AMD Ryzen 3 PRO 5355G im Review: AM4-Ersatzteil für Büro-PCs
12. Oktober 2026
Stand: 2026-10-12
Der AMD Ryzen 3 PRO 5355G ist eine 2024 eingeführte AM4-APU mit vier Kernen, acht Threads und Radeon-Grafik. Wir prüfen das aktuell lagernde originale Lenovo-Einzelteil, zwei belegte PassMark-Werte und den Nutzen für einen vorhandenen Bürorechner. Die kleine Benchmark-Stichprobe und die nötige Gerätefreigabe bestimmen die Einordnung.1, 3
AMD Ryzen 3 PRO 5355G, originales Lenovo-Ersatzteil
163,99€
171,14€ inkl. Versandkosten
auf Lager
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
Die Galerie zeigt eigene technische Schaubilder von 1aus3, keine Produktaufnahmen.
Für die gezielte Reparatur eines AM4-Bürorechners
Der Ryzen 3 PRO 5355G kombiniert vier Kerne, acht Threads und integrierte Radeon-Grafik auf AM4. Das passt zu Büroarbeit, Webanwendungen und leichter paralleler Nutzung. Das lagernde originale Lenovo-Einzelteil ist besonders bei einer Reparatur eines freigegebenen ThinkCentre M75s- oder M75t-Systems interessant. Ein neuer Spiele-PC oder häufige große Renderprojekte brauchen mehr Rechen- und Grafikreserven.1, 2, 3
6.2
LeistungBefriedigend
Zen 3, 4,0 GHz Basis und bis zu 4,2 GHz Boost passen zu Büroarbeit und kurzen seriellen Aufgaben. PassMark meldet 3.096 Single-Thread-Punkte für die exakte Variante. Nur drei Einsendungen und hohe Quellenunsicherheit begrenzen die Belastbarkeit dieses Werts.1, 2
Leistung6.2
Single-Thread-Leistung
6.1
Zen 3, 4,0 GHz Basis und bis zu 4,2 GHz Boost passen zu Büroarbeit und kurzen seriellen Aufgaben. PassMark meldet 3.096 Single-Thread-Punkte für die exakte Variante. Nur drei Einsendungen und hohe Quellenunsicherheit begrenzen die Belastbarkeit dieses Werts.1, 2
Multi-Thread-Leistung
5.5
Vier Kerne und acht Threads sind für einen einfachen Büro-PC und leichte Parallelaufgaben sinnvoll. Die 14.033 CPU-Mark-Punkte stammen aus drei V10-Einsendungen. Große Render- und Kompilierprojekte verlangen mehr Rechenreserven.1, 2
Gelegentliche Compiler-, Render- oder Encodingaufgaben lassen sich auf der Vierkern-CPU bearbeiten. Bei häufigen umfangreichen Projekten ist eine höhere Kernzahl sinnvoll, damit längere Aufgaben die übrige Arbeit weniger ausbremsen.1, 2
Boost-Verhalten unter Last
6
Der Hersteller nennt maximal 4,2 GHz Boost gegenüber 4,0 GHz Basis. Damit fällt der nominelle Taktspielraum klein aus. Wie lange ein OEM-Rechner seinen Boost hält, hängt von Firmware, Kühlung und realen Leistungsgrenzen ab; ein garantierter All-Core-Takt folgt daraus nicht.1, 2
Leistungsaufnahme und Effizienz
6.8
65 Watt TDP und die integrierte Grafik ermöglichen einen überschaubar dimensionierten Bürorechner ohne separate Bildausgabekarte. TDP beschreibt einen Herstellerrahmen. Ohne zusammengehörige Leistungs- und Verbrauchsmessung lässt sich daraus keine gemessene Effizienzrangfolge ableiten.1, 2
Temperaturverhalten und Kühlbedarf
7.3
Vier Kerne und die 65-Watt-Klasse sind mit einer passenden Desktop-Kühlung gut planbar. AMDs Grenze von 95 Grad ist keine gemessene Betriebstemperatur. Ein Kühler ist im konkreten Lenovo-Angebot nicht bestätigt; der vorhandene Gerätekühler muss zur freigegebenen Konfiguration passen.1, 3
Leistung bei Dauerlast
5.8
Für längere Büroaufgaben ist die Vierkern-APU sinnvoll einsetzbar. Hohe parallele Dauerlast bleibt durch die kleine Kernzahl begrenzt. Eine zum Gerät passende Kühlung und freigegebene OEM-Leistungsplanung sind für einen verlässlichen Betrieb entscheidend.1, 2
