ASUS Dual RTX 5050 OC im Review: klein, mit 8-GB-Grenzen
8. Oktober 2026
Stand: 2026-10-08
Für einen kleinen Spiele-PC zählt jeder Zentimeter. Die ASUS Dual RTX 5050 OC passt mit ihrem kurzen Zwei-Slot-Kühler in viele Gehäuse und bietet DLSS sowie moderne Videofunktionen. Anspruchsvolle Spiele verlangen allerdings angepasste Details. Acht Gigabyte Speicher und die begrenzte Rechenleistung machen sie vor allem für Full-HD interessant.12
Geeignet für kleine Full-HD-PCs
Kompakte Abmessungen erleichtern den Einbau neben weiteren Erweiterungskarten. Trotzdem braucht der Kühler freien Lufteinlass, und über dem Stromanschluss muss Platz für das Kabel bleiben. Für Streaming oder Videoschnitt bietet die Blackwell-Plattform einen aktuellen Hardware-Encoder einschließlich AV1.16
Ungeeignet für maximales WQHD
Hohe Texturauflösungen und anspruchsvolles Raytracing belasten den kleinen Speicher. Für maximale Einstellungen in aktuellen Spielen empfehle ich eine stärkere Karte mit mehr VRAM. Auch erzeugte Zwischenbilder ersetzen keine ausreichend schnelle Bildberechnung und Eingabeverarbeitung.25
6.5
LeistungBefriedigend
Für Full-HD mit mittleren Details ist die Leistung sinnvoll. Native Ultra-Presets und WQHD verlangen deutlich mehr Zugeständnisse.2
Leistung6.5
Gaming-Performance nach Auflösung
6.2
Für Full-HD mit mittleren Details ist die Leistung sinnvoll. Native Ultra-Presets und WQHD verlangen deutlich mehr Zugeständnisse.2
Framerate-Stabilität und 1% Lows
5.8
Für gleichmäßiges Spielen empfehle ich reduzierte Texturen und ein zur Basisleistung passendes FPS-Limit. Die kleinen Speicherreserven begrenzen anspruchsvolle Szenen; dies ist keine gemessene 1%-Low-Angabe.2
Raytracing-Performance
5.5
Aufwendige Strahleneffekte passen schlecht zur knappen Rechen- und Speicherreserve. Raytracing nur gezielt zusammen mit reduzierten Details einsetzen.2
Upscaling-Performance (je nach Plattform)
8
DLSS erweitert die sinnvoll nutzbaren Einstellungen. WQHD mit Performance-Modus entsteht aus niedriger interner Auflösung und bietet deshalb nicht die Detailtreue nativen WQHDs.2, 5
VRAM-Ausstattung und Verhalten bei hohen Settings
5.8
Acht Gigabyte reichen für abgestimmte Full-HD-Profile. Große Texturpakete und zukünftige anspruchsvolle Spiele sprechen für mehr Speicher.2
Performance unter Dauerlast
7
Die gemessenen Chip- und Speichertemperaturen sprechen für einen funktionierenden Kühler. In einem kleinen Gehäuse bleibt freier Luftdurchsatz wichtig.3
Treiberstabilität und Latenz
7
Reflex und aktuelle NVIDIA-Treiber passen zu einem unkomplizierten Full-HD-System. Für schnelle Eingaben sollte eine hohe echte Bildrate Vorrang vor möglichst vielen Zwischenbildern haben.5, 6
Full-HD-Leistung und DLSS richtig einordnen
The GPU Hierarchy nennt in seiner gemischten 15-Spiele-Suite rund 80 FPS bei Full-HD mit mittleren Einstellungen und rund 47 FPS mit Ultra-Presets. Bei nativem WQHD mit Ultra-Einstellungen sinkt die Angabe auf rund 29 FPS. Diese gerundeten Suite-Ergebnisse enthalten auch Raytracing-Spiele und beschreiben keine reine Rasterleistung.2
Mit hohen statt maximalen Details und DLSS Performance meldet dieselbe Quelle rund 72 FPS bei WQHD-Ausgabe. Intern wird dabei nur in HD gerendert. Der höhere Wert beruht somit auf veränderten Einstellungen und einer niedrigeren internen Auflösung. Er darf nicht direkt mit nativen Ultra-Ergebnissen anderer Karten verglichen werden.2
Kompakter Kühler mit hörbarer Lastlüftung
