
Alles Wichtige im Überblick
- Mac Pro M2 Ultra 2023 zielt auf Profis, die PCIe-Karten und Tower-Erweiterbarkeit benötigen.
- Tests bestätigen hohe Rechenleistung, starke Multicore-Werte und effiziente Medien-Workflows gegenüber dem Mac Pro 2019.
- Hauptvorteil sind sechs PCIe-Gen4-Slots plus weitere Steckplätze für I/O, Netzwerk und RAID.
- Unified Memory und SSD bleiben fest verbaut, wodurch klassische Upgrades nur bei Bestellung möglich sind.
- Kritik betrifft hohen Einstiegspreis, fehlende CUDA-Unterstützung sowie keine nachrüstbare GPU und eingeschränktes Windows.
- Alternativ empfiehlt sich der Mac Studio M2 Ultra ohne PCIe-Fokus, siehe Computer.
Inhalt
- Fazit: Mac Pro M2 Ultra 2023 für High-End-Pro-Workflows
- Geeignet für Pro-Workflows mit Video, 3D und PCIe-I/O
- Ungeeignet für Budget, CUDA-Workloads und GPU-Upgrades
- Modellhistorie: Mac Pro Linie im Überblick
- Wichtige Spezifikationen: Mac Pro M2 Ultra (2023)
- Merkmale: Leistung, Erweiterung, Anschlüsse, Lautstärke
- Deswegen schätzen Kunden den Mac Pro M2 Ultra (2023)
- Das sind die größten Kritikpunkte am Mac Pro M2 Ultra (2023)
- Reviews & Tests
- Abschlussbewertung
- Preis-Leistungs-Bewertung
Fazit: Mac Pro M2 Ultra 2023 für High-End-Pro-Workflows
Der Mac Pro M2 Ultra richtet sich an professionelle Einsatzprofile, bei denen spezielle Erweiterungskarten benötigt werden und ein klassischer Tower mit viel interner Erweiterbarkeit gefragt ist. Für Studio- und Medien-Workflows kann das sinnvoll sein, wenn PCIe eine feste Voraussetzung im Setup ist.
Mehrere Tests heben die hohe Rechenleistung und die Effizienz im Vergleich zum Mac Pro von 2019 hervor, inklusive sehr starker Multicore-Ergebnisse und schneller Medien-Workflows. Der Hauptmehrwert liegt laut Quellen vor allem in den sechs PCIe-Gen4-Steckplätzen. Gleichzeitig bleibt die Modularität eingeschränkt, da Unified Memory und SSD fest verbaut sind und nur bei der Bestellung konfiguriert werden können. Zudem wird betont, dass die Chip-Leistung gegenüber einem Mac Studio mit M2 Ultra nicht steigt, der Einstiegspreis aber hoch ausfällt.
Als Alternative wird in den Reviews häufig das Mac Studio genannt, das für viele Szenarien ähnliche Leistung ohne den Fokus auf PCIe-Erweiterungen bietet.
Stand: 2026-02-22
So entsteht unsere Einordnung
- Basis: Einordnung aus mehreren Tests
- Daten & Tests: Herstellerdaten plus 10 externe Quellen (mit Reviews-&-Tests-Abschnitt).
- Transparenz: Stand: 2026-02-22 · Hinweise über „Fehler melden“.
- Methodik: So entstehen unsere Bewertungen
Auf unserer Übersichtsseite werden aktuelle Computer nach Office, Kreativarbeit und CAD geordnet dargestellt.


Geeignet für Pro-Workflows mit Video, 3D und PCIe-I/O
Für mehrere 8K-Streams, ProRes-/ProRes RAW-Schnitt, Compositing, Farbkorrektur und VFX liefert die Media Engine mit der Leistung von sieben Afterburner-Karten massive Entlastung. Produktionshäuser mit Bedarf an Capture-Karten, High-End-Audio-I/O, schnellen Netzwerkkarten und RAID-Controllern profitieren von sieben PCIe-Slots, davon sechs Gen 4, sowie acht Thunderbolt-4-Ports für schnelle Peripherie.
Ungeeignet für Budget, CUDA-Workloads und GPU-Upgrades
Für CUDA-basierte Workflows oder Szenarien, die auf nachrüstbare Desktop-GPUs setzen, ist das System weniger passend, da die Apple-GPU nicht per PCIe ersetzt oder erweitert wird. Anwender mit Fokus auf Gaming oder klassisches Windows-Dual-Boot finden in dieser Plattform keine optimale Umgebung.
