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LG 52G930B-B im Review: riesiges 5K2K-Gaming mit hohem Platzbedarf
30. September 2026
Der LG UltraGear evo 52G930B-B bringt 5.120 × 2.160 Pixel und 240 Hz auf einen gekrümmten 52-Zoll-Monitor. Das Modell von 2026 nutzt ein VA-Panel mit 1.000R-Krümmung.[1] Vor dem Kauf sind vor allem zwei Fragen entscheidend: Passt es auf den Schreibtisch, und kann der PC seine Möglichkeiten sinnvoll nutzen?
LG Ultragear™ 52G930B-B 52 Zoll 21:9 Curved 5K2K VA Gaming Monitor, 240Hz, DisplayHDR™ 600, AMD FreeSync Premium, USB-C (90W), Schwarz
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Produktbild aus dem Angebot von Alternate.
Geeignet für große Simulationen
Die riesige Fläche verlangt einen bewusst geplanten Arbeitsplatz. Rund 117,5 Zentimeter Breite und 16,8 Kilogramm mit Standfuß erfordern ausreichend Platz.[1] Interessant ist die durchgehende Fläche etwa als Ersatz für mehrere Displays mit störenden Rahmen dazwischen.
Tom’s Hardware beschreibt einen kräftigen Stand, gute Verarbeitung und eine eindrucksvolle Spielwirkung.[2] COMPUTER BILD lobt Farbtreue, Schärfe und Kontrast.[4] Damit kann das große Format auch abseits von Spielen nützlich sein, etwa für mehrere Fenster oder eine breite Zeitleiste.
Aus der Auflösung ergeben sich rund 11,1 Millionen Pixel pro Bild, ein Drittel mehr als bei 4K im Format 16:9. Diese zusätzliche Fläche verteilt sich allerdings auf ein sehr großes Panel. Wer vor allem möglichst kleine Pixel sucht, sollte Größe und Sitzabstand gemeinsam vergleichen.
Die Standtiefe beträgt 35 Zentimeter.[1] Berücksichtige Sitzabstand und Zubehör, ein Monitorarm muss für diese Belastung geeignet sein. Tom’s Hardware sieht einen hohen Grafikleistungsbedarf und vermisst Strobing bei niedrigeren Bildraten.[2] Kalkuliere deshalb auch das Budget für den Rechner.
240 Hz sind die Obergrenze des Displays und keine Zusage für die Bildrate eines Spiels, eine reduzierte Auflösung oder niedrigere Details können sinnvoll sein. Vor allem sollte die Kaufentscheidung nicht allein an der größten Zahl auf dem Datenblatt hängen.
Gute VA-Bildqualität, aber kein Ersatz für OLED-HDR
COMPUTER BILD misst 3.699:1 Kontrast und 93,3 Prozent DCI-P3-Abdeckung, empfindet die HDR-Wirkung aber als begrenzt.[4] Das spricht für kräftige SDR-Bilder, ohne die Erwartungen an dunkle HDR-Szenen beliebig nach oben zu schieben.
Tom’s Hardware berichtet von über 450 cd/m² in SDR und rund 625 cd/m² in HDR; COMPUTER BILD nennt maximal 390 cd/m².[2][4] Diese Werte stammen aus unterschiedlichen Testabläufen, wir mitteln sie nicht und behandeln keinen davon als eigene Messung.
Seitlich beobachtet Tom’s Hardware einen leichten Rotstich, am Testgerät war außerdem die linke Seite in Schwarzbildern etwas heller; im normalen Bild fiel das kaum auf.[3] Eine gleichmäßige Darstellung jedes einzelnen Exemplars lässt sich daraus nicht ableiten.
Robuste Mechanik und LCD-Bauart sprechen für gute Alltagshaltbarkeit. Größe und Gewicht belasten Halterung und Gelenke stärker.[1][2]
USB-C ist praktisch, erreicht aber nicht die volle Bildfrequenz
LG nennt DisplayPort 2.1, zweimal HDMI 2.1, USB-C mit 90 Watt und zwei USB-A-Ausgänge, vorhanden sind außerdem PiP/PbP sowie Lautsprecher mit zweimal 10 Watt.[1] Das macht den Monitor auch für einen Wechsel zwischen Gaming-PC und Notebook interessant.