Integrierte Grafik (je nach Modell)
6.2
Radeon Graphics mit sechs Grafikkernen und 1.700 MHz stellt die Bildausgabe ohne eigene Grafikkarte bereit. Das ist für Büroarbeit und Medien praktisch. Für anspruchsvolle aktuelle Spiele ist eine stärkere Grafiklösung sinnvoll; konkrete Grafik-FPS dieses Modells sind nicht gemessen.1
Zen 3, vier Kerne und 65 Watt TDP
AMD nennt für den exakten 5355G PRO das Einführungsjahr 2024. Die Cezanne-APU nutzt Zen 3, TSMC-7-nm-Fertigung, 4,0 GHz Basis und bis zu 4,2 GHz maximalen Boost. Acht MB L3 und zwei MB L2 bilden die Cacheausstattung. 65 Watt TDP sind ein Herstellerrahmen, keine Verbrauchsmessung. Ein zusätzlicher cTDP-Bereich ist auf dieser Modellseite nicht ausgewiesen; der Multiplikator ist laut AMD gesperrt.1
Zwei PassMark-Werte aus drei Einsendungen
PassMark meldet 14.033 CPU-Mark- und 3.096 Single-Thread-Punkte, Datenstand 11. Oktober 2026. Die drei V10-Einsendungen bilden eine sehr kleine Stichprobe; PassMark kennzeichnet die Fehlerunsicherheit als hoch. Aufbau, Kühlung, Speicher und reale Leistungsgrenzen dieser Einsendungen sind nicht ausgewiesen. Beide Originalwerte geben eine grobe Quellenorientierung, keine präzise Leistungszusage für das gekaufte Lenovo-Stück.2
Radeon Graphics für Bildausgabe und genügsame Spiele
Sechs Grafikkerne bei 1.700 MHz stellen eine praktische Bildausgabe für Office und Medien bereit. Eine separate Grafikkarte ist dafür oft entbehrlich. Genügsame Spiele sind mit reduzierten Ansprüchen fachlich plausibel, anspruchsvolle aktuelle Titel verlangen eine stärkere Grafiklösung. Reale Spiele-FPS, Frametimes und 1%-Lows sind in der verwendeten Quellenbasis nicht gemessen.1, 2
5.3
Gaming-PerformanceAusreichend
Die integrierte Radeon-Grafik passt eher zu genügsamen Spielen und reduzierten Einstellungen. Anspruchsvolle Titel verlangen deutlich mehr Grafikleistung. Bei iGPU-Nutzung ist eine korrekt eingerichtete zweikanalige DDR4-Bestückung sinnvoll.1, 2
Gaming-Performance5.3
Durchschnittliche Bildraten in Spielen
5.5
Die integrierte Radeon-Grafik passt eher zu genügsamen Spielen und reduzierten Einstellungen. Anspruchsvolle Titel verlangen deutlich mehr Grafikleistung. Bei iGPU-Nutzung ist eine korrekt eingerichtete zweikanalige DDR4-Bestückung sinnvoll.1, 2
1% Lows und Frametime-Stabilität
5
Acht Threads helfen bei Hintergrundaufgaben, während vier Kerne bei stark parallelen Spielelasten begrenzen können. Ein schlankes Hintergrundsystem und passende Speicherbestückung sind deshalb sinnvoll. Für hohe Ansprüche an konstante Mindestbildraten bietet eine stärker ausgestattete CPU mehr Reserven.1, 2
Leistung im CPU-Limit (hohe Bildraten, E-Sports)
5.2
Bis zu 4,2 GHz und Zen 3 bilden eine brauchbare Grundlage für einfache CPU-limitierte Spiele. Vier Kerne und acht MB L3 sprechen gegen eine Empfehlung für maximale E-Sports-Bildraten; bei solchen Ansprüchen sind stärkere Gaming-CPUs sinnvoll.1, 2
Cache-Ausstattung und Speicherlatenz
5.1
Acht MB L3 und zwei MB L2 reichen für typische Büroaufgaben, bieten anspruchsvollen Spielen aber wenig Cache-Spielraum. DDR4-3200 ist der offizielle Speicherrahmen. Für die praktische Leistung sollten Speicher-Timings und korrekte Kanalbestückung am konkreten Board geprüft werden.1, 2
Gaming-Effizienz (Bilder pro Watt)
5.9
