Corsair Dominator Titanium DDR5-6000 im Review: edel und teuer
29. September 2026
Das Corsair Dominator Titanium RGB DDR5 32 GB (CMP32GX5M2B6000C30W) von 2023 ist ein Premium-Kit aus zwei weißen 16-GB-Modulen mit DDR5-6000 bei CL30, Intel XMP 3.0, DHX-Kühlung und elf RGB-LEDs je Modul. Das Dominator Titanium kostet bei Geizhals ab 691,51 Euro, bei Amazon verkauft der Drittanbieter Online Oasis Outlet für 729,18 Euro. Stand: 2026-09-29[2][3]
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Geeignet für weiße Intel-Showcase-PCs
Ein Intel-Gaming-PC mit weißem Innenraum, Wasserkühlung und Glasseitenteil, bei dem der Speicher sichtbar zur Optik beiträgt: Dafür ist das Dominator Titanium gebaut. Rahmen aus Aluminium-Druckguss, DHX-Kühlung und elf ansteuerbare LEDs pro Modul heben es optisch ab, SK-Hynix-Chips und DDR5-6000 mit CL30 liefern Leistung. Tech4Gamers sah die baugleiche EXPO-Fassung bei Durchsatz und Cinebench R23 vor zwei G.Skill-Kits.[1][4] Corsair gibt eine begrenzte Garantie über die Produktlebensdauer.[1]
8.1
LeistungSehr gut
DDR5-6000 mit CL30-36-36-76 trifft den gängigen Sweetspot für Core Ultra und Ryzen.[1][3]
Leistung8.1
Takt und Timings im Zusammenspiel
9
DDR5-6000 mit CL30-36-36-76 trifft den gängigen Sweetspot für Core Ultra und Ryzen.[1][3]
Latenz und Bandbreite
8.3
Rechnerisch dauert der erste Zugriff 10 ns; in AIDA64 lag die EXPO-Fassung 0,8 ns hinter zwei G.Skill-Kits.[3][4]
Performance in Gaming und Produktiv-Workloads
8.9
Tech4Gamers sah die EXPO-Fassung bei Lesen, Schreiben, Kopieren und in Cinebench R23 vorn.[4]
Stabilität bei XMP oder EXPO
7.3
Corsair prüft das XMP-Profil mit 1,40 V auf Intel-600- bis 800-Chipsätzen, für AM5 gibt es die EXPO-Fassung.[1]
Verhalten bei Vollbestückung
6.2
Vier Module zwingen DDR5-Plattformen meist unter DDR5-6000, das Profil ist dann selten zu halten.[1]
Temperaturverhalten
8.7
Die DHX-Kühlung leitet Wärme von Chips und Platine ab, bei 1,40 V bleibt Reserve.[1]
Konsistenz im Dauerbetrieb
8.1
SK-Hynix-Chips und ein Overclocking-PMIC sprechen für stabilen Dauerbetrieb.[1][4]
Corsair Dominator Titanium RGB DDR5 gegen G.SKILL Trident Z5 RGB DDR5 6400 CL32 im Direktvergleich
Ab 691,51 Euro kostet das Kit über 200 Euro mehr als ein 2×16-GB-Kit mit DDR5-6000 und CL28, das laut 3DCenter bei 470 Euro beginnt. Mit 57,3 mm ragt es weit über die Slots und kollidiert mit vielen großen Luftkühlern. Diese Fassung hat zudem nur Intel XMP; für AM5 ist die EXPO-Fassung CMP32GX5M2B6000Z30W gedacht.[1][3][5]
Ohne Profil starten die Module als DDR5-4800 mit CL40 bei 1,1 V, das XMP-Profil hebt sie auf DDR5-6000 mit CL30-36-36-76 bei 1,40 V. Rechnerisch dauert der erste Zugriff damit 10 ns.
