Beim Zusammenbauen zählt, wie gut man an die Hardware herankommt. Das Corsair FRAME 4000D RS ARGB macht es hier angenehm einfach: Sein Mainboard-Tray lässt sich herausnehmen, statt den Aufbau im engen Innenraum erledigen zu müssen. Das erleichtert auch spätere Arbeiten am PC.7
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Mehr Platz für die Hände beim Aufbau
Mehr als eine Spielerei ist der herausnehmbare Mainboard-Tray. CPU und Speicher lassen sich außerhalb des Gehäuses einsetzen, und beim Verkabeln stören weniger feste Teile. Dazu passen Boards mit rückseitigen Anschlüssen. Corsair unterstützt ASUS BTF, MSI Project Zero und Gigabyte Project Stealth; herkömmliche Mainboards bleiben ebenfalls nutzbar.4
Bei PC Masters passte eine 360-mm-AiO unter den Deckel, allerdings mit wenig Spielraum und einer schlecht erreichbaren Schraube. Allein die Radiatorgröße garantiert keinen bequemen Einbau.8
Die Kühlung funktioniert, Vollgas wird laut
TweakTown belastete einen Core i5-12600K und eine RTX 3090 über sechs Stunden mit AIDA64. Bei 19 °C Umgebung erreichte die CPU maximal 72 °C und im Mittel 63 °C; die GPU kam auf 78 °C beziehungsweise 77,1 °C.7 PC Masters maß aus 30 cm Abstand 51 dBA bei 2.030 U/min, gegenüber 33,6 dBA bei 960 U/min, was für eine angepasste Lüfterkurve spricht.8
7.4
Airflow und KühlungGut
Drei Frontlüfter sorgen für Zuluft. Ein Hecklüfter kostet zusätzlich.1
Airflow und Kühlung7.4
Luftdurchsatz und Luftführung
8
Drei Frontlüfter sorgen für Zuluft. Ein Hecklüfter kostet zusätzlich.1
Mesh- oder geschlossene Front
8
Das tief geprägte Frontblech lässt viel Luft passieren und bleibt dabei stabil. Eine Glasfront gehört nicht zur Serienausführung.6
Lüfterbestückung und Steuerung
7
PWM und ARGB lassen sich durchschleifen. Die Steuerung übernimmt das Mainboard; ein eigener Controller ist nicht enthalten.3, 2
Radiator-Support
8
Drei Positionen nehmen nominelle 360-mm-Radiatoren auf. Der knappe Platz beim getesteten Deckeleinbau begrenzt die Montagefreiheit.1, 8
Temperaturverhalten unter Last
7
TweakTown meldet 72 °C CPU-Spitze und 78 °C GPU-Spitze nach langer Last. Das belegt funktionierende Kühlung dieses Aufbaus.7
Staubfilter und Wartung
8
Front-, Seiten- und Netzteilfilter sind herausnehmbar. So erreicht man die wichtigen Ansaugflächen für eine regelmäßige Reinigung.2
Hitzestaus und Hotspots
7
Frontzufuhr und offene Abluftwege helfen gegen stehende Warmluft. Die GPU blieb im Originaltest unter 80 °C; zusätzliche Abluft bleibt sinnvoll.7
Lautstärke im Verhältnis zur Kühlung
6
PC Masters maß bei voller Drehzahl 51 dBA aus 30 cm. Für einen ruhigen Rechner brauchen die Serienlüfter niedrigere Drehzahlen.8
Aus einem anderen Aufbau als die Temperaturwerte stammt die Geräuschmessung. Beide Tests zeigen verschiedene Seiten des Gehäuses; eine gemeinsame Kühlleistung bei festem Geräuschpegel lässt sich daraus nicht berechnen.
