GoPro MAX2 im Review: 8K-360-Kamera mit tauschbaren Linsen
28. September 2026
Die GoPro MAX2 kam am 30. September 2025 als Nachfolgerin der GoPro MAX auf den Markt: eine 360-Grad-Kamera mit zwei Objektiven, die rundum in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde filmt und im Einzelobjektivmodus wie eine klassische Action-Cam arbeitet. GoPro nannte zum Start 519,99 Euro, bei Amazon kostete sie am 28. September 2026 297 Euro über einen Drittanbieter. Stand: 2026-09-28[1][6][7]
Amazon Preis aktualisiert am: 13. Oktober 2026 01:37
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Geeignet für 360-Grad-Videos bei Tag
Wer bei Sport, Reisen oder Fahrten alles rundum aufnehmen und den Bildausschnitt erst später wählen möchte, ist mit der MAX2 gut bedient. Bei Tageslicht liefert sie laut dkamera sehr scharfe 8K-Aufnahmen mit guter Detailzeichnung, videoaktiv bewertet Tageslichtbild, Stabilisierung und Ton jeweils mit sehr gut. In der Quik-App wird aus dem Rundumvideo ein normaler Clip, den Selfie-Stick rechnet die Kamera heraus.[2][3][4]
Die Frontlinsen aus gehärtetem optischem Glas lassen sich von Hand und ohne Kalibrierung tauschen, ein Kratzer nach einem Sturz ist damit kein Werkstattfall. Klappbare Halterungsfinger, ein 1/4-20-Gewinde und der Anschluss für die magnetische Schnellhalterung decken die üblichen Befestigungen ab.[1][2]
7.3
BildqualitätGut
Bei Tageslicht liefert 8K laut dkamera sehr scharfe Aufnahmen mit guter Detailzeichnung, bei 5,6K und 4K sinkt der Detailgrad deutlich.[4][3]
Bildqualität7.3
Schärfe und Detailgrad
9.1
Bei Tageslicht liefert 8K laut dkamera sehr scharfe Aufnahmen mit guter Detailzeichnung, bei 5,6K und 4K sinkt der Detailgrad deutlich.[4][3]
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
7.6
Das Tageslichtbild bewertet videoaktiv mit sehr gut, 10 Bit Farbtiefe und das Log-Profil lassen Reserven für kontrastreiche Szenen.[1][2][3]
Low-Light-Leistung
4.9
Bei wenig Licht erreicht die MAX2 laut videoaktiv nur befriedigend, über ISO 800 ist das Bild kaum professionell nutzbar.[3]
Farbwiedergabe und Weißabgleich
8.1
Farben lassen sich dank 10 Bit Farbtiefe in 8K gut nachbearbeiten, das Tageslichtbild bewertet videoaktiv mit sehr gut.[1][3]
Bildrauschen
5.6
Nachts steigt das Bildrauschen laut dkamera schnell an, die Aufnahmen bleiben dunkel und die Konkurrenz rauscht sichtbar weniger.[4]
Verzerrung und Korrektur
8
Den Selfie-Stick rechnet die MAX2 aus dem 360-Grad-Bild heraus, für Fotos gibt es zusätzlich das Bildfeld Linear ohne Fischaugeneffekt.[2]
Qualität der Videomodi und Codecs
8.5
8K30 in 10 Bit, 5,6K60, 4K100 und ein Log-Profil mit LUT decken viele Ansprüche ab, im Standard zeichnet die MAX2 mit 120 Mbit/s in H.265 auf.[1][2][3]
Fotomodus-Qualität
6.6
360-Grad-Fotos haben 29 Megapixel, Einzelobjektivfotos 12 Megapixel; dkamera sieht die Fotoqualität als Schwachpunkt.[1][4]
GoPro MAX2 gegen DJI Osmo Action 5 Pro im Direktvergleich
Für lange Aufnahmen am Stück und für Szenen bei wenig Licht ist die MAX2 schwach. dkamera maß in 8K30 ohne Luftzug bei 20 Grad nur 30 Minuten, bis die Kamera wegen Hitze stoppte; heise berichtet von einer Abschaltung nach 25 Minuten bei Raumtemperatur. Bei Nacht steigt das Rauschen schnell, videoaktiv sieht bei ISO 800 das nutzbare Maximum.[3][4][6]
Zwei 1/2,3-Zoll-Sensoren mit Blende f/1,8 nehmen 360-Grad-Video mit bis zu 7680 x 3840 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde auf, in 10 Bit Farbtiefe. Für Zeitlupen gibt es 5,6K mit 60 und 4K mit 100 Bildern pro Sekunde.