Ein System mit integrierter Grafik kann eine separate Grafikkarte und deren Grundverbrauch einsparen. Das ist für geringe Spieleansprüche praktisch. Für die Systemplanung zählen daneben das 65-Watt-Kühlkonzept, die übrigen Komponenten und die tatsächlich genutzten Einstellungen.1, 2
Zusammenspiel mit aktuellen Grafikkarten
5.6
Eine kompatible separate Grafikkarte kann die integrierte Radeon entlasten. Die CPU stellt PCIe 3.0 bereit, und ihre geringe Kernzahl begrenzt den Sinn leistungsstarker Spiele-Grafikkarten. Im Lenovo-SFF- oder Tower-PC zählen außerdem Platz, Anschlüsse und Netzteil.1, 3
Reserven für kommende Spiele
4.7
Vier Kerne, acht Threads und acht MB L3 lassen für kommende anspruchsvolle Spiele wenig Reserven. AM4 eröffnet zwar weitere CPU-Optionen, doch deren Eignung im vorhandenen Lenovo-Gerät muss separat bestätigt werden. Ein Spiele-Neubau profitiert von einer moderneren Ausstattung.1, 3
AM4, DDR4 und PCIe 3.0
Die CPU unterstützt zwei DDR4-Speicherkanäle mit offiziell bis zu 3.200 MT/s und PCIe 3.0. Damit lässt sich eine vorhandene AM4-Plattform erhalten. Die exakte AMD-Seite nennt weder maximale Speicherkapazität noch ECC-Freigabe oder nutzbare PCIe-Lane-Anzahl. Diese Werte werden für den 5355G nicht von älteren PRO- oder anderen G-Modellen übernommen. Vor einem CPU-Tausch zählen Board-Supportliste, Firmware, Kühlung und OEM-Freigabe.1, 3
Gesperrter Multiplikator und passende OEM-Konfiguration
Der 5355G PRO ist laut AMD nicht für freies CPU-Übertakten freigeschaltet. Die PRO-Kennzeichnung steht auf der Herstellerseite, ihre konkrete Verwaltungsintegration bleibt an den fertig konfigurierten Rechner gebunden. AMDs Temperaturgrenze von 95 Grad ist keine gemessene Temperatur. Für das neue Lenovo-Ersatzteil ist kein zusätzlicher Kühler bestätigt; vorhandene Gerätekühlung und Firmware müssen zur freigegebenen Konfiguration passen.1, 3
6.5
KompatibilitätBefriedigend
AM4 ist für den Erhalt eines vorhandenen DDR4-Rechners praktisch. Neue DDR5-CPUs brauchen eine andere Plattform. Im konkreten Lenovo-Gerät bleiben BIOS, Kühlung und Gerätefreigabe maßgeblich; derselbe Sockel garantiert keinen beliebigen CPU-Tausch.1, 3
Kompatibilität6.5
Sockel und Plattformzukunft
6
AM4 ist für den Erhalt eines vorhandenen DDR4-Rechners praktisch. Neue DDR5-CPUs brauchen eine andere Plattform. Im konkreten Lenovo-Gerät bleiben BIOS, Kühlung und Gerätefreigabe maßgeblich; derselbe Sockel garantiert keinen beliebigen CPU-Tausch.1, 3
Chipsatz- und Mainboard-Auswahl
7
AM4 bietet eine breite bestehende Mainboard-Basis. Vor einem Eigenbau ist die exakte CPU-Supportliste zu prüfen; das originale Lenovo-Einzelteil setzt zusätzliche OEM-Freigaben voraus. Die Händlerzuordnung nennt M75s- und M75t-Modelle, ohne jede AM4-Platine zu bestätigen.1, 3
Arbeitsspeicher-Unterstützung
7.3
DDR4 und zwei CPU-Speicherkanäle erlauben die Weiterverwendung einer bestehenden Plattform. AMD nennt bis zu 3.200 MT/s. Maximale Kapazität, konkrete Modulbestückung und ECC-Freigabe sind auf dieser exakten Produktseite nicht ausgewiesen und müssen für das jeweilige Board geprüft werden.1
PCIe-Lanes und Schnittstellen
5.5
PCIe 3.0 ist für viele vorhandene Büro-PCs ausreichend, begrenzt aber den Anschluss moderner Erweiterungen. Ein neueres Mainboard macht aus der CPU keine PCIe-4.0- oder 5.0-CPU. Eine genaue nutzbare Lane-Anzahl nennt die verwendete Herstellerseite nicht.1
Kühlerkompatibilität und Montage
8.1
Für AM4 gibt es viele passende Desktop-Kühler. Im Lenovo-SFF- oder Tower-Gerät müssen Montage, Platz und Herstellerfreigabe stimmen. Ein Lieferkühler ist beim verfügbaren Ersatzteil nicht bestätigt, weshalb die vorhandene Kühlung in die Kaufplanung gehört.1, 3
