Startseite » Alle Beiträge » ASUS ROG Strix B860-F Gaming WiFi Review: vier SSDs mit einer Grenze
ASUS ROG Strix B860-F Gaming WiFi Review: vier SSDs mit einer Grenze
3. Oktober 2026
Stand: 2026-10-03
Eine volle Spielebibliothek, eigene Videoaufnahmen und ein schnelles externes Laufwerk brauchen Platz und passende Anschlüsse. Das ASUS ROG Strix B860-F Gaming WiFi bringt dafür eine umfangreiche Ausstattung mit. Beim Ausbau gibt es allerdings eine Stelle, die man vor dem Kauf kennen sollte: Die vierte interne SSD belegt zugleich die Verbindung des unteren Erweiterungssteckplatzes.4
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
*Die Versandkosten entnehmen Sie bitte der Partnerseite
Geeignet für einen Intel-PC mit vielen Laufwerken
Vier M.2-Plätze und vier SATA-Anschlüsse bieten reichlich Raum für Spiele, Projekte und ältere Laufwerke. Die erste M.2-SSD arbeitet direkt an der CPU mit PCIe 5.0 x4; die übrigen nutzen den Chipsatz. Mit PCIe 5.0 x16 bleibt der obere Grafikkartenplatz angebunden.3
Thunderbolt 4 erleichtert den Anschluss passender externer SSDs und Docks. Daneben steht hinten ein eigener USB-C-Port mit 20 Gbit/s zur Verfügung. Für den vorderen Gehäuseanschluss sind 10 Gbit/s vorgesehen. So lassen sich schnelle externe Geräte anschließen, ohne einen zusätzlichen Controller einzubauen.6
8.2
Ausstattung und LeistungSehr gut
16 Vcore-Leistungsstufen mit jeweils 80 A bieten Reserve für einen leistungsfähigen Intel-PC.5
Ausstattung und Leistung8.2
VRM-Qualität und Spannungsstabilität
8.6
16 Vcore-Leistungsstufen mit jeweils 80 A bieten Reserve für einen leistungsfähigen Intel-PC.5
Kühlung der Spannungswandler
8.5
55,4 °C am Infrarot-Hotspot nach 30 Minuten Last sprechen für gute Kühlreserven im geprüften Aufbau.7
RAM-Unterstützung und Stabilität
8.2
XMP mit 8400 MT/s lief im Originaltest; hohe Datenraten bleiben von CPU und Kit abhängig.7
PCIe-Slots und Lane-Aufteilung
7.3
Der Hauptslot bleibt voll angebunden; M.2_4 schaltet den unteren Erweiterungsplatz ab.6
M.2-Anbindung und Kühlkonzept
8.4
Alle vier SSD-Plätze besitzen Kühler. Der obere Platz bietet eine leicht lösbare Abdeckung.10
Stabilität bei Dauerlast
8.4
Mit dem 285K liefen die Originaltests durch; die Kühlung des gesamten PCs bleibt entscheidend.8
BIOS-Reife und Boot-Zeiten
7.9
Stabile Version 3212 und klare Beta-Kennzeichnung erleichtern die Auswahl. Eine kurze Bootzeit wurde nicht selbst gemessen.2
Ungeeignet für vier SSDs plus Zusatzkarte
Eine SSD in M.2_4 deaktiviert den unteren PCIe-Steckplatz vollständig, eine Capture-Karte oder zusätzliche Netzwerkkarte kann dort dann nicht mehr arbeiten. Mit drei M.2-SSDs bleibt dieser Platz nutzbar; elektrisch bietet er PCIe 4.0 x4. Die Grafikkarte im oberen Slot ist von dieser Aufteilung nicht betroffen.1
Originaltests zeigen ausreichende Reserven für den 285K
Hardwareluxx prüfte das Board mit einem Core Ultra 9 285K. Nach 30 Minuten Prime95 mit AVX maß die Wärmebildkamera am heißesten Punkt der Spannungsversorgung 55,4 °C. Das ist eine Oberflächentemperatur aus diesem Testaufbau. Die Luftführung im eigenen Gehäuse bleibt Teil der Kühlung.7
