ASUS Dual RX 7900 GRE OC im Review: 16 GB und zwei BIOS-Modi
9. Oktober 2026
Stand: 2026-10-09
Die ASUS Dual RX 7900 GRE OC kombiniert 16 GB Grafikspeicher mit einer knapp 280 mm langen Bauform. Für WQHD ist das eine praktische Mischung, solange der Kaufpreis zur älteren GPU passt. Ihr Dual-BIOS verdient besondere Aufmerksamkeit: Im Originaltest kühlt der Performance-Modus den Speicher deutlich besser.1, 2
Geeignet für WQHD mit großen Texturen
Die ASUS-Ausführung von 2024 eignet sich besonders für WQHD-Spiele ohne besonders schwere Raytracing-Effekte. 16 GB schaffen Platz für große Texturen. Die Jahresangabe braucht dabei eine Einordnung: AMD stellte die RX 7900 GRE bereits 2023 in China vor; der breite weltweite Einzelhandelsstart folgte im Februar 2024. Deshalb ist sie in diesem Überblick der ab 2024 verfügbaren Modelle enthalten.1, 9, 10
Ungeeignet für teure Restangebote und maximales Raytracing
Bei aufwendigem Raytracing fällt die GPU gegenüber ihrer Rasterleistung zurück. TechSpot und Tom’s Hardware bestätigen diese grundsätzliche Einordnung mit anderen Partnerkarten. Deren Lüfter-, Temperatur- oder Verbrauchswerte werden hier nicht zur Bewertung des ASUS-Kühlers übernommen.9, 10
Am 8. Oktober 2026 zeigte Amazon.de ein Neuangebot von Lily Mall mit fünf verfügbaren Exemplaren für 2709,06 Euro. Dieser extreme Einzelpreis belegt zwar Bestellbarkeit, macht die Karte aber aus meiner Sicht zu keinem sinnvollen Neukauf. Wer sie schon besitzt, hat deshalb keinen Grund, ihre weiterhin brauchbare WQHD-Leistung abzuschreiben.11
7.9
LeistungGut
WQHD ohne besonders schwere Raytracing-Effekte passt gut zur GPU. Für 4K müssen je nach Spiel Details oder Upscaling angepasst werden.4, 6, 9
Leistung7.9
Gaming-Performance nach Auflösung
8.5
WQHD ohne besonders schwere Raytracing-Effekte passt gut zur GPU. Für 4K müssen je nach Spiel Details oder Upscaling angepasst werden.4, 6, 9
Framerate-Stabilität und 1% Lows
8
Die großen Texturreserven sind hilfreich. Vier FPS-Durchschnitte liefern aber keine vollständige 1%-Low-Analyse aller aktuellen Spiele.1, 4, 5, 6, 7
Raytracing-Performance
6.5
Aufwendiges Raytracing gehört zu den schwächeren Einsatzgebieten. Eine Karte mit neuerer RT-Architektur ist dafür die sinnvollere Vergleichsoption.9, 10
Upscaling-Performance (je nach Plattform)
7.5
FSR kann in unterstützten Titeln die Bildrate anheben. Die hier übernommenen FPS wurden nativ ermittelt und enthalten keine Zwischenbilder.4, 5, 6, 7, 8
VRAM-Ausstattung und Verhalten bei hohen Settings
9
16 GB bieten eine brauchbare Reserve für große Texturen. Der Speicher allein garantiert keine hohe 4K-Bildrate.1
Performance unter Dauerlast
8
Beide BIOS-Modi bestanden den Lasttest. Für längere Spielsitzungen würde ich Performance bevorzugen, weil der Speicher damit kühler bleibt.2
Treiberstabilität und Latenz
7.5
Die dokumentierten Spielewerte verwenden Adrenalin 24.7.1. Heute können andere Treiber oder Patches abweichen; eine allgemeine Fehlerfreiheit wird nicht behauptet.4, 5, 6, 7
WQHD-Benchmarks der konkreten ASUS-Karte
GPUreport führt für die Dual OC 117,7 FPS in Baldur’s Gate 3 und 118,1 FPS in God of War auf. Diablo IV erreicht 162,0 FPS, Horizon Zero Dawn 158,2 FPS. Diese vier Durchschnittswerte gelten für 2560 x 1440 Pixel ohne Raytracing, Upscaling oder Frame Generation. Die genauen Presets und bekannten Spielversionen stehen bei den Messbedingungen.4, 5, 6, 7
