
Alles Wichtige im Überblick
- Die HTC Vive Focus Vision bietet 5K-Bildqualität, Eye-Tracking und Mixed-Reality-Funktionen für produktive Anwendungen.
- Das Headset ist ideal für PC-VR-Gaming, benötigt jedoch ein Kabel für verlustfreie Bildübertragung.
- Kunden schätzen die Bildschärfe und einfache Einrichtung, bemängeln jedoch den hohen Preis und die Kabelbindung.
- Testberichte loben die Bildqualität, kritisieren jedoch die Fresnel-Linsen und den älteren Snapdragon XR2 Chip.
- Für reine Consumer-Nutzung empfehlen sich günstigere Alternativen wie die Meta Quest 3.
Inhalt
- Fazit
- Geeignet für PC-VR-Gaming und Mixed Reality
- Ungeeignet für Sparfüchse und kabelloses PC-VR
- Modellhistorie
- Wichtige Spezifikationen
- Merkmale
- Deswegen schätzen Kunden das HTC Vive Focus Vision
- Das sind die größten Kritikpunkte am HTC Vive Focus Vision
- Reviews & Tests
- Abschlussbewertung
- Preis-Leistungs-Bewertung
Fazit
Die HTC Vive Focus Vision positioniert sich als hybrides XR-Headset, das sowohl autark genutzt werden kann als auch PC-VR per DisplayPort-Modus möglichst verlustarm anbinden soll. Entsprechend passt sie vor allem zu produktiven XR-Szenarien und Anwendungen, in denen der Wechsel zwischen Standalone und PCVR eine Rolle spielt.
In den ausgewerteten Reviews werden Eye-Tracking und der Passthrough positiv hervorgehoben; auch das PCVR-Tracking gilt als solide. Gleichzeitig bleibt deutliche Kritik: Fresnel-Linsen statt Pancake sowie die begrenzte Leistung durch einen Snapdragon XR2 der Vorgänger-Generation werden mehrfach genannt, ebenso ein insgesamt hoher Preis. Zudem wird der Standalone-Katalog als schwach beschrieben, wodurch Zusatzlösungen für PCVR wichtiger werden. Einzelne Nutzerberichte deuten außerdem auf Probleme hin, bei denen der DisplayPort-Modus auf USB zurückspringt.
Wer primär ein rundes Standalone-Angebot oder besonders aktuelle Hardware erwartet, findet in den Quellen keine klare Bestätigung, dass die Focus Vision dieses Profil am besten abdeckt.
Stand: 2026-02-20
So entsteht unsere Einordnung
- Basis: Einordnung aus mehreren Tests
- Daten & Tests: Herstellerdaten plus 10 externe Quellen (mit Reviews-&-Tests-Abschnitt).
- Transparenz: Stand: 2026-02-20 · Hinweise über „Fehler melden“.
- Methodik: So entstehen unsere Bewertungen
Auf unserer Übersichtsseite zu VR-Headsets werden technische Grundprinzipien und Modelle ausführlich erläutert.
Geeignet für PC-VR-Gaming und Mixed Reality
Für PC-VR-Spieler, die via DisplayPort maximale Bildqualität ohne Kompression wünschen, eignet sich das Headset mit 90 Hz Bildwiederholfrequenz und großem Sichtfeld. Kreative Anwendungen, Design-Reviews oder Büroarbeit profitieren von Eye-Tracking, Mixed-Reality-Szenenverständnis und dem erweiterbaren Arbeitsbereich. Unternehmen nutzen die Hot-Swap-Energieversorgung für lange Sessions sowie die basisstationsfreie Einrichtung für flexible Räume.
Ungeeignet für Sparfüchse und kabelloses PC-VR
Preisbewusste Einsteiger finden in günstigeren Standalone-Headsets alltagstaugliche Alternativen. Wer kabelloses PC-VR ohne Kompression bevorzugt, benötigt zusätzliches Streaming-Equipment, da der DisplayPort-Modus ein Kabel voraussetzt.
Modellhistorie
| Modellname | Baujahr/Release | Modelltyp |
|---|---|---|
| VIVE Focus | 2018 | Vorgänger |
| VIVE Focus Plus | 2019 | Vorgänger |
| VIVE Focus 3 | 2021 | Vorgänger |
| VIVE Focus Vision | 2024 | Aktuell |
Wichtige Spezifikationen
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Auflösung pro Auge | 2448 x 2448 Pixel |
| Gesamtauflösung | 5K |
| Bildwiederholrate | 90 Hz |
| Sichtfeld | bis zu 120° |
| IPD | Automatische Anpassung |
| Tracking | Inside-out, basisstationsfrei |
| Eye-Tracking | Ja |
| Hand-Tracking | Ja |
| Gesichts-/Body-Tracking | Unterstützung vorhanden |
| Mixed Reality | Tiefensensor mit Szenenverständnis |
| PC-VR | DisplayPort-Modus, VIVEPORT und SteamVR |
| Audio | Offene Lautsprecher mit zwei Treibern |
| Mikrofone | Rausch- und Echounterdrückung |
| 3,5-mm-Audio | Ja |
| Energie | Hot-Swap-Hauptakku, Reserve-Frontakku |
| Farbe | Schwarz |
| Garantie | 2 Jahre Herstellergarantie |
| Modell | 99HAUM009-00 |
| Edition | Standard |
| Release | 18.10.2024 |
Merkmale
Das Headset stellt verlustfreie PC-VR-Bilder direkt per DisplayPort dar und kombiniert sie mit autarker Nutzung. Die 5K-Panels mit 2448 x 2448 Pixeln pro Auge erzeugen ein detailreiches Bild mit bis zu 120 Grad Sichtfeld. Eye-Tracking und automatische IPD-Anpassung optimieren Schärfe und Komfort. Ein Tiefensensor ermöglicht Mixed-Reality-Interaktionen mit realen Oberflächen. Offene Dual-Treiber-Lautsprecher liefern 3D-Audio, ergänzt durch Mikrofone mit Geräuschunterdrückung und Klinkenanschluss. Der Hot-Swap-Akku ermöglicht lange Sessions ohne Unterbrechung. Basisstationsfreies Inside-out-Tracking erleichtert Setup und Transport.