BIOS- und Treiberreife
7.7
Zen 3 und AM4 nutzen eine etablierte Plattformbasis, während AMD das exakte Modell auf 2024 datiert. Für eine Ersatzteilreparatur bleiben die aktuelle Geräte-Supportliste und passende Firmware entscheidend. Ein einzelnes fremdes Benchmarkergebnis bestätigt kein beliebiges BIOS.1, 2, 3
Übertaktung und Tuning
4
AMD kennzeichnet den Multiplikator dieses Modells als gesperrt. Der 5355G PRO ist damit kein Kandidat für freies CPU-Übertakten. Weitere Speicher- oder Leistungsoptionen des OEM-BIOS sind nicht zugesagt; die freigegebene Standardkonfiguration steht im Vordergrund.1, 3
Befehlssätze und KI-Beschleunigung
6.5
Zen 3 und die Herstellerfreigaben für Windows sowie x86-64-Linux bilden eine Basis für gängige Desktopsoftware. AMD nennt PRO-Technologien für dieses Modell, ohne die konkrete Verwaltungsintegration des angebotenen PCs auszuweisen. Ein NPU-Leistungswert steht auf der exakten CPU-Seite nicht.1
Lenovo-FRU 5SA1Q44689: vier Stück lagernd
DW4IT bietet die neue originale Lenovo-FRU 5SA1Q44689 mit Händler-SKU 5SA1Q44689-E einzeln an. Angezeigt sind 163,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer, vier Stück Lagerbestand und etwa ein bis drei Werktage. Deutscher Standardversand bis 500 Euro Warenwert kostet 7,15 Euro, zusammen 171,14 Euro für ein Stück. Kühler, EAN, Siegel, Seriennummer und AMD-Code des gelieferten Einzelstücks bleiben unbestätigt. Die offizielle AMD-Tray-Kennung 100-000001749 ist eine Modellreferenz und belegt keine individuelle Garantiezuordnung.1, 3, 4, 5
Originale Benchmarkwerte
Zwei Originalwerte: PassMark V10 aus drei Einsendungen. Hohe Unsicherheit laut Quelle, Systemaufbau nicht ausgewiesen. Keine eigenen Messungen oder Spiele-FPS.
PassMark, drei Einsendungen; Systemaufbau nicht ausgewiesen
Last
PassMark Single Thread
Softwareversion
PerformanceTest V10
Nicht angegeben
BIOS, Arbeitsspeicher, Leistungslimits, Kühlung
Testmuster
Muster der Quelle ohne eigenen Beitrag
Alle Werte stammen aus den verlinkten Originaltests. Eigene Messungen fanden nicht statt. Werte aus verschiedenen Tests lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen.
5.9
Preis-LeistungAusreichend
163,99 Euro für das originale Lenovo-Ersatzteil sind vor allem anhand einer konkreten Reparatur abzuwägen. Vier Kerne und die ältere AM4-Plattform sind für einen neuen Rechner ein begrenzter Gegenwert. Die genaue FRU kann beim Erhalt eines passenden Systems dennoch wichtiger sein als maximale CPU-Leistung.1, 2, 3
Preis-Leistung5.9
Leistung im Verhältnis zum Preis
5.2
163,99 Euro für das originale Lenovo-Ersatzteil sind vor allem anhand einer konkreten Reparatur abzuwägen. Vier Kerne und die ältere AM4-Plattform sind für einen neuen Rechner ein begrenzter Gegenwert. Die genaue FRU kann beim Erhalt eines passenden Systems dennoch wichtiger sein als maximale CPU-Leistung.1, 2, 3
Plattformkosten (Mainboard, RAM, Kühler)
7.7
Eine passende Reparatur kann AM4-Board, DDR4 und Gerätekühlung erhalten. Die integrierte Grafik spart eine separate Bildausgabekarte. Bei einem Eigenbau müssen Mainboard, Speicher und gegebenenfalls Kühler zusätzlich bezahlt werden; der Händler bestätigt keinen Lieferkühler.1, 3
Stromkosten im Betrieb
6.9
