LG Sound Suite H7 im Review: starker Bass, strittiger Klang
10. Oktober 2026
Ein Bass, der in kleinen Räumen den Subwoofer erspart, eine Bühne, die über 1,20 Meter Gehäusebreite hinausreicht, und Lautsprecher, die sich später frei im Raum verteilen lassen: Die LG Sound Suite H7 ist die erste Soundbar mit Dolby Atmos FlexConnect. HIFI.DE vergibt 8,4 Punkte, What Hi-Fi nur drei von fünf Sternen. Strittig ist der Klangcharakter, unstrittig fehlen DTS und ein HDMI-Eingang.3, 5, 1, 4
LG Sound Suite Soundbar H7 (500 Watt) mit Dolby Atmos FlexConnect-Technologie (HDMI eARC, WLAN, Bluetooth), schwarz [Modelljahr 2026]
899,00€
999,00€
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Aktualisiert: 12. Oktober 2026 23:57
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Geeignet für den Ausbau zum Set
Ein Einzelgerät, das mitwachsen kann. Die H7 spielt allein und verbindet sich per Funk mit einem bis vier Lautsprechern M7 oder M5 und dem Subwoofer W7. Dolby Atmos FlexConnect erkennt, wo die Lautsprecher stehen, und passt den Klang an; laut LG klappt das unabhängig vom Fernseher.1, 9, 4
Schon ohne Zubehör liefert die Bar viel Bass. AREA DVD sieht in kleineren Räumen bei moderaten Pegeln keinen Bedarf für einen Subwoofer, RTINGS lobt den kräftigen Mittel- und Oberbass. What Hi-Fi nennt Tiefgang und Gewicht beeindruckend für ein Einzelgerät.4, 6, 5
Wer gern selbst einstellt, findet in der ThinQ-App Equalizer, Kanalpegel und eine Raumeinmessung. Gestreamt wird über WLAN mit AirPlay 2, Spotify Connect und Tidal Connect oder über Bluetooth 5.4.6, 1
7.6
AudioqualitätGut
Klar verständlich bleiben Stimmen bei HIFI.DE und AREA DVD, der Center wirkt aber weniger warm als bei der Samsung HW-Q995GH; What Hi-Fi hört Stimmen unnatürlich, flach und mit Zischlauten.3, 4, 5
Audioqualität7.6
Sprachverständlichkeit
7.8
Klar verständlich bleiben Stimmen bei HIFI.DE und AREA DVD, der Center wirkt aber weniger warm als bei der Samsung HW-Q995GH; What Hi-Fi hört Stimmen unnatürlich, flach und mit Zischlauten.3, 4, 5
Abstimmung und Tonalität
7.2
Uneinig sind die Tester: AREA DVD lobt die Auflösung über den ganzen Frequenzbereich, What Hi-Fi nennt den Klang hell, aufdringlich und ermüdend; RTINGS stuft den Frequenzgang als weniger ausgewogen ein als bei der Sonos Arc Ultra.4, 5, 6
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
8.1
Vier Tieftöner und acht Passivmembranen graben laut What Hi-Fi tief und kontrolliert, mehr als bei der Sonos Arc Ultra; HIFI.DE hatte etwas mehr Kraft erhofft, der Subwoofer W7 koppelt per Funk.5, 3, 1
Dynamik und Pegelfestigkeit
7.4
Bei voller Lautstärke komprimiert die Bar laut RTINGS weniger als die Bose Lifestyle Ultra und spielt etwas lauter; What Hi-Fi vermisst Abstufung, weil schon leise Passagen laut wirken und Explosionen verpuffen.6, 5
Raumwirkung und Surround-Eindruck
7.9
Breit und offen über die Gehäusebreite hinaus klingt die Bühne bei HIFI.DE, AREA DVD lobt die immersive Wirkung; ohne Rücklautsprecher bleibt der Raumklang hinter dem Set zurück.3, 4
Ortbarkeit von Effekten
7.6