Tech4Gamers maß die EXPO-Fassung auf einem Ryzen 7 7800X3D mit MSI MEG X670E ACE: Lese-, Schreib- und Kopierraten lagen vor G.Skill Flare X5 und Trident Z5 Neo, die Latenz 0,8 ns dahinter, in Cinebench R23 lag das Kit mit großem Vorsprung vorn. Die Module sind laut Tech4Gamers einseitig mit SK-Hynix-Chips bestückt. Mit vier Modulen senken DDR5-Plattformen den Takt meist deutlich, DDR5-6000 ist dann selten zu halten.[1][3][4]
8.1
VerarbeitungSehr gut
Einseitig bestückt (1Rx8) mit SK-Hynix-Chips sind die Module laut Tech4Gamers.[4]
Verarbeitung8.1
Qualität von PCB und Speicherchips
8.8
Einseitig bestückt (1Rx8) mit SK-Hynix-Chips sind die Module laut Tech4Gamers.[4]
Passgenauigkeit und Steckverhalten
8.1
Standard-UDIMMs mit 288 Kontakten passen in jeden DDR5-Slot.[3]
Heatspreader-Qualität und Wärmeabfuhr
9.7
Rahmen aus Aluminium-Druckguss und DHX-Kühlung zählen zum Besten der Klasse.[1]
Aufbauhöhe und Kühlerkompatibilität
5.1
Mit 57,3 mm ragt das Kit weit über die Slots und kollidiert mit vielen großen Luftkühlern.[3]
Robustheit für Einbau und Transport
8.6
Der Aluminiumrahmen schützt Chips und Lichtleiste beim Einbau.[1]
Typische Ausfallrisiken
8.1
Ohne bewegliche Teile und mit moderater Spannung ist das Ausfallrisiko gering.[1]
Bauform und Beleuchtung
Der Rahmen besteht aus Aluminium-Druckguss, die DHX-Kühlung leitet Wärme von Chips und Platine ab. Elf ansteuerbare LEDs pro Modul lassen sich über iCUE, RGB Fusion von Gigabyte und Mystic Light von MSI steuern. Mit 57,3 mm gehört das Kit zu den hohen Modulen; unter großen Luftkühlern fehlt oft der Platz, mit Wasserkühlung passt es problemlos. Freigegeben ist diese Fassung für Intel-Chipsätze der Serien 600 bis 800.[1][3]
7.2
Funktionen und DesignGut
DDR5 passt zu allen aktuellen Plattformen, Corsair optimiert diese Fassung für Intel.[1]
Funktionen und Design7.2
DDR-Standard (DDR4 oder DDR5)
8.6
DDR5 passt zu allen aktuellen Plattformen, Corsair optimiert diese Fassung für Intel.[1]
Kit-Größe und Konfiguration
8.2
Zwei 16-GB-Module belegen beide Kanäle, 32 GB sind der gängige Ausbau für Spiele-PCs.[3]
XMP oder EXPO-Profile
5.9
Nur Intel XMP 3.0 ist hinterlegt; wer AM5 nutzt, greift zur EXPO-Fassung CMP32GX5M2B6000Z30W.[1][3]
Spannungsanforderungen
7.5
Das XMP-Profil braucht 1,40 V, ohne Profil laufen die Module mit 1,1 V als DDR5-4800.[1]
ECC oder Non-ECC (je nach Plattform)
5.9
On-Die-ECC gehört zu DDR5, echtes ECC für Workstations fehlt.[3]
RGB und Steuerung (falls vorhanden)
9.2
Elf ansteuerbare LEDs pro Modul laufen über iCUE, RGB Fusion und Mystic Light.[1][3]
Bauhöhe
5
Bei 57,3 mm Höhe braucht das Kit viel Platz über den Slots.[3]
QVL- und Plattform-Kompatibilität
6.5
Freigegeben ist das Kit für Intel-600- bis 800-Chipsätze, AM5 fehlt in der Liste.[1]
DDR5 kostet laut 3DCenter im September 2026 das 5,4-Fache des Preises vor der Speicherkrise. Einfache 2×16-GB-Kits mit DDR5-6000 beginnen bei 430 Euro, mit CL28 bei 470 Euro. Das Dominator Titanium kostet bei Geizhals ab 691,51 Euro, bei Corsair 742,99 Euro, bei Amazon verkauft der Drittanbieter Online Oasis Outlet für 729,18 Euro. Tech4Gamers vergab 8,1 von 10 Punkten und nannte den Preis als größten Nachteil.[1][2][3][4][5]
Fazit und Kaufempfehlungen
6.9Gesamtwertung
Befriedigend
Das Corsair Dominator Titanium RGB DDR5 32 GB ist ein Premium-Kit von 2023 mit zwei 16-GB-Modulen, DDR5-6000 CL30 per Intel XMP, DHX-Kühlung und elf LEDs je Modul. Tech4Gamers sah die baugleiche EXPO-Fassung bei Durchsatz und Cinebench vorn. Gedämpft wird das Urteil durch den Preis ab 691 Euro, über 200 Euro mehr als schnellere CL28-Kits, die Bauhöhe von 57,3 mm und fehlendes EXPO in dieser Fassung.
