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Corsair Nightsword v2 Wireless SD: Daumenauflage mit Stream Deck
2. Oktober 2026
Zusätzliche Befehle auf einer Gaming-Maus sind besonders nützlich, wenn neben dem Spiel auch Aufnahmen, Programme oder wiederkehrende Arbeitsschritte gesteuert werden sollen. Die Corsair Nightsword v2 Wireless SD setzt dafür auf eine große Rechtshandform mit Daumenauflage und direkter Stream-Deck-Anbindung. Ihre Bedienung verlangt etwas Eingewöhnung, eröffnet danach aber mehr Möglichkeiten als eine Maus mit wenigen Grundtasten. Gerade beim Wechsel zwischen mehreren Programmen bleiben dadurch zusätzliche Befehle direkt erreichbar.10
Das 2026 erschienene Modell kombiniert diesen Ansatz mit 8.000-Hz-Funk, Bluetooth und optischen Hauptschaltern. Dieser Beitrag ordnet Handpassung, Bediengefühl und Ausstattung anhand von Herstellerunterlagen und externen Originaltests ein. Betrachtet wird die schwarze Variante CH-931E010-WW, eigene Produktmessungen liegen nicht vor. Stand: 2026-10-02.9, 11
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Geeignet für Palm-Grip und viele Zusatzbefehle
Die breite Nightsword v2 passt zu Palm und passendem Claw. ProSettings beschreibt eine große, relativ neutrale Schale; die Daumenauflage kann andere Griffe einschränken.6 CGMagazine hebt die Verbindung aus Spielsteuerung und Stream-Deck-Funktionen hervor, nach einer kurzen Eingewöhnung ließen sich zusätzliche Befehle sinnvoll nutzen. Das ist eine Erfahrung mit dem Testmuster und kein Nachweis, dass eine umfangreiche Belegung sofort bei jedem Nutzer funktioniert.9
Ungeeignet für kleine Fingertip-Bewegungen und Freilauf-Fans
Die große Form erschwert kleine Fingertip-Bewegungen. KitGuru wog 92 g am Testmuster und empfand die Masse bei schnellen FPS-Bewegungen als ermüdender. Andere Nutzer können die breite Auflage bevorzugen.8
8.4
Optischer SensorSehr gut
ProSettings beschreibt problemloses Tracking trotz Schwankungen der höheren Abfrageraten.6
Optischer Sensor8.4
Präzision und Tracking-Stabilität
8.5
ProSettings beschreibt problemloses Tracking trotz Schwankungen der höheren Abfrageraten.6
Verhalten bei sehr schnellen Bewegungen
8.8
750 IPS und 50 G sind Herstellergrenzen des Marksman-S-Sensors. Sie bieten Reserven für übliche schnelle Spielbewegungen.4
Lift-off-Distance
7.8
Die Anleitung beschreibt eine Abhebehöhenoption. Ein zugänglicher unabhängiger Millimeter-Messwert wird nicht übernommen.3
Konsistenz der DPI-Stufen
8.6
Corsair nennt anpassbare Stufen und bis 33.000 DPI in Einerschritten.2
Polling-Rate und Latenz
8.7
8.000 Hz sind mit enthaltenem Empfänger und am Kabel möglich. Eine eigene Messung der gesamten Eingabekette fehlt.1
Stabilität bei Funkbetrieb
7.8
KitGuru kritisiert die Funkreichweite. Der enthaltene Adapter erlaubt eine nähere Empfängerplatzierung.8
Sensor-Tuning und Angle-Snapping (falls relevant)
8.5
Die Anleitung nennt Motion Sync, Ripple Control und weitere Sensoroptionen. Der aktuelle Firmwareumfang wurde nicht selbst geprüft.3
Im Vergleich zur ursprünglichen Nightsword RGB entfällt die Gewichtsjustierung, auch einen frei laufenden Radmodus gibt es nicht. Wer über lange Dokumente scrollen oder seine Mausmasse durch Gewichte anpassen möchte, muss diese beiden Einschränkungen berücksichtigen.4
