ASUS Dual RTX 3050 OC 6 GB im Review: ohne Stromkabel
9. Oktober 2026
Stand: 2026-10-09
Kein zusätzliches Stromkabel und nur 201 mm Länge: Darin liegt der wichtigste Kaufgrund der ASUS Dual RTX 3050 OC mit 6 GB. Sie kann einen passenden älteren Tower für einfache Spiele aufrüsten. Für einen neuen Gaming-PC sind die geringe Rechenleistung und der knappe Speicher dagegen deutliche Einschränkungen.1, 3
Geeignet für Aufrüst-PCs ohne Zusatzstromkabel
Die Karte bezieht ihre Leistung vollständig aus dem PCIe-Steckplatz. Vor dem Kauf sollten dessen zulässige Belastung, die Netzteilreserve und zwei freie Slotpositionen geprüft werden. Mit voller Bauhöhe passt diese Dual nicht automatisch in einen flachen Büro-PC. Die ASUS-Empfehlung von 450 Watt betrifft das komplette System und ist keine Leistungsaufnahme der Grafikkarte.1
Ungeeignet für hohe Details in neuen Spielen
Die 6-GB-Ausführung ist eine 2024 erschienene, stärker beschnittene RTX 3050. Sie unterscheidet sich auch bei Rechenleistung und Speicheranbindung von der älteren 8-GB-Version. TechSpot ermittelte mit einer MSI Ventus 2X über 13 Spiele einen Rückstand von 18 Prozent gegenüber der 8-GB-GPU. Das beschreibt den dortigen Testparcours, nicht jede einzelne Spielsituation.3, 5
5.7
LeistungAusreichend
Für ältere Spiele und reduzierte Full-HD-Details ist die Karte brauchbar. Bei anspruchsvollen Titeln empfehle ich zuerst niedrigere Qualitätsstufen statt einer höheren Auflösung.2, 3
Leistung5.7
Gaming-Performance nach Auflösung
5
Für ältere Spiele und reduzierte Full-HD-Details ist die Karte brauchbar. Bei anspruchsvollen Titeln empfehle ich zuerst niedrigere Qualitätsstufen statt einer höheren Auflösung.2, 3
Framerate-Stabilität und 1% Lows
5
Sechs Gigabyte verlangen Zurückhaltung bei Texturen. Minimale FPS aus einer Messreihe sind keine 1%-Lows; eine solche Perzentilmessung liegt für diese ASUS-Karte hier nicht vor.1, 2
Raytracing-Performance
4
Raytracing wird unterstützt, die geringe Rechenleistung begrenzt den praktischen Nutzen. Ich würde auf dieser Karte zunächst ohne aufwendige Strahleneffekte spielen.4
Upscaling-Performance (je nach Plattform)
7
DLSS Super Resolution kann spielbare Einstellungen erleichtern. In Full-HD sollte die niedrigere interne Auflösung gegen die gewünschte Bildschärfe abgewogen werden.4, 5
VRAM-Ausstattung und Verhalten bei hohen Settings
4.5
Sechs Gigabyte sind eine knappe Reserve für neue große Spiele. Wer hohe Texturdetails länger behalten möchte, sollte mehr Speicher und eine stärkere GPU einplanen.1, 3
Performance unter Dauerlast
7
Die gemessenen Temperaturen sind im Serienbetrieb brauchbar. Die kleine Kühlung braucht trotzdem freien Gehäuseluftstrom.2
Treiberstabilität und Latenz
7.5
Die Ampere-Plattform bietet etablierte NVIDIA-Funktionen. Für schnelle Eingaben sind angemessene Details und eine stabile echte Bildrate wichtiger als der RTX-Name.5
Was die Full-HD-Benchmarks zeigen