Die Lüfter verwenden verkettbare PWM- und 5-V-ARGB-Anschlüsse. Drehzahl und Beleuchtung steuert das Mainboard. Ein proprietärer iCUE-LINK-Hub gehört nicht dazu; wer die Beleuchtung nutzen möchte, braucht einen passenden ARGB-Anschluss oder eine separate Steuerung.3
Umbauten mit echten Optionen, aber mit Platzgrenzen
Seit April 2026 bietet Corsair verschiedene Frontblenden, Seitenwände und Mainboard-Trays an. Damit ist die Modularität inzwischen auch nach dem Kauf nutzbar, solches Zubehör gehört nicht zum hier bewerteten Seriengehäuse. Besonders eine andere Front oder zusätzliche Seitenlüfter verändern den Luftweg; alte Temperaturwerte gelten dafür nicht automatisch weiter.5
Die nominellen Freiräume reichen für große Hardware. Eine lange Grafikkarte und einen Frontradiator sollte man dennoch gemeinsam planen.1 Länge und USB-C-Version sind widersprüchlich angegeben. Für einen engen Stellplatz oder 20 Gbit/s sollte der Händler die konkrete Ausführung bestätigen.2
Geeignet für PCs mit häufigen Umbauten
Wer Hardware regelmäßig tauscht, profitiert vom guten Zugang durch den herausnehmbaren Mainboard-Tray. Auch für den Aufbau mit rückseitigen Mainboard-Anschlüssen von ASUS, MSI und Gigabyte ist das Gehäuse vorbereitet.4
7.6
VerarbeitungGut
Mit seinem offenen, zerlegbaren Rahmen gibt das Gehäuse etwas Steifigkeit auf. Beim schwarzen Referenzmuster fiel diese Flexibilität auf.6
Verarbeitung7.6
Materialstärke und Stabilität
7
Mit seinem offenen, zerlegbaren Rahmen gibt das Gehäuse etwas Steifigkeit auf. Beim schwarzen Referenzmuster fiel diese Flexibilität auf.6
Passgenauigkeit von Seitenteilen und Rahmen
8
TweakTown beschreibt gut passende abnehmbare Paneele. Sie schaffen Zugang beim Zusammenbau, ohne den Innenraum mit festen Abdeckungen zu versperren.7
Qualität von Glas oder Mesh
8
Glas zeigt den Aufbau, unteres Mesh lässt Luft durch. Die Stahlseite verdeckt rückwärtige Kabel.1
Verarbeitung von Kanten und Lack
8
Am weißen Muster lobt PC Masters die Lackierung. Die weiße Kabelummantelung endet jedoch früh und wirkt dadurch weniger sauber.8
Stabilität von Scharnieren und Verschlüssen
7
Steckverschlüsse erlauben schnellen Zugang. Beim schwarzen Referenzmuster löste sich ein Kunststoffteil während des Transports und ließ sich wieder einsetzen.6
Qualität von Schrauben, Rändelschrauben und Halterungen
8
Griffige Rändelschrauben erleichtern den Ausbau. Bei der 360-mm-AiO blieb am weißen Testaufbau eine Befestigung schlecht erreichbar.8
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7
Kunststoffclips verlangen sorgsamen Umgang. Das inzwischen erhältliche Zubehör und die aufgeführten Ersatzteile erleichtern spätere Reparaturen einzelner Gehäuseteile.6, 5
Ungeeignet für Vollgas im leisen PC
Wer einen leisen PC möchte, sollte die Serienlüfter herunterregeln, denn bei voller Drehzahl maß PC Masters einen deutlich höheren Pegel als im gedrosselten Betrieb. Dauerhaftes Vollgas passt dazu schlecht.8
Fazit und Kaufempfehlungen
7.7Gesamtwertung
Gut
Der herausnehmbare Mainboard-Tray macht den Aufbau einfach, und das verfügbare Zubehör hält viele Umbauten offen. Die drei ARGB-Frontlüfter brauchen für ruhigen Betrieb eine passende Drehzahl. Länge und USB-C-Version sollten vor dem Kauf geklärt werden.
