Atari 7800+ im Review: Module, Funk-Gamepad und HDMI
13. Oktober 2026
Schwarzes Gehäuse, Chromleiste, Regenbogenstreifen: Die Atari 7800+ ist eine verkleinerte Neuauflage der Konsole von 1986, die Module für Atari 2600 und 7800 per HDMI an moderne Fernseher bringt. Dazu gehören ein kabelloses Gamepad und das neue Spiel Bentley Bear’s Crystal Quest. Bei Amazon kostete sie am 13.10.2026 neu 100,29 Euro.1, 5, 6, 8
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Geeignet für Atari-Sammler
Modul einstecken, losspielen. Die Konsole nimmt originale und neue Module für Atari 2600 und 7800 an; Gizmodo nennt sie das bislang reinste Plug-and-play-Erlebnis. Bei GamesRadar+ und Time Extension liefen auch verstaubte Originalmodule ohne Probleme.1, 7, 6, 5
Das beiliegende Gamepad CX78+ funkt über einen Empfänger am Controller-Anschluss, seine runden Kanten liegen laut Time Extension angenehm in der Hand. Wer mag, schließt stattdessen fast jedes alte Pad mit neunpoligem Stecker an.5, 3, 7
Mit Bentley Bear’s Crystal Quest liegt eine Fortsetzung von Crystal Castles aus der Homebrew-Szene bei, die Time Extension für das beste der neuen Module hält.1, 5, 2
6.5
LeistungBefriedigend
Ein Rockchip RK3128 mit vier Kernen und 256 MB Arbeitsspeicher emuliert Atari 2600 und 7800; laut Time Extension läuft alles flüssig, mehr als diese Spiele ist nicht vorgesehen.2, 5, 7
Leistung6.5
Performance im Spielbetrieb
5.6
Ein Rockchip RK3128 mit vier Kernen und 256 MB Arbeitsspeicher emuliert Atari 2600 und 7800; laut Time Extension läuft alles flüssig, mehr als diese Spiele ist nicht vorgesehen.2, 5, 7
Stabilität von Framerate und Auflösung
6.5
Ausgegeben werden 720p, je nach Modul mit 60 oder 50 Bildern pro Sekunde; GamesRadar+ lobt das klare Bild, Gizmodo sah keine Bildfehler.6, 5, 7
Ladezeiten und Speicher-Performance
6.8
Beim Start liest die Konsole das Modul erst in den Speicher, was laut Time Extension und GamesRadar+ einige Sekunden dauert; danach läuft das Spiel ohne Ladepausen.5, 6
Kühlung und Drosselung
7.9
Gespeist über USB-C und mit einem sparsamen Chip bestückt, kommt die Konsole ohne aufwendige Kühlung aus; Drosselung ist bei dieser Last kein Thema.2, 1
Lautstärke
9.3
Ohne Laufwerk und mit sparsamer Technik am USB-C-Strom arbeitet die Konsole still.6, 1
Netzwerkleistung
3
WLAN und Bluetooth fehlen laut Gizmodo; die Konsole braucht weder Konto noch Internet, bietet aber auch keinerlei Online-Funktionen.7
Akkulaufzeit bei Handhelds
6
Als Heimkonsole hängt sie am USB-C-Strom; kabellos ist nur das Gamepad mit seinem Funkempfänger.1, 3
Stabilität bei langen Sessions
7.2
GamesRadar+ spielte zwei Wochen mit neuen und alten Modulen, ohne ein Spiel mit Problemen zu finden; auch bei Time Extension liefen alle alten Module.6, 5
Ungeeignet für Besitzer der 2600+
Wer schon eine 2600+ hat, braucht die 7800+ kaum: Beide nutzen dieselbe Technik und spielen dieselben Module, das Gamepad gibt es einzeln. Time Extension sieht deshalb wenig Grund für einen Zweitkauf, GamesRadar+ spricht von einem Kleiderwechsel.5, 6
Der Komfort moderner Emulation fehlt: Es gibt keine Spielstände und kein Zurückspulen, bedient wird über Tasten an der Konsole. Wer viele eingebaute Klassiker sucht, greift eher zur Intellivision Sprint, Pac-Man-Fans zur Atari 2600+ Pac-Man Edition mit gleicher Technik.5, 6, 7
Technik, Bild und Bedienung
