AKASO Brave 8 Lite im Review: 4K60-Actioncam mit viel Zubehör
13. Oktober 2026
Für rund 200 Euro verspricht die AKASO Brave 8 Lite 4K60, zwei Displays und einen Karton voller Zubehör. Die abgespeckte Schwester der Brave 8 kam im April 2024 für 199 US-Dollar in den Handel und tauscht deren 48-Megapixel-Sensor gegen einen kleineren mit 20 Megapixeln. TechRadar vergibt 3,5, Tom’s Guide 3 und Digital Camera World 4 von 5 Sternen; gelobt werden Preis und 4K-Bild bei Tag, kritisiert werden Stabilisierung, Ton und wenig Licht.2, 3, 4, 5, 6
AKASO Action Cam 4K60FPS-Unterwasserkamera 20MP 60M Wasserdicht SuperSmooth Stabilisierung EIS 4.0,WLAN Actioncam mit 150° Weitwinkel,4xZoom,8X...
209,99€
auf Lager
Aktualisiert: 13. Oktober 2026 06:27
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Geeignet für Urlaub und Einsteiger
Wer bei Tageslicht filmt und für rund 200 Euro eine komplette Ausstattung sucht, bekommt mit der Brave 8 Lite 4K60, zwei Displays und Wasserschutz bis 10 Meter ohne Gehäuse. Digital Camera World ließ sie eine Stunde in einem Meter Tiefe liegen, ohne Folgen.1, 4, 5, 6
Im Karton liegen zwei Akkus, eine Doppel-Ladeschale, eine Fernbedienung fürs Handgelenk, ein Rahmen sowie Helm-, Lenker- und Klebehalterungen. Digital Camera World zählt deutlich mehr Zubehör als bei der gleich teuren DJI Osmo Action 3.1, 5
Bei gutem Licht überzeugt das 4K-Bild: Tom’s Guide nennt es überraschend gut, Digital Camera World scharf und klar mit stimmigen Farben. Die drei Tasten lassen sich laut Tom’s Guide auch mit dicken Motorradhandschuhen bedienen.3, 4
6.1
BildqualitätBefriedigend
In 4K liefert die Kamera bei gutem Licht laut Digital Camera World scharfe, klare Bilder, Tom's Guide nennt das Ergebnis überraschend gut; der Digitalzoom verschlechtert das Bild laut TechRadar stark.4, 3, 2
Bildqualität6.1
Schärfe und Detailgrad
6.9
In 4K liefert die Kamera bei gutem Licht laut Digital Camera World scharfe, klare Bilder, Tom's Guide nennt das Ergebnis überraschend gut; der Digitalzoom verschlechtert das Bild laut TechRadar stark.4, 3, 2
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
5.5
TechRadar bemängelt zu hohen Kontrast und begrenzte Dynamik, bei Digital Camera World brannten Gesichter und Himmel aus; der HDR-Modus in 4K30 hellt dort nur auf.2, 4, 1, 6
Low-Light-Leistung
4.8
Bei wenig Licht rauscht das Bild laut TechRadar stark und wird teils unbrauchbar, Tom's Guide sah Körnung in 4K60; Digital Camera World findet es dennoch besser als bei der Brave 8.2, 3, 4
Farbwiedergabe und Weißabgleich
7
Farben geraten laut TechRadar kräftig und treffend, Digital Camera World lobt den stimmigen Weißabgleich; er lässt sich von 2.300 bis 6.500 Kelvin auch fest einstellen.2, 4, 1
Bildrauschen
5.2
Tagsüber bleibt das Rauschen des kleinen 1/2,3-Zoll-Sensors unauffällig, in dunkler Umgebung steigt es laut TechRadar deutlich; 4K30 fällt bei Tom's Guide etwas sauberer aus als 4K60.2, 3, 5
Verzerrung und Korrektur
6.8
