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SteelSeries Apex Pro Gen 3 im Praxistest: Präzise Eingaben treffen auf ein entbehrliches Display

Vom OLED-Display hatte ich mehr erwartet. Es ist klein und gut sichtbar, doch über mehrere Wochen fand ich dafür keinen überzeugenden Nutzen. Umso deutlicher überzeugte mich die SteelSeries Apex Pro Gen 3 bei ihrer Kernaufgabe: Präzise Eingaben, ein angenehmes Tippgefühl und umfangreich einstellbare Tasten machten das Spielen durchgehend stimmig. Das verwendete Exemplar habe ich selbst gekauft.

Testzeitraum21.05.2026 bis 15.08.2026, insgesamt zwölf Wochen
TestgerätSelbst gekauft
Getestet von1aus3.net
NutzungSchreiben, Call of Duty, Counter-Strike 2, League of Legends und World of Warcraft
Vergleichacht weitere Gaming-Tastaturen, darunter Razer BlackWidow V4 Pro und Razer Huntsman V3 Pro
SoftwarestandSteelSeries GG Version 117.0.0

SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Gaming Keyboard - Hall Effect Switches; OmniPoint 3.0 - Adjustable Actuation - Game-Ready Presets - Rapid Trigger, Protection...
SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Gaming Keyboard - Hall Effect Switches; OmniPoint 3.0 - Adjustable Actuation - Game-Ready Presets - Rapid Trigger, Protection Mode, Rapid Tap/SOCD - German QWERTZ
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STEELSERIES Apex Pro GEN3, Gaming Tastatur, Sonstiges, Kabelgebunden, Schwarz
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Apex Pro Gen 3, Gaming-Tastatur
Apex Pro Gen 3, Gaming-Tastatur
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Amazon Preis aktualisiert am: 19. August 2026 12:11
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
*Die Versandkosten entnehmen Sie bitte der Partnerseite

So wurde die Apex Pro Gen 3 im Alltag und beim Gaming genutzt

Zwölf Wochen lang, vom 21. Mai bis 15. August 2026, nutzte ich die Vollformat-Tastatur beim Schreiben sowie in Call of Duty, Counter-Strike 2, League of Legends und World of Warcraft. Für die Konfiguration kam SteelSeries GG in Version 117.0.0 zum Einsatz.

SteelSeries Apex Pro Gen 3

Zur praktischen Einordnung wechselte ich teilweise mehrmals täglich zwischen der Apex Pro Gen 3 und acht weiteren Tastaturen. Zum Vergleichsfeld gehörten Razer BlackWidow V4 Pro mit Green Switches, Razer Huntsman V3 Pro, Corsair Vanguard 96 Wireless, Corsair Galleon 100 SD RGB, Corsair K100 RGB, ASUS ROG Strix Scope II 96 Wireless, Logitech G PRO X TKL RAPID Tenkeyless und Logitech G G512 X 98 DUAL SWAP. Manche Unterschiede wurden sofort deutlich, andere erst nach ungefähr einer Woche Nutzung.

Besonders konstant blieb der Eindruck beim Tippen und Spielen. Eingaben fühlten sich präzise an, längere Texte ließen sich angenehm schreiben und beim Gaming störte keine grundlegende Eigenschaft den Ablauf. Gerade dieser unaufgeregte Gesamteindruck sorgte dafür, dass mir die Tastatur über den gesamten Zeitraum Spaß machte.

  • SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Gaming Keyboard - Hall Effect Switches; OmniPoint 3.0 - Adjustable Actuation - Game-Ready Presets - Rapid Trigger, Protection Mode, Rapid Tap/SOCD - German QWERTZ
  • SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Gaming Keyboard - Hall Effect Switches; OmniPoint 3.0 - Adjustable Actuation - Game-Ready Presets - Rapid Trigger, Protection Mode, Rapid Tap/SOCD - German QWERTZ
  • SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Gaming Keyboard - Hall Effect Switches; OmniPoint 3.0 - Adjustable Actuation - Game-Ready Presets - Rapid Trigger, Protection Mode, Rapid Tap/SOCD - German QWERTZ
  • SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Gaming Keyboard - Hall Effect Switches; OmniPoint 3.0 - Adjustable Actuation - Game-Ready Presets - Rapid Trigger, Protection Mode, Rapid Tap/SOCD - German QWERTZ
  • SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Gaming Keyboard - Hall Effect Switches; OmniPoint 3.0 - Adjustable Actuation - Game-Ready Presets - Rapid Trigger, Protection Mode, Rapid Tap/SOCD - German QWERTZ
  • SteelSeries Apex Pro Gen 3 - Gaming Keyboard - Hall Effect Switches; OmniPoint 3.0 - Adjustable Actuation - Game-Ready Presets - Rapid Trigger, Protection Mode, Rapid Tap/SOCD - German QWERTZ

SteelSeries Apex Pro Gen 3 gegen Razer Huntsman V3 Pro im Direktvergleich

Kriterium
SteelSeries Apex Pro Gen 3SteelSeries Apex Pro Gen 3194,56 €
Gesamtwertung
7,7
8,3
Funktionen
7,5
8,6
Verarbeitung
8,4
8,7
Preis-Leistung
7,2
7,8
Technische Daten
Modelljahr
2025
2023
Gewicht
1.403 g
880 g
Breite
436,7 mm
44,5 mm
Tiefe
139,2 mm
13,9 mm
Höhe
40,3 mm
3,9 mm
Auslöseweg
0,1 mm
4 mm
Betätigungsweg
4 mm
0,1 mm
Auslösekraft
40 g
40 g
Reaktionszeit
9 ms
0,6 ms
Polling-Rate
1.000 Hz
8.000 Hz
Layout
Full Size
Full Size
Schaltertyp
Hall Effect
optisch
Schaltermechanik
linear
linear
Anschlusstyp
USB-A, USB-C
USB-A, USB-C
Tastenkappenmaterial
Double-Shot PBT
Double-Shot PBT
Gehäusematerial
Aluminiumlegierung
Aluminium
Farbe
Schwarz
Schwarz
Tastaturlayout
DE, QWERTZ
DE
Bedienungselement
Display
Drehregler
Schalterbefestigung
Plate-Mount
Plate-Mount
Beleuchtungsart
per-Key-RGB
per-Key-RGB
Profil
hoch
hoch
Handballenauflage
abnehmbar
abnehmbar
Softwarekompatibilität
beide
Windows
Switch-Lubing
ab Werk geschmiert
nicht geschmiert
Mounting-Typ
Plate Mount
Plate Mount
Tastaturform
klassisch
klassisch
Funktionen
Schaltertypen und Auswahl
9,4
9,9
programmierbare Tasten und Makros
8,8
8,9
Profile und Onboard-Speicher
8,3
8,4
Multi-Device und Verbindungsarten
4,6
4,6
Software und Anpassbarkeit
9,1
9,3
Anti-Ghosting und N-Key-Rollover
9,2
9,8
Mediensteuerung
8,1
9,4
RGB und Effekte
8,6
8,2
Verarbeitung
Gehäusestabilität und Materialqualität
9,1
9,9
Gleichmäßigkeit von Druckpunkt und Tastenhub
7,4
9,6
Geräuschverhalten
8,7
5,9
Kabel- oder Dongle-Qualität
8,6
9,1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
8,4
9,2
Preis-Leistung
Funktionsumfang und Schalterqualität im Verhältnis zum Preis
7,2
8,2
Verarbeitungsniveau in der Preisklasse
8,4
8,9
Software und Onboard-Features
8,4
8,6
Lieferumfang und Zubehör
7,9
8,3

In allen abweichenden Kriterien führt Razer Huntsman V3 Pro, der größte Abstand liegt bei Funktionen mit 8,6 gegen 7,5.