What Hi-Fi hört Umgebungsgeräusche und Atmos-Effekte weit nach außen und oben gestaffelt; die Höhenwirkung der Deckentreiber bleibt laut HIFI.DE hinter der des Sets mit M7 zurück.5, 3
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
7
Nachtmodus und Dynamikbegrenzung stehen in der App bereit; laut What Hi-Fi drängt die Bar aber schon bei mittlerer Lautstärke nach vorn, bei hohen Pegeln bleibt sie laut RTINGS vergleichsweise sauber.5, 6
Ungeeignet für DTS und Konsolen
DTS-Tonspuren gibt die H7 nicht wieder; der Zuspieler muss sie selbst decodieren, wie RTINGS anmerkt. Hinten sitzt nur ein HDMI-Ausgang mit eARC, einen HDMI-Eingang und einen optischen Anschluss gibt es nicht. Für Spieler kommt laut RTINGS eine etwas hohe Latenz hinzu.6, 3, 4
Über den Klangcharakter gehen die Urteile auseinander. What Hi-Fi beschreibt die Bar als aufdringlich, mit unnatürlichen, zischelnden Stimmen, und rät von den KI-Modi ab. HIFI.DE findet den Center weniger warm und druckvoll als bei der Samsung HW-Q995GH.5, 3
Mit 1,20 Metern Breite braucht die Bar ein breites Möbel oder die beiliegende Wandhalterung; LG sieht die Reihe an Fernsehern über 65 Zoll. Eine Sprachsteuerung fehlt trotz eingebauter Mikrofone.1, 7, 3
Klang: viel Bass, strittige Stimmen
Acht Breitbandtreiber von Peerless strahlen nach vorn, zur Seite und nach oben, vier Tieftöner und acht Passivmembranen übernehmen den Bass. What Hi-Fi und Amazon nennen das eine 5.1.3-Anordnung; LG spricht bei Dolby-Atmos-Inhalten von 9.1.6 Raumklang, der per Hochrechnung entsteht.1, 5, 7
HIFI.DE hört eine breite, offene Bühne über die Gehäusebreite hinaus, AREA DVD lobt Räumlichkeit, Auflösung und überaus klare Stimmen. Auch What Hi-Fi findet Umgebungsgeräusche und Atmos-Effekte detailreich und weit gestaffelt.3, 4, 5
Dann trennen sich die Wege: What Hi-Fi stört, dass die Bar schon bei mittlerer Lautstärke alles laut herausstellt und Explosionen dadurch an Wirkung verlieren. Die Sonos Arc Ultra spielt dort runder und natürlicher, nur beim Bass liegt die LG vorn. RTINGS sieht beide Bars auf ähnlichem Niveau.5, 6
7.9
VerarbeitungGut
Aluminium und dunkler Akustikstoff wirken laut What Hi-Fi edel und tadellos verarbeitet, die Bauqualität erhält dort fünf von fünf Sternen; HIFI.DE nennt die Verarbeitung hochwertig.5, 3, 4
Verarbeitung7.9
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.8
Aluminium und dunkler Akustikstoff wirken laut What Hi-Fi edel und tadellos verarbeitet, die Bauqualität erhält dort fünf von fünf Sternen; HIFI.DE nennt die Verarbeitung hochwertig.5, 3, 4
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
8.4
Mit 7,7 Kilogramm auf 1,20 Metern Breite steht das Gehäuse satt, Aluminiumteile versteifen es; der Stoff deckt die Treiber vorn, seitlich und oben ab.1, 4
Qualität von Anschlüssen und Tasten
7.4
Tasten für Quelle und Lautstärke, ein scharfes, helles OLED-Display und ein Schalter für die Mikrofone gefallen HIFI.DE; an Buchsen gibt es nur HDMI eARC und USB-A.3, 1
Robustheit der Fernbedienung
8.1
HIFI.DE beschreibt eine Fernbedienung im Stil der LG-Fernseher mit Stummtaste, Wippe für den Bass und Tasten für die Hochrechnung; Batterien liegen bei.3, 7
