Evercade VS-R Solo im Review: Module, 1080p und vier Spieler
13. Oktober 2026
Module statt Downloads: Die Evercade VS-R Solo spielt die lizenzierten Spielesammlungen des Evercade-Systems in 1080p am Fernseher, mit zwei Modulschächten und bis zu vier Spielern. Die Solo-Ausgabe enthält nur Konsole und Controller, ein Modul liegt nicht bei. Bei Amazon kostete sie am 13.10.2026 110,20 Euro.1, 8, 7
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Geeignet für Retro-Sammler
Ein eigenes Modulsystem. Über 60 Module mit mehr als 600 lizenzierten Spielen passen in die Konsole; zwei Module stecken gleichzeitig, und ihre Spiele erscheinen gemeinsam im Menü. Journal du Geek nennt sie die einzige moderne Konsole mit echten Modulen und offiziellen Lizenzen.1, 4, 8
Vier USB-Anschlüsse erlauben Runden mit bis zu vier Spielern, auch Controller anderer Hersteller funktionieren. Spielstände liegen auf dem Modul und wandern so auf andere Evercade-Geräte mit.2, 1, 4
Im Test von Journal du Geek reagierte der Controller präzise und ohne merkliche Verzögerung; Game Tyrant lobt die klare Oberfläche und das stabile Gehäuse.4, 5
7.0
LeistungGut
Ein Vierkernprozessor mit 1,5 GHz und 512 MB Arbeitsspeicher emuliert Systeme bis zur ersten PlayStation; im Test von Journal du Geek war keine Eingabeverzögerung spürbar.2, 4
Leistung7
Performance im Spielbetrieb
6.1
Ein Vierkernprozessor mit 1,5 GHz und 512 MB Arbeitsspeicher emuliert Systeme bis zur ersten PlayStation; im Test von Journal du Geek war keine Eingabeverzögerung spürbar.2, 4
Stabilität von Framerate und Auflösung
7.1
Ausgegeben werden 1080p mit Originalformat, pixelgenauer Darstellung, Scanlines und zwei Shadern; das gestreckte Vollbild verzerrt laut Journal du Geek stark.1, 4
Ladezeiten und Speicher-Performance
7.6
Spiele starten direkt vom Modul; Schnellspeichern und Speicherplätze arbeiteten im Test zuverlässig und erlauben das Fortsetzen an jeder Stelle.4, 2
Kühlung und Drosselung
7.9
Der Konsole genügen 5 Volt und 2 Ampere über Micro-USB; eine aufwendige Kühlung braucht diese Technik nicht, Drosselung ist kein Thema.1, 2
Lautstärke
9.3
Ohne Laufwerk und mit sparsamer Technik am USB-Strom arbeitet die Konsole still.1, 2
Netzwerkleistung
4.6
WLAN ist eingebaut, dient aber nur Updates und Bonusspielen und verbindet sich allein mit gesicherten 2,4-GHz-Netzen; LAN und Online-Spiel fehlen.2, 4
Akkulaufzeit bei Handhelds
6
Als Heimkonsole hängt sie am Micro-USB-Strom, der Controller am drei Meter langen Kabel; Akkus gibt es nicht.1
Stabilität bei langen Sessions
7.2
Game Tyrant nennt Modulschächte und Bedienung zuverlässig, bei Journal du Geek liefen Spielstände und Modulwechsel im Betrieb ohne Ausfall.5, 4
Ungeeignet für Sparfüchse
Die Solo-Ausgabe kommt ohne Spiel, und jedes Modul kostet laut Journal du Geek 20 bis 30 Euro. Game Tyrant kritisiert zudem die schwankende Qualität der Sammlungen, in denen neben Klassikern auch Füllmaterial steckt.8, 4, 5
Wer einfach viele eingebaute Spiele sucht, fährt mit dem THE400 Mini günstiger; originale Atari-Module liest nur eine Konsole wie die Atari 2600+ Pac-Man Edition. Besitzer einer älteren Evercade VS gewinnen laut Retro Dodo nichts außer der neuen Farbe.6
Technik, Bild und Bedienung
