Xiaomi 14 Ultra im Review: Vier Kameras für Fotografie
7. September 2026
Dieser Bericht behandelt die Ausführung Xiaomi 14 Ultra. Zur Serie Xiaomi 14 (2024) gehört eine weitere Ausführung: Xiaomi 14. Die übrigen Angaben stammen von den Herstellern. Nachfolger ist Xiaomi 15 (2025), die entsprechende Ausführung dort ist Xiaomi 15 Ultra.
Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand, Stand 04.10.2026. Maßgeblich ist der Preis beim Händler.
Das Xiaomi 14 Ultra richtet sich an Smartphone-Fotografen, die unterschiedliche Brennweiten und manuelle Bildgestaltung nutzen möchten. Hier betrachten wir die internationale Ausführung mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher. Vier Rückkameras und eine variable Hauptkamerablende bieten viel Gestaltungsspielraum. Größe und Gewicht sollten allerdings zur täglichen Nutzung passen.1
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Geeignet für vielseitige Fotografie und manuelle Bildgestaltung
Die Hauptkamera verwendet einen Sensor der 1-Zoll-Klasse und eine variable Blende von f/1,63 bis f/4,0. Zusätzlich stehen Ultraweitwinkel, ein 75-mm-Tele und ein 120-mm-Periskop zur Verfügung, jeweils als Kleinbildäquivalent. So lassen sich verschiedene Bildausschnitte gezielt gestalten.1, 3
Die beiden Telekameras erleichtern die Auswahl zwischen Porträts und entfernteren Details. Eine veränderte Blende beeinflusst dagegen Lichtmenge und Schärfentiefe, wer diese Einstellungen bewusst nutzt, bekommt hier einen sinnvollen Mehrwert gegenüber einfacheren Kamera-Smartphones.1
7.9
LeistungGut
Snapdragon 8 Gen 3 mit 16 GB LPDDR5X, im Alltag laut Notebookcheck angenehm flüssig, in den Benchmarks auf erwartetem Niveau ohne Spitzenposition.2
Leistung7.9
Systemgeschwindigkeit im Alltag
9.1
Snapdragon 8 Gen 3 mit 16 GB LPDDR5X, im Alltag laut Notebookcheck angenehm flüssig, in den Benchmarks auf erwartetem Niveau ohne Spitzenposition.2
Performance unter Last und Drosselung
7
Im Vergleich mit anderen Snapdragon-8-Gen-3-Geräten zeigt das Ultra in den 3DMark-Stresstests eine recht stabile Leistung, Einbußen gibt es dennoch; die Adreno 750 liegt oft etwas unter der Konkurrenz.2
Speicher- und App-Startzeiten
8.4
Schneller UFS-4.0-Speicher, der laut Notebookcheck keinen Anlass zur Kritik gibt, und 16 GB RAM.1, 2
Stabilität bei langen Sessions
6.8
Spiele laufen dank Adreno 750 flüssig, den Burnout-Benchmark hielt die Kühlung über längere Zeit aber nicht im Zaum, das Szenario musste abgemildert werden.2
Empfangsqualität und -leistung
7.9
Breite Frequenzausstattung mit guten Empfangseigenschaften, Wi-Fi 7 erreicht im 5-GHz-Band rund 1.515 MBit/s, im 6-GHz-Band nur 693 bis 834 MBit/s; die Ortung war genauer als die Garmin-Referenz.2
Akkulaufzeit
6.8
Notebookcheck misst 12:31 Stunden WLAN-Surfen bei 150 cd/m², 17:35 Stunden Videowiedergabe und 2:11 Stunden unter Last; die Konkurrenz hält im WLAN-Test teils deutlich länger durch.2
Ladeverhalten
9.3
Mit dem beiliegenden 90-Watt-Netzteil waren 50 Prozent nach 17, 80 Prozent nach 33 und 100 Prozent nach 40 Minuten erreicht; kabellos lädt das Gerät mit bis zu 80 Watt und gibt Energie auch kabellos ab.2, 3
Ungeeignet für die Nutzung mit eSIM und häufige Einhandbedienung
Das Xiaomi 14 Ultra nimmt zwei Nano-SIM-Karten auf, unterstützt aber keine eSIM, ein ausschließlich digital bereitgestellter Reisetarif lässt sich deshalb nicht direkt verwenden. Vor der Tarifwahl ist dieser Unterschied entscheidend.1, 2
Mit rund 220 Gramm und einem großen Kamerablock trägt das Gerät spürbar auf. Für kleine Taschen oder lange Einhandbedienung ist es weniger bequem. Wer meist einfache Schnappschüsse macht, wird die zusätzliche Kameratechnik möglicherweise seltener nutzen, als ihr Gewicht im Alltag auffällt.1, 2
Xiaomi 14 Ultra 512 GB gegen Nothing Phone (3) 256 GB im Direktvergleich
Bei Verarbeitung führt Xiaomi 14 Ultra 512 GB mit 8,2 gegen 7,5. Dafür holt Nothing Phone (3) 256 GB bei Funktionen und Design 8,0 gegen 7,6. Für Funktionen und Design spricht Nothing Phone (3) 256 GB, für Verarbeitung bleibt Xiaomi 14 Ultra 512 GB die Wahl.