Leistung
8.1
Verarbeitung
8.1
Funktionen und Design
7.2
Preis-Leistung
4.3
PROS
DDR5-6000 CL30 mit SK-Hynix-Chips
Aluminium-Druckguss und DHX-Kühlung
Elf RGB-LEDs je Modul, iCUE
CONS
Ab 691 Euro, CL28-Kits ab 470 Euro
57,3 mm hoch, Kühlerkonflikte
Nur Intel XMP, kein EXPO
Schmuckstück mit Aufpreis: Das Corsair Dominator Titanium RGB DDR5 32 GB bietet DDR5-6000 mit CL30, SK-Hynix-Chips, eine hochwertige Aluminiumhülle und helle Beleuchtung. Gedämpft wird das Urteil durch den Preis ab 691 Euro, die Bauhöhe von 57,3 mm und fehlendes EXPO in dieser Fassung.[1][3][5]
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4.3
Preis-LeistungSchwach
Basiswert 4.9→aktuell 4.3
Ein 2x16-GB-Kit mit DDR5-6000 und CL28 kostet laut 3DCenter 470 Euro, dieses Kit ab 691,51 Euro.[3][5]
Preis-LeistungBasiswert 4.9→aktuell 4.3
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 3 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 4.9 auf 4.3 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung pro Euro
2.6
Ein 2x16-GB-Kit mit DDR5-6000 und CL28 kostet laut 3DCenter 470 Euro, dieses Kit ab 691,51 Euro.[3][5]
Kapazität im Verhältnis zum Preis
2.5
Pro Gigabyte sind es 21,61 Euro, einfache 32-GB-Kits mit DDR5-6000 liegen bei rund 13,40 Euro.[3][5]
Stabilität und Kompatibilität in der Preisklasse
6.5
Auf Intel-Boards läuft das Profil zuverlässig, auf AM5 ist es ohne EXPO nicht garantiert.[1]
Garantie und Service
8.7
Begrenzte Garantie über die Produktlebensdauer gibt Corsair.[1]
Alternativen in ähnlicher Preislage
3.2
DDR5-6000-Kits mit CL28 sind schneller und kosten über 200 Euro weniger.[5]
Folgekosten durch Kühlung oder Aufrüstung
5.9
Große Luftkühler müssen wegen der Bauhöhe unter Umständen einem flacheren Modell oder einer Wasserkühlung weichen.[3]
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage der Einordnung sind die technischen Daten von Corsair, die Messungen und das Fazit von Tech4Gamers, Amazon und das Datenblatt bei Geizhals sowie der Speicherkrise-Preisindex von 3DCenter. Eigene Messungen liegen nicht vor, Latenzen sind aus den Timings berechnet. Alle 28 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 3 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 4.9 auf 4.3 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung pro Euro
2.6
Ein 2x16-GB-Kit mit DDR5-6000 und CL28 kostet laut 3DCenter 470 Euro, dieses Kit ab 691,51 Euro.[3][5]
Kapazität im Verhältnis zum Preis
2.5
Pro Gigabyte sind es 21,61 Euro, einfache 32-GB-Kits mit DDR5-6000 liegen bei rund 13,40 Euro.[3][5]
Stabilität und Kompatibilität in der Preisklasse
6.5
Auf Intel-Boards läuft das Profil zuverlässig, auf AM5 ist es ohne EXPO nicht garantiert.[1]
Garantie und Service
8.7
Begrenzte Garantie über die Produktlebensdauer gibt Corsair.[1]
Alternativen in ähnlicher Preislage
3.2
DDR5-6000-Kits mit CL28 sind schneller und kosten über 200 Euro weniger.[5]
Folgekosten durch Kühlung oder Aufrüstung
5.9
Große Luftkühler müssen wegen der Bauhöhe unter Umständen einem flacheren Modell oder einer Wasserkühlung weichen.[3]
Zusammenfassung
Das Corsair Dominator Titanium RGB DDR5 32 GB ist ein Premium-Kit von 2023 mit zwei 16-GB-Modulen, DDR5-6000 CL30 per Intel XMP, DHX-Kühlung und elf LEDs je Modul. Tech4Gamers sah die baugleiche EXPO-Fassung bei Durchsatz und Cinebench vorn. Gedämpft wird das Urteil durch den Preis ab 691 Euro, über 200 Euro mehr als schnellere CL28-Kits, die Bauhöhe von 57,3 mm und fehlendes EXPO in dieser Fassung.
Fachkommentar
Corsair Dominator Titanium DDR5-6000 im Review: edel und teuer
Das Corsair Dominator Titanium RGB DDR5 32 GB ist ein Premium-Kit von 2023 mit zwei 16-GB-Modulen, DDR5-6000 CL30 per Intel XMP, DHX-Kühlung und elf LEDs je Modul. Tech4Gamers sah die baugleiche EXPO-Fassung bei Durchsatz und Cinebench vorn. Gedämpft wird das Urteil durch den Preis ab 691 Euro, über 200 Euro mehr als schnellere CL28-Kits, die Bauhöhe von 57,3 mm und fehlendes EXPO in dieser Fassung.