TCL Q75H im Review: 5.1.2-Soundbar mit Einmessung und AirPlay
12. Oktober 2026
Zwei Höhenkanäle, ein Funk-Subwoofer und eine Einmessung per App: Die TCL Q75H (5.1.2, Jahrgang 2024) ist die kleinere Schwester der Q85H und kommt ohne Rücklautsprecher. Für ihr Design erhielt die Reihe 2024 einen Red Dot Award.1, 3, 5, 6
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Geeignet für Filme mit Dolby Atmos
Echte Höhenkanäle und viel Ausstattung für knapp 400 Euro. Elf Treiber in der Soundbar, davon zwei nach oben gerichtet, und ein kabelloser Subwoofer mit 6,5-Zoll-Treiber bilden ein 5.1.2-System. Dolby Atmos und DTS:X werden verarbeitet.1, 7, 6
Die Einmessung AI Sonic stimmt den Klang über die App auf Raum und Hörplatz ab. Konsole oder Player finden am HDMI-Eingang Anschluss; TCL führt die Durchleitung von 4K HDR, Dolby Vision, VRR und ALLM.1, 4, 6
7.3
AudioqualitätGut
Stimmen bündelt laut TCL ein eigener Center mit Zweiwege-Bestückung, dazu kommen der Klangmodus Voice und der Effekt Dialogue; das spricht für gut verständliche Dialoge auch in Actionszenen.1, 7
Audioqualität7.3
Sprachverständlichkeit
7.4
Stimmen bündelt laut TCL ein eigener Center mit Zweiwege-Bestückung, dazu kommen der Klangmodus Voice und der Effekt Dialogue; das spricht für gut verständliche Dialoge auch in Actionszenen.1, 7
Abstimmung und Tonalität
7.2
Hochtöner und Breitbänder in drei Zweiwege- und fünf Einweg-Einheiten decken das Spektrum ab, sechs Klangmodi stimmen es ab; RTINGS nennt den Klang der größeren Q85H voll.1, 3, 6
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
7.5
Kabellos arbeitet der Subwoofer mit 6,5-Zoll-Treiber, 100 Watt Dauer- und 200 Watt Spitzenleistung; das reicht für spürbaren Tiefbass im Wohnzimmer, große Räume füllt erst ein größeres Kaliber.7, 1, 6
Dynamik und Pegelfestigkeit
7.6
Mit 310 Watt Dauerleistung und 96 Dezibel Schalldruck hat das Set Reserven für normale Wohnräume; der größeren Q85H bescheinigt RTINGS wenig Kompression bei hoher Lautstärke.1, 3
Raumwirkung und Surround-Eindruck
7.2
Seitliche Treiber mit Reflektoren verbreitern die Bühne über die Wände, ohne Rücklautsprecher bleibt der Klang von hinten aber ein Reflexionseffekt; die Q85H mit Satelliten ist hier klar im Vorteil.5, 3, 1
Ortbarkeit von Effekten
7
Zwei nach oben strahlende Treiber geben Dolby Atmos und DTS:X echte Höhenkanäle, anders als bei der Q65H; über dem Hörplatz und dahinter fehlt ohne Satelliten die zweite Ebene.7, 3, 1
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
7.3
Leise hilft der Effekt Night, den auch Stiftung Warentest als Nachtmodus führt; für laute Filmabende stehen 96 Dezibel Schalldruck bereit.4, 1
Ungeeignet für Surround von hinten
Rücklautsprecher fehlen, und Funk-Lautsprecher zum Nachrüsten sieht TCL für die Q75H nicht vor; Effekte von hinten entstehen nur über Reflexionen an den Wänden. Im Karton liegen Rücklautsprecher bei der TCL Q85H Pro.1, 3
Chromecast, Spotify Connect und ein Sprachassistent fehlen, drahtlos bleibt es bei AirPlay 2 und Bluetooth. Ein frei lesbares Hörurteil zur Q75H gibt es nicht; mehrfach geprüft und günstiger ist die TCL Q65H.4, 1, 3
Klang: was die Bauart erwarten lässt
Hörurteile zur Q75H sind frei nicht zugänglich; die Einordnung des Klangs stützt sich auf Bauart und Herstellerdaten. TCL nennt 620 Watt Spitzenleistung, als Dauerleistung sieben Kanäle mit je 30 Watt und 100 Watt für den Subwoofer.1, 6, 4
Drei Zweiwege- und fünf Einweg-Einheiten sitzen in der Soundbar. Der Center bündelt laut TCL die Stimmfrequenzen; die seitlichen Treiber strahlen über Reflektoren schräg in den Raum, was die Bühne ohne digitale Verarbeitung verbreitern soll.1, 5, 6