Laut Tom’s Hardware sind über DisplayPort und HDMI bei voller Auflösung 240 Hz möglich, über USB-C 120 Hz.[2] Plane für die maximale Frequenz deshalb eine passende Verbindung ein. Eine einzelne USB-C-Leitung bleibt vor allem für den bequemeren Notebook-Alltag attraktiv.
Bei KVM bleibt unsere Einordnung vorsichtig: LG nennt die Funktion in den FAQ, die Anschlusstabelle weist aber nur einen USB-C-Upstream aus.[1] Einen ohne Zusatzbedingungen nutzbaren Hardware-KVM setzen wir daher nicht voraus. COMPUTER BILD lobt das Menü, Tom’s Hardware vermisst eine Fernbedienung; LG Switch erlaubt die Desktop-Steuerung.[2][4] Prüfe die Erreichbarkeit des Joysticks.
Fazit und Kaufempfehlungen
7.6Gesamtwertung
Gut
Großer schneller 5K2K-Monitor mit robuster Mechanik und praktischen Anschlüssen. Platz, Grafikleistung und Strombedarf müssen zum Einsatz passen.
Der LG bietet Käufern mit passendem Platz und leistungsfähigem Rechner eine ungewöhnlich große, schnelle Bildfläche. Gedämpft wird das Urteil durch den hohen Platzbedarf, die begrenzte HDR-Wirkung und den Stromverbrauch.
Der Alienware AW3425DW ist eine deutlich kleinere OLED-Alternative. Wer keine 52 Zoll braucht, kann damit andere Schwerpunkte bei Schwarz und Bewegung setzen und das Gesamtbudget entlasten.
Wir empfehlen den LG für bewusst geplante große Gaming- und Multitasking-Arbeitsplätze, für einen kompakten Schreibtisch, maximale HDR-Wirkung oder geringe Gesamtkosten passen andere Modelle besser. Weitere Optionen findest du im Gaming-Monitor-Vergleich.
So entsteht unsere Einordnung
Herstellerunterlagen und unabhängige Originaltests bilden die Grundlage. Eigene Messungen liegen nicht vor. Abweichende Messwerte bleiben ihren Testverfahren zugeordnet. Bauartbezogene Einschätzungen sind als Ableitung formuliert. Alle Detailnoten folgen dem gemeinsamen Kategorienmaßstab.
6.2
Preis-LeistungBefriedigend
Basiswert 7.2→aktuell 6.2
Sehr große 5K2K-Fläche und 240 Hz bieten besonderen Nutzwert, treiben aber Monitor- und Rechnerbudget nach oben.
Preis-LeistungBasiswert 7.2→aktuell 6.2
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 20% über dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.2 auf 6.2 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Panel- und Performance-Niveau im Verhältnis zum Preis
7.8
Sehr große 5K2K-Fläche und 240 Hz bieten besonderen Nutzwert, treiben aber Monitor- und Rechnerbudget nach oben.
HDR- und Farbraum-Leistung in der Preisklasse
7
Solides VA-Bild, HDR bleibt hinter OLED zurück.[4]
sinnvolle Extras (USB-Hub, KVM)
8.3
USB-C und Hub praktisch; KVM nicht eindeutig geklärt.[1]
Garantie und Service
7.5
24 Monate Herstellergarantie gemäß deutschen Bedingungen.[5]
Energieverbrauch als laufende Kosten
5.6
102,4 Watt im COMPUTER-BILD-Test; abhängig vom Betrieb.[4]
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7
Hoher Aufpreis gegenüber kleineren Ultrawide-Modellen.
