AMD Ryzen 5 8500G im Review: Zen 4c und Radeon 740M für AM5
9. Oktober 2026
Stand: 2026-10-09
Ein preisbewusster Büro-PC braucht genügend CPU-Leistung, passende Monitoranschlüsse und einen sinnvoll geplanten Gesamtpreis. Der Ryzen 5 8500G verbindet sechs CPU-Kerne mit integrierter Radeon-Grafik. Sein Kernaufbau und die knappe PCIe-Anbindung unterscheiden ihn aber deutlich vom 8600G. Gerade bei einem kleinen Aufpreis lohnt es sich, diese Unterschiede vor dem Kauf zu prüfen.1, 3
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Geeignet für einen preisbewussten Büro- und Medien-PC
Der 8500G passt zu einem AM5-PC, dessen Hauptaufgaben Büroprogramme, Browser und Medienwiedergabe sind. Die integrierte Radeon 740M ermöglicht die Bildausgabe ohne separate Grafikkarte. Für gelegentliche Spiele sind angepasste Details nötig. Beim geprüften OEM-Angebot ist kein Kühler enthalten; der Systempreis muss daher Mainboard, DDR5 und eine passende AM5-Kühlung berücksichtigen.1, 3
7.1
LeistungGut
109 Punkte in Cinebench 2024 Single-Core passen zu einem flotten Büro-PC. Dieser Standardwert von TechPowerUp ist vom separat gezeigten PBO-Ergebnis zu unterscheiden.2
Leistung7.1
Single-Thread-Leistung
7.5
109 Punkte in Cinebench 2024 Single-Core passen zu einem flotten Büro-PC. Dieser Standardwert von TechPowerUp ist vom separat gezeigten PBO-Ergebnis zu unterscheiden.2
Multi-Thread-Leistung
6.5
647 Punkte in Cinebench 2024 Multi-Core zeigen die Grenzen des Kernaufbaus. Vier Zen-4c-Kerne takten niedriger als die beiden regulären Zen-4-Kerne; größere CPU-Aufgaben verdienen eine Gegenprobe mit stärkeren Modellen.2
Blender 4.0.2 rendert die BMW-27-Szene in 318,7 Sekunden. Der Wert gehört zum CPU-Renderer und diesem Szenario; geringere Renderzeit bedeutet einen schnelleren Abschluss.2
Boost-Verhalten unter Last
7
Die beiden Zen-4-Kerne erreichen bis zu 5,0 GHz, die vier Zen-4c-Kerne bis zu 3,7 GHz. Ein einzelner maximaler Boost beschreibt deshalb nicht die gesamte CPU unter Mehrkernlast.1
Leistungsaufnahme und Effizienz
8.5
Tweakers misst in Cinebench R23 einen Median von 41,80 Watt über die EPS-Kabel. Der Wert beschreibt die externe CPU-Versorgung einschließlich ihres Messpfads; er ist weder Package-Sensorwert noch Gesamtverbrauch des PCs.3
Temperaturverhalten und Kühlbedarf
8
65 Watt reguläre TDP helfen bei der Kühlauslegung. Das geprüfte OEM-Angebot enthält keinen Kühler; Lüfterregelung und Gehäusebelüftung bleiben wichtig. 95 °C sind die offizielle Temperaturgrenze.1
Leistung bei Dauerlast
6.5
Sechs Kerne und zwölf Threads erledigen wiederkehrende CPU-Aufgaben. Die niedrigeren Zen-4c-Takte begrenzen den Durchsatz; die Originalwerte ersetzen keine eigene Langzeitprüfung.2
Integrierte Grafik (je nach Modell)
6.7
Die Radeon 740M ermöglicht Bildausgabe ohne separate Grafikkarte und einfache Spiele. Vier RDNA-3-Recheneinheiten bieten deutlich weniger Reserven als die größeren 8000G-Grafikeinheiten.1
Ungeeignet für hohe Spieleansprüche und großzügigen Ausbau