RTINGS hat die größere Q85H gemessen, die mit zwei Satelliten auf 7.1.4 kommt, und nennt die Q75H die kleinere Stufe mit ähnlicher Ausstattung. Der Q85H bescheinigt RTINGS einen vollen Klang mit wenig Kompression; für die Q75H ist das ein Anhaltspunkt, kein Messwert.3
Zwei nach oben strahlende Treiber werfen Höheneffekte über die Decke zum Hörplatz; das gelingt am besten unter flachen, nicht zu hohen Decken. Der kabellose Subwoofer arbeitet mit einem 6,5-Zoll-Treiber.7, 1
7.5
VerarbeitungGut
Schwarzes Kristallglas, gebürstetes Aluminium und PET nennt TCL für das Gehäuse; die Red-Dot-Jury lobt 2024 die sorgfältig gestalteten Oberflächen der Reihe.5, 1
Verarbeitung7.5
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.9
Schwarzes Kristallglas, gebürstetes Aluminium und PET nennt TCL für das Gehäuse; die Red-Dot-Jury lobt 2024 die sorgfältig gestalteten Oberflächen der Reihe.5, 1
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
7.6
Mit 5 Kilogramm bei 104 Zentimetern Breite steht die Soundbar satt, der Subwoofer wiegt laut Stiftung Warentest 6 Kilogramm; Amazon führt Metall als Gehäusematerial.4, 7
Qualität von Anschlüssen und Tasten
7.9
Fünf gravierte Touch-Tasten und ein alphanumerisches Display sitzen an der Soundbar; dazu kommen zwei HDMI-Buchsen, ein optischer Eingang und USB.1, 4
Robustheit der Fernbedienung
7.3
Eine Fernbedienung mit Batterie liegt bei; an passenden TCL-Fernsehern lässt sich die Soundbar über deren Einstellungsmenü steuern.1, 7
Kabelmanagement
7.2
Der Subwoofer koppelt per Funk und braucht nur eine Steckdose; als Zubehör nennt TCL abnehmbare Netzkabel mit 1,5 Metern und das Wandmontageset.1, 7
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.6
Höchstens 58 Watt nimmt die Soundbar laut TCL auf, der Subwoofer 40 Watt, im Standby je 0,5 Watt; eine automatische Abschaltung ist vorhanden.1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.2
Glas auf der Oberseite zeigt Staub und Fingerabdrücke schneller als matte Flächen; die Touch-Tasten haben keine mechanischen Teile, die verschleißen.5, 7
Anschlüsse, Einmessung und Bedienung
Vorhanden sind HDMI mit eARC, ein HDMI-Eingang, ein optischer Eingang und USB, das MP3, WAV, FLAC und WMA abspielt. Einen analogen Eingang gibt es laut Stiftung Warentest nicht. Dekodiert werden auch Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio.1, 4, 6
Drahtlos spielt die Soundbar per AirPlay 2 und Bluetooth 5.1 mit SBC und AAC; Stiftung Warentest führt WLAN und Multiroom. Chromecast, Spotify Connect, DTS Play-Fi und Sprachassistenten fehlen.4, 1, 3
Bedient wird über Fernbedienung, fünf Touch-Tasten und die App TCL Home, die auch einmisst. Zur Wahl stehen sechs Klangmodi sowie Dialog- und Nachtmodus; ein alphanumerisches Display zeigt den Status. An passenden TCL-Fernsehern spielen deren Lautsprecher über Tutti Choral mit.1, 4, 7
Im Betrieb nimmt die Soundbar laut TCL höchstens 58 Watt auf, der Subwoofer 40 Watt, im Standby je 0,5 Watt. Ein Wandmontageset liegt bei.1, 4
Fazit und Kaufempfehlungen
7.4Gesamtwertung
Gut
Die TCL Q75H ist eine 104 Zentimeter breite 5.1.2-Soundbar mit kabellosem Subwoofer, zwei Höhenkanälen, Einmessung per App, HDMI-Eingang und AirPlay 2. Einen frei lesbaren Test des Modells gibt es nicht; RTINGS bescheinigt der größeren Q85H einen vollen Klang. Gedämpft wird das Urteil durch die fehlenden Rücklautsprecher, die dünne Testlage und das Angebot über nur einen Marktplatz-Händler.