Deswegen schätzen Kunden das HTC Vive Focus Vision
In Community-Feedback werden die Bildschärfe der 5K-Displays, der verlustfreie DisplayPort-Modus für PC-VR und die umfassenden Tracking-Optionen positiv hervorgehoben. Gelobt werden zudem die einfache, basisstationsfreie Einrichtung, die automatische IPD-Anpassung für einen klaren Sweet Spot sowie die Mixed-Reality-Funktionen für produktive Szenarien. Als praktisch beschreiben Nutzer den Hot-Swap-Akku für Sessions ohne Ladepausen.
Das sind die größten Kritikpunkte am HTC Vive Focus Vision
Diskutiert werden der hohe Anschaffungspreis im Vergleich zu Consumer-Alternativen und die Kabelbindung beim DisplayPort-Modus im PC-VR-Einsatz. Inside-out-Tracking kann je nach Beleuchtung und Controller-Sichtbarkeit an seine Grenzen stoßen, und die Bildwiederholrate von 90 Hz spricht nicht vorrangig kompetitives High-FPS-Gaming an.
Reviews & Tests
- „5K-Gesamtauflösung und 120 Grad Sichtfeld; Fresnel-Linsen statt Pancake.“ (Quelle: VR Expert)
- „Stark für Business-Szenarien, für PC-VR-Spieler weniger attraktiv.“ (Quelle: MIXED.de)
- „Aggregatnote 2,3 gut; Eye-Tracking und Passthrough gefallen, Fresnel bleibt Kritikpunkt.“ (Quelle: Testberichte.de, Bewertung: 2,3 (gut))
- „Solides PCVR-Tracking, aber alter XR2-Chip und hoher Preis bremsen Empfehlung.“ (Quelle: Tom’s Guide)
- „Hybrider Ansatz überzeugt nicht vollständig; Standalone-Katalog schwach, Streaming-Kit wichtig für PCVR.“ (Quelle: TechRadar)
- „Leistung durchschnittlich; Snapdragon XR2 der Vorgänger-Generation limitiert.“ (Quelle: I-CH)
- „999 Dollar, DP-Modus für verlustarmes PCVR; 90 Hz, später 120 Hz geplant.“ (Quelle: The Verge)
- „Nutzer berichten: DP-Modus springt auf USB zurück; Verbindungsprobleme auftreten.“ (Quelle: VIVE Forum)
- „Kundenmeinungen loben Schärfe, kritisieren Preis und Einrichtungskomplexität.“ (Quelle: Amazon, Bewertung: Kundenmeinungen)
- „Teurer Einstieg ab 999 Euro; Hybrid-Konzept überzeugt im Alltag nicht jeden.“ (Quelle: VRgamingworld)
Abschlussbewertung
Die Vive Focus Vision positioniert sich als Hybrid-Headset für Standalone und PCVR. Tests bestätigen hohe Bildschärfe durch 2448 mal 2448 Pixel pro Auge und ein weites Sichtfeld. Gleichzeitig begrenzen Fresnel-Linsen die Klarheit außerhalb des Sweetspots und verursachen Artefakte. Der Snapdragon XR2 der ersten Generation wirkt im Jahr 2025 leistungsschwach, besonders im Vergleich zu neueren Chips. Für PCVR ist das kabelgebundene Streaming-Kit mit DisplayPort empfehlenswert, allerdings berichten Nutzer von Verbindungsproblemen und automatischem Wechsel auf USB. Die Businessausrichtung spiegelt sich in robustem Aufbau, Eye-Tracking und komfortabler Passform wider, während der Standalone Store weniger überzeugt. Insgesamt liefert die Focus Vision gute PCVR-Ergebnisse, bleibt jedoch teuer und technisch inkonsistent, wodurch Alternativen mit moderneren Linsen und stärkerem Produktsystem oft attraktiver erscheinen.
Preis-Leistungs-Bewertung
Für professionelle Anwendungen mit Eye-/Face-Tracking, MR-Workflows und verlustfreiem PC-VR liefert das Paket einen klaren Funktionsmehrwert. Für reine Consumer-Nutzung bietet die Meta Quest 3 eine deutlich günstigere Alternative mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.