Kabelmanagement
7.6
HDMI und Strom genügen, beide Kabel liegen bei; Subwoofer und Zusatzlautsprecher koppeln über WLAN und brauchen nur je eine Steckdose.1, 4
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.4
Rund 80 Watt nennt LG im Betrieb und 0,5 Watt im Standby, das Display dimmt oder schaltet sich selbst ab; Lüfter oder Störgeräusche nennt keine der Quellen.1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.9
Metallteile, echte Tasten und ein Gerät ohne Akku sprechen für lange Nutzung, neue Funktionen kommen per Update; empfindlich bleiben Stoffbespannung und Display.1
HIFI.DE wertet die H7 allein mit 8,4, mit Subwoofer und vier M7 mit 9,0. Der Übergang zwischen den Lautsprechern gelingt der Samsung HW-Q995GH dort etwas nahtloser.3
Display, App und FlexConnect
Ein 1,3 Zoll kleines OLED-Display zeigt Eingang und Modus, auf der Oberseite sitzen Tasten für Lautstärke und Quelle sowie eine frei belegbare Favoritentaste. Das Gehäuse aus Aluminium und Stoff erhält bei What Hi-Fi die volle Punktzahl für die Verarbeitung.1, 3, 5
Room Calibration Pro misst den Raum über eingebaute Mikrofone ein, die sich per Schalter abschalten lassen. Klangmodi, ein eigener Equalizer und Pegel je Kanal stehen in der App; HIFI.DE lobt Bedienung und App ausdrücklich.1, 3, 6
Sound Follow richtet den Klang auf den Platz des Smartphones aus, braucht aber mindestens einen M7 oder zwei M5. Der Ausbau ist teuer: Bei Amazon kosteten am 10. Oktober 2026 der W7 rund 539 Euro, ein M7 rund 330 Euro und ein M5 rund 200 Euro. Nach den Listenpreisen kommt das volle Set mit Subwoofer und vier M7 auf rund 3.200 Euro.1, 7, 4
Mit einem LG-Fernseher spielen dessen Lautsprecher über WOW Orchestra mit. Google Cast fehlt der H7 laut RTINGS.1, 6
7.6
Funktionen und DesignGut
Nur ein HDMI-Ausgang mit eARC und eine USB-A-Buchse für Musik sind vorhanden; HDMI-Eingang und optischer Anschluss fehlen, AREA DVD und HIFI.DE kritisieren das.1, 4, 3
Funktionen und Design7.6
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
5.4
Nur ein HDMI-Ausgang mit eARC und eine USB-A-Buchse für Musik sind vorhanden; HDMI-Eingang und optischer Anschluss fehlen, AREA DVD und HIFI.DE kritisieren das.1, 4, 3
Audioformate und Passthrough
6.6
Dolby Atmos, Dolby TrueHD und Dolby Digital Plus spielt die Bar über eARC, DTS und DTS:X gar nicht; eine Videodurchleitung gibt es mangels HDMI-Eingang nicht.3, 6, 1
Raumkalibrierung
8.9
Room Calibration Pro misst über eingebaute Mikrofone ein, RTINGS zählt die Raumkorrektur zu den Stärken, AREA DVD hilft sie in hellen Räumen; Sound Follow folgt dem Smartphone, braucht aber Zusatzlautsprecher.1, 6, 4
Dialog- und Nachtmodi
7.6
Clear Voice Pro+, Nachtmodus und Dynamikbegrenzung sind an Bord; die KI-Modi lassen Stimmen laut What Hi-Fi dumpf und künstlich klingen und bleiben besser aus.5, 1
App-Funktionen und EQ
8.9
Übersichtlich nennt HIFI.DE die ThinQ-App und lobt die Bedienung; RTINGS hebt den grafischen Equalizer und die Pegel je Kanal hervor, ein Radio ist eingebaut.3, 6
Streaming und Multiroom-Optionen
