Intellivision Sprint im Review: 45 Spiele und Funk-Controller
13. Oktober 2026
Telefonhörer-Controller mit Zahlenfeld, Einschubkarten für jedes Spiel und Holzdekor: Die Intellivision Sprint holt Mattels Atari-Rivalin von 1979 an den HDMI-Fernseher, ausgerechnet unter dem Dach von Atari. An Bord sind 45 fest eingebaute Spiele und zwei Funk-Controller, die im Gehäuse laden. Bei Amazon kostete sie am 13.10.2026 mit 119,99 Euro genau die Preisempfehlung.5, 1, 2, 7
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Geeignet für Fans des Originals
Eine originalgetreue Zeitreise. Gehäuse, Schalter und Controller folgen dem Vorbild so eng, dass ComputerBase das Original sofort wiedererkennt; nur das Holz ist lackiertem Kunststoff gewichen. Lon.TV lobt, wie ernst die Neuauflage Aussehen, Haptik und Verhalten der Konsole nimmt.3, 4, 2, 8
Angeschlossen wird per HDMI, der Strom kommt über USB-C, ein Konto oder Internet braucht die Konsole nicht. Ihre 45 Spiele starten aus einem Karussell, lassen sich bewerten, sortieren und als Favoriten merken.1, 4, 3, 2
Für jedes Spiel liegen Overlays bei, die über das Zahlenfeld der Controller geschoben werden und die Tastenbelegung zeigen. Zu zweit macht das besonders Spaß, und B-17 Bomber überrascht laut Lon.TV mit Sprachausgabe.1, 2, 4
6.5
LeistungBefriedigend
Für die 45 Spiele aus den Jahren ab 1979 reicht der ARM-Chip mühelos, ComputerBase sah weder Ruckler noch Aussetzer; mehr als diese Bibliothek ist nicht vorgesehen.3, 4, 1
Leistung6.5
Performance im Spielbetrieb
5.6
Für die 45 Spiele aus den Jahren ab 1979 reicht der ARM-Chip mühelos, ComputerBase sah weder Ruckler noch Aussetzer; mehr als diese Bibliothek ist nicht vorgesehen.3, 4, 1
Stabilität von Framerate und Auflösung
6.4
Ausgegeben werden feste 720p mit 60 Bildern pro Sekunde, was der Klötzchengrafik genügt; eine Scanline-Darstellung für den Röhrenlook fehlt.4, 3
Ladezeiten und Speicher-Performance
7.2
Winzige Spiele starten aus dem Karussell praktisch ohne Wartezeit; Spielstände fehlen allerdings ganz.3, 4
Kühlung und Drosselung
7.9
Gespeist über USB-C und mit einem sparsamen ARM-Chip bestückt, kommt die Konsole ohne aufwendige Kühlung aus; Drosselung ist bei dieser Last kein Thema.4, 3
Lautstärke
9.3
Mit USB-C-Strom, sparsamem Chip und ohne Laufwerk bleibt die Sprint im Betrieb still; zu hören ist nur der feste Klick des Netzschalters.4
Netzwerkleistung
3
WLAN und LAN fehlen, Updates und Zusatzspiele kommen per USB-Speicher auf die Konsole; ein Konto oder Internet verlangt sie dafür auch nicht.4, 1
Akkulaufzeit bei Handhelds
6
Als Heimkonsole hängt sie am USB-C-Strom; Akkus stecken nur in den beiden Controllern, die in ihren Einschüben nachladen.1, 6, 8
Stabilität bei langen Sessions
6.6
Abstürze oder Ruckler traten in beiden Tests nicht auf; auf Dauer stören eher verschluckte Eingaben der Funk-Controller.3, 4
Ungeeignet für Modulsammler
Einen Modulschacht hat die Sprint nicht, originale Intellivision-Kassetten bleiben also im Regal. Auch der angekündigte Adapter für alte Controller war beim Test von ComputerBase im April 2026 noch nicht erschienen.2, 5, 3, 6
Wer vor allem Klassiker anderer Hersteller sucht, wird ebenfalls nicht fündig: Enthalten sind ausschließlich Mattel-Titel, Spiele von Activision und Imagic fehlen ebenso wie Burger Time, Pac-Man oder Donkey Kong. Aktuelle Spiele zum kleinen Preis liefert eher die Xbox Series S.3, 5, 4, 1, 8
