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Marshall Heston 120 im Review: klare Dialoge, viele Anschlüsse, teuer
11. Oktober 2026
Dieser Bericht behandelt die Ausführung Heston 120. Zur Serie Marshall Heston (2025) gehört eine weitere Ausführung: Heston 60. Die übrigen Angaben stammen von den Herstellern.
Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand, Stand 14.10.2026. Maßgeblich ist der Preis beim Händler.
Drehregler aus Metall statt Touchfeldern, Flechtgitter statt Kunststoffblende: Die Marshall Heston 120 (5.1.2, Jahrgang 2025) ist die erste Soundbar der Marke und sieht aus wie ein Gitarrenverstärker. HIFI.DE vergibt 8,5 Punkte, What Hi-Fi für den Klang drei von fünf.1, 3, 4
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
Geeignet für Dialoge und Zuspieler
Klare Stimmen, viele Wege hinein. HIFI.DE und What Hi-Fi loben verständliche, detailreiche Dialoge auch in lauten Szenen. Neben HDMI mit eARC gibt es einen HDMI-Eingang, einen Cinch-Eingang und einen Subwoofer-Ausgang, dazu WLAN mit AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect und Tidal Connect.1, 3, 4
Bedient wird über Drehregler für Lautstärke, Klang und Quelle sowie drei Speichertasten; RTINGS misst über HDMI eine niedrige Tonverzögerung. Frontbespannung, Endkappen, Treiber und Platinen lassen sich laut Marshall selbst tauschen.1, 6
7.3
AudioqualitätGut
Stimmen bleiben laut HIFI.DE auch in hektischen Szenen klar und natürlich; What Hi-Fi lobt die Detailtreue der Dialoge, hört bei S-Lauten aber ein Zischeln.3, 4
Audioqualität7.3
Sprachverständlichkeit
8.6
Stimmen bleiben laut HIFI.DE auch in hektischen Szenen klar und natürlich; What Hi-Fi lobt die Detailtreue der Dialoge, hört bei S-Lauten aber ein Zischeln.3, 4
Abstimmung und Tonalität
7.6
What Hi-Fi bescheinigt eine gute tonale Balance, bemängelt aber Höhen, die ins Helle kippen; HIFI.DE nennt die Musikwiedergabe ausgewogen.4, 3
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
7.2
Kräftig und spürbar nennt HIFI.DE den Bass der zwei Tieftöner, teils aber undefiniert; laut RTINGS fehlt Tiefbass, ein externer Subwoofer lässt sich anschließen.3, 6, 1
Dynamik und Pegelfestigkeit
6.8
Große Lautstärkesprünge gibt die Soundbar laut What Hi-Fi flach wieder, Effekten fehlt der Punch; Marshall nennt 95 Dezibel Maximalpegel.4, 1
Raumwirkung und Surround-Eindruck
7.1
HIFI.DE lobt die Platzierung im Raum durch die Seitentreiber; What Hi-Fi und Notebookcheck hören die Bühne überwiegend an der Wand hinter dem Fernseher.3, 4, 5
Ortbarkeit von Effekten
6.7
Höheneffekte schweben laut What Hi-Fi nur knapp über dem Fernseher; RTINGS sieht die nach oben strahlenden Treiber kaum vor einer JBL Bar 500MK2 ohne solche.4, 6
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
7.4
Leise Passagen behalten laut What Hi-Fi ihre Feinheiten, der Nachtmodus drosselt Bass und Dynamik; bei hohem Pegel dröhnt der Bass laut Notebookcheck in Effektszenen.4, 5
Ungeeignet für große Atmos-Effekte
What Hi-Fi hört Dolby Atmos kaum über die Fernseherkante hinaus und vermisst Dynamik und Punch; laut RTINGS fehlt den eingebauten Basstreibern der Tiefbass. Mehr Raumklang für ähnliches Geld liefert dort die Sonos Arc Ultra.4, 6
Eine Fernbedienung liegt nicht bei, ein optischer Eingang fehlt, und Rücklautsprecher sind nicht vorgesehen. Ein vollständiges Surround-Set zum ähnlichen Preis ist die Samsung HW-Q995GH.3, 6