Im Einzelobjektivmodus filmt die MAX2 in 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde und dem Bildfeld Max HyperView. 360-Grad-Fotos haben 29 Megapixel, Einzelobjektivfotos laut dkamera 12 Megapixel. Ein Log-Profil mit mitgelieferter LUT ist im Menü wählbar, bis zu 300 Mbit/s schaltet GoPro Labs frei; im Standard liegt die Datenrate laut videoaktiv bei 120 Mbit/s mit H.265.[1][2][3][4]
Bei Tageslicht bewertet videoaktiv die Bildqualität mit sehr gut und vergibt 32,2 von 44 Punkten. Bei 5,6K gehen feine Details verloren, 4K fällt laut dkamera deutlich ab. Im Dunkeln wirken die Aufnahmen vergleichsweise dunkel und verrauscht, die Konkurrenz schneidet dort sichtbar besser ab. Die Fotoqualität sieht dkamera als Schwachpunkt.[3][4]
7.4
VerarbeitungGut
Das Gehäuse aus einem Kunststoff-Gummi-Mix mit Kühlrippen ist auf den rauen Außeneinsatz ausgelegt.[5][3]
Verarbeitung7.4
Gehäusequalität und Robustheit
7.9
Das Gehäuse aus einem Kunststoff-Gummi-Mix mit Kühlrippen ist auf den rauen Außeneinsatz ausgelegt.[5][3]
Dichtungen und Wasserschutz
7.2
Bis 5 m ist die MAX2 wasserdicht, allerdings nur mit geschlossener und verriegelter Klappe; zum Tauchen reicht das nicht.[1][2]
Tasten und Bedienung
7.8
Auslöser und Modustaste sind klar getrennt, dazu kommen Sprachbefehle zum Starten und Stoppen.[2]
Display und Abdeckung
7.2
Der 1,82 Zoll große Touchscreen ist für Nässe ausgelegt, seine geringe Auflösung kritisiert dkamera.[5][2]
Klappen und Akkufach
7.3
Akku und microSD-Karte sitzen hinter einer abnehmbaren Klappe mit Verriegelung, geöffnet ist die Kamera nicht wasserdicht.[2]
Qualität von Mounts und Halterungen
9.2
Klappbare Halterungsfinger, ein 1/4-20-Gewinde und der Anschluss für die magnetische Schnellhalterung sind eingebaut.[1][2]
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
4.4
Ohne Luftzug stoppte die MAX2 bei 20 Grad nach 30 Minuten 8K30, heise meldet eine Abschaltung nach 25 Minuten bei Raumtemperatur.[4][6]
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
8.4
Die Frontlinsen aus gehärtetem Glas lassen sich von Hand ohne Kalibrierung tauschen, die empfindlichste Stelle ist damit ersetzbar.[1]
Hitze, Akku und Laden
Der wechselbare Enduro-Akku mit 1960 mAh ist für Kälte ausgelegt, die Betriebstemperatur gibt GoPro mit minus 10 bis 35 Grad Celsius an; wird es wärmer, schaltet die Kamera ab. Mit zusätzlicher Kühlung hielt die MAX2 bei dkamera 61 Minuten in 8K30 und 57 Minuten in 5,6K60. Ohne Luftzug war bei 20 Grad nach 30 Minuten (8K30) beziehungsweise 17 Minuten (5,6K60) Schluss. videoaktiv kam auf rund 50 Minuten, heise auf etwa 80 Minuten in höchster Auflösung.[2][3][4][6]
Geladen wird über USB-C: Mit einem 15-Watt-Netzteil dauert eine volle Ladung laut GoPro etwa 1,5 Stunden. dkamera maß 86 Minuten, 80 Prozent waren nach 59 Minuten erreicht.[2][4]
Bedienung, Ton und Halterung
Bedient wird die MAX2 über Auslöser, Modustaste und einen 1,82 Zoll großen Touchscreen auf der Rückseite, dessen geringe Auflösung dkamera kritisiert. Sprachsteuerung, QuikCapture zum Starten mit einem Tastendruck, GPS für Standortdaten und die Timecode-Synchronisierung für mehrere Kameras sind an Bord. Die Quik-App verbindet sich standardmäßig über 5-GHz-WLAN.[2][5]