Alle vier ASUS-Zeilen nutzen einen Ryzen 7 7800X3D und Adrenalin 24.7.1. Sie dokumentieren damit einen älteren Softwarestand, keine neu gemessene Leistung von Oktober 2026. Die sichtbare Ergebnistabelle liefert keine 1%-Lows. Aus den Durchschnitten folgt daher keine Zusage für jedes aktuelle Spiel oder jede einzelne Szene.3, 4, 5, 6, 7
Performance-BIOS als vernünftiger Ausgangspunkt
Nach 20 Minuten Time Spy Extreme lagen GPU und Speicher im Performance-BIOS bei 59 und 87 °C. Quiet erhöhte sie auf 68 und 96 °C. Die zugeordneten Schallwerte von 35,9 und 33,9 dBA sind aus einer zuvor gemessenen Lüfterdrehzahlkurve interpoliert. Gemessen wurde aus 50 cm bei 33,1 dBA Grundpegel. Der kleine Geräuschvorteil spricht für mich deshalb nicht pauschal gegen das kühlere Performance-Profil.2, 3
7.9
VerarbeitungGut
Der Dual-Kühler hält die GPU im Performance-Modus gut im Bereich. Quiet reduziert die Lüfterdrehzahl, erhöht aber insbesondere die Speichertemperatur.2
Verarbeitung7.9
Kühlerqualität und Temperaturverhalten
8
Der Dual-Kühler hält die GPU im Performance-Modus gut im Bereich. Quiet reduziert die Lüfterdrehzahl, erhöht aber insbesondere die Speichertemperatur.2
Lautstärke und Lüfterprofil
8.5
Die ermittelte Geräuschkurve spricht für ruhige Lüfter. Die Schallwerte wurden aus der gemessenen Drehzahlkurve interpoliert und liegen nahe dem Grundpegel.2, 3
Spulenfiepen-Tendenz
7
Belastbare Beobachtungen zur Streuung von Spulenfiepen fehlen. Die Geräuschbewertung bezieht sich deshalb auf die Lüfter, nicht auf jedes mögliche elektrische Geräusch.2
Materialqualität und Stabilität
8
Der Aufbau wirkt auf Funktion und überschaubare Baugröße ausgerichtet. Eine Rückplatte unterstützt die Stabilität; eine geprüfte Langzeitserie liegt nicht vor.8
Backplate und Slot-Versteifung
8
Die Rückplatte ist für eine saubere mechanische Konstruktion sinnvoll. Die Karte sollte trotzdem fest am Gehäuse verschraubt werden.8
Qualität der Stromanschlüsse
8.5
Zwei übliche 8-Pin-Anschlüsse sind gut in bestehende Systeme einzubinden. Für die Lastklasse sind passende, korrekt angeschlossene PCIe-Kabel wichtig.1
Passgenauigkeit
8
Knapp 280 mm Länge und rund zweieinhalb Slots sind für diese GPU-Klasse handlich. In sehr kleinen Gehäusen bleibt genaues Nachmessen nötig.1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.5
Lüfterstillstand vermeidet unnötigen Lüfterbetrieb bei geringer Last. Eine konkrete Lebensdauer lässt sich daraus nicht ableiten.8
Die externe Kartenmessung ergab im letzten Lastdurchlauf durchschnittlich 292 beziehungsweise 294 Watt. Das umfasst Steckplatz und Stromkabel, nicht den gesamten PC. ASUS verlangt zwei 8-Pin-Stecker und empfiehlt 750 Watt für das Gesamtsystem. Mit 279,9 x 133,9 x 49,3 mm und 2,47 Slots bleibt die Karte handlicher als viele große Dreilüftermodelle.1, 2, 3
Ein HDMI-2.1- und drei DisplayPort-2.1-Anschlüsse unterstützen bis zu vier Monitore. ASUS nennt allerdings eine Einschränkung: Sind zwei DP-2.1-Monitore verbunden, arbeitet ein dritter DisplayPort nur mit DP-1.4-Funktionalität. LED-Beleuchtung fehlt; Lüfterstillstand und AV1-Hardware sind vorhanden.1, 8
Messwerte aus Originaltests
ASUS Dual RX 7900 GRE OC 16 GB: 14 Messwerte aus einem Originaltest. Jeder Wert gilt für den Testaufbau seiner Quelle.
