Roborock Qrevo Curv: Saug-Wischroboter für Türschwellen
8. September 2026
Der Roborock Qrevo Curv ist ein Saug-Wischroboter für Wohnungen mit höheren Türschwellen. Sein anhebbares Fahrwerk erleichtert Raumwechsel, während die Station mehrere Pflegearbeiten übernimmt. Die Bodenreinigung überzeugt insgesamt, doch kleine Hindernisse werden nicht zuverlässig umfahren.1, 3
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Geeignet für Wohnungen mit höheren Türschwellen
Eine einzelne Kante bis drei Zentimeter konnte der Curv in einer dokumentierten Prüfung überwinden, dafür wurde die Schwelle zuvor in der App markiert. Roborocks Angabe von bis zu vier Zentimetern bezieht sich auf gestufte Doppelschwellen.1, 5 Auch die regelmäßige Bodenpflege gelingt gut: Glatte Böden werden gründlich gesaugt, während die ausfahrbaren Reinigungselemente den Rand besser erreichen.1, 2
7.9
ReinigungsleistungGut
connect bescheinigt eine sehr gute Reinigungsleistung, die volle Saugkraft von 18.500 Pa gibt es nur im Modus Max+.2 Auf Hartboden nimmt der Curv sehr gründlich auf, auf Teppich blieben in der Prüfung von Smart Home Assistent mehr Reste zurück.1
Reinigungsleistung7.9
Aufnahme auf Hartboden und Teppich
8.2
connect bescheinigt eine sehr gute Reinigungsleistung, die volle Saugkraft von 18.500 Pa gibt es nur im Modus Max+.2 Auf Hartboden nimmt der Curv sehr gründlich auf, auf Teppich blieben in der Prüfung von Smart Home Assistent mehr Reste zurück.1
Verhalten bei Tierhaaren und feinem Staub
7.8
In einem Testhaushalt mit vier langhaarigen Personen und zwei Katzen saugte er nahezu alle Haare auf, ohne dass sich nach zwei Wochen Haare um die Bürsten wickelten.2 Mit Kunsthaar traten bei Smart Home Assistent dagegen Verwicklungen auf, das verhindert die Spitzennote.1
Bürstenwirkung und Bodenkontakt
8.1
Zweigeteilt ist die DuoDivide-Hauptbürste, sie kombiniert kurze Borsten mit einer Gummilippe und führt Haare V-förmig zur Saugöffnung.2 Hebt der Roboter sein Fahrwerk für dicke Teppiche an, sinkt der Bürstenkontakt etwas.1
Kanten- und Eckenleistung
8.4
Seitenbürste und ein Mopp sitzen an einem FlexiArm und fahren in Ecken und an Kanten aus.2 Die Randreinigung gelang in beiden Prüfungen wirksam.1, 2
Stabilität der Leistung bei vollem Behälter
6.8
Den 325-ml-Behälter leert die Station nach jeder Fahrt in den Staubbeutel, ein voller Behälter wird so kaum zum Problem.4 Eigene Messungen dazu gibt es nicht, das Konzept spricht aber für eine konstante Saugleistung.
Wischleistung und Wassersteuerung bei Kombimodellen
8.1
Zwei Mopps drehen mit 200 U/min, auf Teppich heben sie sich um 10 mm an, einer fährt per FlexiArm an Ränder aus.2 Alltagsspuren verschwanden gründlich, feste Verkrustungen brauchten Nacharbeit.2
Ungeeignet für Böden mit liegen gelassenen Kabeln
Trotz Kamera und Hindernissensorik kann der Roboter Kabel aufnehmen oder kleine Textilien verschieben. Solche Gegenstände sollten deshalb vor dem Start aufgeräumt werden, für dauerhaft problematische Bereiche lassen sich Sperrzonen setzen.1, 4
Roborock Qrevo Curv gegen MOVA V50 Ultra im Direktvergleich
Beim Wechsel auf Teppich hebt der Curv seine Mopps an. Für dickere Teppiche lässt sich zusätzlich das Fahrwerk anheben. Dadurch kann allerdings der Bürstenkontakt nachlassen, weshalb diese Einstellung gezielt eingesetzt werden sollte.1, 2
7.3
VerarbeitungGut
Gehäuse und die abgerundete Station, die den Roboter im Dock fast vollständig abdeckt, wirken im Test hochwertig.2 Konkrete Materialangaben macht Roborock nicht, für ein Topmodell der Marke ist eine solide Verarbeitung zu erwarten.
