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DJI Osmo 360 II im Review: 8K60, tauschbare Linsen und 105 GB Speicher
13. Oktober 2026
Ein Jahr nach der ersten 360-Grad-Kamera von DJI behebt die DJI Osmo 360 II deren größte Schwäche: Zerkratzte Linsen lassen sich jetzt selbst tauschen. Dazu filmt sie als erste Rundumkamera 8K mit 60 Bildern pro Sekunde, und TechRadar zeichnet sie als Editor’s Choice aus, weil sie bei ähnlichem Bild 110 Euro unter der Insta360 X6 bleibt. NETZWELT vergibt die Note 1,9, bemängelt aber die Laufzeit bei voller Auflösung.4, 1, 3, 6, 5, 2
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Geeignet für Sport und Dämmerung
Wer beim Sport Stürze und Kratzer riskiert, bekommt mit der Osmo 360 II Linsen, die sich ohne Werkstatt tauschen lassen. Das Set für beide Seiten kostet 39 Euro, die Vergütung ist laut DJI härter als bisher, und TechRadar nennt den Linsentausch den wichtigsten Fortschritt dieser Generation.3, 1, 4, 2
Bei wenig Licht arbeitet SuperNight 2.0 laut TechRadar deutlich sauberer als bei der Vorgängerin und jetzt mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde; die GoPro MAX2 fällt nach Sonnenuntergang klar ab. Digital Camera World traut der Kamera im Dunkeln so viel zu wie der Insta360 X6.4, 5, 2
105 Gigabyte interner Speicher machen die erste Speicherkarte überflüssig, der Akku passt auch in die Osmo-Action-Kameras, und zwei DJI-Funkmikrofone koppeln ohne Empfänger. Mit 183 Gramm bleibt sie zudem leicht.1, 2, 8
8.4
BildqualitätSehr gut
Zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren liefern in 8K ein detailreiches, scharfes Rundumbild; TechRadar vergibt für die Bildqualität 5 von 5 Punkten, sieht gegenüber der Vorgängerin aber nur einen kleinen Schritt, Digital Camera World ein besseres Bild als zuvor.4, 6, 5
Bildqualität8.4
Schärfe und Detailgrad
8.8
Zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren liefern in 8K ein detailreiches, scharfes Rundumbild; TechRadar vergibt für die Bildqualität 5 von 5 Punkten, sieht gegenüber der Vorgängerin aber nur einen kleinen Schritt, Digital Camera World ein besseres Bild als zuvor.4, 6, 5
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
8.7
Mit 14,5 Blendenstufen laut DJI, einer mehr als zuvor, bleiben Schatten und Gegenlicht laut NETZWELT durchgezeichnet; eine direkte HDR-Ausgabe fehlt.1, 3
Low-Light-Leistung
8.5
SuperNight 2.0 arbeitet laut TechRadar deutlich sauberer und bis 60 fps, Digital Camera World traut ihr im Dunkeln so viel zu wie der X6; Maison du Drone sieht bei Bewegung noch Artefakte.4, 5, 6
Farbwiedergabe und Weißabgleich
8.4
NETZWELT beschreibt natürliche, nicht überzogene Farben; 10 Bit in jedem Modus und D-Log M geben Spielraum, in SuperNight ist das Log-Profil gesperrt.3, 2, 6
Bildrauschen
7.8
Die neue KI-Rauschminderung räumt Nachtbilder sichtbar auf; bei Bewegung im Dunkeln bleiben laut Maison du Drone Artefakte und Unschärfe.2, 6
Verzerrung und Korrektur
7.7
Stitching und Stick-Entfernung gelingen laut TechRadar hervorragend, NETZWELT erkennt die Naht im unteren Bildbereich bei genauem Hinsehen; unter Wasser verzerrt das Fischauge ohne Gehäuse.4, 3, 1
Qualität der Videomodi und Codecs
9