Klang: klare Stimmen, strittiger Raum
HIFI.DE vergibt für den Klang 8,3 Punkte: wuchtig, mit natürlichen Stimmen und einer Platzierung im Raum, die Einzelgeräte selten erreichen. Den Bass nennt der Test kräftig, aber teils undefiniert.3
What Hi-Fi urteilt strenger: gute tonale Balance, aber helle, zischelnde Höhen, flache Dynamik und ein Atmos-Bild, das an der Wand hinter dem Fernseher bleibt. Notebookcheck hört einen kraftvollen, in Effektszenen dröhnenden Bass und ortet die meisten Klänge vorn.4, 5
RTINGS stuft die Soundbar als gut für gemischte Nutzung ein. Stereo-, Center- und Surround-Kanäle der Sonos Arc Ultra spielten dort lauter.6
7.9
VerarbeitungGut
Flechtgitter aus Papierfasern, Kunstleder an den Kanten und eine gebürstete Metallblende heben das Gehäuse ab; HIFI.DE nennt die Haptik wertig, trotz viel Kunststoff.3, 4, 5
Verarbeitung7.9
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.2
Flechtgitter aus Papierfasern, Kunstleder an den Kanten und eine gebürstete Metallblende heben das Gehäuse ab; HIFI.DE nennt die Haptik wertig, trotz viel Kunststoff.3, 4, 5
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
8.1
Mit 7,04 Kilogramm steht die 110 Zentimeter breite Soundbar satt; die Frontbespannung ist abnehmbar und gehört zu den tauschbaren Teilen.1, 4
Qualität von Anschlüssen und Tasten
8.9
Drei Drehregler aus Metall mit roter Beleuchtung und drei Speichertasten sitzen auf der Oberseite; HIFI.DE nennt sie hochwertig und angenehm zu bedienen.3, 4
Robustheit der Fernbedienung
6.3
Eine Fernbedienung liegt nicht bei; die Lautstärke regelt die Fernbedienung des Fernsehers per HDMI-CEC, alles Weitere App und Drehregler.3, 4
Kabelmanagement
7.5
Alle Buchsen sitzen in einer Mulde an der Rückseite, HDMI- und Stromkabel liegen bei; ohne separaten Subwoofer genügt eine Steckdose.1, 7
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.4
Class-D-Verstärker halten die Leistungsaufnahme niedrig: Notebookcheck misst 20 bis 37 Watt bei 80 Prozent Lautstärke und rund 6 Watt ohne Signal.5, 1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
8.7
Frontbespannung, Endkappen, Treiber und Platinen lassen sich laut Marshall vom Nutzer selbst tauschen, was What Hi-Fi als seltenen Pluspunkt wertet.1, 4
Anschlüsse, App und Bedienung
Über den HDMI-Eingang reicht die Soundbar laut Marshall 4K mit 120 Hertz und Dolby Vision durch; RTINGS schreibt dagegen, 4K mit 120 Hertz und HDR gelinge nicht. Hinzu kommen Ethernet, Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6; der USB-C-Anschluss liefert nur Strom.1, 6
Ohne Konto läuft laut Notebookcheck die Marshall App. Sie bietet vier Klangmodi, einen Equalizer und die Einmessung über zwei eingebaute Mikrofone; What Hi-Fi fand deren Wirkung im Hörraum gering.4, 5
Per HDMI-CEC regelt die Fernbedienung des Fernsehers die Lautstärke. Einen Netzschalter gibt es nicht; in den Stromsparmodus wechselt die Soundbar laut Notebookcheck erst nach 20 Minuten.3, 5
Fazit und Kaufempfehlungen
7.5Gesamtwertung
Gut
Die Marshall Heston 120 ist eine 5.1.2-Soundbar ohne separaten Subwoofer, mit Drehreglern im Stil der Marshall-Verstärker, HDMI-Eingang und WLAN. HIFI.DE lobt klare Dialoge und räumlichen Klang, What Hi-Fi vermisst Dynamik und Höhenwirkung. Gedämpft wird das Urteil durch den Preis von 999 Euro, die fehlende Fernbedienung und den Bass, dem Tiefgang und Kontur fehlen.
