Der Sonos Roam 2 verbindet Bluetooth für unterwegs mit WLAN-Funktionen zu Hause, das 2024 eingeführte Modell wiegt 430 Gramm und wird hier in Schwarz betrachtet. Sein Reiz liegt vor allem darin, einen kleinen mobilen Lautsprecher in ein vorhandenes Sonos-System einzubinden.[1][9]
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Geeignet für mobile Sonos-Nutzung
Für Küche, Arbeitszimmer und kurze Ausflüge passt das kompakte Format gut. WLAN, AirPlay 2 und die Einbindung in Sonos-Gruppen ergänzen die Bluetooth-Wiedergabe, IP67 schützt unterwegs unter definierten Bedingungen.[1]
6.5
AudioqualitätBefriedigend
Bei moderater Lautstärke ergibt sich eine angenehme, ausgewogene Abstimmung. Automatisches Trueplay berücksichtigt den Aufstellort und benötigt ein eingeschaltetes Mikrofon.[1][8]
Audioqualität6.5
Abstimmung und Tonalität
7.9
Bei moderater Lautstärke ergibt sich eine angenehme, ausgewogene Abstimmung. Automatisches Trueplay berücksichtigt den Aufstellort und benötigt ein eingeschaltetes Mikrofon.[1][8]
Basskontrolle und Tiefgang
5.8
Der kleine Mitteltieftöner bildet Basslinien ab, erreicht aber wenig tiefen Subbass. Bei bassbetonter Musik fehlt entsprechend Druck.[6]
Mitten- und Sprachverständlichkeit
8.1
Stimmen wirken klar und natürlich. Podcasts und Gesang profitieren von den gut ausgeprägten Mitten.[6][8]
Höhenauflösung
7.1
Eher zurückhaltend bleiben die Höhen. Feine Details treten weniger deutlich hervor als bei größeren Lautsprechern.[8]
Dynamik und Pegelfestigkeit
5.8
Für kleine Räume und kurze Hörabstände reicht der Pegel aus. Bei größeren Gruppen oder im Freien fehlt eine kräftige Lautstärkereserve.[6]
Verhalten bei hohen Lautstärken
5.6
Starkes Aufdrehen führt zu hörbaren Verzerrungen und eingeschränktem Bass. Moderate Lautstärke passt deutlich besser zur kleinen Bauform.[8]
Stereoabbildung und Räumlichkeit
5.2
Ein Gerät spielt mono und strahlt vorwiegend nach vorn. Ein räumlich getrenntes Stereopaar ist nur im WLAN möglich.[6][3]
Klangkonstanz bei sinkendem Akkustand
6.5
Akku und kompakte Verstärkereinheit versorgen ein kleines Zweiwege-System. Für normalen Pegel ist das Konzept plausibel; die Note ordnet diesen Aufbau ein und ist keine Messung über den Entladeverlauf.[1]
Sonos Roam 2 gegen Soundcore Motion X500 im Direktvergleich
Funktionen und Design: 7,8 für Sonos Roam 2, 7,3 für Soundcore Motion X500. Bei Audioqualität steht es 7,1 zu 6,5. Es hängt davon ab, was schwerer zählt: Audioqualität oder Funktionen und Design.
