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Yamaha True X Surround 90A im Review: Höhenklang per Schallstrahl
13. Oktober 2026
Zwölf kleine Treiber in der Oberseite bündeln den Schall zu Strahlen und werfen ihn über die Decke zum Hörplatz: So erzeugt die Yamaha True X Surround 90A (5.1.2, Jahrgang 2025) ihre Höhenkanäle. netzwelt vergibt die Note 1,4, AreaDVD spricht eine klare Kaufempfehlung aus.3, 5, 6, 7, 4
Yamaha True X Surround 90A, Soundbar mit Subwoofer und Rücklautsprechern, Schwarz
2.457,00€
auf Lager
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Geeignet für Heimkino und Musik
Raumklang mit echten Rücklautsprechern, die ohne Kabel auskommen. Die beiden Lautsprecher laufen mit Akku, laut Hersteller rund zwölf Stunden, und stehen in Ladeschalen. netzwelt hört eine Atmosphäre, wie man sie sonst von großen Heimkino-Anlagen kennt.7, 3, 5, 4
Auch Musik liegt dem Set: MusicCast bringt Mehrraumbetrieb, AirPlay 2, Spotify Connect und Tidal Connect mit, dazu als erste Soundbar den Dekoder Auro-3D. What Hi-Fi nennt den Klang musikalisch und dreht die Lautstärke weit auf, ohne Verzerrungen zu hören.4, 3, 7, 1
Ungeeignet für Sparfüchse und Gamer
Mit 2.457 Euro kostet das Set mehr als doppelt so viel wie die Samsung HW-Q995GH, die ebenfalls Subwoofer und Rücklautsprecher mitbringt. What Hi-Fi merkt an, dass für diesen Betrag auch ein AV-Receiver mit Lautsprechern zu haben wäre.9, 7
8.7
AudioqualitätSehr gut
Dialoge heben sich laut netzwelt klar von Geräuschen ab und klingen natürlich; ein eigener Center mit zwei Ovaltreibern und Hochtöner trägt die Stimmen, Clear Voice hebt sie bei Bedarf an.5, 2, 3, 1
Audioqualität8.7
Sprachverständlichkeit
8.8
Dialoge heben sich laut netzwelt klar von Geräuschen ab und klingen natürlich; ein eigener Center mit zwei Ovaltreibern und Hochtöner trägt die Stimmen, Clear Voice hebt sie bei Bedarf an.5, 2, 3, 1
Abstimmung und Tonalität
8.6
Musikalisch und stimmig nennen AreaDVD und What Hi-Fi die Abstimmung; netzwelt hört ohne Clear Voice einen leicht muffigen Einschlag.6, 7, 5
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
8.5
Der Bassreflex-Subwoofer mit 17-Zentimeter-Treiber und 100 Watt reicht laut Yamaha bis 33 Hertz; AreaDVD beschreibt den Bass als präzise und voluminös, What Hi-Fi die Anbindung als nahtlos.2, 6, 7, 1
Dynamik und Pegelfestigkeit
8.9
What Hi-Fi dreht die Lautstärke immer weiter auf, ohne Verzerrungen in Soundbar oder Rücklautsprechern zu hören; AreaDVD erlebt das Set auch bei gehobenem Pegel souverän.7, 6, 2
Raumwirkung und Surround-Eindruck
9
Echte Rücklautsprecher und ein Subwoofer umgeben den Hörplatz; netzwelt hört eine Atmosphäre wie bei großen Heimkino-Anlagen, AreaDVD ein Surround-Erlebnis, das Maßstäbe setzt.3, 5, 6, 4
Ortbarkeit von Effekten
9.1
Zwölf Beam-Treiber werfen die Höhenkanäle gezielt an die Decke; für netzwelt klingt das, als wären Lautsprecher in der Decke montiert, Effekte lassen sich präzise orten.3, 5, 1, 4
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
7.9
Bei leiser Wiedergabe spielen die Rücklautsprecher laut What Hi-Fi zu verhalten und fügen sich erst bei Filmlautstärke ein; eigene Tasten für den Surround-Pegel gleichen das aus.7
Für Spielkonsolen bleibt ein einziger HDMI-Eingang, laut netzwelt mit 4K bei 60 Hertz. Eine automatische Einmessung fehlt: Winkel der Höhenstrahlen, Deckenhöhe und Pegel werden nach Gehör mit Prüftönen eingestellt. Drei HDMI-Eingänge und eine Einmessung per App hat die JBL Bar 1300MK2.1, 5, 6, 2
Klang: präzise, räumlich und musikalisch
netzwelt vergibt für den Klang die Teilnote 1,2: Dialoge heben sich klar von Geräuschen ab, Effekte lassen sich präzise im Raum orten. Die Deckenreflexion klingt für den Tester, als wären Lautsprecher in der Decke montiert; AreaDVD hört Hubschrauber glaubhaft über den Köpfen.5, 6, 3
