Sharkoon WPM Gold Zero 650W im Review: leise, aber eingestellt
29. September 2026
Das Sharkoon WPM Gold Zero 650W von 2019 ist ein teilmodulares ATX-Netzteil mit 80 PLUS Gold, LLC-Resonanzwandler und umschaltbarem Zero-RPM-Modus. Das WPM Gold Zero 650W gibt es nicht mehr: Amazon führt es als derzeit nicht verfügbar, Geizhals listet keine Angebote. Stand: 2026-09-29[1][4][5]
Sharkoon WPM Gold Zero 650W, 80 PLUS Gold, teilmodular
80 Plus Gold mit ZERO-RPM-Funktion
49,95€
auf Lager
Aktualisiert: 13. Oktober 2026 03:57
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Geeignet für ältere Mittelklasse-PCs
Ein vorhandener Gaming-PC mit Mittelklasse-Grafikkarte, klassischen 8-Pin-Anschlüssen und Wunsch nach Ruhe im Leerlauf: Dafür war das WPM Gold Zero 650W gedacht. Bei PC Games Hardware hielt die 12-V-Schiene sehr stabil, bei leichter Last steht der Lüfter still. Wer es besitzt, kann es in solchen Systemen weiter nutzen.[3][4] Ein zweites EPS-Kabel liegt bei.[2][3]
6.5
LeistungBefriedigend
650 W mit 53 A auf einer 12-V-Schiene reichen für Mittelklasse-PCs, nicht für aktuelle High-End-Grafikkarten.[5]
Leistung6.5
Dauerleistung und Reserven
6.4
650 W mit 53 A auf einer 12-V-Schiene reichen für Mittelklasse-PCs, nicht für aktuelle High-End-Grafikkarten.[5]
Spannungsstabilität
8.5
Im Crossload wich die 12-V-Schiene höchstens 1,06 Prozent ab, das lobt PC Games Hardware.[3]
Verhalten bei Lastspitzen
5
Als ATX-2.3-Netzteil ist es nicht auf die kurzen Lastspitzen heutiger Grafikkarten ausgelegt.[1][5]
Schutzschaltungen und Auslöseverhalten
5.5
Sharkoon nennt nur Überspannungs-, Kurzschluss- und Überlastschutz.[1]
Effizienz unter Last
7.9
80 PLUS Gold mit 90 Prozent bei halber sowie 87 Prozent bei 20 und 100 Prozent Last.[4]
Ripple und Noise
4.6
PC Games Hardware bemängelt eine hohe Restwelligkeit.[3]
Temperatur- und Lüftersteuerung
6.6
Bei leichter Last steht der Lüfter, ab 70 Prozent Last dreht er abrupt hoch.[3][4]
Stabilität bei leisen Profilen
7.5
Im Leerlauf und bei Teillast arbeitet es dank Zero-RPM lautlos.[4][5]
Sharkoon WPM Gold Zero 650W gegen Thermaltake TR2 S 700W im Direktvergleich
Als ATX-2.3-Netzteil fehlt ein 12V-2×6-Anschluss, aktuelle Grafikkarten brauchen einen Adapter. Die hohe Restwelligkeit und nur zwei Jahre Garantie sprechen zusätzlich gegen einen Neukauf, selbst wenn noch Restposten auftauchen.[1][3]
Laut Zertifikat erreicht das Netzteil 90 Prozent Effizienz bei halber und 87 Prozent bei 20 und 100 Prozent Last. PC Games Hardware maß im Crossload eine maximale Abweichung von 1,06 Prozent auf der 12-V-Schiene, bemängelte aber eine hohe Restwelligkeit und vergab die Note 2,38, Platz 11 von 11 im Vergleich. Leise bleibt es nur bis in mittlere Lastbereiche: Ab 70 Prozent Last dreht der 140-mm-Lüfter abrupt hoch. Per Schalter kann man den semipassiven Modus abschalten.[3][4][5]