Verzeichnung fällt im Weitwinkel laut TechRadar gering aus; vier Bildwinkel und eine Verzeichnungskorrektur stehen im Menü, die Korrektur engt den Ausschnitt laut Handbuch ein.2, 1
Qualität der Videomodi und Codecs
7.3
4K60, 2,7K120 und 1080p200, dazu HDR-Video, Zeitraffer, Hyperlapse bis 30-fach, Loop-Aufnahme und die Voraufnahme HindSight; die Bitrate lässt sich nur in drei Stufen wählen.1, 5, 6
Fotomodus-Qualität
5.6
Fotos entstehen mit 20 oder 12 Megapixeln, als JPG oder mit RAW, in Serie mit bis zu 8 Bildern pro Sekunde; bei Digital Camera World gerieten sie mittags oft zu dunkel.1, 4, 5, 6
Ungeeignet für Trails und Vlogs
Die Stabilisierung in der Kamera reicht laut TechRadar auf einer holprigen Straße bei weitem nicht aus, Tom’s Guide sah kaum eine Wirkung. Deutlich ruhiger wird das Bild erst mit SuperSmooth, das die App AKASO GO beim Herunterladen anwendet.2, 3, 1, 5
Dieser Umweg kostet Zeit: Bei Digital Camera World dauerten Übertragung und Berechnung für einen 20-Minuten-Clip rund 20 Minuten, Tom’s Guide musste Clips von je drei Minuten einzeln durch die App schicken. Der Ton klingt laut Tom’s Guide blechern und verzerrt.4, 3, 1
In der Dämmerung rauscht das Bild laut TechRadar stark, Tom’s Guide sah Körnung in 4K60. Für Trails und wenig Licht eignet sich die DJI Osmo Action 4 mit Stabilisierung in der Kamera besser; kleiner und leichter ist die GoPro HERO (2024).2, 3
Sensor, 4K60 und Bildqualität
Hinter dem Weitwinkelobjektiv sitzt ein 1/2,3-Zoll-Sensor von Sony mit 20 Megapixeln; die Brave 8 nutzt einen 1/2-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln. Gefilmt wird in 4K mit 60 oder 30 Bildern pro Sekunde, in 2,7K mit bis zu 120 und in 1080p mit bis zu 200 Bildern.5, 2, 1, 6
Zeitlupen laufen laut Handbuch vierfach in 2,7K und achtfach in 1080p, Hyperlapse beschleunigt bis 30-fach. HDR-Video gibt es in 4K30, und die Voraufnahme HindSight sichert bis zu 15 Sekunden vor dem Druck auf den Auslöser.1, 5, 6
TechRadar beschreibt 4K bei gutem Licht als ordentlich mit kräftigen Farben, bemängelt aber zu hohen Kontrast und begrenzte Dynamik. Digital Camera World sah überbelichtete Gesichter und Himmel; der HDR-Modus hellt dort nur auf.2, 4, 5
6.4
VerarbeitungBefriedigend
Stabiler als erwartet wirkt die gummierte Außenhaut laut Tom's Guide, Digital Camera World nennt sie robust; TechRadar empfindet den Kunststoff als billig.3, 4, 2
Verarbeitung6.4
Gehäusequalität und Robustheit
6.4
Stabiler als erwartet wirkt die gummierte Außenhaut laut Tom's Guide, Digital Camera World nennt sie robust; TechRadar empfindet den Kunststoff als billig.3, 4, 2
Dichtungen und Wasserschutz
7.4
IPX8 und 10 Meter Wassertiefe ohne Gehäuse nennt das Handbuch, Digital Camera World tauchte sie eine Stunde ohne Folgen; die Klappen müssen hörbar einrasten, die DJI Osmo Action 4 schafft laut TechRadar 18 Meter.1, 4, 2, 5, 6
Tasten und Bedienung
7.2
Drei Tasten für Aufnahme, Ein und Modus lassen sich laut Tom's Guide auch mit dicken Motorradhandschuhen bedienen; die Modustaste schaltet der Reihe nach durch alle Modi, was Digital Camera World umständlich findet.3, 4, 1
