Pimax Dream Air im Review: Micro-OLED-Schärfe im Leichtformat
13. Oktober 2026
Skibrille statt Helm: Die Pimax Dream Air (SLAM-Version, seit 2026 im Handel) packt zwei Micro-OLED-Displays mit 3.840 mal 3.552 Pixeln pro Auge in ein Headset, das Pimax mit rund 170 Gramm angibt. PC Gamer nennt Bild und Langzeitkomfort die besten bisher geprüften, PC Games Hardware vergibt die Note 1,80. Schwachpunkte sind das Controller-Tracking, das schmale Sichtfeld und der Preis.2, 3, 4, 1, 7
Pimax Dream Air Slam VR Headset 3840×3552 pro Auge 110° Sichtfeld mit Pimax ConcaveView Optik PC-VR-Brille inkl. Controller (White)
2.793,00€
auf Lager
Aktualisiert: 13. Oktober 2026 00:10
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Geeignet für lange Sim-Sessions
Bestes Bild bei kleinstem Gewicht. Zwei Micro-OLED-Panels von Sony liefern laut PC Gamer das beste Bild aller bisher geprüften Headsets: echtes Schwarz, kräftige Farben und kein sichtbares Pixelraster. PC Games Hardware nennt die Bildqualität nahezu makellos.3, 4, 6, 2
Auf der Waage von PC Gamer wog das Headset samt Kabelansatz 280 Gramm, weniger als jedes Vergleichsgerät; es ließ sich stundenlang ohne Druck tragen. Das beidseitig geführte Kabel hält die Balance. Im Rennsitz und im Cockpit, wo Lenkrad oder Steuerknüppel die Controller ersetzen, sieht PC Gamer das Headset ohne Rivalen.3, 2, 5, 7
Das Mikrofon klingt laut PC Games Hardware gut und klar, Eye-Tracking mit 120 Hz steuert das Foveated Rendering. Sim Racing Cockpit fand am Kopf-Tracking der SLAM-Version keinen Fehler, auch nicht beim Blick nach unten ins Cockpit.4, 2, 5
7.5
Bild und TonGut
Mit 3.840 x 3.552 Pixeln pro Auge und über 50 PPD nennt PC Gamer das Bild gestochen scharf; ein Pixelraster ist laut PC Games Hardware nicht zu sehen.3, 4, 2, 7
Bild und Ton7.5
Auflösung und Schärfeeindruck
9.6
Mit 3.840 x 3.552 Pixeln pro Auge und über 50 PPD nennt PC Gamer das Bild gestochen scharf; ein Pixelraster ist laut PC Games Hardware nicht zu sehen.3, 4, 2, 7
Linsenqualität und Sweet Spot
7.9
Pancake-Linsen mit konkavem Frontelement bilden laut PC Games Hardware nahezu fehlerfrei ab; PCGamesN sah je nach Polstersitz weiche, dunklere Ränder.4, 6, 2
Sichtfeld
6.9
Pimax nennt 110 Grad, gemessen wurden 96 Grad bei PC Games Hardware und 90 Grad bei PC Gamer; ein breiter Modus hebt den Wert auf 98 Grad.7, 5, 4, 3
Kontrast und Schwarzwert
9.7
Micro-OLED schaltet jeden Pixel einzeln ab; PC Gamer lobt den Kontrast in dunklen Szenen, PCGamesN das tiefe Schwarz.3, 6, 2
Farbdarstellung
9.2
Kräftige Farben mit nur minimalen Helligkeitseinbußen bescheinigt PC Games Hardware den Sony-Panels.4, 6
God Rays und Glare
7.4
Etwas mehr Glare als asphärische Gläser zeigen die Pancake-Linsen laut PC Gamer, im Spiel kaum.3, 2
Bildwiederholrate
7.1
Wählbar sind nur 72 und 90 Hz; für schnelle Spiele bieten andere Headsets 120 Hz.5, 4, 7
Audioqualität und Motion Clarity
6.4
