Nintendo Switch OLED im Review: 7-Zoll-OLED, LAN und 64 GB
28. September 2026
Dieser Bericht behandelt die Ausführung Switch OLED. Zur Serie Nintendo Switch (2017) gehören zwei weitere Ausführungen: Switch Lite und Switch. Die übrigen Angaben stammen von den Herstellern. Nachfolger ist Nintendo Switch 2 (2025).
Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand, Stand 13.10.2026. Maßgeblich ist der Preis beim Händler.
Die Nintendo Switch OLED kam 2021 als verbessertes Modell der ersten Switch-Generation: 7-Zoll-OLED statt 6,2-Zoll-LCD, breiter Standfuß, Station mit LAN-Anschluss und 64 GB Speicher. Amazon verkauft die weiße Version selbst für 329 Euro. Seit Juni 2025 gibt es mit der Switch 2 einen Nachfolger. Stand: 2026-09-28[1][5][6]
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
Geeignet für Spiele im Tisch-Modus
Kräftiges OLED-Bild, ein stufenloser Standfuß und die LAN-Station machen die OLED zum besten Modell der ersten Switch-Generation. heise nennt sie mit großem Abstand das beste Switch-Modell. Joy-Con abnehmen, Konsole aufstellen, zu zweit spielen: Das klappt jetzt auch auf wackligen Unterlagen. Mit 64 GB bietet sie doppelt so viel Speicher wie die Standard-Switch.[1][2] Am Fernseher gibt die Station bis 1080p mit 60 fps aus.[1]
6.6
LeistungBefriedigend
Laut heise hat die Switch OLED die gleiche Hardware-Leistung wie das Original von 2017.[2]
Leistung6.6
Performance im Spielbetrieb
5.9
Laut heise hat die Switch OLED die gleiche Hardware-Leistung wie das Original von 2017.[2]
Stabilität von Framerate und Auflösung
5.5
Aufwendige Portierungen halten laut heise weiterhin oft nicht die angepeilte Leistung bei spielbarer Auflösung.[2]
Ladezeiten und Speicher-Performance
6
Spiele starten vom 64-GB-Flashspeicher, vom Modul oder von microSD, das dauert länger als von einer SSD.[1]
Kühlung und Drosselung
7.7
Lüfter und Kühlkörper sind laut iFixit kleiner geworden, bei höchstens 15 W in der Station reicht das.[2][3]
Lautstärke
7.3
Mobil bleibt der kleine Lüfter bei 6 bis 7 W leise, in der Station dreht er hörbarer.[2][3]
Netzwerkleistung
6.8
WLAN nach 802.11ac und Bluetooth 4.1 sind verbaut, die Station bietet einen LAN-Anschluss.[1]
Akkulaufzeit bei Handhelds
7.1
Nintendo nennt 4,5 bis 9 Stunden, heise maß im Handheld-Modus nur 6 bis 7 W Aufnahme.[1][2]
Stabilität bei langen Sessions
6.8
Der stufenlose Standfuß erleichtert lange Tisch-Sessions, mobil trägt man 420 g.[1][2]
Nintendo Switch OLED gegen Nintendo Switch Lite im Direktvergleich
Im Inneren arbeitet laut heise die gleiche Hardware wie 2017, aufwendige Portierungen laufen weiterhin reduziert. 4K, HDR und VRR fehlen, neue Spiele für die Switch 2 laufen nicht.[1][2][5]
Deutlich mehr Leistung für PC-Spiele bietet das Steam Deck OLED.
