Sonos Beam Ultra im Review: echtes Atmos im Kompaktformat
10. Oktober 2026
Hubschrauber, die über dem Bildschirm kreisen, Stimmen, die im Getümmel verständlich bleiben, und ein Bass, der in kleinen Räumen den Subwoofer erspart: Die 75 Zentimeter breite Sonos Beam Ultra erhält bei What Hi-Fi fünf Sterne, HIFI.DE nennt sie die beste unter den kompakten Soundbars. Zwei Treiber strahlen erstmals zur Decke. Abstriche: nur ein HDMI-Anschluss, kein DTS:X und teures Zubehör für den Ausbau.5, 3, 4, 1
Amazon Preis aktualisiert am: 12. Oktober 2026 23:07
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Geeignet für Atmos auf wenig Platz
Viel Raumklang aus 75 Zentimetern. Neun Treiber, davon zwei nach oben gerichtet, bilden laut Sonos ein 7.1.2-System. What Hi-Fi hörte Effekte präzise platziert, teils fast über dem Sitzplatz, und eine Bühne bis in die Ecken des Raums; HIFI.DE nennt die Breite mehr als beachtlich.1, 5, 3
Dialoge klingen laut What Hi-Fi tonal genau und bleiben auch bei lauten Effekten klar. netzwelt maß Bass bis knapp über 40 Hertz und sieht in Räumen bis 30 Quadratmeter kaum Bedarf für einen Subwoofer.5, 4
Musik ist eine Stärke: What Hi-Fi sieht die Beam Ultra bei Filmen wie bei Musik an der Spitze ihrer Klasse, netzwelt lobt das Streaming-Angebot. Sie passt laut netzwelt zwischen die Füße gängiger 55-Zoll-Fernseher und lässt sich an die Wand hängen.5, 4, 1
8.1
AudioqualitätSehr gut
Tonal genau und ausdrucksstark laut What Hi-Fi, auch bei überlagerten Stimmen und lauten Effekten; etwas weniger direkt als bei der Beam (Gen 2), die KI-Sprachverbesserung hilft in vier Stufen.5, 1
Audioqualität8.1
Sprachverständlichkeit
8.9
Tonal genau und ausdrucksstark laut What Hi-Fi, auch bei überlagerten Stimmen und lauten Effekten; etwas weniger direkt als bei der Beam (Gen 2), die KI-Sprachverbesserung hilft in vier Stufen.5, 1
Abstimmung und Tonalität
8.6
Sehr stimmig und natürlich bei netzwelt, ausgewogen bei HIFI.DE; What Hi-Fi sieht die Bar bei Musik an der Spitze ihrer Klasse.4, 3, 5
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
7.9
Vier Tieftöner reichen laut netzwelt bis knapp über 40 Hertz, darunter lässt die Differenzierung nach; ein Subwoofer liegt nicht bei, Sub 4 und Sub Mini lassen sich koppeln.4, 1
Dynamik und Pegelfestigkeit
8
HIFI.DE war von der Kraft überrascht, Engadget dreht bei Actionfilmen gern auf; mehr Autorität bleibt laut What Hi-Fi der größeren Arc Ultra vorbehalten.3, 6, 5
Raumwirkung und Surround-Eindruck
7.7
Breite Bühne mit Effekten bis neben und hinter die Ohren bei HIFI.DE; ohne Rücklautsprecher fühlte sich netzwelt näher am Geschehen, aber nicht eingehüllt.3, 4
Ortbarkeit von Effekten
7.6
What Hi-Fi hörte Effekte präzise platziert, teils fast über dem Sitzplatz, netzwelt lobt die Abbildung; von oben fehlt laut HIFI.DE etwas Präzision.5, 4, 3
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
8.3
Nachtmodus und die ab Werk aktive Loudness-Schaltung stützen leises Hören, laut bleibt der Klang kontrolliert; bei hohen Pegeln fehlt die Reserve der Arc Ultra.1, 5
Ungeeignet für viele HDMI-Zuspieler
Hinten sitzen nur ein HDMI-Anschluss mit eARC und ein USB-C-Port. Einen HDMI-Eingang oder eine Durchleitung gibt es nicht, Konsole und Player müssen an den Fernseher. Adapter für Klinke, Netzwerkkabel oder optischen Anschluss verkauft Sonos separat; HIFI.DE nennt 45 Euro für den USB-C-Adapter.1, 5, 3