Lautsprecher in den Bügeln klingen laut PC Games Hardware ordentlich, laut PCGamesN ohne Tiefbass; sie schirmen nicht ab, eine Klinkenbuchse fehlt.4, 6
Passthrough-Qualität bei Mixed-Reality-Features
3.1
Das Passthrough der SLAM-Version beschreibt Sim Racing Cockpit als schwarzweiß und niedrig aufgelöst; Mixed Reality verneint der Detailblock der Amazon-Listung.5, 7, 1
Ungeeignet für schnelle Action-Spiele
Das Tracking der mitgelieferten Controller nennt PC Gamer uneinheitlich: Über Kopf und nahe am Körper blieben die Hände hängen oder zitterten, Tischtennis und Klettern gerieten zur Geduldsprobe. Sim Racing Cockpit beschreibt die Controller außerhalb des Kamerablicks als träge. Für Shooter und Sportspiele greift PC Gamer lieber zur Meta Quest 3.3, 5, 1
Brillen passen nicht hinein; Rahmen für Korrekturgläser liegen bei, die Gläser kosten extra. Das Sichtfeld fällt kleiner aus als die genannten 110 Grad: PC Games Hardware maß 96 Grad, PC Gamer 90 Grad im Standardmodus. Platz für Brillen bietet die Pimax Crystal Light.3, 4, 7, 1
Dazu kommt der Rechner: Selbst eine RTX 5080 kam bei PC Gamer in nativer Auflösung an ihre Grenzen. Bei Amazon kostete die SLAM-Version Mitte Oktober 2026 2.793,00 Euro.3, 7, 1
Bild: Micro-OLED hinter Pancake-Linsen
Die beiden 1,35 Zoll kleinen Sony-Panels lösen 3.840 mal 3.552 Pixel pro Auge auf und laufen mit 72 oder 90 Hz. Davor sitzen dreiteilige Pancake-Linsen mit konkavem Frontelement, die Pimax ConcaveView nennt. PC Games Hardware beschreibt das Bild als extrem scharf, Farbsäume zeigen sich nur am äußersten Rand.3, 2, 4, 7
Pancake-Linsen spiegeln etwas stärker als asphärische Gläser, was PC Gamer in Testbildern auffiel, im Spiel kaum. PCGamesN empfand den Blick je nach Sitz des Polsters als tunnelartig mit weichen, dunkleren Rändern.3, 6, 2
6.8
VerarbeitungBefriedigend
Kompakt wie eine Skibrille wirkt das Headset laut PC Gamer; die Front schließt laut PC Games Hardware nicht ganz dicht ab.3, 4
Verarbeitung6.8
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.6
Kompakt wie eine Skibrille wirkt das Headset laut PC Gamer; die Front schließt laut PC Games Hardware nicht ganz dicht ab.3, 4
Stabilität von Headset und Kopfband
7.7
Zwei getrennt spannbare Bänder halten das Headset laut PC Gamer ruhiger im Gesicht als jedes Vergleichsgerät, ein Oberkopfband fehlt.3, 4
Polster und Dichtlippen
6.3
Das abnehmbare Polster fühlt sich laut PC Games Hardware angenehm an, lässt aber einen Luftzug des Lüfters durch; Pimax legt jeder Bestellung eine überarbeitete Maske bei.4, 6, 1
Qualität von Mechaniken und Verstellungen
6.4
Scharfe Bügelenden an den Lautsprechern bemängeln PC Gamer und PC Games Hardware; zum Nachspannen muss das Band laut PCGamesN erst gelöst werden.3, 4, 6
Robustheit für Transport
5.6
Klein genug für jede Tasche ist das Visier; Kabel, Anschlussbox und Netzteil reisen aber immer mit.2, 5, 6
Anschluss- und Kabelqualität (falls relevant)
7.3
Beidseitig geführt, flexibel und nicht zu dick ist das Kabel laut PC Gamer; die Anschlussbox wird laut PCGamesN im Nacken warm.3, 6