Natives 8K60 als erste Rundumkamera, 6K60, 4K240, Zeitraffer bis 16K und 220 Megabit pro Sekunde in HEVC; im Einzelobjektiv-Modus entfällt die 5K-Stufe der Vorgängerin.2, 6
Fotomodus-Qualität
8.6
Rundumfotos mit 120 Megapixeln und HDR, Einzelfotos mit 30 Megapixeln, dazu RAW; TechRadar nennt die Fotos in Ordnung, aber keinen Kaufgrund.1, 6, 4
Ungeeignet für lange 8K60-Clips
Lange Aufnahmen in 8K mit 60 Bildern pro Sekunde beendet die Kamera selbst: Bei TechRadar schaltete sie in Innenräumen ohne Luftzug nach rund 19 Minuten ab. Auch NETZWELT erlebte im sommerlichen Büro eine Abschaltung; im normalen Einsatz blieb das Problem dort aus.4, 3, 6
Taucher kommen ohne Gehäuse nur 10 Meter tief, halb so weit wie mit der Insta360 X6, und DJI empfiehlt für Unterwasserbilder ohnehin das separate Gehäuse für 115 Euro. Die Laufzeit bei voller Auflösung nennt NETZWELT mäßig: 75 Minuten statt der 100 Minuten, die DJI für 8K30 angibt.4, 1, 3, 7, 2
Wer fertige Clips ohne eigenes Schneiden erwartet, fährt mit der Insta360 X6 besser: Den KI-Autoschnitt von DJI nennt TechRadar schwach, Digital Camera World die Software weniger ausgereift. Sparen lässt sich mit der DJI Osmo 360, die zum Start rund 110 Euro weniger kostete.4, 5, 6
Sensoren, 8K60 und SuperNight 2.0
Zwei quadratische 1/1,1-Zoll-Sensoren mit Blende f/1,9 nehmen das Rundumbild auf; ihre Fläche entspricht laut DJI einem 1-Zoll-Sensor im Format 4:3, daher die Werbung mit 1 Zoll. TechRadar hält den Sensor für unverändert, die Gewinne stammen aus neuem Chip und Bildverarbeitung.1, 4, 5, 2
Neu sind 8K mit 60 Bildern pro Sekunde, 4K-Zeitlupe mit 240 Bildern, Zeitraffer bis 16K und 10 Bit in jedem Modus. Im Einzelobjektiv-Betrieb endet die Kamera bei 4K120; die 5K-Stufe der Vorgängerin entfällt laut Maison du Drone.2, 6, 1, 5
DJI nennt 14,5 Blendenstufen Dynamikumfang, eine mehr als bisher. Digital Camera World erkennt den Gewinn bei Mischlicht, NETZWELT lobt durchgezeichnete Schatten bei Gegenlicht, vermisst aber eine direkte HDR-Ausgabe: Dafür braucht es das Profil D-Log M und Nacharbeit.1, 5, 3
7.8
VerarbeitungGut
Das verschraubte, 183 Gramm leichte Gehäuse wirkt laut Digital Camera World robuster als bisher und arbeitet bis minus 20 Grad; NETZWELT nennt die Kamera kompakt und robust.5, 2, 3
Verarbeitung7.8
Gehäusequalität und Robustheit
8.2
Das verschraubte, 183 Gramm leichte Gehäuse wirkt laut Digital Camera World robuster als bisher und arbeitet bis minus 20 Grad; NETZWELT nennt die Kamera kompakt und robust.5, 2, 3
Dichtungen und Wasserschutz
8.5
Ohne Gehäuse bis 10 Meter dicht nach IP68, wie die Osmo 360; die Insta360 X6 schafft 20 Meter, das Invisible Waterproof Case für 50 Meter kostet 115 Euro.3, 4, 1, 7
Tasten und Bedienung
8.2
Drei Tasten, Gesten, Sprachbefehle und das Doppeldrehen am Stick starten Aufnahmen auch mit Handschuhen; NETZWELT bewertet die Bedienung mit 2,3.6, 5, 3
Display und Abdeckung
7.6
Auf dem 2-Zoll-OLED mit bis zu 800 Nits braucht es laut NETZWELT spitze Finger, und die Silikonkappe als Linsenschutz ist fummelig.6, 3
Klappen und Akkufach
7.3
Zwei Klappen decken USB-C sowie Akku und microSD ab; der Akku lässt sich wechseln und passt auch in Osmo-Action-Kameras.6, 1
Qualität von Mounts und Halterungen
7.7