Verarbeitung7.3
Materialqualität
6.9
Gehäuse und die abgerundete Station, die den Roboter im Dock fast vollständig abdeckt, wirken im Test hochwertig.2 Konkrete Materialangaben macht Roborock nicht, für ein Topmodell der Marke ist eine solide Verarbeitung zu erwarten.
Passgenauigkeit von Klappen und Tanks
7.2
Frischwassertank mit 3,8 Litern und Schmutzwassertank mit 2,9 Litern werden von oben entnommen, der Beutel sitzt unter einer eigenen Klappe.2, 4 Mängel an Passung oder Dichtigkeit berichteten die Tester nicht.
Qualität von Bürsten, Rollen und Dichtungen
8
Im Langhaar-Test blieben die Tangle-Free-Bürsten und die Arc-Seitenbürste mit zwei gebogenen 50-mm-Borstenbündeln zwei Wochen lang frei.2 Das spricht für eine wirksame, gut durchdachte Bürstentechnik.
Stabilität der Station und Andockverhalten
8.3
Nach jeder Fahrt saugt die Station ab, wäscht die Mopps mit 75 Grad heißem Wasser, trocknet sie mit Warmluft und befüllt den Roboter.2, 3 Im Praxiseinsatz bewältigte sie Versorgung und Reinigung zuverlässig.2
Haltbarkeit typischer Verschleißteile
6.3
Staubbeutel, Wischpads, Filter und Bürsten sind regelmäßige Verschleißteile, Roborock und Händler führen passende Ersatzsets.4 Die Einwegbeutel erhöhen den laufenden Verbrauch gegenüber beutellosen Stationen.2
Wartungszugang und Reparierbarkeit
7.3
Bürsten, Filter und Waschbereich der Station sind laut Anleitung ohne Werkzeug zugänglich.4 Die regelmäßige Reinigung des Waschbereichs bleibt Handarbeit, der Zugang ist aber gut gelöst.
Die geteilte Hauptbürste verringert Haarverwicklungen im Alltag. Eine Garantie für freie Bürsten bietet sie jedoch nicht: Mit Kunsthaar traten in einer gezielten Prüfung Verwicklungen auf. Bürsten und Ansaugöffnung brauchen daher weiterhin regelmäßige Kontrolle.1, 2
Wischen und Stationspflege
Die rotierenden Mopps entfernen viele Alltagsspuren wirksam, besonders feste Verkrustungen können jedoch Nacharbeit erfordern. In der Station werden die Mopps gewaschen und anschließend mit Warmluft getrocknet.2 Roborock nennt bis zu 75 °C am Wasserauslass der Station, diese Angabe beschreibt die Moppwäsche und keine Bodenreinigung mit 75 °C.3 Frischwasser nachfüllen, Abwasser ausleeren und Beutel wechseln bleiben nötig, außerdem müssen Filter, Bürsten und Waschbereich regelmäßig gereinigt werden.4
8.1
Funktionen und DesignSehr gut
LiDAR, Kamera und KI erkennen Hindernisse und Haustiere, der Curv fährt sogar zwischen Stuhlbeinen durch und schaltet im Dunkeln eine Lampe zu.2 Smart Home Assistent sah ihn aber Kabel einsaugen und kleine Textilien verschieben.1
Funktionen und Design8.1
Navigation und Hinderniserkennung
7.5
LiDAR, Kamera und KI erkennen Hindernisse und Haustiere, der Curv fährt sogar zwischen Stuhlbeinen durch und schaltet im Dunkeln eine Lampe zu.2 Smart Home Assistent sah ihn aber Kabel einsaugen und kleine Textilien verschieben.1
Kartenverwaltung
8.5
Bis zu drei Grundrisse speichert der Roboter, die Karte zeigt Räume, Bodenbeläge und auf Wunsch Möbel in 2D oder 3D.2 Das ist ein sehr umfangreiches Kartensystem.