ITHardware erreichte mit der konkreten ASUS-Karte bei maximalen Details in Full-HD 24,1 FPS in Cyberpunk 2077 und 24,9 FPS in A Plague Tale: Requiem. Dead Island 2 lief mit 50,9 FPS deutlich schneller. Für anspruchsvolle Spiele empfehle ich deshalb reduzierte Details und gegebenenfalls DLSS Super Resolution. Die Werte stammen aus Februar 2024 und sind keine Zusage für aktuelle Spielversionen.2
DLSS Super Resolution rekonstruiert ein Bild aus einer niedrigeren internen Auflösung. NVIDIA DLSS Frame Generation unterstützt diese Karte nicht. Bei Videoaufnahmen stehen H.264 und HEVC zur Verfügung; AV1 kann die GPU dekodieren, aber nicht hardwareseitig kodieren. Wer gerade AV1-Aufnahmen plant, sollte eine neuere Karte wählen.4
Wenig Leistungsaufnahme, hörbare Lüfter
Im Originaltest lag die mittlere Kartenaufnahme bei 69,53 Watt, gemessen mit NVIDIA PCAT. Der kurze Kühler erreichte 70 °C an der GPU und 83 °C am Hotspot. Der erfasste Schallpegel von 39,8 dBA gilt für 30 cm Abstand und auf 2300 U/min festgesetzte Lüfter. Diese akustische Einzelmessung darf nicht mit einem kompletten PC unter Spielelast gleichgesetzt werden.2
6.9
VerarbeitungBefriedigend
Der einfache Aluminiumkühler erfüllt seine Aufgabe, bietet aber wenig Komfortreserve. Für einen dicht bestückten Tower würde ich mehr freien Raum vor den Lüftern einplanen.2
Verarbeitung6.9
Kühlerqualität und Temperaturverhalten
7
Der einfache Aluminiumkühler erfüllt seine Aufgabe, bietet aber wenig Komfortreserve. Für einen dicht bestückten Tower würde ich mehr freien Raum vor den Lüftern einplanen.2
Lautstärke und Lüfterprofil
5.5
Die beiden Lüfter laufen auch im Leerlauf. Das passt weniger gut zu einem möglichst stillen Arbeitsplatz als eine Karte mit verlässlich dokumentiertem Lüfterstopp.2
Spulenfiepen-Tendenz
6.5
Eine belastbare allgemeine Aussage zu Spulengeräuschen liegt nicht vor. Die Bewertung berücksichtigt den einfachen Aufbau, ohne Geräuschfreiheit für jedes Exemplar zu versprechen.2
Materialqualität und Stabilität
6.5
Der Aufbau ist zweckmäßig und einfach. Für den festen Einbau genügt das, beim Transport und Anfassen ist die offene Platine sorgfältig zu behandeln.2
Backplate und Slot-Versteifung
5.5
Eine Backplate fehlt. Beim Einbau deshalb nicht auf rückseitige Bauteile drücken und die Karte an sicheren Kanten halten.2
Qualität der Stromanschlüsse
8.5
Ein zusätzliches Stromkabel entfällt. Entscheidend ist ein geeigneter PCIe-Steckplatz, der die benötigte Leistung bereitstellen kann.1
Passgenauigkeit
9
201 mm Länge und zwei Slots erleichtern den Einbau in kurze Tower. Es handelt sich trotzdem um eine Karte mit voller Bauhöhe.1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
6.5
Dauerhaft laufende Lüfter benötigen regelmäßige Staubkontrolle. Aus dem Aufbau lässt sich keine konkrete Lebensdauer ableiten.2
Die Lüfter standen beim getesteten Exemplar im Leerlauf nicht still. Auch eine Backplate fehlt. Ich würde die Karte deshalb nach Einbauplatz und Stromversorgung auswählen, nicht als besonders leise oder aufwendig gebaute Lösung. HDMI, DisplayPort und DVI-D sind dafür praktisch, wenn auch ein älterer digitaler Monitor weitergenutzt werden soll.1, 2
Messwerte aus Originaltests
ASUS Dual RTX 3050 OC 6 GB: 13 Messwerte aus einem Originaltest. Jeder Wert gilt für den Testaufbau seiner Quelle.