Alle Daten: Razer Huntsman V3 Pro

Präzise Eingaben sorgen für ein stimmiges Spielgefühl

Tastenanschläge kamen für mich kontrolliert und präzise an. Schnelle Eingabefolgen in Shootern fühlten sich ebenso passend an wie Fähigkeiten und Befehle in League of Legends oder World of Warcraft. Daraus entsteht ein direktes Spielgefühl, das vor allem Spielern entgegenkommt, die zwischen unterschiedlichen Genres wechseln.

Funktionen7.5
OmniPoint-3.0-Hall-Effekt-Schalter bieten 40 einstellbare Auslösewege von 0,1 bis 4,0 Millimetern sowie Rapid Trigger.

TechGearLab maß bei der Vollformatversion eine Einzeltastenlatenz von neun Millisekunden und eine Abfragerate von 1000 Hertz. Diese Werte ergänzen meinen Eindruck einer reaktionsfreudigen Eingabe, ohne dass die Tastatur im Alltag nervös oder unkontrolliert wirkte.

Die Apex Pro Gen 3 machte mir vor allem deshalb Spaß, weil präzise Eingaben, angenehmes Tippen und sicherer Halt ohne störende Reibungspunkte zusammenspielten.

SteelSeries Apex Pro Gen 3

OmniPoint 3.0 bietet viel Spielraum beim Auslöseweg

OmniPoint 3.0 arbeitet mit Hall-Effekt-Sensorik und erfasst die Position einer Taste magnetisch. Der Auslöseweg lässt sich zwischen 0,1 und 4,0 Millimetern in 40 Stufen einstellen. Kurze Wege reagieren bereits auf eine geringe Bewegung, während längere Wege mehr bewussten Tastendruck verlangen. Empfindliche Einstellungen eignen sich damit für schnelle Spieleingaben, weniger sensible Stufen können beim Schreiben oder für schwer erreichbare Funktionstasten sinnvoller sein.

Die große Spannweite ist kaufentscheidender als ein einzelner Standardwert, weil sich das Verhalten an unterschiedliche Finger, Spiele und Tastenpositionen anpassen lässt. TechGearLab stellte allerdings fest, dass die tatsächlichen Auslösepunkte nicht vollständig den eingestellten Werten entsprachen. Wer einen bestimmten Millimeterwert als exakt reproduzierbare Größe erwartet, sollte diese Abweichung bei der Feinabstimmung berücksichtigen.

SteelSeries-Apex-Pro-Gen-3-Settings

Wichtig bei der Vollformatversion: Nur der Haupttastenblock nutzt einstellbare OmniPoint-3.0-Schalter. Nummernblock, Pfeiltasten, F-Reihe sowie Einfügen, Pos1 und Bild auf Tasten arbeiten laut SteelSeries mit regulären roten Schaltern. Auslöseweg, Rapid Trigger und Dual-Actuation stehen dort deshalb nicht im gleichen Umfang zur Verfügung.

Rapid Trigger, Rapid Tap und Protection Mode greifen direkt in die Steuerung ein

Rapid Trigger koppelt das Aktivieren und Zurücksetzen einer Taste an ihre aktuelle Bewegung. Für eine erneute Eingabe muss sie dadurch nicht vollständig in ihre Ausgangsposition zurückkehren. Wiederholte Richtungswechsel oder schnell aufeinanderfolgende Betätigungen lassen sich so mit kürzeren Fingerbewegungen ausführen, was besonders für Spieler mit hohem Eingabetempo relevant ist.

Rapid Tap arbeitet mit konfigurierten Tastenpaaren und priorisiert jeweils die zuletzt gedrückte Taste. Zuvor muss die erste Taste nicht losgelassen werden. Bis zu fünf Paare lassen sich konfigurieren, wodurch schnelle Wechsel zwischen zwei gegensätzlichen Eingaben vereinfacht werden können. Diese Funktion richtet sich vor allem an wettbewerbsorientierte Spieler, die ihre Bewegungssteuerung gezielt abstimmen möchten.