Display und Abdeckung
7
Hinten sitzt ein 2-Zoll-Touchscreen, vorn ein 1,22-Zoll-Display zur Bildkontrolle; beide sind laut Tom's Guide in der Sonne hell genug.2, 3, 6
Klappen und Akkufach
5
Dünner Kunststoff an den Klappen: TechRadar fand sie schon sichtbar beschädigt vor, und die Kartenklappe lässt sich dort kaum mit einer Hand öffnen.2
Qualität von Mounts und Halterungen
6.6
Montiert wird über einen Rahmen mit Gabelhalterung; der beiliegende Kunststoffrahmen saß beim Vorserienmuster von Tom's Guide zu locker, Halterungen und Rahmen wirken laut Digital Camera World billig.3, 4, 1
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
6.2
Im 80-Minuten-Lauf in 4K60 schaltete die Kamera bei Tom's Guide nie ab, wurde am Linsenschutz aber sehr heiß; ein Temperatursensor schaltet sie laut Handbuch bei Überhitzung ab.3, 1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
5.7
Linsenschutz und Akkus lassen sich tauschen; Schwachstelle bleiben die dünnen Klappen für Akku, Karte und USB-C, die bei TechRadar früh Schaden nahmen.2, 1
Sobald das Licht schwindet, wird das Bild laut TechRadar stark verrauscht und teils unbrauchbar, Tom’s Guide sah Körnung in 4K60 und etwas weniger in 4K30. Fotos entstehen mit 20 oder 12 Megapixeln, auf Wunsch zusätzlich als RAW, und gerieten bei Digital Camera World oft zu dunkel.2, 3, 1, 4, 6
Stabilisierung, Akku, Ton und App
Das Menü bietet drei Stufen: aus, Normal mit elektronischer Stabilisierung und 6-Achsen-Gyroskop in der Kamera sowie SuperSmooth über die App. In 4K60 steht laut Handbuch nur SuperSmooth bereit, und der Zoom ist mit Stabilisierung gesperrt. Digital Camera World findet SuperSmooth beim Gehen und Laufen beeindruckend, auf dem Rennrad blieben Vibrationen sichtbar.1, 4, 5, 6
Ein Akku fasst 1.550 Milliamperestunden und reicht laut AKASO für rund 90 Minuten in 4K oder 150 Minuten in 1080p; Tom’s Guide kam im Innenraum auf rund 80 Minuten in 4K60. Abgeschaltet hat die Kamera dabei nie, am Linsenschutz wurde sie aber sehr heiß.1, 3, 5
Das interne Mikrofon klingt laut Digital Camera World klein und komprimiert, der Windfilter blieb auf dem Rad wirkungslos. Externe Mikrofone hängen am USB-C-Anschluss; bei Tom’s Guide blieb ein Rode Wireless Me oft stumm, AKASO empfiehlt eigene Modelle.4, 3, 1
TechRadar lobt die App als deutlich angenehmer als die Bedienung an der Kamera. Tom’s Guide erlebte abgebrochene Übertragungen, Digital Camera World eine mühsame WLAN-Verbindung unter Android.2, 3, 4
Fazit und Kaufempfehlungen
6.3Gesamtwertung
Befriedigend
Die AKASO Brave 8 Lite filmt 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, ist ohne Gehäuse bis 10 Meter wasserdicht und bringt zwei Akkus, Ladeschale, Fernbedienung und viele Halterungen mit; TechRadar vergibt 3,5, Tom's Guide 3 und Digital Camera World 4 von 5 Sternen. Dagegen stehen eine in der Kamera schwache Stabilisierung, starkes Rauschen bei wenig Licht, schwacher Ton und eine unzuverlässige App.