In der VS-R arbeiten ein Vierkernprozessor mit 1,5 GHz, 512 MB Arbeitsspeicher und 4 GB interner Speicher; die Technik entspricht laut Retro Dodo der älteren Evercade VS. Emuliert werden laut Journal du Geek Systeme bis zur ersten PlayStation.2, 6, 4
Das Bild kommt per HDMI in 1080p. Zur Wahl stehen Originalformat, pixelgenaue Darstellung und ein gestrecktes Vollbild, das laut Journal du Geek stark verzerrt; dazu kommen Scanlines und zwei feste Shader. Für Hochkantspiele lässt sich das Bild drehen.1, 4, 3
Das Menü zeigt zu jedem Spiel eine Infoseite samt Statistik, gespeichert wird per Schnellspeicher oder in Speicherplätzen. Firmware-Updates kommen über WLAN, das allerdings nur gesicherte 2,4-GHz-Netze akzeptiert.4, 2
7.1
VerarbeitungGut
Das hellgraue Gehäuse mit roten Akzenten ist laut Game Tyrant kompakt, stabil und wirkt hochwertiger, als der Preis vermuten lässt; eine Klappe deckt beide Modulschächte ab.5, 1, 7
Verarbeitung7.1
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.6
Das hellgraue Gehäuse mit roten Akzenten ist laut Game Tyrant kompakt, stabil und wirkt hochwertiger, als der Preis vermuten lässt; eine Klappe deckt beide Modulschächte ab.5, 1, 7
Stabilität von Gehäuse und Ports
6.9
Vier USB-Anschlüsse vorn, HDMI und zwei Modulschächte sind sinnvoll angeordnet; der Micro-USB-Anschluss für den Strom ist laut zwei Berichten veraltet.4, 6, 1
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
7.3
Tasten und Trigger sprechen laut Journal du Geek gut an, das Steuerkreuz erlaubt präzise Diagonalen; nur die Belegung von A und B verwirrt anfangs.4
Controller-Haptik und Haltbarkeit
7
Die Ergonomie des Controllers nennt Journal du Geek klassisch und gelungen, das drei Meter lange Kabel reicht bis zum Sofa.4, 1
Display- und Glasqualität bei Handhelds
5.9
Bild gibt es nur per HDMI am Fernseher oder Monitor, ein eigenes Display hat die Heimkonsole nicht.1
Docking-Mechanik (falls relevant)
7.2
Mit 197 x 126 x 48 Millimetern passt sie laut Game Tyrant leicht ins TV-Möbel; zwei Module bleiben dauerhaft eingesteckt.1, 5
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
8
Bewegliche Teile gibt es nicht, der Strom kommt über Micro-USB: Viel Wärme entsteht bei dieser Technik nicht.1, 2
Controller, Anschlüsse und Preis
Beigelegt ist ein Controller mit drei Meter langem Kabel. Journal du Geek lobt gut ansprechende Tasten, saubere Trigger und ein Steuerkreuz mit präzisen Diagonalen; die Belegung lässt sich frei ändern.1, 4
Strom bekommt die Konsole über Micro-USB, was Journal du Geek und Retro Dodo als veraltet bemängeln. Ein Netzteil mit 5 Volt und 2 Ampere und ein HDMI-Kabel fehlen im Karton, nur das Stromkabel liegt bei.1, 2, 4, 6
Mit 197 x 126 x 48 Millimetern bleibt das Gehäuse kompakt. Die VS-R kam im Juli 2024 für 109,99 Euro mit einem Modul auf den Markt; die Solo-Ausgabe ohne Modul führt Amazon seit September 2025. Am 13.10.2026 kostete sie dort 110,20 Euro, lieferbar laut Seite erst nach rund neun Tagen.1, 3, 7
Fazit und Kaufempfehlungen
6.4Gesamtwertung
Befriedigend
Die Evercade VS-R Solo spielt über 600 lizenzierte Retro-Spiele von Modulen in 1080p, hat zwei Modulschächte und Anschlüsse für vier Controller. Gedämpft wird das Bild durch den Karton ohne Spiel, Netzteil und HDMI-Kabel, den Micro-USB-Anschluss und die Kosten der Module.