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
6.6
Maske und Nackenband lassen sich laut Pimax leicht tauschen; zwei kleine Lüfter arbeiten dauerhaft im Gehäuse.2, 6, 5
Beim Sichtfeld klaffen Angabe und Messung auseinander: Pimax nennt 110 Grad, PC Gamer kam auf 90 Grad und im breiten Modus auf 98 Grad, Sim Racing Cockpit zitiert eine Messung mit 113 Grad. Stark ist die Überlappung beider Augenbilder von 86 Prozent, die laut PC Gamer die Augen entlastet.7, 3, 5, 4
Tracking, Ausstattung und Preis
Vier Kameras im Gehäuse erfassen Raum und Controller, Basisstationen entfallen. Die SLAM-Version bringt laut Pimax außerdem Handtracking und ein Passthrough mit, das Sim Racing Cockpit als schwarzweiß und grob beschreibt. Den Spielbereich musste PC Gamer nach fast jedem Absetzen neu einrichten.1, 5, 3
Lautsprecher sitzen in den Bügeln und klingen laut PC Games Hardware ordentlich, schirmen aber nicht ab; eine Klinkenbuchse fehlt. Das Kabel führt zu einer Anschlussbox für DisplayPort 1.4a, USB 3.0 und Netzteil, die laut PCGamesN im Nacken spürbar warm wird.4, 1, 6, 5
Pimax nennt im eigenen Shop 2.050,00 Euro vor Steuern und Versand, PC Games Hardware führt 2.439 Euro als Preis der SLAM-Version. Die Variante für Basisstationen kostet weniger, kommt aber ohne Controller, Handtracking und Passthrough. Pimax gibt zwölf Monate Garantie und 14 Tage Rückgaberecht, die Amazon-Listung nennt zwei Jahre.1, 4, 7
Fazit und Kaufempfehlungen
6.8Gesamtwertung
Befriedigend
Die Pimax Dream Air in der SLAM-Version verbindet zwei Micro-OLED-Displays mit 3.840 mal 3.552 Pixeln pro Auge mit einem Gewicht von rund 170 Gramm. PC Gamer nennt Bild und Langzeitkomfort die besten bisher geprüften. Gedämpft wird das Urteil durch das unzuverlässige Controller-Tracking, das gemessen schmale Sichtfeld, die Begrenzung auf 90 Hz und den Preis von fast 2.800 Euro.
Bild und Ton
7.5
Verarbeitung
6.8
Funktionen und Design
6.8
Preis-Leistung
6.1
PROS
Micro-OLED mit echtem Schwarz und hoher Schärfe
Sehr leicht, stundenlang tragbar
Eye-Tracking mit Foveated Rendering
Gutes Mikrofon, keine Basisstationen nötig
CONS
Controller-Tracking unzuverlässig
Gemessenes Sichtfeld nur 90 bis 96 Grad
Kein Platz für Brillen, keine Klinkenbuchse
Sehr teuer, braucht High-End-Rechner
6.8
Funktionen und DesignBefriedigend
Am Kopf-Tracking der vier Kameras fand Sim Racing Cockpit keinen Fehler; laut PCGamesN driftet SLAM etwas stärker als die Variante mit Basisstationen.5, 6, 1
Funktionen und Design6.8
Tracking-Qualität und Stabilität
7
Am Kopf-Tracking der vier Kameras fand Sim Racing Cockpit keinen Fehler; laut PCGamesN driftet SLAM etwas stärker als die Variante mit Basisstationen.5, 6, 1
Controller-Tracking und Haptik
4.8
Uneinheitlich arbeitet das Controller-Tracking laut PC Gamer, besonders über Kopf und nahe am Körper; Sim Racing Cockpit nennt die Controller billig.3, 5, 1
Komfort bei langen Sessions
8.2