6.2
VerarbeitungBefriedigend
LLC-Wandler mit DC-DC sind zeitgemäß, die hohe Restwelligkeit spricht gegen eine aufwendige Filterung.[2][3]
Verarbeitung6.2
Qualität der Bauteile
6
LLC-Wandler mit DC-DC sind zeitgemäß, die hohe Restwelligkeit spricht gegen eine aufwendige Filterung.[2][3]
Gehäusestabilität und Passgenauigkeit
6.8
Mit 150 x 160 x 86 mm entspricht das Gehäuse dem üblichen ATX-Maß.[1]
Kabelqualität und Stecker
7.1
Flachkabel mit 55 cm Länge und ein zusätzliches EPS-Kabel sind praxisgerecht.[1][3]
Lüfterqualität und Lager
5.6
Der 140-mm-Lüfter läuft auf einem Gleitlager, das weniger langlebig ist als ein Fluid-Dynamic-Lager.[1]
Verarbeitungsniveau der Lötstellen (bei Tests relevant)
5.9
Stabile Spannung, aber hohe Restwelligkeit zeichnen das Bild einer soliden Budget-Fertigung.[3]
Verarbeitung der modularen Buchsen
6.3
Nur Peripherie-, PCIe- und zweites EPS-Kabel sind steckbar, 24-Pin und erster EPS sind fest.[2]
Schutzgitter und Luftführung
6.4
Ein 140-mm-Lüfter bewegt viel Luft bei niedriger Drehzahl, bis er unter hoher Last hochdreht.[1][3]
typische Verschleißstellen
5.7
Am ehesten verschleißt das Gleitlager des Lüfters.[1]
Ausstattung und Schutz
Fest verbunden sind das 24-Pin- und ein 4+4-Pin-Kabel, modular kommen ein zweites EPS-Kabel, vier PCIe 6+2, neun SATA und drei Molex hinzu. Die Flachkabel sind 55 cm lang, das Gehäuse misst 150 x 160 x 86 mm. Als Schutzschaltungen nennt Sharkoon Überspannungs-, Kurzschluss- und Überlastschutz. Auf einem Gleitlager läuft der Lüfter, die Lebensdauer gibt Sharkoon mit mindestens 100.000 Stunden an.[1][2]
Mit 160 mm Länge und festen Kabeln braucht es etwas mehr Platz als kompakte Modelle.[1]
Lautstärkeprofil
6
Im Alltag leise, ab 70 Prozent Last nach PC Games Hardware aber deutlich lauter.[3]
Verfügbarkeit und Preis
Zum Marktstart im April 2019 kostete die 650-W-Fassung 79,90 Euro. Heute ist sie im Handel nicht mehr erhältlich: Amazon weiß nicht, ob sie wieder vorrätig wird, und Geizhals listet keine Angebote. Bei Amazon taucht nur die 750-W-Fassung gebraucht für 71,38 Euro auf. Wer heute ein Netzteil dieser Klasse sucht, sollte zu einem Modell mit ATX 3.1 und nativem 12V-2×6-Kabel greifen, weil aktuelle Grafikkarten diesen Anschluss erwarten und kurze Lastspitzen besser abgefangen werden.[2][4][5]
Fazit und Kaufempfehlungen
5.4Gesamtwertung
Ausreichend
Das Sharkoon WPM Gold Zero 650W ist ein teilmodulares 80-PLUS-Gold-Netzteil von 2019 mit umschaltbarem Zero-RPM-Modus und 140-mm-Lüfter. PC Games Hardware lobte die sehr stabile 12-V-Spannung, kritisierte aber die hohe Restwelligkeit. Gedämpft wird das Urteil außerdem durch ATX 2.3 ohne 12V-2x6, nur zwei Jahre Garantie und die Verfügbarkeit: Das Netzteil ist nicht mehr erhältlich.