Leistung
7
Verarbeitung
7.1
Funktionen und Design
5.5
Preis-Leistung
6
PROS
Über 600 lizenzierte Spiele auf Modulen
Zwei Modulschächte, bis zu vier Spieler
1080p mit Scanlines und Spielständen
Guter Controller mit freier Belegung
CONS
Solo-Ausgabe ohne Spiel
Netzteil und HDMI-Kabel fehlen
Micro-USB statt USB-C
Module kosten 20 bis 30 Euro
5.5
Funktionen und DesignAusreichend
Im Karton der Solo-Ausgabe liegt kein Spiel; das System umfasst über 600 lizenzierte Spiele auf mehr als 60 Modulen, deren Qualität laut Game Tyrant schwankt.8, 1, 5
Funktionen und Design5.5
Spieleangebot und Plattformbindung
5.6
Im Karton der Solo-Ausgabe liegt kein Spiel; das System umfasst über 600 lizenzierte Spiele auf mehr als 60 Modulen, deren Qualität laut Game Tyrant schwankt.8, 1, 5
Abwärtskompatibilität
6.4
Alle Evercade-Module laufen laut Hersteller auf allen Evercade-Geräten, Spielstände wandern mit; auf der VS-R fehlen nur die beiden Namco-Museum-Sammlungen.2, 3
Online-Funktionen und Abo-Modelle
3.9
Über WLAN kommen Firmware-Updates und laut Journal du Geek monatlich ein Bonusspiel zum Herunterladen; Online-Mehrspieler oder einen Shop gibt es nicht.2, 4
Speicher- und Erweiterungsoptionen
6
Spiele und Spielstände liegen auf den Modulen, intern stehen 4 GB bereit; erweitern lässt sich das System nur durch weitere Module.1, 2
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
6.1
HDMI liefert 1080p mit mehreren Bildformaten, Scanlines und Bilddrehung für Hochkantspiele; nur zwei Shader und ein fehlendes HDMI-Kabel trüben das Bild.1, 4, 3
Remote-Play und Streaming
2.4
Streaming oder Remote Play sind nicht vorgesehen, die Konsole spielt nur am direkt angeschlossenen Bildschirm.1, 2
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
7.2
Die Oberfläche ist laut beiden Tests klar und intuitiv, mit Infoseite und Statistik zu jedem Spiel; Journal du Geek sieht bei den Bildoptionen noch Luft nach oben.4, 5
Controller-Features
6.6
Frei belegbare Tasten und bis zu vier Controller auch anderer Hersteller sind möglich; der beiliegende hängt am Kabel und hat keine Vibration.4, 2, 1
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
5.4
Kompakt, aber auf Fernseher, Strom und Kabel angewiesen, bleibt sie ein Gerät für den festen Platz.1
Die Evercade VS-R Solo ist ein stimmiges Angebot für alle, die Retro-Spiele legal auf Modulen sammeln und gemeinsam am Fernseher spielen wollen. Gedämpft wird das Urteil durch den Karton ohne Spiel, Netzteil und HDMI-Kabel, den Micro-USB-Anschluss und die laufenden Kosten für Module.4, 5, 6, 8
Am 13.10.2026 kostete sie bei Amazon 110,20 Euro. Viele eingebaute Spiele für weniger Geld bietet der THE400 Mini, zwei Funk-Controller und 45 Spiele die Intellivision Sprint; aktuelle Spiele liefert die Xbox Series S.7
Unsere Einordnung beruht auf den Produkt- und Supportseiten von Evercade, der Ankündigung des Herstellers, der Seite des Hersteller-Shops Funstock und der Amazon-Angebotsseite. Ausprobiert haben die VS-R Journal du Geek, Game Tyrant und Retro Dodo; ihre Urteile gelten der Ausgabe mit Modul, die sich nur im Lieferumfang unterscheidet. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 31 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Vier Kriterien für Handhelds sind bei dieser Heimkonsole aus der Bauart abgeleitet. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.0
Preis-LeistungBefriedigend
Bei Amazon kostete die Solo-Ausgabe am 13.10.2026 110,20 Euro; für 109,99 Euro gab es die VS-R zum Start noch mit einem Modul.7, 3, 8
Preis-Leistung6
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
5.6
Bei Amazon kostete die Solo-Ausgabe am 13.10.2026 110,20 Euro; für 109,99 Euro gab es die VS-R zum Start noch mit einem Modul.7, 3, 8
Speichergröße und Erweiterbarkeit
4.6