Messwerte
14
Quelle
1
Messgrößen
6
Bildrate
Bildrate (Durchschnitt)
2560 × 1440 · Aus, native Auflösung · Raytracing Aus · Frame Generation Aus
Alle Werte stammen aus den verlinkten Originaltests. Eigene Messungen fanden nicht statt. Werte aus verschiedenen Tests lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen.
Fazit und Kaufempfehlungen
7.1Gesamtwertung
Gut
Die ASUS Dual RX 7900 GRE OC verbindet WQHD-Leistung mit 16 GB und moderaten Abmessungen. Performance-BIOS kühlt den Speicher besser; hohe Restpreise sprechen gegen den Neukauf.
Leistung
7.9
Verarbeitung
7.9
Funktionen und Design
8.1
Preis-Leistung
4.4
PROS
16 GB Speicher für große Texturen
Handliche Baugröße für diese GPU-Klasse
Dual-BIOS und Lüfterstillstand
Vier Displayanschlüsse
CONS
Extrem hoher beobachteter Restpreis
Raytracing schwächer als Rasterleistung
Warmer Speicher im Quiet-BIOS
Nennenswerte Kartenaufnahme
Die Dual RX 7900 GRE OC ist als vorhandene WQHD-Karte mit 16 GB gut weiter nutzbar. Ich würde mit dem Performance-BIOS beginnen und im jeweiligen Gehäuse auf Temperaturen und Geräusch achten. Das beobachtete Angebot über 2700 Euro empfehle ich nicht. Vor einem Neukauf gehört die neuere ASRock RX 9070 Steel Legend OC mit ihrem aktuellen Preis in den Vergleich.2, 11, 12
8.1
Funktionen und DesignSehr gut
Ein HDMI- und drei DisplayPort-Ausgänge decken viele Monitoraufbauten ab. Zwei direkte HDMI-Ausgänge sind nicht vorhanden.1
Funktionen und Design8.1
Anschlussausstattung (HDMI, DisplayPort)
8.5
Ein HDMI- und drei DisplayPort-Ausgänge decken viele Monitoraufbauten ab. Zwei direkte HDMI-Ausgänge sind nicht vorhanden.1
Multi-Monitor-Tauglichkeit
8.5
Vier Displays sind möglich. Bei zwei angeschlossenen DP-2.1-Monitoren begrenzt ASUS einen dritten DisplayPort auf DP-1.4-Funktionalität.1
Encoder/Decoder (Streaming, Video)
8
AV1-Hardware unterstützt Streaming und Videowiedergabe mit geeigneter Software. Das ist ein praktischer Zusatz zur Spieleleistung.8, 10
Features wie AV1, Frame-Generation und Upscaling (je nach Anbieter)
7.5
FSR und Radeon-Funktionen erweitern die Auswahl an Einstellungen. Die konkreten Möglichkeiten hängen von Spiel, Treiber und unterstützter GPU-Generation ab.8
Overclocking- und Undervolting-Spielraum
7.5
GPU Tweak III ermöglicht Anpassungen. Wegen der ohnehin nennenswerten Kartenaufnahme würde ich Effizienz und Stabilität vor zusätzlichen Takt stellen.1, 2
Abmessungen und Slot-Breite
8
279,9 x 133,9 x 49,3 mm entsprechen 2,47 Slots. Das ist kompakter als viele große Dreilüfterkarten, aber kein echtes Zwei-Slot-Modell.1
RGB und Optik
8
Ohne LED-Beleuchtung bleibt die Karte optisch zurückhaltend. Das passt gut zu einem schlichten WQHD-Rechner.8
Stromanschluss-Standard (je nach Modell)
8.5
Die zwei 8-Pin-Stecker sind verbreitet. Ein leistungsfähiges vorhandenes Netzteil kann weiterverwendet werden, wenn Anschlüsse und Reserve passen.1
Kühlkonzept (Axial/Blower/Wasserkühlung)