Alle Werte stammen aus den verlinkten Originaltests. Eigene Messungen fanden nicht statt. Werte aus verschiedenen Tests lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen.
Fazit und Kaufempfehlungen
6.6Gesamtwertung
Befriedigend
Die kleine RTX 3050 läuft ohne zusätzliches Stromkabel. Ihre sechs Gigabyte und die geringe Spieleleistung machen sie zur speziellen Aufrüstlösung für passende PCs.
Leistung
5.7
Verarbeitung
6.9
Funktionen und Design
7.3
Preis-Leistung
6.4
PROS
Kein zusätzlicher Stromanschluss
Kurze Zwei-Slot-Bauform
DVI-D für ältere digitale Monitore
CONS
Geringe Leistung für anspruchsvolle Spiele
Nur 6 GB Grafikspeicher
Kein Lüfterstopp im Originaltest
Hoher geprüfter Preis
Die ASUS Dual RTX 3050 OC mit 6 GB ist eine spezielle Aufrüstoption. Sie lohnt sich vor allem dann, wenn der Verzicht auf ein Zusatzstromkabel einen größeren Umbau vermeidet. Für einen gewöhnlichen Gaming-PC würde ich eine stärkere Karte mit mehr Speicher bevorzugen. Mit geeignetem Netzteil ist die ASUS Dual RTX 5060 OC mit 8 GB eine konkrete Vergleichsoption.7
Am 9. Oktober 2026 zeigte Proshop ein neues Exemplar für 285,93 Euro zuzüglich Versand ab 4,99 Euro als lagernd an. Zu diesem Preis ist die RTX 3050 mit 6 GB für einen Neubau schwer zu empfehlen. Die Preisangabe dokumentiert die Recherche und aktualisiert sich nicht automatisch.6
7.3
Funktionen und DesignGut
HDMI, DisplayPort und DVI-D verbinden moderne und ältere digitale Monitore. Wer mehrere identische moderne Anschlüsse benötigt, sollte genauer vergleichen.1
Funktionen und Design7.3
Anschlussausstattung (HDMI, DisplayPort)
7.5
HDMI, DisplayPort und DVI-D verbinden moderne und ältere digitale Monitore. Wer mehrere identische moderne Anschlüsse benötigt, sollte genauer vergleichen.1
Multi-Monitor-Tauglichkeit
7
Bis zu drei Displays passen zu einem üblichen Arbeitsplatz. Das ist weniger flexibel als eine Karte mit vier Ausgängen.1
Encoder/Decoder (Streaming, Video)
7
H.264 und HEVC lassen sich hardwareseitig kodieren, AV1 nur dekodieren. Für eine gezielt geplante AV1-Aufnahme empfehle ich eine neuere GPU.4
Features wie AV1, Frame-Generation und Upscaling (je nach Anbieter)
6.5
DLSS Super Resolution und Ray Reconstruction sind vorhanden, NVIDIA DLSS Frame Generation gehört nicht zur Ausstattung. Diese Funktionen sollten beim Kauf getrennt betrachtet werden.4, 5
Overclocking- und Undervolting-Spielraum
6
Der Leistungsrahmen des Steckplatzes setzt zusätzliche Grenzen. Für einen unkomplizierten Aufrüstrechner empfehle ich die Serienabstimmung.1, 2
Abmessungen und Slot-Breite
9
37 mm Dicke und 201 mm Länge sind ein klarer praktischer Vorteil. Für flache Low-Profile-Gehäuse ist dieses Modell dennoch ungeeignet.1
RGB und Optik
7
Das unbeleuchtete Design passt zu einem unauffälligen Arbeits-PC. Aufwendige Beleuchtung bietet hier keinen zusätzlichen Kaufgrund.2
Stromanschluss-Standard (je nach Modell)
9.5
Kein 6-, 8- oder 16-Pin-Kabel nötig. Gerade bei einem geeigneten Rechner ohne PCIe-Stromkabel kann dies den Einbau deutlich vereinfachen.1
Kühlkonzept (Axial/Blower/Wasserkühlung)
6.5
Zwei kleine Axiallüfter halten die Bauform kurz. Das Konzept ist kompakt, aber kein Ersatz für einen auf Laufruhe ausgelegten größeren Kühler.2
Methodik und Quellen
Grundlage sind ASUS- und NVIDIA-Unterlagen sowie der Originaltest von ITHardware zur exakten DUAL-RTX3050-O6G. TechSpot und ComputerBase ergänzen die GPU-Einordnung anhand der MSI Ventus 2X; deren Kühlerwerte werden nicht übertragen. Alle 13 Messwerte im Benchmark-Modul stammen aus dem ASUS-Test. Eigene Messungen fanden nicht statt.