Hauptklicks, Seitentasten und Tilt-Rad
Hohle Hauptklicks kritisieren beide Tests, KitGuru bemängelt außerdem zu viel Tastenweg; ProSettings findet ihn kontrolliert. Das persönliche Druckgefühl sollte vor dem Kauf geprüft werden.8, 6 KitGuru lobt Seitentasten und Tilt-Rad. ProSettings fand die Rasterung straff und leise, betätigte anfangs aber versehentlich die tiefer sitzende Stream-Deck-Taste beim Umgreifen.8, 6
TechRadar lobt die komfortable Form auch nach einer längeren Spielsitzung, gleichzeitig braucht das eng angeordnete Tastenfeld Aufmerksamkeit. Ob jede Taste sicher erreichbar ist, hängt von Fingerlänge und Griffposition ab; eine hohe Anzahl ersetzt keine passende Anordnung.7
Funkbetrieb und Platzierung des Empfängers
ProSettings beobachtete bei hohen Abfrageraten gewisse Schwankungen, jedoch keine spürbaren Probleme im Spiel, daraus entsteht kein Messwert für die gesamte Eingabeverzögerung.6 KitGuru kritisiert die Funkreichweite, wobei die mitgelieferte Verlängerung durch nähere Dongle-Platzierung half. Unterschiedliche Aufbauten können abweichende Ergebnisse liefern.8
Corsair liefert den für 8K geeigneten Empfänger bereits mit. Hohe Abfrageraten sind per Funk und Kabel möglich; die Herstellerseite nennt die Rechenleistung des PCs als weitere Voraussetzung. Ab Werk sind 1.000 Hz eingestellt, eine Höchstrate allein garantiert keinen spürbaren Vorteil in jedem Spiel.1
8.2
VerarbeitungSehr gut
ProSettings fand eine feste, sauber verarbeitete Schale. Langzeitdaten fehlen.6
Verarbeitung8.2
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.8
ProSettings fand eine feste, sauber verarbeitete Schale. Langzeitdaten fehlen.6
Stabilität der Tastenmechanik
8.7
ProSettings beobachtete keine störende Gehäuseverformung am Testmuster.6
Gleichmäßigkeit von Klickgefühl und Druckpunkt
7.3
Beide Tests kritisieren hohle Hauptklicks. Beim Tastenweg widersprechen sich KitGuru und ProSettings.8, 6
Qualität von Scrollrad und Seitentasten
8.9
KitGuru lobt Seitentasten und Tilt-Rad. Der Freilauf-Modus gehört nicht zur Ausstattung.8
Gleiter und Gehäusehaptik
7.7
UPE-Füße sind dokumentiert; ProSettings findet sie brauchbar, aber etwas kratzig.2, 6
Kabel- oder Dongle-Qualität
8.3
Kabel und Verlängerungsadapter sind enthalten. Der Nutzen des Adapters ist beim von KitGuru beobachteten Reichweitenproblem besonders relevant.8
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.6
100 Millionen optische Hauptklicks sind eine Hersteller-Nennangabe. Belastbare langfristige Ausfallraten fehlen.4
Web Hub und Stream Deck haben unterschiedliche Aufgaben
CORSAIR Web Hub übernimmt die Grundeinstellungen im Browser, die Anleitung beschreibt DPI-Stufen, Tastenbelegung, Makros, Beleuchtung und Sensoroptionen. Für die Verbindung zur Konfiguration nennt sie USB oder den 2,4-GHz-Empfänger. Ein unabhängiger Nachweis sämtlicher Optionen mit aktueller Firmware liegt nicht vor.3
Stream-Deck-Aktionen benötigen zusätzlich die Elgato-App. Acht Tasten sind dafür vorgesehen, darunter das Kippen des Rads; linke und rechte Haupttaste lassen sich in Stream Deck nicht umbelegen. Diese Zahl ist von der allgemeinen Herstellerzählung mit elf programmierbaren Betätigungen zu unterscheiden.5, 4