Im Inneren arbeitet wie in der 2600+ ein Rockchip RK3128 mit vier Kernen und 256 MB Arbeitsspeicher; die Emulatoren Stella und ProSystem spielen den Modulinhalt ab. Nach dem Einstecken vergehen einige Sekunden, weil die Konsole das Modul erst ausliest.2, 5, 6
Das Bild kommt in 720p und wirkt laut GamesRadar+ deutlich klarer als am Antennenanschluss des Originals. Ein Schalter auf der Rückseite wechselt zwischen 4:3 und 16:9; im Breitbild wirken manche Spiele laut Gizmodo gestaucht.6, 7, 1
Ein verstecktes Menü erscheint, wenn man Select und Reset ohne Modul gedrückt hält. Es bietet einen 50-Hertz-Modus, einen Weichzeichner und für 2600-Spiele einen Phosphor-Filter, der das Nachleuchten einer Röhre nachahmt. Mehr Bildoptionen vermisst GamesRadar+ ebenso wie Spielstände.6, 5
6.8
VerarbeitungBefriedigend
Das Gehäuse wirkt laut GamesRadar+ leicht und hohl, besteht aber aus hochwertigem Kunststoff mit griffigen Tasten; Chromleiste und Regenbogenstreifen treffen das europäische Vorbild.6, 3
Verarbeitung6.8
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.4
Das Gehäuse wirkt laut GamesRadar+ leicht und hohl, besteht aber aus hochwertigem Kunststoff mit griffigen Tasten; Chromleiste und Regenbogenstreifen treffen das europäische Vorbild.6, 3
Stabilität von Gehäuse und Ports
7.1
HDMI und USB-C sitzen hinten, zwei neunpolige Controller-Anschlüsse vorn; den Schalter für das Bildformat erreicht man laut Gizmodo nur mit einem Griff hinter die Konsole.6, 7, 5
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
5.9
Am CX78+ klicken Tasten und Steuerkreuz deutlich, GamesRadar+ findet es griffiger als das Original; Time Extension stören der kurze Knüppel und der große Abstand der beiden Tasten.5, 6, 7
Controller-Haptik und Haltbarkeit
6.6
Die runden Kanten liegen laut Time Extension angenehm in der Hand, bei Gizmodo ermüdeten auch lange Sitzungen nicht.5, 7
Display- und Glasqualität bei Handhelds
5.9
Bild gibt es nur per HDMI am Fernseher oder Monitor, ein eigenes Display hat die Heimkonsole nicht.1
Docking-Mechanik (falls relevant)
6.7
Mit rund 80 Prozent der Originalgröße bleibt sie größer als typische Minikonsolen und braucht mit Modul viel Höhe; Gummifüße halten sie laut GamesRadar+ an ihrem Platz.2, 5, 6
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
8
Bewegliche Teile gibt es nicht, der Strom kommt über USB-C: Viel Wärme entsteht bei dieser Technik nicht.2, 1
Gamepad, Anschlüsse und Preis
Das CX78+ folgt dem europäischen Pad von 1987 mit zwei Tasten und kurzem Knüppel auf dem Steuerkreuz. Time Extension findet ihn ungenau und schraubt ihn lieber ab, GamesRadar+ hält die Neuauflage für deutlich griffiger als das Original, Gizmodo lobt die klickenden Tasten.5, 6, 7
Vorn sitzen zwei neunpolige Controller-Anschlüsse, hinten HDMI, USB-C für den Strom und der Schalter für das Bildformat. HDMI- und USB-C-Kabel liegen bei, ein Netzteil nicht; für Spiele zu zweit fehlt ein zweites Gamepad.6, 4, 1, 7
Zum Start Ende November 2024 kostete die Konsole 129,99 US-Dollar, umgerechnet etwa 120 Euro. Bei Amazon gab es sie am 13.10.2026 neu für 100,29 Euro von einem Händler mit Versand durch Amazon, Amazon selbst verlangte 102,46 Euro.4, 8
Fazit und Kaufempfehlungen
6.1Gesamtwertung
Befriedigend
Die Atari 7800+ spielt originale und neue Module für Atari 2600 und 7800 per HDMI, bringt ein kabelloses Gamepad mit und lässt sich in Minuten anschließen. Gedämpft wird das Bild durch die Nähe zur 2600+, fehlende Spielstände, das ungenaue Steuerkreuz des Gamepads und das fehlende Netzteil.