Hoher Pegel, Tiefbass und lange Akkureserven sind nicht seine Stärken. Für größere Feiern fehlt die nötige Durchsetzungskraft, auch ein Stereopaar unterwegs funktioniert ohne WLAN nicht.[6][3]
7.8
VerarbeitungGut
Das schlanke Gehäuse und die gummierten Enden sind sauber gestaltet. Kratzer an der Oberfläche traten im HIFI.DE-Praxistest allerdings schnell auf.[8]
Verarbeitung7.8
Materialqualität und Passgenauigkeit
8
Das schlanke Gehäuse und die gummierten Enden sind sauber gestaltet. Kratzer an der Oberfläche traten im HIFI.DE-Praxistest allerdings schnell auf.[8]
Stabilität von Gehäuse und Abdeckungen
8
Geschlossene Bauform und IP67-Schutz eignen sich für wechselnde Einsatzorte. Die Oberfläche bleibt gegenüber Reibung empfindlicher als der Schutzgrad vermuten lässt.[1][8]
Qualität von Tasten, Anschlüssen und Dichtungen
8.1
Getrennte Bluetooth- und Einschalttasten vereinfachen die Bedienung. Weitere physische Tasten steuern Lautstärke, Wiedergabe und Mikrofon.[2]
Schutzgitter und Membranabdeckung
7.8
Die feste perforierte Front deckt beide Schallwandler ab. Die kompakte Fläche ist gut geschützt, kann beim Transport aber Kratzer sammeln.[8]
Robustheit für Transport
8.5
430 Gramm und geringe Abmessungen erleichtern das Mitnehmen. IP67 schützt gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen unter Prüfbedingungen.[1]
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
6.3
USB-C-Buchse, Tasten und der intern verbaute Akku sind langfristige Verschleißstellen. Ein werkzeugloser Akkuwechsel gehört nicht zum Bedienkonzept.[2]
Kleines Format, klare Stimmen
Ein Hochtöner und ein Mitteltieftöner bilden ein kleines Zweiwege-System, ein einzelner Roam 2 spielt mono. Die schmale Front strahlt vorwiegend nach vorn, weshalb der Aufstellort hörbar bleibt.[1][6]
HIFI.DE beschreibt angenehme Mitten und gut verständliche Stimmen, vermisst jedoch tiefen Bass und feinere Hochtondetails, bei hoher Lautstärke treten Verzerrungen auf. SoundGuys hebt die Instrumententrennung bei moderatem Pegel hervor, ein kräftig angehobener Bassregler verbessert die Balance nicht automatisch.[8][7]
Automatisches Trueplay passt den Klang an die Umgebung an, dafür muss das Gerät in der Sonos-App eingerichtet und das Mikrofon eingeschaltet sein. Die Mikrofontaste schaltet daher zugleich diese automatische Anpassung ab.[1][2]
WLAN-Komfort mit mobilen Grenzen
Bluetooth lässt sich direkt nach dem Auspacken verwenden, für WLAN, AirPlay 2, Sonos-Gruppen und weitere Einstellungen ist die App nötig. Zwei Roam 2 können im WLAN ein Stereopaar bilden, auch wenn die Musik per Bluetooth ankommt. Außerhalb des WLANs entfällt diese Paarfunktion, Multipoint für zwei gleichzeitig verbundene Bluetooth-Zuspieler fehlt.[2][3][6]
Bei der Bluetooth-Version widersprechen sich die Herstellerunterlagen: Die deutsche Produktseite nennt 5.2, die englische Anleitung 5.3, SBC und AAC sind im Originaltest dokumentiert. Aus der Versionsabweichung lässt sich keine zusätzliche Audiofunktion ableiten.[1][2][7]
Alexa benötigt WLAN, Sonos Voice Control unterstützt derzeit US-Englisch und Französisch, weshalb es keine gleichwertige deutschsprachige Alternative ist. Das Mikrofon dient Sprachsteuerung und Klanganpassung, nicht als Freisprecheinrichtung für Telefonate.[4][2]
Sonos nennt bis zu zehn Stunden bei moderater Lautstärke, RTINGS erreichte im eigenen Test etwa fünf Stunden. Pegel, Verbindungsart und Temperatur beeinflussen die tatsächliche Laufzeit, sodass der Herstellerwert keine garantierte Ausdauer beschreibt.[5][6]
USB-C und Qi übernehmen das Laden, nach Sonos-Angaben dauert der Weg von leer auf 50 Prozent per USB-C etwa eine Stunde, mit der Sonos-Ladebasis etwa zwei Stunden. Diese Teilwerte sind keine vollständigen Ladezeiten. Ein Netzteil gehört nicht zum Lieferumfang; empfohlen werden 15 Watt per USB-C. AUX, USB-Audio und eine Powerbank-Funktion fehlen.[5][1][8]
SoundGuys berichtete beim damaligen Test über Probleme bei der Einrichtung, während die WLAN-Nutzung im HIFI.DE-Test stabil verlief. Diese unterschiedlichen Erfahrungen beschreiben die jeweiligen Teststände und belegen keinen heutigen allgemeinen App-Fehler.[7][8]
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Astonishingly lightweight, durable, and powerful, Roam 2 makes it easy to enjoy Sonos sound everywhere life takes you. Just pair ...