Die Kameraausstattung liefert eine gute Grundlage für unterschiedliche Motive, digitale Zoomstufen sind trotzdem keine zusätzlichen Objektive. Gerade bei entfernten Details lohnt es, den Bildausschnitt der jeweiligen Telekamera zu nutzen und übermäßige Vergrößerung zu vermeiden.2
8.2
VerarbeitungSehr gut
Matter Aluminiumrahmen ohne sichtbare Fingerabdrücke und Kunstleder-Rückseite mit sechsfacher Verschleißfestigkeit; Notebookcheck lobt enge, gleichmäßige Spaltmaße.2, 3
Verarbeitung8.2
Materialqualität von Rahmen und Rückseite
8.3
Matter Aluminiumrahmen ohne sichtbare Fingerabdrücke und Kunstleder-Rückseite mit sechsfacher Verschleißfestigkeit; Notebookcheck lobt enge, gleichmäßige Spaltmaße.2, 3
Schutzglas und Kratzfestigkeit
8.4
Xiaomi Shield Glass soll zehnmal sturzfester sein als das Victus des Vorgängers, ab Werk schützt zusätzlich eine Folie.2
Stabilität von Tasten und Schaltern
7.9
Power-Taste und berührungsempfindliche Rückseite lassen sich mit Aktionen belegen, beim Schütteln klappern die optischen Bildstabilisatoren ungewöhnlich laut.2
Passgenauigkeit von SIM-Schlitten und Anschlüssen
8.9
Zwei Nano-SIM-Plätze und USB-C nach USB 3.2 Gen 2 mit 1.145,87 MB/s im Kopiertest, dazu IR-Sender; die Bildausgabe spiegelt nur.1, 2
Qualität von Lautsprechern und Haptik
8.2
Die beiden Lautsprecher zählen laut Notebookcheck zu den besseren, bei mittlerer Lautstärke sogar mit etwas Bass; laut klingen die Höhen blechern, der Vibrationsmotor arbeitet ruhig.2
Dichtungen und Schutzklasse
8.8
IP68 unter definierten Süßwasser-Laborbedingungen laut Xiaomi.3
Wärmeentwicklung und Robustheit
6.6
Unter andauernder Last steigt die Oberfläche stellenweise über 44 °C, laut Notebookcheck warm, aber nicht bedenklich.2
4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde und 8K mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde gehören zu den Videomöglichkeiten. Kamera, HDR-Einstellung und gewählter Modus begrenzen die verfügbaren Kombinationen. Für geplante Aufnahmen sollte deshalb die konkrete Einstellung vorab kontrolliert werden, die zusätzlich aufgeführten Zeitlupenmodi bis 1920 fps sind von normaler Videoaufnahme zu unterscheiden.1, 3
LOG-Aufnahmen stehen für eine spätere Farbkorrektur bereit, sie erfordern einen passenden Bearbeitungsschritt. Für direkt teilbare Clips ist ein normaler Videomodus meist praktischer, während LOG vor allem bei bewusst geplanter Nachbearbeitung hilft.1
Im externen Notebookcheck-Test erreichte die 512-GB-Ausführung 12 Stunden und 31 Minuten beim WLAN-Surfen mit 150 cd/m², und die Laufzeit liegt damit unter einigen damaligen Spitzenmodellen. Lange Fotoausflüge oder Navigation können zusätzliche Ladepausen erfordern.2
7.6
Funktionen und DesignGut
6,73-Zoll-LTPO-AMOLED mit 1440p und HDR bis 3.274 cd/m², vollflächig mit rund 1.000 cd/m² aber für die Oberklasse eher dunkel; sehr gute Farbdarstellung im Modus Original, Spiegelungen stören draußen etwas.1, 2
Funktionen und Design7.6
Displayqualität (Helligkeit, Farbraum, HDR)
7.9