Modellhistorie: Mac Pro Linie im Überblick
| Modellname | Baujahr/Release | Modelltyp |
|---|---|---|
| Mac Pro (Original, Intel Xeon) | 2006 | Vorgänger |
| Mac Pro (Late 2013, „Cylinder“) | 2013 | Vorgänger |
| Mac Pro (2019, Intel Tower) | 2019 | Vorgänger |
| Mac Pro (2023, M2 Ultra) | 2023 | Aktuell |
Wichtige Spezifikationen: Mac Pro M2 Ultra (2023)
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Prozessor | Apple M2 Ultra |
| GPU | Apple GPU mit gemeinsamem Arbeitsspeicher |
| Media Engine | Leistung entspricht sieben Afterburner-Karten |
| PCIe-Erweiterung | 7 Slots, davon 6x PCIe Gen 4 |
| Thunderbolt | 8x Thunderbolt 4 |
| HDMI | 2x HDMI (48 Gbit/s), bis 8K und bis 240 Hz |
| Netzwerk | 10Gb Ethernet |
| Drahtlos | WLAN 6E, Bluetooth 5.3 |
| Gehäuse | Aluminium, leichter Zugang, optimierter Luftstrom |
| Kühlung | Sehr leises Wärmemanagementsystem |
| Preis | 10.049,00€ |
Merkmale: Leistung, Erweiterung, Anschlüsse, Lautstärke
Die Kombination aus M2 Ultra und macOS ermöglicht hohe App-Performance in Video, Audio, 3D und Datenanalyse. Die PCIe-Architektur öffnet den Weg für professionelle I/O-, Netzwerk- und Speichererweiterungen. Das Gehäuse erlaubt schnellen Zugriff auf interne Komponenten und hält durch optimierten Luftstrom die Temperaturen niedrig. Acht Thunderbolt-4-Ports und zwei HDMI mit hoher Bandbreite bieten flexible Monitor- und Peripherie-Anbindungen bis 8K. Das System arbeitet unter Last bemerkenswert leise und eignet sich für geräuschempfindliche Studios.
Deswegen schätzen Kunden den Mac Pro M2 Ultra (2023)
Gelobt werden die flüssige Performance in Final Cut Pro, DaVinci Resolve und prozessorintensiven Audio-Projekten, die starke ProRes-/ProRes RAW-Beschleunigung und die Stabilität im Dauerbetrieb. Positives Feedback erhält die Vielseitigkeit durch PCIe für Capture, zusätzliche Netzwerkschnittstellen und schnelle Speicherlösungen sowie die hohe Anschlussvielfalt mit Thunderbolt 4 und HDMI 2.1. Hervorgehoben werden zudem die einfache Wartung durch das abnehmbare Gehäuse und die sehr geringe Geräuschentwicklung.
Das sind die größten Kritikpunkte am Mac Pro M2 Ultra (2023)
Kritisiert werden der hohe Einstiegspreis und die fehlende Möglichkeit, GPU oder Arbeitsspeicher klassisch aufzurüsten. Moniert wird die fehlende Unterstützung für CUDA-Workloads und dedizierte dGPU-Nachrüstungen über PCIe. Hinweise betreffen außerdem die eingeschränkte Windows-Nutzung und die Abhängigkeit von Metal-optimierter Software für maximale GPU-Performance.
Reviews & Tests
- „225-350 Prozent schneller als Mac Pro 2019 Basis, deutlich effizienter; Mehrwert primär PCIe-Erweiterung.“ (Quelle: heise)
- „Zielgruppe klein: ähnliche Leistung günstiger mit Mac Studio; Aufrüstbarkeit stark begrenzt.“ (Quelle: The Verge)
- „PCIe-Slots zurück, aber RAM und GPU nicht nachrüstbar; Modularität bleibt eingeschränkt.“ (Quelle: AppleInsider)
- „M2 Ultra bis 24 CPU/76 GPU, sechs PCIe Gen4-Slots; Startpreis 6.999 US-Dollar.“ (Quelle: Notebookcheck)
- „Offiziell: bis 192 GB Unified Memory und sechs PCIe-4.0-Erweiterungssteckplätze.“ (Quelle: Apple)
- „Benchmarks zeigen starke Multi-Core-Werte; bleibt wegen PCIe für bestimmte Profis interessant.“ (Quelle: Macwelt)
- „Standardkonfiguration mit 24-Kern-CPU, 60-Kern-GPU und 800 GB/s Speicherbandbreite.“ (Quelle: TechRadar)
- „Vergleich zeigt deutlichen Vorsprung zum 2019er, preislich bleibt Mac Studio attraktiver.“ (Quelle: EveryMac)
- „Launch diskutiert: Start bei 6.999 US-Dollar, sofort bestellbar im Juni 2023.“ (Quelle: Reddit)
- „Deutschlandpreise zum Start: 8.299 Euro Tower, 8.999 Euro Rack, Auslieferung ab 13. Juni 2023.“ (Quelle: COMPUTER BILD)
Abschlussbewertung
Der Mac Pro mit M2 Ultra liefert hohe Rechenleistung und deutlich bessere Effizienz als das Intel Modell von 2019. Gegenüber dem Mac Studio mit M2 Ultra bietet er keine zusätzliche Chip-Leistung, sondern vor allem sechs PCIe Gen4 Steckplätze für Spezialkarten und enorme interne Erweiterbarkeit. Unified Memory und SSD sind fest verlötet und nur bei Bestellung konfigurierbar, was die klassische Modularität einschränkt. Erste Benchmarks bescheinigen sehr starke Multicore Ergebnisse und schnelle Medien Workflows. Der Einstiegspreis lag in den USA bei 6.999 Dollar und in Deutschland bei 8.299 Euro. Für viele Nutzer bleibt der preiswertere Mac Studio die vernünftigere Wahl, während der Mac Pro vor allem für PCIe abhängige Workflows Sinn ergibt.
Preis-Leistungs-Bewertung
Für Studios, die PCIe-I/O, spezielle Capture-Karten oder High-Speed-Netzwerk im Mac-Produktsystem benötigen, ist der Gegenwert im Produktionsalltag schlüssig. Ohne Bedarf an PCIe empfiehlt sich als günstigere Alternative der Mac Studio M2 Ultra, der ähnliche Rechenleistung bei deutlich niedrigerem Preis bietet.