8.5
Zwei Axiallüfter und Dual-BIOS sind eine sinnvolle Kombination. Performance bietet hier die ausgewogenere Temperaturabstimmung.2, 8
Methodik und Quellen
Dieser Recherchebericht verbindet ASUS-Spezifikationen mit 14 Werten von GPUreport zur exakten Dual OC. Temperaturendwerte, mittlere elektrische Kartenaufnahme und interpolierte Schallwerte bleiben getrennt. Die FPS-Datenbank wurde am 9. Oktober 2026 gelesen; ein genaues Datum jedes Spielelaufs ist dort nicht ausgewiesen. TechSpot und Tom’s Hardware ergänzen ausschließlich die GPU-Einordnung. Eigene Messungen fanden nicht statt.
Die 30 Einzelnoten sind redaktionelle Einschätzungen auf einer Skala von 1 bis 10. Die vier Hauptbereiche zählen gleich stark. Nicht dokumentierte Messbedingungen bleiben unbekannt.
ASUS Dual RX 7900 GRE OC 16 GB neben anderen Produkten der Kategorie Grafikkarten. Eine gemeinsame Skala gibt es nur für Messungen aus demselben Originaltest.
Vergleichen mit
ASUS Dual RX 7900 GRE OC 16 GB neben Sapphire Pulse RX 9060 XT OC 16 GB
ASUS Dual RX 7900 GRE OC 16 GBDieser Beitrag · 14 Messwerte · 1 Quelle
Das beobachtete Einzelangebot über 2700 Euro ist für diese Leistungsklasse völlig unattraktiv. Zu diesem Preis würde ich die Karte nicht kaufen.11
Preis-Leistung4.4
Performance pro Euro
1.5
Das beobachtete Einzelangebot über 2700 Euro ist für diese Leistungsklasse völlig unattraktiv. Zu diesem Preis würde ich die Karte nicht kaufen.11
VRAM und Feature-Niveau in der Preisklasse
3
16 GB und vier Displayanschlüsse sind sinnvoll, rechtfertigen aber keinen solchen Restpreis. Der Vergleich mit jüngeren Karten ist zwingend.1, 11, 12
Stromverbrauch als laufender Faktor
6
Die extern gemessene Kartenaufnahme im Lasttest liegt nahe 300 Watt. Kühlung, Netzteil und laufender Verbrauch sind deshalb relevante Begleitkosten.2, 3
Garantie und Service
6.5
Beim Marketplace-Angebot würde ich Rechnung, Verkäuferzuständigkeit und konkrete Garantiebedingungen prüfen. Eine pauschale Servicezusage lässt sich aus dem Angebot nicht ableiten.11
Alternativen in ähnlicher Preislage
2.5
Die bereits besprochene ASRock RX 9070 Steel Legend OC ist eine neuere 16-GB-Alternative. Ihr Tagespreis gehört vor jedem teuren GRE-Neukauf in den Vergleich.12
Folgekosten durch Netzteil oder Gehäuseplatz
7
Die moderate Länge hilft beim Einbau. Zwei Stromkabel und die 750-Watt-Systemempfehlung können bei einem älteren PC trotzdem Zusatzaufwand verursachen.1
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
WQHD ohne besonders schwere Raytracing-Effekte passt gut zur GPU. Für 4K müssen je nach Spiel Details oder Upscaling angepasst werden.4, 6, 9
Framerate-Stabilität und 1% Lows
8
Die großen Texturreserven sind hilfreich. Vier FPS-Durchschnitte liefern aber keine vollständige 1%-Low-Analyse aller aktuellen Spiele.1, 4, 5, 6, 7
Raytracing-Performance
6.5
Aufwendiges Raytracing gehört zu den schwächeren Einsatzgebieten. Eine Karte mit neuerer RT-Architektur ist dafür die sinnvollere Vergleichsoption.9, 10