Der komplette Hardwareluxx-Testrechner benötigte 50,8 W im Leerlauf, 317,7 W in Cinebench R23 und 341,6 W unter Prime95. Diese Werte umfassen auch Grafikkarte, Netzteil und andere Komponenten. Sie sind keine Verbrauchsangaben für das Mainboard allein.9
Club386 erzielte mit dem 285K 144 Punkte im Einzelkern- und 2405 Punkte im Mehrkerntest von Cinebench 2024. Die nahe liegenden Ergebnisse des dort getesteten Z890-F zeigen: Der teurere Chipsatz bringt in diesem Aufbau keinen großen Rechenleistungssprung. CPU-Multiplikatoren frei zu übertakten gehört weiterhin zu den Gründen für ein Z890-Board.12
8.3
VerarbeitungSehr gut
Kräftige Leistungsstufen und feste Stromanschlüsse passen zum gehobenen Ausstattungsniveau.5
Verarbeitung8.3
PCB-Qualität und Bauteilniveau
8.4
Kräftige Leistungsstufen und feste Stromanschlüsse passen zum gehobenen Ausstattungsniveau.5
Passgenauigkeit von Slots und Ports
8.2
Die vormontierte Anschlussblende und sauber angeordneten Ports erleichtern den Gehäuseeinbau.6
Stabilität der PCIe- und RAM-Slots
8.3
Der verstärkte Grafikkartenslot verbessert die Befestigung; schwere Karten brauchen zusätzlich eine Stütze.3
Qualität von Kühlkörpern und Backplates
8.4
Große VRM-Kühler und SSD-Abdeckungen sind im Originaltest nachvollziehbar aufgebaut.5
Verarbeitung von Shielding und Abdeckungen
8.2
Die feste Blende und Abdeckungen führen Anschlüsse und Kühlung ordentlich zusammen.13
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.8
Lösbare Abdeckungen vereinfachen Wartung. Eine Langzeitprüfung der Verriegelungen ersetzt das nicht.10
Handling beim Einbau
8.5
Der obere SSD-Kühler lässt sich bequem öffnen; Q-Release Slim verlangt die richtige Handhabung.13
Hohe RAM-Datenraten brauchen ein passendes Kit
Im Hardwareluxx-Test lief das XMP-Profil eines Kingston-CUDIMM-Kits mit 8400 MT/s. Manuell gelangen 8666 MT/s, der Versuch mit 8800 MT/s scheiterte. ASUS nennt bis zu 9066 MT/s als Übertaktungsangabe, was keine Zusage für jedes Kit oder eine Vollbestückung aller vier DIMM-Plätze ist.7
Die aktuelle Freigabeliste führt auch Core Ultra 5 250K Plus und Core Ultra 7 270K Plus. Als letzte stabile BIOS-Fassung ist beim Abgleich Version 3212 vom 10. August 2026 gelistet; 3401 vom 23. September trägt den Beta-Hinweis. Vor einem CPU-Wechsel sollte die passende Freigabe erneut geprüft werden.2
Montagehilfen und Netzwerk im Alltag
PCMasters beschreibt den leicht lösbaren Kühler der ersten M.2-SSD und die übersichtliche Lüftersteuerung im BIOS, was den Aufbau und spätere Wartung erleichtert. Beim ersten Grafikkartenwechsel sollte die von ASUS beschriebene Entriegelung des Q-Release-Slim-Slots nachgelesen werden.13
Das integrierte Wi-Fi 7 arbeitet mit 160 MHz Kanalbreite; ein 320-MHz-Modul ist hier nicht verbaut. Kabelgebunden bietet das Board 2,5 GbE. Für die vollständigen Wi-Fi-7-Funktionen verlangt ASUS Windows 11 ab 24H2. Beim Wechsel auf einen Plus-Prozessor nennt der aktuelle Herstellerhinweis Windows 11 ab 25H2 für volle Kompatibilität.3
Fazit und Kaufempfehlungen
8.2Gesamtwertung
Gut
Gut ausgestattete Intel-Basis für mehrere Laufwerke und Thunderbolt-Geräte. Die vierte SSD deaktiviert den unteren Erweiterungsplatz; für einfache Spiele-PCs lohnt sich eine günstigere Ausstattung.