Zonen und Sperrbereiche
8.6
Sperrzonen, Schwellen, Zonenreinigung und Pin-and-Go lassen sich in der App festlegen, Räume erhalten eigene Reinigungsarten.2
Teppicherkennung und Teppichstrategien
8.5
Teppiche erkennt die KI zuverlässig, die Mopps heben sich an, bei hohem Flor hebt sich zusätzlich das Fahrwerk und die Saugstufe Max+ wird aktiv.2 Mehr Teppichstrategie bieten auch teurere Modelle kaum.
App-Funktionen und Automationen
8.7
Zur Wahl stehen in der App Programme wie Saugen, dann Wischen oder Vollreinigung, dazu Raumparameter, Kamerazugriff aus der Ferne und Sprachsteuerung.2 connect nennt sie hervorragend, für den vollen Umfang braucht es etwas Einarbeitung.
Akkulaufzeit und Flächenleistung
7.6
Der 6.400-mAh-Akku soll laut Roborock bis zu 240 Minuten reichen.3 Eine gemessene Laufzeit liegt nicht vor; bei dauerhaftem Max+-Modus entlädt sich der Akku laut connect schneller.2
Lautstärke und Fahrverhalten
8
Den Betrieb beschreibt connect als flüsterleise, Roborock nennt bis zu 60 dB auf Hartboden und 55 dB auf Teppich im Modus Max+.2
Staubbehälter- und Wasserhandling
7.3
Staub landet automatisch im Beutel, Wasser kommt aus dem 3,8-Liter-Tank der Station.2 Frischwasser nachfüllen, Schmutzwasser leeren und Beutel wechseln bleiben Handarbeit.4
Fazit und Kaufempfehlungen
7.5Gesamtwertung
Gut
Der Roborock Qrevo Curv ist ein Saug-Wischroboter für Wohnungen mit höheren Türschwellen. Sein anhebbares Fahrwerk erleichtert Raumwechsel, während die Station mehrere Pflegearbeiten übernimmt. Die Bodenreinigung überzeugt insgesamt, doch kleine Hindernisse werden nicht zuverlässig umfahren.
Reinigungsleistung
7.9
Verarbeitung
7.3
Funktionen und Design
8.1
Preis-Leistung
6.6
PROS
Anhebbares Fahrwerk
Wirksame Randreinigung
Umfangreiche App-Einstellungen
Station übernimmt Moppwäsche und Trocknung
CONS
Kabel können eingesaugt werden
Angehobenes Fahrwerk kann den Bürstenkontakt mindern
Regelmäßige manuelle Stationspflege nötig
Der Qrevo Curv lohnt sich vor allem, wenn höhere Schwellen sonst Räume von der automatischen Reinigung ausschließen. Dazu kommen wirksame Randreinigung und eine vielseitige Station.
Gedämpft wird das Urteil durch lose Kabel, die vor jeder Fahrt weggeräumt sein müssen. In einer Wohnung ohne anspruchsvolle Übergänge ist außerdem ein günstigeres Modell mit guter Wischstation einen Vergleich wert.
6.6
Preis-LeistungBefriedigend
Zum Start kostete der Curv 1.199 Euro, im Preisvergleich liegt er im September 2026 noch bei rund 899 Euro.2 Die Nachfolger Qrevo Curv 2 Flow und FlowX gibt es bereits ab 549 Euro, das mindert die Preis-Leistung deutlich.
Preis-Leistung6.6
Reinigungsleistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.4
Zum Start kostete der Curv 1.199 Euro, im Preisvergleich liegt er im September 2026 noch bei rund 899 Euro.2 Die Nachfolger Qrevo Curv 2 Flow und FlowX gibt es bereits ab 549 Euro, das mindert die Preis-Leistung deutlich.