Vier Grafik-Recheneinheiten bieten weniger Spielraum als die Radeon 760M des 8600G. Auch für einen späteren Ausbau mit einer leistungsfähigen Grafikkarte ist der 8500G eine eingeschränkte Basis: Der Grafikkartenanschluss arbeitet mit PCIe 4.0 x4. Die vollständige Anschlussverteilung bleibt vom Mainboard abhängig. Wer hohe Bildraten oder mehr Durchsatz in großen CPU-Aufgaben benötigt, sollte den 8600G oder eine passende CPU für dedizierte Grafik vergleichen.1, 3
Zwei Zen-4-Kerne und vier Zen-4c-Kerne
Alle sechs Kerne unterstützen SMT, insgesamt stehen zwölf Threads zur Verfügung. Die beiden Zen-4-Kerne erreichen laut AMD bis zu 5,0 GHz, die vier kompakteren Zen-4c-Kerne bis zu 3,7 GHz. Der gemeinsame L3-Cache beträgt 16 MB, der L2-Cache 6 MB. Der maximale Boost beschreibt damit nicht den Takt aller Kerne. Eine Ryzen-AI-NPU besitzt der 8500G nicht.1, 2
6.3
Gaming-PerformanceBefriedigend
In F1 23 werden mit integrierter Grafik 48,8 FPS bei 1080p Low und 36,4 FPS bei Medium gemessen. Einzelne Spiele und Einstellungen bestimmen den Nutzen; ein allgemeiner 60-FPS-Anspruch passt nicht dazu.3
Gaming-Performance6.3
Durchschnittliche Bildraten in Spielen
5.8
In F1 23 werden mit integrierter Grafik 48,8 FPS bei 1080p Low und 36,4 FPS bei Medium gemessen. Einzelne Spiele und Einstellungen bestimmen den Nutzen; ein allgemeiner 60-FPS-Anspruch passt nicht dazu.3
1% Lows und Frametime-Stabilität
6
Im CPU-Parcours mit RTX 4090 weist Far Cry 6 bei 1080p Medium eine 99p-Frametime von 12,37 ms aus. Das ist keine Messung der Radeon 740M und wird nicht in einen erfundenen 1%-Low-FPS-Wert umgerechnet.3
Leistung im CPU-Limit (hohe Bildraten, E-Sports)
6
Far Cry 6 erreicht im externen GPU-Test bei 1080p Medium 133,8 FPS. Der Wert gehört zur RTX-4090-Konfiguration; hohe E-Sport-Zielbildraten sollten anhand des konkreten Spiels geprüft werden.3
Cache-Ausstattung und Speicherlatenz
6.8
16 MB L3- und 6 MB L2-Cache teilen sich die sechs CPU-Kerne. 3D V-Cache fehlt. Die Bauform ist kein eigener Messwert für Speicherlatenz.1
Gaming-Effizienz (Bilder pro Watt)
7.8
Der niedrige EPS-Median unter CPU-Last ist ein Effizienzsignal dieses Tests. Er wird nicht mit Bildraten aus einem anderen Szenario zu einem eigenen Bilder-pro-Watt-Wert kombiniert.3
Zusammenspiel mit aktuellen Grafikkarten
5.8
Die Grafikkarte erhält PCIe 4.0 x4. Bei späteren schnelleren Grafikkarten und hohem Bandbreitenbedarf ist diese knappe Anbindung ein konkreter Nachteil gegenüber großzügigeren Plattformen.1
Reserven für kommende Spiele
5.9
Der Kernaufbau und die kleine iGPU bilden eine Büro-Grundlage mit begrenzten Spielereserven. Eine feste künftige Nutzungsdauer oder Zielbildrate lässt sich daraus nicht ableiten.1
Die Radeon 740M besitzt vier RDNA-3-Recheneinheiten und verwendet den Arbeitsspeicher des PCs. Zwei passend bestückte Speicherkanäle sind wichtig. Tweakers misst in F1 23 bei 1080p 48,8 FPS mit Low- und 36,4 FPS mit Medium-Einstellungen. Diese Werte gehören zu diesem Spiel und Testaufbau; sie sind kein allgemeiner Spieledurchschnitt. Eine höhere Speichergeschwindigkeit ist nur nach stabiler Prüfung sinnvoll.1, 3, 5