Offizielles Produktvideo von Sonos, kein unabhängiger Praxistest.
7.8
Funktionen und DesignGut
SBC und AAC ermöglichen Musikwiedergabe mit den üblichen Smartphones. Die Ausstattung konzentriert sich auf diese verbreiteten Codecs und ergänzendes WLAN. Sonos nennt je nach Unterlage Bluetooth 5.2 oder 5.3.[1][2][7]
Funktionen und Design7.8
Bluetooth-Version und Codec-Unterstützung
7.2
SBC und AAC ermöglichen Musikwiedergabe mit den üblichen Smartphones. Die Ausstattung konzentriert sich auf diese verbreiteten Codecs und ergänzendes WLAN. Sonos nennt je nach Unterlage Bluetooth 5.2 oder 5.3.[1][2][7]
Reichweite und Verbindungsstabilität
7.7
Bluetooth und WLAN erlauben unterschiedliche Einsatzorte. HIFI.DE erlebte stabile WLAN-Wiedergabe; Wände und Funkumgebung beeinflussen die Verbindung weiterhin.[8]
Multipoint, Stereo-Pairing und Party-Modi
6.5
Sonos-Multiroom und ein Stereopaar sind im WLAN nutzbar. Ohne WLAN fällt das Stereopaar auseinander; Bluetooth-Multipoint fehlt.[3][6]
App-Funktionen und EQ
8.5
Bass und Höhen lassen sich per App regeln. Automatisches Trueplay, AirPlay 2 und Sonos-Gruppen erweitern die Möglichkeiten, erfordern aber Einrichtung und teilweise WLAN.[1][2]
Latenzverhalten
6.8
Die Bluetooth-Verzögerung kann je nach Smartphone und App auffallen. Für Videos kompensieren manche Anwendungen den Versatz; eine universelle Synchronitätszusage wäre unzutreffend.[6]
Ladefunktionen (USB-C, Powerbank)
8
USB-C und Qi bieten zwei Ladewege. Ein Netzteil ist zusätzlich nötig; eine Powerbank-Funktion und USB-Audio gehören nicht zur Ausstattung.[1][2]
Spritzwasser- und Staubschutz
9
IP67 umfasst Staubschutz und zeitweiliges Untertauchen bis einen Meter für 30 Minuten. Das ist ein Prüfstandard und keine Freigabe für beliebige Wassernutzung.[1]
Größe, Gewicht und Tragekonzept
9
Bei 430 Gramm und 16,8 Zentimetern Höhe findet das Gerät leicht Platz in einer Tasche. Aufrechte und liegende Aufstellung sind vorgesehen.[1]
Fazit und Kaufempfehlungen
7Gesamtwertung
Gut
Der Sonos Roam 2 verbindet ein sehr handliches Gehäuse mit WLAN, AirPlay 2 und automatischer Klanganpassung. Sprache und Musik bei moderatem Pegel gelingen überzeugend. Für lange Ausflüge, Tiefbass oder hohe Lautstärke gibt es geeignetere Bauformen. Besonders sinnvoll ist er als kleiner mobiler Zusatz zu vorhandenen Sonos-Geräten.
Audioqualität
6.5
Verarbeitung
7.8
Funktionen und Design
7.8
Preis-Leistung
5.9
PROS
Sehr kompakt und mit IP67 geschützt
WLAN, AirPlay 2 und automatische Klanganpassung
USB-C und kabelloses Qi-Laden
CONS
Begrenzter Tiefbass und Maximalpegel
Kurze gemessene Laufzeit
Stereo-Paar benötigt WLAN; kein Multipoint
Der Sonos Roam 2 verbindet ein sehr handliches Gehäuse mit WLAN, AirPlay 2 und automatischer Klanganpassung, Sprache und Musik bei moderatem Pegel gelingen überzeugend. Gedämpft wird das Urteil durch die begrenzte Ausdauer, wenig Tiefbass und geringe Lautstärkereserven. Besonders sinnvoll ist er als kleiner mobiler Zusatz zu vorhandenen Sonos-Geräten.