Overclockers.ua erfasste 69,4 °C für die GPU und 68 °C für den Speicher. Gemessen wurde am offenen Rechner bei 22 °C Raumtemperatur. Die Lüfter erreichten dabei 42,2 dBA aus 35 cm Abstand. Für einen möglichst ruhigen Spiele-PC ist diese Abstimmung deshalb keine vorbehaltlose Empfehlung.3
7.6
VerarbeitungGut
Der kompakte Kühler hält Chip und Speicher im Originaltest auf brauchbaren Temperaturen. Ein Zwei-Slot-Gehäuse sollte die Abluft zuverlässig abführen.3
Verarbeitung7.6
Kühlerqualität und Temperaturverhalten
7.5
Der kompakte Kühler hält Chip und Speicher im Originaltest auf brauchbaren Temperaturen. Ein Zwei-Slot-Gehäuse sollte die Abluft zuverlässig abführen.3
Lautstärke und Lüfterprofil
6
Im dokumentierten Lasttest ist die Lüftung klar hörbar. Für einen geräuschempfindlichen Arbeitsplatz empfehle ich Quiet-BIOS und einen Vergleich mit leiseren Karten.3, 4
Spulenfiepen-Tendenz
7
Für einen üblichen Spiele-PC erscheint die akustische Gesamtauslegung brauchbar. Das konkrete Exemplar bleibt entscheidend für hochfrequentes Spulenfiepen; eine fiepfreie Serie ist damit nicht zugesagt.3, 4
Materialqualität und Stabilität
7.5
Kunststoffverkleidung und Metallrückplatte ergeben eine zweckmäßige Konstruktion. Wer hochwertige Metalloberflächen erwartet, sollte eine aufwendigere Ausführung wählen.3
Backplate und Slot-Versteifung
8
Die Metall-Backplate schützt die Platinenrückseite. Der kurze Kartenkörper belastet den Steckplatz weniger stark als ein sehr langer Kühler.3
Qualität der Stromanschlüsse
8
Der einzelne übliche 8-Pin-Anschluss erleichtert eine saubere Verkabelung. Das Kabel muss vollständig einrasten und darf nicht unter Spannung stehen.1
Passgenauigkeit
8.7
203 mm Länge und zwei Slots erleichtern den Einbau in kleine Tower. Platz über dem Stromanschluss und vor den Lüftern trotzdem einplanen.1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
8
Doppelkugellager und Lüfterstopp sind eine sinnvolle Grundlage für regelmäßigen Betrieb. Eine konkrete Lebensdauer lässt sich daraus nicht versprechen.3
Medcom beschreibt die Karte dagegen als leise. Unterschiedliche Testaufbauten und eine nicht eindeutig zugeordnete BIOS-Einstellung erlauben keinen direkten Vergleich der beiden Beobachtungen. Der BIOS-Schalter bietet Quiet und Performance, während die Lüfter bei geringer Last stehen bleiben können.34
Messwerte aus Originaltests
ASUS Dual RTX 5050 OC 8 GB: 7 Messwerte aus 2 Originaltests. Jeder Wert gilt für den Testaufbau seiner Quelle.
Messwerte
7
Quellen
2
Messgrößen
4
Bildrate
Bildrate (Durchschnitt)
The GPU Hierarchy: 15-Spiele-Auswahl
Wert laut Quelle
1920 × 1080 · Medium · Aus, native Auflösungca. 80 FPS
Offenes PC-Gehäuse; weitere Plattformdetails auf dieser Quellenseite nicht zugeordnet
Umgebungstemperatur
22 °C
Lüfterdrehzahl
2059 U/min
Messpunkt
Serienbetrieb laut Quelle, ohne manuelle Übertaktung
Nicht angegeben
Spiel oder Programm, Szene, Softwareversion, Treiber, Auflösung, Voreinstellung, Raytracing, Upscaling, Frame Generation, Leistungslimit
Testmuster
bewertete Ausführung
Alle Werte stammen aus den verlinkten Originaltests. Eigene Messungen fanden nicht statt. Werte aus verschiedenen Tests lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen.
Fazit und Kaufempfehlungen
7.2Gesamtwertung
Gut
Die kurze Zwei-Slot-Karte passt zu kleinen Full-HD-PCs. Acht Gigabyte, hörbare Lastlüftung und der hohe geprüfte Preis verlangen einen gezielten Kaufgrund.