DigitalChumps beschreibt die Zuordnung durch Ziehen einer Aktion auf die gewünschte Taste als leicht verständlich, Profile können unterschiedliche Abläufe bündeln. Das virtuelle Panel bringt weitere Aktionen auf den Bildschirm, erfordert für die Nutzung aber weiterhin die Software auf dem Rechner.10
Die Hersteller-FAQ nennt Stream Deck ab Version 7.0. Für das virtuelle Panel muss mindestens einmal innerhalb von 30 Tagen ein unterstütztes Gerät verbunden werden; die Nightsword selbst zählt dazu. Ein zusätzliches physisches Stream Deck ist für diesen Zugang deshalb nicht erforderlich.1
Laufzeit, Oberflächen und Lieferumfang
Corsair nennt ohne RGB 170 Stunden bei 1K und 47 bei 8K, mit RGB 42 beziehungsweise 25,5 Stunden. Bluetooth erreicht nominell 164 Stunden ohne oder 42 mit Beleuchtung.2 500 mAh, 3,7 V und 0,5 bis 3 W sind dokumentiert. Die nominelle Vollladung dauert etwa 90 Minuten, eigene Vollmessungen fehlen.3, 2
ProSettings lobt die Griffstruktur, bemängelt aber Fingerabdrücke und Schmutz. Dokumentierte UPE-Gleiter empfand der Tester als brauchbar, jedoch etwas kratzig.6, 2 Empfänger, Adapter und 1,8-m-USB-Kabel sind enthalten. Das geprüfte deutsche Neuangebot trägt CH-931E010-WW und nennt zwei Jahre Garantie, die Serviceabwicklung wurde nicht selbst geprüft.2, 11
8.6
Funktionen und DesignSehr gut
TechRadar beschreibt angenehme Nutzung auch nach einer langen Spielsitzung. Handpassung bleibt von Größe und Griff abhängig.7
Funktionen und Design8.6
Form und Ergonomie
9
TechRadar beschreibt angenehme Nutzung auch nach einer langen Spielsitzung. Handpassung bleibt von Größe und Griff abhängig.7
Gewicht und Balance
7.5
89 g Herstellergewicht stehen 90 g bei ProSettings und 92 g bei KitGuru gegenüber. Für schnelle FPS-Bewegungen ist die Masse relativ hoch.4, 6, 8
Tastenanzahl und Belegung
9
Elf programmierbare Betätigungen sind allgemein angegeben; acht davon unterstützen Stream Deck. Diese Zählweisen werden getrennt.4, 5
DPI-Umschaltung und Profile
8.6
Separate DPI-Auf- und Ab-Tasten sowie Profilbedienung sind vorhanden. Die Anzahl gespeicherter Geräteprofile wird nicht behauptet.3
Software und Makros
9.5
DigitalChumps lobt die einfache Zuordnung von Stream-Deck-Aktionen. Dafür ist die Elgato-App erforderlich.10
Verbindung (Kabel, 2,4 GHz, Bluetooth)
9.2
USB, Gaming-Funk und Bluetooth 5.2 decken unterschiedliche Nutzung ab.2
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
9.3
Herstellerlaufzeit bis 170 Stunden bei 1K ohne RGB. Hohe Rate und Beleuchtung verkürzen sie.2
Grip und Oberflächenmaterial
7.6
KitGuru berichtet nachlassenden Griff bei Schweiß. Die strukturierte Form sollte mit der eigenen Hand geprüft werden.8
Multi-Device-Funktionen
7.3
Die Anleitung beschreibt Neu-Pairing beim Wechsel des Bluetooth-Geräts. Mehrere gespeicherte Bluetooth-Hosts sind nicht belegt.3
Fazit: Komfort und Kurzbefehle vor geringster Masse
8.3Gesamtwertung
Sehr Gut
Die Nightsword v2 Wireless SD verbindet eine große Rechtshandform mit Daumenauflage, Tilt-Rad und Stream-Deck-Bedienung. Sie passt eher zu Palm oder passendem Claw als zu Fingertip. 8K-Funk, Bluetooth und lange Herstellerlaufzeit erweitern ihren Nutzen. Hohles Klickgefühl, unterschiedliche Funkerfahrungen und die umfangreiche Tastenanordnung sollten vor dem Kauf berücksichtigt werden.