Audio-Ausgang, DisplayPort 2.1, HDMI 2.1, USB 3.0, USB-C
DisplayPort 1.4, HDMI 2.1, Micro-HDMI, USB-C
Paneltyp
VA
QD-OLED
Auflösung
5K2K
DQHD
Bildwiederholrate (modus)
240 Hz
240 Hz
Krümmung
curved
curved
Synchronisation
Adaptive Sync, FreeSync
Adaptive Sync
Standfuß-Funktionen
Drehfunktion, Höhenverstellung, Neigung
Höhenverstellung, Neigung
Montageart
VESA
VESA
Display und Bildqualität
Auflösung und Pixeldichte
7,9
8,5
Schärfe und Textdarstellung
7,8
8,0
Kontrast und Schwarzwert
8,0
10,0
Helligkeit und HDR-Wirkung
7,1
8,9
Farbraum und Farbtreue
8,8
9,5
Blickwinkelstabilität
7,3
9,5
Ausleuchtung und Homogenität
7,6
9,1
Reflexionsverhalten
7,2
7,6
Bewegungsdarstellung und Schärfe bei Motion
8,4
9,7
Verarbeitung
Materialqualität und Stabilität
8,7
8,7
Standfuß und Mechanik
8,9
8,2
Verwindungssteifigkeit
8,5
8,3
Passgenauigkeit von Rahmen und Rückseite
8,4
8,5
Qualität von OSD-Bedienung
8,1
5,8
Kabelmanagement
7,5
6,5
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
8,0
6,8
Funktionen und Design
Bildwiederholrate und Overdrive-Tuning
8,9
9,4
Reaktionszeit und Input-Lag
8,8
9,5
VRR-Unterstützung (Adaptive Sync)
8,3
9,6
Anschlussausstattung (HDMI, DisplayPort, USB-C)
9,0
9,1
Konsolen-Features (4K, 120 Hz, VRR je nach Modell)
7,0
7,4
Ergonomie (Höhe, Pivot)
8,0
7,2
Lautsprecher und Audio
8,2
7,2
PiP/PbP
8,0
9,1
VESA-Montage
8,0
7,8
Curved oder Flat
8,0
9,2
Rahmenbreite und Optik
8,1
8,4
Preis-Leistung
Panel- und Performance-Niveau im Verhältnis zum Preis
7,8
8,0
HDR- und Farbraum-Leistung in der Preisklasse
7,0
8,6
sinnvolle Extras (USB-Hub, KVM)
8,3
7,8
Garantie und Service
7,5
5,9
Energieverbrauch als laufende Kosten
5,6
6,5
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7,0
7,7
Bei Verarbeitung führt LG UltraGear evo 52G930B-B mit 8,3 gegen 7,5. Dafür holt Samsung Odyssey OLED G9 S49CG950SU bei Display und Bildqualität 9,0 gegen 7,8. Wer Wert auf Display und Bildqualität legt, ist bei Samsung Odyssey OLED G9 S49CG950SU richtig, sonst bei LG UltraGear evo 52G930B-B.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 20% über dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.2 auf 6.2 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Panel- und Performance-Niveau im Verhältnis zum Preis
7.8
Sehr große 5K2K-Fläche und 240 Hz bieten besonderen Nutzwert, treiben aber Monitor- und Rechnerbudget nach oben.
HDR- und Farbraum-Leistung in der Preisklasse
7
Solides VA-Bild, HDR bleibt hinter OLED zurück.[4]
sinnvolle Extras (USB-Hub, KVM)
8.3
USB-C und Hub praktisch; KVM nicht eindeutig geklärt.[1]
Garantie und Service
7.5
24 Monate Herstellergarantie gemäß deutschen Bedingungen.[5]
Energieverbrauch als laufende Kosten
5.6
102,4 Watt im COMPUTER-BILD-Test; abhängig vom Betrieb.[4]
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7
Hoher Aufpreis gegenüber kleineren Ultrawide-Modellen.
Zusammenfassung
1
52 Zoll mit gekrümmtem VA-Panel
2
5K2K mit 240 Hz über DP oder HDMI
3
USB-C bis 120 Hz und 90 Watt
4
16,8 kg mit Standfuß
★
Keine eigenen Labormessungen
Fachkommentar
Bei wenig Platz, knappem Gesamtbudget oder höchsten HDR-Ansprüchen andere Formate vergleichen.