6,73-Zoll-LTPO-AMOLED mit 1440p und HDR bis 3.274 cd/m², vollflächig mit rund 1.000 cd/m² aber für die Oberklasse eher dunkel; sehr gute Farbdarstellung im Modus Original, Spiegelungen stören draußen etwas.1, 2
Kamerasystem und Modi
9
1-Zoll-Hauptsensor mit stufenloser Blende f/1,63 bis f/4,0, zwei Telekameras mit 3,2- und 5-fach-Zoom und Tele-Makro; bis zehnfach brauchbar, bei langen Brennweiten zieht die Stabilisierung sichtbar nach.1, 2
Stabilisierung und Video
7.8
Videos in allen gängigen Auflösungen mit LOG im Pro-Modus, Dolby Vision nur bis 4K30; andere Seitenverhältnisse als 16:9 sind nur Ausschnitte.1, 2
biometrische Entsperrung
7.3
Optischer Fingerabdrucksensor mit hohen Erkennungsraten und ordentlichem Tempo, die Gesichtserkennung entsperrt bei gutem Licht schneller, aber weniger sicher.1, 2
Dual-SIM und eSIM
6.6
Nur zwei Nano-SIM-Karten, eine eSIM fehlt ganz, was Notebookcheck in dieser Preisklasse bemängelt.1, 2
Konnektivität (5G, WLAN, Bluetooth, NFC)
8.5
Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 mit breiter Codec-Auswahl, NFC, IR und USB 3.2 Gen 2; UWB, LC3 und Auracast fehlen.1, 2
Lautsprecher und Mikrofone
8.1
Am Ohr in ruhiger Umgebung sehr gute, natürliche Sprachqualität, in lauter Umgebung klingt die Stimme beengt; freisprechend bleibt man auch aus zwei Metern verständlich.2
Softwarefunktionen
8
HyperOS 1.0 auf Android 14 mit Einhandmodus, Rückseiten-Tippgesten und Leica-Filtern; mit Systemdateien belegt es 37,73 GB.1, 2
KI-Features und Bedienlogik
6.5
Auf KI-Funktionen setzt Xiaomi laut Notebookcheck bislang kaum, die Stärken liegen bei den manuellen Foto- und Videofunktionen.1, 2
Größe, Gewicht und Ergonomie
6.5
161,4 x 75,3 Millimeter und gemessen 9,35 Millimeter dick, mit Kamera bis 15,9 Millimeter bei rund 220 Gramm; kopflastig ist es nicht mehr.1, 2
Xiaomi bietet 90-W-HyperCharge per Kabel und bis zu 80 Watt kabellos. Die hohen Leistungen setzen passendes Xiaomi-Ladezubehör voraus, ein beliebiges Qi-Ladegerät erreicht die beworbene kabellose Höchstleistung daher nicht. Der Lieferumfang sollte beim konkreten Angebot geprüft werden.3 Die internationale Ausführung besitzt einen Aluminiumrahmen und eine lederähnliche Kunststoffrückseite. IP68 gilt unter definierten Laborbedingungen; die Angabe ist keine Freigabe für Strand- oder Poolnutzung.3
Xiaomis Supportübersicht nennt Android 18 als vorgesehenes letztes großes Android-Upgrade und Sicherheitsversorgung bis 2029. Beim Kauf des Modells aus 2024 zählt die verbleibende Unterstützung. Für eine lange geplante Nutzungsdauer sollte deshalb auch ein neueres Modell verglichen werden.4
Fazit und Kaufempfehlungen
7.7Gesamtwertung
Gut
Das Xiaomi 14 Ultra richtet sich an Smartphone-Fotografen, die unterschiedliche Brennweiten und manuelle Bildgestaltung nutzen möchten. Hier betrachten wir die internationale Ausführung mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher. Vier Rückkameras und eine variable Hauptkamerablende bieten viel Gestaltungsspielraum. Größe und Gewicht sollten allerdings zur täglichen Nutzung passen.