Stundenlang ohne Druck trug PC Gamer das Headset; PC Games Hardware störten die Bügelenden über den Ohren.3, 4, 6
Gewichtsverteilung
9.3
Rund 170 Gramm nennt Pimax für das Visier, 280 Gramm zeigte die Waage von PC Gamer mit Kabelansatz; das beidseitige Kabel verhindert Zug zur Seite.2, 3, 5, 7
IPD-Einstellung
8.6
Motorisch und automatisch stellt das Headset den Augenabstand laut Sim Racing Cockpit von 58 bis 72 mm ein; PC Games Hardware gab den Wert von Hand ein.5, 6, 4
Standalone- oder PCVR-Betrieb
5.2
Ausschließlich am PC per DisplayPort nutzbar, einen Standalone-Modus gibt es nicht.1, 2
Latenz und Performance
6.6
DisplayPort überträgt unkomprimiert; in nativer Auflösung kam bei PC Gamer selbst eine RTX 5080 an Grenzen, eine RTX 3080 schaffte bei PC Games Hardware in Half-Life: Alyx 60 Bilder pro Sekunde.2, 3, 4, 1
Mikrofon
8.1
Gut und klar klingt das Mikrofon laut PC Games Hardware, deutlich besser als bei der Crystal Super.4
Konnektivität
5.1
Pflicht sind DisplayPort 1.4a und USB 3.0; eine Klinkenbuchse fehlt, gespielt wird ausschließlich am Kabel.1, 2, 4
Guardian- und Sicherheitsfunktionen
5.3
Den Spielbereich verliert das Headset laut PC Gamer nach fast jedem Absetzen.3
Setup und Bedienlogik
6.4
Pimax Play ist laut PC Gamer schlicht und leicht zu bedienen, erklärt die vielen Leistungsoptionen aber schlecht; PC Games Hardware sah seltene Abstürze.3, 4, 2
Die Pimax Dream Air liefert das derzeit wohl beste Bild in einem PC-VR-Headset und trägt sich dabei leichter als jede andere Brille der Klasse. Gedämpft wird das Urteil durch das unzuverlässige Controller-Tracking, das gemessen schmale Sichtfeld, die Begrenzung auf 90 Hz und den Preis von fast 2.800 Euro bei Amazon.3, 4, 7, 6, 2
Platz für die Brille und ein tauschbares Optikmodul bietet die Pimax Crystal Super, die dafür rund ein Kilogramm wiegt; weit günstiger ist die Pimax Crystal Light mit 120 Hz. Für bewegungsintensive Spiele und Mixed Reality ist die Meta Quest 3 mit ihrem präziseren Controller-Tracking die bessere Wahl.6
Unsere Einordnung beruht auf den Angaben von Pimax und auf vier Berichten: PC Gamer und Sim Racing Cockpit prüften die SLAM-Version, PC Games Hardware und PCGamesN die Variante für Basisstationen mit gleicher Optik. Aussagen zu Controllern, Passthrough und Kamera-Tracking stützen sich deshalb auf die beiden SLAM-Berichte. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 34 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.1
Preis-LeistungBefriedigend
Für 2.793,00 Euro bei Amazon gibt es das laut PC Gamer beste Bild, aber ein Controller-Tracking unter dem Niveau weit günstigerer Headsets.7, 3, 6
Preis-Leistung6.1
Bild- und Tracking-Leistung im Verhältnis zum Preis
5.9
Für 2.793,00 Euro bei Amazon gibt es das laut PC Gamer beste Bild, aber ein Controller-Tracking unter dem Niveau weit günstigerer Headsets.7, 3, 6
Controller-Qualität und Funktionsumfang
5.4