Größer und mit austauschbarem Akku ausgestattet ist der Sonos Move 2 aus gleichem Haus. Für reine Bluetooth-Nutzung bieten sich der Bose SoundLink Flex 2 mit Freisprechen und der JBL Flip 7 mit USB-Audio an. Der zusätzliche Nutzen des Roam 2 entsteht vor allem zu Hause im WLAN. Die Bluetooth-Lautsprecher-Übersicht erklärt die grundlegenden Unterschiede der Bauformen.
Sonos Roam 2, Schwarz
Robust und wasserdicht nach IP67
170,95€
199,00€
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auf Lager
Aktualisiert: 9. Oktober 2026 12:57
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5.9
Preis-LeistungAusreichend
Basiswert 6.4→aktuell 5.9
WLAN, AirPlay 2, Sprachsteuerung und Trueplay bieten einen Mehrwert im Sonos-Verbund. Für reine mobile Bluetooth-Nutzung stehen die begrenzten Klangreserven diesem Aufwand gegenüber.[1][6]
Preis-LeistungBasiswert 6.4→aktuell 5.9
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 1% über dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.4 auf 5.9 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.5
WLAN, AirPlay 2, Sprachsteuerung und Trueplay bieten einen Mehrwert im Sonos-Verbund. Für reine mobile Bluetooth-Nutzung stehen die begrenzten Klangreserven diesem Aufwand gegenüber.[1][6]
Akkuleistung im Alltag
5.5
RTINGS nennt im öffentlichen Testfazit etwa fünf Stunden kontinuierliche Wiedergabe. Die beworbenen bis zu zehn Stunden setzen andere Nutzungsbedingungen voraus.[6][5]
Folgekosten und Ersatzteile
6.1
Ein USB-Netzteil und eine optionale Qi-Basis können zusätzliche Kosten verursachen. Für Stereo ist ein zweites Gerät nötig.[1][3]
erwartbare Lebensdauer
6.6
Wasserschutz und kompakte Bauform unterstützen den Alltagseinsatz. Akkuverschleiß und die Abhängigkeit von App-Funktionen begrenzen die langfristige Nutzungsperspektive.[1][2]
Garantie und Service
7.1
Sonos stellt modellspezifische Anleitungen und deutschsprachige Hilfen bereit. Deren Umfang ist positiv, sagt aber nichts über eine einzelne Serviceabwicklung aus.[2][5]
Preise von Alternativen in ähnlicher Preislage
6.4
Bei ausschließlicher Bluetooth-Nutzung zählt vor allem der mobile Klang. Der Roam 2 rechtfertigt seinen Aufwand eher durch WLAN und Sonos-Funktionen als durch Bass oder Ausdauer.[6]
So entsteht unsere Einordnung
Dieser Recherche-Review verbindet Herstellerunterlagen mit den Originaltests von SoundGuys und HIFI.DE sowie dem öffentlichen RTINGS-Fazit. Ein eigener Praxistest liegt nicht vor. Die Noten sind redaktionelle Einordnungen der Belege und technischen Zusammenhänge. Mehr zur Bewertungsmethode.
Thomas Schröder schreibt bei 1aus3.net über Audio. Er bringt langjährige Erfahrung aus dem HiFi-Journalismus mit und testet Lautsprecher, Soundbars und Kopfhörer mit Fokus auf Praxis und Preis-Leistung. Musik und Gaming sind seine zwei Konstanten.