SteelSeries Apex Pro Gen 3

Protection Mode reduziert dagegen die Empfindlichkeit ausgewählter Tasten im Umfeld einer wichtigen Taste. Versehentliche Berührungen lösen dadurch weniger leicht eine Eingabe aus. Praktisch ist das für Nutzer sehr kurzer Auslösewege, bei denen benachbarte Tasten sonst schneller unbeabsichtigt reagieren könnten.

Angenehmes Tippen trifft auf stabilen Halt

Beim Schreiben fühlte sich die Apex Pro Gen 3 angenehm und kontrolliert an. Das Gehäuse vermittelte über zwölf Wochen einen wertigen, stabilen und robusten Eindruck. Auf dem Schreibtisch verrutschte die Tastatur beim Spielen nicht, ließ sich bei Bedarf aber ohne umständliches Anheben gut neu positionieren.

Verarbeitung8.4
Das robuste Gehäuse mit Aluminium-Top-Plate bleibt beim Spielen rutschfest und vermittelt einen hochwertigen Eindruck.

Zur sicheren Haltung trägt die fest sitzende Handballenauflage bei. Ihre Oberfläche ist hart, der Winkel passte für meine Hände jedoch sehr gut. Dadurch blieb die Handposition auch bei längeren Sitzungen angenehm. Nutzer, die eine weich gepolsterte Auflage bevorzugen, müssen sich dagegen mit der festen Ausführung arrangieren.

Das Tippgeräusch bleibt auch bei längerer Nutzung unauffällig

Akustisch empfand ich die Tastatur als angenehm und unauffällig. Weder beim längeren Schreiben noch während ausgedehnter Spielsitzungen wurde das Geräusch störend. Werkseitig geschmierte Schalter reduzieren Reibungsgeräusche, zusätzliche Dämpfungslagen nehmen Gehäuseresonanzen auf und überarbeitete Stabilisatoren unterstützen größere Tasten. Diese Konstruktion ist besonders für Vielschreiber und gemeinsam genutzte Räume relevant, weil sie einen ruhigeren Gesamteindruck fördert.

TechGearLab ermittelte beim Tippen einen Geräuschpegel von 46 dBA. Der externe Messwert passt zu meinem Eindruck einer akustisch zurückhaltenden Gaming-Tastatur.

Die Beleuchtung macht Spaß, zeigt aber Schwächen im Detail

Effekte und Konfigurationsmöglichkeiten der LED-Beleuchtung wirkten ausgereift und machten im Alltag Spaß. Über GG Engine lassen sich Farben und Effekte anpassen, wodurch Nutzer die Darstellung auf ihr Setup oder unterschiedliche Belegungen abstimmen können.

SteelSeries-Apex-Pro-Gen-3-Profile

Im Detail fiel die Ausleuchtung jedoch ab. Einzelne Tasten waren nicht vollständig erhellt, besonders deutlich zeigte sich das beim Ö. Solche Unregelmäßigkeiten sehe ich sofort, weshalb sie mich bei einer hochwertig auftretenden Tastatur störten. Die Beleuchtungsfunktionen sind insgesamt gelungen, erreichen bei der Gleichmäßigkeit aber nicht dieselbe Sorgfalt wie Eingabe und Gehäuse.

Design7.8
Das getestete Vollformat bietet Nummernblock und vollständige Tastenbelegung, benötigt dadurch aber deutlich mehr Schreibtischfläche.

Das gut sichtbare Display findet keinen überzeugenden Zweck

Das kleine OLED-Display ließ sich gut erkennen und war sauber in das Gehäuse integriert. Einen praktischen Mehrwert fand ich während der mehrwöchigen Nutzung trotzdem nicht. Wichtige Eingaben und Einstellungen funktionierten ohne Blick auf die Anzeige, sodass sie für meinen Alltag entbehrlich blieb.