Ein bewusst dimensionierter Büro-PC mit integrierter Grafik kann im Alltag sparsam betrieben werden. Die reale Aufnahme hängt von Last, Komponenten und Firmware ab. Ohne Messwerte, Nutzungszeit und Tarif ist keine feste jährliche Stromkostenzahl belegt.1, 2
Garantie und Service
4.5
Das Angebot bestätigt neue originale Lenovo-Ware, aber keine versiegelte AMD-PIB-Packung. Für separat verkaufte unversiegelte Prozessoren verweist AMD auf den Händler. Seriennummer, individueller AMD-Ordering-Code und eine konkrete Direktgarantie sind nicht bestätigt.3, 4
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.4
Für einen neuen AM4-Bürorechner sind reguläre APUs wie Ryzen 5 5500GT und Ryzen 5 5600GT mit aktuellen Preisen und Board-Freigaben sinnvoll zu prüfen. Bei der Reparatur zählt die exakt passende Lenovo-FRU. Ein ähnlicher Modellname oder derselbe Sockel ersetzt keine bestätigte OEM-Kompatibilität.1, 3
Der Ryzen 3 PRO 5355G ist vor allem als exakt passendes Lenovo-Ersatzteil sinnvoll. Vier Kerne, acht Threads und Radeon-Grafik reichen als Grundlage für einfache Büroarbeit; AM4 und DDR4 können dabei erhalten bleiben. Bei einem neuen Eigenbau sind geringe Rechenreserven, PCIe 3.0 und der hohe Einzelteilpreis abzuwägen. Der gesperrte Multiplikator und die nötige OEM-Freigabe begrenzen flexible Umbauten. Die drei PassMark-Einsendungen geben eine grobe Orientierung, ersetzen jedoch keinen kontrollierten Leistungsvergleich.
Leistung
6.2
Gaming-Performance
5.3
Kompatibilität
6.5
Preis-Leistung
5.9
PROS
Integrierte Radeon-Grafik für einfache Bürorechner
Vier Kerne begrenzen umfangreiche parallele Aufgaben
Ältere AM4-Plattform mit PCIe 3.0
CPU-Multiplikator laut AMD gesperrt
Kühler und individuelle AMD-Direktgarantie nicht bestätigt
Als exakt freigegebenes Lenovo-Ersatzteil kann der Ryzen 3 PRO 5355G den Erhalt eines AM4-Bürorechners sinnvoll machen. Vier Kerne, acht Threads und Radeon-Grafik bilden eine brauchbare Alltagsbasis. Für einen neuen Rechner begrenzen die ältere Plattform, geringe Kernzahl und der konkrete Ersatzteilpreis die Attraktivität. Reguläre Ryzen 5 5500GT und Ryzen 5 5600GT sollten mit aktuellen Preisen, Lieferumfang und Board-Freigaben verglichen werden. Die zwei PassMark-Werte aus nur drei Einsendungen tragen keine belastbare Rangfolge.1, 2, 3, 5
So entsteht unsere Einordnung
Die Einordnung gilt dem Ryzen 3 PRO 5355G. AMD nennt den Modellstart mit der Datumsangabe 9/5/2024; für die Jahreszuordnung wird 2024 verwendet. Die ältere Zen-3-/AM4-Plattform ist von diesem konkreten Modellstart zu unterscheiden. Lenovo-FRU 5SA1Q44689 und SKU 5SA1Q44689-E bezeichnen das angebotene neue Original-Einzelteil. AMDs Tray-Kennung 100-000001749 bleibt eine Modellreferenz.1, 3
PassMark meldet 14.033 CPU-Mark- und 3.096 Single-Thread-Punkte aus drei V10-Einsendungen am 11. Oktober 2026. Auch die Verteilungssektion trägt den 11. Oktober und nennt zu wenig Daten für ein Diagramm. Die erste PassMark-Datenbanksichtung Q4 2025 ist kein Nachweis eines Modellstarts 2025. Systemaufbau, Zahl unterschiedlicher Rechner und ein gemeinsames kontrolliertes Testprotokoll sind nicht ausgewiesen.1, 2
Die zwei Quellenwerte messen nicht das angebotene Lenovo-Stück. Konkrete BIOS-Versionen, Arbeitsspeicher, Kühlung, Leistungsgrenzen, Betriebssysteme und Treiber der Einsendungen sind unbestätigt. Spiele-FPS, 1%-Lows, Frametimes und Verbrauchswerte werden daraus nicht errechnet. Es werden ausschließlich die zwei belegten Originalwerte gezeigt; Werte anderer G-, GE- oder PRO-Modelle ergänzen die Daten nicht.2