Zwei per USB-C ladbare Controller liegen bei; PC Gamer nennt sie mittelmäßig, das Handtracking ließ sich dort nicht einschalten.3, 5, 1
Zubehör- und Folgekosten
4.3
Hinzu kommen ein High-End-Rechner und für Brillenträger Korrekturgläser; Basisstationen braucht die SLAM-Version nicht.1, 4, 5
Update- und Support-Perspektive
6.7
Laufend pflegt Pimax die Software nach, die Augen-Kalibrierung kam laut PC Games Hardware per Update; jeder Bestellung liegt die überarbeitete Maske bei.4, 1
Plattform- und Content-Angebot im Preisbereich
7.9
SteamVR, OpenXR und OpenVR laufen über Pimax Play.2, 5, 7
Garantie und Service
6.8
Pimax gibt zwölf Monate Garantie und 14 Tage Rückgaberecht, die Amazon-Listung des Pimax Official Store nennt zwei Jahre.1, 7
Preis zu Alternativen in ähnlicher Preislage
5.4
Mehr Sichtfeld für weniger Geld bietet laut PC Gamer die Crystal Super mit QLED; PCGamesN verweist auf die Crystal Light.3, 6
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Lautsprecher in den Bügeln, Mikrofon; keine Klinkenbuchse
Audioausgabe
integrierte Lautsprecher
Auflösung pro Auge
3840 Pixel
Augenabstand
58 bis 72 mm, motorisch
Betriebsart
PC-gebunden
Bildwiederholrate
90 Hz
Brillenträger
Kein Platz für Brillen; Rahmen für Korrekturgläser liegen bei
Controller
Zwei Controller mit Trackingring, per USB-C ladbar
Controller-Typ
bewegungsbasiert
DPI
3389 PPI
Display
Zwei Micro-OLED-Panels von Sony mit je 1,35 Zoll und 3.840 x 3.552 Pixeln
Displaydiagonale
1,35 Zoll
Displaytyp
Micro-OLED
Garantie
Zwölf Monate laut Pimax, zwei Jahre laut Amazon-Listung
Kabellänge
5 m
Komfortmerkmal
Kopfgurt verstellbar
Linsen
Pancake-Linsen mit konkavem Frontelement (ConcaveView)
Linsenart
Pancake
Modell
Pimax Dream Air, SLAM-Version mit zwei Controllern, Weiß, im Handel seit 2026
PC-Anforderungen
Mindestens RTX 2070, empfohlen RTX 3080, höchste Stufe ab RTX 4070 Ti mit 32 GB RAM
Passthrough
Schwarzweiß
Passthrough-Farbmodus
monochrom
Refresh-Rate
90 Hz
Sensorik
Eye-Tracking
Sichtfeld
110°
Tracking
Inside-Out mit vier Kameras, Eye-Tracking mit 120 Hz, Handtracking
Tracking-Methode
Inside-Out
Bild und Ton7.5
Auflösung und Schärfeeindruck
9.6
Mit 3.840 x 3.552 Pixeln pro Auge und über 50 PPD nennt PC Gamer das Bild gestochen scharf; ein Pixelraster ist laut PC Games Hardware nicht zu sehen.3, 4, 2, 7
Linsenqualität und Sweet Spot
7.9
Pancake-Linsen mit konkavem Frontelement bilden laut PC Games Hardware nahezu fehlerfrei ab; PCGamesN sah je nach Polstersitz weiche, dunklere Ränder.4, 6, 2
Sichtfeld
6.9
Pimax nennt 110 Grad, gemessen wurden 96 Grad bei PC Games Hardware und 90 Grad bei PC Gamer; ein breiter Modus hebt den Wert auf 98 Grad.7, 5, 4, 3
Kontrast und Schwarzwert
9.7
Micro-OLED schaltet jeden Pixel einzeln ab; PC Gamer lobt den Kontrast in dunklen Szenen, PCGamesN das tiefe Schwarz.3, 6, 2
Farbdarstellung
9.2
Kräftige Farben mit nur minimalen Helligkeitseinbußen bescheinigt PC Games Hardware den Sony-Panels.4, 6
God Rays und Glare
7.4