SteelSeries Apex Pro Gen 3

GG Engine erlaubt die Anpassung von OLED-Inhalten. Damit kann das Display personalisiert werden, was für Nutzer mit einem konkreten Anzeigekonzept interessant ist. Ohne einen solchen Einsatzzweck bleibt es jedoch eine sichtbare Zusatzfunktion statt eines entscheidenden Bedienvorteils. Einen vergleichbaren Schwerpunkt auf Zusatzanzeigen bietet der Corsair Galleon 100 SD im Praxistest, der ebenfalls zu meinem Vergleichsfeld gehörte.

GG Engine bündelt die wichtigen Einstellungen ohne Kontozwang

Innerhalb von GG Engine ließ sich die Apex Pro Gen 3 ohne Konto vollständig konfigurieren. Beleuchtung, Tastenbelegung, Makros, Auslöseempfindlichkeit und OLED-Inhalte liegen damit an einer zentralen Stelle. Der praktische Vorteil zeigt sich besonders bei Nutzern, die einzelne Tasten unterschiedlich empfindlich einstellen oder mehrere Funktionen auf ihre persönliche Belegung zuschneiden möchten.

SteelSeries-Apex-Pro-Gen-3-Software

GG QuickSet ergänzt vorbereitete Spielprofile. Solche Profile können Auslöseweg, Rapid Trigger, Rapid Tap, Protection Mode und Beleuchtung gemeinsam konfigurieren. Statt jede Option einzeln anzupassen, erhalten Spieler damit einen schnelleren Ausgangspunkt für unterstützte Titel. Eigene Feinabstimmungen bleiben besonders bei Auslöseempfindlichkeit und Tastenpaaren sinnvoll, weil Handhaltung und bevorzugtes Eingabetempo individuell ausfallen.

Das abnehmbare USB-C-Kabel erleichtert die kabelgebundene Nutzung

Die getestete Vollformatversion arbeitet kabelgebunden und besitzt ein abnehmbares, ummanteltes USB-C-Kabel. Beim Positionieren, Transportieren oder Austauschen des Kabels ist diese Trennung praktischer als eine fest montierte Leitung. Funkfreiheit bietet sie nicht, dafür bleibt die Verbindung klar auf einen stationären Schreibtisch ausgerichtet.

Zusätzlich existiert die Gen-3-Serie als kabelgebundene TKL-Variante und als kabellose TKL-Version. Wer weniger Platz benötigt oder auf den Nummernblock verzichten kann, findet damit kompaktere Alternativen. Weitere Grundlagen zur Wahl von Größe und Ausstattung bündelt der Kaufberater für Gaming-Tastaturen.

Preis-Leistung7.2
Für rund 200 Euro liefert sie präzise Hall-Effekt-Schalter, 40 Auslösestufen und umfangreiche Gaming-Funktionen.

Stärken und Schwächen der Apex Pro Gen 3

BereichStärkeGrenze
EingabePräzises Spielgefühl und einstellbarer Auslöseweg von 0,1 bis 4,0 MillimeternGemessene Auslösepunkte stimmen laut TechGearLab nicht vollständig mit den Einstellungen überein
KomfortAngenehmes Tippen, sicherer Stand und passend angewinkelte HandballenauflageHarte Oberfläche der Handballenauflage
BeleuchtungAusgereifte Effekte mit umfangreicher AnpassungEinzelne Beschriftungen wie das Ö sind nicht vollständig ausgeleuchtet
AusstattungRobustes Gehäuse, OLED-Display und abnehmbares USB-C-KabelDisplay blieb im praktischen Einsatz ohne überzeugenden Nutzen
  • Präzise Eingaben: Das kontrollierte Gefühl passte beim Schreiben und in unterschiedlichen Spielgenres.
  • Hohe Anpassbarkeit: OmniPoint 3.0, Rapid Trigger, Rapid Tap und Protection Mode verändern das Eingabeverhalten direkt.
  • Sicherer Stand: Beim Gaming blieb die Tastatur an ihrem Platz, ließ sich aber unkompliziert neu positionieren.
  • Angenehme Akustik: Tippgeräusche blieben auch bei längerer Nutzung unauffällig und nicht störend.