Die 30 Einzelnoten sind redaktionelle Einschätzungen auf einer Skala von 1 bis 10. Die vier Hauptbereiche zählen gleich stark. Nicht dokumentierte Messbedingungen bleiben unbekannt.
ASUS Dual RTX 3050 OC 6 GB neben anderen Produkten der Kategorie Grafikkarten. Eine gemeinsame Skala gibt es nur für Messungen aus demselben Originaltest.
Vergleichen mit
ASUS Dual RTX 3050 OC 6 GB neben Sapphire Pulse RX 9060 XT OC 16 GB
ASUS Dual RTX 3050 OC 6 GBDieser Beitrag · 13 Messwerte · 1 Quelle
Beim geprüften Preis von knapp 286 Euro ist die geringe Spieleleistung schwer zu rechtfertigen. Ich empfehle sie nur bei einem konkreten Bedarf am Betrieb ohne Zusatzkabel.3, 6
Preis-Leistung6.4
Performance pro Euro
4
Beim geprüften Preis von knapp 286 Euro ist die geringe Spieleleistung schwer zu rechtfertigen. Ich empfehle sie nur bei einem konkreten Bedarf am Betrieb ohne Zusatzkabel.3, 6
VRAM und Feature-Niveau in der Preisklasse
4.5
Sechs Gigabyte und fehlendes AV1-Encoding begrenzen die Ausstattung zum geprüften Preis. Für einen neuen Gaming-PC würde ich mehr Reserve vorsehen.1, 4, 6
Stromverbrauch als laufender Faktor
8.5
Die gemessene Kartenaufnahme um 70 Watt ist niedrig. Über die jährlichen Stromkosten entscheiden zusätzlich Nutzung und übriger Rechner.2
Garantie und Service
8
ASUS nennt in der Grafikkarten-Garantiekarte 36 Monate. Rechnung und regionale Bedingungen aufbewahren; Garantiedauer ersetzt keinen Langzeitnachweis.8
Alternativen in ähnlicher Preislage
4.5
Mit passendem Stromanschluss ist die ASUS Dual RTX 5060 OC eine deutlich modernere Vergleichsoption. Preise und Anforderungen des gesamten Umbaus zusammen betrachten.7
Folgekosten durch Netzteil oder Gehäuseplatz
9
Das fehlende Zusatzkabel und der kurze Kühler können Umbaukosten sparen. Netzteilreserve und zulässige Steckplatzleistung des vorhandenen PCs müssen dennoch passen.1
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Für ältere Spiele und reduzierte Full-HD-Details ist die Karte brauchbar. Bei anspruchsvollen Titeln empfehle ich zuerst niedrigere Qualitätsstufen statt einer höheren Auflösung.2, 3
Framerate-Stabilität und 1% Lows
5
Sechs Gigabyte verlangen Zurückhaltung bei Texturen. Minimale FPS aus einer Messreihe sind keine 1%-Lows; eine solche Perzentilmessung liegt für diese ASUS-Karte hier nicht vor.1, 2
Raytracing-Performance
4
Raytracing wird unterstützt, die geringe Rechenleistung begrenzt den praktischen Nutzen. Ich würde auf dieser Karte zunächst ohne aufwendige Strahleneffekte spielen.4
Upscaling-Performance (je nach Plattform)
7
DLSS Super Resolution kann spielbare Einstellungen erleichtern. In Full-HD sollte die niedrigere interne Auflösung gegen die gewünschte Bildschärfe abgewogen werden.4, 5
VRAM-Ausstattung und Verhalten bei hohen Settings
4.5