8.6
AirPlay 2, Spotify Connect, Tidal Connect, Bluetooth 5.4 und WLAN mit bis zu 24 Bit und 96 Kilohertz sind an Bord; Google Cast fehlt laut RTINGS, eine Sprachsteuerung laut HIFI.DE.1, 6, 3
Latenzverhalten
5.8
RTINGS nennt die Latenz etwas hoch, und ohne HDMI-Eingang lässt sich die Konsole nicht direkt anschließen; VRR und 120 Hertz hängen damit allein am Fernseher.6, 4
Aufstellung und Wandmontage
8.5
Wandhalterung und HDMI-Kabel liegen bei, Zusatzlautsprecher dürfen dank FlexConnect frei im Raum stehen; die Bar selbst braucht ein 1,20 Meter breites Möbel.1, 7, 9
Größe und TV-Kompatibilität
7.7
Zu Fernsehern ab 65 Zoll passt die 1,20 Meter breite und 6,3 Zentimeter flache Bar; FlexConnect läuft unabhängig vom Fernseher, WOW Orchestra nur mit LG-Geräten.1, 4
Fazit und Kaufempfehlungen
7.5Gesamtwertung
Gut
Die LG Sound Suite H7 ist eine 1,20 Meter breite Soundbar mit zwölf Lautsprechern und 500 Watt, die sich über Dolby Atmos FlexConnect mit bis zu vier Funklautsprechern und einem Subwoofer erweitern lässt. HIFI.DE, AREA DVD und RTINGS loben Bass, Bühne und App, What Hi-Fi kritisiert einen aufdringlichen Klang. Gedämpft wird das Urteil außerdem durch fehlendes DTS und den einzigen HDMI-Anschluss.
Audioqualität
7.6
Verarbeitung
7.9
Funktionen und Design
7.6
Preis-Leistung
6.9
PROS
Kräftiger Bass ohne Subwoofer
Breite Bühne, klare Stimmen (HIFI.DE)
Hochwertiges Gehäuse, OLED-Display
FlexConnect, Raumeinmessung, starke App
CONS
Klang laut What Hi-Fi aufdringlich
Kein DTS, kein DTS:X
Nur ein HDMI-Anschluss, kein Eingang
Ausbau zum Set teuer
Die Sound Suite H7 verbindet kräftigen Bass, eine breite Bühne und hochwertige Verarbeitung mit einer App, die viel Einstellung erlaubt; HIFI.DE vergibt 8,4 Punkte, RTINGS nennt sie sehr gut für gemischte Nutzung. Gedämpft wird das Urteil durch den laut What Hi-Fi aufdringlichen Klang mit unnatürlichen Stimmen, das fehlende DTS, den einzigen HDMI-Anschluss und den teuren Ausbau.3, 6, 5
Am 10. Oktober 2026 kostete sie bei Amazon und bei LG 899 Euro, 100 Euro unter der Preisempfehlung. Natürlicher klingt laut What Hi-Fi die Sonos Arc Ultra. Wer gleich ein komplettes Set mit Subwoofer und Rücklautsprechern sucht, findet es in der Samsung HW-Q995GH oder der LG S95TR.7, 1, 5
Weitere Modelle vom Einzelgerät bis zum Surround-Set zeigt die Übersicht Die besten Soundbars.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite, dem Handbuch und den Garantiebedingungen von LG sowie den gelesenen Originalberichten von HIFI.DE, AREA DVD, What Hi-Fi und RTINGS; Preis und Angebot stammen von der Amazon-Seite, die Ankündigung aus einer HIFI.DE-Meldung. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 29 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.9
Preis-LeistungBefriedigend
Für 899 Euro gibt es viel Bass, gute Verarbeitung und eine starke App; HIFI.DE nennt den Preis recht hoch, und What Hi-Fi sieht den Klang hinter Aussehen und Ausstattung zurück.7, 3, 5
Preis-Leistung6.9
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.6