Bildqualität
6.1
Verarbeitung
6.4
Funktionen und Design
6.2
Preis-Leistung
6.6
PROS
4K60, 2,7K120 und HDR-Video
Zwei Akkus, Ladeschale, Fernbedienung
10 m wasserdicht ohne Gehäuse
Zwei Displays, einfache Menüs
CONS
Stabilisierung in der Kamera schwach
Starkes Rauschen bei wenig Licht
Ton blechern, Windfilter wirkungslos
Dünne Klappen, App unzuverlässig
6.2
Funktionen und DesignBefriedigend
Kaum Wirkung hat die Stabilisierung in der Kamera laut TechRadar und Tom's Guide; SuperSmooth aus der App wirkt laut Digital Camera World beim Gehen beeindruckend, auf dem Rennrad bleiben Vibrationen.2, 3, 4, 1, 5
Funktionen und Design6.2
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
5.4
Kaum Wirkung hat die Stabilisierung in der Kamera laut TechRadar und Tom's Guide; SuperSmooth aus der App wirkt laut Digital Camera World beim Gehen beeindruckend, auf dem Rennrad bleiben Vibrationen.2, 3, 4, 1, 5
Bildwinkel und Zuschnitt
6.9
Vier Bildwinkel von Superweit bis Schmal, 16:9 und 4:3 sowie Hochkantaufnahme per Lagesensor; mit aktiver Stabilisierung ist der Zoom gesperrt.1, 5
Framerates und Zeitlupen
8
Bis zu 60 Bilder pro Sekunde in 4K, 120 in 2,7K und 200 in 1080p; die Zeitlupe läuft laut TechRadar vierfach in 2,7K und achtfach in 1080p, in 4K gibt es keine.1, 2, 6
Bedienlogik und Quick-Capture
6.8
Sprachbefehle, Fernbedienung am Handgelenk und ein Schnellmenü per Wischgeste erleichtern den Start; laut Digital Camera World bleibt die Leuchte der Fernbedienung bei der Aufnahme aus.1, 4
Touchscreen und Menüführung
6.8
Schnell reagiert der Touchscreen laut TechRadar, die Menüs sind einfach; Digital Camera World löste beim Tragen ungewollt Menüs aus, dagegen hilft die Bildschirmsperre im Schnellmenü.2, 4, 1
App-Anbindung und Übertragung
5.1
AKASO GO verbindet per WLAN mit 2,4 Gigahertz und wird für SuperSmooth und Firmware gebraucht; TechRadar lobt die App, bei Tom's Guide brach die Übertragung ab, Digital Camera World kämpfte unter Android mit der Verbindung.1, 2, 3, 4
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
3.5
GPS ist nicht eingebaut, das 6-Achsen-Gyroskop dient laut Handbuch nur Stabilisierung und Hochkantaufnahme; Strecken- und Tempodaten bleiben damit außen vor. Bewertet wie die AKASO Brave 8.1, 5
Audio-Optionen und Mikroanschluss
5
Blechern und verzerrt klingt das interne Mikrofon laut Tom's Guide, der Windfilter blieb bei Digital Camera World wirkungslos; externe Mikrofone über USB-C machten bei Tom's Guide Verbindungsprobleme.3, 4, 1
Akkulaufzeit und Laden per USB
7.5
Rund 90 Minuten in 4K und 150 Minuten in 1080p nennt AKASO, Tom's Guide kam auf rund 80 Minuten in 4K60; zwei Akkus mit je 1.550 Milliamperestunden und eine Doppel-Ladeschale liegen bei, geladen wird auch in der Kamera per USB-C.1, 3, 5
Größe und Befestigungssysteme
7.2
Mit 112 Gramm und 66 x 44 x 34 Millimetern ist sie laut TechRadar sehr klein; befestigt wird sie über den Rahmen aus dem Karton.1, 2
Die Brave 8 Lite liefert bei Tageslicht ordentliches 4K60, ist bis 10 Meter wasserdicht und bringt laut Digital Camera World deutlich mehr Zubehör mit als GoPro und DJI zum gleichen Preis. Gedämpft wird das Urteil durch die schwache Stabilisierung in der Kamera, den Umweg über die App, starkes Rauschen bei wenig Licht, schwachen Ton und dünne Kunststoffklappen.2, 3, 4, 5
Am 13. Oktober 2026 kostete sie bei Amazon 209,99 Euro. Die AKASO Brave 8 hat den größeren Sensor, bietet laut Digital Camera World aber kaum mehr Leistung; in der Kamera stabilisiert die DJI Osmo Action 4, kleiner und leichter ist die GoPro HERO (2024).6, 4, 5
Unsere Einordnung beruht auf dem Handbuch von AKASO und den gelesenen Tests von TechRadar, Tom’s Guide und Digital Camera World; Preis und Angebot stammen von der Amazon-Seite.