Ausstattung und Leistung
8.2
Verarbeitung
8.3
Funktionen und Design
8.2
Preis-Leistung
8.1
PROS
Thunderbolt 4 und schneller separater USB-C-Port
Vier SSD-Plätze mit Kühlkörpern
Kräftige und gut gekühlte Stromversorgung
Flashback und Montagehilfen enthalten
CONS
Vierte SSD deaktiviert den unteren PCIe-Slot
Kein freies CPU-Multiplikator-Tuning
Wi-Fi 7 nur mit 160 MHz Kanalbreite
Keine zweistellige POST-Anzeige
8.2
Funktionen und DesignSehr gut
LGA1851 unterstützt die freigegebenen Core-Ultra-Modelle; freies CPU-Multiplikator-Tuning fehlt.11
Funktionen und Design8.2
Sockel und Chipsatz
7.9
LGA1851 unterstützt die freigegebenen Core-Ultra-Modelle; freies CPU-Multiplikator-Tuning fehlt.11
Formfaktor (ATX, mATX, ITX)
8
ATX bietet Platz für Kühler und Anschlüsse, benötigt aber ein entsprechend großes Gehäuse.4
USB-A/USB-C und Header
8.8
Neun rückseitige USB-Ports und ein 10-Gbit/s-Frontanschluss bedienen viele externe Geräte.6
WLAN und Bluetooth (falls vorhanden)
8
Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 sind integriert; WLAN bleibt auf 160 MHz begrenzt.1
LAN-Geschwindigkeit
7.5
2,5 GbE genügt vielen Heimnetzen; ein schnelleres NAS-Netz kann den Anschluss überfordern.1
Audio-Codecs
8.6
ALC4080, Kopfhörerverstärker und optischer Ausgang bieten vielseitige Audiowege.3
BIOS-Flashback und Diagnose-LEDs
8.3
Flashback, Clear CMOS und vier Status-LEDs helfen bei Problemen. Eine zweistellige Diagnoseanzeige fehlt.12
Lüfter-Header und Steuerung
8.7
Sieben Lüfter- und Pumpenanschlüsse mit BIOS-Steuerung erleichtern den Aufbau eigener Kühlkurven.13
RGB-Header
7.8
Drei ARGB-Header bedienen 5-V-Beleuchtung. Ein klassischer 12-V-RGB-Header ist nicht vorhanden.1
Thunderbolt/USB4
8.8
Ein rückseitiger Thunderbolt-4-Port bietet bis zu 40 Gbit/s für passende Geräte.1
RAID- und Storage-Optionen
8.1
Vier M.2 und vier SATA eröffnen viele Speicheroptionen; SATA unterstützt RAID 0, 1, 5 und 10.3
Für 242,82 Euro im geprüften Neuangebot ist das Strix eine gut ausgestattete Grundlage für einen Intel-PC mit mehreren Laufwerken und externer Thunderbolt-Hardware. Der Aufpreis gegenüber einfachen B860-Boards bezahlt vor allem Anschlüsse, Kühlkörper und Montagehilfen. Gedämpft wird das Urteil durch die gemeinsame Verbindung von vierter SSD und unterem PCIe-Slot, die gesperrte CPU-Übertaktung des Chipsatzes und die Ausstattung, die ein PC mit nur einer SSD kaum nutzt.14
Für ein kleineres Gehäuse bietet sich das MSI PRO B860M-A WiFi an, das das kompaktere mATX-Format ebenfalls mit Thunderbolt 4 verbindet. Beim ASUS bleiben der Platzbedarf eines ATX-Boards und die gemeinsame Verbindung von vierter SSD und unterem PCIe-Slot die wichtigsten Punkte vor dem Kauf.15 Freie CPU-Übertaktung und sechs M.2-Plätze bietet das teurere ASUS ROG Maximus Z890 Hero. Weitere Modelle ordnet die Übersicht zu Gaming-Mainboards ein.
