ASUS ROG Kithara: Offener Klang für Gaming und Musik
15. September 2026
Das ASUS ROG Kithara entstand gemeinsam mit HIFIMAN und wurde im Januar 2026 vorgestellt. Seine 100-mm-Planartreiber und die offene Bauweise richten sich an Spieler, die auch Musik bewusst hören. Mikrofonkabel und Hi-Fi-Kabel liegen getrennt bei.9
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Geeignet für detailreiches Spielen und Musikhören in ruhigen Räumen
Das Kithara lohnt sich vor allem, wenn klare Details und eine breite Stereodarstellung wichtiger sind als möglichst kräftiges Bassdröhnen. PC Games Hardware beschreibt eine ausgewogene Abstimmung und gut voneinander getrennte Instrumente, Stimmen und Effekte.4
Auch PC Gamer hebt die weite Darstellung von Schritten und entfernten Schüssen hervor, Musik profitiert von der sauberen Trennung. Das Headset bleibt dabei ein passives Kabelmodell: Es gibt keine Funkverbindung und keinen Game-Chat-Mixer.5
8.0
AudioqualitätSehr gut
PC Gamer nennt den Klang außergewöhnlich reich, flacher abgestimmt als bei den meisten Gaming-Headsets.5
Audioqualität8
Klangbalance und Detailgrad
8.8
PC Gamer nennt den Klang außergewöhnlich reich, flacher abgestimmt als bei den meisten Gaming-Headsets.5
Räumlichkeit und Ortung
9.2
Die breite Stereobühne macht in Counter-Strike 2 und PUBG Schritte und entfernte Schüsse laut PC Gamer präzise ortbar.5
Dynamik und Basskontrolle
8.1
Tiefe Frequenzen bleiben kontrolliert und klar, liefern aber weniger körperlichen Druck als bassbetonte Modelle.3, 5
Laut RTINGS bleibt der Frequenzgang bei unterschiedlicher Anatomie sehr konstant.3
Performance für Schritte und Effekte
8.8
Schritte und entfernte Schüsse gibt das Kithara laut PC Gamer mit großer Sorgfalt wieder.5
Mikrofonqualität
7.1
Das abnehmbare Superniere-Mikrofon bleibt verständlich, klingt je nach Test aber dünn oder nasal.4, 7
Sprachverständlichkeit
7.7
Absprachen gelingen ohne Nachbearbeitung, etwas mehr Stimmfülle fehlt.4, 7
Rauschunterdrückung
6
Ohne aktive Filterung dämpft allein die Richtcharakteristik Umgebungsgeräusche.1, 4
Nebengeräuschverhalten
7.3
Geflochtene Kabel übertragen beim Reiben an Kleidung kaum Körperschall.7
Ungeeignet für laute Umgebungen und unkomplizierten Xbox-Teamchat
Die offenen Muscheln lassen Außengeräusche herein und Musik nach außen, PC Games Hardware beschreibt praktisch keine Abschirmung. In gemeinsam genutzten Räumen kann das beide Seiten stören; für Bus, Bahn oder laute Gaming-Plätze passt diese Bauweise schlecht.4
Am Xbox-Controller ist mit dem Lieferumfang nur Kopfhörerton vorgesehen, kein Mikrofon. Auch der PlayStation-Controller liefert über Klinke nur Audio, für Sprache an der PlayStation ist der USB-C-Adapter an der Konsole vorgesehen.1
Wer ein leichtes Headset sucht, muss ebenfalls abwägen, denn die 420 g und großen Polster können an Schläfen und Kiefer drücken. Stream Tech Reviews beschreibt trotz guter Gewichtsverteilung einen unsicheren Sitz, insbesondere bei Bewegung.7
Breite Bühne und kontrollierter Bass statt ständiger Betonung
Der Tiefton setzt kurze Impulse präzise um, Stream Tech Reviews vermisst bei tiefem Grollen aber den körperlichen Druck mancher geschlossener Modelle. Explosionen sind hörbar, werden jedoch weniger dominant inszeniert, was für Hörer mit ausgeprägter Bassvorliebe eine wichtige Einschränkung ist.7
Die öffentlich zugängliche RTINGS-Zusammenfassung beschreibt gut abgestimmte linke und rechte Treiber, geringe harmonische Verzerrungen und eine hohe Konstanz des Frequenzgangs bei unterschiedlichem Sitz. Damit wird die Einordnung als präziser Kopfhörer gestützt, eine individuelle Hörprobe aber nicht ersetzt.3
7.9
VerarbeitungGut
Aluminiumrahmen und Materialien wirken laut PC Gamer hervorragend, die Bügelversteller können aber rutschen.5, 6
Verarbeitung7.9
Materialqualität von Bügel und Gelenken
8.1
Aluminiumrahmen und Materialien wirken laut PC Gamer hervorragend, die Bügelversteller können aber rutschen.5, 6