Für 899 Euro gibt es viel Bass, gute Verarbeitung und eine starke App; HIFI.DE nennt den Preis recht hoch, und What Hi-Fi sieht den Klang hinter Aussehen und Ausstattung zurück.7, 3, 5
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
5.2
Subwoofer und Rücklautsprecher liegen nicht bei; der W7 kostet 599 Euro Liste, ein M7 399 Euro und ein M5 249 Euro, das volle Set mit vier M7 damit rund 3.200 Euro.4
Update- und Support-Perspektive
8.2
Als Neuheit von 2026 mit dem Prozessor der LG-Spitzenfernseher erhält die Bar Funktionen per Update; What Hi-Fi nennt die angekündigte Unterstützung für zwei Subwoofer.8, 5, 1
Folgekosten und Erweiterbarkeit
7.3
Bis zu vier Funklautsprecher und ein Subwoofer lassen sich ergänzen, mehr als bei Sonos oder Klipsch laut RTINGS; jeder Schritt kostet zwischen 249 und 599 Euro Liste.6, 9, 4
Garantie und Service
7.4
LG gewährt 24 Monate Herstellergarantie zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung; das entspricht dem üblichen Rahmen der Klasse.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6.9
What Hi-Fi zieht die Sonos Arc Ultra klar vor, RTINGS sieht beide gleichauf und die Klipsch Flexus Core 300 wegen HDMI-Eingang und DTS als bessere Einzelbar; gegenüber der Bose Lifestyle Ultra liegt die LG laut RTINGS vorn.5, 6
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Soundbar, Fernbedienung mit Batterien, HDMI-Kabel, Stromkabel, Wandhalterung
Modell
LG Sound Suite H7 (H7.AEUTLLK), Schwarz, Modelljahr 2026, angekündigt im Dezember 2025
Streaming
AirPlay 2, Spotify Connect, Tidal Connect, bis 24 Bit/96 kHz
Stromverbrauch (Standby)
0,5 W
Stromverbrauch Soundbar
80 W
Tonformate
Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus, Dolby Digital, AAC; kein DTS
Treiber
Zwölf Lautsprecher: acht Peerless-Breitbandtreiber und vier Tieftöner, dazu acht Passivmembranen
Audioqualität7.6
Sprachverständlichkeit
7.8
Klar verständlich bleiben Stimmen bei HIFI.DE und AREA DVD, der Center wirkt aber weniger warm als bei der Samsung HW-Q995GH; What Hi-Fi hört Stimmen unnatürlich, flach und mit Zischlauten.3, 4, 5
Abstimmung und Tonalität
7.2
Uneinig sind die Tester: AREA DVD lobt die Auflösung über den ganzen Frequenzbereich, What Hi-Fi nennt den Klang hell, aufdringlich und ermüdend; RTINGS stuft den Frequenzgang als weniger ausgewogen ein als bei der Sonos Arc Ultra.4, 5, 6
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
8.1
Vier Tieftöner und acht Passivmembranen graben laut What Hi-Fi tief und kontrolliert, mehr als bei der Sonos Arc Ultra; HIFI.DE hatte etwas mehr Kraft erhofft, der Subwoofer W7 koppelt per Funk.5, 3, 1
Dynamik und Pegelfestigkeit
7.4
Bei voller Lautstärke komprimiert die Bar laut RTINGS weniger als die Bose Lifestyle Ultra und spielt etwas lauter; What Hi-Fi vermisst Abstufung, weil schon leise Passagen laut wirken und Explosionen verpuffen.6, 5
Raumwirkung und Surround-Eindruck
7.9
Breit und offen über die Gehäusebreite hinaus klingt die Bühne bei HIFI.DE, AREA DVD lobt die immersive Wirkung; ohne Rücklautsprecher bleibt der Raumklang hinter dem Set zurück.3, 4
Ortbarkeit von Effekten
7.6