Der magnetische Schnellverschluss rastet beidseitig ein, darunter sitzt ein 1/4-Zoll-Gewinde; eine Halterung liegt der Standard Combo nicht bei.2, 1
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
5.9
In 8K60 warnt die Kamera vor Überhitzung und schaltete bei TechRadar drinnen nach rund 19 Minuten ab, bei NETZWELT im warmen Büro; in 8K30 hielt sie bei TechRadar die volle Akkuladung durch.4, 3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
9.1
Beide Linsen lassen sich selbst tauschen, das Set kostet 39 Euro, und die Vergütung überstand laut DJI 2.000 Reibungen mit Stahlwolle; der Akku ist wechselbar.3, 1
Nachts filmt SuperNight 2.0 bis 8K60; laut Maison du Drone bleiben bei Bewegung teils Artefakte und Unschärfe, und D-Log M ist in diesem Modus gesperrt. Fotos entstehen mit 120 Megapixeln samt HDR und RAW, TechRadar sieht sie als Nebensache.6, 4, 1, 2
Akku, Hitze, Linsen und App
Der Akku wuchs von 1.950 auf 2.150 Milliamperestunden, die Laufzeit blieb laut TechRadar etwa gleich: 100 Minuten in 8K30 bestätigten sich dort, im Endurance-Modus nennt DJI 120 Minuten. In 22 Minuten ist der Akku zu 80 Prozent geladen.4, 1, 2
Bei 8K60 warnt die Kamera vor Überhitzung. TechRadar kam drinnen auf rund 19 Minuten, Maison du Drone berichtet von schwankenden Ergebnissen zwischen Abschaltung und mehreren Dutzend Minuten.4, 6
Das Gehäuse misst 61 x 36,3 x 81 Millimeter, ist nach IP68 bis 10 Meter dicht und arbeitet bis minus 20 Grad. Bedient wird über drei Tasten, Gesten, Sprache und ein 2-Zoll-OLED, das NETZWELT für Touch-Eingaben zu klein findet; die Silikonkappe für die Linsen nennt der Bericht fummelig.3, 2, 6, 8, 1
Mimo am Smartphone und Studio am Rechner erledigen Zuschnitt, Tracking und Export nach DaVinci Resolve. Android-Nutzer müssen Mimo von der DJI-Website laden, weil die App im Play Store fehlt.3, 8
8.2
Funktionen und DesignSehr gut
RockSteady 3.0 und HorizonSteady halten das Bild ruhig und den Horizont gerade, TechRadar nennt die Stabilisierung hervorragend; auf Kopfsteinpflaster sah NETZWELT leichtes Flackern.6, 4, 3
Funktionen und Design8.2
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
9.2
RockSteady 3.0 und HorizonSteady halten das Bild ruhig und den Horizont gerade, TechRadar nennt die Stabilisierung hervorragend; auf Kopfsteinpflaster sah NETZWELT leichtes Flackern.6, 4, 3
Bildwinkel und Zuschnitt
9.7
Der Rundumblick erlaubt jeden Ausschnitt im Nachhinein, Spotlight Follow hält ein Motiv in der Mitte, und Dual Recording nimmt beide Seiten für Vlogs auf.2, 6
Framerates und Zeitlupen
9.3
8K60, 6K60 und 4K240 statt bisher 4K100 sind die schnellsten Bildraten einer Rundumkamera; DJI Studio rechnet per Zwischenbild bis zu 64-fache Zeitlupe.4, 2, 5
Bedienlogik und Quick-Capture
8.5
Laut Digital Camera World startet sie spürbar schneller als die Vorgängerin; NFC koppelt das Smartphone mit einem Tipp, Doppeldrehen startet die Aufnahme.5, 2
Touchscreen und Menüführung
8.1
Die Menüs mit Symbolen in jeder Ecke blieben laut Digital Camera World unverändert; das kleine Display macht die Steuerung per App laut NETZWELT oft praktischer.5, 3
App-Anbindung und Übertragung
7.6