Spiele, Menü und Nachladen per USB
Zur Auswahl gehören Astrosmash, Night Stalker, Utopia, Sea Battle und viele Sporttitel der Super-Pro-Reihe; Boulder Dash erscheint laut Atari erstmals offiziell für die Plattform. ComputerBase findet darunter unterhaltsame und fordernde Spiele, aber auch viel Füllmaterial und Klone bekannter Vorbilder.1, 6, 3, 5
Spielstände fehlen, nach einem Neustart beginnt jedes Spiel von vorn; Highscores speichert die Konsole seit einem Firmware-Update. Weitere Spiele lassen sich als Datei von einem USB-Speicher starten. Steckt der Stick, zeigt das Menü allerdings nur noch dessen Inhalt, und laut Lon.TV erkennt die Konsole längst nicht jeden Stick.3, 4, 1
6.7
VerarbeitungBefriedigend
An der Verarbeitung hat ComputerBase nichts auszusetzen; statt Holz prägt allerdings lackierter Kunststoff das Gehäuse.3, 8
Verarbeitung6.7
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.4
An der Verarbeitung hat ComputerBase nichts auszusetzen; statt Holz prägt allerdings lackierter Kunststoff das Gehäuse.3, 8
Stabilität von Gehäuse und Ports
7.1
Hinten sitzen HDMI, USB-C und drei USB-Buchsen sauber nebeneinander, der Netzschalter rastet laut Lon.TV mit festem Klick; ein Audio-Ausgang fehlt.3, 4, 8
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
5.2
Gute Druckpunkte haben nur die Zahlentasten; die seitlichen Feuerknöpfe wirken laut ComputerBase labbrig, und die Steuerscheibe verschluckte dort Eingaben.3, 8
Controller-Haptik und Haltbarkeit
5.6
Größe und Form entsprechen dem Original, ComputerBase empfindet die einhändig gehaltenen Controller aber als wackelig und herausfordernd; Lon.TV rät zu Eingewöhnung.3, 4, 8
Display- und Glasqualität bei Handhelds
5.9
Bild gibt es nur per HDMI am Fernseher oder Monitor, ein eigenes Display hat die Heimkonsole nicht.1
Docking-Mechanik (falls relevant)
7.4
Beide Controller verschwinden in Einschüben des Gehäuses und laden dort per USB-C ohne offene Kontakte, was bei ComputerBase zuverlässig klappte.3, 1, 6, 8
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
8
Bewegliche Teile gibt es nicht, der Strom kommt über USB-C: Viel Wärme entsteht bei dieser Technik nicht.3, 4
Controller, Bild und Anschlüsse
Beide Controller funken mit 2,4 GHz und laden per USB-C in ihren Einschüben, sobald die Konsole Strom hat. Ihre Steuerscheibe kennt 16 Richtungen und verhält sich laut Lon.TV eher wie eine Wippe als wie ein modernes Steuerkreuz.3, 4, 1, 8
Im Test von ComputerBase gingen Eingaben verloren, was zu vorschnellen Bildschirmtoden führte; mit Kabel trat das seltener auf. Gute Druckpunkte haben nur die Zahlentasten, die seitlichen Feuerknöpfe wirken labbrig.3, 8
Ausgegeben wird das Bild in 720p mit 60 Bildern pro Sekunde, eine Scanline-Darstellung fehlt. Hinten sitzen HDMI, USB-C für den Strom und drei USB-Buchsen, einen Audio-Ausgang gibt es nicht; ein Netzteil liegt nicht bei.4, 3, 1, 8
Fremde Gamepads sind nicht vorgesehen: ComputerBase konnte keine anderen Joysticks nutzen, bei Lon.TV reagierte ein USB-Controller mit spürbar mehr Verzögerung als die mitgelieferten.3, 4
Fazit und Kaufempfehlungen
6.1Gesamtwertung
Befriedigend
Die Intellivision Sprint bringt 45 eingebaute Spiele, zwei originalgetreue Funk-Controller und HDMI in einem liebevoll nachgebauten Gehäuse. Gedämpft wird das Bild durch die hakelige Steuerung, fehlende Spielstände, die Beschränkung auf Mattel-Titel und das fehlende Netzteil.