Sechs Gigabyte sind eine knappe Reserve für neue große Spiele. Wer hohe Texturdetails länger behalten möchte, sollte mehr Speicher und eine stärkere GPU einplanen.1, 3
Performance unter Dauerlast
7
Die gemessenen Temperaturen sind im Serienbetrieb brauchbar. Die kleine Kühlung braucht trotzdem freien Gehäuseluftstrom.2
Treiberstabilität und Latenz
7.5
Die Ampere-Plattform bietet etablierte NVIDIA-Funktionen. Für schnelle Eingaben sind angemessene Details und eine stabile echte Bildrate wichtiger als der RTX-Name.5
Verarbeitung6.9
Kühlerqualität und Temperaturverhalten
7
Der einfache Aluminiumkühler erfüllt seine Aufgabe, bietet aber wenig Komfortreserve. Für einen dicht bestückten Tower würde ich mehr freien Raum vor den Lüftern einplanen.2
Lautstärke und Lüfterprofil
5.5
Die beiden Lüfter laufen auch im Leerlauf. Das passt weniger gut zu einem möglichst stillen Arbeitsplatz als eine Karte mit verlässlich dokumentiertem Lüfterstopp.2
Spulenfiepen-Tendenz
6.5
Eine belastbare allgemeine Aussage zu Spulengeräuschen liegt nicht vor. Die Bewertung berücksichtigt den einfachen Aufbau, ohne Geräuschfreiheit für jedes Exemplar zu versprechen.2
Materialqualität und Stabilität
6.5
Der Aufbau ist zweckmäßig und einfach. Für den festen Einbau genügt das, beim Transport und Anfassen ist die offene Platine sorgfältig zu behandeln.2
Backplate und Slot-Versteifung
5.5
Eine Backplate fehlt. Beim Einbau deshalb nicht auf rückseitige Bauteile drücken und die Karte an sicheren Kanten halten.2
Qualität der Stromanschlüsse
8.5
Ein zusätzliches Stromkabel entfällt. Entscheidend ist ein geeigneter PCIe-Steckplatz, der die benötigte Leistung bereitstellen kann.1
Passgenauigkeit
9
201 mm Länge und zwei Slots erleichtern den Einbau in kurze Tower. Es handelt sich trotzdem um eine Karte mit voller Bauhöhe.1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
6.5
Dauerhaft laufende Lüfter benötigen regelmäßige Staubkontrolle. Aus dem Aufbau lässt sich keine konkrete Lebensdauer ableiten.2
Funktionen und Design7.3
Anschlussausstattung (HDMI, DisplayPort)
7.5
HDMI, DisplayPort und DVI-D verbinden moderne und ältere digitale Monitore. Wer mehrere identische moderne Anschlüsse benötigt, sollte genauer vergleichen.1
Multi-Monitor-Tauglichkeit
7
Bis zu drei Displays passen zu einem üblichen Arbeitsplatz. Das ist weniger flexibel als eine Karte mit vier Ausgängen.1
Encoder/Decoder (Streaming, Video)
7
H.264 und HEVC lassen sich hardwareseitig kodieren, AV1 nur dekodieren. Für eine gezielt geplante AV1-Aufnahme empfehle ich eine neuere GPU.4
Features wie AV1, Frame-Generation und Upscaling (je nach Anbieter)
6.5
DLSS Super Resolution und Ray Reconstruction sind vorhanden, NVIDIA DLSS Frame Generation gehört nicht zur Ausstattung. Diese Funktionen sollten beim Kauf getrennt betrachtet werden.4, 5
Overclocking- und Undervolting-Spielraum