Audioqualität
7.3
Verarbeitung
7.9
Funktionen und Design
8.2
Preis-Leistung
6.5
PROS
Klare, detailreiche Dialoge
HDMI-Eingang, Cinch und Subwoofer-Ausgang
Drehregler am Gerät, übersichtliche App
AirPlay 2, Google Cast, Spotify und Tidal Connect
CONS
Hoher Preis
Wenig Dynamik und Höhenwirkung laut What Hi-Fi
Keine Fernbedienung, kein optischer Eingang
Bass ohne Tiefgang, teils undefiniert
Die Heston 120 überzeugt mit klaren Dialogen, eigenständigem Design, guter Bedienung am Gerät und einer Anschlussvielfalt, die bei Einzelgeräten selten ist. Gedämpft wird das Urteil durch die uneinigen Klangtests, den Bass ohne Tiefgang, die fehlende Fernbedienung und den Preis von 999 Euro.3, 4, 6
8.2
Funktionen und DesignSehr gut
Neben HDMI mit eARC gibt es einen HDMI-Eingang, Cinch-Stereo, einen Subwoofer-Ausgang und Ethernet; ein optischer Eingang fehlt, HIFI.DE vergibt 9,1 Punkte für die Anschlüsse.1, 3
Funktionen und Design8.2
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
8.4
Neben HDMI mit eARC gibt es einen HDMI-Eingang, Cinch-Stereo, einen Subwoofer-Ausgang und Ethernet; ein optischer Eingang fehlt, HIFI.DE vergibt 9,1 Punkte für die Anschlüsse.1, 3
Audioformate und Passthrough
8.6
Dolby Atmos und DTS:X werden verarbeitet; Marshall nennt die Durchleitung von 4K mit 120 Hertz und Dolby Vision, RTINGS widerspricht bei 120 Hertz mit HDR.1, 6
Raumkalibrierung
7.9
Zwei eingebaute Mikrofone messen den Raum über die App ein; What Hi-Fi fand die Wirkung im Hörraum gering, RTINGS führt die Raumkorrektur als Pluspunkt.1, 4, 6
Dialog- und Nachtmodi
8.3
Voice hebt Dialoge hervor, Night drosselt Dynamik und Bass; die Stärke beider Modi lässt sich laut What Hi-Fi in der App einstellen.4, 1
App-Funktionen und EQ
8.7
Übersichtlich nennt HIFI.DE die Marshall App: vier Klangmodi, Equalizer, drei Speicherplätze; laut Notebookcheck läuft sie ohne Konto.3, 5
Streaming und Multiroom-Optionen
8.9
Wi-Fi 6 bringt AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect und Tidal Connect mit, dazu Internetradio über airable und Bluetooth 5.3.1
Latenzverhalten
8.1
RTINGS misst über eARC und den HDMI-Eingang eine niedrige Tonverzögerung; über Bluetooth fielen Notebookcheck Verzögerungen zum Bild auf.6, 5
Aufstellung und Wandmontage
7.2
Eine Wandhalterung bietet Marshall separat an; auf dem Lowboard braucht die 110 Zentimeter breite Soundbar laut What Hi-Fi ein breites Möbel.1, 4
Größe und TV-Kompatibilität
7.3
Mit 110 Zentimetern Breite passt sie zu Fernsehern ab etwa 55 Zoll; 7,6 Zentimeter Höhe bleiben unter den meisten Bildschirmkanten.1
Bei Amazon kostete sie Mitte Oktober 2026 999,00 Euro. Mehr Raumklang zum ähnlichen Preis bietet laut What Hi-Fi die Sonos Arc Ultra; günstiger und ebenfalls ohne Subwoofer spielt die Samsung HW-QS95GH.4, 7
Weitere Modelle vom Einzelgerät bis zum Surround-Set zeigt die Übersicht Die besten Soundbars.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf den Produktangaben und der Garantieseite von Marshall sowie den Tests von HIFI.DE, What Hi-Fi, Notebookcheck und RTINGS. Preis und Angebot stammen von der Amazon-Seite. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 29 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.5