Etwas mehr Glare als asphärische Gläser zeigen die Pancake-Linsen laut PC Gamer, im Spiel kaum.3, 2
Bildwiederholrate
7.1
Wählbar sind nur 72 und 90 Hz; für schnelle Spiele bieten andere Headsets 120 Hz.5, 4, 7
Audioqualität und Motion Clarity
6.4
Lautsprecher in den Bügeln klingen laut PC Games Hardware ordentlich, laut PCGamesN ohne Tiefbass; sie schirmen nicht ab, eine Klinkenbuchse fehlt.4, 6
Passthrough-Qualität bei Mixed-Reality-Features
3.1
Das Passthrough der SLAM-Version beschreibt Sim Racing Cockpit als schwarzweiß und niedrig aufgelöst; Mixed Reality verneint der Detailblock der Amazon-Listung.5, 7, 1
Verarbeitung6.8
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.6
Kompakt wie eine Skibrille wirkt das Headset laut PC Gamer; die Front schließt laut PC Games Hardware nicht ganz dicht ab.3, 4
Stabilität von Headset und Kopfband
7.7
Zwei getrennt spannbare Bänder halten das Headset laut PC Gamer ruhiger im Gesicht als jedes Vergleichsgerät, ein Oberkopfband fehlt.3, 4
Polster und Dichtlippen
6.3
Das abnehmbare Polster fühlt sich laut PC Games Hardware angenehm an, lässt aber einen Luftzug des Lüfters durch; Pimax legt jeder Bestellung eine überarbeitete Maske bei.4, 6, 1
Qualität von Mechaniken und Verstellungen
6.4
Scharfe Bügelenden an den Lautsprechern bemängeln PC Gamer und PC Games Hardware; zum Nachspannen muss das Band laut PCGamesN erst gelöst werden.3, 4, 6
Robustheit für Transport
5.6
Klein genug für jede Tasche ist das Visier; Kabel, Anschlussbox und Netzteil reisen aber immer mit.2, 5, 6
Anschluss- und Kabelqualität (falls relevant)
7.3
Beidseitig geführt, flexibel und nicht zu dick ist das Kabel laut PC Gamer; die Anschlussbox wird laut PCGamesN im Nacken warm.3, 6
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
6.6
Maske und Nackenband lassen sich laut Pimax leicht tauschen; zwei kleine Lüfter arbeiten dauerhaft im Gehäuse.2, 6, 5
Funktionen und Design6.8
Tracking-Qualität und Stabilität
7
Am Kopf-Tracking der vier Kameras fand Sim Racing Cockpit keinen Fehler; laut PCGamesN driftet SLAM etwas stärker als die Variante mit Basisstationen.5, 6, 1
Controller-Tracking und Haptik
4.8
Uneinheitlich arbeitet das Controller-Tracking laut PC Gamer, besonders über Kopf und nahe am Körper; Sim Racing Cockpit nennt die Controller billig.3, 5, 1
Komfort bei langen Sessions
8.2
Stundenlang ohne Druck trug PC Gamer das Headset; PC Games Hardware störten die Bügelenden über den Ohren.3, 4, 6
Gewichtsverteilung
9.3
Rund 170 Gramm nennt Pimax für das Visier, 280 Gramm zeigte die Waage von PC Gamer mit Kabelansatz; das beidseitige Kabel verhindert Zug zur Seite.2, 3, 5, 7
IPD-Einstellung
8.6
Motorisch und automatisch stellt das Headset den Augenabstand laut Sim Racing Cockpit von 58 bis 72 mm ein; PC Games Hardware gab den Wert von Hand ein.5, 6, 4
Standalone- oder PCVR-Betrieb
5.2
Ausschließlich am PC per DisplayPort nutzbar, einen Standalone-Modus gibt es nicht.1, 2
Latenz und Performance
6.6