DTS:X unterstützt die Soundbar nicht, Sonos nennt nur DTS Digital Surround; laut netzwelt muss der Blu-ray-Player bei DTS-Scheiben auf PCM gestellt werden. Eine Fernbedienung liegt nicht bei, ohne App lassen sich nur Grundfunktionen bedienen.3, 1, 4, 5
Wer sich vom Klang ganz eingehüllt fühlen will, braucht Rücklautsprecher: netzwelt fühlte sich mit der Bar allein näher am Geschehen, aber nicht umschlossen. Zwei Sonos Play kosten dort 660 Euro Aufpreis, der Sub Mini 440 Euro. Für große Räume bleibt laut Engadget die Arc Ultra die passendere Wahl.4, 6
Klang: neun Treiber, zwei zur Decke
Fünf Hochtöner und vier flache Tieftöner arbeiten an neun Class-D-Verstärkern; zwei der Hochtöner strahlen über Hörner nach oben. Die Beam (Gen 2) hat vier Treiber weniger und simuliert die Höhenkanäle nur.1, 8
HIFI.DE zeigte sich von der Kraft überrascht und hört einen tief reichenden, kontrollierten Bass. What Hi-Fi nennt ihn straff und präzise, wenn auch nicht den tiefsten der Klasse; unterhalb von 40 Hertz lässt laut netzwelt die Differenzierung nach.3, 5, 4
Effekte von oben wirken bei HIFI.DE etwas weniger präzise als die breite Bühne. What Hi-Fi vermisst etwas Projektion in den Raum: Stimmen klingen weniger direkt als bei der Beam (Gen 2). Engadget weist darauf hin, dass die Deckentreiber eine flache Decke brauchen.3, 5, 6
7.6
VerarbeitungGut
Leicht, aber stabil und gut verarbeitet laut What Hi-Fi, sehr hochwertig laut netzwelt; das matte Gehäuse besteht zu 48 Prozent aus recyceltem Kunststoff, in Schwarz zeigt es Fingerabdrücke.5, 4, 1
Verarbeitung7.6
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.3
Leicht, aber stabil und gut verarbeitet laut What Hi-Fi, sehr hochwertig laut netzwelt; das matte Gehäuse besteht zu 48 Prozent aus recyceltem Kunststoff, in Schwarz zeigt es Fingerabdrücke.5, 4, 1
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
8.1
Bei 2,88 Kilogramm steht die Bar auf kleinen Füßen, ein feines Lochgitter deckt die Deckentreiber ab; netzwelt nennt die Verarbeitung sehr hochwertig.1, 3, 4
Qualität von Anschlüssen und Tasten
7
Nur ein HDMI- und ein USB-C-Port; die Touchfelder mit Lautstärkemulde reagieren so leicht, dass Engadget sie abschaltet, Bluetooth-Taste und Mikrofonschalter sind echte Tasten.1, 6, 3
Robustheit der Fernbedienung
6.3
Eine eigene Fernbedienung fehlt wie bei allen Sonos-Soundbars; Lautstärke und Stummschaltung übernimmt die Fernbedienung des Fernsehers, alles Weitere die App.5, 1
Kabelmanagement
8.2
Ein Netzkabel mit zwei Metern und ein HDMI-Kabel mit 1,5 Metern genügen, das Netzteil sitzt im Gehäuse; weitere Kabel braucht nur, wer Adapter nutzt.1, 4
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.6
Neun Class-D-Verstärker arbeiten mit wenig Abwärme, das Netzteil ist eingebaut; Lüfter oder Störgeräusche nennt keine der Quellen.1, 3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.9
Ohne Akku und Fernbedienung gibt es wenig Verschleißteile, Software-Updates kommen automatisch; die berührungsempfindliche Oberseite und der matte Lack zeigen Gebrauchsspuren zuerst.3, 5, 1
Die KI-Sprachverbesserung arbeitet in vier Stufen und hebt Stimmen an, ohne den Klang zu verfärben (HIFI.DE). Ein Nachtmodus dämpft laute Passagen, die ab Werk aktive Loudness-Schaltung stützt Bass und Höhen bei leisem Hören.1, 8, 4
App, Trueplay und Ausbau zum Set