Preis-LeistungBefriedigend
Basiswert 6.7→aktuell 6.5
Für 999 Euro gibt es bei der Konkurrenz teils ganze Surround-Sets, merkt HIFI.DE an; What Hi-Fi sieht zum gleichen Preis deutlich bessere Soundbars.3, 4
Preis-LeistungBasiswert 6.7→aktuell 6.5
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.7 auf 6.5 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.4
Für 999 Euro gibt es bei der Konkurrenz teils ganze Surround-Sets, merkt HIFI.DE an; What Hi-Fi sieht zum gleichen Preis deutlich bessere Soundbars.3, 4
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
6.1
Subwoofer und Rücklautsprecher gehören nicht zum Lieferumfang; die zwei eingebauten Tieftöner mit vier Passivmembranen liefern laut RTINGS wenig Tiefbass.1, 6
Update- und Support-Perspektive
7.6
Marshall sagt Software-Updates für mindestens zwei Jahre nach dem letzten Verkaufsdatum zu; die Einmessung kam laut Notebookcheck per Firmware-Update.1, 5
Folgekosten und Erweiterbarkeit
6.9
Am Subwoofer-Ausgang arbeiten laut RTINGS auch Subwoofer anderer Marken; Rücklautsprecher sind nicht vorgesehen, der Ausbau endet beim Bass.6, 3
Garantie und Service
6.8
Ein Jahr Herstellergarantie ist kürzer als die zwei Jahre vieler Wettbewerber; dafür hält Marshall Ersatzteile zum Selbsttausch bereit.2, 1
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6.6
Gegenüber der Sonos Arc Ultra punktet die Heston 120 laut RTINGS mit HDMI-Eingang und Subwoofer-Ausgang; im Filmton liegt die Sonos dort und bei What Hi-Fi vorn.6, 4
Bei Verarbeitung führt Marshall Heston 120 mit 7,9 gegen 7,6. Dafür holt Sonos Beam Ultra bei Audioqualität 8,1 gegen 7,3. Für Audioqualität spricht Sonos Beam Ultra, für Verarbeitung bleibt Marshall Heston 120 die Wahl.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
Marshall Heston 120 (Heston 120 Black EU), Schwarz, Jahrgang 2025
Streaming
AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect, Internetradio über airable
Tonformate
Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus, DTS:X, DTS-HD und DTS 5.1 laut HIFI.DE; Codecs unter anderem AAC, FLAC, ALAC, LPCM, LC3
Treiber
Elf: zwei Tieftöner (2 x 5 Zoll), zwei Mitteltöner (3 Zoll), zwei Hochtöner (0,8 Zoll), fünf Breitbänder (2 Zoll); vier Passivmembranen
WLAN-Standard
Wi-Fi 6
Audioqualität7.3
Sprachverständlichkeit
8.6
Stimmen bleiben laut HIFI.DE auch in hektischen Szenen klar und natürlich; What Hi-Fi lobt die Detailtreue der Dialoge, hört bei S-Lauten aber ein Zischeln.3, 4
Abstimmung und Tonalität
7.6
What Hi-Fi bescheinigt eine gute tonale Balance, bemängelt aber Höhen, die ins Helle kippen; HIFI.DE nennt die Musikwiedergabe ausgewogen.4, 3
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
7.2
Kräftig und spürbar nennt HIFI.DE den Bass der zwei Tieftöner, teils aber undefiniert; laut RTINGS fehlt Tiefbass, ein externer Subwoofer lässt sich anschließen.3, 6, 1
Dynamik und Pegelfestigkeit
6.8