So entsteht unsere Einordnung
Drei unabhängige Originaltests von 2025 und aktuelle Herstellerunterlagen bilden die Grundlage. Wir haben die Hardware nicht selbst gemessen. Das erste hier ausgewertete Review erschien im Januar 2025; daraus wird kein genauer deutscher Verkaufsstart abgeleitet.13
Bewertet wird das schwarze ATX-Modell mit Herstellernummer 90MB1JG0-M0EAY0 und EAN 4711387806951. Amazon bestätigt die Zuordnung zur ASIN B0DPMR5NRR. B860-A, B860-G und Z890-F sind andere Modelle.14
Die Quellenwerte bleiben getrennt nach Testsystem und Messgröße gespeichert. Unbekannte Softwareversionen, Wiederholungen und Umgebungsbedingungen bleiben offen. Dadurch entstehen aus verschieden durchgeführten Tests keine automatischen Prozentvergleiche.8
8.1
Preis-LeistungSehr gut
242,82 Euro passen zur umfangreichen Ausstattung. Für einen einfachen Spiele-PC ist ein günstigeres Board ausreichend.14
Preis-Leistung8.1
Ausstattung und VRM-Niveau im Verhältnis zum Preis
8.6
242,82 Euro passen zur umfangreichen Ausstattung. Für einen einfachen Spiele-PC ist ein günstigeres Board ausreichend.14
Upgrade-Perspektive der Plattform
7
Die Plus-Prozessoren sind freigegeben. Weitere Prozessorgenerationen werden daraus nicht zugesichert.2
Garantie und Support
8.1
ASUS nennt drei Jahre Herstellergarantie und pflegt die aktuelle BIOS-Liste.3
Folgekosten durch fehlende Features (z. B. WLAN-Karte)
8.7
WLAN, Kühlkörper und Thunderbolt sind enthalten. Der Ausbau kann wegen der geteilten Verbindung begrenzt werden.11
Alternativen in ähnlicher Preislage
8
Das kleinere MSI PRO B860M-A WiFi bietet ebenfalls Thunderbolt 4 und passt in kompaktere Gehäuse.15
Audio-Header, DisplayPort, Ethernet, Front-USB-A, Front-USB-C, HDMI, S/PDIF, Thunderbolt 4, USB 2.0, USB 3.2 Gen 1, USB 3.2 Gen 2, USB 3.2 Gen 2x2, Wi-Fi-Antenne
Audio-Header, DisplayPort, Ethernet, Front-USB-A, Front-USB-C, HDMI, PS/2, Thunderbolt 4, USB 2.0, USB 3.2 Gen 1, USB 3.2 Gen 2, USB 3.2 Gen 2x2, Wi-Fi-Antenne
Speichersteckplätze
4 DIMM
4 DIMM
M.2-Slots
4x M.2
3x M.2
SATA-Ports
4
4
PCIe-x16-Slots
2
1
Wi-Fi-Standard
Wi-Fi 7
Wi-Fi 7
Bluetooth-Version
5.4
5.4
LAN-Geschwindigkeit
2.5 GbE
5 GbE
Audio-Codec
Realtek ALC4080
Realtek ALC897
Speicherprofil
XMP
XMP
SATA-Version
SATA 3.0
SATA 3.0
RGB-Header-Typ
ARGB 5V
ARGB 5V
USB4-Anzahl
1
1
PCIe-Version
PCIe 5.0
PCIe 5.0
M.2-Key
Key M
Key M
OS-Unterstützung
Windows
Windows
Ausstattung und Leistung
VRM-Qualität und Spannungsstabilität
8,6
7,7
Kühlung der Spannungswandler
8,5
7,7
RAM-Unterstützung und Stabilität
8,2
7,8
PCIe-Slots und Lane-Aufteilung