Eingerichtet und bedient wird über die Sonos App; die Lautstärke regelt die Fernbedienung des Fernsehers. Trueplay misst den Raum wahlweise in Sekunden über die eigenen Mikrofone oder gründlicher mit einem iPhone ein. What Hi-Fi hält die Regler für Bass, Höhen und Höhenkanäle danach für entbehrlich.1, 5, 3
Gestreamt wird über WLAN nach Wi-Fi 6, AirPlay 2, Spotify Connect, Tidal Connect oder Bluetooth 5.3. Als Sprachsteuerung nennt Sonos für Deutschland Sonos Voice Control; der Mikrofonschalter auf der Rückseite trennt die Mikrofone vom Strom.1, 4
Zum Set wächst die Bar mit einem Sub 4 oder Sub Mini und zwei Rücklautsprechern. Neu ist, dass die tragbaren Sonos Play und Move 2 als Surrounds dienen. Bei HIFI.DE stieg die Wertung mit Sub 4 und zwei Move 2 von 8,2 auf 8,5; der Übergang nach hinten gelang nicht so nahtlos wie bei der Samsung HW-Q995GH.1, 3
Fazit und Kaufempfehlungen
7.7Gesamtwertung
Gut
Die Sonos Beam Ultra ist eine 75 Zentimeter breite Soundbar mit neun Treibern, von denen zwei zur Decke strahlen, und überzeugt bei What Hi-Fi, HIFI.DE und netzwelt mit präzisem Dolby-Atmos-Klang, klaren Dialogen und straffem Bass ohne Subwoofer. Dagegen stehen der einzige HDMI-Anschluss, das fehlende DTS:X, die Bedienung per App und hohe Preise für Subwoofer und Rücklautsprecher.
Audioqualität
8.1
Verarbeitung
7.6
Funktionen und Design
8
Preis-Leistung
7.2
PROS
Echtes Dolby Atmos mit zwei Deckentreibern
Klare Dialoge, KI-Sprachverbesserung
Straffer Bass bis rund 40 Hz (netzwelt)
Trueplay, AirPlay 2, Wi-Fi 6, Multiroom
CONS
Nur ein HDMI-Anschluss, keine Durchleitung
Kein DTS:X
Keine Fernbedienung, App nötig
Subwoofer und Rears teuer
8.0
Funktionen und DesignSehr gut
Ein HDMI-Ausgang mit eARC und USB-C; HDMI-Eingang, optischer Eingang und Netzwerkbuchse fehlen am Gerät und kommen nur über Adapter, die extra kosten.1, 5, 3
Funktionen und Design8
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
6
Ein HDMI-Ausgang mit eARC und USB-C; HDMI-Eingang, optischer Eingang und Netzwerkbuchse fehlen am Gerät und kommen nur über Adapter, die extra kosten.1, 5, 3
Audioformate und Passthrough
7.3
Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus und Mehrkanal-PCM über eARC, dazu DTS Digital Surround; DTS:X und eine Videodurchleitung gibt es nicht.1, 5
Raumkalibrierung
9.2
Trueplay misst in Sekunden über die eigenen Mikrofone ein, gründlicher mit einem iPhone; What Hi-Fi nennt schon die schnelle Variante sehr wirksam.1, 5, 4
Dialog- und Nachtmodi
9.2
KI-Sprachverbesserung in vier Stufen, Nachtmodus und Loudness-Schaltung sind an Bord; die Sprachverbesserung erkennt den Inhalt laut Engadget nicht selbst und sollte bei Musik aus bleiben.1, 6, 4
App-Funktionen und EQ
7.2
Die überarbeitete App führt einfach durch die Einrichtung und bietet Regler für Bass, Höhen und Höhenkanäle; Klangmodi fehlen, ohne App bleiben nur Grundfunktionen.3, 5, 4
Streaming und Multiroom-Optionen
9.4
Sonos-Multiroom, AirPlay 2, Spotify Connect, Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6; netzwelt spricht vom besten Streaming-Angebot, Play und Move 2 koppeln sich als Surrounds.1, 4
Latenzverhalten
7.3
Der Ton kommt über eARC direkt vom Fernseher, ohne dass die Bar Bildsignale verarbeitet, das spricht für geringen Versatz; einen Spielemodus oder HDMI-Eingang für die Konsole gibt es nicht.1, 3
Aufstellung und Wandmontage
8
Aufstellung auf dem Möbel oder mit der separat erhältlichen Wandhalterung; ist die Oberseite verdeckt, simuliert ein Modus die Höheneffekte, die Deckentreiber brauchen laut Engadget eine flache Decke.1, 6