Große Lautstärkesprünge gibt die Soundbar laut What Hi-Fi flach wieder, Effekten fehlt der Punch; Marshall nennt 95 Dezibel Maximalpegel.4, 1
Raumwirkung und Surround-Eindruck
7.1
HIFI.DE lobt die Platzierung im Raum durch die Seitentreiber; What Hi-Fi und Notebookcheck hören die Bühne überwiegend an der Wand hinter dem Fernseher.3, 4, 5
Ortbarkeit von Effekten
6.7
Höheneffekte schweben laut What Hi-Fi nur knapp über dem Fernseher; RTINGS sieht die nach oben strahlenden Treiber kaum vor einer JBL Bar 500MK2 ohne solche.4, 6
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
7.4
Leise Passagen behalten laut What Hi-Fi ihre Feinheiten, der Nachtmodus drosselt Bass und Dynamik; bei hohem Pegel dröhnt der Bass laut Notebookcheck in Effektszenen.4, 5
Verarbeitung7.9
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.2
Flechtgitter aus Papierfasern, Kunstleder an den Kanten und eine gebürstete Metallblende heben das Gehäuse ab; HIFI.DE nennt die Haptik wertig, trotz viel Kunststoff.3, 4, 5
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
8.1
Mit 7,04 Kilogramm steht die 110 Zentimeter breite Soundbar satt; die Frontbespannung ist abnehmbar und gehört zu den tauschbaren Teilen.1, 4
Qualität von Anschlüssen und Tasten
8.9
Drei Drehregler aus Metall mit roter Beleuchtung und drei Speichertasten sitzen auf der Oberseite; HIFI.DE nennt sie hochwertig und angenehm zu bedienen.3, 4
Robustheit der Fernbedienung
6.3
Eine Fernbedienung liegt nicht bei; die Lautstärke regelt die Fernbedienung des Fernsehers per HDMI-CEC, alles Weitere App und Drehregler.3, 4
Kabelmanagement
7.5
Alle Buchsen sitzen in einer Mulde an der Rückseite, HDMI- und Stromkabel liegen bei; ohne separaten Subwoofer genügt eine Steckdose.1, 7
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.4
Class-D-Verstärker halten die Leistungsaufnahme niedrig: Notebookcheck misst 20 bis 37 Watt bei 80 Prozent Lautstärke und rund 6 Watt ohne Signal.5, 1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
8.7
Frontbespannung, Endkappen, Treiber und Platinen lassen sich laut Marshall vom Nutzer selbst tauschen, was What Hi-Fi als seltenen Pluspunkt wertet.1, 4
Funktionen und Design8.2
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
8.4
Neben HDMI mit eARC gibt es einen HDMI-Eingang, Cinch-Stereo, einen Subwoofer-Ausgang und Ethernet; ein optischer Eingang fehlt, HIFI.DE vergibt 9,1 Punkte für die Anschlüsse.1, 3
Audioformate und Passthrough
8.6
Dolby Atmos und DTS:X werden verarbeitet; Marshall nennt die Durchleitung von 4K mit 120 Hertz und Dolby Vision, RTINGS widerspricht bei 120 Hertz mit HDR.1, 6
Raumkalibrierung
7.9
Zwei eingebaute Mikrofone messen den Raum über die App ein; What Hi-Fi fand die Wirkung im Hörraum gering, RTINGS führt die Raumkorrektur als Pluspunkt.1, 4, 6
Dialog- und Nachtmodi
8.3
Voice hebt Dialoge hervor, Night drosselt Dynamik und Bass; die Stärke beider Modi lässt sich laut What Hi-Fi in der App einstellen.4, 1
App-Funktionen und EQ
8.7
Übersichtlich nennt HIFI.DE die Marshall App: vier Klangmodi, Equalizer, drei Speicherplätze; laut Notebookcheck läuft sie ohne Konto.3, 5