What Hi-Fi hört Umgebungsgeräusche und Atmos-Effekte weit nach außen und oben gestaffelt; die Höhenwirkung der Deckentreiber bleibt laut HIFI.DE hinter der des Sets mit M7 zurück.5, 3
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
7
Nachtmodus und Dynamikbegrenzung stehen in der App bereit; laut What Hi-Fi drängt die Bar aber schon bei mittlerer Lautstärke nach vorn, bei hohen Pegeln bleibt sie laut RTINGS vergleichsweise sauber.5, 6
Verarbeitung7.9
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.8
Aluminium und dunkler Akustikstoff wirken laut What Hi-Fi edel und tadellos verarbeitet, die Bauqualität erhält dort fünf von fünf Sternen; HIFI.DE nennt die Verarbeitung hochwertig.5, 3, 4
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
8.4
Mit 7,7 Kilogramm auf 1,20 Metern Breite steht das Gehäuse satt, Aluminiumteile versteifen es; der Stoff deckt die Treiber vorn, seitlich und oben ab.1, 4
Qualität von Anschlüssen und Tasten
7.4
Tasten für Quelle und Lautstärke, ein scharfes, helles OLED-Display und ein Schalter für die Mikrofone gefallen HIFI.DE; an Buchsen gibt es nur HDMI eARC und USB-A.3, 1
Robustheit der Fernbedienung
8.1
HIFI.DE beschreibt eine Fernbedienung im Stil der LG-Fernseher mit Stummtaste, Wippe für den Bass und Tasten für die Hochrechnung; Batterien liegen bei.3, 7
Kabelmanagement
7.6
HDMI und Strom genügen, beide Kabel liegen bei; Subwoofer und Zusatzlautsprecher koppeln über WLAN und brauchen nur je eine Steckdose.1, 4
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.4
Rund 80 Watt nennt LG im Betrieb und 0,5 Watt im Standby, das Display dimmt oder schaltet sich selbst ab; Lüfter oder Störgeräusche nennt keine der Quellen.1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.9
Metallteile, echte Tasten und ein Gerät ohne Akku sprechen für lange Nutzung, neue Funktionen kommen per Update; empfindlich bleiben Stoffbespannung und Display.1
Funktionen und Design7.6
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
5.4
Nur ein HDMI-Ausgang mit eARC und eine USB-A-Buchse für Musik sind vorhanden; HDMI-Eingang und optischer Anschluss fehlen, AREA DVD und HIFI.DE kritisieren das.1, 4, 3
Audioformate und Passthrough
6.6
Dolby Atmos, Dolby TrueHD und Dolby Digital Plus spielt die Bar über eARC, DTS und DTS:X gar nicht; eine Videodurchleitung gibt es mangels HDMI-Eingang nicht.3, 6, 1
Raumkalibrierung
8.9
Room Calibration Pro misst über eingebaute Mikrofone ein, RTINGS zählt die Raumkorrektur zu den Stärken, AREA DVD hilft sie in hellen Räumen; Sound Follow folgt dem Smartphone, braucht aber Zusatzlautsprecher.1, 6, 4
Dialog- und Nachtmodi
7.6
Clear Voice Pro+, Nachtmodus und Dynamikbegrenzung sind an Bord; die KI-Modi lassen Stimmen laut What Hi-Fi dumpf und künstlich klingen und bleiben besser aus.5, 1
App-Funktionen und EQ
8.9
Übersichtlich nennt HIFI.DE die ThinQ-App und lobt die Bedienung; RTINGS hebt den grafischen Equalizer und die Pegel je Kanal hervor, ein Radio ist eingebaut.3, 6
Streaming und Multiroom-Optionen
8.6