Größe und TV-Kompatibilität
8.7
Mit 75 Zentimetern Breite und 6,5 Zentimetern Höhe passt die Bar zwischen die Füße gängiger 55-Zoll-Fernseher; sie arbeitet mit jedem Fernseher mit HDMI ARC oder eARC.1, 4
Die Beam Ultra bringt echten Dolby-Atmos-Klang, klare Dialoge und einen straffen Bass in ein 75 Zentimeter breites Gehäuse; What Hi-Fi vergibt fünf Sterne, Engadget 9 von 10 Punkten, netzwelt die Note 1,8. Gedämpft wird das Urteil durch den einzigen HDMI-Anschluss, das fehlende DTS:X, die Abhängigkeit von der App und die hohen Preise für Subwoofer und Rücklautsprecher.5, 6, 4, 3
Am 10. Oktober 2026 kostete sie bei Amazon 699 Euro, so viel wie bei Sonos. Für große Räume empfiehlt sich die Sonos Arc Ultra mit 14 Treibern. Wer weniger ausgeben will, greift zur Sonos Beam (Gen 2), die im Programm bleibt; eine kompakte Bar außerhalb des Sonos-Systems ist die Sennheiser AMBEO Soundbar Mini.7, 1, 5, 3
Weitere Modelle vom Einzelgerät bis zum Surround-Set zeigt die Übersicht Die besten Soundbars.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite und den Verkaufsbedingungen von Sonos sowie den gelesenen Originaltests von HIFI.DE, netzwelt, What Hi-Fi und Engadget; Preis und Angebot stammen von der Amazon-Seite, der Verkaufsstart aus der HIFI.DE-Meldung zur Vorstellung. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 29 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
7.2
Preis-LeistungGut
Für 699 Euro gibt es echtes Dolby Atmos und starke Dialoge aus einem Gerät; Engadget nennt den Preis hoch, vergibt aber 9 von 10 Punkten.7, 6
Preis-Leistung7.2
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
7.5
Für 699 Euro gibt es echtes Dolby Atmos und starke Dialoge aus einem Gerät; Engadget nennt den Preis hoch, vergibt aber 9 von 10 Punkten.7, 6
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
6
Subwoofer und Rücklautsprecher gehören nicht zum Lieferumfang; der Ausbau kostet laut netzwelt 440 Euro für den Sub Mini und 660 Euro für zwei Sonos Play.1, 4
Update- und Support-Perspektive
8.1
Als Neuheit vom September 2026 erhält die Bar laut Sonos laufend Software-Updates mit neuen Funktionen; die tragbaren Surrounds kamen bereits per Update.1, 5, 8
Folgekosten und Erweiterbarkeit
6.6
Adapter für Klinke oder Netzwerk kosten extra, HIFI.DE nennt 45 Euro, ebenso die Wandhalterung; dafür wächst das System mit Subwoofern, Era 100, Play, Move 2 und Kopfhörern.3, 1, 5
Garantie und Service
7.4
Sonos gewährt zwei Jahre Garantie auf alle Produkte und schickt im Garantiefall binnen ein bis zwei Werktagen Ersatz; das entspricht dem üblichen Rahmen der Klasse.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.8
HIFI.DE sieht die Beam Ultra vor der Sennheiser AMBEO Soundbar Mini und nennt sie die beste kompakte Soundbar; die Beam (Gen 2) bleibt die günstigere, die Arc Ultra die stärkere Sonos-Bar.3, 6
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus, Mehrkanal-PCM, DTS Digital Surround; kein DTS:X
Treiber
Fünf Hochtöner, davon zwei nach oben gerichtet, und vier Tieftöner an neun Class-D-Verstärkern
WLAN-Standard
Wi-Fi 6
Audioqualität8.1
Sprachverständlichkeit
8.9
Tonal genau und ausdrucksstark laut What Hi-Fi, auch bei überlagerten Stimmen und lauten Effekten; etwas weniger direkt als bei der Beam (Gen 2), die KI-Sprachverbesserung hilft in vier Stufen.5, 1
Abstimmung und Tonalität
8.6