OLED-Display und Standfuß
Das 7-Zoll-OLED zeigt 1.280 x 720 Pixel. heise maß 304 cd/m² gegenüber 273 cd/m² beim LCD-Modell und eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung von 95 Prozent, in der Sonne bleibt das Spielen trotzdem schwierig. Ab Werk steht der Bildmodus auf lebhaft, ein dezenterer Modus lässt sich wählen. Der Standfuß ist breit, stufenlos einstellbar und rastet mit einem Klick ein, darunter sitzt der microSD-Slot.[1][2]
7.1
VerarbeitungGut
Laut heise wirkt die OLED kräftiger als das alte Modell, die Joy-Con rasten wackelfrei ein.[2]
Verarbeitung7.1
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.8
Laut heise wirkt die OLED kräftiger als das alte Modell, die Joy-Con rasten wackelfrei ein.[2]
Stabilität von Gehäuse und Ports
6.8
Kartenleser, microSD-Leser und Klinke sitzen laut iFixit auf einer Platine, der microSD-Slot liegt geschützt unter dem Standfuß.[2][3]
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
4.9
Unverändert übernommen sind die Joy-Con, der Joy-Con-Drift bleibt ein bekanntes Problem.[4]
Controller-Haptik und Haltbarkeit
5.9
Defekte Joy-Con repariert Nintendo seit 2023 kostenlos, auch nach Ablauf der Garantie.[4]
Display- und Glasqualität bei Handhelds
8.6
Das 7-Zoll-OLED erreichte bei heise 304 cd/m² mit 95 Prozent Ausleuchtung, in der Sonne bleibt es dunkel.[2]
Docking-Mechanik (falls relevant)
8.5
HDMI mit 1080p und 60 fps, zwei USB-Anschlüsse und LAN bietet die neue Station.[1]
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
7.2
Das sehr dünne OLED-Panel ist laut iFixit empfindlich, sonst wirkt das Gehäuse robuster als zuvor.[2][3]
Technik, Akku und Station
Nintendo nennt 4,5 bis 9 Stunden Laufzeit, heise maß im Handheld-Modus 6 bis 7 W und in der Station bis 15 W. Laut iFixit sind Lüfter und Kühlkörper kleiner geworden, das OLED-Panel stammt von Samsung und ist sehr dünn. Die Lautsprecher strahlen jetzt nach vorn ab. Kartenleser, microSD-Leser und Klinke sitzen gemeinsam auf einer Platine. Die Station bietet HDMI, zwei USB-Anschlüsse und LAN, geladen wird in etwa 3 Stunden.[1][2][3]
6.8
Funktionen und DesignBefriedigend
Alle Switch-Spiele laufen, auch Titel, die nur im TV-Modus spielbar sind.[1]
Funktionen und Design6.8
Spieleangebot und Plattformbindung
9
Alle Switch-Spiele laufen, auch Titel, die nur im TV-Modus spielbar sind.[1]
Abwärtskompatibilität
4.2
Spiele für Wii U oder 3DS laufen nicht, neue Switch-2-Spiele ebenfalls nicht.[1][5]
Online-Funktionen und Abo-Modelle
6.7
Für Online-Spiele ist Nintendo Switch Online nötig, die LAN-Station stabilisiert die Verbindung.[1]
Speicher- und Erweiterungsoptionen
7.4
Die 64 GB lassen sich per microSDXC deutlich erweitern.[1]
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
6.4
Über die Station gibt die Switch 1080p mit 60 fps und 5.1-Ton aus, 4K, HDR und VRR fehlen.[1]
Remote-Play und Streaming
3.3
Remote Play bietet die Switch nicht, Streaming beschränkt sich auf einzelne Cloud-Versionen im eShop.[1]
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
8.2
Das Switch-Menü ist schlicht und schnell, der Bildmodus lässt sich von lebhaft auf dezenter umstellen.[2]
Controller-Features
8.3
Abnehmbare Joy-Con reichen für zwei Spieler, dazu kommen Bewegungssteuerung und Vibration.[1]
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
8.1
Handheld-, Tisch- und TV-Modus decken unterwegs und zu Hause alles ab.[1]
Joy-Con und Reparatur
Die Joy-Con sind unverändert und rasten laut heise wackelfrei ein. Der bekannte Joy-Con-Drift betrifft auch dieses Modell, seit 2023 repariert Nintendo defekte Joy-Con aber kostenlos, unabhängig von der Ursache und auch nach Ablauf der Garantie.[2][4]
Fazit und Kaufempfehlungen
6.5Gesamtwertung
Befriedigend
Die Nintendo Switch OLED ist das beste Modell der ersten Switch-Generation: 7-Zoll-OLED mit kräftigen Farben, stufenloser Standfuß, Station mit LAN und 64 GB Speicher. TV-, Tisch- und Handheld-Modus bleiben erhalten. Gedämpft wird das Bild durch den unveränderten Chip von 2017, ein in der Sonne dunkles Display, den bekannten Joy-Con-Drift und den Nachfolger Switch 2.