Sechs Mikrofone zeichnen Stereo- und 360-Grad-Ton mit Windgeräuschreduzierung auf, videoaktiv bewertet den Ton mit 6,5 von 7 Punkten. Bluetooth-Mikrofone und kabellose Ohrhörer lassen sich koppeln. Wasserdicht ist die Kamera bis 5 m, allerdings nur mit geschlossener und verriegelter Klappe. Mit 64 x 69,7 x 48,7 mm und 195 g samt Akku bleibt sie kompakt.[1][2][3][6]
7.9
Funktionen und DesignGut
Max HyperSmooth und die 360-Grad-Horizontsperre halten das Bild ruhig, videoaktiv bewertet die Stabilisierung mit sehr gut.[1][3]
Funktionen und Design7.9
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
8.8
Max HyperSmooth und die 360-Grad-Horizontsperre halten das Bild ruhig, videoaktiv bewertet die Stabilisierung mit sehr gut.[1][3]
Bildwinkel und Zuschnitt
9.1
Den Ausschnitt wählt man später in der App aus dem Rundumbild, im Einzelobjektivmodus bietet Max HyperView das höchste und breiteste Bildfeld einer GoPro.[1][2]
Framerates und Zeitlupen
7.5
5,6K mit 60 und 4K mit 100 Bildern pro Sekunde erlauben zwei- und dreifache Zeitlupe, 8K gibt es nur mit bis zu 30 Bildern.[1][3]
Bedienlogik und Quick-Capture
8.2
QuikCapture startet die Aufnahme aus dem ausgeschalteten Zustand mit einem Druck auf den Auslöser, Sprachsteuerung ergänzt das.[2]
Touchscreen und Menüführung
7.4
Voreinstellungen wählt man per Wischen auf dem Touchscreen, eigene Presets lassen sich speichern.[2]
App-Anbindung und Übertragung
7.5
Die Quik-App verbindet sich per 5-GHz-WLAN und Bluetooth, spielt Updates ein und schneidet die 360-Grad-Videos zu.[2]
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
8.1
GPS versieht Aufnahmen mit Standortdaten, die Timecode-Synchronisierung hilft beim Dreh mit mehreren Kameras.[2]
Audio-Optionen und Mikroanschluss
8.6
Sechs Mikrofone mit Windgeräuschreduzierung erreichen bei videoaktiv 6,5 von 7 Punkten, Bluetooth-Mikrofone lassen sich koppeln.[1][3]
Akkulaufzeit und Laden per USB
5.3
Je nach Modus und Kühlung hielt der 1960-mAh-Akku 50 bis 80 Minuten, eine volle Ladung dauerte bei dkamera 86 Minuten.[3][4][6]
Größe und Befestigungssysteme
8
Mit 64 x 69,7 x 48,7 mm und 195 g samt Akku ist die MAX2 kompakt genug für Helm und Lenker.[6][5]
Preis und Lieferumfang
GoPro nannte zum Marktstart 519,99 Euro. Bei Amazon kostete die MAX2 am 28. September 2026 297 Euro, verkauft von einem Drittanbieter, bei 4,2 von 5 Sternen aus 90 Bewertungen; das Angebot nennt zwei Jahre Garantie. Zum Lieferumfang gehören laut dkamera Akku, Halterungsschnalle, Klebehalterung, Schraube, USB-C-Kabel, Schutzdeckel und Mikrofasertuch. Eine microSD-Karte der Klassen A2 und V30 muss dazugekauft werden.[2][5][6][7]
Fazit und Kaufempfehlungen
7.6Gesamtwertung
Gut
Die GoPro MAX2 filmt rundum in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde und 10 Bit, stabilisiert sehr gut und nimmt mit sechs Mikrofonen starken Ton auf. Die Linsen lassen sich von Hand tauschen, Halterungsfinger und Stativgewinde sind eingebaut. Bei wenig Licht rauscht das Bild stark, lange Clips ohne Luftzug enden nach 25 bis 30 Minuten wegen Hitze.