DisplayPort überträgt unkomprimiert; in nativer Auflösung kam bei PC Gamer selbst eine RTX 5080 an Grenzen, eine RTX 3080 schaffte bei PC Games Hardware in Half-Life: Alyx 60 Bilder pro Sekunde.2, 3, 4, 1
Mikrofon
8.1
Gut und klar klingt das Mikrofon laut PC Games Hardware, deutlich besser als bei der Crystal Super.4
Konnektivität
5.1
Pflicht sind DisplayPort 1.4a und USB 3.0; eine Klinkenbuchse fehlt, gespielt wird ausschließlich am Kabel.1, 2, 4
Guardian- und Sicherheitsfunktionen
5.3
Den Spielbereich verliert das Headset laut PC Gamer nach fast jedem Absetzen.3
Setup und Bedienlogik
6.4
Pimax Play ist laut PC Gamer schlicht und leicht zu bedienen, erklärt die vielen Leistungsoptionen aber schlecht; PC Games Hardware sah seltene Abstürze.3, 4, 2
Preis-Leistung6.1
Bild- und Tracking-Leistung im Verhältnis zum Preis
5.9
Für 2.793,00 Euro bei Amazon gibt es das laut PC Gamer beste Bild, aber ein Controller-Tracking unter dem Niveau weit günstigerer Headsets.7, 3, 6
Controller-Qualität und Funktionsumfang
5.4
Zwei per USB-C ladbare Controller liegen bei; PC Gamer nennt sie mittelmäßig, das Handtracking ließ sich dort nicht einschalten.3, 5, 1
Zubehör- und Folgekosten
4.3
Hinzu kommen ein High-End-Rechner und für Brillenträger Korrekturgläser; Basisstationen braucht die SLAM-Version nicht.1, 4, 5
Update- und Support-Perspektive
6.7
Laufend pflegt Pimax die Software nach, die Augen-Kalibrierung kam laut PC Games Hardware per Update; jeder Bestellung liegt die überarbeitete Maske bei.4, 1
Plattform- und Content-Angebot im Preisbereich
7.9
SteamVR, OpenXR und OpenVR laufen über Pimax Play.2, 5, 7
Garantie und Service
6.8
Pimax gibt zwölf Monate Garantie und 14 Tage Rückgaberecht, die Amazon-Listung des Pimax Official Store nennt zwei Jahre.1, 7
Preis zu Alternativen in ähnlicher Preislage
5.4
Mehr Sichtfeld für weniger Geld bietet laut PC Gamer die Crystal Super mit QLED; PCGamesN verweist auf die Crystal Light.3, 6
Zusammenfassung
1
Zwei Sony-Micro-OLED-Panels mit 3.840 x 3.552 Pixeln pro Auge, Pancake-Linsen, 72 oder 90 Hz.
2
Rund 170 Gramm laut Pimax, 280 Gramm mit Kabelansatz auf der Waage von PC Gamer.
3
SLAM-Version mit vier Kameras, zwei Controllern, Eye-Tracking, Handtracking und schwarzweißem Passthrough; keine Basisstationen nötig.
4
Sichtfeld 110 Grad laut Pimax, gemessen 90 bis 96 Grad; Controller-Tracking laut PC Gamer unzuverlässig.
★
Bei Amazon 2.793,00 Euro (Stand 12.10.2026); PC Games Hardware vergibt 1,80, PC Gamer 75 von 100.
Fachkommentar
Die Pimax Dream Air empfehle ich Spielern, die vor allem im Cockpit oder Rennsitz sitzen und einen Rechner der Oberklasse besitzen: Schärfe, Schwarzwert und Tragekomfort sind laut PC Gamer derzeit unerreicht, und das Headset bleibt auch nach Stunden bequem. Abraten würde ich bei Spielen mit viel Handarbeit, denn das Controller-Tracking hält mit der Optik nicht mit. Wer Controller-Spiele und Mixed Reality sucht, ist mit der Meta Quest 3 für einen Bruchteil des Preises besser bedient.