Eigene Messungen liegen nicht vor. Alle drei Tests sind englischsprachig; ein deutschsprachiger Test der Brave 8 Lite stand uns nicht zur Verfügung. Die Produktseite von AKASO vermischt Angaben mit der Brave 8, deshalb folgen die technischen Daten dem Handbuch.
Alle 32 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.6
Preis-LeistungBefriedigend
Für 209,99 Euro bei Amazon am 13. Oktober 2026 gibt es ordentliches 4K60 bei Tag, aber schwache Stabilisierung; Digital Camera World sieht ähnliche Leistung wie bei der teureren Brave 8.6, 4, 2
Preis-Leistung6.6
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
6.6
Für 209,99 Euro bei Amazon am 13. Oktober 2026 gibt es ordentliches 4K60 bei Tag, aber schwache Stabilisierung; Digital Camera World sieht ähnliche Leistung wie bei der teureren Brave 8.6, 4, 2
Lieferumfang und Mount-Zubehör
8.7
Rahmen, Fernbedienung, Doppel-Ladeschale, zwei Akkus, Helm-, Lenker- und Klebehalterungen, Bänder und Sicherungsleinen liegen laut Handbuch bei; eine Speicherkarte gehört nicht dazu.1, 5
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
7.6
Nötig ist nur eine microSD-Karte der Klasse U3 mit bis zu 512 Gigabyte, der Zweitakku ist schon dabei; Tauchgehäuse und externes Mikrofon verkauft AKASO separat.1, 6
App und Software-Mehrwert
5.2
SuperSmooth und Firmware laufen über die App AKASO GO, die laut Tom's Guide unzuverlässig arbeitet und weit hinter Insta360 und GoPro Quik liegt; Digital Camera World stört die Aufforderung zur Kontoanlage.3, 4, 1
Garantie und Service
5.6
Ein Jahr Garantie nennt das Amazon-Angebot, Verkäufer ist der AKASO Store; neue Firmware spielt die App ein.6, 1
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.8
Digital Camera World empfiehlt für ähnliches Geld die DJI Osmo Action 3 mit besserer Stabilisierung und größerem Sensor, TechRadar die DJI Osmo Action 4; die Action 3 bringt weniger Zubehör mit.4, 2, 5
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Drei Tasten, Touchscreen, Sprachsteuerung, Fernbedienung
Betriebstemperatur
-5 bis 45 °C
Bildrate
200 FPS
Bildseitenverhältnis
16:9
Bildwinkel
150°
Display-Anordnung
Front- und Rückdisplay
Displaygröße
2 Zoll
Displays
2-Zoll-Touchscreen hinten, 1,22-Zoll-Display vorn
Farbgebung
schwarz
Fotos
20 oder 12 MP, JPG oder JPG mit RAW, Serien bis 8 Bilder pro Sekunde
Garantie
1 Jahr laut Amazon-Angebot
Gehäuse
66 x 44 x 34 mm, 112 g, IPX8, wasserdicht bis 10 m, Betrieb von minus 5 bis 45 Grad
Gehäuseform
klassisch
Lieferumfang
Kamera, Rahmen, zwei Akkus, Ladeschale, Fernbedienung, USB-Kabel, Helm-, Lenker- und Klebehalterungen, Bänder, Sicherungsleinen, Linsentuch
Maximale Videoauflösung
4K UHD
Mikrofonanzahl
2
Modell
AKASO Brave 8 Lite, Jahrgang 2024, Marktstart 10. April 2024
Montageart
Helmhalterung, Klebehalterung, Lenkerhalterung
Seitenverhältnis
16:9
Sensor und Objektiv
1/2,3-Zoll-Sensor von Sony mit 20 MP, Weitwinkel mit vier Bildwinkeln
Sensorauflösung