Fazit: Für wen sich die SteelSeries Apex Pro Gen 3 eignet

SteelSeries richtet die Apex Pro Gen 3 an Spieler, die präzise Eingaben und eine weitreichend anpassbare Auslösung höher gewichten als dekorative Zusatzfunktionen. Genau dort überzeugte sie mich: Das Tippen war angenehm, Spieleingaben fühlten sich kontrolliert an und die Gaming-Funktionen erlauben eine detaillierte Abstimmung auf verschiedene Vorlieben.

Grenzen zeigen sich bei der ungleichmäßigen Ausleuchtung einzelner Tasten, beim für mich entbehrlichen OLED-Display und bei den extern festgestellten Abweichungen zwischen eingestellten und tatsächlichen Auslösepunkten. Auch die harte Handballenauflage passt eher zu Nutzern, die festen Halt statt weicher Polsterung bevorzugen.

Entscheidender Kaufgrund ist das stimmige Zusammenspiel aus präzisem Spielgefühl, OmniPoint-3.0-Schaltern und direkt in die Steuerung eingreifenden Funktionen wie Rapid Trigger, Rapid Tap und Protection Mode. Wer diese Anpassbarkeit nutzt, erhält eine robuste Gaming-Tastatur, die beim Spielen und Schreiben viel Freude bereitet.


Häufige Fragen

Kann ich die Vollformatversion auch kabellos verwenden?

Nein. Die getestete Vollformatversion ist kabelgebunden und nutzt ein abnehmbares USB-C-Kabel. Eine kabellose Ausführung gibt es innerhalb der Gen-3-Serie nur im kompakteren TKL-Format ohne Nummernblock.

Brauche ich für die vollständige Konfiguration ein SteelSeries-Konto?

Nein. Im Test ließ sich die Tastatur über GG Engine ohne Konto vollständig einstellen. Dazu gehörten Beleuchtung, Tastenbelegung, Makros, Auslöseempfindlichkeit und OLED-Inhalte.

Eignet sich die Tastatur auch für längeres Schreiben?

Ja. Das Tippen blieb über zwölf Wochen angenehm und kontrolliert, das Geräusch wirkte auch bei längerer Nutzung unauffällig. Die Handballenauflage saß fest und hatte einen passenden Winkel, ist allerdings hart statt weich gepolstert.

Lässt sich das OLED-Display sinnvoll anpassen?

GG Engine erlaubt die Anpassung der OLED-Inhalte. Im Praxistest blieb das kleine, gut sichtbare Display dennoch entbehrlich, weil sich über mehrere Wochen kein überzeugender praktischer Nutzen ergab.

Verwendete Recherche-Quellen für den Faktenabgleich

amazon.com, gn.com, steelseries.com, youtube.com, techgearlab.com, me.ign.com, techaeris.com, gamingtrend.com, reddit.com, forum.zorin.com, support.steelseries.com, rtings.com, mediamarkt.de, eurogamer.net, ign.com, galaxus.at

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    7.7Bewertung
    Gut

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    Linus
    Linus

    Linus schreibt bei 1aus3.net über Technik mit Schwerpunkt auf Displays, Smart-Home und Kommunikationstechnologien. Er hat Informatik studiert und mehr als zehn Jahre als Entwickler bei einem namhaften Automobilzulieferer an verschiedenen Display-Technologien gearbeitet. In seinen Beiträgen verbindet er fundiertes Fachwissen mit einem klaren Blick auf Praxistauglichkeit und Preis-Leistung.