Audioqualität
7.3
Verarbeitung
7.5
Funktionen und Design
7.7
Preis-Leistung
7.1
PROS
Echte Höhenkanäle, Dolby Atmos und DTS:X
Einmessung AI Sonic per App
HDMI-Eingang mit Durchleitung, AirPlay 2
Kabelloser Subwoofer, Gehäuse aus Glas und Aluminium
CONS
Keine Rücklautsprecher, nicht erweiterbar
Kein frei lesbares Hörurteil zum Modell
Kein Chromecast, kein Spotify Connect
Bei Amazon nur über einen Marktplatz-Händler
7.7
Funktionen und DesignGut
HDMI mit eARC, ein HDMI-Eingang, ein optischer Eingang und USB sind vorhanden; einen analogen Eingang gibt es laut Stiftung Warentest nicht.4, 1
Funktionen und Design7.7
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
8.1
HDMI mit eARC, ein HDMI-Eingang, ein optischer Eingang und USB sind vorhanden; einen analogen Eingang gibt es laut Stiftung Warentest nicht.4, 1
Audioformate und Passthrough
8.6
Dolby Atmos, DTS:X, Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio werden dekodiert; durchgeleitet werden laut TCL 4K HDR, Dolby Vision, VRR und ALLM.6, 1
Raumkalibrierung
8.1
AI Sonic misst über die App TCL Home ein und stimmt den Klang auf Raum und Hörplatz ab; RTINGS zählt die Raumkorrektur der Q85H zu den Stärken.1, 3
Dialog- und Nachtmodi
7.6
Ein Dialogeffekt und der Klangmodus Voice heben Sprache hervor, der Effekt Night dämpft Pegelspitzen; eine selbsttätige Dialoganhebung fehlt.1, 4
App-Funktionen und EQ
7.1
TCL Home dient Einrichtung, Einmessung und Klangwahl; geboten werden sechs Klangmodi von Standard bis Sport und die Effekte Surround, Dialogue und Night.1, 4
Streaming und Multiroom-Optionen
6.6
AirPlay 2 und Bluetooth 5.1 mit SBC und AAC sind an Bord, Multiroom läuft laut Stiftung Warentest darüber; Chromecast, Spotify Connect und ein Sprachassistent fehlen.4, 3, 1
Latenzverhalten
7.6
Konsolen finden am HDMI-Eingang Anschluss, VRR und ALLM werden laut TCL durchgeleitet, ein Klangmodus Game ist vorhanden; über den optischen Eingang maß RTINGS bei der Q85H eine hohe Latenz.3, 1
Aufstellung und Wandmontage
8.2
Wandmontageset liegt bei; mit 6,8 Zentimetern Höhe bleibt die Soundbar unter den meisten Bildschirmen.1, 4
Größe und TV-Kompatibilität
7.7
Mit 104 Zentimetern Breite passt sie zu Fernsehern ab etwa 55 Zoll; der Subwoofer braucht mit 22 mal 37 mal 27 Zentimetern einen eigenen Stellplatz.4, 6
Die Q75H bietet für ihr Geld viel: echte Höhenkanäle, Funk-Subwoofer, Einmessung, HDMI-Eingang mit Durchleitung, AirPlay 2 und ein Gehäuse aus Glas und Aluminium. Gedämpft wird das Urteil durch die fehlenden Rücklautsprecher, die dünne Testlage ohne frei lesbares Hörurteil und das Angebot über nur einen Marktplatz-Händler.1, 4, 7, 5
Bei Amazon kostete sie Mitte Oktober 2026 neu 380,24 Euro zuzüglich 15 Euro Lieferung, versandfertig in drei bis vier Tagen; die Stiftung Warentest nennt 384 Euro als mittleren Onlinepreis. Rund 140 Euro günstiger ist die TCL Q65H ohne Höhentreiber und AirPlay.7, 4