AM5-Plattform und OEM-Lieferumfang prüfen
AMD nennt insgesamt 14 native PCIe-4.0-Lanes, davon zehn nutzbar. Neben der Grafikkartenanbindung mit x4 ist bei mehreren SSDs die Slot-Aufteilung des Mainboards zu prüfen. Offiziell gelten DDR5-5200 bei zwei DIMMs und DDR5-3600 bei vier DIMMs. Das geprüfte Angebot trägt die Tray-Artikelnummer 100-000000931 und wird ausdrücklich ohne Kühler oder Lüfter geliefert. CPU-Freigabeliste, BIOS und Monitoranschlüsse gehören zur Planung.1, 3
Messwerte aus Originaltests
AMD Ryzen 5 8500G: 9 Messwerte aus 2 Originaltests. Jeder Wert gilt für den Testaufbau seiner Quelle.
Alle Werte stammen aus den verlinkten Originaltests. Eigene Messungen fanden nicht statt. Werte aus verschiedenen Tests lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen.
Fazit und Kaufempfehlungen
7Gesamtwertung
Gut
Wir empfehlen den Ryzen 5 8500G für einen preisbewussten Büro- und Medien-PC, wenn seine integrierte Grafik ausreicht und der gesamte Aufbau günstig bleibt. Ein AM5-Kühler muss beim geprüften OEM-Angebot zusätzlich eingeplant werden. Der Ryzen 5 8600G ist bei kleinem Preisunterschied die wichtige Gegenprobe, weil er mehr Grafikleistung und sechs reguläre Zen-4-Kerne bietet. Für einen späteren anspruchsvollen Grafikkartenausbau sind zudem die vier PCIe-Lanes des 8500G zu berücksichtigen.
PROS
Integrierte Grafik für einen Büro-PC
AM5-Plattform mit DDR5
Sechs Kerne und zwölf Threads
Niedriger EPS-Median im dokumentierten CPU-Test
CONS
Kleine Radeon 740M
Grafikkartenanbindung nur PCIe 4.0 x4
OEM-Angebot ohne Kühler
Der Ryzen 5 8500G ist für einen preisbewussten AM5-Büro-PC nachvollziehbar, wenn die Radeon 740M genügt und der vollständige Aufbau günstig bleibt. Die zwei verschiedenen Kerntypen und PCIe 4.0 x4 begrenzen den Nutzen bei anspruchsvolleren Aufgaben und einem späteren Grafikkartenausbau. Bei geringem Gesamtpreisunterschied ist der Ryzen 5 8600G eine wichtige Gegenprobe: Er bietet stärkere integrierte Grafik und sechs reguläre Zen-4-Kerne. Für eine von Anfang an geplante dedizierte Grafikkarte sollte auch der Ryzen 5 9600X geprüft werden.1, 2, 3
7.3
KompatibilitätGut
AM5 eröffnet spätere CPU-Optionen. Welche davon ein vorhandenes Mainboard unterstützt, ist in dessen Freigabeliste und mit passendem BIOS zu prüfen.1
Kompatibilität7.3
Sockel und Plattformzukunft
8.4
AM5 eröffnet spätere CPU-Optionen. Welche davon ein vorhandenes Mainboard unterstützt, ist in dessen Freigabeliste und mit passendem BIOS zu prüfen.1
Chipsatz- und Mainboard-Auswahl
8
Verschiedene AM5-Chipsätze sind verfügbar. Für iGPU-Nutzung müssen die Monitoranschlüsse passen; die CPU-Anbindung zu Grafikkarte und SSDs wird nicht durch einen teureren Chipsatz beliebig erweitert.1
Arbeitsspeicher-Unterstützung
7.7