Streaming und Multiroom-Optionen
8.9
Wi-Fi 6 bringt AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect und Tidal Connect mit, dazu Internetradio über airable und Bluetooth 5.3.1
Latenzverhalten
8.1
RTINGS misst über eARC und den HDMI-Eingang eine niedrige Tonverzögerung; über Bluetooth fielen Notebookcheck Verzögerungen zum Bild auf.6, 5
Aufstellung und Wandmontage
7.2
Eine Wandhalterung bietet Marshall separat an; auf dem Lowboard braucht die 110 Zentimeter breite Soundbar laut What Hi-Fi ein breites Möbel.1, 4
Größe und TV-Kompatibilität
7.3
Mit 110 Zentimetern Breite passt sie zu Fernsehern ab etwa 55 Zoll; 7,6 Zentimeter Höhe bleiben unter den meisten Bildschirmkanten.1
Preis-LeistungBasiswert 6.7→aktuell 6.5
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.7 auf 6.5 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.4
Für 999 Euro gibt es bei der Konkurrenz teils ganze Surround-Sets, merkt HIFI.DE an; What Hi-Fi sieht zum gleichen Preis deutlich bessere Soundbars.3, 4
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
6.1
Subwoofer und Rücklautsprecher gehören nicht zum Lieferumfang; die zwei eingebauten Tieftöner mit vier Passivmembranen liefern laut RTINGS wenig Tiefbass.1, 6
Update- und Support-Perspektive
7.6
Marshall sagt Software-Updates für mindestens zwei Jahre nach dem letzten Verkaufsdatum zu; die Einmessung kam laut Notebookcheck per Firmware-Update.1, 5
Folgekosten und Erweiterbarkeit
6.9
Am Subwoofer-Ausgang arbeiten laut RTINGS auch Subwoofer anderer Marken; Rücklautsprecher sind nicht vorgesehen, der Ausbau endet beim Bass.6, 3
Garantie und Service
6.8
Ein Jahr Herstellergarantie ist kürzer als die zwei Jahre vieler Wettbewerber; dafür hält Marshall Ersatzteile zum Selbsttausch bereit.2, 1
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6.6
Gegenüber der Sonos Arc Ultra punktet die Heston 120 laut RTINGS mit HDMI-Eingang und Subwoofer-Ausgang; im Filmton liegt die Sonos dort und bei What Hi-Fi vorn.6, 4
Zusammenfassung
1
5.1.2-Soundbar mit elf Treibern, elf Verstärkern und vier Passivmembranen, ohne separaten Subwoofer.
2
HIFI.DE vergibt 8,5 Punkte, What Hi-Fi für den Klang drei von fünf; RTINGS nennt sie gut für gemischte Nutzung.
3
Klare Dialoge und kräftiger Bass; Dynamik, Tiefbass und Höhenwirkung bleiben laut What Hi-Fi und RTINGS zurück.
4
HDMI-Eingang, eARC, Cinch-Eingang, Subwoofer-Ausgang, Ethernet, Wi-Fi 6 mit AirPlay 2 und Google Cast.
★
Keine Fernbedienung, kein optischer Eingang, keine Rücklautsprecher; Ersatzteile lassen sich selbst tauschen.
Fachkommentar
Die Heston 120 empfehle ich allen, die ihre Soundbar gern anfassen: Drehregler für Lautstärke, Bass und Höhen, drei Speichertasten für Radiosender oder Playlists, dazu ein HDMI-Eingang für die Konsole und ein Cinch-Eingang für CD-Player oder Plattenspieler mit Vorverstärker. Dialoge klingen klar, Musik läuft per AirPlay 2, Google Cast oder Spotify Connect. Wer vor allem Filmton mit viel Raum und Höhe will, bekommt für ähnliches Geld mit der Sonos Arc Ultra das stimmigere Paket.