20 MP
Sensorgröße
1/2.3 Zoll
Speicher und Funk
microSD (U3) bis 512 GB, WLAN mit 2,4 GHz, Funkfernbedienung mit 2,4 GHz, USB-C
Speicherkartenkapazität
512 GB
Speichermedien
microSD
Stabilisierung
elektronisch
Touch-Bildschirmgröße
2 Zoll
Video 16:9
4K mit 60/30 fps, 2,7K mit 120/60/30 fps, 1080p mit 200/120/60/30 fps
Video 4:3
4K mit 30 fps, 2,7K mit 90/60/30 fps, 1440p mit 180/120/90/60/30 fps
Wasserdichtigkeit
10 m
Wasserschutzklasse
IPX8
Zeitlupe und Zeitraffer
Zeitlupe bis 8-fach in 1080p, Hyperlapse bis 30-fach, Zeitraffer mit 2 s bis 1 h, HDR-Video in 4K30
Bildqualität6.1
Schärfe und Detailgrad
6.9
In 4K liefert die Kamera bei gutem Licht laut Digital Camera World scharfe, klare Bilder, Tom's Guide nennt das Ergebnis überraschend gut; der Digitalzoom verschlechtert das Bild laut TechRadar stark.4, 3, 2
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
5.5
TechRadar bemängelt zu hohen Kontrast und begrenzte Dynamik, bei Digital Camera World brannten Gesichter und Himmel aus; der HDR-Modus in 4K30 hellt dort nur auf.2, 4, 1, 6
Low-Light-Leistung
4.8
Bei wenig Licht rauscht das Bild laut TechRadar stark und wird teils unbrauchbar, Tom's Guide sah Körnung in 4K60; Digital Camera World findet es dennoch besser als bei der Brave 8.2, 3, 4
Farbwiedergabe und Weißabgleich
7
Farben geraten laut TechRadar kräftig und treffend, Digital Camera World lobt den stimmigen Weißabgleich; er lässt sich von 2.300 bis 6.500 Kelvin auch fest einstellen.2, 4, 1
Bildrauschen
5.2
Tagsüber bleibt das Rauschen des kleinen 1/2,3-Zoll-Sensors unauffällig, in dunkler Umgebung steigt es laut TechRadar deutlich; 4K30 fällt bei Tom's Guide etwas sauberer aus als 4K60.2, 3, 5
Verzerrung und Korrektur
6.8
Verzeichnung fällt im Weitwinkel laut TechRadar gering aus; vier Bildwinkel und eine Verzeichnungskorrektur stehen im Menü, die Korrektur engt den Ausschnitt laut Handbuch ein.2, 1
Qualität der Videomodi und Codecs
7.3
4K60, 2,7K120 und 1080p200, dazu HDR-Video, Zeitraffer, Hyperlapse bis 30-fach, Loop-Aufnahme und die Voraufnahme HindSight; die Bitrate lässt sich nur in drei Stufen wählen.1, 5, 6
Fotomodus-Qualität
5.6
Fotos entstehen mit 20 oder 12 Megapixeln, als JPG oder mit RAW, in Serie mit bis zu 8 Bildern pro Sekunde; bei Digital Camera World gerieten sie mittags oft zu dunkel.1, 4, 5, 6
Verarbeitung6.4
Gehäusequalität und Robustheit
6.4
Stabiler als erwartet wirkt die gummierte Außenhaut laut Tom's Guide, Digital Camera World nennt sie robust; TechRadar empfindet den Kunststoff als billig.3, 4, 2
Dichtungen und Wasserschutz
7.4
IPX8 und 10 Meter Wassertiefe ohne Gehäuse nennt das Handbuch, Digital Camera World tauchte sie eine Stunde ohne Folgen; die Klappen müssen hörbar einrasten, die DJI Osmo Action 4 schafft laut TechRadar 18 Meter.1, 4, 2, 5, 6
Tasten und Bedienung
7.2