Polsterqualität und Haltbarkeit
8.5
Zwei austauschbare Polstersätze erlauben unterschiedliche Haptik und Passform.2
Stabilität von Mikrofonarm und Bedienelementen
7.4
Mute und Lautstärke sitzen am abnehmbaren Mikrofonkabel und sind laut PC Gamer schwer zu ertasten.1, 5
Robustheit von Kabeln und Steckern oder Dockinglösung
8.5
Geflochtene Kabel, drei Steckergrößen und ein USB-C-Adapter liegen bei.2
Passgenauigkeit und Klappern
7.3
Stuff hörte kein Klappern, andere Berichte nennen lose Bügelversteller.6, 8
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.8
Kabel und Polster sind tauschbar, ein Akku als Verschleißteil entfällt.2
Beim Mikrofon sind die Urteile weniger einheitlich, Stuff lobt klare Sprache, Tom’s Guide hört einen eher dünnen, blechernen Charakter. Verständliche Teamabsprachen sind möglich; aus der breiten Hersteller-Frequenzangabe allein folgt keine Studioqualität.8, 6
Da die analoge Mikrofonkette keine eigene digitale Geräuschfilterung besitzt, können Nebengeräusche beim Gesprächspartner landen. RTINGS nennt die Umgebung deutlich hörbar. Wer neben einer lauten Tastatur oder anderen Personen spielt, sollte bei Bedarf die Filter seiner Chatsoftware nutzen.3
Zwei Kabel, ein USB-Adapter und ein genauer Blick auf den Sitz
Das Mikrofonkabel endet in zwei getrennten 3,5-mm-Steckern für Kopfhörer und Sprache, am PC passen diese in separate Buchsen oder den beiliegenden USB-C-Adapter. Das Hi-Fi-Kabel besitzt wechselbare 3,5-, 6,3- und symmetrische 4,4-mm-Stecker und dient der Audioausgabe.2
Lautstärkerad und Mikrofon-Mute sitzen am Mikrofonkabel. Diese Gesprächsbedienung bietet der Hi-Fi-Kabelsatz nicht. Eine eigene App für EQ oder virtuellen Raumklang gehört nicht zum Konzept; Anpassungen erfolgen über Zuspieler oder externe Software.8
Zwei Polstersätze erlauben einen Wechsel zwischen Kunstleder mit Stoffauflage und Velours. Stuff fand beide angenehm, während andere Tester mehr Druck oder Rutschen beschrieben. Deshalb sollte man die Polster und Bügeleinstellung auf dem eigenen Kopf vergleichen.8, 7
Tom’s Guide berichtet von nach unten rutschenden Verstellern, ASUS nennt dafür in seinen FAQ eine vorsichtige Nachjustierung mit T7-Werkzeug. Vor dem Behalten eines Exemplars sollte der Bügel zuverlässig halten. Eine pauschale Behebung bei allen aktuell verkauften Geräten ist damit nicht belegt.6, 1
6.7
Funktionen und DesignBefriedigend
Mit 420 Gramm und viel Anpressdruck spürte PC Gamer das Headset schon nach einer Stunde.5
Funktionen und Design6.7
Trageform und Komfort
6.4
Mit 420 Gramm und viel Anpressdruck spürte PC Gamer das Headset schon nach einer Stunde.5
geschlossene oder offene Bauweise
6.8
Offen gebaut, lässt das Kithara Umgebungsgeräusche laut PC Gamer ungehindert herein.5
Funkverbindung und Reichweite
5.1
Als reines Kabelmodell bietet das Kithara keinen Funkweg.1
Latenz und Stabilität
9.3
Der passive Analogweg arbeitet ohne Funkverzögerung.1
Per Adapter laufen PC, PlayStation 5 und Xbox, an Xbox-Controllern allerdings nur mit Kopfhörerton.1, 5
Surround-Features und EQ
4.9
Eigene EQ- und Raumklangfunktionen fehlen, sie müssen vom Zuspieler kommen.5
Software und Profile
5.2
Begleitsoftware und gespeicherte Profile gibt es beim passiven Kithara nicht.1
Bedienlogik (Mute, Lautstärke, Mix)
6.4
Am Headset fehlt ein Lautstärkeregler, Mute und Pegel sitzen am Kabel, ein Chat-Mix fehlt.5
Anschlüsse (USB, 3,5 mm, Bluetooth, usw.)
7.8
Zwei Kabel, drei Steckergrößen und USB-C-Adapter passen zu vielen Anlagen.2, 5
Optik und Beleuchtung
7.4
Große ovale Muscheln im Hi-Fi-Stil wirken laut PC Gamer in Videocalls ungewohnt, RGB fehlt.5
Fazit und Kaufempfehlungen
7.4Gesamtwertung
Gut
Offenes Kabel-Headset mit präzisem, räumlichem Klang und großen Planartreibern. Besonders interessant, wenn Spiele und Musik gleich wichtig sind. Das hohe Gewicht, mögliche Probleme mit den Bügelverstellern und die eingeschränkte Mikrofonanbindung an Konsolen verlangen einen genauen Blick.