Leistung
6.5
Verarbeitung
6.8
Funktionen und Design
5.2
Preis-Leistung
6
PROS
Spielt originale Module für Atari 2600 und 7800
Kabelloses Gamepad, einfache Einrichtung
HDMI mit 720p und Filtermenü
Neues Spiel Bentley Bear’s Crystal Quest liegt bei
CONS
Technisch identisch mit der 2600+
Keine Spielstände, kein Zurückspulen
Steuerkreuz des Gamepads ungenau
Netzteil fehlt, nur ein Gamepad
5.2
Funktionen und DesignAusreichend
Beigelegt ist nur Bentley Bear’s Crystal Quest; alles Weitere muss als Modul gekauft werden, zum Start erschienen zehn neue und überarbeitete Spiele.1, 5
Funktionen und Design5.2
Spieleangebot und Plattformbindung
4.9
Beigelegt ist nur Bentley Bear’s Crystal Quest; alles Weitere muss als Modul gekauft werden, zum Start erschienen zehn neue und überarbeitete Spiele.1, 5
Abwärtskompatibilität
8.4
Originale Module für Atari 2600 und 7800 laufen ebenso wie alte Pads mit neunpoligem Stecker; in drei Tests fiel kein Spiel mit Problemen auf, Module des Atari 5200 passen nicht.1, 6, 5, 7
Online-Funktionen und Abo-Modelle
2.8
Online-Funktionen bietet die Konsole nicht, gespielt wird ausschließlich lokal; ein Abo oder Konto verlangt sie dafür ebenfalls nicht.7, 6
Speicher- und Erweiterungsoptionen
5.7
Die Bibliothek wächst nur über weitere Module; Spielstände oder eine eingebaute Spielesammlung gibt es nicht.6, 7
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
4.9
HDMI liefert 720p mit Umschalter für 4:3 und 16:9, dazu einen Weichzeichner und einen Phosphor-Filter nur für 2600-Spiele; mehr Bildoptionen und höhere Auflösungen fehlen.6, 1
Remote-Play und Streaming
2.4
Streaming oder Remote Play sind nicht vorgesehen, die Konsole spielt nur am direkt angeschlossenen Bildschirm.7, 1
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
6.1
Anschließen, Modul einstecken, spielen: Einfacher geht es laut Gizmodo kaum; Pause, Select und Reset sitzen allerdings an der Konsole, und das Bildmenü ist versteckt.7, 5, 6
Controller-Features
6.3
Kabellos mit Empfängern für die Konsole und den PC, dazu ein abschraubbarer Knüppel auf dem Steuerkreuz; Vibration und frei belegbare Tasten kennt das Pad mit zwei Tasten nicht.3, 5, 7
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
5.1
Kleiner als das Original, aber auf Kabel für Bild und Strom angewiesen, gehört sie an einen festen Platz am Fernseher.2, 1
Die Atari 7800+ macht alte und neue Atari-Module ohne Umstände am HDMI-Fernseher spielbar und sieht dabei aus wie ein Stück der Achtziger. Gedämpft wird das Urteil durch die Nähe zur 2600+, fehlende Spielstände, das ungenaue Steuerkreuz des Gamepads und das fehlende Netzteil.5, 6, 7
Am 13.10.2026 kostete sie bei Amazon neu 100,29 Euro. Wer die gleiche Technik mit Funk-Joystick und Pac-Man-Modul will, nimmt die Atari 2600+ Pac-Man Edition; 45 eingebaute Spiele ohne Modulkauf bietet die Intellivision Sprint, aktuelle Spiele die Xbox Series S.8
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite von Atari, Meldungen von heise online, Notebookcheck und t3n sowie der Amazon-Angebotsseite. Ausprobiert haben die Konsole Time Extension, GamesRadar+ und Gizmodo, deren Urteile im Text genannt sind. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 31 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Vier Kriterien für Handhelds sind bei dieser Heimkonsole aus der Bauart abgeleitet. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.0
