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Alienware AW2725DM im Review: günstiges QHD-Gaming, schwaches HDR
27. September 2026
Der Alienware AW2725DM kombiniert 27 Zoll, QHD und ein flaches IPS-Panel. Über DisplayPort sind 180 Hz möglich, über HDMI höchstens 144 Hz.1 Das Modell von 2025 richtet sich an Spieler, die auch Texte bearbeiten und den Preis unterhalb der OLED-Klasse halten möchten.
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Geeignet für preisbewusstes Gaming und Textarbeit
RTINGS beschreibt niedrige Eingangsverzögerung, gute Bewegungsschärfe über verschiedene Frequenzen und klare Schrift. Auch die Blickwinkel fallen breit aus.3 Das passt zu einem gemeinsamen Arbeitsplatz für Spiele, Browser und Dokumente. Die QHD-Auflösung verlangt zudem weniger Grafikleistung als 4K.
Die breite Verstellbarkeit hilft, den Monitor an unterschiedliche Sitzpositionen anzupassen. MKAU Gaming lobt den festen Stand sowie Höhe, Neigung, Schwenken und Pivot.4 Wer häufig zwischen Spielen und langen Dokumenten wechselt, bekommt damit mehr praktische Flexibilität als bei einem nur neigbaren Standfuß.
180 Hz sind allerdings nur dann sinnvoll ausgenutzt, wenn der Rechner entsprechend viele Bilder liefert. Für einen gemischten Spiele-PC kann der Preisabstand zu 240-Hz- oder OLED-Modellen deshalb wertvoller sein als die zusätzliche Spitzenfrequenz.
Ungeeignet für anspruchsvolles HDR und eine USB-C-Dockingstation
Die Schwäche liegt im Kontrast: RTINGS berichtet von grauem Schwarz, störenden Halos und gedämpften kleinen HDR-Lichtern. Das lokale Dimmen lässt sich in HDR nicht abschalten.3 DisplayHDR 400 ist hier deshalb kein Versprechen einer Darstellung auf OLED- oder gutem Mini-LED-Niveau.
The AU Review empfindet HDR subjektiv positiver, nennt zugleich die Grenzen des Anschlussangebots.5 Für die Kaufentscheidung gewichten wir die beschriebenen Kontrast- und Dimming-Probleme stärker als einen allgemeinen Eindruck kräftiger Farben.
USB-C, Lautsprecher und ein Audioausgang fehlen.15 Ein Notebook braucht eine separate Videoverbindung; für Ton sind Rechner, Konsole oder externe Geräte zuständig. Wer mit einem einzigen Kabel laden, Bild übertragen und Zubehör verbinden möchte, sollte ein anderes Modell wählen.
Im sRGB-Modus findet RTINGS eine gute Farbabstimmung, aber Korrekturbedarf beim Weißabgleich. Die Helligkeit genügt für übliche Räume, während ein sonniges Fenster störende Reflexionen verursachen kann.3 Für den Schreibtisch ist deshalb auch die Aufstellung entscheidend.
The AU Review berichtet von gleichmäßiger Ausleuchtung am eigenen Testgerät und nur wenig Backlight Bleeding.5 Das ist ein einzelnes Muster und keine Zusage für jedes Exemplar. Eine separate Homogenitätsnote vergeben wir auf dieser Grundlage nicht.
Bei Bewegung sieht RTINGS mit aktiviertem VRR mehr Unschärfe als ohne.3 Daraus folgt keine allgemeine Empfehlung, VRR abzuschalten: Variable Synchronisierung und Bewegungsschärfe können je nach Spiel unterschiedlich wichtig sein. Vergleiche die Einstellungen am besten anhand derselben Szene.
HDMI-Version, Standfuß und USB-Hub richtig einordnen
Dell nennt HDMI 2.1, spezifiziert aber TMDS mit QHD bei maximal 144 Hz. DisplayPort 1.4 schafft die vollen 180 Hz.2 Für die Auswahl des Kabels zählt diese konkrete Grenze. Ein vorhandener HDMI-2.1-Aufdruck allein sagt nicht aus, welche Bandbreite der Anschluss bereitstellt.
Der USB-Hub bietet zwei USB-A-Ausgänge und benötigt eine USB-B-Verbindung zum Rechner. PiP und PbP sind vorhanden.2 The AU Review kritisiert die umständliche Erreichbarkeit der USB-Anschlüsse unter dem Rahmen.5 Dauerhaft angeschlossene Maus und Tastatur passen daher besser als häufig gewechselte USB-Sticks.
MKAU Gaming beschreibt ein solides Gehäuse und eine einfache Kabelführung durch den Stand.4 The AU Review findet die Kunststoffe hingegen gewöhnlich und vermisst das beleuchtete Alienware-Logo.5 Das ist ein nachvollziehbarer Kompromiss, wenn Ergonomie wichtiger als die Markeninszenierung ist.
Preisbewusster QHD-Monitor für Spiele und Textarbeit. Der vielseitige Stand und USB-Hub überzeugen, HDR und HDMI-Bandbreite bleiben deutlich begrenzt.
Display und Bildqualität
7.2
Verarbeitung
8
Funktionen und Design
7.5
Preis-Leistung
8.1
PROS
Günstiger Einstieg in QHD mit 180 Hz
Gut lesbare Schrift und breite Blickwinkel
Höhe, Schwenken, Neigen und Hochformat-Pivot
USB-Hub sowie PiP/PbP vorhanden
CONS
Schwaches Schwarz und störendes HDR-Dimming
HDMI maximal 144 Hz bei QHD
Kein USB-C, keine Lautsprecher oder Audiobuchse
USB-Anschlüsse nicht besonders gut erreichbar
Für 187,99 Euro im am 27. September 2026 bestätigten Amazon-Neuangebot ist der AW2725DM eine gut ausgestattete Grundlage für QHD-Gaming und den Arbeitsalltag. Versand und Verkauf erfolgen durch Amazon; das separat angebotene gebrauchte Exemplar ist nicht die Preisbasis.
Der Alienware AW2725D wurde zum Vergleich für 406,98 Euro bestätigt. Er bietet OLED und 280 Hz, kostet damit aber 218,99 Euro mehr. Wer mit schwächerem Schwarz und begrenztem HDR leben kann, kann diesen Aufpreis sparen oder an anderer Stelle im Rechner einsetzen.
Ein Wechsel von einem bereits guten QHD-IPS-Monitor mit hoher Frequenz lohnt sich dagegen kaum allein wegen des Modelljahrs. Interessanter ist der AW2725DM beim Einstieg oder wenn der bisherige Standfuß zu wenig Spielraum bietet. Weitere Modelle findest du im Gaming-Monitor-Vergleich.
8.1
Preis-LeistungSehr gut
187,99 Euro im bestätigten Neuangebot.
Preis-Leistung8.1
Panel- und Performance-Niveau im Verhältnis zum Preis
25 Watt EU-Betriebswert; kein eigener Gaming-Messwert.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
8.5
Deutlich günstiger als der bestätigte AW2725D-OLED.
So entsteht unsere Einordnung
Dies ist ein Recherche-Review ohne eigenen Praxistest. Herstellerunterlagen werden mit Originaltests von RTINGS, MKAU Gaming und The AU Review abgeglichen. Subjektive Eindrücke und Messbeschreibungen bleiben getrennt. Nicht öffentlich zugängliche Messwerte übernehmen wir nicht; unbelegte Kriterien bleiben unbenotet.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.