Leistung
6.6
Verarbeitung
7.1
Funktionen und Design
6.8
Preis-Leistung
5.6
PROS
7-Zoll-OLED mit kräftigen Farben
Stufenloser Standfuß, LAN-Station
64 GB, drei Spielmodi
CONS
Gleicher Chip wie 2017
Joy-Con-Drift bekannt
Nachfolger Switch 2 seit 2025
Die Nintendo Switch OLED überzeugt mit kräftigem OLED-Display, stufenlosem Standfuß, LAN-Station, 64 GB Speicher und drei Spielmodi. Amazon verkauft sie selbst für 329 Euro. Gedämpft wird das Urteil durch den unveränderten Chip von 2017, das in der Sonne dunkle Display, den Joy-Con-Drift und den Nachfolger Switch 2.[1][2][4][5][6]
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
*Die Versandkosten entnehmen Sie bitte der Partnerseite
5.6
Preis-LeistungAusreichend
Basiswert 6.6→aktuell 5.6
Für 329 Euro bei Amazon gibt es das beste Display der ersten Switch-Generation, aber Technik von 2017.[2][6]
Preis-LeistungBasiswert 6.6→aktuell 5.6
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 5 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.6 auf 5.6 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
5.8
Für 329 Euro bei Amazon gibt es das beste Display der ersten Switch-Generation, aber Technik von 2017.[2][6]
Speichergröße und Erweiterbarkeit
6.4
Mit 64 GB ist doppelt so viel Platz wie bei der Standard-Switch, große Bibliotheken brauchen trotzdem microSD.[1]
Bundle-Wert
7.4
Station mit LAN und beide Joy-Con gehören zur Konsole, ein Spiel liegt nicht bei.[1][6]
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
6.1
microSD, Nintendo Switch Online und weitere Controller kosten extra.[1]
erwartbare Lebensdauer
5.6
Der Chip stammt von 2017, seit Juni 2025 gibt es die Switch 2.[2][5]
Garantie und Service
8.1
Amazon verkauft selbst, und Nintendo repariert Joy-Con auch nach der Garantie kostenlos.[4][6]
Alternativen in ähnlicher Preislage
6.6
Günstiger mit LCD ist die Standard-Switch, nur mobil die Switch Lite.[1]
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage der Einordnung sind die technischen Daten von Nintendo, der Test von heise, der Teardown von iFixit, die Mitteilung der EU-Kommission zur Joy-Con-Reparatur, Nintendo Life sowie die Amazon-Produktseite. Eigene Messungen liegen nicht vor. Alle 31 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
Laut heise hat die Switch OLED die gleiche Hardware-Leistung wie das Original von 2017.[2]
Stabilität von Framerate und Auflösung
5.5
Aufwendige Portierungen halten laut heise weiterhin oft nicht die angepeilte Leistung bei spielbarer Auflösung.[2]
Ladezeiten und Speicher-Performance
6
Spiele starten vom 64-GB-Flashspeicher, vom Modul oder von microSD, das dauert länger als von einer SSD.[1]
Kühlung und Drosselung
7.7
Lüfter und Kühlkörper sind laut iFixit kleiner geworden, bei höchstens 15 W in der Station reicht das.[2][3]
Lautstärke
7.3
Mobil bleibt der kleine Lüfter bei 6 bis 7 W leise, in der Station dreht er hörbarer.[2][3]
Netzwerkleistung
6.8
WLAN nach 802.11ac und Bluetooth 4.1 sind verbaut, die Station bietet einen LAN-Anschluss.[1]
Akkulaufzeit bei Handhelds
7.1
Nintendo nennt 4,5 bis 9 Stunden, heise maß im Handheld-Modus nur 6 bis 7 W Aufnahme.[1][2]
Stabilität bei langen Sessions
6.8
Der stufenlose Standfuß erleichtert lange Tisch-Sessions, mobil trägt man 420 g.[1][2]
Verarbeitung7.1
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.8
Laut heise wirkt die OLED kräftiger als das alte Modell, die Joy-Con rasten wackelfrei ein.[2]
Stabilität von Gehäuse und Ports
6.8
Kartenleser, microSD-Leser und Klinke sitzen laut iFixit auf einer Platine, der microSD-Slot liegt geschützt unter dem Standfuß.[2][3]
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
4.9