18 Wh; bis zu zehn Stunden bei moderatem Pegel laut Hersteller, nutzungsabhängig
Akkukapazität
bis 5000 mAh
Akkulaufzeit
10 h
Anzahl der Hochtöner-Antriebe
1
Anzahl der Tieftöner-Antriebe
1
Anzahl des Antriebs
2
Audio-Codecs
AAC, SBC
Ausrichtung
vertikal und horizontal
Bauform
kompakt
Bluetooth
SBC und AAC; Sonos nennt je nach Unterlage Version 5.2 oder 5.3
Bluetooth-Version
5.3
Einsatzbereich
Indoor und Outdoor
Formfaktor
kompakt
Konnektivität
Bluetooth, WLAN
Kopplungsart
Multiroom, Stereo-Kopplung
Ladeanschluss
USB-C
Ladefunktion
USB-C
Laden
USB-C und Qi; 0 auf 50 Prozent etwa eine Stunde per USB-C, keine vollständige Ladezeit
Lautsprecheranordnung
Mono
Lautsprecherkanäle
Mono
Material
Gummi, Kunststoff
Model
S27
Netzteil
Separat erforderlich; Sonos empfiehlt USB-C mit 15 W (5 V/3 A)
Schutzart
IP67
Sprachsteuerung
Alexa im WLAN; Sonos Voice Control derzeit US-Englisch und Französisch
Stereo
Zwei Roam 2 im WLAN; gilt auch bei Bluetooth-Zuspielung
Stromversorgung
Akkubetrieb
Treiber
Ein Hochtöner und ein Mitteltieftöner, Mono in einem Gerät
Treiberanzahl
2 Treiber
Trueplay
Automatische Anpassung nach Einrichtung in der App, eingeschaltetes Mikrofon erforderlich
WLAN
2,4 und 5 GHz, AirPlay 2 und Sonos-Multiroom
Wasserschutz
IP67: bis 1 m für 30 Minuten unter Prüfbedingungen
Audioqualität6.5
Abstimmung und Tonalität
7.9
Bei moderater Lautstärke ergibt sich eine angenehme, ausgewogene Abstimmung. Automatisches Trueplay berücksichtigt den Aufstellort und benötigt ein eingeschaltetes Mikrofon.[1][8]
Basskontrolle und Tiefgang
5.8
Der kleine Mitteltieftöner bildet Basslinien ab, erreicht aber wenig tiefen Subbass. Bei bassbetonter Musik fehlt entsprechend Druck.[6]
Mitten- und Sprachverständlichkeit
8.1
Stimmen wirken klar und natürlich. Podcasts und Gesang profitieren von den gut ausgeprägten Mitten.[6][8]
Höhenauflösung
7.1
Eher zurückhaltend bleiben die Höhen. Feine Details treten weniger deutlich hervor als bei größeren Lautsprechern.[8]
Dynamik und Pegelfestigkeit
5.8
Für kleine Räume und kurze Hörabstände reicht der Pegel aus. Bei größeren Gruppen oder im Freien fehlt eine kräftige Lautstärkereserve.[6]
Verhalten bei hohen Lautstärken
5.6
Starkes Aufdrehen führt zu hörbaren Verzerrungen und eingeschränktem Bass. Moderate Lautstärke passt deutlich besser zur kleinen Bauform.[8]
Stereoabbildung und Räumlichkeit
5.2
Ein Gerät spielt mono und strahlt vorwiegend nach vorn. Ein räumlich getrenntes Stereopaar ist nur im WLAN möglich.[6][3]
Klangkonstanz bei sinkendem Akkustand
6.5
Akku und kompakte Verstärkereinheit versorgen ein kleines Zweiwege-System. Für normalen Pegel ist das Konzept plausibel; die Note ordnet diesen Aufbau ein und ist keine Messung über den Entladeverlauf.[1]
Verarbeitung7.8
Materialqualität und Passgenauigkeit
8
Das schlanke Gehäuse und die gummierten Enden sind sauber gestaltet. Kratzer an der Oberfläche traten im HIFI.DE-Praxistest allerdings schnell auf.[8]
Stabilität von Gehäuse und Abdeckungen
8
Geschlossene Bauform und IP67-Schutz eignen sich für wechselnde Einsatzorte. Die Oberfläche bleibt gegenüber Reibung empfindlicher als der Schutzgrad vermuten lässt.[1][8]
Qualität von Tasten, Anschlüssen und Dichtungen
8.1
Getrennte Bluetooth- und Einschalttasten vereinfachen die Bedienung. Weitere physische Tasten steuern Lautstärke, Wiedergabe und Mikrofon.[2]
Schutzgitter und Membranabdeckung
7.8
Die feste perforierte Front deckt beide Schallwandler ab. Die kompakte Fläche ist gut geschützt, kann beim Transport aber Kratzer sammeln.[8]
Robustheit für Transport
8.5
430 Gramm und geringe Abmessungen erleichtern das Mitnehmen. IP67 schützt gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen unter Prüfbedingungen.[1]