DDR5-5200 mit zwei DIMMs und DDR5-3600 mit vier DIMMs sind die offiziellen Grenzen. Dual-Channel-Bestückung verdient wegen des gemeinsam genutzten Grafikspeichers besondere Aufmerksamkeit.1
PCIe-Lanes und Schnittstellen
5.6
14 native Lanes, davon zehn nutzbar, begrenzen die Anschlussbasis. Grafikkarte x4 sowie mögliche Bandbreitenteilung weiterer Anschlüsse sind am Mainboard konkret zu prüfen.1
Kühlerkompatibilität und Montage
7
Das verifizierte Tray-Angebot wird ohne Kühler oder Lüfter geliefert. Ein geeigneter AM5-Kühler mit ausreichender Gehäusefreiheit gehört daher zum Einkauf; ein vorhandener Kühler benötigt passende Halterung.1
BIOS- und Treiberreife
7.8
Für einen heutigen Aufbau sind aktuelle CPU-Freigabe, BIOS sowie Grafik- und Chipsatztreiber zu prüfen. Die hier dokumentierten Teststände von 2024 werden nicht als aktueller Softwarestand ausgegeben.4
Übertaktung und Tuning
7.5
AMD nennt PBO, Curve Optimizer und EXPO. Die separat veröffentlichten PBO-Messungen werden nicht als Standardleistung übernommen; jede Änderung an Takt oder Speicher benötigt eine Stabilitätsprüfung.1
Befehlssätze und KI-Beschleunigung
6.8
Zen 4 und Zen 4c unterstützen SMT und die genannten CPU-Befehlssätze. Eine Ryzen-AI-NPU fehlt beim 8500G; unterstützte KI-Aufgaben müssen andere Recheneinheiten nutzen.1
So entsteht unsere Einordnung
Dieser Recherche-Review verwendet AMD-Spezifikationen und Originalmessungen von TechPowerUp und Tweakers. Eigene Messungen fanden nicht statt. Der 8500G gehört zur am 31. Januar 2024 gestarteten Ryzen-8000G-Serie. Verifiziert ist ein aktuelles OEM/Tray-Angebot ohne Kühler mit ASIN B0D1CKWYGD und AMD-Artikelnummer 100-000000931. Eine EAN ist im geprüften Angebot nicht belegt.
Die TechPowerUp-Werte sind die Standardreihen des 8500G, ohne die getrennten PBO-Ergebnisse. Die Tweakers-Spielewerte betreffen die integrierte Radeon 740M, der Far-Cry-Wert dagegen den CPU-Parcours mit RTX 4090. Der Leistungswert ist ein Median der externen CPU-Versorgung über die EPS-Kabel in Cinebench R23, kein Package-Sensor oder Steckdosenverbrauch. Unterschiedliche Tests bleiben getrennt. 28 einzeln begründete Kriterien bilden vier gleich gewichtete Gruppen. Recherche und Angebotsprüfung: 9. Oktober 2026.
Nicht direkt vergleichbar: verschiedene Originaltests, abweichende Testbedingungen, unterschiedliche Auswertung.
LeistungsaufnahmeGetrennte Tests, keine Rangfolge
AMD Ryzen 5 8500G
41,8W
Cinebench R23, CPU-EPS-Median · CPU-Versorgung, extern gemessenWert laut QuelleQuelle: Tweakers, Februar 2024
AMD Ryzen 5 9600X
83W
1280 × 720 · Je Spiel unterschiedlich · Raytracing Je Spiel unterschiedlich · CPU-Paketleistung laut Sensorgeometrisches MittelQuelle: ComputerBase (Parcours April 2025), April 2025
Abgleich der Testbedingungen5 abweichend · 4 nicht angegebenBedingungen im Einzelnen
Abweichend
Originaltest, Auswertung, Testsystem, Arbeitsspeicher, Last
Nicht angegeben
BIOS, Softwareversion, Leistungslimits, Kühlung
Nicht direkt vergleichbar: verschiedene Originaltests, abweichende Testbedingungen, unterschiedliche Auswertung.