Kühler, EAN, Siegel, Seriennummer und AMD-Ordering-Code des gelieferten Stücks sind unbestätigt. ECC-Freigabe, maximale RAM-Kapazität, cTDP und nutzbare PCIe-Lanes stehen auf der verwendeten exakten AMD-Seite nicht. Vor einer Reparatur müssen Gerätekennung, Firmware und Kühlung passen. 28 eigenständig begründete Kriterien bilden vier gleich gewichtete Gruppen mit Dezimalrundung; eigene Produktmessungen fanden nicht statt.1, 3, 4
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
100-000001749, keine Bestätigung des gelieferten Einzelstücks
PRO-Technologien laut Hersteller
AMD PRO technologies; konkrete OEM-Integration separat prüfen
Sockel
AM4
Speicherkanäle
Dual-Channel
Speicherunterstützung maximal
3200 MT/s
TDP
65 W
Threads
8
integrierte Grafik-Taktfrequenz
1,7 GHz
Leistung6.2
Single-Thread-Leistung
6.1
Zen 3, 4,0 GHz Basis und bis zu 4,2 GHz Boost passen zu Büroarbeit und kurzen seriellen Aufgaben. PassMark meldet 3.096 Single-Thread-Punkte für die exakte Variante. Nur drei Einsendungen und hohe Quellenunsicherheit begrenzen die Belastbarkeit dieses Werts.1, 2
Multi-Thread-Leistung
5.5
Vier Kerne und acht Threads sind für einen einfachen Büro-PC und leichte Parallelaufgaben sinnvoll. Die 14.033 CPU-Mark-Punkte stammen aus drei V10-Einsendungen. Große Render- und Kompilierprojekte verlangen mehr Rechenreserven.1, 2
Gelegentliche Compiler-, Render- oder Encodingaufgaben lassen sich auf der Vierkern-CPU bearbeiten. Bei häufigen umfangreichen Projekten ist eine höhere Kernzahl sinnvoll, damit längere Aufgaben die übrige Arbeit weniger ausbremsen.1, 2
Boost-Verhalten unter Last
6
Der Hersteller nennt maximal 4,2 GHz Boost gegenüber 4,0 GHz Basis. Damit fällt der nominelle Taktspielraum klein aus. Wie lange ein OEM-Rechner seinen Boost hält, hängt von Firmware, Kühlung und realen Leistungsgrenzen ab; ein garantierter All-Core-Takt folgt daraus nicht.1, 2
Leistungsaufnahme und Effizienz
6.8
65 Watt TDP und die integrierte Grafik ermöglichen einen überschaubar dimensionierten Bürorechner ohne separate Bildausgabekarte. TDP beschreibt einen Herstellerrahmen. Ohne zusammengehörige Leistungs- und Verbrauchsmessung lässt sich daraus keine gemessene Effizienzrangfolge ableiten.1, 2
Temperaturverhalten und Kühlbedarf
7.3
Vier Kerne und die 65-Watt-Klasse sind mit einer passenden Desktop-Kühlung gut planbar. AMDs Grenze von 95 Grad ist keine gemessene Betriebstemperatur. Ein Kühler ist im konkreten Lenovo-Angebot nicht bestätigt; der vorhandene Gerätekühler muss zur freigegebenen Konfiguration passen.1, 3
Leistung bei Dauerlast
5.8
Für längere Büroaufgaben ist die Vierkern-APU sinnvoll einsetzbar. Hohe parallele Dauerlast bleibt durch die kleine Kernzahl begrenzt. Eine zum Gerät passende Kühlung und freigegebene OEM-Leistungsplanung sind für einen verlässlichen Betrieb entscheidend.1, 2
Integrierte Grafik (je nach Modell)
6.2
Radeon Graphics mit sechs Grafikkernen und 1.700 MHz stellt die Bildausgabe ohne eigene Grafikkarte bereit. Das ist für Büroarbeit und Medien praktisch. Für anspruchsvolle aktuelle Spiele ist eine stärkere Grafiklösung sinnvoll; konkrete Grafik-FPS dieses Modells sind nicht gemessen.1
Gaming-Performance5.3
Durchschnittliche Bildraten in Spielen
5.5
Die integrierte Radeon-Grafik passt eher zu genügsamen Spielen und reduzierten Einstellungen. Anspruchsvolle Titel verlangen deutlich mehr Grafikleistung. Bei iGPU-Nutzung ist eine korrekt eingerichtete zweikanalige DDR4-Bestückung sinnvoll.1, 2