    MarkeSteelSeries
    ModellnameSteelSeries Apex Pro Gen 3 German Layout
    Release-Jahr2025
    Kompatible GeräteLaptop, PC
    NetzwerkverbindungUsb
    StilFormDeutsches QWERTZ
    GehäusematerialAluminiumlegierung
    FarbeSchwarz
    StromquelleKabelgebunden
    Gewicht1403 g
    AnschlusstypUSB-A, USB-C
    Anzahl Artikel1
    Anzahl Tasten104
    Anzahl der Packungen1
    Anzahl von Bereichen3
    Artikel Abmessungen L x B x H43,7L x 13,9B x 4,3H cm
    Auslösekraft40 g
    Auslöseweg0.1 mm
    BedienungselementDisplay
    Beleuchtungsartper-Key-RGB
    Betätigungsweg4 mm
    Breite436.7 mm
    Empfohlene Verw.bereiche für ProduktAlltagsgebrauch, Gaming, Programming
    Farbunterstützung für Hintergrundbeleuchtung der TastaturRGB
    Generation3. Generation
    Global Trade Identification Number05707119058681
    Handballenauflageabnehmbar
    Hersteller-Modellnummer64663
    HändigkeitBeidhändig
    Höhe40.3 mm
    Kabellänge1.8 m
    Kompatible Amazon Tablet-ModelleAmazon Fire HD 10 13th Generation
    Kompatible Betriebssystem-FamilieWindows
    Kompatible Tablet-Computer-ModelleAAUB P30
    LayoutFull Size
    Mitgelieferte ArtikelUSB-Kabel
    Mounting-TypPlate Mount
    Polling-Rate1000 Hz
    Produkt-FeaturesHandballenauflage, Hintergrundbeleuchtung, Programmierbare Tasten, Volumenrolle
    Profilhoch
    Reaktionszeit9 ms
    SchalterbefestigungPlate-Mount
    Schaltermechaniklinear
    SchaltertypHall Effect
    Seriennummer64663
    Softwarekompatibilitätbeide
    Switch-Lubingab Werk geschmiert
    TastaturbelegungQWERTY
    TastaturbeschreibungMechanisch
    Tastaturformklassisch
    TastaturlayoutDE, QWERTZ
    Tastenanzahl105 Stück
    TastenkappenmaterialDouble-Shot PBT
    ThemaRegenbogen
    Tiefe139.2 mm
    Funktionen7.5
    Schaltertypen und Auswahl
    9.4
    OmniPoint-3.0-Hall-Effekt-Schalter bieten 40 einstellbare Auslösewege von 0,1 bis 4,0 Millimetern sowie Rapid Trigger.
    Hot-Swap (falls vorhanden)
    1.8
    Die Hall-Effekt-Schalter sind nicht hot-swap-fähig.
    programmierbare Tasten und Makros
    8.8
    GG Engine ermöglicht Tastenbelegungen, Makroaufzeichnung, Bearbeitung von Verzögerungen und frei konfigurierbare Makros.
    Profile und Onboard-Speicher
    8.3
    Spielprofile speichern Einstellungen für Auslösung, Rapid-Funktionen und Beleuchtung, wobei fünf Profile gleichzeitig geladen werden müssen.
    Multi-Device und Verbindungsarten
    4.6
    Die Vollformatversion nutzt ausschließlich eine kabelgebundene USB-C-Verbindung und unterstützt keinen Funkbetrieb.
    Software und Anpassbarkeit
    9.1
    GG Engine konfiguriert Beleuchtung, Tasten, Makros, OLED-Inhalte und tastenspezifische Auslöseempfindlichkeit ohne Kontozwang.
    Anti-Ghosting und N-Key-Rollover
    9.2
    N-Key-Rollover verarbeitet parallele Tastenanschläge ohne blockierende Ghosting-Effekte.
    Mediensteuerung
    8.1
    Dedizierte Mediensteuerung mit Lautstärkerad, Stummschaltung sowie Play-Pause-Bedienung ist vorhanden.
    RGB und Effekte
    8.6
    Die einzeln ansteuerbare RGB-Beleuchtung bietet umfangreiche Effekte und Prism-Sync, leuchtet einzelne Beschriftungen jedoch ungleichmäßig aus.
    Verarbeitung8.4
    Gehäusestabilität und Materialqualität
    9.1
    Das robuste Gehäuse mit Aluminium-Top-Plate bleibt beim Spielen rutschfest und vermittelt einen hochwertigen Eindruck.