Nur für AMD Ryzen 5 8500G gemessen: Renderzeit, Frametime 99p. Nur für AMD Ryzen 5 9600X gemessen: Bildrate (1%-Perzentil).
Ein günstiger CPU-Preis hilft nur, wenn der vollständige Aufbau günstiger bleibt. Bei kleinem Abstand zum 8600G sind dessen stärkere Grafik und reguläre Zen-4-Kerne ein konkreter Mehrwert.1
Preis-Leistung7.2
Leistung im Verhältnis zum Preis
7
Ein günstiger CPU-Preis hilft nur, wenn der vollständige Aufbau günstiger bleibt. Bei kleinem Abstand zum 8600G sind dessen stärkere Grafik und reguläre Zen-4-Kerne ein konkreter Mehrwert.1
Plattformkosten (Mainboard, RAM, Kühler)
6.8
AM5-Mainboard, DDR5 und ein zusätzlicher Kühler gehören zum Systempreis des OEM-Angebots. Der enthaltene Kühler anderer konkreter Angebote kann diesen Vergleich verändern.1
Stromkosten im Betrieb
8
Der EPS-Median von 41,80 Watt ist eine Orientierung für diese CPU-Last. Laufzeit, Leerlauf, übrige Komponenten und Netzteil bestimmen die tatsächlichen Stromkosten des PCs.3
Garantie und Service
6.5
Tray-Artikelnummer und Verkäufer sind bestätigt. Servicebedingungen des konkreten Händlers sind bei OEM-Ware zu prüfen; die Bedingungen einer Boxed-Ausführung werden nicht pauschal übertragen.1
Alternativen in ähnlicher Preislage
7.6
Der Ryzen 5 8600G ist die konkrete Alternative für stärkere integrierte Grafik. Für einen PC mit dedizierter Grafikkarte sollte auch der Ryzen 5 9600X anhand des gesamten Plattformpreises geprüft werden.1
AMD Ryzen 5 8500G, OEM/Tray ohne Kühler
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Aktualisiert: 9. Oktober 2026 09:47
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Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
109 Punkte in Cinebench 2024 Single-Core passen zu einem flotten Büro-PC. Dieser Standardwert von TechPowerUp ist vom separat gezeigten PBO-Ergebnis zu unterscheiden.2
Multi-Thread-Leistung
6.5
647 Punkte in Cinebench 2024 Multi-Core zeigen die Grenzen des Kernaufbaus. Vier Zen-4c-Kerne takten niedriger als die beiden regulären Zen-4-Kerne; größere CPU-Aufgaben verdienen eine Gegenprobe mit stärkeren Modellen.2
Blender 4.0.2 rendert die BMW-27-Szene in 318,7 Sekunden. Der Wert gehört zum CPU-Renderer und diesem Szenario; geringere Renderzeit bedeutet einen schnelleren Abschluss.2
Boost-Verhalten unter Last
7
Die beiden Zen-4-Kerne erreichen bis zu 5,0 GHz, die vier Zen-4c-Kerne bis zu 3,7 GHz. Ein einzelner maximaler Boost beschreibt deshalb nicht die gesamte CPU unter Mehrkernlast.1
Leistungsaufnahme und Effizienz
8.5
Tweakers misst in Cinebench R23 einen Median von 41,80 Watt über die EPS-Kabel. Der Wert beschreibt die externe CPU-Versorgung einschließlich ihres Messpfads; er ist weder Package-Sensorwert noch Gesamtverbrauch des PCs.3
Temperaturverhalten und Kühlbedarf
8
65 Watt reguläre TDP helfen bei der Kühlauslegung. Das geprüfte OEM-Angebot enthält keinen Kühler; Lüfterregelung und Gehäusebelüftung bleiben wichtig. 95 °C sind die offizielle Temperaturgrenze.1