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite und den Garantiebedingungen von TCL, den frei lesbaren Angaben der Stiftung Warentest, dem Test der Schwester Q85H bei RTINGS, der Begründung des Red Dot Award und einer Vorstellung bei AVCesar. Preis und Angebot stammen von der Amazon-Seite; bewertet ist der Neupreis. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 29 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
7.1
Preis-LeistungGut
Für 380,24 Euro zuzüglich 15 Euro Lieferung gibt es 5.1.2 mit Subwoofer, Einmessung, HDMI-Eingang und AirPlay 2; zur Vorstellung nannte AVCesar 700 Euro, die Stiftung Warentest führt 384 Euro als mittleren Onlinepreis.7, 6, 4
Preis-Leistung7.1
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
7.2
Für 380,24 Euro zuzüglich 15 Euro Lieferung gibt es 5.1.2 mit Subwoofer, Einmessung, HDMI-Eingang und AirPlay 2; zur Vorstellung nannte AVCesar 700 Euro, die Stiftung Warentest führt 384 Euro als mittleren Onlinepreis.7, 6, 4
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
7.2
Ein kabelloser Subwoofer liegt bei, Rücklautsprecher nicht; wer sie will, braucht die Q85H oder Q85H Pro.7, 3
Update- und Support-Perspektive
7.4
Updates kommen laut TCL über das Internet oder per USB; damit lassen sich Fehler auch nach dem Kauf beheben, wie es RTINGS bei der Q85H dokumentiert.1, 3
Folgekosten und Erweiterbarkeit
6.7
Ausbauen lässt sich das Set nicht, Funk-Rücklautsprecher sieht TCL für die Q75H nicht vor; Folgekosten entstehen im Betrieb mit höchstens 98 Watt Leistungsaufnahme kaum.1, 3
Garantie und Service
7.2
TCL nennt für Deutschland 24 Monate Garantie auf Geräte, führt Soundbars dort aber nicht eigens auf; abgewickelt wird mit Kaufbeleg über den Händler.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.1
Gegenüber der günstigeren Q65H bringt die Q75H echte Höhentreiber und AirPlay 2 mit, gegenüber der Q85H Pro fehlen Rücklautsprecher; die Samsung HW-Q610GF bietet 3.1.2 ohne WLAN.7, 3
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Elf in der Soundbar (drei Zweiwege-, fünf Einweg-Einheiten), Subwoofer mit 6,5-Zoll-Treiber
Audioqualität7.3
Sprachverständlichkeit
7.4
Stimmen bündelt laut TCL ein eigener Center mit Zweiwege-Bestückung, dazu kommen der Klangmodus Voice und der Effekt Dialogue; das spricht für gut verständliche Dialoge auch in Actionszenen.1, 7
Abstimmung und Tonalität
7.2
Hochtöner und Breitbänder in drei Zweiwege- und fünf Einweg-Einheiten decken das Spektrum ab, sechs Klangmodi stimmen es ab; RTINGS nennt den Klang der größeren Q85H voll.1, 3, 6
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
7.5
Kabellos arbeitet der Subwoofer mit 6,5-Zoll-Treiber, 100 Watt Dauer- und 200 Watt Spitzenleistung; das reicht für spürbaren Tiefbass im Wohnzimmer, große Räume füllt erst ein größeres Kaliber.7, 1, 6
Dynamik und Pegelfestigkeit
7.6
Mit 310 Watt Dauerleistung und 96 Dezibel Schalldruck hat das Set Reserven für normale Wohnräume; der größeren Q85H bescheinigt RTINGS wenig Kompression bei hoher Lautstärke.1, 3
Raumwirkung und Surround-Eindruck
7.2