Leistung
7.9
Verarbeitung
8.2
Funktionen und Design
7.6
Preis-Leistung
7.2
PROS
Vielseitiges System mit vier Rückkameras
Variable Hauptkamerablende
Zwei unterschiedliche Telebrennweiten
Schnelles Laden mit passendem Zubehör
512 GB Speicher
CONS
Keine eSIM
Großes Gehäuse mit auffälligem Kamerablock
Kürzere WLAN-Laufzeit als einige Spitzenmodelle
Deutliche Erwärmung unter hoher Last möglich
Kürzere verbleibende Updatezeit als neuere Modelle
Wir empfehlen das Xiaomi 14 Ultra vor allem für bewusste Smartphone-Fotografie. Die variable Blende und zwei Telekameras sind konkrete Gründe, dieses große Modell einem einfacheren Gerät vorzuziehen. Schnelles Laden erleichtert zudem den Einsatz mit häufigen Fotopausen.
7.2
Preis-LeistungGut
Zum Start rund 1.500 Euro, dafür liegen 90-Watt-Netzteil und Hülle bei; das optionale Photography Kit kostet rund 200 Euro extra.2
Preis-Leistung7.2
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
7.1
Zum Start rund 1.500 Euro, dafür liegen 90-Watt-Netzteil und Hülle bei; das optionale Photography Kit kostet rund 200 Euro extra.2
Update- und Support-Zeitraum
6.9
Vier Android-Upgrades bis Android 18 und Sicherheitsupdates bis 2029 laut Xiaomi Security Center.2, 4
Kamera- und Displayqualität in der Preisklasse
8.5
Eine der vielseitigsten Kameras mit 1-Zoll-Sensor und farbgenaues Display, dessen Vollbildhelligkeit aber hinter der Oberklasse zurückbleibt.2
Speicheroptionen
7.3
In Europa 16 GB RAM mit 512 GB UFS 4.0, ohne Kartenschacht.1, 2
Reparierbarkeit und Ersatzteilpreise
6.5
Die Kunstleder-Rückseite kann anders als Glas nicht splittern und ist sechsmal verschleißfester, das Shield Glass soll deutlich sturzfester sein.2, 3
Garantie und Service
6.9
In Deutschland gewährt Xiaomi 24 Monate Garantie, die sich nicht verlängern oder erweitern lässt.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.2
Wer länger Updates möchte, findet sie laut Notebookcheck beim Galaxy S24 Ultra oder Pixel 8 Pro, ein ähnlich komplettes Kamera-Setup bietet das Honor Magic6 Pro.2
Gedämpft wird das Urteil durch die fehlende eSIM, das hohe Gewicht und das große Gehäuse bei Einhandbedienung. Bei ähnlichen Angeboten neuerer Geräte sollte auch deren längere verbleibende Softwarepflege berücksichtigt werden.