Leistung bei Dauerlast
6.5
Sechs Kerne und zwölf Threads erledigen wiederkehrende CPU-Aufgaben. Die niedrigeren Zen-4c-Takte begrenzen den Durchsatz; die Originalwerte ersetzen keine eigene Langzeitprüfung.2
Integrierte Grafik (je nach Modell)
6.7
Die Radeon 740M ermöglicht Bildausgabe ohne separate Grafikkarte und einfache Spiele. Vier RDNA-3-Recheneinheiten bieten deutlich weniger Reserven als die größeren 8000G-Grafikeinheiten.1
Gaming-Performance6.3
Durchschnittliche Bildraten in Spielen
5.8
In F1 23 werden mit integrierter Grafik 48,8 FPS bei 1080p Low und 36,4 FPS bei Medium gemessen. Einzelne Spiele und Einstellungen bestimmen den Nutzen; ein allgemeiner 60-FPS-Anspruch passt nicht dazu.3
1% Lows und Frametime-Stabilität
6
Im CPU-Parcours mit RTX 4090 weist Far Cry 6 bei 1080p Medium eine 99p-Frametime von 12,37 ms aus. Das ist keine Messung der Radeon 740M und wird nicht in einen erfundenen 1%-Low-FPS-Wert umgerechnet.3
Leistung im CPU-Limit (hohe Bildraten, E-Sports)
6
Far Cry 6 erreicht im externen GPU-Test bei 1080p Medium 133,8 FPS. Der Wert gehört zur RTX-4090-Konfiguration; hohe E-Sport-Zielbildraten sollten anhand des konkreten Spiels geprüft werden.3
Cache-Ausstattung und Speicherlatenz
6.8
16 MB L3- und 6 MB L2-Cache teilen sich die sechs CPU-Kerne. 3D V-Cache fehlt. Die Bauform ist kein eigener Messwert für Speicherlatenz.1
Gaming-Effizienz (Bilder pro Watt)
7.8
Der niedrige EPS-Median unter CPU-Last ist ein Effizienzsignal dieses Tests. Er wird nicht mit Bildraten aus einem anderen Szenario zu einem eigenen Bilder-pro-Watt-Wert kombiniert.3
Zusammenspiel mit aktuellen Grafikkarten
5.8
Die Grafikkarte erhält PCIe 4.0 x4. Bei späteren schnelleren Grafikkarten und hohem Bandbreitenbedarf ist diese knappe Anbindung ein konkreter Nachteil gegenüber großzügigeren Plattformen.1
Reserven für kommende Spiele
5.9
Der Kernaufbau und die kleine iGPU bilden eine Büro-Grundlage mit begrenzten Spielereserven. Eine feste künftige Nutzungsdauer oder Zielbildrate lässt sich daraus nicht ableiten.1
Kompatibilität7.3
Sockel und Plattformzukunft
8.4
AM5 eröffnet spätere CPU-Optionen. Welche davon ein vorhandenes Mainboard unterstützt, ist in dessen Freigabeliste und mit passendem BIOS zu prüfen.1
Chipsatz- und Mainboard-Auswahl
8
Verschiedene AM5-Chipsätze sind verfügbar. Für iGPU-Nutzung müssen die Monitoranschlüsse passen; die CPU-Anbindung zu Grafikkarte und SSDs wird nicht durch einen teureren Chipsatz beliebig erweitert.1
Arbeitsspeicher-Unterstützung
7.7
DDR5-5200 mit zwei DIMMs und DDR5-3600 mit vier DIMMs sind die offiziellen Grenzen. Dual-Channel-Bestückung verdient wegen des gemeinsam genutzten Grafikspeichers besondere Aufmerksamkeit.1
PCIe-Lanes und Schnittstellen
5.6