Die GoPro MAX2 ist eine 360-Grad-Kamera mit sehr scharfen 8K-Videos bei Tag, sehr guter Stabilisierung, starkem Ton, tauschbaren Linsen und dem gewohnten GoPro-Halterungssystem; für rund 300 Euro ist das ein gutes Angebot. Gedämpft wird das Urteil durch schwache Nachtaufnahmen, Hitzeabschaltungen bei langen Clips ohne Luftzug und eine Akkulaufzeit von etwa einer Stunde.[3][4][6][7]
Amazon Preis aktualisiert am: 13. Oktober 2026 01:37
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7.9
Preis-LeistungGut
Basiswert 7.4→aktuell 7.9
Für 297 Euro bei Amazon statt 519,99 Euro UVP gibt es sehr scharfe 8K-360-Videos und sehr gute Stabilisierung; videoaktiv bewertet Preis und Leistung mit sehr gut.[3][6][7]
Preis-LeistungBasiswert 7.4→aktuell 7.9
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 13% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.4 auf 7.9 angehoben.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
8.5
Für 297 Euro bei Amazon statt 519,99 Euro UVP gibt es sehr scharfe 8K-360-Videos und sehr gute Stabilisierung; videoaktiv bewertet Preis und Leistung mit sehr gut.[3][6][7]
Lieferumfang und Mount-Zubehör
6.9
Akku, Halterungsschnalle, Klebehalterung, Schraube, USB-C-Kabel, Schutzdeckel und Tuch liegen bei, Selfie-Stick und Speicherkarte fehlen.[5]
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
6.1
Nötig ist eine microSD-Karte mit A2 und V30, die großen 8K-Dateien füllen sie schnell; als Ersatz sieht GoPro nur eigene Enduro-Akkus vor.[2]
App und Software-Mehrwert
7.9
Die Quik-App schneidet 360-Grad-Videos zu, der GoPro Player stabilisiert und exportiert am Rechner, für Premiere Pro gibt es ein Plugin.[3]
Garantie und Service
7.1
Zwei Jahre Garantie nennt das Amazon-Angebot, fremde Akkus lassen sie laut GoPro erlöschen.[7][2]
Alternativen in ähnlicher Preislage
7.6
Nachts rauscht die Konkurrenz laut dkamera weniger; mit größeren Sensoren treten die Insta360 X5 und die DJI Osmo 360 an.[4]
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage der Einordnung sind die Produktseite und das Handbuch von GoPro, die Praxisberichte von videoaktiv und dkamera, die von Photografix zusammengefassten heise-Befunde und das Amazon-Angebot. Eigene Messungen liegen nicht vor. Alle 32 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Andreas ist unser Foto- und Video-Spezialist bei 1aus3.net. Er hat Digitaltechnik studiert und erstellt alle Inhalte rund um Foto und Video. Neben Technik ist Musik seine große Leidenschaft.