Sehr stimmig und natürlich bei netzwelt, ausgewogen bei HIFI.DE; What Hi-Fi sieht die Bar bei Musik an der Spitze ihrer Klasse.4, 3, 5
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
7.9
Vier Tieftöner reichen laut netzwelt bis knapp über 40 Hertz, darunter lässt die Differenzierung nach; ein Subwoofer liegt nicht bei, Sub 4 und Sub Mini lassen sich koppeln.4, 1
Dynamik und Pegelfestigkeit
8
HIFI.DE war von der Kraft überrascht, Engadget dreht bei Actionfilmen gern auf; mehr Autorität bleibt laut What Hi-Fi der größeren Arc Ultra vorbehalten.3, 6, 5
Raumwirkung und Surround-Eindruck
7.7
Breite Bühne mit Effekten bis neben und hinter die Ohren bei HIFI.DE; ohne Rücklautsprecher fühlte sich netzwelt näher am Geschehen, aber nicht eingehüllt.3, 4
Ortbarkeit von Effekten
7.6
What Hi-Fi hörte Effekte präzise platziert, teils fast über dem Sitzplatz, netzwelt lobt die Abbildung; von oben fehlt laut HIFI.DE etwas Präzision.5, 4, 3
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
8.3
Nachtmodus und die ab Werk aktive Loudness-Schaltung stützen leises Hören, laut bleibt der Klang kontrolliert; bei hohen Pegeln fehlt die Reserve der Arc Ultra.1, 5
Verarbeitung7.6
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.3
Leicht, aber stabil und gut verarbeitet laut What Hi-Fi, sehr hochwertig laut netzwelt; das matte Gehäuse besteht zu 48 Prozent aus recyceltem Kunststoff, in Schwarz zeigt es Fingerabdrücke.5, 4, 1
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
8.1
Bei 2,88 Kilogramm steht die Bar auf kleinen Füßen, ein feines Lochgitter deckt die Deckentreiber ab; netzwelt nennt die Verarbeitung sehr hochwertig.1, 3, 4
Qualität von Anschlüssen und Tasten
7
Nur ein HDMI- und ein USB-C-Port; die Touchfelder mit Lautstärkemulde reagieren so leicht, dass Engadget sie abschaltet, Bluetooth-Taste und Mikrofonschalter sind echte Tasten.1, 6, 3
Robustheit der Fernbedienung
6.3
Eine eigene Fernbedienung fehlt wie bei allen Sonos-Soundbars; Lautstärke und Stummschaltung übernimmt die Fernbedienung des Fernsehers, alles Weitere die App.5, 1
Kabelmanagement
8.2
Ein Netzkabel mit zwei Metern und ein HDMI-Kabel mit 1,5 Metern genügen, das Netzteil sitzt im Gehäuse; weitere Kabel braucht nur, wer Adapter nutzt.1, 4
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.6
Neun Class-D-Verstärker arbeiten mit wenig Abwärme, das Netzteil ist eingebaut; Lüfter oder Störgeräusche nennt keine der Quellen.1, 3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.9
Ohne Akku und Fernbedienung gibt es wenig Verschleißteile, Software-Updates kommen automatisch; die berührungsempfindliche Oberseite und der matte Lack zeigen Gebrauchsspuren zuerst.3, 5, 1
Funktionen und Design8
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
6
Ein HDMI-Ausgang mit eARC und USB-C; HDMI-Eingang, optischer Eingang und Netzwerkbuchse fehlen am Gerät und kommen nur über Adapter, die extra kosten.1, 5, 3
Audioformate und Passthrough
7.3
Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus und Mehrkanal-PCM über eARC, dazu DTS Digital Surround; DTS:X und eine Videodurchleitung gibt es nicht.1, 5
Raumkalibrierung
9.2
Trueplay misst in Sekunden über die eigenen Mikrofone ein, gründlicher mit einem iPhone; What Hi-Fi nennt schon die schnelle Variante sehr wirksam.1, 5, 4
Dialog- und Nachtmodi
9.2
KI-Sprachverbesserung in vier Stufen, Nachtmodus und Loudness-Schaltung sind an Bord; die Sprachverbesserung erkennt den Inhalt laut Engadget nicht selbst und sollte bei Musik aus bleiben.1, 6, 4