Unverändert übernommen sind die Joy-Con, der Joy-Con-Drift bleibt ein bekanntes Problem.[4]
Controller-Haptik und Haltbarkeit
5.9
Defekte Joy-Con repariert Nintendo seit 2023 kostenlos, auch nach Ablauf der Garantie.[4]
Display- und Glasqualität bei Handhelds
8.6
Das 7-Zoll-OLED erreichte bei heise 304 cd/m² mit 95 Prozent Ausleuchtung, in der Sonne bleibt es dunkel.[2]
Docking-Mechanik (falls relevant)
8.5
HDMI mit 1080p und 60 fps, zwei USB-Anschlüsse und LAN bietet die neue Station.[1]
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
7.2
Das sehr dünne OLED-Panel ist laut iFixit empfindlich, sonst wirkt das Gehäuse robuster als zuvor.[2][3]
Funktionen und Design6.8
Spieleangebot und Plattformbindung
9
Alle Switch-Spiele laufen, auch Titel, die nur im TV-Modus spielbar sind.[1]
Abwärtskompatibilität
4.2
Spiele für Wii U oder 3DS laufen nicht, neue Switch-2-Spiele ebenfalls nicht.[1][5]
Online-Funktionen und Abo-Modelle
6.7
Für Online-Spiele ist Nintendo Switch Online nötig, die LAN-Station stabilisiert die Verbindung.[1]
Speicher- und Erweiterungsoptionen
7.4
Die 64 GB lassen sich per microSDXC deutlich erweitern.[1]
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
6.4
Über die Station gibt die Switch 1080p mit 60 fps und 5.1-Ton aus, 4K, HDR und VRR fehlen.[1]
Remote-Play und Streaming
3.3
Remote Play bietet die Switch nicht, Streaming beschränkt sich auf einzelne Cloud-Versionen im eShop.[1]
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
8.2
Das Switch-Menü ist schlicht und schnell, der Bildmodus lässt sich von lebhaft auf dezenter umstellen.[2]
Controller-Features
8.3
Abnehmbare Joy-Con reichen für zwei Spieler, dazu kommen Bewegungssteuerung und Vibration.[1]
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
8.1
Handheld-, Tisch- und TV-Modus decken unterwegs und zu Hause alles ab.[1]
Preis-LeistungBasiswert 6.6→aktuell 5.6
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 5 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.6 auf 5.6 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
5.8
Für 329 Euro bei Amazon gibt es das beste Display der ersten Switch-Generation, aber Technik von 2017.[2][6]
Speichergröße und Erweiterbarkeit
6.4
Mit 64 GB ist doppelt so viel Platz wie bei der Standard-Switch, große Bibliotheken brauchen trotzdem microSD.[1]
Bundle-Wert
7.4
Station mit LAN und beide Joy-Con gehören zur Konsole, ein Spiel liegt nicht bei.[1][6]
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
6.1
microSD, Nintendo Switch Online und weitere Controller kosten extra.[1]
erwartbare Lebensdauer
5.6
Der Chip stammt von 2017, seit Juni 2025 gibt es die Switch 2.[2][5]
Garantie und Service
8.1
Amazon verkauft selbst, und Nintendo repariert Joy-Con auch nach der Garantie kostenlos.[4][6]
Alternativen in ähnlicher Preislage
6.6
Günstiger mit LCD ist die Standard-Switch, nur mobil die Switch Lite.[1]
Zusammenfassung
Die Nintendo Switch OLED ist das beste Modell der ersten Switch-Generation: 7-Zoll-OLED mit kräftigen Farben, stufenloser Standfuß, Station mit LAN und 64 GB Speicher. TV-, Tisch- und Handheld-Modus bleiben erhalten. Gedämpft wird das Bild durch den unveränderten Chip von 2017, ein in der Sonne dunkles Display, den bekannten Joy-Con-Drift und den Nachfolger Switch 2.
Fachkommentar
Nintendo Switch OLED im Review: 7-Zoll-OLED, LAN und 64 GB
Die Nintendo Switch OLED ist das beste Modell der ersten Switch-Generation: 7-Zoll-OLED mit kräftigen Farben, stufenloser Standfuß, Station mit LAN und 64 GB Speicher. TV-, Tisch- und Handheld-Modus bleiben erhalten. Gedämpft wird das Bild durch den unveränderten Chip von 2017, ein in der Sonne dunkles Display, den bekannten Joy-Con-Drift und den Nachfolger Switch 2.