Wi-Fi 6, Bluetooth 5.1 und USB-C 3.0 sind an Bord, Mimo braucht laut NETZWELT Einarbeitung und fehlt im Google Play Store, Android-Nutzer laden die App bei DJI.4, 3, 8
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
5.5
Ein GPS-Empfänger fehlt wie bei der Osmo 360, deren Ausstattung laut TechRadar unverändert übernommen wurde; Fahrdaten zeigt das neue Sports Dashboard als Overlay.4, 2
Audio-Optionen und Mikroanschluss
8.3
Vier Mikrofone klingen laut NETZWELT natürlich mit sehr guter Windunterdrückung, OsmoAudio koppelt DJI-Funkmikrofone mit 24 Bit; Digital Camera World hört die X6 ohne Zusatzmikrofon vorn.3, 4, 5
Akkulaufzeit und Laden per USB
7.5
2.150 Milliamperestunden reichen für 100 Minuten 8K30, von TechRadar bestätigt, und laden in 22 Minuten auf 80 Prozent; NETZWELT kam bei voller Auflösung auf 75 Minuten und vergibt 2,4.4, 2, 3, 1
Größe und Befestigungssysteme
7.9
Mit 61 x 36,3 x 81 Millimetern und 183 Gramm bleibt sie so kompakt wie die Vorgängerin; Magnetverschluss und Gewinde passen an Stick und Autohalterung.4, 2, 8, 1
Fazit und Kaufempfehlungen
8Gesamtwertung
Sehr Gut
Die DJI Osmo 360 II filmt als erste 360-Grad-Kamera natives 8K mit 60 Bildern pro Sekunde, bringt selbst tauschbare Linsen und 105 Gigabyte Speicher mit und liegt beim Bild laut TechRadar kaum hinter der 110 Euro teureren Insta360 X6; NETZWELT vergibt die Note 1,9. Dagegen stehen die Hitzeabschaltung bei langen 8K60-Aufnahmen, 10 Meter Tauchtiefe ohne Gehäuse und die mäßige Laufzeit bei voller Auflösung.
Bildqualität
8.4
Verarbeitung
7.8
Funktionen und Design
8.2
Preis-Leistung
7.5
PROS
Linsen selbst tauschbar (Set 39 Euro)
Erstes natives 8K60 einer 360-Grad-Kamera
SuperNight 2.0 deutlich sauberer
105 GB interner Speicher
CONS
Abschaltung bei 8K60 nach rund 19 Minuten (TechRadar)
Nur 10 m wasserdicht ohne Gehäuse
Mäßige Laufzeit bei voller Auflösung
Mimo-App nicht im Google Play Store
Die Osmo 360 II macht aus einer guten ersten Generation eine ausgereifte Rundumkamera: tauschbare Linsen, 8K60, mehr Dynamik und deutlich bessere Nachtaufnahmen, dazu 105 Gigabyte Speicher. Gedämpft wird das Urteil durch die Hitzeabschaltung bei 8K60, 10 Meter Tauchtiefe, die mäßige Laufzeit bei voller Auflösung und den um rund 110 Euro gestiegenen Preis.3, 6, 1, 2, 5
Am 12. Oktober 2026 kostete die Standard Combo bei Amazon 589 Euro. Mehr Tauchtiefe und stärkere KI-Funktionen bietet die Insta360 X6 für 699 Euro; günstiger bleiben die DJI Osmo 360 und die GoPro MAX2, die bei wenig Licht aber abfällt.8, 4, 5, 6
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite im DJI Store und der Pressemitteilung von DJI, den gelesenen Berichten von NETZWELT, TechRadar und Maison du Drone, dem Praxisbericht von Digital Camera World und der Meldung von Notebookcheck; Preis und Angebot stammen von der Amazon-Seite. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 32 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
7.5
Preis-LeistungGut
Für 589 Euro gibt es ein Bild, das TechRadar kaum von der 110 Euro teureren Insta360 X6 unterscheidet; gegenüber der Osmo 360 zum Start stieg der Preis um rund 110 Euro.8, 4, 6
Preis-Leistung7.5
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
8.1