Leistung
6.5
Verarbeitung
7.6
Funktionen und Design
8.2
Preis-Leistung
6.6
PROS
Kurzer Zwei-Slot-Kühler
Dual-BIOS und Lüfterstopp
Aktuelle Video-Encoder und DLSS-Funktionen
CONS
8 GB begrenzen hohe Texturdetails
Wenig Reserve für natives WQHD mit Ultra-Presets
Hörbare Lüftung im Overclockers.ua-Test
Hoher geprüfter Preis für die Einstiegsklasse
Ich empfehle die ASUS Dual RTX 5050 OC für platzsparende Full-HD-Rechner, wenn ihr Preis deutlich unter stärkeren Alternativen liegt. Für den Aufpreis einer höheren Leistungsklasse lohnt sich ein Vergleich vor allem dann, wenn aufwendige Spiele zum Alltag gehören. Größere Texturpakete sprechen für die bereits vorgestellte Sapphire Pulse RX 9060 XT OC mit 16 GB. Ihr größerer Speicher bietet mehr Reserve; der konkrete Preisabstand bleibt kaufentscheidend.
Der Angebotsabgleich vom 8. Oktober 2026 zeigt eine teure Einstiegskarte. Bei nur geringem Preisabstand zur RTX 5060 empfehle ich das stärkere Modell; die 5050 verdient den Vorzug vor allem bei besonders knappem Platz für einen Zwei-Slot-Kühler.7
8.2
Funktionen und DesignSehr gut
Drei DisplayPort-Ausgänge und einmal HDMI decken moderne Spiele- und Arbeitsmonitore gut ab.1
Funktionen und Design8.2
Anschlussausstattung (HDMI, DisplayPort)
9
Drei DisplayPort-Ausgänge und einmal HDMI decken moderne Spiele- und Arbeitsmonitore gut ab.1
Multi-Monitor-Tauglichkeit
9
Bis zu vier Displays ermöglichen einen vielseitigen Schreibtisch mit separatem Spielemonitor und Arbeitsflächen.1
Encoder/Decoder (Streaming, Video)
8.5
Aktuelle NVENC- und NVDEC-Einheiten unterstützen kompatible Aufnahme- und Videosoftware. AV1 ist besonders für effiziente Videoausgabe nützlich.5, 6
Features wie AV1, Frame-Generation und Upscaling (je nach Anbieter)
8.3
DLSS, Multi Frame Generation und AV1 bieten moderne Möglichkeiten trotz kleiner GPU. Die Spieleunterstützung und eine ausreichend schnelle Basisframerate bleiben Voraussetzung.5, 6
Overclocking- und Undervolting-Spielraum
6.5
Zusätzliche Übertaktung erhöht im Originaltest Temperatur und Lautstärke. Für den Alltag empfehle ich die Serienabstimmung statt geringer Mehrleistung durch aggressives OC.3
Abmessungen und Slot-Breite
9
Die kurze Zwei-Slot-Karte ist ein guter Kandidat für beengte Erweiterungsbereiche. Sie benötigt weniger Raum als viele breitere Mittelklassemodelle.1
RGB und Optik
7.5
Die zurückhaltende Gestaltung passt in schlichte Rechner. Für einen Aufbau mit aufwendiger Lichtinszenierung ist sie weniger interessant.3
Stromanschluss-Standard (je nach Modell)
8.5
Ein normales PCIe-8-Pin-Kabel genügt. Ein spezielles 16-Pin-Kabel ist bei diesem Modell nicht erforderlich.1
Kühlkonzept (Axial/Blower/Wasserkühlung)
7.5
Zwei Axiallüfter passen zum kompakten Aufbau, verteilen die Wärme aber im Gehäuse. Für kleine Systeme empfehle ich einen geregelten Gehäuseluftstrom.3
So entsteht unsere Einordnung
Dieser Recherche-Review bezieht sich auf die ASUS DUAL-RTX5050-O8G mit 8 GB GDDR6 aus 2025. Grundlage sind Herstellerunterlagen sowie die Originaltests von The GPU Hierarchy, Overclockers.ua und Medcom. Eigene Messungen fanden nicht statt. Messwerte bleiben ihrer Quelle und deren Testbedingungen zugeordnet.