7,3
6,9
M.2-Anbindung und Kühlkonzept
8,4
7,5
Stabilität bei Dauerlast
8,4
7,7
BIOS-Reife und Boot-Zeiten
7,9
7,2
Verarbeitung
PCB-Qualität und Bauteilniveau
8,4
7,2
Passgenauigkeit von Slots und Ports
8,2
7,5
Stabilität der PCIe- und RAM-Slots
8,3
7,3
Qualität von Kühlkörpern und Backplates
8,4
7,4
Verarbeitung von Shielding und Abdeckungen
8,2
6,9
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7,8
7,7
Handling beim Einbau
8,5
7,3
Funktionen und Design
Sockel und Chipsatz
7,9
7,8
Formfaktor (ATX, mATX, ITX)
8,0
8,1
USB-A/USB-C und Header
8,8
7,9
WLAN und Bluetooth (falls vorhanden)
8,0
9,0
LAN-Geschwindigkeit
7,5
8,7
Audio-Codecs
8,6
6,1
BIOS-Flashback und Diagnose-LEDs
8,3
6,4
Lüfter-Header und Steuerung
8,7
7,5
RGB-Header
7,8
7,9
Thunderbolt/USB4
8,8
8,6
RAID- und Storage-Optionen
8,1
7,6
Preis-Leistung
Ausstattung und VRM-Niveau im Verhältnis zum Preis
8,6
6,2
Upgrade-Perspektive der Plattform
7,0
6,4
Garantie und Support
8,1
7,0
Alternativen in ähnlicher Preislage
8,0
5,9
Bei Gesamtwertung liegt ASUS ROG Strix B860-F Gaming WiFi mit 8,2 vor 7,1.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Audio-Header, DisplayPort, Ethernet, Front-USB-A, Front-USB-C, HDMI, S/PDIF, Thunderbolt 4, USB 2.0, USB 3.2 Gen 1, USB 3.2 Gen 2, USB 3.2 Gen 2x2, Wi-Fi-Antenne
3212 vom 10.08.2026 stabil; 3401 vom 23.09.2026 Beta
BIOS-Größe
32 MB
Beleuchtung
3 ARGB-5V-Header; kein RGB-12V-Header
Bluetooth-Version
5.4
Breite
305 mm
Chipsatz
Intel B860
Format / Maße
ATX, 305 × 244 mm
Formfaktor
ATX
Front-USB-C
10 Gbit/s, maximal 5 V / 3 A
Garantie
3 Jahre Herstellergarantie laut ASUS
Grafikkarte
CPU PCIe 5.0 x16
Herstellernummer
90MB1JG0-M0EAY0
LAN-Geschwindigkeit
2.5 GbE
Lüfter / Pumpe
7 vierpolige Anschlüsse
M.2-Key
Key M
M.2-SSDs
1 CPU Gen5 x4 und 3 Chipsatz Gen4 x4
M.2-Slots
4x M.2
Maximale Speicherfrequenz
9066 MHz
Maximale Speicherkapazität
256 GB
Modelljahr
2025; Originalreview im Januar
Netzwerk
2,5 GbE, Wi-Fi 7 mit 160 MHz, Bluetooth 5.4
OS-Unterstützung
Windows
PCIe-Version
PCIe 5.0
PCIe-x16-Slots
2
RAID-Unterstützung
RAID 0
RAM
4 DDR5-DIMMs, maximal 256 GB; UDIMM und CUDIMM
RAM-Profile
XMP, AEMP III; bis 9066 MT/s OC abhängig von Konfiguration
RAM-Speicher maximal
256 GB
RGB-Header-Typ
ARGB 5V
SATA
4 × 6 Gbit/s; RAID 0/1/5/10
SATA III Anschlüsse
4
SATA-Ports
4
SATA-Version
SATA 3.0
Sockel
Intel LGA1851
Sockel / Chipsatz
Intel LGA1851 / B860
Spannungsversorgung
16 Vcore-Stufen mit jeweils 80 A; keine gemessene Gesamtleistung
Speicherkanäle
Dual-Channel
Speicherprofil
XMP
Speichersteckplätze
4 DIMM
Stromanschlüsse