eSIM und längere Softwarepflege bringt das neuere Xiaomi 15 Ultra mit. Handlicher mit Telekamera ist das Xiaomi 14. Weitere Bauformen und passende Alternativen zeigt unser Smartphone-Vergleich.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Recherche-Review basiert auf Xiaomis technischen Daten der internationalen Ausführung, der Supportübersicht und dem Notebookcheck-Test mit 512 GB. Der Laufzeitwert stammt aus dessen WLAN-Prüfung. Eigene Messungen liegen nicht vor. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
Snapdragon 8 Gen 3 mit 16 GB LPDDR5X, im Alltag laut Notebookcheck angenehm flüssig, in den Benchmarks auf erwartetem Niveau ohne Spitzenposition.2
Performance unter Last und Drosselung
7
Im Vergleich mit anderen Snapdragon-8-Gen-3-Geräten zeigt das Ultra in den 3DMark-Stresstests eine recht stabile Leistung, Einbußen gibt es dennoch; die Adreno 750 liegt oft etwas unter der Konkurrenz.2
Speicher- und App-Startzeiten
8.4
Schneller UFS-4.0-Speicher, der laut Notebookcheck keinen Anlass zur Kritik gibt, und 16 GB RAM.1, 2
Stabilität bei langen Sessions
6.8
Spiele laufen dank Adreno 750 flüssig, den Burnout-Benchmark hielt die Kühlung über längere Zeit aber nicht im Zaum, das Szenario musste abgemildert werden.2
Empfangsqualität und -leistung
7.9
Breite Frequenzausstattung mit guten Empfangseigenschaften, Wi-Fi 7 erreicht im 5-GHz-Band rund 1.515 MBit/s, im 6-GHz-Band nur 693 bis 834 MBit/s; die Ortung war genauer als die Garmin-Referenz.2
Akkulaufzeit
6.8
Notebookcheck misst 12:31 Stunden WLAN-Surfen bei 150 cd/m², 17:35 Stunden Videowiedergabe und 2:11 Stunden unter Last; die Konkurrenz hält im WLAN-Test teils deutlich länger durch.2
Ladeverhalten
9.3
Mit dem beiliegenden 90-Watt-Netzteil waren 50 Prozent nach 17, 80 Prozent nach 33 und 100 Prozent nach 40 Minuten erreicht; kabellos lädt das Gerät mit bis zu 80 Watt und gibt Energie auch kabellos ab.2, 3
Verarbeitung8.2
Materialqualität von Rahmen und Rückseite
8.3
Matter Aluminiumrahmen ohne sichtbare Fingerabdrücke und Kunstleder-Rückseite mit sechsfacher Verschleißfestigkeit; Notebookcheck lobt enge, gleichmäßige Spaltmaße.2, 3
Schutzglas und Kratzfestigkeit
8.4
Xiaomi Shield Glass soll zehnmal sturzfester sein als das Victus des Vorgängers, ab Werk schützt zusätzlich eine Folie.2
Stabilität von Tasten und Schaltern
7.9
Power-Taste und berührungsempfindliche Rückseite lassen sich mit Aktionen belegen, beim Schütteln klappern die optischen Bildstabilisatoren ungewöhnlich laut.2
Passgenauigkeit von SIM-Schlitten und Anschlüssen
8.9
Zwei Nano-SIM-Plätze und USB-C nach USB 3.2 Gen 2 mit 1.145,87 MB/s im Kopiertest, dazu IR-Sender; die Bildausgabe spiegelt nur.1, 2
Qualität von Lautsprechern und Haptik
8.2
Die beiden Lautsprecher zählen laut Notebookcheck zu den besseren, bei mittlerer Lautstärke sogar mit etwas Bass; laut klingen die Höhen blechern, der Vibrationsmotor arbeitet ruhig.2
Dichtungen und Schutzklasse
8.8
IP68 unter definierten Süßwasser-Laborbedingungen laut Xiaomi.3
Wärmeentwicklung und Robustheit
6.6
Unter andauernder Last steigt die Oberfläche stellenweise über 44 °C, laut Notebookcheck warm, aber nicht bedenklich.2
Funktionen und Design7.6
Displayqualität (Helligkeit, Farbraum, HDR)
7.9
6,73-Zoll-LTPO-AMOLED mit 1440p und HDR bis 3.274 cd/m², vollflächig mit rund 1.000 cd/m² aber für die Oberklasse eher dunkel; sehr gute Farbdarstellung im Modus Original, Spiegelungen stören draußen etwas.1, 2
Kamerasystem und Modi
9