Die 30 Einzelnoten sind redaktionelle Einschätzungen auf einer Skala von 1 bis 10. Die vier Hauptbereiche zählen gleich stark. Die gerundeten FPS-Ergebnisse stammen aus einer gemischten Spielauswahl mit Raytracing-Titeln. Nicht vollständig beschriebene Testbedingungen bleiben offen.
ASUS Dual RTX 5050 OC 8 GB neben anderen Produkten der Kategorie Grafikkarten. Eine gemeinsame Skala gibt es nur für Messungen aus demselben Originaltest.
Vergleichen mit
ASUS Dual RTX 5050 OC 8 GB neben Sapphire Pulse RX 9060 XT OC 16 GB
F1 23 · 2560 × 1440 · Ultra High, TAA, AF 16xMittelwertQuelle: ALKtech, Juni 2025
Abgleich der Testbedingungen3 abweichend · 10 nicht angegebenBedingungen im Einzelnen
Abweichend
Originaltest, Auswertung, Testsystem
Nicht angegeben
Spiel oder Programm, Szene, Softwareversion, Treiber, Auflösung, Voreinstellung, Raytracing, Upscaling, Frame Generation, Leistungslimit
Nicht direkt vergleichbar: verschiedene Originaltests, abweichende Testbedingungen, unterschiedliche Auswertung.
Nur für ASUS Dual RTX 5050 OC 8 GB gemessen: Lautstärke. Nur für Sapphire Pulse RX 9060 XT OC 16 GB gemessen: Hotspot-Temperatur, Leistungsaufnahme der Karte.
ASUS Dual RTX 5050 OC 8 GB neben NVIDIA RTX 4070 SUPER Founders Edition 12 GB
Features wie AV1, Frame-Generation und Upscaling (je nach Anbieter)
8,3
8,0
Overclocking- und Undervolting-Spielraum
6,5
7,0
Abmessungen und Slot-Breite
9,0
8,0
RGB und Optik
7,5
6,0
Stromanschluss-Standard (je nach Modell)
8,5
9,0
Kühlkonzept (Axial/Blower/Wasserkühlung)
7,5
8,0
Preis-Leistung
Performance pro Euro
4,8
6,0
VRAM und Feature-Niveau in der Preisklasse
5,3
8,0
Stromverbrauch als laufender Faktor
7,5
8,0
Garantie und Service
8,0
7,0
Alternativen in ähnlicher Preislage
5,5
6,0
Folgekosten durch Netzteil oder Gehäuseplatz
8,5
8,0
ASUS Dual RTX 5050 OC 8 GB liegt bei Funktionen und Design vorn (8,2 gegen 7,7), Sapphire Pulse RX 9060 XT OC 16 GB dreht das bei Leistung um (7,4 gegen 6,5). Es hängt davon ab, was schwerer zählt: Leistung oder Funktionen und Design.
Das geprüfte deutsche Angebot ist für diese Einstiegsklasse teuer. Ich empfehle den Kauf nur bei deutlichem Preisvorteil gegenüber einer stärkeren RTX 5060.7
Preis-Leistung6.6
Performance pro Euro
4.8
Das geprüfte deutsche Angebot ist für diese Einstiegsklasse teuer. Ich empfehle den Kauf nur bei deutlichem Preisvorteil gegenüber einer stärkeren RTX 5060.7
VRAM und Feature-Niveau in der Preisklasse
5.3
Die Videofunktionen sind modern, acht Gigabyte bieten zum geprüften Preis jedoch wenig Reserve. Für große Texturpakete ist zusätzlicher Speicher wichtiger.1, 6, 7
Stromverbrauch als laufender Faktor
7.5
Die Plattform ist auf eine überschaubare Leistungsaufnahme ausgelegt. Die 130-Watt-Referenzangabe beschreibt das Leistungsbudget und keinen gemessenen Dauerverbrauch der ASUS.5
Garantie und Service
8
ASUS nennt in der Grafikkarten-Garantiekarte 36 Monate und den Händler als ersten Ansprechpartner. Rechnung und die beim Kauf gültigen regionalen Bedingungen aufbewahren.9
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.5
Bei geringem Aufpreis empfehle ich eine stärkere GPU. Eine RX 9060 XT mit 16 GB bietet zusätzlich mehr Texturreserve; der konkrete Preisabstand entscheidet.7, 8
Folgekosten durch Netzteil oder Gehäuseplatz
8.5