Bei Tageslicht liefert 8K laut dkamera sehr scharfe Aufnahmen mit guter Detailzeichnung, bei 5,6K und 4K sinkt der Detailgrad deutlich.[4][3]
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
7.6
Das Tageslichtbild bewertet videoaktiv mit sehr gut, 10 Bit Farbtiefe und das Log-Profil lassen Reserven für kontrastreiche Szenen.[1][2][3]
Low-Light-Leistung
4.9
Bei wenig Licht erreicht die MAX2 laut videoaktiv nur befriedigend, über ISO 800 ist das Bild kaum professionell nutzbar.[3]
Farbwiedergabe und Weißabgleich
8.1
Farben lassen sich dank 10 Bit Farbtiefe in 8K gut nachbearbeiten, das Tageslichtbild bewertet videoaktiv mit sehr gut.[1][3]
Bildrauschen
5.6
Nachts steigt das Bildrauschen laut dkamera schnell an, die Aufnahmen bleiben dunkel und die Konkurrenz rauscht sichtbar weniger.[4]
Verzerrung und Korrektur
8
Den Selfie-Stick rechnet die MAX2 aus dem 360-Grad-Bild heraus, für Fotos gibt es zusätzlich das Bildfeld Linear ohne Fischaugeneffekt.[2]
Qualität der Videomodi und Codecs
8.5
8K30 in 10 Bit, 5,6K60, 4K100 und ein Log-Profil mit LUT decken viele Ansprüche ab, im Standard zeichnet die MAX2 mit 120 Mbit/s in H.265 auf.[1][2][3]
Fotomodus-Qualität
6.6
360-Grad-Fotos haben 29 Megapixel, Einzelobjektivfotos 12 Megapixel; dkamera sieht die Fotoqualität als Schwachpunkt.[1][4]
Verarbeitung7.4
Gehäusequalität und Robustheit
7.9
Das Gehäuse aus einem Kunststoff-Gummi-Mix mit Kühlrippen ist auf den rauen Außeneinsatz ausgelegt.[5][3]
Dichtungen und Wasserschutz
7.2
Bis 5 m ist die MAX2 wasserdicht, allerdings nur mit geschlossener und verriegelter Klappe; zum Tauchen reicht das nicht.[1][2]
Tasten und Bedienung
7.8
Auslöser und Modustaste sind klar getrennt, dazu kommen Sprachbefehle zum Starten und Stoppen.[2]
Display und Abdeckung
7.2
Der 1,82 Zoll große Touchscreen ist für Nässe ausgelegt, seine geringe Auflösung kritisiert dkamera.[5][2]
Klappen und Akkufach
7.3
Akku und microSD-Karte sitzen hinter einer abnehmbaren Klappe mit Verriegelung, geöffnet ist die Kamera nicht wasserdicht.[2]
Qualität von Mounts und Halterungen
9.2
Klappbare Halterungsfinger, ein 1/4-20-Gewinde und der Anschluss für die magnetische Schnellhalterung sind eingebaut.[1][2]
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
4.4
Ohne Luftzug stoppte die MAX2 bei 20 Grad nach 30 Minuten 8K30, heise meldet eine Abschaltung nach 25 Minuten bei Raumtemperatur.[4][6]
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
8.4
Die Frontlinsen aus gehärtetem Glas lassen sich von Hand ohne Kalibrierung tauschen, die empfindlichste Stelle ist damit ersetzbar.[1]
Funktionen und Design7.9
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
8.8
Max HyperSmooth und die 360-Grad-Horizontsperre halten das Bild ruhig, videoaktiv bewertet die Stabilisierung mit sehr gut.[1][3]
Bildwinkel und Zuschnitt
9.1
Den Ausschnitt wählt man später in der App aus dem Rundumbild, im Einzelobjektivmodus bietet Max HyperView das höchste und breiteste Bildfeld einer GoPro.[1][2]
Framerates und Zeitlupen
7.5
5,6K mit 60 und 4K mit 100 Bildern pro Sekunde erlauben zwei- und dreifache Zeitlupe, 8K gibt es nur mit bis zu 30 Bildern.[1][3]