Der Subwoofer mit 17-Zentimeter-Treiber reicht laut Yamaha bis 33 Hertz hinab. AreaDVD hört einen präzisen, voluminösen Bass, What Hi-Fi lobt die nahtlose Anbindung an die Soundbar.2, 6, 7, 1
Stereo-Ton rechnet der Upmixer Auro-Matic auf alle Lautsprecher hoch; What Hi-Fi zieht ihn den Varianten von Dolby und DTS vor. Bei leiser Wiedergabe spielen die Rücklautsprecher dem Tester allerdings zu verhalten, erst bei Filmlautstärke fügt sich alles zusammen.7, 3, 6
8.0
VerarbeitungSehr gut
AreaDVD beschreibt ein 1,6 Millimeter starkes Aluminiumgehäuse mit kleinen Spaltmaßen, netzwelt einen stabilen Stahlmantel; den Subwoofer mit Kunststoffoberfläche findet netzwelt weniger ansprechend.6, 5, 3
Verarbeitung8
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.6
AreaDVD beschreibt ein 1,6 Millimeter starkes Aluminiumgehäuse mit kleinen Spaltmaßen, netzwelt einen stabilen Stahlmantel; den Subwoofer mit Kunststoffoberfläche findet netzwelt weniger ansprechend.6, 5, 3
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
8.7
Elf Kilogramm, ein starrer Metallrahmen und große Füße mit breiter Auflage geben der Soundbar festen Stand; die Stoffabdeckung des Subwoofers ist fest montiert.1, 3, 7, 2
Qualität von Anschlüssen und Tasten
7.7
Zwei abgewinkelte Anschlussfelder trennen Strom und Signal, das zweizeilige Display zeigt aktive Kanäle; die Kontrollleuchte der Rücklautsprecher sitzt laut What Hi-Fi versteckt unten an der Rückseite.7, 6, 1
Robustheit der Fernbedienung
8.4
Übersichtlich und griffig ist die Fernbedienung laut What Hi-Fi, die beste von Yamaha seit Jahren; Direkttasten rufen Surround:AI und Clear Voice auf.7, 6
Kabelmanagement
7.8
Subwoofer und Rücklautsprecher funken im 5-Gigahertz-Band, die Rücklautsprecher laufen mit Akku; mit vier Netzanschlüssen und nur 1,5 Meter langen Kabeln ist das Set laut What Hi-Fi dennoch nicht ganz kabellos.1, 3, 7, 4
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.4
Im Betrieb nimmt die Soundbar 54 Watt auf, der Subwoofer 24 Watt, im Standby 0,5 bis 2 Watt; die neue Reflexöffnung senkt laut Yamaha das Strömungsgeräusch um 20 Dezibel.2, 1, 3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.2
Fest verbaute Akkus der Rücklautsprecher altern mit den Ladezyklen; die Füße der Soundbar sind verschraubt und abnehmbar, die Abdeckung des Subwoofers ist es nicht.4, 3, 7
Anschlüsse, App und Einstellungen
Ein HDMI-Eingang, ein HDMI-Ausgang mit eARC, ein optischer Eingang und Ethernet sind vorhanden; analoge Eingänge und ein Subwoofer-Ausgang fehlen. Der USB-Anschluss dient nur der Firmware. Funk läuft über WLAN nach Wi-Fi 5 und Bluetooth 4.2 mit SBC und AAC.1, 2
Die MusicCast-App führt durch die Einrichtung und regelt Pegel sowie den Winkel der Höhenstrahlen. Deckenhöhe, Strahlbreite und die Wahl des Upmixers stehen laut What Hi-Fi nur im Bildschirmmenü, das netzwelt etwas antiquiert findet.3, 6, 7, 5
Ein zweizeiliges Display zeigt Eingangssignal und aktive Kanäle. Die Fernbedienung hat eigene Tasten für Surround:AI, Clear Voice und den Pegel der Rücklautsprecher; What Hi-Fi hält sie für die beste von Yamaha seit Jahren.7, 6, 1
Fazit und Kaufempfehlungen
8Gesamtwertung
Sehr Gut
Die Yamaha True X Surround 90A ist ein 5.1.2-Set aus Soundbar, Funk-Subwoofer und zwei Akku-Rücklautsprechern; zwölf Beam-Treiber erzeugen die Höhenkanäle über die Decke. netzwelt vergibt die Note 1,4, AreaDVD spricht eine klare Kaufempfehlung aus. Gedämpft wird das Urteil durch den Preis von 2.457 Euro, die fehlende automatische Einmessung und den einzigen HDMI-Eingang.