Automationsumfang (Absaugstation, Wischstation)
8
Absaugen, 75-Grad-Moppwäsche, Warmlufttrocknung und automatische Befüllung des Roboters übernimmt die Station.2, 3 Einen Festwasseranschluss hat diese Ausführung nicht.
Folgekosten für Beutel, Filter und Bürsten
6.1
Laufende Kosten entstehen durch Staubbeutel, Wischpads und Reinigungsmittel; ein Satz mit vier Wischpads kostet im Handel ab rund 20 Euro. Das liegt im üblichen Rahmen der Premiumklasse.
erwartbare Lebensdauer
6.7
Roborock gibt zwei Jahre Garantie und ist bei Ersatzteilen breit aufgestellt.3 Die robuste Bürstentechnik im Test spricht für eine gute Haltbarkeit, Langzeitdaten liegen noch nicht vor.2
Ersatzteilpreise und Service
6.8
Wischpads, Beutel, Bürsten und Service-Kits sind bei Roborock und im Handel breit verfügbar, die Preise bleiben moderat. Das sichert einen langen Betrieb mit Originalteilen.
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
5.8
Ab 549 Euro kosten die Nachfolger Qrevo Curv 2 Flow und FlowX, der ECOVACS DEEBOT T50 OMNI Gen2 bietet 75-Grad-Moppwäsche für rund 300 Euro. Schwellen bis 4 cm meistert der Curv besser, zum aktuellen Preis bieten die Alternativen aber mehr fürs Geld.2
Ebenfalls für erhöhte Türschwellen gebaut ist der Dreame X50 Ultra Complete mit Kletterhilfe. Für Wohnungen ohne anspruchsvolle Übergänge bietet sich der MOVA P50 Pro Ultra mit Moppablage und Pflegestation an. Weitere Bauformen und passende Alternativen zeigt unser Staubsaugerroboter-Vergleich.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf den dokumentierten Praxisprüfungen von Smart Home Assistent und connect sowie Roborock-Produktdaten und der Originalanleitung. Eigene Messungen liegen nicht vor. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Der Roborock Qrevo Curv ist ein Saug-Wischroboter für Wohnungen mit höheren Türschwellen. Sein anhebbares Fahrwerk erleichtert Raumwechsel, während die Station mehrere Pflegearbeiten übernimmt. Die Bodenreinigung überzeugt insgesamt, doch kleine Hindernisse werden nicht zuverlässig umfahren.
Reinigungsleistung
7.9
Verarbeitung
7.3
Funktionen und Design
8.1
Preis-Leistung
6.6
PROS
Anhebbares Fahrwerk
Wirksame Randreinigung
Umfangreiche App-Einstellungen
Station übernimmt Moppwäsche und Trocknung
CONS
Kabel können eingesaugt werden
Angehobenes Fahrwerk kann den Bürstenkontakt mindern
Regelmäßige manuelle Stationspflege nötig
Roborock Qrevo Curv Saugroboter mit Wischfunktion
Revolutionäres Dual Anti-Tangle-System
Befristetes Angebot
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Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
connect bescheinigt eine sehr gute Reinigungsleistung, die volle Saugkraft von 18.500 Pa gibt es nur im Modus Max+.2 Auf Hartboden nimmt der Curv sehr gründlich auf, auf Teppich blieben in der Prüfung von Smart Home Assistent mehr Reste zurück.1
Verhalten bei Tierhaaren und feinem Staub
7.8
In einem Testhaushalt mit vier langhaarigen Personen und zwei Katzen saugte er nahezu alle Haare auf, ohne dass sich nach zwei Wochen Haare um die Bürsten wickelten.2 Mit Kunsthaar traten bei Smart Home Assistent dagegen Verwicklungen auf, das verhindert die Spitzennote.1
Bürstenwirkung und Bodenkontakt
8.1
Zweigeteilt ist die DuoDivide-Hauptbürste, sie kombiniert kurze Borsten mit einer Gummilippe und führt Haare V-förmig zur Saugöffnung.2 Hebt der Roboter sein Fahrwerk für dicke Teppiche an, sinkt der Bürstenkontakt etwas.1
Kanten- und Eckenleistung
8.4
Seitenbürste und ein Mopp sitzen an einem FlexiArm und fahren in Ecken und an Kanten aus.2 Die Randreinigung gelang in beiden Prüfungen wirksam.1, 2
Stabilität der Leistung bei vollem Behälter
6.8
Den 325-ml-Behälter leert die Station nach jeder Fahrt in den Staubbeutel, ein voller Behälter wird so kaum zum Problem.4 Eigene Messungen dazu gibt es nicht, das Konzept spricht aber für eine konstante Saugleistung.