Die kurze Zwei-Slot-Bauform und der 8-Pin-Anschluss begrenzen den Umbauaufwand. ASUS nennt 550 Watt als Empfehlung für das komplette System.1
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Für Full-HD mit mittleren Details ist die Leistung sinnvoll. Native Ultra-Presets und WQHD verlangen deutlich mehr Zugeständnisse.2
Framerate-Stabilität und 1% Lows
5.8
Für gleichmäßiges Spielen empfehle ich reduzierte Texturen und ein zur Basisleistung passendes FPS-Limit. Die kleinen Speicherreserven begrenzen anspruchsvolle Szenen; dies ist keine gemessene 1%-Low-Angabe.2
Raytracing-Performance
5.5
Aufwendige Strahleneffekte passen schlecht zur knappen Rechen- und Speicherreserve. Raytracing nur gezielt zusammen mit reduzierten Details einsetzen.2
Upscaling-Performance (je nach Plattform)
8
DLSS erweitert die sinnvoll nutzbaren Einstellungen. WQHD mit Performance-Modus entsteht aus niedriger interner Auflösung und bietet deshalb nicht die Detailtreue nativen WQHDs.2, 5
VRAM-Ausstattung und Verhalten bei hohen Settings
5.8
Acht Gigabyte reichen für abgestimmte Full-HD-Profile. Große Texturpakete und zukünftige anspruchsvolle Spiele sprechen für mehr Speicher.2
Performance unter Dauerlast
7
Die gemessenen Chip- und Speichertemperaturen sprechen für einen funktionierenden Kühler. In einem kleinen Gehäuse bleibt freier Luftdurchsatz wichtig.3
Treiberstabilität und Latenz
7
Reflex und aktuelle NVIDIA-Treiber passen zu einem unkomplizierten Full-HD-System. Für schnelle Eingaben sollte eine hohe echte Bildrate Vorrang vor möglichst vielen Zwischenbildern haben.5, 6
Verarbeitung7.6
Kühlerqualität und Temperaturverhalten
7.5
Der kompakte Kühler hält Chip und Speicher im Originaltest auf brauchbaren Temperaturen. Ein Zwei-Slot-Gehäuse sollte die Abluft zuverlässig abführen.3
Lautstärke und Lüfterprofil
6
Im dokumentierten Lasttest ist die Lüftung klar hörbar. Für einen geräuschempfindlichen Arbeitsplatz empfehle ich Quiet-BIOS und einen Vergleich mit leiseren Karten.3, 4
Spulenfiepen-Tendenz
7
Für einen üblichen Spiele-PC erscheint die akustische Gesamtauslegung brauchbar. Das konkrete Exemplar bleibt entscheidend für hochfrequentes Spulenfiepen; eine fiepfreie Serie ist damit nicht zugesagt.3, 4
Materialqualität und Stabilität
7.5
Kunststoffverkleidung und Metallrückplatte ergeben eine zweckmäßige Konstruktion. Wer hochwertige Metalloberflächen erwartet, sollte eine aufwendigere Ausführung wählen.3
Backplate und Slot-Versteifung
8
Die Metall-Backplate schützt die Platinenrückseite. Der kurze Kartenkörper belastet den Steckplatz weniger stark als ein sehr langer Kühler.3
Qualität der Stromanschlüsse
8
Der einzelne übliche 8-Pin-Anschluss erleichtert eine saubere Verkabelung. Das Kabel muss vollständig einrasten und darf nicht unter Spannung stehen.1
Passgenauigkeit
8.7
203 mm Länge und zwei Slots erleichtern den Einbau in kleine Tower. Platz über dem Stromanschluss und vor den Lüftern trotzdem einplanen.1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
8
Doppelkugellager und Lüfterstopp sind eine sinnvolle Grundlage für regelmäßigen Betrieb. Eine konkrete Lebensdauer lässt sich daraus nicht versprechen.3
Funktionen und Design8.2
Anschlussausstattung (HDMI, DisplayPort)
9
Drei DisplayPort-Ausgänge und einmal HDMI decken moderne Spiele- und Arbeitsmonitore gut ab.1
Multi-Monitor-Tauglichkeit
9