Audioqualität
8.7
Verarbeitung
8
Funktionen und Design
7.6
Preis-Leistung
7.8
PROS
Präziser Raumklang mit überzeugenden Höheneffekten
Akku-Rücklautsprecher und Funk-Subwoofer im Set
Dolby Atmos, DTS:X und Auro-3D
MusicCast, AirPlay 2 und sehr gute Fernbedienung
CONS
Sehr hoher Preis
Keine automatische Einmessung
Nur ein HDMI-Eingang
Rücklautsprecher bei leisem Pegel zu verhalten
Die True X Surround 90A liefert präzisen Raumklang mit überzeugenden Höheneffekten, echten Rücklautsprechern und viel Musikalität. Gedämpft wird das Urteil durch den Preis von 2.457 Euro, die fehlende automatische Einmessung und den einzigen HDMI-Eingang.3, 9, 1, 6
7.6
Funktionen und DesignGut
Ein HDMI-Eingang, ein HDMI-Ausgang mit eARC, ein optischer Eingang und Ethernet sind vorhanden; analoge Eingänge und ein Subwoofer-Ausgang fehlen, USB dient nur der Firmware.1, 2
Funktionen und Design7.6
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
7.6
Ein HDMI-Eingang, ein HDMI-Ausgang mit eARC, ein optischer Eingang und Ethernet sind vorhanden; analoge Eingänge und ein Subwoofer-Ausgang fehlen, USB dient nur der Firmware.1, 2
Audioformate und Passthrough
8.9
Dolby Atmos, DTS:X und als erste Soundbar Auro-3D werden dekodiert, dazu kommen die Upmixer Auro-Matic, Dolby Surround und Neural:X; der HDMI-Eingang reicht laut netzwelt 4K mit 60 Hertz und HDR durch.1, 4, 6, 5
Raumkalibrierung
5.2
Statt einer automatischen Einmessung gibt es Prüftöne und Regler für Pegel, Strahlwinkel, Strahlbreite und Deckenhöhe; AreaDVD nennt das Fehlen des hauseigenen YPAO den einzigen Kritikpunkt.6, 5, 7, 3
Dialog- und Nachtmodi
7.4
Clear Voice hebt Stimmen an, Bass Extension verstärkt den Tiefton; Surround:AI passt das Klangfeld fünfmal pro Sekunde an die Szene an und dämpft Dialoge dabei laut What Hi-Fi nicht.1, 4, 7, 3
App-Funktionen und EQ
7.9
Die MusicCast-App führt durch die Einrichtung und regelt Pegel, Klang und Strahlwinkel; Deckenhöhe, Strahlbreite und die Wahl des Upmixers stehen laut What Hi-Fi nur im Bildschirmmenü.3, 6, 7, 1
Streaming und Multiroom-Optionen
8.9
MusicCast verbindet das Set mit anderen Yamaha-Geräten im Haus; AirPlay 2, Spotify Connect, Tidal Connect, Amazon Music und Qobuz sind an Bord, Bluetooth arbeitet mit Version 4.2 und den Codecs SBC und AAC.4, 3, 1, 2
Latenzverhalten
7.1
Ein automatischer Lippensynchron-Abgleich gleicht bis zu 500 Millisekunden aus; What Hi-Fi erlebt am HDMI-Eingang vereinzelt asynchronen Ton, den ein Neustart behebt.1, 7
Aufstellung und Wandmontage
8.6
Wandhalter aus Metall liegen bei, ohne Füße misst die Soundbar an der Wand 7,6 Zentimeter Höhe; die Rücklautsprecher stehen in Ladeschalen, der Subwoofer strahlt nach vorn und atmet nach unten.3, 2, 7, 4
Größe und TV-Kompatibilität
7.1
Mit 118 Zentimetern Breite passt die Soundbar zu Fernsehern ab etwa 55 Zoll; 8,5 Zentimeter Höhe liegen laut What Hi-Fi an der Grenze, ab der Bildunterkante oder Infrarotempfänger verdeckt werden können.1, 7, 2
EURONICS verkaufte das Set Mitte Oktober 2026 für 2.457,00 Euro im Namen von Yamaha Music Europe. Weit weniger kostet die Samsung HW-Q995GH mit 11.1.4 Kanälen; abnehmbare Akku-Rücklautsprecher bietet die JBL Bar 1300MK2.9