Wischleistung und Wassersteuerung bei Kombimodellen
8.1
Zwei Mopps drehen mit 200 U/min, auf Teppich heben sie sich um 10 mm an, einer fährt per FlexiArm an Ränder aus.2 Alltagsspuren verschwanden gründlich, feste Verkrustungen brauchten Nacharbeit.2
Verarbeitung7.3
Materialqualität
6.9
Gehäuse und die abgerundete Station, die den Roboter im Dock fast vollständig abdeckt, wirken im Test hochwertig.2 Konkrete Materialangaben macht Roborock nicht, für ein Topmodell der Marke ist eine solide Verarbeitung zu erwarten.
Passgenauigkeit von Klappen und Tanks
7.2
Frischwassertank mit 3,8 Litern und Schmutzwassertank mit 2,9 Litern werden von oben entnommen, der Beutel sitzt unter einer eigenen Klappe.2, 4 Mängel an Passung oder Dichtigkeit berichteten die Tester nicht.
Qualität von Bürsten, Rollen und Dichtungen
8
Im Langhaar-Test blieben die Tangle-Free-Bürsten und die Arc-Seitenbürste mit zwei gebogenen 50-mm-Borstenbündeln zwei Wochen lang frei.2 Das spricht für eine wirksame, gut durchdachte Bürstentechnik.
Stabilität der Station und Andockverhalten
8.3
Nach jeder Fahrt saugt die Station ab, wäscht die Mopps mit 75 Grad heißem Wasser, trocknet sie mit Warmluft und befüllt den Roboter.2, 3 Im Praxiseinsatz bewältigte sie Versorgung und Reinigung zuverlässig.2
Haltbarkeit typischer Verschleißteile
6.3
Staubbeutel, Wischpads, Filter und Bürsten sind regelmäßige Verschleißteile, Roborock und Händler führen passende Ersatzsets.4 Die Einwegbeutel erhöhen den laufenden Verbrauch gegenüber beutellosen Stationen.2
Wartungszugang und Reparierbarkeit
7.3
Bürsten, Filter und Waschbereich der Station sind laut Anleitung ohne Werkzeug zugänglich.4 Die regelmäßige Reinigung des Waschbereichs bleibt Handarbeit, der Zugang ist aber gut gelöst.
Funktionen und Design8.1
Navigation und Hinderniserkennung
7.5
LiDAR, Kamera und KI erkennen Hindernisse und Haustiere, der Curv fährt sogar zwischen Stuhlbeinen durch und schaltet im Dunkeln eine Lampe zu.2 Smart Home Assistent sah ihn aber Kabel einsaugen und kleine Textilien verschieben.1
Kartenverwaltung
8.5
Bis zu drei Grundrisse speichert der Roboter, die Karte zeigt Räume, Bodenbeläge und auf Wunsch Möbel in 2D oder 3D.2 Das ist ein sehr umfangreiches Kartensystem.
Zonen und Sperrbereiche
8.6
Sperrzonen, Schwellen, Zonenreinigung und Pin-and-Go lassen sich in der App festlegen, Räume erhalten eigene Reinigungsarten.2
Teppicherkennung und Teppichstrategien
8.5
Teppiche erkennt die KI zuverlässig, die Mopps heben sich an, bei hohem Flor hebt sich zusätzlich das Fahrwerk und die Saugstufe Max+ wird aktiv.2 Mehr Teppichstrategie bieten auch teurere Modelle kaum.