Seitliche Treiber mit Reflektoren verbreitern die Bühne über die Wände, ohne Rücklautsprecher bleibt der Klang von hinten aber ein Reflexionseffekt; die Q85H mit Satelliten ist hier klar im Vorteil.5, 3, 1
Ortbarkeit von Effekten
7
Zwei nach oben strahlende Treiber geben Dolby Atmos und DTS:X echte Höhenkanäle, anders als bei der Q65H; über dem Hörplatz und dahinter fehlt ohne Satelliten die zweite Ebene.7, 3, 1
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
7.3
Leise hilft der Effekt Night, den auch Stiftung Warentest als Nachtmodus führt; für laute Filmabende stehen 96 Dezibel Schalldruck bereit.4, 1
Verarbeitung7.5
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.9
Schwarzes Kristallglas, gebürstetes Aluminium und PET nennt TCL für das Gehäuse; die Red-Dot-Jury lobt 2024 die sorgfältig gestalteten Oberflächen der Reihe.5, 1
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
7.6
Mit 5 Kilogramm bei 104 Zentimetern Breite steht die Soundbar satt, der Subwoofer wiegt laut Stiftung Warentest 6 Kilogramm; Amazon führt Metall als Gehäusematerial.4, 7
Qualität von Anschlüssen und Tasten
7.9
Fünf gravierte Touch-Tasten und ein alphanumerisches Display sitzen an der Soundbar; dazu kommen zwei HDMI-Buchsen, ein optischer Eingang und USB.1, 4
Robustheit der Fernbedienung
7.3
Eine Fernbedienung mit Batterie liegt bei; an passenden TCL-Fernsehern lässt sich die Soundbar über deren Einstellungsmenü steuern.1, 7
Kabelmanagement
7.2
Der Subwoofer koppelt per Funk und braucht nur eine Steckdose; als Zubehör nennt TCL abnehmbare Netzkabel mit 1,5 Metern und das Wandmontageset.1, 7
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.6
Höchstens 58 Watt nimmt die Soundbar laut TCL auf, der Subwoofer 40 Watt, im Standby je 0,5 Watt; eine automatische Abschaltung ist vorhanden.1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.2
Glas auf der Oberseite zeigt Staub und Fingerabdrücke schneller als matte Flächen; die Touch-Tasten haben keine mechanischen Teile, die verschleißen.5, 7
Funktionen und Design7.7
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
8.1
HDMI mit eARC, ein HDMI-Eingang, ein optischer Eingang und USB sind vorhanden; einen analogen Eingang gibt es laut Stiftung Warentest nicht.4, 1
Audioformate und Passthrough
8.6
Dolby Atmos, DTS:X, Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio werden dekodiert; durchgeleitet werden laut TCL 4K HDR, Dolby Vision, VRR und ALLM.6, 1
Raumkalibrierung
8.1
AI Sonic misst über die App TCL Home ein und stimmt den Klang auf Raum und Hörplatz ab; RTINGS zählt die Raumkorrektur der Q85H zu den Stärken.1, 3
Dialog- und Nachtmodi
7.6
Ein Dialogeffekt und der Klangmodus Voice heben Sprache hervor, der Effekt Night dämpft Pegelspitzen; eine selbsttätige Dialoganhebung fehlt.1, 4
App-Funktionen und EQ
7.1
TCL Home dient Einrichtung, Einmessung und Klangwahl; geboten werden sechs Klangmodi von Standard bis Sport und die Effekte Surround, Dialogue und Night.1, 4
Streaming und Multiroom-Optionen
6.6