Weitere Modelle vom Einzelgerät bis zum Surround-Set zeigt die Übersicht Die besten Soundbars.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf den technischen Daten, der Anleitung und der Produktseite von Yamaha sowie den Tests von netzwelt, AreaDVD und What Hi-Fi. Preis und Angebot stammen von der Seite des Händlers EURONICS. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 29 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
7.8
Preis-LeistungGut
EURONICS verlangt 2.457,00 Euro für das Set; netzwelt nennt es teuer, What Hi-Fi verweist darauf, dass der Betrag auch für einen AV-Receiver mit Lautsprechern reicht, AreaDVD hält ihn für angemessen.9, 5, 7, 6
Preis-Leistung7.8
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.9
EURONICS verlangt 2.457,00 Euro für das Set; netzwelt nennt es teuer, What Hi-Fi verweist darauf, dass der Betrag auch für einen AV-Receiver mit Lautsprechern reicht, AreaDVD hält ihn für angemessen.9, 5, 7, 6
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
9.3
Subwoofer, zwei Akku-Rücklautsprecher und zwei Ladeschalen gehören zum Set; die Rücklautsprecher spielen auf Knopfdruck auch einzeln als Bluetooth-Lautsprecher.3, 4, 6
Update- und Support-Perspektive
8
Firmware-Updates kommen über das Netzwerk oder per USB; Yamaha hat die Online-Anleitung des Sets im Mai 2026 aktualisiert und setzt MusicCast auch in seinen AV-Receivern ein.2, 7, 3
Folgekosten und Erweiterbarkeit
7.6
Zum Betrieb muss nichts nachgekauft werden; über MusicCast lässt sich das Set mit weiteren Yamaha-Geräten zum Mehrraumsystem ausbauen, ein Ausgang für einen zweiten Subwoofer fehlt.1, 3, 4
Garantie und Service
7.9
Zwei Jahre Garantie gelten in der EU, nach der Produktregistrierung führt Yamaha für dieses Modell ein drittes Jahr.8
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7
Die Samsung HW-Q995GH kostet bei EURONICS 1.029,00 Euro und bringt ebenfalls Subwoofer und Rücklautsprecher mit; Auro-3D und Höhenstrahlen aus zwölf Treibern hat nur die Yamaha.9, 3, 4
Yamaha True X Surround 90A liegt bei Audioqualität vorn (8,7 gegen 8,2), Samsung HW-Q935GH dreht das bei Funktionen und Design um (8,0 gegen 7,6). Wer mehr Wert auf Funktionen und Design legt als auf Audioqualität, greift zu Samsung HW-Q935GH.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Soundbar 19: vier Ovaltreiber 11 x 5,3 cm, drei Hochtöner 2,5 cm, zwölf Beam-Treiber 2,8 cm; Subwoofer 17 cm; je Rücklautsprecher zwei 5,8-cm-Treiber und zwei Passivmembranen
WLAN-Standard
Wi-Fi 5
Audioqualität8.7
Sprachverständlichkeit
8.8
Dialoge heben sich laut netzwelt klar von Geräuschen ab und klingen natürlich; ein eigener Center mit zwei Ovaltreibern und Hochtöner trägt die Stimmen, Clear Voice hebt sie bei Bedarf an.5, 2, 3, 1
Abstimmung und Tonalität
8.6
Musikalisch und stimmig nennen AreaDVD und What Hi-Fi die Abstimmung; netzwelt hört ohne Clear Voice einen leicht muffigen Einschlag.6, 7, 5
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
8.5
Der Bassreflex-Subwoofer mit 17-Zentimeter-Treiber und 100 Watt reicht laut Yamaha bis 33 Hertz; AreaDVD beschreibt den Bass als präzise und voluminös, What Hi-Fi die Anbindung als nahtlos.2, 6, 7, 1
Dynamik und Pegelfestigkeit
8.9
What Hi-Fi dreht die Lautstärke immer weiter auf, ohne Verzerrungen in Soundbar oder Rücklautsprechern zu hören; AreaDVD erlebt das Set auch bei gehobenem Pegel souverän.7, 6, 2
Raumwirkung und Surround-Eindruck
9