App-Funktionen und Automationen
8.7
Zur Wahl stehen in der App Programme wie Saugen, dann Wischen oder Vollreinigung, dazu Raumparameter, Kamerazugriff aus der Ferne und Sprachsteuerung.2 connect nennt sie hervorragend, für den vollen Umfang braucht es etwas Einarbeitung.
Akkulaufzeit und Flächenleistung
7.6
Der 6.400-mAh-Akku soll laut Roborock bis zu 240 Minuten reichen.3 Eine gemessene Laufzeit liegt nicht vor; bei dauerhaftem Max+-Modus entlädt sich der Akku laut connect schneller.2
Lautstärke und Fahrverhalten
8
Den Betrieb beschreibt connect als flüsterleise, Roborock nennt bis zu 60 dB auf Hartboden und 55 dB auf Teppich im Modus Max+.2
Staubbehälter- und Wasserhandling
7.3
Staub landet automatisch im Beutel, Wasser kommt aus dem 3,8-Liter-Tank der Station.2 Frischwasser nachfüllen, Schmutzwasser leeren und Beutel wechseln bleiben Handarbeit.4
Preis-Leistung6.6
Reinigungsleistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.4
Zum Start kostete der Curv 1.199 Euro, im Preisvergleich liegt er im September 2026 noch bei rund 899 Euro.2 Die Nachfolger Qrevo Curv 2 Flow und FlowX gibt es bereits ab 549 Euro, das mindert die Preis-Leistung deutlich.
Automationsumfang (Absaugstation, Wischstation)
8
Absaugen, 75-Grad-Moppwäsche, Warmlufttrocknung und automatische Befüllung des Roboters übernimmt die Station.2, 3 Einen Festwasseranschluss hat diese Ausführung nicht.
Folgekosten für Beutel, Filter und Bürsten
6.1
Laufende Kosten entstehen durch Staubbeutel, Wischpads und Reinigungsmittel; ein Satz mit vier Wischpads kostet im Handel ab rund 20 Euro. Das liegt im üblichen Rahmen der Premiumklasse.
erwartbare Lebensdauer
6.7
Roborock gibt zwei Jahre Garantie und ist bei Ersatzteilen breit aufgestellt.3 Die robuste Bürstentechnik im Test spricht für eine gute Haltbarkeit, Langzeitdaten liegen noch nicht vor.2
Ersatzteilpreise und Service
6.8
Wischpads, Beutel, Bürsten und Service-Kits sind bei Roborock und im Handel breit verfügbar, die Preise bleiben moderat. Das sichert einen langen Betrieb mit Originalteilen.
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
5.8
Ab 549 Euro kosten die Nachfolger Qrevo Curv 2 Flow und FlowX, der ECOVACS DEEBOT T50 OMNI Gen2 bietet 75-Grad-Moppwäsche für rund 300 Euro. Schwellen bis 4 cm meistert der Curv besser, zum aktuellen Preis bieten die Alternativen aber mehr fürs Geld.2
Zusammenfassung
1
Anhebbares Fahrwerk für höhere Schwellen.
2
Gründliche Reinigung auf Hartböden.
3
Ausfahrbare Seitenbürste und Wischmopp.
4
Automatische Moppwäsche und Warmlufttrocknung.
5
Kleine Hindernisse werden nicht sicher umfahren.
★
Tanks und Reinigungsteile brauchen weiterhin Pflege.
Fachkommentar
Fazit und Kaufempfehlungen
Der Qrevo Curv lohnt sich vor allem, wenn höhere Schwellen sonst Räume von der automatischen Reinigung ausschließen. Dazu kommen wirksame Randreinigung und eine vielseitige Station.
Vor jeder Fahrt sollten lose Kabel weggeräumt sein. In einer Wohnung ohne anspruchsvolle Übergänge ist außerdem ein günstigeres Modell mit guter Wischstation einen Vergleich wert.