Für 589 Euro gibt es ein Bild, das TechRadar kaum von der 110 Euro teureren Insta360 X6 unterscheidet; gegenüber der Osmo 360 zum Start stieg der Preis um rund 110 Euro.8, 4, 6
Lieferumfang und Mount-Zubehör
5.8
Kamera, Akku, Schutztasche, Silikonkappe, Reinigungstuch und USB-C-Kabel liegen bei; Selfie-Stick und Halterungen fehlen wie bei der Standard Combo der Osmo 360.1, 6
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
7.7
105 Gigabyte Speicher sparen die erste Karte, Akkus der Osmo-Action-Reihe passen, und ein Linsenpaar kostet 39 Euro statt einer Reparatur.1, 3
App und Software-Mehrwert
8.2
Mimo am Smartphone und DJI Studio am Rechner bringen Tracking, Reframing, 64-fache Zeitlupe und ein Plug-in für DaVinci Resolve; den KI-Autoschnitt nennt TechRadar schwach.3, 2, 4
Garantie und Service
7.1
Zwei Jahre Gewährleistung gelten beim Kauf über Amazon, die Herstellergarantie nennt das Angebot ohne Dauer; DJI Care Refresh mit Ersatzgeräten kostet extra.8, 2
Alternativen in ähnlicher Preislage
7.9
Die Insta360 X6 taucht 20 Meter und schneidet per KI, kostet aber 699 Euro; die GoPro MAX2 ist nachts schwächer, die Osmo 360 bleibt die Sparversion ohne tauschbare Linsen; bei der KI-Software sieht Digital Camera World Insta360 vorn.4, 6, 5
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
DJI Osmo 360 II Standard Combo, Jahrgang 2026, Marktstart 15.09.2026
Montageart
Magnethalterung, Stativgewinde
Seitenverhältnis
18:9
Sensorauflösung
120 MP
Sensoren
Zwei quadratische 1/1,1-Zoll-CMOS-Sensoren, f/1,9, 2,4 µm Pixel, bis 14,5 Blendenstufen laut DJI
Sensorgröße
1/1.1 Zoll
Speicher und Funk
128 GB intern (105 GB nutzbar), microSD bis 1 TB, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.1, USB-C 3.0, NFC
Speicherkartenkapazität
1024 GB
Speichermedien
interner Speicher, microSD
Stabilisierung
elektronisch
Touch-Bildschirmgröße
2 Zoll
Wasserdichtigkeit
10 m
Wasserschutzklasse
IPX8
Bildqualität8.4
Schärfe und Detailgrad
8.8
Zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren liefern in 8K ein detailreiches, scharfes Rundumbild; TechRadar vergibt für die Bildqualität 5 von 5 Punkten, sieht gegenüber der Vorgängerin aber nur einen kleinen Schritt, Digital Camera World ein besseres Bild als zuvor.4, 6, 5
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
8.7
Mit 14,5 Blendenstufen laut DJI, einer mehr als zuvor, bleiben Schatten und Gegenlicht laut NETZWELT durchgezeichnet; eine direkte HDR-Ausgabe fehlt.1, 3
Low-Light-Leistung
8.5
SuperNight 2.0 arbeitet laut TechRadar deutlich sauberer und bis 60 fps, Digital Camera World traut ihr im Dunkeln so viel zu wie der X6; Maison du Drone sieht bei Bewegung noch Artefakte.4, 5, 6
Farbwiedergabe und Weißabgleich
8.4
NETZWELT beschreibt natürliche, nicht überzogene Farben; 10 Bit in jedem Modus und D-Log M geben Spielraum, in SuperNight ist das Log-Profil gesperrt.3, 2, 6
Bildrauschen
7.8
Die neue KI-Rauschminderung räumt Nachtbilder sichtbar auf; bei Bewegung im Dunkeln bleiben laut Maison du Drone Artefakte und Unschärfe.2, 6
Verzerrung und Korrektur
7.7
Stitching und Stick-Entfernung gelingen laut TechRadar hervorragend, NETZWELT erkennt die Naht im unteren Bildbereich bei genauem Hinsehen; unter Wasser verzerrt das Fischauge ohne Gehäuse.4, 3, 1