App-Funktionen und EQ
7.2
Die überarbeitete App führt einfach durch die Einrichtung und bietet Regler für Bass, Höhen und Höhenkanäle; Klangmodi fehlen, ohne App bleiben nur Grundfunktionen.3, 5, 4
Streaming und Multiroom-Optionen
9.4
Sonos-Multiroom, AirPlay 2, Spotify Connect, Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6; netzwelt spricht vom besten Streaming-Angebot, Play und Move 2 koppeln sich als Surrounds.1, 4
Latenzverhalten
7.3
Der Ton kommt über eARC direkt vom Fernseher, ohne dass die Bar Bildsignale verarbeitet, das spricht für geringen Versatz; einen Spielemodus oder HDMI-Eingang für die Konsole gibt es nicht.1, 3
Aufstellung und Wandmontage
8
Aufstellung auf dem Möbel oder mit der separat erhältlichen Wandhalterung; ist die Oberseite verdeckt, simuliert ein Modus die Höheneffekte, die Deckentreiber brauchen laut Engadget eine flache Decke.1, 6
Größe und TV-Kompatibilität
8.7
Mit 75 Zentimetern Breite und 6,5 Zentimetern Höhe passt die Bar zwischen die Füße gängiger 55-Zoll-Fernseher; sie arbeitet mit jedem Fernseher mit HDMI ARC oder eARC.1, 4
Preis-Leistung7.2
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
7.5
Für 699 Euro gibt es echtes Dolby Atmos und starke Dialoge aus einem Gerät; Engadget nennt den Preis hoch, vergibt aber 9 von 10 Punkten.7, 6
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
6
Subwoofer und Rücklautsprecher gehören nicht zum Lieferumfang; der Ausbau kostet laut netzwelt 440 Euro für den Sub Mini und 660 Euro für zwei Sonos Play.1, 4
Update- und Support-Perspektive
8.1
Als Neuheit vom September 2026 erhält die Bar laut Sonos laufend Software-Updates mit neuen Funktionen; die tragbaren Surrounds kamen bereits per Update.1, 5, 8
Folgekosten und Erweiterbarkeit
6.6
Adapter für Klinke oder Netzwerk kosten extra, HIFI.DE nennt 45 Euro, ebenso die Wandhalterung; dafür wächst das System mit Subwoofern, Era 100, Play, Move 2 und Kopfhörern.3, 1, 5
Garantie und Service
7.4
Sonos gewährt zwei Jahre Garantie auf alle Produkte und schickt im Garantiefall binnen ein bis zwei Werktagen Ersatz; das entspricht dem üblichen Rahmen der Klasse.2
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.8
HIFI.DE sieht die Beam Ultra vor der Sennheiser AMBEO Soundbar Mini und nennt sie die beste kompakte Soundbar; die Beam (Gen 2) bleibt die günstigere, die Arc Ultra die stärkere Sonos-Bar.3, 6
Zusammenfassung
1
7.1.2-Soundbar mit neun Treibern laut Sonos, zwei davon strahlen zur Decke; 75 x 6,5 x 10,5 cm, 2,88 kg.
2
Wertungen: 5 Sterne bei What Hi-Fi, 9 von 10 bei Engadget, 8,2 bei HIFI.DE, Note 1,8 bei netzwelt.
3
Bass bis knapp über 40 Hertz gemessen (netzwelt), kein Subwoofer im Lieferumfang.
4
Ein HDMI-Anschluss mit eARC und USB-C; kein HDMI-Eingang, kein DTS:X, keine Fernbedienung.
★
Trueplay, KI-Sprachverbesserung in vier Stufen, AirPlay 2, Spotify Connect, Bluetooth 5.3, Wi-Fi 6.
Fachkommentar
Wer wenig Platz hat und trotzdem echten Dolby-Atmos-Klang will, dem empfehle ich die Beam Ultra: What Hi-Fi vergibt fünf Sterne, HIFI.DE nennt sie die beste kompakte Soundbar, und netzwelt maß Bass bis knapp über 40 Hertz, was in Räumen bis 30 Quadratmeter den Subwoofer erspart. Einplanen sollte man den einzigen HDMI-Anschluss, das fehlende DTS:X und die Bedienung per App. Für große Räume oder sehr große Fernseher ist die Sonos Arc Ultra mit 14 Treibern die passendere Wahl.