Upscaling-Performance (je nach Plattform)
7.5
FSR kann in unterstützten Titeln die Bildrate anheben. Die hier übernommenen FPS wurden nativ ermittelt und enthalten keine Zwischenbilder.4, 5, 6, 7, 8
VRAM-Ausstattung und Verhalten bei hohen Settings
9
16 GB bieten eine brauchbare Reserve für große Texturen. Der Speicher allein garantiert keine hohe 4K-Bildrate.1
Performance unter Dauerlast
8
Beide BIOS-Modi bestanden den Lasttest. Für längere Spielsitzungen würde ich Performance bevorzugen, weil der Speicher damit kühler bleibt.2
Treiberstabilität und Latenz
7.5
Die dokumentierten Spielewerte verwenden Adrenalin 24.7.1. Heute können andere Treiber oder Patches abweichen; eine allgemeine Fehlerfreiheit wird nicht behauptet.4, 5, 6, 7
Verarbeitung7.9
Kühlerqualität und Temperaturverhalten
8
Der Dual-Kühler hält die GPU im Performance-Modus gut im Bereich. Quiet reduziert die Lüfterdrehzahl, erhöht aber insbesondere die Speichertemperatur.2
Lautstärke und Lüfterprofil
8.5
Die ermittelte Geräuschkurve spricht für ruhige Lüfter. Die Schallwerte wurden aus der gemessenen Drehzahlkurve interpoliert und liegen nahe dem Grundpegel.2, 3
Spulenfiepen-Tendenz
7
Belastbare Beobachtungen zur Streuung von Spulenfiepen fehlen. Die Geräuschbewertung bezieht sich deshalb auf die Lüfter, nicht auf jedes mögliche elektrische Geräusch.2
Materialqualität und Stabilität
8
Der Aufbau wirkt auf Funktion und überschaubare Baugröße ausgerichtet. Eine Rückplatte unterstützt die Stabilität; eine geprüfte Langzeitserie liegt nicht vor.8
Backplate und Slot-Versteifung
8
Die Rückplatte ist für eine saubere mechanische Konstruktion sinnvoll. Die Karte sollte trotzdem fest am Gehäuse verschraubt werden.8
Qualität der Stromanschlüsse
8.5
Zwei übliche 8-Pin-Anschlüsse sind gut in bestehende Systeme einzubinden. Für die Lastklasse sind passende, korrekt angeschlossene PCIe-Kabel wichtig.1
Passgenauigkeit
8
Knapp 280 mm Länge und rund zweieinhalb Slots sind für diese GPU-Klasse handlich. In sehr kleinen Gehäusen bleibt genaues Nachmessen nötig.1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.5
Lüfterstillstand vermeidet unnötigen Lüfterbetrieb bei geringer Last. Eine konkrete Lebensdauer lässt sich daraus nicht ableiten.8
Funktionen und Design8.1
Anschlussausstattung (HDMI, DisplayPort)
8.5
Ein HDMI- und drei DisplayPort-Ausgänge decken viele Monitoraufbauten ab. Zwei direkte HDMI-Ausgänge sind nicht vorhanden.1
Multi-Monitor-Tauglichkeit
8.5
Vier Displays sind möglich. Bei zwei angeschlossenen DP-2.1-Monitoren begrenzt ASUS einen dritten DisplayPort auf DP-1.4-Funktionalität.1
Encoder/Decoder (Streaming, Video)
8
AV1-Hardware unterstützt Streaming und Videowiedergabe mit geeigneter Software. Das ist ein praktischer Zusatz zur Spieleleistung.8, 10
Features wie AV1, Frame-Generation und Upscaling (je nach Anbieter)
7.5