1% Lows und Frametime-Stabilität
5
Acht Threads helfen bei Hintergrundaufgaben, während vier Kerne bei stark parallelen Spielelasten begrenzen können. Ein schlankes Hintergrundsystem und passende Speicherbestückung sind deshalb sinnvoll. Für hohe Ansprüche an konstante Mindestbildraten bietet eine stärker ausgestattete CPU mehr Reserven.1, 2
Leistung im CPU-Limit (hohe Bildraten, E-Sports)
5.2
Bis zu 4,2 GHz und Zen 3 bilden eine brauchbare Grundlage für einfache CPU-limitierte Spiele. Vier Kerne und acht MB L3 sprechen gegen eine Empfehlung für maximale E-Sports-Bildraten; bei solchen Ansprüchen sind stärkere Gaming-CPUs sinnvoll.1, 2
Cache-Ausstattung und Speicherlatenz
5.1
Acht MB L3 und zwei MB L2 reichen für typische Büroaufgaben, bieten anspruchsvollen Spielen aber wenig Cache-Spielraum. DDR4-3200 ist der offizielle Speicherrahmen. Für die praktische Leistung sollten Speicher-Timings und korrekte Kanalbestückung am konkreten Board geprüft werden.1, 2
Gaming-Effizienz (Bilder pro Watt)
5.9
Ein System mit integrierter Grafik kann eine separate Grafikkarte und deren Grundverbrauch einsparen. Das ist für geringe Spieleansprüche praktisch. Für die Systemplanung zählen daneben das 65-Watt-Kühlkonzept, die übrigen Komponenten und die tatsächlich genutzten Einstellungen.1, 2
Zusammenspiel mit aktuellen Grafikkarten
5.6
Eine kompatible separate Grafikkarte kann die integrierte Radeon entlasten. Die CPU stellt PCIe 3.0 bereit, und ihre geringe Kernzahl begrenzt den Sinn leistungsstarker Spiele-Grafikkarten. Im Lenovo-SFF- oder Tower-PC zählen außerdem Platz, Anschlüsse und Netzteil.1, 3
Reserven für kommende Spiele
4.7
Vier Kerne, acht Threads und acht MB L3 lassen für kommende anspruchsvolle Spiele wenig Reserven. AM4 eröffnet zwar weitere CPU-Optionen, doch deren Eignung im vorhandenen Lenovo-Gerät muss separat bestätigt werden. Ein Spiele-Neubau profitiert von einer moderneren Ausstattung.1, 3
Kompatibilität6.5
Sockel und Plattformzukunft
6
AM4 ist für den Erhalt eines vorhandenen DDR4-Rechners praktisch. Neue DDR5-CPUs brauchen eine andere Plattform. Im konkreten Lenovo-Gerät bleiben BIOS, Kühlung und Gerätefreigabe maßgeblich; derselbe Sockel garantiert keinen beliebigen CPU-Tausch.1, 3
Chipsatz- und Mainboard-Auswahl
7
AM4 bietet eine breite bestehende Mainboard-Basis. Vor einem Eigenbau ist die exakte CPU-Supportliste zu prüfen; das originale Lenovo-Einzelteil setzt zusätzliche OEM-Freigaben voraus. Die Händlerzuordnung nennt M75s- und M75t-Modelle, ohne jede AM4-Platine zu bestätigen.1, 3
Arbeitsspeicher-Unterstützung
7.3
DDR4 und zwei CPU-Speicherkanäle erlauben die Weiterverwendung einer bestehenden Plattform. AMD nennt bis zu 3.200 MT/s. Maximale Kapazität, konkrete Modulbestückung und ECC-Freigabe sind auf dieser exakten Produktseite nicht ausgewiesen und müssen für das jeweilige Board geprüft werden.1
PCIe-Lanes und Schnittstellen
5.5
PCIe 3.0 ist für viele vorhandene Büro-PCs ausreichend, begrenzt aber den Anschluss moderner Erweiterungen. Ein neueres Mainboard macht aus der CPU keine PCIe-4.0- oder 5.0-CPU. Eine genaue nutzbare Lane-Anzahl nennt die verwendete Herstellerseite nicht.1
Kühlerkompatibilität und Montage
8.1
Für AM4 gibt es viele passende Desktop-Kühler. Im Lenovo-SFF- oder Tower-Gerät müssen Montage, Platz und Herstellerfreigabe stimmen. Ein Lieferkühler ist beim verfügbaren Ersatzteil nicht bestätigt, weshalb die vorhandene Kühlung in die Kaufplanung gehört.1, 3