Optischer Sensor
8.4
Verarbeitung
8.2
Funktionen und Design
8.6
Preis-Leistung
8.1
PROS
Breite Rechtshandform mit Daumenauflage
8K-Empfänger, Adapter und Kabel bereits enthalten
USB, 2,4 GHz und Bluetooth
Tilt-Rad und acht direkt nutzbare Stream-Deck-Tasten
CONS
Große Form und 89 g Nenngewicht für Fingertip weniger passend
Hauptklickgefühl fällt in Originaltests unterschiedlich aus
KitGuru berichtet geringe Funkreichweite ohne nahe Dongle-Platzierung
Kein Freilauf-Rad und keine Gewichtsjustierung
TechRadar bewertet die Nightsword als leistungsfähige Allround-Maus und sieht die Form als wichtigen Kaufgrund. Wer möglichst wenig Masse für schnelle Richtungswechsel sucht, dürfte die breite Auflage und Zusatzbedienung weniger benötigen. Gedämpft wird das Urteil durch das gerasterte Rad ohne Freilauf und die Masse, die schnelle Richtungswechsel erschwert.7
DigitalChumps schätzt die Kombination aus angenehm nutzbarer Form und programmierbaren Arbeitsabläufen, der Aufpreis lohnt sich vor allem bei tatsächlich genutzten Zusatzaktionen. Für einfache Spielbefehle kann eine günstigere Maus ausreichen; das geprüfte Neuangebot lag bei rund 130 Euro.10, 11
Unsere Bewertung verbindet die technischen Herstellerangaben mit den unten verlinkten Originaltests. Sie ist eine redaktionelle Einordnung und kein eigener Produkttest. Alle 29 Unterkriterien werden begründet; die vier Hauptgruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Herstellerwerte und Beobachtungen einzelner Tester sind entsprechend gekennzeichnet.
8.1
Preis-LeistungSehr gut
Das geprüfte Neuangebot um 130 Euro enthält den 8K-Empfänger. Die hohe Rate allein ist kein Nutzenversprechen für jedes Spiel.11
Preis-Leistung8.1
Sensor- und Funkniveau im Verhältnis zum Preis
8
Das geprüfte Neuangebot um 130 Euro enthält den 8K-Empfänger. Die hohe Rate allein ist kein Nutzenversprechen für jedes Spiel.11
Gewicht und Formfaktor in der Preisklasse
8.1
Die breite Form bringt eine Daumenauflage und Komfort. Wer geringe Masse priorisiert, erhält dafür weniger Beweglichkeit.10
Software- und Feature-Umfang
9.1
CGMagazine sieht einen großen Nutzwert in der Verbindung von Spielen und Stream-Deck-Kurzbefehlen.9
Folgekosten und Ersatzteile
7.2
Ersatzfüße fehlen laut ProSettings. Stream Deck benötigt die Rechner-App.6, 5
Garantie und Service
7.8
Zwei Jahre Garantie werden im deutschen Artikelangebot genannt. Die Servicequalität wurde nicht selbst geprüft.11
Alternativen in ähnlicher Preislage
8.1
CGMagazine findet die Kombination für Spiel- und Arbeitsabläufe überzeugend. Der Mehrwert hängt von der Nutzung zusätzlicher Aktionen ab.9
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.