Drei Tasten für Aufnahme, Ein und Modus lassen sich laut Tom's Guide auch mit dicken Motorradhandschuhen bedienen; die Modustaste schaltet der Reihe nach durch alle Modi, was Digital Camera World umständlich findet.3, 4, 1
Display und Abdeckung
7
Hinten sitzt ein 2-Zoll-Touchscreen, vorn ein 1,22-Zoll-Display zur Bildkontrolle; beide sind laut Tom's Guide in der Sonne hell genug.2, 3, 6
Klappen und Akkufach
5
Dünner Kunststoff an den Klappen: TechRadar fand sie schon sichtbar beschädigt vor, und die Kartenklappe lässt sich dort kaum mit einer Hand öffnen.2
Qualität von Mounts und Halterungen
6.6
Montiert wird über einen Rahmen mit Gabelhalterung; der beiliegende Kunststoffrahmen saß beim Vorserienmuster von Tom's Guide zu locker, Halterungen und Rahmen wirken laut Digital Camera World billig.3, 4, 1
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
6.2
Im 80-Minuten-Lauf in 4K60 schaltete die Kamera bei Tom's Guide nie ab, wurde am Linsenschutz aber sehr heiß; ein Temperatursensor schaltet sie laut Handbuch bei Überhitzung ab.3, 1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
5.7
Linsenschutz und Akkus lassen sich tauschen; Schwachstelle bleiben die dünnen Klappen für Akku, Karte und USB-C, die bei TechRadar früh Schaden nahmen.2, 1
Funktionen und Design6.2
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
5.4
Kaum Wirkung hat die Stabilisierung in der Kamera laut TechRadar und Tom's Guide; SuperSmooth aus der App wirkt laut Digital Camera World beim Gehen beeindruckend, auf dem Rennrad bleiben Vibrationen.2, 3, 4, 1, 5
Bildwinkel und Zuschnitt
6.9
Vier Bildwinkel von Superweit bis Schmal, 16:9 und 4:3 sowie Hochkantaufnahme per Lagesensor; mit aktiver Stabilisierung ist der Zoom gesperrt.1, 5
Framerates und Zeitlupen
8
Bis zu 60 Bilder pro Sekunde in 4K, 120 in 2,7K und 200 in 1080p; die Zeitlupe läuft laut TechRadar vierfach in 2,7K und achtfach in 1080p, in 4K gibt es keine.1, 2, 6
Bedienlogik und Quick-Capture
6.8
Sprachbefehle, Fernbedienung am Handgelenk und ein Schnellmenü per Wischgeste erleichtern den Start; laut Digital Camera World bleibt die Leuchte der Fernbedienung bei der Aufnahme aus.1, 4
Touchscreen und Menüführung
6.8
Schnell reagiert der Touchscreen laut TechRadar, die Menüs sind einfach; Digital Camera World löste beim Tragen ungewollt Menüs aus, dagegen hilft die Bildschirmsperre im Schnellmenü.2, 4, 1
App-Anbindung und Übertragung
5.1
AKASO GO verbindet per WLAN mit 2,4 Gigahertz und wird für SuperSmooth und Firmware gebraucht; TechRadar lobt die App, bei Tom's Guide brach die Übertragung ab, Digital Camera World kämpfte unter Android mit der Verbindung.1, 2, 3, 4
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
3.5
GPS ist nicht eingebaut, das 6-Achsen-Gyroskop dient laut Handbuch nur Stabilisierung und Hochkantaufnahme; Strecken- und Tempodaten bleiben damit außen vor. Bewertet wie die AKASO Brave 8.1, 5
Audio-Optionen und Mikroanschluss
5