PROS
Herausnehmbarer Mainboard-Tray erleichtert den Aufbau
Drei ARGB-Frontlüfter mit üblichen Anschlüssen
Umbauten durch verfügbares Zubehör möglich
CONS
Serienlüfter werden bei hoher Drehzahl laut
Kein Hecklüfter im Lieferumfang
Widersprüchliche Angaben zu Länge und USB-C-Version
Das FRAME 4000D RS ARGB passt besonders zu einem PC, der später noch verändert werden soll. Gut erreichbare Bauteile machen solche Arbeiten angenehmer. Gedämpft wird das Urteil durch die lauten Serienlüfter bei voller Drehzahl, die knappe Montage einer 360-mm-AiO unter dem Deckel und widersprüchliche Angaben zu Länge und USB-C-Version. Für das am 2. Oktober geprüfte Neuangebot zu 89,90 Euro ist die Ausstattung attraktiv, einen zusätzlichen Hecklüfter sollte man bei der Kalkulation berücksichtigen.9
ATX und kleinere Boards passen hinein, E-ATX bis 305 × 277 mm. Unterstützt werden auch Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen.1, 4
Funktionen und Design7.7
Mainboard-Formfaktoren und Platzangebot
8
ATX und kleinere Boards passen hinein, E-ATX bis 305 × 277 mm. Unterstützt werden auch Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen.1, 4
GPU- und CPU-Kühler-Freiraum
8
Große Kühler und lange Grafikkarten passen grundsätzlich hinein. Mit einem Frontradiator muss der Freiraum genauer geplant werden.1
Kabelmanagement und Durchführungen
8
Rückseitige Anschlüsse führen viele Kabel hinter das Board. Auch herkömmliche Mainboards bleiben nutzbar; die Ausschnitte unterstützen beide Aufbauten.4
Front-I/O (USB-C, Audio)
7
Unten vorn sitzen die Anschlüsse. Bei Bodenaufstellung muss man sich zum Einstecken hinunterbeugen.1
Laufwerksschächte und modulare Käfige
7
Zwei verschraubte Platten tragen alternativ zwei HDDs oder vier SSDs.2
Montagefeatures (Toolless, Quick-Release)
8
Ausbaubare Teile erleichtern Kabelarbeiten. Für den vollständigen Ausbau bleiben Schrauben erforderlich.2
RGB-Elemente
8
Übliche 5-V-ARGB-Anschlüsse verbinden die Frontlüfter mit einem passenden Mainboard. Ihre Beleuchtung lässt sich so ohne zusätzlichen Corsair-Hub einstellen.3
Optik und Proportionen
8
Weißes Lochblech verbindet Beleuchtung mit einem klaren Muster. Glas zeigt den Innenraum; durch das untere Mesh bleibt auch Verkabelung sichtbar.8
Stellfläche und Gewicht
7
Der breite Tower braucht einen festen Stellplatz. Rund 10 kg Eigengewicht erschweren häufiges Umsetzen.1
So entsteht unsere Einordnung
Bewertet wird die weiße RS-ARGB-Ausführung CC-9011297-WW, ASIN B0DFJ9PKK4. Die Serie startete im Januar 2025.2, 9, 10
TweakTown und PC Masters testeten weiße Exemplare.7, 8
TweakTowns Kopf nennt eine schwarze Modellnummer; Originalbilder und Beschreibung zeigen Weiß.7
GamersNexus ergänzt die gemeinsame Konstruktion anhand eines schwarzen Basismusters mit nachgerüsteten Lüftern. Seine Messwerte werden hier nicht übernommen.6
Corsair nennt für März 2026 stärkere Seitenteile sowie Änderungen am Rahmen und für 200-mm-Lüfter. Die Tests von 2025 belegen diese Überarbeitung nicht.2
Die Herstellungsrevision des geprüften Neuangebots ist nicht ausgewiesen.9
Eigene Hardwaremessungen wurden nicht vorgenommen. Alle 29 Kriterien erhalten eigene redaktionelle Noten. Temperaturen und Geräuschwerte bleiben ihren jeweiligen Originaltests zugeordnet.
8.2
Preis-LeistungSehr gut
Das geprüfte Neuangebot zu 89,90 Euro macht den modularen Tower attraktiv. Drei Frontlüfter und der offene Aufbau bilden eine brauchbare Grundlage.9
Preis-Leistung8.2
Verarbeitungsniveau und Kühlkonzept im Verhältnis zum Preis
9
Das geprüfte Neuangebot zu 89,90 Euro macht den modularen Tower attraktiv. Drei Frontlüfter und der offene Aufbau bilden eine brauchbare Grundlage.9
mitgelieferte Lüfter und deren Qualität