24-Pin ATX und 2 × 8-Pin EPS
Tiefe
244 mm
USB hinten
9: 1 TB4-C, 1 C mit 20, 1 A mit 10, 6 A mit 5 Gbit/s
USB4-Anzahl
1
Wi-Fi-Standard
Wi-Fi 7
Zweiter PCIe-Slot
PCIe 4.0 x4; durch belegtes M.2_4 deaktiviert
Ausstattung und Leistung8.2
VRM-Qualität und Spannungsstabilität
8.6
16 Vcore-Leistungsstufen mit jeweils 80 A bieten Reserve für einen leistungsfähigen Intel-PC.5
Kühlung der Spannungswandler
8.5
55,4 °C am Infrarot-Hotspot nach 30 Minuten Last sprechen für gute Kühlreserven im geprüften Aufbau.7
RAM-Unterstützung und Stabilität
8.2
XMP mit 8400 MT/s lief im Originaltest; hohe Datenraten bleiben von CPU und Kit abhängig.7
PCIe-Slots und Lane-Aufteilung
7.3
Der Hauptslot bleibt voll angebunden; M.2_4 schaltet den unteren Erweiterungsplatz ab.6
M.2-Anbindung und Kühlkonzept
8.4
Alle vier SSD-Plätze besitzen Kühler. Der obere Platz bietet eine leicht lösbare Abdeckung.10
Stabilität bei Dauerlast
8.4
Mit dem 285K liefen die Originaltests durch; die Kühlung des gesamten PCs bleibt entscheidend.8
BIOS-Reife und Boot-Zeiten
7.9
Stabile Version 3212 und klare Beta-Kennzeichnung erleichtern die Auswahl. Eine kurze Bootzeit wurde nicht selbst gemessen.2
Verarbeitung8.3
PCB-Qualität und Bauteilniveau
8.4
Kräftige Leistungsstufen und feste Stromanschlüsse passen zum gehobenen Ausstattungsniveau.5
Passgenauigkeit von Slots und Ports
8.2
Die vormontierte Anschlussblende und sauber angeordneten Ports erleichtern den Gehäuseeinbau.6
Stabilität der PCIe- und RAM-Slots
8.3
Der verstärkte Grafikkartenslot verbessert die Befestigung; schwere Karten brauchen zusätzlich eine Stütze.3
Qualität von Kühlkörpern und Backplates
8.4
Große VRM-Kühler und SSD-Abdeckungen sind im Originaltest nachvollziehbar aufgebaut.5
Verarbeitung von Shielding und Abdeckungen
8.2
Die feste Blende und Abdeckungen führen Anschlüsse und Kühlung ordentlich zusammen.13
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.8
Lösbare Abdeckungen vereinfachen Wartung. Eine Langzeitprüfung der Verriegelungen ersetzt das nicht.10
Handling beim Einbau
8.5
Der obere SSD-Kühler lässt sich bequem öffnen; Q-Release Slim verlangt die richtige Handhabung.13
Funktionen und Design8.2
Sockel und Chipsatz
7.9
LGA1851 unterstützt die freigegebenen Core-Ultra-Modelle; freies CPU-Multiplikator-Tuning fehlt.11
Formfaktor (ATX, mATX, ITX)
8
ATX bietet Platz für Kühler und Anschlüsse, benötigt aber ein entsprechend großes Gehäuse.4
USB-A/USB-C und Header
8.8
Neun rückseitige USB-Ports und ein 10-Gbit/s-Frontanschluss bedienen viele externe Geräte.6
WLAN und Bluetooth (falls vorhanden)