Qualität der Videomodi und Codecs
9
Natives 8K60 als erste Rundumkamera, 6K60, 4K240, Zeitraffer bis 16K und 220 Megabit pro Sekunde in HEVC; im Einzelobjektiv-Modus entfällt die 5K-Stufe der Vorgängerin.2, 6
Fotomodus-Qualität
8.6
Rundumfotos mit 120 Megapixeln und HDR, Einzelfotos mit 30 Megapixeln, dazu RAW; TechRadar nennt die Fotos in Ordnung, aber keinen Kaufgrund.1, 6, 4
Verarbeitung7.8
Gehäusequalität und Robustheit
8.2
Das verschraubte, 183 Gramm leichte Gehäuse wirkt laut Digital Camera World robuster als bisher und arbeitet bis minus 20 Grad; NETZWELT nennt die Kamera kompakt und robust.5, 2, 3
Dichtungen und Wasserschutz
8.5
Ohne Gehäuse bis 10 Meter dicht nach IP68, wie die Osmo 360; die Insta360 X6 schafft 20 Meter, das Invisible Waterproof Case für 50 Meter kostet 115 Euro.3, 4, 1, 7
Tasten und Bedienung
8.2
Drei Tasten, Gesten, Sprachbefehle und das Doppeldrehen am Stick starten Aufnahmen auch mit Handschuhen; NETZWELT bewertet die Bedienung mit 2,3.6, 5, 3
Display und Abdeckung
7.6
Auf dem 2-Zoll-OLED mit bis zu 800 Nits braucht es laut NETZWELT spitze Finger, und die Silikonkappe als Linsenschutz ist fummelig.6, 3
Klappen und Akkufach
7.3
Zwei Klappen decken USB-C sowie Akku und microSD ab; der Akku lässt sich wechseln und passt auch in Osmo-Action-Kameras.6, 1
Qualität von Mounts und Halterungen
7.7
Der magnetische Schnellverschluss rastet beidseitig ein, darunter sitzt ein 1/4-Zoll-Gewinde; eine Halterung liegt der Standard Combo nicht bei.2, 1
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
5.9
In 8K60 warnt die Kamera vor Überhitzung und schaltete bei TechRadar drinnen nach rund 19 Minuten ab, bei NETZWELT im warmen Büro; in 8K30 hielt sie bei TechRadar die volle Akkuladung durch.4, 3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
9.1
Beide Linsen lassen sich selbst tauschen, das Set kostet 39 Euro, und die Vergütung überstand laut DJI 2.000 Reibungen mit Stahlwolle; der Akku ist wechselbar.3, 1
Funktionen und Design8.2
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
9.2
RockSteady 3.0 und HorizonSteady halten das Bild ruhig und den Horizont gerade, TechRadar nennt die Stabilisierung hervorragend; auf Kopfsteinpflaster sah NETZWELT leichtes Flackern.6, 4, 3
Bildwinkel und Zuschnitt
9.7
Der Rundumblick erlaubt jeden Ausschnitt im Nachhinein, Spotlight Follow hält ein Motiv in der Mitte, und Dual Recording nimmt beide Seiten für Vlogs auf.2, 6
Framerates und Zeitlupen
9.3
8K60, 6K60 und 4K240 statt bisher 4K100 sind die schnellsten Bildraten einer Rundumkamera; DJI Studio rechnet per Zwischenbild bis zu 64-fache Zeitlupe.4, 2, 5
Bedienlogik und Quick-Capture
8.5
Laut Digital Camera World startet sie spürbar schneller als die Vorgängerin; NFC koppelt das Smartphone mit einem Tipp, Doppeldrehen startet die Aufnahme.5, 2
Touchscreen und Menüführung
8.1
Die Menüs mit Symbolen in jeder Ecke blieben laut Digital Camera World unverändert; das kleine Display macht die Steuerung per App laut NETZWELT oft praktischer.5, 3
App-Anbindung und Übertragung
7.6
Wi-Fi 6, Bluetooth 5.1 und USB-C 3.0 sind an Bord, Mimo braucht laut NETZWELT Einarbeitung und fehlt im Google Play Store, Android-Nutzer laden die App bei DJI.4, 3, 8