7
Drei beleuchtete Lüfter sind enthalten. Ihre PWM-Verkabelung ist einfach, bei hoher Drehzahl wird aber eine deutliche Lautstärke hörbar.3, 8
Erweiterbarkeit in der Preisklasse
9
Frontblenden, Seitenwände und Mainboard-Trays sind inzwischen als Zubehör verfügbar. Größere Umbauten lassen sich damit über das komplette Gehäuse hinaus planen.5
Zubehör und Montagekomfort
8
Lüfterhalterung und GPU-Stütze liegen bei. Ein Riser-Kabel kostet zusätzlich.2
Alternativen in ähnlicher Preislage
8
Die Gehäuseübersicht führt das Pure Base 500DX teurer. Das FRAME bietet zum geprüften Angebotspreis mehr Spielraum für Umbauten und serienmäßige PWM-Lüfter.11, 9
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
USB-C, zwei USB-A, Kombiaudio; USB-C-Version vor Kauf prüfen
Anzahl vorinstallierter Lüfter
3
Ausführung
Weiß, drei RS120 ARGB vorne
Beleuchtungstyp
ARGB
CPU-Kühler / GPU / PSU
170 / 430 / 220 mm; GPU-Freiraum abhängig vom Kühlaufbau
EAN
0840440487722
Formfaktor
ATX
Frontanschlüsse
Audio, Mikrofon, USB 3.2 Gen 1, USB-C
GPU-Montage
horizontal oder vertikal; Riser separat
Garantie
zwei Jahre
Gehäuseausrichtung
vertikal
Gehäusetyp
Mid-Tower
Herstellernummer
CC-9011297-WW
Innenraumdesign
Single-Chamber
Kühlungskonzept
Airflow
Laufwerke
zwei HDDs oder vier SSDs oder eine HDD und zwei SSDs
Lüftergröße hinten
120 mm
Lüftergröße vorne
120 mm
Lüftersteuerung
4-Pin-PWM und 5-V-ARGB, verkettbar; kein eigener Controller
Lüftersteuerungstyp
Keine
Mainboard
Mini-ITX bis E-ATX, maximal 305 × 277 mm
Material
Stahl
Maximale CPU-Kühlerhöhe
170 mm
Maximale Grafikkartenlänge
430 mm
Maximale Lüfteranzahl
12 Stück
Maximale Netzteillänge
220 mm
Maximale Radiatorlänge
360 mm
Maße
239 × 486 mm (Breite × Höhe); Länge 490 mm Produktseite, 487 mm Anleitung
Modelljahr
2025
Netzteil-Formfaktor
ATX
Netzteilposition
unten
Radiator-Kompatibilität vorne
360 mm
Radiatoren
vorne, oben und seitlich bis 360 mm; hinten 120/140 mm
Seitenwandtyp
Hartglas
USB-C laut Anleitung
Gen 2x2; Revision vor Kauf bestätigen
USB-C laut Produktseite
Gen 2
Airflow und Kühlung7.4
Luftdurchsatz und Luftführung
8
Drei Frontlüfter sorgen für Zuluft. Ein Hecklüfter kostet zusätzlich.1
Mesh- oder geschlossene Front
8
Das tief geprägte Frontblech lässt viel Luft passieren und bleibt dabei stabil. Eine Glasfront gehört nicht zur Serienausführung.6
Lüfterbestückung und Steuerung
7
PWM und ARGB lassen sich durchschleifen. Die Steuerung übernimmt das Mainboard; ein eigener Controller ist nicht enthalten.3, 2
Radiator-Support
8
Drei Positionen nehmen nominelle 360-mm-Radiatoren auf. Der knappe Platz beim getesteten Deckeleinbau begrenzt die Montagefreiheit.1, 8
Temperaturverhalten unter Last
7
TweakTown meldet 72 °C CPU-Spitze und 78 °C GPU-Spitze nach langer Last. Das belegt funktionierende Kühlung dieses Aufbaus.7
Staubfilter und Wartung
8
Front-, Seiten- und Netzteilfilter sind herausnehmbar. So erreicht man die wichtigen Ansaugflächen für eine regelmäßige Reinigung.2
Hitzestaus und Hotspots
7
Frontzufuhr und offene Abluftwege helfen gegen stehende Warmluft. Die GPU blieb im Originaltest unter 80 °C; zusätzliche Abluft bleibt sinnvoll.7
Lautstärke im Verhältnis zur Kühlung
6
PC Masters maß bei voller Drehzahl 51 dBA aus 30 cm. Für einen ruhigen Rechner brauchen die Serienlüfter niedrigere Drehzahlen.8
Verarbeitung7.6
Materialstärke und Stabilität
7
Mit seinem offenen, zerlegbaren Rahmen gibt das Gehäuse etwas Steifigkeit auf. Beim schwarzen Referenzmuster fiel diese Flexibilität auf.6
Passgenauigkeit von Seitenteilen und Rahmen
8
TweakTown beschreibt gut passende abnehmbare Paneele. Sie schaffen Zugang beim Zusammenbau, ohne den Innenraum mit festen Abdeckungen zu versperren.7