Leistung
6.5
Verarbeitung
6.2
Funktionen und Design
5.5
Preis-Leistung
3.5
PROS
Sehr stabile 12-V-Spannung
Zero-RPM-Modus umschaltbar
Zweites EPS-Kabel dabei
CONS
Nicht mehr erhältlich
Hohe Restwelligkeit
ATX 2.3 ohne 12V-2x6
Solide, aber überholt: Das Sharkoon WPM Gold Zero 650W liefert eine stabile 12-V-Spannung, gute Effizienz und einen lautlosen Leerlauf. Gedämpft wird das Urteil durch die hohe Restwelligkeit, den Lüfter, der ab 70 Prozent Last laut wird, ATX 2.3 ohne 12V-2×6, nur zwei Jahre Garantie und die fehlende Verfügbarkeit.[1][3][5]
Sharkoon WPM Gold Zero 650W, 80 PLUS Gold, teilmodular
80 Plus Gold mit ZERO-RPM-Funktion
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Aktualisiert: 13. Oktober 2026 03:57
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3.5
Preis-LeistungSchwach
Basiswert 4.9→aktuell 3.5
Zum Start kostete es 79,90 Euro, heute gibt es keine Angebote mehr.[2][5]
Preis-LeistungBasiswert 4.9→aktuell 3.5
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 7 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 4.9 auf 3.5 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung und Effizienz im Verhältnis zum Preis
4.2
Zum Start kostete es 79,90 Euro, heute gibt es keine Angebote mehr.[2][5]
Kabelausstattung und Modularität in der Preisklasse
6.6
Teilmodular mit Flachkabeln war 2019 in dieser Klasse üblich.[2]
Mindestens 100.000 Stunden nennt der Hersteller, das Gleitlager begrenzt die Lüfterlebensdauer.[1]
Alternativen in ähnlicher Preislage
4.3
Aktuelle Netzteile mit ATX 3.1 und 12V-2x6 sind die bessere Wahl.[1]
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage der Einordnung sind die technischen Daten von Sharkoon, der Bericht von Hardware-Journal zum Marktstart, die Wertung von PC Games Hardware sowie Amazon und Geizhals. Eigene Messungen liegen nicht vor. Alle 30 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
Mit 160 mm Länge und festen Kabeln braucht es etwas mehr Platz als kompakte Modelle.[1]
Lautstärkeprofil
6
Im Alltag leise, ab 70 Prozent Last nach PC Games Hardware aber deutlich lauter.[3]
Preis-LeistungBasiswert 4.9→aktuell 3.5
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 7 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 4.9 auf 3.5 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Leistung und Effizienz im Verhältnis zum Preis
4.2
Zum Start kostete es 79,90 Euro, heute gibt es keine Angebote mehr.[2][5]
Kabelausstattung und Modularität in der Preisklasse
6.6
Teilmodular mit Flachkabeln war 2019 in dieser Klasse üblich.[2]
Mindestens 100.000 Stunden nennt der Hersteller, das Gleitlager begrenzt die Lüfterlebensdauer.[1]
Alternativen in ähnlicher Preislage
4.3
Aktuelle Netzteile mit ATX 3.1 und 12V-2x6 sind die bessere Wahl.[1]
Zusammenfassung
Das Sharkoon WPM Gold Zero 650W ist ein teilmodulares 80-PLUS-Gold-Netzteil von 2019 mit umschaltbarem Zero-RPM-Modus und 140-mm-Lüfter. PC Games Hardware lobte die sehr stabile 12-V-Spannung, kritisierte aber die hohe Restwelligkeit. Gedämpft wird das Urteil außerdem durch ATX 2.3 ohne 12V-2x6, nur zwei Jahre Garantie und die Verfügbarkeit: Das Netzteil ist nicht mehr erhältlich.
Fachkommentar
Sharkoon WPM Gold Zero 650W im Review: leise, aber eingestellt
Das Sharkoon WPM Gold Zero 650W ist ein teilmodulares 80-PLUS-Gold-Netzteil von 2019 mit umschaltbarem Zero-RPM-Modus und 140-mm-Lüfter. PC Games Hardware lobte die sehr stabile 12-V-Spannung, kritisierte aber die hohe Restwelligkeit. Gedämpft wird das Urteil außerdem durch ATX 2.3 ohne 12V-2x6, nur zwei Jahre Garantie und die Verfügbarkeit: Das Netzteil ist nicht mehr erhältlich.