AirPlay 2, Spotify Connect, Tidal Connect, Bluetooth 5.4 und WLAN mit bis zu 24 Bit und 96 Kilohertz sind an Bord; Google Cast fehlt laut RTINGS, eine Sprachsteuerung laut HIFI.DE.1, 6, 3
Latenzverhalten
5.8
RTINGS nennt die Latenz etwas hoch, und ohne HDMI-Eingang lässt sich die Konsole nicht direkt anschließen; VRR und 120 Hertz hängen damit allein am Fernseher.6, 4
Aufstellung und Wandmontage
8.5
Wandhalterung und HDMI-Kabel liegen bei, Zusatzlautsprecher dürfen dank FlexConnect frei im Raum stehen; die Bar selbst braucht ein 1,20 Meter breites Möbel.1, 7, 9
Größe und TV-Kompatibilität
7.7
Zu Fernsehern ab 65 Zoll passt die 1,20 Meter breite und 6,3 Zentimeter flache Bar; FlexConnect läuft unabhängig vom Fernseher, WOW Orchestra nur mit LG-Geräten.1, 4
Preis-Leistung6.9
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.6
Für 899 Euro gibt es viel Bass, gute Verarbeitung und eine starke App; HIFI.DE nennt den Preis recht hoch, und What Hi-Fi sieht den Klang hinter Aussehen und Ausstattung zurück.7, 3, 5
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
5.2
Subwoofer und Rücklautsprecher liegen nicht bei; der W7 kostet 599 Euro Liste, ein M7 399 Euro und ein M5 249 Euro, das volle Set mit vier M7 damit rund 3.200 Euro.4
Update- und Support-Perspektive
8.2
Als Neuheit von 2026 mit dem Prozessor der LG-Spitzenfernseher erhält die Bar Funktionen per Update; What Hi-Fi nennt die angekündigte Unterstützung für zwei Subwoofer.8, 5, 1
Folgekosten und Erweiterbarkeit
7.3
Bis zu vier Funklautsprecher und ein Subwoofer lassen sich ergänzen, mehr als bei Sonos oder Klipsch laut RTINGS; jeder Schritt kostet zwischen 249 und 599 Euro Liste.6, 9, 4
Garantie und Service
7.4
LG gewährt 24 Monate Herstellergarantie zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung; das entspricht dem üblichen Rahmen der Klasse.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6.9
What Hi-Fi zieht die Sonos Arc Ultra klar vor, RTINGS sieht beide gleichauf und die Klipsch Flexus Core 300 wegen HDMI-Eingang und DTS als bessere Einzelbar; gegenüber der Bose Lifestyle Ultra liegt die LG laut RTINGS vorn.5, 6
Zusammenfassung
1
Soundbar mit zwölf Lautsprechern und 500 Watt laut LG; 120 x 6,3 x 14,3 cm, 7,7 kg, OLED-Display.
2
Wertungen: 8,4 bei HIFI.DE, drei von fünf Sternen bei What Hi-Fi, sehr gut für gemischte Nutzung bei RTINGS.
3
Kräftiger Bass ohne Subwoofer laut AREA DVD und What Hi-Fi; Klangcharakter und Stimmen sind umstritten.
4
Ein HDMI-Ausgang mit eARC und USB-A; kein HDMI-Eingang, kein optischer Eingang, kein DTS.
★
Dolby Atmos FlexConnect für bis zu vier Funklautsprecher und Subwoofer, AirPlay 2, Spotify Connect, Tidal Connect.
Fachkommentar
Wer eine Soundbar sucht, die später zum Surround-Set wachsen soll, dem empfehle ich die Sound Suite H7 mit einer Einschränkung: Bass, Bühne, Verarbeitung und App überzeugen HIFI.DE, AREA DVD und RTINGS, What Hi-Fi findet den Klang dagegen aufdringlich und Stimmen unnatürlich. Probehören lohnt sich deshalb. Einplanen sollte man fehlendes DTS, den einzigen HDMI-Anschluss und die Preise für Subwoofer und Lautsprecher. Wer vor allem natürliche Stimmen will, greift zur Sonos Arc Ultra.