Für den Preis gibt es kein einziges Spiel; ein Modul mit meist sechs bis acht Spielen kostet laut Journal du Geek 20 bis 30 Euro.8, 4
Bundle-Wert
5.2
Konsole, ein Controller und das Stromkabel liegen bei; Modul, Netzteil und HDMI-Kabel fehlen.2, 1, 8
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
5.9
Jedes Spiel kommt als Modul für 20 bis 30 Euro hinzu, weitere Controller kosten extra; Abos gibt es dafür nicht.4, 5
erwartbare Lebensdauer
7.4
Mehr als 60 Module und regelmäßige Neuerscheinungen sprechen für ein lebendiges System, Updates kommen per WLAN.1, 4, 2
Garantie und Service
6.9
Verkauf und Versand übernimmt Amazon selbst, was Rückgabe und Gewährleistung vereinfacht.7
Alternativen in ähnlicher Preislage
6.1
Der THE400 Mini kostet deutlich weniger und bringt 25 Spiele mit; die Ausgabe der VS-R mit Tomb Raider Collection 1 enthält laut Hersteller bereits ein Modul.1, 8
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Ein Vierkernprozessor mit 1,5 GHz und 512 MB Arbeitsspeicher emuliert Systeme bis zur ersten PlayStation; im Test von Journal du Geek war keine Eingabeverzögerung spürbar.2, 4
Stabilität von Framerate und Auflösung
7.1
Ausgegeben werden 1080p mit Originalformat, pixelgenauer Darstellung, Scanlines und zwei Shadern; das gestreckte Vollbild verzerrt laut Journal du Geek stark.1, 4
Ladezeiten und Speicher-Performance
7.6
Spiele starten direkt vom Modul; Schnellspeichern und Speicherplätze arbeiteten im Test zuverlässig und erlauben das Fortsetzen an jeder Stelle.4, 2
Kühlung und Drosselung
7.9
Der Konsole genügen 5 Volt und 2 Ampere über Micro-USB; eine aufwendige Kühlung braucht diese Technik nicht, Drosselung ist kein Thema.1, 2
Lautstärke
9.3
Ohne Laufwerk und mit sparsamer Technik am USB-Strom arbeitet die Konsole still.1, 2
Netzwerkleistung
4.6
WLAN ist eingebaut, dient aber nur Updates und Bonusspielen und verbindet sich allein mit gesicherten 2,4-GHz-Netzen; LAN und Online-Spiel fehlen.2, 4
Akkulaufzeit bei Handhelds
6
Als Heimkonsole hängt sie am Micro-USB-Strom, der Controller am drei Meter langen Kabel; Akkus gibt es nicht.1
Stabilität bei langen Sessions
7.2
Game Tyrant nennt Modulschächte und Bedienung zuverlässig, bei Journal du Geek liefen Spielstände und Modulwechsel im Betrieb ohne Ausfall.5, 4
Verarbeitung7.1
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.6
Das hellgraue Gehäuse mit roten Akzenten ist laut Game Tyrant kompakt, stabil und wirkt hochwertiger, als der Preis vermuten lässt; eine Klappe deckt beide Modulschächte ab.5, 1, 7
Stabilität von Gehäuse und Ports
6.9
Vier USB-Anschlüsse vorn, HDMI und zwei Modulschächte sind sinnvoll angeordnet; der Micro-USB-Anschluss für den Strom ist laut zwei Berichten veraltet.4, 6, 1
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
7.3
Tasten und Trigger sprechen laut Journal du Geek gut an, das Steuerkreuz erlaubt präzise Diagonalen; nur die Belegung von A und B verwirrt anfangs.4
Controller-Haptik und Haltbarkeit
7
Die Ergonomie des Controllers nennt Journal du Geek klassisch und gelungen, das drei Meter lange Kabel reicht bis zum Sofa.4, 1
Display- und Glasqualität bei Handhelds
5.9
Bild gibt es nur per HDMI am Fernseher oder Monitor, ein eigenes Display hat die Heimkonsole nicht.1
Docking-Mechanik (falls relevant)
7.2
Mit 197 x 126 x 48 Millimetern passt sie laut Game Tyrant leicht ins TV-Möbel; zwei Module bleiben dauerhaft eingesteckt.1, 5
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
8
Bewegliche Teile gibt es nicht, der Strom kommt über Micro-USB: Viel Wärme entsteht bei dieser Technik nicht.1, 2
Funktionen und Design5.5
Spieleangebot und Plattformbindung
5.6
Im Karton der Solo-Ausgabe liegt kein Spiel; das System umfasst über 600 lizenzierte Spiele auf mehr als 60 Modulen, deren Qualität laut Game Tyrant schwankt.8, 1, 5