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
6.3
USB-C-Buchse, Tasten und der intern verbaute Akku sind langfristige Verschleißstellen. Ein werkzeugloser Akkuwechsel gehört nicht zum Bedienkonzept.[2]
Funktionen und Design7.8
Bluetooth-Version und Codec-Unterstützung
7.2
SBC und AAC ermöglichen Musikwiedergabe mit den üblichen Smartphones. Die Ausstattung konzentriert sich auf diese verbreiteten Codecs und ergänzendes WLAN. Sonos nennt je nach Unterlage Bluetooth 5.2 oder 5.3.[1][2][7]
Reichweite und Verbindungsstabilität
7.7
Bluetooth und WLAN erlauben unterschiedliche Einsatzorte. HIFI.DE erlebte stabile WLAN-Wiedergabe; Wände und Funkumgebung beeinflussen die Verbindung weiterhin.[8]
Multipoint, Stereo-Pairing und Party-Modi
6.5
Sonos-Multiroom und ein Stereopaar sind im WLAN nutzbar. Ohne WLAN fällt das Stereopaar auseinander; Bluetooth-Multipoint fehlt.[3][6]
App-Funktionen und EQ
8.5
Bass und Höhen lassen sich per App regeln. Automatisches Trueplay, AirPlay 2 und Sonos-Gruppen erweitern die Möglichkeiten, erfordern aber Einrichtung und teilweise WLAN.[1][2]
Latenzverhalten
6.8
Die Bluetooth-Verzögerung kann je nach Smartphone und App auffallen. Für Videos kompensieren manche Anwendungen den Versatz; eine universelle Synchronitätszusage wäre unzutreffend.[6]
Ladefunktionen (USB-C, Powerbank)
8
USB-C und Qi bieten zwei Ladewege. Ein Netzteil ist zusätzlich nötig; eine Powerbank-Funktion und USB-Audio gehören nicht zur Ausstattung.[1][2]
Spritzwasser- und Staubschutz
9
IP67 umfasst Staubschutz und zeitweiliges Untertauchen bis einen Meter für 30 Minuten. Das ist ein Prüfstandard und keine Freigabe für beliebige Wassernutzung.[1]
Größe, Gewicht und Tragekonzept
9
Bei 430 Gramm und 16,8 Zentimetern Höhe findet das Gerät leicht Platz in einer Tasche. Aufrechte und liegende Aufstellung sind vorgesehen.[1]
Preis-LeistungBasiswert 6.4→aktuell 5.9
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 1% über dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.4 auf 5.9 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.5
WLAN, AirPlay 2, Sprachsteuerung und Trueplay bieten einen Mehrwert im Sonos-Verbund. Für reine mobile Bluetooth-Nutzung stehen die begrenzten Klangreserven diesem Aufwand gegenüber.[1][6]
Akkuleistung im Alltag
5.5
RTINGS nennt im öffentlichen Testfazit etwa fünf Stunden kontinuierliche Wiedergabe. Die beworbenen bis zu zehn Stunden setzen andere Nutzungsbedingungen voraus.[6][5]
Folgekosten und Ersatzteile
6.1
Ein USB-Netzteil und eine optionale Qi-Basis können zusätzliche Kosten verursachen. Für Stereo ist ein zweites Gerät nötig.[1][3]
erwartbare Lebensdauer
6.6
Wasserschutz und kompakte Bauform unterstützen den Alltagseinsatz. Akkuverschleiß und die Abhängigkeit von App-Funktionen begrenzen die langfristige Nutzungsperspektive.[1][2]
Garantie und Service
7.1
Sonos stellt modellspezifische Anleitungen und deutschsprachige Hilfen bereit. Deren Umfang ist positiv, sagt aber nichts über eine einzelne Serviceabwicklung aus.[2][5]
Preise von Alternativen in ähnlicher Preislage
6.4
Bei ausschließlicher Bluetooth-Nutzung zählt vor allem der mobile Klang. Der Roam 2 rechtfertigt seinen Aufwand eher durch WLAN und Sonos-Funktionen als durch Bass oder Ausdauer.[6]
Zusammenfassung
Der Sonos Roam 2 verbindet ein sehr handliches Gehäuse mit WLAN, AirPlay 2 und automatischer Klanganpassung. Sprache und Musik bei moderatem Pegel gelingen überzeugend. Für lange Ausflüge, Tiefbass oder hohe Lautstärke gibt es geeignetere Bauformen. Besonders sinnvoll ist er als kleiner mobiler Zusatz zu vorhandenen Sonos-Geräten.