darstellung, aber keinen gemessenen Wert für die Farbgenauigkeit.1, 2 Zudem liefert die Quantum Mini LED Technologie mit 2.392 lokalen Dimmzonen laut Samsung1 tiefe Schwarztöne und brillante Highlights, wodurch die Bildqualität deutlich verbessert wird. Mit bis zu 240 Hz und einer beworbenen Reaktionszeit von 1 ms GtG bietet der Neo G9 eine flüssige und scharfe Darstellung, die besonders für schnelle Spiele ideal ist.
Konnektivität und Features
Der Neo G9 bietet drei HDMI-2.1-Eingänge, einen DisplayPort 2.1 und einen USB-Hub. HDMI-, DisplayPort- und USB-Kabel gehören laut Samsung zum Lieferumfang.2 Für 7680 × 2160 Pixel mit 240 Hz sind HDMI 2 oder 3 beziehungsweise DisplayPort und eine passende Grafikkarte erforderlich. HDMI 1 unterstützt diese Auflösung bis 120 Hz. Samsung nennt für volle DUHD240-Unterstützung DP 2.1 ab UHBR 13.5 oder HDMI 2.1 mit FRL 12 Gbit/s pro Lane; der Anschlussname allein genügt nicht.1, 3 Die Rückseite des Monitors wird mit einem RGB Kreis beleuchtet, mittels dem anpassbare Lichteffekte erzeugt werden können. Über den KVM-Switch lassen sich Tastatur und Maus zwischen zwei angeschlossenen Rechnern nutzen. Streaming-Inhalte kommen von einem externen Zuspieler; Samsung TV Plus und Gaming Hub sind hier keine integrierten Monitorfunktionen.1, 3

Benutzerfreundlichkeit
Die Bedienung des Monitors erfolgt über ein kleines Joystick Button Kombosystem an der Unterseite des Displays, das den Zugriff auf das On Screen Menü erleichtert. Trotz der vielen Anpassungsmöglichkeiten ist die Benutzeroberfläche, wie bei dem 49 Zoll OLED G9, etwas umständlich. Der Monitor bietet jedoch die Möglichkeit, benutzerdefinierte Einstellungen für verschiedene Spielprofile zu speichern, was für Vielspieler praktisch ist.
Performance
Der 57 Zoll Mini LED Monitor überzeugt insbesondere in hellen Räumen und bietet zudem eine hervorragende Leistung in HDR, was vor allem bei Spielen, wie „Destiny 2“ oder „Cyberpunk 2077“, zur Geltung kommt. Trotz der beeindruckenden Bildqualität und Helligkeit kann es auch zu Blooming Effekten, im Bereich der hellen Objekte, auf dem Monitor kommen. Der Monitor ist dabei nicht nur für das Gaming, sondern auch für den Medienkonsum und kreative Anwendungen geeignet, da er eine präzise Farbdarstellung und scharfe Texte bietet.
Vergleich Odyssey G9 S49CG95
Im Vergleich zum Samsung Odyssey G9 S49CG950SU bietet der Neo G9 eine höhere Auflösung (7680×2160 gegenüber 5120×1440) und eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 2.392 Dimmzonen. Beim OLED-Modell leuchten die Pixel selbst; es benötigt keine solchen Hintergrundlichtzonen.1, 4 Der Neo G9 erreicht dabei eine höhere Helligkeit. Das OLED-Modell kann dafür tiefes Schwarz ohne Blooming darstellen; welche HDR-Darstellung besser passt, hängt auch von Raumlicht und Bildinhalt ab.4 Beide Monitore haben eine Bildwiederholfrequenz von 240Hz und eine überaus gute Bildqualität. Final lässt sich hier sagen, dass aufgrund der unterschiedlichen Technologien beide Modellvarianten ihre Vor- und Nachteile haben.
Gesamteindruck
Der Samsung Odyssey Neo G9 überzeugt durch seine brillante Verarbeitungsqualität, vielseitige Konnektivität und herausragende Bildleistung. Trotz kleiner Mankos ist der Monitor eine ausgezeichnete Wahl für anspruchsvolle Nutzer, die Wert auf eine erstklassige visuelle Erfahrung legen. Wer weniger ausgeben möchte, findet mit dem Samsung Odyssey OLED G95SC ein kompakteres Modell mit starker Technik. Als günstigere Oberklasse Alternative eignet sich der Dell S3422DWG, der trotz kleinerer Bildfläche solide Gaming Leistung bietet. Für Einsteiger mit begrenztem Budget empfiehlt sich der Acer Nitro VG270UE, der eine gute Farbdarstellung und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
FAQ zum Odyssey Neo G9
Der Samsung Odyssey Neo G9 verwendet ein VA-LCD mit Quantum-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung.
Ja. Bis zu 240 Hz und AMD FreeSync Premium Pro unterstützen schnelles Gaming. Die beworbenen 1 ms GtG sind kein Input-Lag. RTINGS berichtet von eingeschränkter G-SYNC-Kompatibilität; Grafikkarte und Anschluss müssen zur gewünschten Auflösung und Bildrate passen.
Samsung nennt einen statischen Kontrast von 2.500:1. Die Angabe 1.000.000:1 bezieht sich auf die dynamische Darstellung mit lokaler Hintergrundlichtsteuerung.
Der Samsung Odyssey Neo G9 hat eine Auflösung von 7680×2160 Pixeln.
Samsung nennt 95 % DCI-P3 für die Modellreihe. Die Farbdarstellung überzeugte im eigenen Eindruck; Farbraumabdeckung und Farbgenauigkeit sind jedoch unterschiedliche Eigenschaften.
Samsung Odyssey Neo G95NC Curved Gaming Monitor, 57 Zoll, VA-Panel, 7.680 x 2.160 Pixel, Quantum Mini LED, Freesync Premium Pro, Bildwiederholrate 240 Hz,…
Preisverlauf der letzten 180 Tage exklusive Amazon
Samsung Odyssey Neo G9 G95NC S57CG95 gegen Samsung Odyssey OLED G9 S49CG950SU im Direktvergleich
Display und Bildqualität: 9,0 für Samsung Odyssey OLED G9 S49CG950SU, 8,4 für Samsung Odyssey Neo G9 G95NC S57CG95.
Alle Daten: Samsung Odyssey OLED G9 S49CG950SU
Quellen zu den technischen Angaben: Der eigene Praxistest bildet die Grundlage für die Eindrücke zu Bilddarstellung, Bedienung und Standfuß. Samsung-Unterlagen ergänzen die Spezifikationen der Ausführung LS57CG954NUXEN. RTINGS wird als externe Prüfung für Kompatibilitätsgrenzen herangezogen; dessen Messungen sind keine eigenen Testergebnisse. Die 95-%-DCI-P3-Angabe stammt aus dem US-Datenblatt der Modellreihe, nicht aus einer eigenen Farbraummessung.
- Samsung Deutschland: exakte Variante, 2.392 Zonen, HDR-Klasse und Grafiksignal-Bedingungen
- Samsung-Datenblatt: LS57CG954NUXEN, Anschlüsse, Kontrast, Maße und Lieferumfang
- Samsung-Support: Originalhandbuch G95NC/G93SC, Abschnitte zum S57CG95*N, Seiten 19 und 48 bis 49
- RTINGS: externer Test des 57-Zoll-G95NC, G-SYNC-Grenzen und Vergleich zu OLED
- Samsung: EU-Produktinformationsblatt S57CG954NU, SDR- und HDR-Verbrauch
- Samsung-US-Datenblatt der 57-Zoll-Modellreihe: 95 % DCI-P3 als Herstellerangabe

























































































































































