Abwärtskompatibilität
6.4
Alle Evercade-Module laufen laut Hersteller auf allen Evercade-Geräten, Spielstände wandern mit; auf der VS-R fehlen nur die beiden Namco-Museum-Sammlungen.2, 3
Online-Funktionen und Abo-Modelle
3.9
Über WLAN kommen Firmware-Updates und laut Journal du Geek monatlich ein Bonusspiel zum Herunterladen; Online-Mehrspieler oder einen Shop gibt es nicht.2, 4
Speicher- und Erweiterungsoptionen
6
Spiele und Spielstände liegen auf den Modulen, intern stehen 4 GB bereit; erweitern lässt sich das System nur durch weitere Module.1, 2
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
6.1
HDMI liefert 1080p mit mehreren Bildformaten, Scanlines und Bilddrehung für Hochkantspiele; nur zwei Shader und ein fehlendes HDMI-Kabel trüben das Bild.1, 4, 3
Remote-Play und Streaming
2.4
Streaming oder Remote Play sind nicht vorgesehen, die Konsole spielt nur am direkt angeschlossenen Bildschirm.1, 2
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
7.2
Die Oberfläche ist laut beiden Tests klar und intuitiv, mit Infoseite und Statistik zu jedem Spiel; Journal du Geek sieht bei den Bildoptionen noch Luft nach oben.4, 5
Controller-Features
6.6
Frei belegbare Tasten und bis zu vier Controller auch anderer Hersteller sind möglich; der beiliegende hängt am Kabel und hat keine Vibration.4, 2, 1
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
5.4
Kompakt, aber auf Fernseher, Strom und Kabel angewiesen, bleibt sie ein Gerät für den festen Platz.1
Preis-Leistung6
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
5.6
Bei Amazon kostete die Solo-Ausgabe am 13.10.2026 110,20 Euro; für 109,99 Euro gab es die VS-R zum Start noch mit einem Modul.7, 3, 8
Speichergröße und Erweiterbarkeit
4.6
Für den Preis gibt es kein einziges Spiel; ein Modul mit meist sechs bis acht Spielen kostet laut Journal du Geek 20 bis 30 Euro.8, 4
Bundle-Wert
5.2
Konsole, ein Controller und das Stromkabel liegen bei; Modul, Netzteil und HDMI-Kabel fehlen.2, 1, 8
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
5.9
Jedes Spiel kommt als Modul für 20 bis 30 Euro hinzu, weitere Controller kosten extra; Abos gibt es dafür nicht.4, 5
erwartbare Lebensdauer
7.4
Mehr als 60 Module und regelmäßige Neuerscheinungen sprechen für ein lebendiges System, Updates kommen per WLAN.1, 4, 2
Garantie und Service
6.9
Verkauf und Versand übernimmt Amazon selbst, was Rückgabe und Gewährleistung vereinfacht.7
Alternativen in ähnlicher Preislage
6.1
Der THE400 Mini kostet deutlich weniger und bringt 25 Spiele mit; die Ausgabe der VS-R mit Tomb Raider Collection 1 enthält laut Hersteller bereits ein Modul.1, 8
Zusammenfassung
1
Heimkonsole für Evercade-Module: über 600 lizenzierte Spiele auf mehr als 60 Modulen, zwei Modulschächte, bis zu vier Spieler.
2
Technik laut Hersteller: Vierkernprozessor mit 1,5 GHz, 512 MB RAM, 4 GB Speicher, HDMI mit 1080p, WLAN für Updates.
3
Solo-Ausgabe mit einem Kabel-Controller und Stromkabel; Modul, Netzteil und HDMI-Kabel liegen nicht bei.
4
Journal du Geek (8 von 10) lobt Controller, Spielstände und Katalog; Kritik an Micro-USB und wenigen Shadern, Game Tyrant an den Modulkosten.
★
109,99 Euro im Shop des Herstellers; Amazon am 13.10.2026: 110,20 Euro, Lieferung laut Seite nach rund neun Tagen.
Fachkommentar
Wer Retro-Spiele lieber als Modul im Regal hat als auf einer Speicherkarte, dem empfehle ich die Evercade VS-R: Das System ist durchdacht, die Lizenzen sind sauber, und zu viert macht es am Fernseher schnell Spaß. Bei der Solo-Ausgabe sollte man mindestens ein Modul, ein USB-Netzteil und ein HDMI-Kabel gleich mitbestellen. Wer nur gelegentlich Klassiker spielen will, sollte den THE400 Mini vergleichen: Er kostete zuletzt rund 40 Euro weniger und bringt 25 Spiele schon mit.