Echte Rücklautsprecher und ein Subwoofer umgeben den Hörplatz; netzwelt hört eine Atmosphäre wie bei großen Heimkino-Anlagen, AreaDVD ein Surround-Erlebnis, das Maßstäbe setzt.3, 5, 6, 4
Ortbarkeit von Effekten
9.1
Zwölf Beam-Treiber werfen die Höhenkanäle gezielt an die Decke; für netzwelt klingt das, als wären Lautsprecher in der Decke montiert, Effekte lassen sich präzise orten.3, 5, 1, 4
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
7.9
Bei leiser Wiedergabe spielen die Rücklautsprecher laut What Hi-Fi zu verhalten und fügen sich erst bei Filmlautstärke ein; eigene Tasten für den Surround-Pegel gleichen das aus.7
Verarbeitung8
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.6
AreaDVD beschreibt ein 1,6 Millimeter starkes Aluminiumgehäuse mit kleinen Spaltmaßen, netzwelt einen stabilen Stahlmantel; den Subwoofer mit Kunststoffoberfläche findet netzwelt weniger ansprechend.6, 5, 3
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
8.7
Elf Kilogramm, ein starrer Metallrahmen und große Füße mit breiter Auflage geben der Soundbar festen Stand; die Stoffabdeckung des Subwoofers ist fest montiert.1, 3, 7, 2
Qualität von Anschlüssen und Tasten
7.7
Zwei abgewinkelte Anschlussfelder trennen Strom und Signal, das zweizeilige Display zeigt aktive Kanäle; die Kontrollleuchte der Rücklautsprecher sitzt laut What Hi-Fi versteckt unten an der Rückseite.7, 6, 1
Robustheit der Fernbedienung
8.4
Übersichtlich und griffig ist die Fernbedienung laut What Hi-Fi, die beste von Yamaha seit Jahren; Direkttasten rufen Surround:AI und Clear Voice auf.7, 6
Kabelmanagement
7.8
Subwoofer und Rücklautsprecher funken im 5-Gigahertz-Band, die Rücklautsprecher laufen mit Akku; mit vier Netzanschlüssen und nur 1,5 Meter langen Kabeln ist das Set laut What Hi-Fi dennoch nicht ganz kabellos.1, 3, 7, 4
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.4
Im Betrieb nimmt die Soundbar 54 Watt auf, der Subwoofer 24 Watt, im Standby 0,5 bis 2 Watt; die neue Reflexöffnung senkt laut Yamaha das Strömungsgeräusch um 20 Dezibel.2, 1, 3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.2
Fest verbaute Akkus der Rücklautsprecher altern mit den Ladezyklen; die Füße der Soundbar sind verschraubt und abnehmbar, die Abdeckung des Subwoofers ist es nicht.4, 3, 7
Funktionen und Design7.6
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
7.6
Ein HDMI-Eingang, ein HDMI-Ausgang mit eARC, ein optischer Eingang und Ethernet sind vorhanden; analoge Eingänge und ein Subwoofer-Ausgang fehlen, USB dient nur der Firmware.1, 2
Audioformate und Passthrough
8.9
Dolby Atmos, DTS:X und als erste Soundbar Auro-3D werden dekodiert, dazu kommen die Upmixer Auro-Matic, Dolby Surround und Neural:X; der HDMI-Eingang reicht laut netzwelt 4K mit 60 Hertz und HDR durch.1, 4, 6, 5
Raumkalibrierung
5.2
Statt einer automatischen Einmessung gibt es Prüftöne und Regler für Pegel, Strahlwinkel, Strahlbreite und Deckenhöhe; AreaDVD nennt das Fehlen des hauseigenen YPAO den einzigen Kritikpunkt.6, 5, 7, 3
Dialog- und Nachtmodi
7.4
Clear Voice hebt Stimmen an, Bass Extension verstärkt den Tiefton; Surround:AI passt das Klangfeld fünfmal pro Sekunde an die Szene an und dämpft Dialoge dabei laut What Hi-Fi nicht.1, 4, 7, 3
App-Funktionen und EQ
7.9
Die MusicCast-App führt durch die Einrichtung und regelt Pegel, Klang und Strahlwinkel; Deckenhöhe, Strahlbreite und die Wahl des Upmixers stehen laut What Hi-Fi nur im Bildschirmmenü.3, 6, 7, 1