8
Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 sind integriert; WLAN bleibt auf 160 MHz begrenzt.1
LAN-Geschwindigkeit
7.5
2,5 GbE genügt vielen Heimnetzen; ein schnelleres NAS-Netz kann den Anschluss überfordern.1
Audio-Codecs
8.6
ALC4080, Kopfhörerverstärker und optischer Ausgang bieten vielseitige Audiowege.3
BIOS-Flashback und Diagnose-LEDs
8.3
Flashback, Clear CMOS und vier Status-LEDs helfen bei Problemen. Eine zweistellige Diagnoseanzeige fehlt.12
Lüfter-Header und Steuerung
8.7
Sieben Lüfter- und Pumpenanschlüsse mit BIOS-Steuerung erleichtern den Aufbau eigener Kühlkurven.13
RGB-Header
7.8
Drei ARGB-Header bedienen 5-V-Beleuchtung. Ein klassischer 12-V-RGB-Header ist nicht vorhanden.1
Thunderbolt/USB4
8.8
Ein rückseitiger Thunderbolt-4-Port bietet bis zu 40 Gbit/s für passende Geräte.1
RAID- und Storage-Optionen
8.1
Vier M.2 und vier SATA eröffnen viele Speicheroptionen; SATA unterstützt RAID 0, 1, 5 und 10.3
Preis-Leistung8.1
Ausstattung und VRM-Niveau im Verhältnis zum Preis
8.6
242,82 Euro passen zur umfangreichen Ausstattung. Für einen einfachen Spiele-PC ist ein günstigeres Board ausreichend.14
Upgrade-Perspektive der Plattform
7
Die Plus-Prozessoren sind freigegeben. Weitere Prozessorgenerationen werden daraus nicht zugesichert.2
Garantie und Support
8.1
ASUS nennt drei Jahre Herstellergarantie und pflegt die aktuelle BIOS-Liste.3
Folgekosten durch fehlende Features (z. B. WLAN-Karte)
8.7
WLAN, Kühlkörper und Thunderbolt sind enthalten. Der Ausbau kann wegen der geteilten Verbindung begrenzt werden.11
Alternativen in ähnlicher Preislage
8
Das kleinere MSI PRO B860M-A WiFi bietet ebenfalls Thunderbolt 4 und passt in kompaktere Gehäuse.15
Zusammenfassung
1
ATX-Board für freigegebene Core-Ultra-Prozessoren mit LGA1851.4
2
Vier M.2-SSDs; M.2_4 deaktiviert den unteren PCIe-Slot.1
3
Thunderbolt 4 und ein zusätzlicher USB-C-Port mit 20 Gbit/s.6
4
Wi-Fi 7 mit 160 MHz, Bluetooth 5.4 und 2,5-GbE-LAN.3
★
Stabile BIOS-Fassung 3212; Version 3401 ist als Beta markiert.2
Fachkommentar
Ich empfehle das Strix für einen Intel-PC mit mehreren SSDs und vorhandenen Thunderbolt-Geräten. Die kräftige Stromversorgung und die Montagehilfen rechtfertigen die umfangreiche Ausstattung. Eine Capture-Karte muss vor dem Ausbau eingeplant werden: Die vierte SSD deaktiviert ihren möglichen unteren Steckplatz. Für einen kleineren Rechner mit weniger Laufwerken empfehle ich das MSI PRO B860M-A WiFi; Thunderbolt 4 ist auch dort vorhanden. Für freies CPU-Multiplikator-Tuning braucht es ein Z890-Board.15