Preis-LeistungBefriedigend
Bei Amazon kostete die Konsole am 13.10.2026 neu 100,29 Euro und damit weniger als die rund 120 Euro zum Start; Amazon selbst verlangte 102,46 Euro.8, 4
Preis-Leistung6
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.1
Bei Amazon kostete die Konsole am 13.10.2026 neu 100,29 Euro und damit weniger als die rund 120 Euro zum Start; Amazon selbst verlangte 102,46 Euro.8, 4
Speichergröße und Erweiterbarkeit
4.4
Im Karton steckt ein Spiel; jedes weitere neue Modul kostet laut Time Extension 29,99 Euro.5, 4
Bundle-Wert
6.2
Konsole, Funk-Gamepad mit Empfänger, Modul, HDMI- und USB-C-Kabel liegen bei; ein Netzteil und ein zweites Gamepad fehlen.1, 4, 7
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
6.1
Abos gibt es nicht, doch neue Module für 29,99 Euro und ein zweites Gamepad für 34,99 US-Dollar gehen ins Geld.5, 4
erwartbare Lebensdauer
7.1
Einfache Technik ohne bewegliche Teile hält lange, und Atari legt weiter neue Module für die Plattform auf; ein Firmware-Update brachte die Filter auch auf die 2600+.5, 6
Garantie und Service
6.4
Das günstigste Neuangebot der Kaufbox stammt von einem Händler mit Versand durch Amazon; wer direkt bei Amazon kauft, zahlte am 13.10.2026 gut zwei Euro mehr.8
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.7
Die 2600+ kann laut Time Extension dasselbe, die Pac-Man Edition bringt die gleiche Technik mit Funk-Joystick; viele eingebaute Spiele statt Modulen liefert die Intellivision Sprint.5, 6
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
6,1
5,2
erwartbare Lebensdauer
7,1
5,3
Garantie und Service
6,4
7,6
Alternativen in ähnlicher Preislage
5,7
6,4
Verarbeitung: 6,8 für Atari 7800+, 6,2 für Nintendo Switch Lite. Bei Funktionen und Design steht es 6,0 zu 5,2. Es hängt davon ab, was schwerer zählt: Funktionen und Design oder Verarbeitung.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Konsole, Gamepad CX78+ mit Funkempfänger, Modul, HDMI-Kabel, USB-C-Kabel
Modell
Atari 7800+, verkleinerte Neuauflage der Atari 7800 im europäischen Design, mit PLAION entwickelt
Module
Originale und neue Module für Atari 2600 und 7800; Bentley Bear’s Crystal Quest liegt bei
Netzteil enthalten
Nein
Preis
Zum Start 129,99 US-Dollar (etwa 120 Euro); Amazon am 13.10.2026: 100,29 Euro neu
Prozessorarchitektur
ARM
Stromversorgung
USB-C, Netzteil nicht im Lieferumfang
Leistung6.5
Performance im Spielbetrieb
5.6
Ein Rockchip RK3128 mit vier Kernen und 256 MB Arbeitsspeicher emuliert Atari 2600 und 7800; laut Time Extension läuft alles flüssig, mehr als diese Spiele ist nicht vorgesehen.2, 5, 7
Stabilität von Framerate und Auflösung
6.5
Ausgegeben werden 720p, je nach Modul mit 60 oder 50 Bildern pro Sekunde; GamesRadar+ lobt das klare Bild, Gizmodo sah keine Bildfehler.6, 5, 7
Ladezeiten und Speicher-Performance
6.8
Beim Start liest die Konsole das Modul erst in den Speicher, was laut Time Extension und GamesRadar+ einige Sekunden dauert; danach läuft das Spiel ohne Ladepausen.5, 6