FSR und Radeon-Funktionen erweitern die Auswahl an Einstellungen. Die konkreten Möglichkeiten hängen von Spiel, Treiber und unterstützter GPU-Generation ab.8
Overclocking- und Undervolting-Spielraum
7.5
GPU Tweak III ermöglicht Anpassungen. Wegen der ohnehin nennenswerten Kartenaufnahme würde ich Effizienz und Stabilität vor zusätzlichen Takt stellen.1, 2
Abmessungen und Slot-Breite
8
279,9 x 133,9 x 49,3 mm entsprechen 2,47 Slots. Das ist kompakter als viele große Dreilüfterkarten, aber kein echtes Zwei-Slot-Modell.1
RGB und Optik
8
Ohne LED-Beleuchtung bleibt die Karte optisch zurückhaltend. Das passt gut zu einem schlichten WQHD-Rechner.8
Stromanschluss-Standard (je nach Modell)
8.5
Die zwei 8-Pin-Stecker sind verbreitet. Ein leistungsfähiges vorhandenes Netzteil kann weiterverwendet werden, wenn Anschlüsse und Reserve passen.1
Kühlkonzept (Axial/Blower/Wasserkühlung)
8.5
Zwei Axiallüfter und Dual-BIOS sind eine sinnvolle Kombination. Performance bietet hier die ausgewogenere Temperaturabstimmung.2, 8
Preis-Leistung4.4
Performance pro Euro
1.5
Das beobachtete Einzelangebot über 2700 Euro ist für diese Leistungsklasse völlig unattraktiv. Zu diesem Preis würde ich die Karte nicht kaufen.11
VRAM und Feature-Niveau in der Preisklasse
3
16 GB und vier Displayanschlüsse sind sinnvoll, rechtfertigen aber keinen solchen Restpreis. Der Vergleich mit jüngeren Karten ist zwingend.1, 11, 12
Stromverbrauch als laufender Faktor
6
Die extern gemessene Kartenaufnahme im Lasttest liegt nahe 300 Watt. Kühlung, Netzteil und laufender Verbrauch sind deshalb relevante Begleitkosten.2, 3
Garantie und Service
6.5
Beim Marketplace-Angebot würde ich Rechnung, Verkäuferzuständigkeit und konkrete Garantiebedingungen prüfen. Eine pauschale Servicezusage lässt sich aus dem Angebot nicht ableiten.11
Alternativen in ähnlicher Preislage
2.5
Die bereits besprochene ASRock RX 9070 Steel Legend OC ist eine neuere 16-GB-Alternative. Ihr Tagespreis gehört vor jedem teuren GRE-Neukauf in den Vergleich.12
Folgekosten durch Netzteil oder Gehäuseplatz
7
Die moderate Länge hilft beim Einbau. Zwei Stromkabel und die 750-Watt-Systemempfehlung können bei einem älteren PC trotzdem Zusatzaufwand verursachen.1
Zusammenfassung
1
16 GB GDDR6, 256 Bit und 576 GB/s Bandbreite.
2
5120 Streamprozessoren, bis zu 2293 MHz Standard-Boost.
3
279,9 x 133,9 x 49,3 mm und 2,47 Slots.
4
Performance- und Quiet-BIOS, zwei 8-Pin-Stecker.
★
Ein HDMI 2.1, drei DisplayPort 2.1 und bis zu vier Displays.
Fachkommentar
Ich würde die ASUS Dual RX 7900 GRE OC im Performance-BIOS betreiben: Der kleine Geräuschvorteil von Quiet geht im Originaltest mit deutlich wärmerem Speicher einher. Als vorhandene WQHD-Karte ist sie mit 16 GB weiterhin gut nutzbar. Das am 8. Oktober dokumentierte Einzelangebot über 2700 Euro empfehle ich ausdrücklich nicht. Für einen Neukauf würde ich zunächst die ASRock RX 9070 Steel Legend OC und ihren aktuellen Preis vergleichen.