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
5.5
Ein GPS-Empfänger fehlt wie bei der Osmo 360, deren Ausstattung laut TechRadar unverändert übernommen wurde; Fahrdaten zeigt das neue Sports Dashboard als Overlay.4, 2
Audio-Optionen und Mikroanschluss
8.3
Vier Mikrofone klingen laut NETZWELT natürlich mit sehr guter Windunterdrückung, OsmoAudio koppelt DJI-Funkmikrofone mit 24 Bit; Digital Camera World hört die X6 ohne Zusatzmikrofon vorn.3, 4, 5
Akkulaufzeit und Laden per USB
7.5
2.150 Milliamperestunden reichen für 100 Minuten 8K30, von TechRadar bestätigt, und laden in 22 Minuten auf 80 Prozent; NETZWELT kam bei voller Auflösung auf 75 Minuten und vergibt 2,4.4, 2, 3, 1
Größe und Befestigungssysteme
7.9
Mit 61 x 36,3 x 81 Millimetern und 183 Gramm bleibt sie so kompakt wie die Vorgängerin; Magnetverschluss und Gewinde passen an Stick und Autohalterung.4, 2, 8, 1
Preis-Leistung7.5
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
8.1
Für 589 Euro gibt es ein Bild, das TechRadar kaum von der 110 Euro teureren Insta360 X6 unterscheidet; gegenüber der Osmo 360 zum Start stieg der Preis um rund 110 Euro.8, 4, 6
Lieferumfang und Mount-Zubehör
5.8
Kamera, Akku, Schutztasche, Silikonkappe, Reinigungstuch und USB-C-Kabel liegen bei; Selfie-Stick und Halterungen fehlen wie bei der Standard Combo der Osmo 360.1, 6
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
7.7
105 Gigabyte Speicher sparen die erste Karte, Akkus der Osmo-Action-Reihe passen, und ein Linsenpaar kostet 39 Euro statt einer Reparatur.1, 3
App und Software-Mehrwert
8.2
Mimo am Smartphone und DJI Studio am Rechner bringen Tracking, Reframing, 64-fache Zeitlupe und ein Plug-in für DaVinci Resolve; den KI-Autoschnitt nennt TechRadar schwach.3, 2, 4
Garantie und Service
7.1
Zwei Jahre Gewährleistung gelten beim Kauf über Amazon, die Herstellergarantie nennt das Angebot ohne Dauer; DJI Care Refresh mit Ersatzgeräten kostet extra.8, 2
Alternativen in ähnlicher Preislage
7.9
Die Insta360 X6 taucht 20 Meter und schneidet per KI, kostet aber 699 Euro; die GoPro MAX2 ist nachts schwächer, die Osmo 360 bleibt die Sparversion ohne tauschbare Linsen; bei der KI-Software sieht Digital Camera World Insta360 vorn.4, 6, 5
Zusammenfassung
1
Zwei quadratische 1/1,1-Zoll-Sensoren mit f/1,9 und bis 14,5 Blendenstufen laut DJI.
2
360-Grad-Video bis 8K60, Zeitlupe 4K240, Zeitraffer bis 16K, 10 Bit in jedem Modus.
3
NETZWELT 1,9 (gut), TechRadar Editor's Choice mit 5 von 5 für die Bildqualität.
4
Akku 2.150 mAh mit 100 Minuten 8K30 laut DJI, 105 GB interner Speicher, Linsen selbst tauschbar.
★
Schwächen: Hitzeabschaltung bei 8K60, 10 m Tauchtiefe, Preis rund 110 Euro über der Vorgängerin.
Fachkommentar
Wer eine 360-Grad-Kamera für Sport, Reisen und Abendstunden sucht, dem empfehle ich die Osmo 360 II: Das Bild liegt laut TechRadar kaum hinter der Insta360 X6, die Linsen lassen sich für 39 Euro selbst tauschen, und 105 Gigabyte Speicher sind eingebaut. Einplanen sollte man die Abschaltung bei langen 8K60-Clips und nur 10 Meter Tauchtiefe. Wer tiefer taucht, länger filmt oder fertige KI-Schnitte will, sollte die Insta360 X6 vergleichen: Sie kostet 110 Euro mehr, hält laut Insta360 aber 140 Minuten in 8K30 durch.