Bedienlogik und Quick-Capture
8.2
QuikCapture startet die Aufnahme aus dem ausgeschalteten Zustand mit einem Druck auf den Auslöser, Sprachsteuerung ergänzt das.[2]
Touchscreen und Menüführung
7.4
Voreinstellungen wählt man per Wischen auf dem Touchscreen, eigene Presets lassen sich speichern.[2]
App-Anbindung und Übertragung
7.5
Die Quik-App verbindet sich per 5-GHz-WLAN und Bluetooth, spielt Updates ein und schneidet die 360-Grad-Videos zu.[2]
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
8.1
GPS versieht Aufnahmen mit Standortdaten, die Timecode-Synchronisierung hilft beim Dreh mit mehreren Kameras.[2]
Audio-Optionen und Mikroanschluss
8.6
Sechs Mikrofone mit Windgeräuschreduzierung erreichen bei videoaktiv 6,5 von 7 Punkten, Bluetooth-Mikrofone lassen sich koppeln.[1][3]
Akkulaufzeit und Laden per USB
5.3
Je nach Modus und Kühlung hielt der 1960-mAh-Akku 50 bis 80 Minuten, eine volle Ladung dauerte bei dkamera 86 Minuten.[3][4][6]
Größe und Befestigungssysteme
8
Mit 64 x 69,7 x 48,7 mm und 195 g samt Akku ist die MAX2 kompakt genug für Helm und Lenker.[6][5]
Preis-LeistungBasiswert 7.4→aktuell 7.9
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 13% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.4 auf 7.9 angehoben.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
8.5
Für 297 Euro bei Amazon statt 519,99 Euro UVP gibt es sehr scharfe 8K-360-Videos und sehr gute Stabilisierung; videoaktiv bewertet Preis und Leistung mit sehr gut.[3][6][7]
Lieferumfang und Mount-Zubehör
6.9
Akku, Halterungsschnalle, Klebehalterung, Schraube, USB-C-Kabel, Schutzdeckel und Tuch liegen bei, Selfie-Stick und Speicherkarte fehlen.[5]
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
6.1
Nötig ist eine microSD-Karte mit A2 und V30, die großen 8K-Dateien füllen sie schnell; als Ersatz sieht GoPro nur eigene Enduro-Akkus vor.[2]
App und Software-Mehrwert
7.9
Die Quik-App schneidet 360-Grad-Videos zu, der GoPro Player stabilisiert und exportiert am Rechner, für Premiere Pro gibt es ein Plugin.[3]
Garantie und Service
7.1
Zwei Jahre Garantie nennt das Amazon-Angebot, fremde Akkus lassen sie laut GoPro erlöschen.[7][2]
Alternativen in ähnlicher Preislage
7.6
Nachts rauscht die Konkurrenz laut dkamera weniger; mit größeren Sensoren treten die Insta360 X5 und die DJI Osmo 360 an.[4]
Zusammenfassung
Die GoPro MAX2 filmt rundum in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde und 10 Bit, stabilisiert sehr gut und nimmt mit sechs Mikrofonen starken Ton auf. Die Linsen lassen sich von Hand tauschen, Halterungsfinger und Stativgewinde sind eingebaut. Bei wenig Licht rauscht das Bild stark, lange Clips ohne Luftzug enden nach 25 bis 30 Minuten wegen Hitze.
Fachkommentar
GoPro MAX2 im Review: 8K-360-Kamera mit tauschbaren Linsen
Die GoPro MAX2 filmt rundum in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde und 10 Bit, stabilisiert sehr gut und nimmt mit sechs Mikrofonen starken Ton auf. Die Linsen lassen sich von Hand tauschen, Halterungsfinger und Stativgewinde sind eingebaut. Bei wenig Licht rauscht das Bild stark, lange Clips ohne Luftzug enden nach 25 bis 30 Minuten wegen Hitze.