AirPlay 2 und Bluetooth 5.1 mit SBC und AAC sind an Bord, Multiroom läuft laut Stiftung Warentest darüber; Chromecast, Spotify Connect und ein Sprachassistent fehlen.4, 3, 1
Latenzverhalten
7.6
Konsolen finden am HDMI-Eingang Anschluss, VRR und ALLM werden laut TCL durchgeleitet, ein Klangmodus Game ist vorhanden; über den optischen Eingang maß RTINGS bei der Q85H eine hohe Latenz.3, 1
Aufstellung und Wandmontage
8.2
Wandmontageset liegt bei; mit 6,8 Zentimetern Höhe bleibt die Soundbar unter den meisten Bildschirmen.1, 4
Größe und TV-Kompatibilität
7.7
Mit 104 Zentimetern Breite passt sie zu Fernsehern ab etwa 55 Zoll; der Subwoofer braucht mit 22 mal 37 mal 27 Zentimetern einen eigenen Stellplatz.4, 6
Preis-Leistung7.1
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
7.2
Für 380,24 Euro zuzüglich 15 Euro Lieferung gibt es 5.1.2 mit Subwoofer, Einmessung, HDMI-Eingang und AirPlay 2; zur Vorstellung nannte AVCesar 700 Euro, die Stiftung Warentest führt 384 Euro als mittleren Onlinepreis.7, 6, 4
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
7.2
Ein kabelloser Subwoofer liegt bei, Rücklautsprecher nicht; wer sie will, braucht die Q85H oder Q85H Pro.7, 3
Update- und Support-Perspektive
7.4
Updates kommen laut TCL über das Internet oder per USB; damit lassen sich Fehler auch nach dem Kauf beheben, wie es RTINGS bei der Q85H dokumentiert.1, 3
Folgekosten und Erweiterbarkeit
6.7
Ausbauen lässt sich das Set nicht, Funk-Rücklautsprecher sieht TCL für die Q75H nicht vor; Folgekosten entstehen im Betrieb mit höchstens 98 Watt Leistungsaufnahme kaum.1, 3
Garantie und Service
7.2
TCL nennt für Deutschland 24 Monate Garantie auf Geräte, führt Soundbars dort aber nicht eigens auf; abgewickelt wird mit Kaufbeleg über den Händler.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.1
Gegenüber der günstigeren Q65H bringt die Q75H echte Höhentreiber und AirPlay 2 mit, gegenüber der Q85H Pro fehlen Rücklautsprecher; die Samsung HW-Q610GF bietet 3.1.2 ohne WLAN.7, 3
Zusammenfassung
1
5.1.2-Soundbar mit elf Treibern, zwei Höhenkanälen und kabellosem Subwoofer; 620 Watt Spitzenleistung, 104 Zentimeter breit.
2
Einmessung AI Sonic, HDMI-Eingang mit Durchleitung, Dolby Atmos, DTS:X, Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio.
3
AirPlay 2, WLAN und Bluetooth 5.1; Chromecast, Spotify Connect und Sprachassistent fehlen.
4
Kein frei lesbares Hörurteil zur Q75H; RTINGS bescheinigt der größeren Q85H einen vollen Klang.
★
Bei Amazon neu 380,24 Euro zuzüglich 15 Euro Lieferung von einem Marktplatz-Händler.
Fachkommentar
Die TCL Q75H empfehle ich, wenn Dolby Atmos mit echten Höhenkanälen ins Wohnzimmer soll, aber kein Platz für Rücklautsprecher ist: Einmessung, HDMI-Eingang und AirPlay 2 sind in dieser Preisklasse selten zusammen zu haben. Ein unabhängiges Hörurteil fehlt mir allerdings, und das Angebot hängt an einem einzelnen Händler. Wer auf Höhentreiber verzichten kann, spart mit der TCL Q65H rund 140 Euro und bekommt ein mehrfach geprüftes Modell.