Blechern und verzerrt klingt das interne Mikrofon laut Tom's Guide, der Windfilter blieb bei Digital Camera World wirkungslos; externe Mikrofone über USB-C machten bei Tom's Guide Verbindungsprobleme.3, 4, 1
Akkulaufzeit und Laden per USB
7.5
Rund 90 Minuten in 4K und 150 Minuten in 1080p nennt AKASO, Tom's Guide kam auf rund 80 Minuten in 4K60; zwei Akkus mit je 1.550 Milliamperestunden und eine Doppel-Ladeschale liegen bei, geladen wird auch in der Kamera per USB-C.1, 3, 5
Größe und Befestigungssysteme
7.2
Mit 112 Gramm und 66 x 44 x 34 Millimetern ist sie laut TechRadar sehr klein; befestigt wird sie über den Rahmen aus dem Karton.1, 2
Preis-Leistung6.6
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
6.6
Für 209,99 Euro bei Amazon am 13. Oktober 2026 gibt es ordentliches 4K60 bei Tag, aber schwache Stabilisierung; Digital Camera World sieht ähnliche Leistung wie bei der teureren Brave 8.6, 4, 2
Lieferumfang und Mount-Zubehör
8.7
Rahmen, Fernbedienung, Doppel-Ladeschale, zwei Akkus, Helm-, Lenker- und Klebehalterungen, Bänder und Sicherungsleinen liegen laut Handbuch bei; eine Speicherkarte gehört nicht dazu.1, 5
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
7.6
Nötig ist nur eine microSD-Karte der Klasse U3 mit bis zu 512 Gigabyte, der Zweitakku ist schon dabei; Tauchgehäuse und externes Mikrofon verkauft AKASO separat.1, 6
App und Software-Mehrwert
5.2
SuperSmooth und Firmware laufen über die App AKASO GO, die laut Tom's Guide unzuverlässig arbeitet und weit hinter Insta360 und GoPro Quik liegt; Digital Camera World stört die Aufforderung zur Kontoanlage.3, 4, 1
Garantie und Service
5.6
Ein Jahr Garantie nennt das Amazon-Angebot, Verkäufer ist der AKASO Store; neue Firmware spielt die App ein.6, 1
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.8
Digital Camera World empfiehlt für ähnliches Geld die DJI Osmo Action 3 mit besserer Stabilisierung und größerem Sensor, TechRadar die DJI Osmo Action 4; die Action 3 bringt weniger Zubehör mit.4, 2, 5
Zusammenfassung
1
1/2,3-Zoll-Sensor mit 20 MP, 4K60, 2,7K120 und 1080p200, HDR-Video in 4K30 laut AKASO.
2
112 Gramm, 66 x 44 x 34 Millimeter, IPX8 bis 10 Meter, Touchscreen und Frontdisplay.
3
TechRadar 3,5, Tom's Guide 3, Digital Camera World 4 von 5 Sternen; alle Tests englischsprachig.
4
Zwei Akkus mit je 1.550 mAh: 90 Minuten in 4K laut AKASO, rund 80 Minuten in 4K60 bei Tom's Guide.
★
Schwächen: Stabilisierung in der Kamera, wenig Licht, Ton, App, dünne Klappen, kein GPS.
Fachkommentar
Wer eine günstige Kamera für Urlaub, Strand und ruhige Fahrten sucht, dem empfehle ich die Brave 8 Lite: 4K60 bei Tag, 10 Meter Wasserschutz, zwei Akkus und ein Karton voller Halterungen sprechen für sie. Einplanen sollte man, dass ruhige Bilder erst über die App entstehen und dass Ton und Aufnahmen bei wenig Licht schwach ausfallen. Wer Trails fährt oder oft in der Dämmerung filmt, sollte die DJI Osmo Action 4 vergleichen: Sie stabilisiert in der Kamera, hat den größeren Sensor und taucht bis 18 Meter.