Kühlung und Drosselung
7.9
Gespeist über USB-C und mit einem sparsamen Chip bestückt, kommt die Konsole ohne aufwendige Kühlung aus; Drosselung ist bei dieser Last kein Thema.2, 1
Lautstärke
9.3
Ohne Laufwerk und mit sparsamer Technik am USB-C-Strom arbeitet die Konsole still.6, 1
Netzwerkleistung
3
WLAN und Bluetooth fehlen laut Gizmodo; die Konsole braucht weder Konto noch Internet, bietet aber auch keinerlei Online-Funktionen.7
Akkulaufzeit bei Handhelds
6
Als Heimkonsole hängt sie am USB-C-Strom; kabellos ist nur das Gamepad mit seinem Funkempfänger.1, 3
Stabilität bei langen Sessions
7.2
GamesRadar+ spielte zwei Wochen mit neuen und alten Modulen, ohne ein Spiel mit Problemen zu finden; auch bei Time Extension liefen alle alten Module.6, 5
Verarbeitung6.8
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.4
Das Gehäuse wirkt laut GamesRadar+ leicht und hohl, besteht aber aus hochwertigem Kunststoff mit griffigen Tasten; Chromleiste und Regenbogenstreifen treffen das europäische Vorbild.6, 3
Stabilität von Gehäuse und Ports
7.1
HDMI und USB-C sitzen hinten, zwei neunpolige Controller-Anschlüsse vorn; den Schalter für das Bildformat erreicht man laut Gizmodo nur mit einem Griff hinter die Konsole.6, 7, 5
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
5.9
Am CX78+ klicken Tasten und Steuerkreuz deutlich, GamesRadar+ findet es griffiger als das Original; Time Extension stören der kurze Knüppel und der große Abstand der beiden Tasten.5, 6, 7
Controller-Haptik und Haltbarkeit
6.6
Die runden Kanten liegen laut Time Extension angenehm in der Hand, bei Gizmodo ermüdeten auch lange Sitzungen nicht.5, 7
Display- und Glasqualität bei Handhelds
5.9
Bild gibt es nur per HDMI am Fernseher oder Monitor, ein eigenes Display hat die Heimkonsole nicht.1
Docking-Mechanik (falls relevant)
6.7
Mit rund 80 Prozent der Originalgröße bleibt sie größer als typische Minikonsolen und braucht mit Modul viel Höhe; Gummifüße halten sie laut GamesRadar+ an ihrem Platz.2, 5, 6
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
8
Bewegliche Teile gibt es nicht, der Strom kommt über USB-C: Viel Wärme entsteht bei dieser Technik nicht.2, 1
Funktionen und Design5.2
Spieleangebot und Plattformbindung
4.9
Beigelegt ist nur Bentley Bear’s Crystal Quest; alles Weitere muss als Modul gekauft werden, zum Start erschienen zehn neue und überarbeitete Spiele.1, 5
Abwärtskompatibilität
8.4
Originale Module für Atari 2600 und 7800 laufen ebenso wie alte Pads mit neunpoligem Stecker; in drei Tests fiel kein Spiel mit Problemen auf, Module des Atari 5200 passen nicht.1, 6, 5, 7
Online-Funktionen und Abo-Modelle
2.8
Online-Funktionen bietet die Konsole nicht, gespielt wird ausschließlich lokal; ein Abo oder Konto verlangt sie dafür ebenfalls nicht.7, 6
Speicher- und Erweiterungsoptionen
5.7
Die Bibliothek wächst nur über weitere Module; Spielstände oder eine eingebaute Spielesammlung gibt es nicht.6, 7
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
4.9
HDMI liefert 720p mit Umschalter für 4:3 und 16:9, dazu einen Weichzeichner und einen Phosphor-Filter nur für 2600-Spiele; mehr Bildoptionen und höhere Auflösungen fehlen.6, 1
Remote-Play und Streaming
2.4