Leistung
6.5
Verarbeitung
6.7
Funktionen und Design
4.6
Preis-Leistung
6.5
PROS
Originalgetreues Gehäuse mit zwei Funk-Controllern
45 eingebaute Spiele mit Overlays
HDMI, USB-C und Laden der Controller im Gerät
Kein Konto, kein Abo, kaum Folgekosten
CONS
Steuerscheibe verschluckt mitunter Eingaben
Keine Spielstände, keine Scanlines
Nur Mattel-Titel, kein Modulschacht
Netzteil fehlt, Bild nur in 720p
4.6
Funktionen und DesignSchwach
Fest eingebaut sind 45 Mattel-Titel von Astrosmash bis Utopia; Spiele von Activision und Imagic fehlen, ComputerBase sieht neben Klassikern viel Füllmaterial.1, 3, 5, 8
Funktionen und Design4.6
Spieleangebot und Plattformbindung
4.6
Fest eingebaut sind 45 Mattel-Titel von Astrosmash bis Utopia; Spiele von Activision und Imagic fehlen, ComputerBase sieht neben Klassikern viel Füllmaterial.1, 3, 5, 8
Abwärtskompatibilität
4.8
Originalmodule passen nicht, und der Adapter für alte Controller stand im April 2026 noch aus; Spieledateien vom USB-Speicher startet die Konsole dagegen.5, 3, 2, 6
Online-Funktionen und Abo-Modelle
2.8
Online-Funktionen bietet die Sprint nicht, gespielt wird ausschließlich lokal; ein Abo oder Konto verlangt sie dafür ebenfalls nicht.4
Speicher- und Erweiterungsoptionen
5.4
Zusatzspiele laufen vom USB-Speicher, das Menü zeigt dann aber nur noch dessen Inhalt, und laut Lon.TV wird nicht jeder Stick erkannt.3, 4, 1
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
4.5
HDMI liefert 720p mit 60 Bildern pro Sekunde; höhere Auflösungen, ein Audio-Ausgang und eine Scanline-Darstellung fehlen.4, 3, 8
Remote-Play und Streaming
2.4
Streaming oder Remote Play sind nicht vorgesehen, die Konsole spielt nur am direkt angeschlossenen Bildschirm.4, 1
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
6.3
Im Karussell lassen sich Spiele bewerten, sortieren und als Favoriten merken; eine geführte Ersteinrichtung und Spielstände fehlen.3, 4
Controller-Features
5.8
Kabellos per 2,4 GHz, aufladbar und mit Zahlenfeld samt Overlays für jedes Spiel; Vibration, frei belegbare Tasten und Fremdcontroller gibt es nicht.3, 1, 2, 8
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
5
Rund 35 Zentimeter breit und auf Kabel für Bild und Strom angewiesen, gehört sie an einen festen Platz am Fernseher.3, 8
Als liebevoll gemachte Neuauflage bietet die Intellivision Sprint 45 Spiele, originalgetreue Funk-Controller und einen einfachen HDMI-Anschluss. Gedämpft wird das Urteil durch die hakelige Steuerung, fehlende Spielstände, die Beschränkung auf Mattel-Titel und das fehlende Netzteil.3, 4, 1, 2
Am 13.10.2026 kostete sie bei Amazon 119,99 Euro bei Verkauf und Versand durch Amazon. Wer statt Nostalgie aktuelle Spiele sucht, greift zur Xbox Series S; für Familien und gemeinsames Spielen am Fernseher passt die Nintendo Switch 2, volle Leistung für große Titel bietet die PS5 Digital Edition.7
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite von Atari, Fachmeldungen von PC Games Hardware, heise online und Time Extension sowie der Amazon-Angebotsseite. Ausprobiert haben die Konsole ComputerBase und Lon.TV, deren Urteile im Text jeweils genannt sind. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 31 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Vier Kriterien für Handhelds sind bei dieser Heimkonsole aus der Bauart abgeleitet. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.5