BIOS- und Treiberreife
7.7
Zen 3 und AM4 nutzen eine etablierte Plattformbasis, während AMD das exakte Modell auf 2024 datiert. Für eine Ersatzteilreparatur bleiben die aktuelle Geräte-Supportliste und passende Firmware entscheidend. Ein einzelnes fremdes Benchmarkergebnis bestätigt kein beliebiges BIOS.1, 2, 3
Übertaktung und Tuning
4
AMD kennzeichnet den Multiplikator dieses Modells als gesperrt. Der 5355G PRO ist damit kein Kandidat für freies CPU-Übertakten. Weitere Speicher- oder Leistungsoptionen des OEM-BIOS sind nicht zugesagt; die freigegebene Standardkonfiguration steht im Vordergrund.1, 3
Befehlssätze und KI-Beschleunigung
6.5
Zen 3 und die Herstellerfreigaben für Windows sowie x86-64-Linux bilden eine Basis für gängige Desktopsoftware. AMD nennt PRO-Technologien für dieses Modell, ohne die konkrete Verwaltungsintegration des angebotenen PCs auszuweisen. Ein NPU-Leistungswert steht auf der exakten CPU-Seite nicht.1
Preis-Leistung5.9
Leistung im Verhältnis zum Preis
5.2
163,99 Euro für das originale Lenovo-Ersatzteil sind vor allem anhand einer konkreten Reparatur abzuwägen. Vier Kerne und die ältere AM4-Plattform sind für einen neuen Rechner ein begrenzter Gegenwert. Die genaue FRU kann beim Erhalt eines passenden Systems dennoch wichtiger sein als maximale CPU-Leistung.1, 2, 3
Plattformkosten (Mainboard, RAM, Kühler)
7.7
Eine passende Reparatur kann AM4-Board, DDR4 und Gerätekühlung erhalten. Die integrierte Grafik spart eine separate Bildausgabekarte. Bei einem Eigenbau müssen Mainboard, Speicher und gegebenenfalls Kühler zusätzlich bezahlt werden; der Händler bestätigt keinen Lieferkühler.1, 3
Stromkosten im Betrieb
6.9
Ein bewusst dimensionierter Büro-PC mit integrierter Grafik kann im Alltag sparsam betrieben werden. Die reale Aufnahme hängt von Last, Komponenten und Firmware ab. Ohne Messwerte, Nutzungszeit und Tarif ist keine feste jährliche Stromkostenzahl belegt.1, 2
Garantie und Service
4.5
Das Angebot bestätigt neue originale Lenovo-Ware, aber keine versiegelte AMD-PIB-Packung. Für separat verkaufte unversiegelte Prozessoren verweist AMD auf den Händler. Seriennummer, individueller AMD-Ordering-Code und eine konkrete Direktgarantie sind nicht bestätigt.3, 4
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.4
Für einen neuen AM4-Bürorechner sind reguläre APUs wie Ryzen 5 5500GT und Ryzen 5 5600GT mit aktuellen Preisen und Board-Freigaben sinnvoll zu prüfen. Bei der Reparatur zählt die exakt passende Lenovo-FRU. Ein ähnlicher Modellname oder derselbe Sockel ersetzt keine bestätigte OEM-Kompatibilität.1, 3
Zusammenfassung
1
Vier Zen-3-Kerne und acht Threads auf AM4
2
Bis 4,2 GHz Boost, 8 MB L3 und 2 MB L2
3
Radeon Graphics: sechs Grafikkerne bei 1.700 MHz
4
DDR4-3200, zwei CPU-Speicherkanäle und PCIe 3.0
★
Originales Lenovo-Einzelteil, Kühler nicht bestätigt
Fachkommentar
Der Ryzen 3 PRO 5355G ist vor allem als exakt passendes Lenovo-Ersatzteil sinnvoll. Vier Kerne, acht Threads und Radeon-Grafik reichen als Grundlage für einfache Büroarbeit; AM4 und DDR4 können dabei erhalten bleiben. Bei einem neuen Eigenbau sind geringe Rechenreserven, PCIe 3.0 und der hohe Einzelteilpreis abzuwägen. Der gesperrte Multiplikator und die nötige OEM-Freigabe begrenzen flexible Umbauten. Die drei PassMark-Einsendungen geben eine grobe Orientierung, ersetzen jedoch keinen kontrollierten Leistungsvergleich.