1-Zoll-Hauptsensor mit stufenloser Blende f/1,63 bis f/4,0, zwei Telekameras mit 3,2- und 5-fach-Zoom und Tele-Makro; bis zehnfach brauchbar, bei langen Brennweiten zieht die Stabilisierung sichtbar nach.1, 2
Stabilisierung und Video
7.8
Videos in allen gängigen Auflösungen mit LOG im Pro-Modus, Dolby Vision nur bis 4K30; andere Seitenverhältnisse als 16:9 sind nur Ausschnitte.1, 2
biometrische Entsperrung
7.3
Optischer Fingerabdrucksensor mit hohen Erkennungsraten und ordentlichem Tempo, die Gesichtserkennung entsperrt bei gutem Licht schneller, aber weniger sicher.1, 2
Dual-SIM und eSIM
6.6
Nur zwei Nano-SIM-Karten, eine eSIM fehlt ganz, was Notebookcheck in dieser Preisklasse bemängelt.1, 2
Konnektivität (5G, WLAN, Bluetooth, NFC)
8.5
Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 mit breiter Codec-Auswahl, NFC, IR und USB 3.2 Gen 2; UWB, LC3 und Auracast fehlen.1, 2
Lautsprecher und Mikrofone
8.1
Am Ohr in ruhiger Umgebung sehr gute, natürliche Sprachqualität, in lauter Umgebung klingt die Stimme beengt; freisprechend bleibt man auch aus zwei Metern verständlich.2
Softwarefunktionen
8
HyperOS 1.0 auf Android 14 mit Einhandmodus, Rückseiten-Tippgesten und Leica-Filtern; mit Systemdateien belegt es 37,73 GB.1, 2
KI-Features und Bedienlogik
6.5
Auf KI-Funktionen setzt Xiaomi laut Notebookcheck bislang kaum, die Stärken liegen bei den manuellen Foto- und Videofunktionen.1, 2
Größe, Gewicht und Ergonomie
6.5
161,4 x 75,3 Millimeter und gemessen 9,35 Millimeter dick, mit Kamera bis 15,9 Millimeter bei rund 220 Gramm; kopflastig ist es nicht mehr.1, 2
Preis-Leistung7.2
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
7.1
Zum Start rund 1.500 Euro, dafür liegen 90-Watt-Netzteil und Hülle bei; das optionale Photography Kit kostet rund 200 Euro extra.2
Update- und Support-Zeitraum
6.9
Vier Android-Upgrades bis Android 18 und Sicherheitsupdates bis 2029 laut Xiaomi Security Center.2, 4
Kamera- und Displayqualität in der Preisklasse
8.5
Eine der vielseitigsten Kameras mit 1-Zoll-Sensor und farbgenaues Display, dessen Vollbildhelligkeit aber hinter der Oberklasse zurückbleibt.2
Speicheroptionen
7.3
In Europa 16 GB RAM mit 512 GB UFS 4.0, ohne Kartenschacht.1, 2
Reparierbarkeit und Ersatzteilpreise
6.5
Die Kunstleder-Rückseite kann anders als Glas nicht splittern und ist sechsmal verschleißfester, das Shield Glass soll deutlich sturzfester sein.2, 3
Garantie und Service
6.9
In Deutschland gewährt Xiaomi 24 Monate Garantie, die sich nicht verlängern oder erweitern lässt.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.2
Wer länger Updates möchte, findet sie laut Notebookcheck beim Galaxy S24 Ultra oder Pixel 8 Pro, ein ähnlich komplettes Kamera-Setup bietet das Honor Magic6 Pro.2
Zusammenfassung
1
Vier Rückkameras mit zwei Teleobjektiven.
2
Variable Hauptkamerablende f/1,63 bis f/4,0.
3
512 GB Speicher und 16 GB RAM.
4
6,73-Zoll-LTPO-AMOLED.
5
90-W-Laden mit passendem Xiaomi-Zubehör.
★
Zwei Nano-SIM-Karten, keine eSIM.
Fachkommentar
Hinweis: Es ist ein neueres Modell verfügbar: Xiaomi 15 Ultra
Fazit und Kaufempfehlungen
Wir empfehlen das Xiaomi 14 Ultra vor allem für bewusste Smartphone-Fotografie. Die variable Blende und zwei Telekameras sind konkrete Gründe, dieses große Modell einem einfacheren Gerät vorzuziehen. Schnelles Laden erleichtert zudem den Einsatz mit häufigen Fotopausen.
Gegen einen Kauf sprechen insbesondere ein benötigter eSIM-Tarif oder der Wunsch nach einem leichten Smartphone. Bei ähnlichen Angeboten neuerer Geräte sollte auch deren längere verbleibende Softwarepflege berücksichtigt werden.