6
Der Leistungsrahmen des Steckplatzes setzt zusätzliche Grenzen. Für einen unkomplizierten Aufrüstrechner empfehle ich die Serienabstimmung.1, 2
Abmessungen und Slot-Breite
9
37 mm Dicke und 201 mm Länge sind ein klarer praktischer Vorteil. Für flache Low-Profile-Gehäuse ist dieses Modell dennoch ungeeignet.1
RGB und Optik
7
Das unbeleuchtete Design passt zu einem unauffälligen Arbeits-PC. Aufwendige Beleuchtung bietet hier keinen zusätzlichen Kaufgrund.2
Stromanschluss-Standard (je nach Modell)
9.5
Kein 6-, 8- oder 16-Pin-Kabel nötig. Gerade bei einem geeigneten Rechner ohne PCIe-Stromkabel kann dies den Einbau deutlich vereinfachen.1
Kühlkonzept (Axial/Blower/Wasserkühlung)
6.5
Zwei kleine Axiallüfter halten die Bauform kurz. Das Konzept ist kompakt, aber kein Ersatz für einen auf Laufruhe ausgelegten größeren Kühler.2
Preis-Leistung6.4
Performance pro Euro
4
Beim geprüften Preis von knapp 286 Euro ist die geringe Spieleleistung schwer zu rechtfertigen. Ich empfehle sie nur bei einem konkreten Bedarf am Betrieb ohne Zusatzkabel.3, 6
VRAM und Feature-Niveau in der Preisklasse
4.5
Sechs Gigabyte und fehlendes AV1-Encoding begrenzen die Ausstattung zum geprüften Preis. Für einen neuen Gaming-PC würde ich mehr Reserve vorsehen.1, 4, 6
Stromverbrauch als laufender Faktor
8.5
Die gemessene Kartenaufnahme um 70 Watt ist niedrig. Über die jährlichen Stromkosten entscheiden zusätzlich Nutzung und übriger Rechner.2
Garantie und Service
8
ASUS nennt in der Grafikkarten-Garantiekarte 36 Monate. Rechnung und regionale Bedingungen aufbewahren; Garantiedauer ersetzt keinen Langzeitnachweis.8
Alternativen in ähnlicher Preislage
4.5
Mit passendem Stromanschluss ist die ASUS Dual RTX 5060 OC eine deutlich modernere Vergleichsoption. Preise und Anforderungen des gesamten Umbaus zusammen betrachten.7
Folgekosten durch Netzteil oder Gehäuseplatz
9
Das fehlende Zusatzkabel und der kurze Kühler können Umbaukosten sparen. Netzteilreserve und zulässige Steckplatzleistung des vorhandenen PCs müssen dennoch passen.1
Zusammenfassung
1
6 GB GDDR6 an einer 96-Bit-Schnittstelle.
2
Stromversorgung vollständig über den PCIe-Steckplatz.
3
201 x 120 x 37 mm, zwei Slots, volle Bauhöhe.
4
HDMI, DisplayPort und DVI-D für bis zu drei Displays.
★
DLSS Super Resolution, aber kein NVIDIA DLSS Frame Generation.
Fachkommentar
Ich empfehle die ASUS Dual RTX 3050 OC mit 6 GB nur, wenn der vorhandene PC eine kurze Karte ohne zusätzliches Stromkabel benötigt und die eigenen Spiele mit reduzierten Details auskommen. Für einen neuen Gaming-PC ist sie zum geprüften Preis wenig attraktiv. Mit geeignetem Netzteil und PCIe-Stromkabel würde ich die ASUS Dual RTX 5060 OC mit 8 GB mitvergleichen. Die hier behandelte Dual ist eine Full-Height-Karte und passt nicht automatisch in flache Bürogehäuse.