Preis-LeistungBefriedigend
Für 119,99 Euro bei Amazon am 13.10.2026 gibt es 45 Spiele aus der Frühzeit der Videospiele, zwei Funk-Controller und viel Sammlercharme; ein Netzteil fehlt.7, 2, 8
Preis-Leistung6.5
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
5.4
Für 119,99 Euro bei Amazon am 13.10.2026 gibt es 45 Spiele aus der Frühzeit der Videospiele, zwei Funk-Controller und viel Sammlercharme; ein Netzteil fehlt.7, 2, 8
Speichergröße und Erweiterbarkeit
5
Festgelegt ist die Bibliothek auf 45 Spiele; weitere Titel kommen nur über einen USB-Speicher hinzu, den die Konsole nicht immer erkennt.1, 4, 5
Bundle-Wert
6.8
Zwei Controller, HDMI-Kabel, USB-C-Kabel und Overlays für alle Spiele liegen bei, ein Netzteil muss man selbst mitbringen.1, 3, 8
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
8.4
Abos, Speicherkarten oder Zusatzcontroller braucht die Sprint nicht; als einzige Anschaffung bleibt ein USB-Netzteil, das in vielen Haushalten schon liegt.4, 8
erwartbare Lebensdauer
6.9
Einfache Technik ohne bewegliche Teile hält lange, Firmware-Updates lieferten bereits Highscores nach; wie lange Atari das Nischenprodukt pflegt, bleibt offen.3, 4
Garantie und Service
6.9
Verkauf und Versand übernimmt Amazon selbst, was Rückgabe und Gewährleistung vereinfacht.7
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.8
Ataris eigene 2600+ spielt anders als die Sprint auch Originalmodule, was Lon.TV und heise online als Vorteil der Schwesterkonsole nennen.4, 5
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
8,4
5,2
erwartbare Lebensdauer
6,9
5,3
Garantie und Service
6,9
7,6
Alternativen in ähnlicher Preislage
5,8
6,4
Verarbeitung: 6,7 für Atari Intellivision Sprint, 6,2 für Nintendo Switch Lite. Bei Funktionen und Design steht es 6,0 zu 4,6. Wer mehr Wert auf Funktionen und Design legt als auf Verarbeitung, greift zu Nintendo Switch Lite.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
HDMI, USB-C für die Stromversorgung, drei USB-Buchsen für Controller und Speicher, kein Audio-Ausgang
Auflösung
720 Pixel
Bildausgabe
HDMI mit 720p und 60 Bildern pro Sekunde
Bildwiederholrate
60 Hz
Controller
Zwei kabellose Disc-Controller mit Zahlenfeld, Funk mit 2,4 GHz, Akku, Laden per USB-C in den Einschüben
Controller-Layout
Integriert
Emulation
jzIntv-Emulator auf einem ARM-Chip
Erweiterung
Weitere Spiele per USB-Speicher; Adapter für originale Controller angekündigt
Lieferumfang
Konsole, zwei Controller, Overlays, HDMI-Kabel, USB-C-Kabel
Maße
34,5 x 21 x 6 cm
Modell
Atari Intellivision Sprint, Neuauflage der Mattel Intellivision von 1979, in Europa über PLAION vertrieben
Netzteil enthalten
Nein
Overlays
Einschubkarten mit der Tastenbelegung für jedes Spiel, laut Atari 96 einseitige Overlays
Preis
UVP 119,99 Euro; Amazon am 13.10.2026: 119,99 Euro
Prozessorarchitektur
ARM
Spiele
45 fest eingebaute Mattel-Titel, darunter Astrosmash, Boulder Dash, Night Stalker und Utopia; kein Modulschacht
Stromversorgung
USB-C, Netzteil nicht im Lieferumfang
Leistung6.5
Performance im Spielbetrieb
5.6
Für die 45 Spiele aus den Jahren ab 1979 reicht der ARM-Chip mühelos, ComputerBase sah weder Ruckler noch Aussetzer; mehr als diese Bibliothek ist nicht vorgesehen.3, 4, 1