14 native Lanes, davon zehn nutzbar, begrenzen die Anschlussbasis. Grafikkarte x4 sowie mögliche Bandbreitenteilung weiterer Anschlüsse sind am Mainboard konkret zu prüfen.1
Kühlerkompatibilität und Montage
7
Das verifizierte Tray-Angebot wird ohne Kühler oder Lüfter geliefert. Ein geeigneter AM5-Kühler mit ausreichender Gehäusefreiheit gehört daher zum Einkauf; ein vorhandener Kühler benötigt passende Halterung.1
BIOS- und Treiberreife
7.8
Für einen heutigen Aufbau sind aktuelle CPU-Freigabe, BIOS sowie Grafik- und Chipsatztreiber zu prüfen. Die hier dokumentierten Teststände von 2024 werden nicht als aktueller Softwarestand ausgegeben.4
Übertaktung und Tuning
7.5
AMD nennt PBO, Curve Optimizer und EXPO. Die separat veröffentlichten PBO-Messungen werden nicht als Standardleistung übernommen; jede Änderung an Takt oder Speicher benötigt eine Stabilitätsprüfung.1
Befehlssätze und KI-Beschleunigung
6.8
Zen 4 und Zen 4c unterstützen SMT und die genannten CPU-Befehlssätze. Eine Ryzen-AI-NPU fehlt beim 8500G; unterstützte KI-Aufgaben müssen andere Recheneinheiten nutzen.1
Preis-Leistung7.2
Leistung im Verhältnis zum Preis
7
Ein günstiger CPU-Preis hilft nur, wenn der vollständige Aufbau günstiger bleibt. Bei kleinem Abstand zum 8600G sind dessen stärkere Grafik und reguläre Zen-4-Kerne ein konkreter Mehrwert.1
Plattformkosten (Mainboard, RAM, Kühler)
6.8
AM5-Mainboard, DDR5 und ein zusätzlicher Kühler gehören zum Systempreis des OEM-Angebots. Der enthaltene Kühler anderer konkreter Angebote kann diesen Vergleich verändern.1
Stromkosten im Betrieb
8
Der EPS-Median von 41,80 Watt ist eine Orientierung für diese CPU-Last. Laufzeit, Leerlauf, übrige Komponenten und Netzteil bestimmen die tatsächlichen Stromkosten des PCs.3
Garantie und Service
6.5
Tray-Artikelnummer und Verkäufer sind bestätigt. Servicebedingungen des konkreten Händlers sind bei OEM-Ware zu prüfen; die Bedingungen einer Boxed-Ausführung werden nicht pauschal übertragen.1
Alternativen in ähnlicher Preislage
7.6
Der Ryzen 5 8600G ist die konkrete Alternative für stärkere integrierte Grafik. Für einen PC mit dedizierter Grafikkarte sollte auch der Ryzen 5 9600X anhand des gesamten Plattformpreises geprüft werden.1
Zusammenfassung
1
Zwei Zen-4- und vier Zen-4c-Kerne, zwölf Threads
2
Radeon 740M mit vier RDNA-3-Recheneinheiten
3
48,8 FPS in F1 23 bei 1080p Low im Tweakers-Test
4
AM5, DDR5-5200 und PCIe 4.0 x4 für die Grafikkarte
★
Geprüftes OEM/Tray-Angebot ohne Kühler
Fachkommentar
Wir empfehlen den Ryzen 5 8500G für einen preisbewussten Büro- und Medien-PC, wenn seine integrierte Grafik ausreicht und der gesamte Aufbau günstig bleibt. Ein AM5-Kühler muss beim geprüften OEM-Angebot zusätzlich eingeplant werden. Der Ryzen 5 8600G ist bei kleinem Preisunterschied die wichtige Gegenprobe, weil er mehr Grafikleistung und sechs reguläre Zen-4-Kerne bietet. Für einen späteren anspruchsvollen Grafikkartenausbau sind zudem die vier PCIe-Lanes des 8500G zu berücksichtigen.