Bis zu vier Displays ermöglichen einen vielseitigen Schreibtisch mit separatem Spielemonitor und Arbeitsflächen.1
Encoder/Decoder (Streaming, Video)
8.5
Aktuelle NVENC- und NVDEC-Einheiten unterstützen kompatible Aufnahme- und Videosoftware. AV1 ist besonders für effiziente Videoausgabe nützlich.5, 6
Features wie AV1, Frame-Generation und Upscaling (je nach Anbieter)
8.3
DLSS, Multi Frame Generation und AV1 bieten moderne Möglichkeiten trotz kleiner GPU. Die Spieleunterstützung und eine ausreichend schnelle Basisframerate bleiben Voraussetzung.5, 6
Overclocking- und Undervolting-Spielraum
6.5
Zusätzliche Übertaktung erhöht im Originaltest Temperatur und Lautstärke. Für den Alltag empfehle ich die Serienabstimmung statt geringer Mehrleistung durch aggressives OC.3
Abmessungen und Slot-Breite
9
Die kurze Zwei-Slot-Karte ist ein guter Kandidat für beengte Erweiterungsbereiche. Sie benötigt weniger Raum als viele breitere Mittelklassemodelle.1
RGB und Optik
7.5
Die zurückhaltende Gestaltung passt in schlichte Rechner. Für einen Aufbau mit aufwendiger Lichtinszenierung ist sie weniger interessant.3
Stromanschluss-Standard (je nach Modell)
8.5
Ein normales PCIe-8-Pin-Kabel genügt. Ein spezielles 16-Pin-Kabel ist bei diesem Modell nicht erforderlich.1
Kühlkonzept (Axial/Blower/Wasserkühlung)
7.5
Zwei Axiallüfter passen zum kompakten Aufbau, verteilen die Wärme aber im Gehäuse. Für kleine Systeme empfehle ich einen geregelten Gehäuseluftstrom.3
Preis-Leistung6.6
Performance pro Euro
4.8
Das geprüfte deutsche Angebot ist für diese Einstiegsklasse teuer. Ich empfehle den Kauf nur bei deutlichem Preisvorteil gegenüber einer stärkeren RTX 5060.7
VRAM und Feature-Niveau in der Preisklasse
5.3
Die Videofunktionen sind modern, acht Gigabyte bieten zum geprüften Preis jedoch wenig Reserve. Für große Texturpakete ist zusätzlicher Speicher wichtiger.1, 6, 7
Stromverbrauch als laufender Faktor
7.5
Die Plattform ist auf eine überschaubare Leistungsaufnahme ausgelegt. Die 130-Watt-Referenzangabe beschreibt das Leistungsbudget und keinen gemessenen Dauerverbrauch der ASUS.5
Garantie und Service
8
ASUS nennt in der Grafikkarten-Garantiekarte 36 Monate und den Händler als ersten Ansprechpartner. Rechnung und die beim Kauf gültigen regionalen Bedingungen aufbewahren.9
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.5
Bei geringem Aufpreis empfehle ich eine stärkere GPU. Eine RX 9060 XT mit 16 GB bietet zusätzlich mehr Texturreserve; der konkrete Preisabstand entscheidet.7, 8
Folgekosten durch Netzteil oder Gehäuseplatz
8.5
Die kurze Zwei-Slot-Bauform und der 8-Pin-Anschluss begrenzen den Umbauaufwand. ASUS nennt 550 Watt als Empfehlung für das komplette System.1
Zusammenfassung
1
8 GB GDDR6 für Full-HD mit angepassten Texturdetails.
2
203 mm lang, 40 mm dick und zwei Slots breit.
3
Quiet-/Performance-BIOS und Lüfterstopp vorhanden.
4
Drei DisplayPort-2.1b-Ausgänge und ein HDMI-2.1b-Anschluss.
★
DLSS Multi Frame Generation und AV1-Encoding unterstützt.
Fachkommentar
Für einen kompakten Full-HD-PC empfehle ich die ASUS Dual RTX 5050 OC nur bei einem deutlichen Preisvorteil gegenüber stärkeren Karten. Die kurze Bauform und moderne Videofunktionen sind gute Kaufgründe; acht Gigabyte Speicher und hörbare Lastlüftung begrenzen die Empfehlung. Für höhere Texturansprüche ist die Sapphire Pulse RX 9060 XT OC mit 16 GB eine passende Alternative.