Stabilität von Framerate und Auflösung
6.4
Ausgegeben werden feste 720p mit 60 Bildern pro Sekunde, was der Klötzchengrafik genügt; eine Scanline-Darstellung für den Röhrenlook fehlt.4, 3
Ladezeiten und Speicher-Performance
7.2
Winzige Spiele starten aus dem Karussell praktisch ohne Wartezeit; Spielstände fehlen allerdings ganz.3, 4
Kühlung und Drosselung
7.9
Gespeist über USB-C und mit einem sparsamen ARM-Chip bestückt, kommt die Konsole ohne aufwendige Kühlung aus; Drosselung ist bei dieser Last kein Thema.4, 3
Lautstärke
9.3
Mit USB-C-Strom, sparsamem Chip und ohne Laufwerk bleibt die Sprint im Betrieb still; zu hören ist nur der feste Klick des Netzschalters.4
Netzwerkleistung
3
WLAN und LAN fehlen, Updates und Zusatzspiele kommen per USB-Speicher auf die Konsole; ein Konto oder Internet verlangt sie dafür auch nicht.4, 1
Akkulaufzeit bei Handhelds
6
Als Heimkonsole hängt sie am USB-C-Strom; Akkus stecken nur in den beiden Controllern, die in ihren Einschüben nachladen.1, 6, 8
Stabilität bei langen Sessions
6.6
Abstürze oder Ruckler traten in beiden Tests nicht auf; auf Dauer stören eher verschluckte Eingaben der Funk-Controller.3, 4
Verarbeitung6.7
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.4
An der Verarbeitung hat ComputerBase nichts auszusetzen; statt Holz prägt allerdings lackierter Kunststoff das Gehäuse.3, 8
Stabilität von Gehäuse und Ports
7.1
Hinten sitzen HDMI, USB-C und drei USB-Buchsen sauber nebeneinander, der Netzschalter rastet laut Lon.TV mit festem Klick; ein Audio-Ausgang fehlt.3, 4, 8
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
5.2
Gute Druckpunkte haben nur die Zahlentasten; die seitlichen Feuerknöpfe wirken laut ComputerBase labbrig, und die Steuerscheibe verschluckte dort Eingaben.3, 8
Controller-Haptik und Haltbarkeit
5.6
Größe und Form entsprechen dem Original, ComputerBase empfindet die einhändig gehaltenen Controller aber als wackelig und herausfordernd; Lon.TV rät zu Eingewöhnung.3, 4, 8
Display- und Glasqualität bei Handhelds
5.9
Bild gibt es nur per HDMI am Fernseher oder Monitor, ein eigenes Display hat die Heimkonsole nicht.1
Docking-Mechanik (falls relevant)
7.4
Beide Controller verschwinden in Einschüben des Gehäuses und laden dort per USB-C ohne offene Kontakte, was bei ComputerBase zuverlässig klappte.3, 1, 6, 8
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
8
Bewegliche Teile gibt es nicht, der Strom kommt über USB-C: Viel Wärme entsteht bei dieser Technik nicht.3, 4
Funktionen und Design4.6
Spieleangebot und Plattformbindung
4.6
Fest eingebaut sind 45 Mattel-Titel von Astrosmash bis Utopia; Spiele von Activision und Imagic fehlen, ComputerBase sieht neben Klassikern viel Füllmaterial.1, 3, 5, 8
Abwärtskompatibilität
4.8
Originalmodule passen nicht, und der Adapter für alte Controller stand im April 2026 noch aus; Spieledateien vom USB-Speicher startet die Konsole dagegen.5, 3, 2, 6
Online-Funktionen und Abo-Modelle
2.8
Online-Funktionen bietet die Sprint nicht, gespielt wird ausschließlich lokal; ein Abo oder Konto verlangt sie dafür ebenfalls nicht.4
Speicher- und Erweiterungsoptionen
5.4
Zusatzspiele laufen vom USB-Speicher, das Menü zeigt dann aber nur noch dessen Inhalt, und laut Lon.TV wird nicht jeder Stick erkannt.3, 4, 1
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