Qualität von Glas oder Mesh
8
Glas zeigt den Aufbau, unteres Mesh lässt Luft durch. Die Stahlseite verdeckt rückwärtige Kabel.1
Verarbeitung von Kanten und Lack
8
Am weißen Muster lobt PC Masters die Lackierung. Die weiße Kabelummantelung endet jedoch früh und wirkt dadurch weniger sauber.8
Stabilität von Scharnieren und Verschlüssen
7
Steckverschlüsse erlauben schnellen Zugang. Beim schwarzen Referenzmuster löste sich ein Kunststoffteil während des Transports und ließ sich wieder einsetzen.6
Qualität von Schrauben, Rändelschrauben und Halterungen
8
Griffige Rändelschrauben erleichtern den Ausbau. Bei der 360-mm-AiO blieb am weißen Testaufbau eine Befestigung schlecht erreichbar.8
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7
Kunststoffclips verlangen sorgsamen Umgang. Das inzwischen erhältliche Zubehör und die aufgeführten Ersatzteile erleichtern spätere Reparaturen einzelner Gehäuseteile.6, 5
Funktionen und Design7.7
Mainboard-Formfaktoren und Platzangebot
8
ATX und kleinere Boards passen hinein, E-ATX bis 305 × 277 mm. Unterstützt werden auch Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen.1, 4
GPU- und CPU-Kühler-Freiraum
8
Große Kühler und lange Grafikkarten passen grundsätzlich hinein. Mit einem Frontradiator muss der Freiraum genauer geplant werden.1
Kabelmanagement und Durchführungen
8
Rückseitige Anschlüsse führen viele Kabel hinter das Board. Auch herkömmliche Mainboards bleiben nutzbar; die Ausschnitte unterstützen beide Aufbauten.4
Front-I/O (USB-C, Audio)
7
Unten vorn sitzen die Anschlüsse. Bei Bodenaufstellung muss man sich zum Einstecken hinunterbeugen.1
Laufwerksschächte und modulare Käfige
7
Zwei verschraubte Platten tragen alternativ zwei HDDs oder vier SSDs.2
Montagefeatures (Toolless, Quick-Release)
8
Ausbaubare Teile erleichtern Kabelarbeiten. Für den vollständigen Ausbau bleiben Schrauben erforderlich.2
RGB-Elemente
8
Übliche 5-V-ARGB-Anschlüsse verbinden die Frontlüfter mit einem passenden Mainboard. Ihre Beleuchtung lässt sich so ohne zusätzlichen Corsair-Hub einstellen.3
Optik und Proportionen
8
Weißes Lochblech verbindet Beleuchtung mit einem klaren Muster. Glas zeigt den Innenraum; durch das untere Mesh bleibt auch Verkabelung sichtbar.8
Stellfläche und Gewicht
7
Der breite Tower braucht einen festen Stellplatz. Rund 10 kg Eigengewicht erschweren häufiges Umsetzen.1
Preis-Leistung8.2
Verarbeitungsniveau und Kühlkonzept im Verhältnis zum Preis
9
Das geprüfte Neuangebot zu 89,90 Euro macht den modularen Tower attraktiv. Drei Frontlüfter und der offene Aufbau bilden eine brauchbare Grundlage.9
mitgelieferte Lüfter und deren Qualität
7
Drei beleuchtete Lüfter sind enthalten. Ihre PWM-Verkabelung ist einfach, bei hoher Drehzahl wird aber eine deutliche Lautstärke hörbar.3, 8
Erweiterbarkeit in der Preisklasse
9
Frontblenden, Seitenwände und Mainboard-Trays sind inzwischen als Zubehör verfügbar. Größere Umbauten lassen sich damit über das komplette Gehäuse hinaus planen.5
Zubehör und Montagekomfort
8
Lüfterhalterung und GPU-Stütze liegen bei. Ein Riser-Kabel kostet zusätzlich.2
Alternativen in ähnlicher Preislage
8
Die Gehäuseübersicht führt das Pure Base 500DX teurer. Das FRAME bietet zum geprüften Angebotspreis mehr Spielraum für Umbauten und serienmäßige PWM-Lüfter.11, 9
Zusammenfassung
1
Der herausnehmbare Mainboard-Tray macht den Aufbau einfach, und das verfügbare Zubehör hält viele Umbauten offen. Die drei ARGB-Frontlüfter brauchen für ruhigen Betrieb eine passende Drehzahl. Länge und USB-C-Version sollten vor dem Kauf geklärt werden.
2
Bewertet wird die weiße RS-ARGB-Ausführung mit drei Frontlüftern.
★
Originaltests von 2025 belegen die überarbeitete Serie von 2026 nicht.