Streaming und Multiroom-Optionen
8.9
MusicCast verbindet das Set mit anderen Yamaha-Geräten im Haus; AirPlay 2, Spotify Connect, Tidal Connect, Amazon Music und Qobuz sind an Bord, Bluetooth arbeitet mit Version 4.2 und den Codecs SBC und AAC.4, 3, 1, 2
Latenzverhalten
7.1
Ein automatischer Lippensynchron-Abgleich gleicht bis zu 500 Millisekunden aus; What Hi-Fi erlebt am HDMI-Eingang vereinzelt asynchronen Ton, den ein Neustart behebt.1, 7
Aufstellung und Wandmontage
8.6
Wandhalter aus Metall liegen bei, ohne Füße misst die Soundbar an der Wand 7,6 Zentimeter Höhe; die Rücklautsprecher stehen in Ladeschalen, der Subwoofer strahlt nach vorn und atmet nach unten.3, 2, 7, 4
Größe und TV-Kompatibilität
7.1
Mit 118 Zentimetern Breite passt die Soundbar zu Fernsehern ab etwa 55 Zoll; 8,5 Zentimeter Höhe liegen laut What Hi-Fi an der Grenze, ab der Bildunterkante oder Infrarotempfänger verdeckt werden können.1, 7, 2
Preis-Leistung7.8
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.9
EURONICS verlangt 2.457,00 Euro für das Set; netzwelt nennt es teuer, What Hi-Fi verweist darauf, dass der Betrag auch für einen AV-Receiver mit Lautsprechern reicht, AreaDVD hält ihn für angemessen.9, 5, 7, 6
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
9.3
Subwoofer, zwei Akku-Rücklautsprecher und zwei Ladeschalen gehören zum Set; die Rücklautsprecher spielen auf Knopfdruck auch einzeln als Bluetooth-Lautsprecher.3, 4, 6
Update- und Support-Perspektive
8
Firmware-Updates kommen über das Netzwerk oder per USB; Yamaha hat die Online-Anleitung des Sets im Mai 2026 aktualisiert und setzt MusicCast auch in seinen AV-Receivern ein.2, 7, 3
Folgekosten und Erweiterbarkeit
7.6
Zum Betrieb muss nichts nachgekauft werden; über MusicCast lässt sich das Set mit weiteren Yamaha-Geräten zum Mehrraumsystem ausbauen, ein Ausgang für einen zweiten Subwoofer fehlt.1, 3, 4
Garantie und Service
7.9
Zwei Jahre Garantie gelten in der EU, nach der Produktregistrierung führt Yamaha für dieses Modell ein drittes Jahr.8
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7
Die Samsung HW-Q995GH kostet bei EURONICS 1.029,00 Euro und bringt ebenfalls Subwoofer und Rücklautsprecher mit; Auro-3D und Höhenstrahlen aus zwölf Treibern hat nur die Yamaha.9, 3, 4
Zusammenfassung
1
5.1.2-Set aus Soundbar, Funk-Subwoofer und zwei Akku-Rücklautsprechern; zwölf Beam-Treiber erzeugen die Höhenkanäle über die Decke.
2
netzwelt vergibt die Note 1,4, AreaDVD eine klare Kaufempfehlung; gelobt werden Raumklang, Höheneffekte und Musikalität.
3
Dolby Atmos, DTS:X und als erste Soundbar Auro-3D; ein HDMI-Eingang, eARC, WLAN, AirPlay 2 und MusicCast.
4
Keine automatische Einmessung: Pegel, Strahlwinkel und Deckenhöhe werden von Hand mit Prüftönen eingestellt.
★
Bei EURONICS 2.457,00 Euro; zwei Jahre Garantie, ein drittes Jahr nach Registrierung.
Fachkommentar
Die Yamaha True X Surround 90A empfehle ich allen, die den Klang einer ausgewachsenen Heimkino-Anlage suchen, aber weder AV-Receiver noch Lautsprecherkabel im Wohnzimmer haben wollen. Höheneffekte, Raumklang und Musik gelingen auf sehr hohem Niveau, die Einrichtung verlangt allerdings Geduld und ein gutes Gehör. Wer weniger ausgeben will oder eine automatische Einmessung und mehr HDMI-Eingänge braucht, greift besser zur Samsung HW-Q995GH.