    Plate und Innenaufbau
    8.9
    Eine Aluminium-Top-Plate und dreilagige Schalldämpfung reduzieren Vibrationen sowie Gehäuseresonanzen.
    Qualität von Stabilisatoren
    8.2
    Überarbeitete Stabilisatoren unterstützen große Tasten und tragen zu einem kontrollierten, unauffälligen Anschlag bei.
    Tastenkappen und Beschriftung
    7.8
    Double-Shot-PBT-Kappen sind abriebfest, doch einzelne Legenden wie das Ö werden nicht vollständig ausgeleuchtet.
    Gleichmäßigkeit von Druckpunkt und Tastenhub
    7.4
    Die Schalter fühlen sich kontrolliert an, während tatsächliche Auslösepunkte von den eingestellten Millimeterwerten abweichen können.
    Geräuschverhalten
    8.7
    Werkseitige Schmierung, Dämpfungslagen und Stabilisatoren halten den gemessenen Tipppegel bei 46 dBA.
    Kabel- oder Dongle-Qualität
    8.6
    Das abnehmbare, ummantelte USB-C-Kabel ist für täglichen Verschleiß ausgelegt und erleichtert Austausch sowie Transport.
    Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
    8.4
    Abriebfeste Double-Shot-PBT-Kappen und ein belastbares USB-C-Kabel adressieren die wichtigsten mechanischen Verschleißpunkte.
    Design7.8
    Formfaktor (Fullsize, TKL, Compact)
    7.9
    Das getestete Vollformat bietet Nummernblock und vollständige Tastenbelegung, benötigt dadurch aber deutlich mehr Schreibtischfläche.
    Handballenauflage (falls vorhanden)
    8.2
    Die magnetisch befestigte Handballenauflage sitzt sicher und bietet einen passenden Winkel, besitzt jedoch eine harte Oberfläche.
    Beleuchtung und Lesbarkeit
    7.7
    Die RGB-Beleuchtung ist hell und vielseitig konfigurierbar, erreicht bei einzelnen deutschsprachigen Beschriftungen keine vollständige Ausleuchtung.
    Materialanmutung
    8.8
    Aluminium-Top-Plate, stabile Konstruktion und PBT-Kappen erzeugen eine wertige, robuste Materialanmutung.
    Platzbedarf auf dem Schreibtisch
    6.1
    Das Vollformat mit Nummernblock beansprucht spürbar mehr Fläche als die verfügbaren TKL-Varianten.
    Farbvarianten und Gesamtoptik im Setup
    7.8
    Das schwarze Gehäuse kombiniert dezente Aluminiumflächen mit pro Taste konfigurierbarer RGB-Beleuchtung und OLED-Display.
    Preis-Leistung7.2
    Funktionsumfang und Schalterqualität im Verhältnis zum Preis
    7.2
    Für rund 200 Euro liefert sie präzise Hall-Effekt-Schalter, 40 Auslösestufen und umfangreiche Gaming-Funktionen.
    Verarbeitungsniveau in der Preisklasse
    8.4
    Aluminium-Top-Plate, PBT-Kappen, Dämpfung und ein stabiler Stand entsprechen dem hochwertigen Preisniveau.
    Software und Onboard-Features
    8.4
    GG Engine, QuickSet, anpassbares OLED und gespeicherte Konfigurationen bieten ein umfangreiches Funktionspaket ohne Kontoanforderung.
    Lieferumfang und Zubehör
    7.9
    Handballenauflage, geflochtenes USB-C-Kabel und Keycap-Puller decken die wesentlichen Zubehörbedarfe ab.
    Folgekosten und Ersatzteile (Kappen, Switches)
    4.9
    Die nicht hot-swap-fähigen Schalter begrenzen einfache Austausch- und Modifikationsmöglichkeiten bei Defekten oder Verschleiß.
    Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
    6.6
    Alternativen von Wooting, Akko und MonsGeek bieten vergleichbare Hall-Effekt-Kernfunktionen teils deutlich günstiger.
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