Streaming oder Remote Play sind nicht vorgesehen, die Konsole spielt nur am direkt angeschlossenen Bildschirm.7, 1
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
6.1
Anschließen, Modul einstecken, spielen: Einfacher geht es laut Gizmodo kaum; Pause, Select und Reset sitzen allerdings an der Konsole, und das Bildmenü ist versteckt.7, 5, 6
Controller-Features
6.3
Kabellos mit Empfängern für die Konsole und den PC, dazu ein abschraubbarer Knüppel auf dem Steuerkreuz; Vibration und frei belegbare Tasten kennt das Pad mit zwei Tasten nicht.3, 5, 7
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
5.1
Kleiner als das Original, aber auf Kabel für Bild und Strom angewiesen, gehört sie an einen festen Platz am Fernseher.2, 1
Preis-Leistung6
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
6.1
Bei Amazon kostete die Konsole am 13.10.2026 neu 100,29 Euro und damit weniger als die rund 120 Euro zum Start; Amazon selbst verlangte 102,46 Euro.8, 4
Speichergröße und Erweiterbarkeit
4.4
Im Karton steckt ein Spiel; jedes weitere neue Modul kostet laut Time Extension 29,99 Euro.5, 4
Bundle-Wert
6.2
Konsole, Funk-Gamepad mit Empfänger, Modul, HDMI- und USB-C-Kabel liegen bei; ein Netzteil und ein zweites Gamepad fehlen.1, 4, 7
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
6.1
Abos gibt es nicht, doch neue Module für 29,99 Euro und ein zweites Gamepad für 34,99 US-Dollar gehen ins Geld.5, 4
erwartbare Lebensdauer
7.1
Einfache Technik ohne bewegliche Teile hält lange, und Atari legt weiter neue Module für die Plattform auf; ein Firmware-Update brachte die Filter auch auf die 2600+.5, 6
Garantie und Service
6.4
Das günstigste Neuangebot der Kaufbox stammt von einem Händler mit Versand durch Amazon; wer direkt bei Amazon kauft, zahlte am 13.10.2026 gut zwei Euro mehr.8
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.7
Die 2600+ kann laut Time Extension dasselbe, die Pac-Man Edition bringt die gleiche Technik mit Funk-Joystick; viele eingebaute Spiele statt Modulen liefert die Intellivision Sprint.5, 6
Zusammenfassung
1
Verkleinerte Neuauflage der Atari 7800 (rund 80 Prozent der Größe); liest originale und neue Module für Atari 2600 und 7800.
2
Technik wie in der 2600+: Rockchip RK3128, 256 MB RAM, Emulatoren Stella und ProSystem, HDMI mit 720p.
3
Kabelloses Gamepad CX78+ und das Modul Bentley Bear’s Crystal Quest liegen bei; Netzteil und zweites Gamepad fehlen.
4
Time Extension (7 von 10), GamesRadar+ (4 von 5) und Gizmodo (4,5 von 5) loben Kompatibilität und Einrichtung; Kritik: keine Spielstände, Nähe zur 2600+.
★
Zum Start etwa 120 Euro; Amazon am 13.10.2026: 100,29 Euro neu von einem Händler mit Versand durch Amazon.
Fachkommentar
Wer Module für Atari 2600 oder 7800 besitzt und noch keine der Plus-Konsolen hat, dem empfehle ich die 7800+: Sie spielt die Originale in drei Tests ohne Ausfall, das Funk-Gamepad ist bequemer als der steife Joystick der 2600+, und rund 100 Euro sind dafür angemessen. Einplanen sollte man ein USB-Netzteil und für Spiele zu zweit ein zweites Pad. Wer lieber mit Joystick spielt und Pac-Man mag, sollte die Atari 2600+ Pac-Man Edition vergleichen: Sie nutzt dieselbe Technik und kostete zuletzt kaum mehr.