Audioqualität
8
Verarbeitung
7.9
Funktionen und Design
6.7
Preis-Leistung
7
PROS
Sehr detailreicher, räumlicher Klang
Kontrollierter Bass und präzise Ortung
Zwei Kabel und vielseitige Audio-Stecker enthalten
Zwei austauschbare Polstersätze
CONS
Offene Bauweise ohne Abschirmung
420 g und nicht für jeden Kopf bequem
Bügelversteller können rutschen
Kein Mikrofon am Xbox-Controller mit dem Lieferumfang
Wir empfehlen das ROG Kithara für einen ruhigen Platz, an dem detailreiche Musik und präziser Spielklang den Ausschlag geben. Wer den offenen Klang schätzt und mit Kabeln gut zurechtkommt, erhält ein vielseitiges Audio-Set mit austauschbaren Polstern und Anschlüssen.
Der Preis bezahlt vor allem Klang und Zubehör. Gedämpft wird das Urteil durch den fehlenden Funk, die geringe Abschirmung, den eingeschränkten Xbox-Teamchat sowie Gewicht und Bügelhalt. Offen und deutlich leichter ist das günstigere Sony INZONE H6 Air, offenen Klang mit Funk verbindet das Turtle Beach Atlas Air. Weitere Optionen bietet unser Gaming-Headset-Vergleich.
So entsteht unsere Einordnung
Wir haben das ROG Kithara nicht selbst getestet. Die Bewertung basiert auf Herstellerunterlagen und den folgenden Originaltests. Abweichende Mikrofon- und Komforturteile fließen ein. Bei RTINGS verwenden wir nur frei zugängliche Aussagen, keine gesperrten Messdaten oder ausgeblendeten Noten. Nicht anwendbare Akku- und Funkkriterien bleiben ohne Einzelnote.
7.0
Preis-LeistungGut
Für rund 295 Euro ist die präzise Wiedergabe das stärkste Argument.4, 5
Preis-Leistung7
Klang- und Mikrofonleistung im Verhältnis zum Preis
8.3
Für rund 295 Euro ist die präzise Wiedergabe das stärkste Argument.4, 5
Komfort und Akkuleistung in der Preisklasse
6.7
Schwere Muscheln und hoher Anpressdruck begrenzen den Gegenwert für lange Sitzungen.5
Software-Features und Codec-Unterstützung
4.8
Funk-Codecs und Software fehlen beim passiven Analogmodell.1
Folgekosten und Ersatzteile (Polster, Akku)
8.3
Abnehmbare Kabel und zwei Polstersätze erleichtern Austausch, ein Akku entfällt.2
Garantie und Service
7.2
ASUS gewährt in der EU zwei Jahre Herstellergarantie.1
Preis-Leistung im Vergleich zu ähnlichen Alternativen
6.7
PC Gamer sieht im Kithara eher ein Klangstatement als ein praktisches Gaming-Headset. Leichter und günstiger ist das offene Sony INZONE H6 Air.5
Robustheit von Kabeln und Steckern oder Dockinglösung
8,5
8,1
Passgenauigkeit und Klappern
7,3
6,3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7,8
6,6
Funktionen und Design
Trageform und Komfort
6,4
6,9
geschlossene oder offene Bauweise
6,8
6,7
Funkverbindung und Reichweite
5,1
9,0
Latenz und Stabilität
9,3
8,8
Akku und Ladeoptionen
7,0
7,0
Multiplattform-Kompatibilität
7,3
7,8
Surround-Features und EQ
4,9
7,9
Software und Profile
5,2
7,5
Bedienlogik (Mute, Lautstärke, Mix)
6,4
7,1
Anschlüsse (USB, 3,5 mm, Bluetooth, usw.)
7,8
8,0
Optik und Beleuchtung
7,4
8,2
Preis-Leistung
Klang- und Mikrofonleistung im Verhältnis zum Preis
8,3
8,0
Komfort und Akkuleistung in der Preisklasse
6,7
7,6
Software-Features und Codec-Unterstützung
4,8
7,2
Folgekosten und Ersatzteile (Polster, Akku)
8,3
6,4
Garantie und Service
7,2
7,2
Preis-Leistung im Vergleich zu ähnlichen Alternativen
6,7
7,7
Verarbeitung: 7,9 für ASUS ROG Kithara, 7,0 für Sony Pulse Elite. Bei Funktionen und Design steht es 7,7 zu 6,7. Wer Wert auf Funktionen und Design legt, ist bei Sony Pulse Elite richtig, sonst bei ASUS ROG Kithara.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.