4.5
HDMI liefert 720p mit 60 Bildern pro Sekunde; höhere Auflösungen, ein Audio-Ausgang und eine Scanline-Darstellung fehlen.4, 3, 8
Remote-Play und Streaming
2.4
Streaming oder Remote Play sind nicht vorgesehen, die Konsole spielt nur am direkt angeschlossenen Bildschirm.4, 1
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
6.3
Im Karussell lassen sich Spiele bewerten, sortieren und als Favoriten merken; eine geführte Ersteinrichtung und Spielstände fehlen.3, 4
Controller-Features
5.8
Kabellos per 2,4 GHz, aufladbar und mit Zahlenfeld samt Overlays für jedes Spiel; Vibration, frei belegbare Tasten und Fremdcontroller gibt es nicht.3, 1, 2, 8
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
5
Rund 35 Zentimeter breit und auf Kabel für Bild und Strom angewiesen, gehört sie an einen festen Platz am Fernseher.3, 8
Preis-Leistung6.5
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
5.4
Für 119,99 Euro bei Amazon am 13.10.2026 gibt es 45 Spiele aus der Frühzeit der Videospiele, zwei Funk-Controller und viel Sammlercharme; ein Netzteil fehlt.7, 2, 8
Speichergröße und Erweiterbarkeit
5
Festgelegt ist die Bibliothek auf 45 Spiele; weitere Titel kommen nur über einen USB-Speicher hinzu, den die Konsole nicht immer erkennt.1, 4, 5
Bundle-Wert
6.8
Zwei Controller, HDMI-Kabel, USB-C-Kabel und Overlays für alle Spiele liegen bei, ein Netzteil muss man selbst mitbringen.1, 3, 8
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
8.4
Abos, Speicherkarten oder Zusatzcontroller braucht die Sprint nicht; als einzige Anschaffung bleibt ein USB-Netzteil, das in vielen Haushalten schon liegt.4, 8
erwartbare Lebensdauer
6.9
Einfache Technik ohne bewegliche Teile hält lange, Firmware-Updates lieferten bereits Highscores nach; wie lange Atari das Nischenprodukt pflegt, bleibt offen.3, 4
Garantie und Service
6.9
Verkauf und Versand übernimmt Amazon selbst, was Rückgabe und Gewährleistung vereinfacht.7
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.8
Ataris eigene 2600+ spielt anders als die Sprint auch Originalmodule, was Lon.TV und heise online als Vorteil der Schwesterkonsole nennen.4, 5
Zusammenfassung
1
45 fest eingebaute Mattel-Spiele wie Astrosmash, Boulder Dash und Utopia; kein Modulschacht, weitere Spiele per USB-Speicher.
2
Zwei kabellose Controller mit Zahlenfeld und Overlays, Funk mit 2,4 GHz, Laden per USB-C im Gehäuse.
3
HDMI mit 720p und 60 Bildern pro Sekunde, Strom über USB-C, Netzteil nicht im Lieferumfang.
4
ComputerBase: gute Verarbeitung, aber wackelige Steuerung mit verschluckten Eingaben und keine Spielstände; Lon.TV: gelungene Nachbildung für eine kleine Zielgruppe.
★
UVP 119,99 Euro; Amazon am 13.10.2026 zum selben Preis, Verkauf und Versand durch Amazon.
Fachkommentar
Wer mit der Intellivision aufgewachsen ist oder die Gegenspielerin des Atari 2600 kennenlernen will, dem empfehle ich die Sprint als Sammlerstück zum Spielen: Gehäuse, Overlays und Controller treffen das Original, der Anschluss gelingt in Minuten. Einplanen sollte man die gewöhnungsbedürftige Steuerscheibe, fehlende Spielstände und ein eigenes USB-Netzteil. Wer für die Familie eine Konsole mit aktuellen Spielen sucht, sollte die Nintendo Switch 2 vergleichen: Sie kostet deutlich mehr, bietet aber moderne Mehrspieler-Titel und läuft auch unterwegs.