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Klipsch Flexus Core 300 im Review: viel Bass, Dirac Live, sehr breit
11. Oktober 2026
Dieser Bericht behandelt die Ausführung Flexus Core 300. Zur Serie Klipsch Flexus Core (2024) gehören zwei weitere Ausführungen: Flexus Core 100 und Flexus Core 200. Die übrigen Angaben stammen von den Herstellern.
Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand, Stand 14.10.2026. Maßgeblich ist der Preis beim Händler.
Vier Tieftöner im Gehäuse, Einmessung mit Dirac Live und 137 Zentimeter Breite: Die Klipsch Flexus Core 300 (5.1.2, Jahrgang 2025) will ohne Subwoofer auskommen. HIFI.DE vergibt 8,4 Punkte, RTINGS nennt sie sehr gut für gemischte Nutzung.2, 5, 7
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
Geeignet für Filmton ohne Subwoofer
Viel Bass aus einem Gehäuse, viele Anschlüsse. Vier 4-Zoll-Tieftöner liefern laut HIFI.DE einen erstaunlich tiefen, kontrollierten Bass; RTINGS nennt ihn überraschend druckvoll. Dazu kommen ein HDMI-Eingang mit 4K und 120 Hertz, eARC, ein optischer Eingang und ein Subwoofer-Ausgang.2, 5, 7, 8
Dirac Live misst den Raum mit dem beiliegenden Mikrofon an drei Plätzen ein; danach klingt die Soundbar laut HIFI.DE offener und feiner, TechRadar hört vor allem klarere Mitten. Musik kommt per AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect oder Tidal Connect.1, 5, 6, 8
7.8
AudioqualitätGut
Stimmen klingen laut HIFI.DE klar und natürlich, weil ein Hornhochtöner als Center arbeitet; AREA DVD vermisst etwas Präsenz, TechRadar hört Dialoge erst nach der Einmessung ganz frei.5, 6, 8
Audioqualität7.8
Sprachverständlichkeit
8.2
Stimmen klingen laut HIFI.DE klar und natürlich, weil ein Hornhochtöner als Center arbeitet; AREA DVD vermisst etwas Präsenz, TechRadar hört Dialoge erst nach der Einmessung ganz frei.5, 6, 8
Abstimmung und Tonalität
8.4
Neutral abgestimmt und fein auflösend nennt HIFI.DE den Klang, AREA DVD detailreich und glaubhaft; ein Equalizer mit drei Bändern erlaubt laut RTINGS die Anpassung.5, 6, 7
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
8.1
Vier eingebaute 4-Zoll-Tieftöner reichen laut HIFI.DE erstaunlich tief; RTINGS vermisst das letzte Grollen, AREA DVD rät in großen Räumen zum Subwoofer am Cinch-Ausgang.2, 5, 6, 7
Dynamik und Pegelfestigkeit
7.4
Klipsch verspricht 106 Dezibel, RTINGS misst weniger und hört bei hohem Pegel ein Scheppern im Bass; die Sonos Arc Ultra spielt dort lauter und weniger komprimiert.2, 7
Raumwirkung und Surround-Eindruck
7.6
Seitlich und nach oben strahlende Treiber öffnen die Bühne, auch bei Stereoton; Effekte von hinten landen laut HIFI.DE aber zwischen Soundbar und Hörplatz.1, 5
Ortbarkeit von Effekten
7.7
In Dolby-Atmos-Szenen ortet HIFI.DE Stimmen und Effekte auch in der Höhe sauber; RTINGS nennt Höhen- und Surround-Kanäle gleichmäßig abgestimmt, bei Sonos spielen sie lauter.5, 7
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
7.2
Leise hören gelingt mit dem Nachtmodus, der die Dynamik staucht; laut wird es enger, weil der Bass laut RTINGS scheppern kann und Dirac Live den Gesamtpegel senkt.8, 7
Ungeeignet für schmale TV-Möbel
Mit 137 Zentimetern ist die Soundbar breiter als ein Fernseher mit 55 Zoll; AREA DVD empfiehlt sie ab 65 Zoll. Kompakter und mit dem größeren Multiroom-System spielt die Sonos Arc Ultra, die laut RTINGS auch etwas lauter wird.2, 6, 7
Effekte von hinten bleiben laut HIFI.DE zwischen Soundbar und Hörplatz hängen, Sprachassistenten fehlen. Wer Rücklautsprecher und Subwoofer gleich im Karton haben will, bekommt für ähnliches Geld die Samsung HW-Q995GH.5, 8
Klang: tiefer Bass, feine Details
HIFI.DE vergibt für den Klang 8,2 Punkte und lobt Detailauflösung, Dynamik und Spielfreude. Stimmen klingen dort klar und natürlich, am besten mit dem Dialogmodus auf der niedrigsten Stufe; einen reinen Stereomodus gibt es nicht, weil der Center mit seinem Hornhochtöner immer mitspielt.5, 1
AREA DVD beschreibt ein detailreiches, glaubhaftes Klangbild mit sauber geschichteten Ebenen, vermisst bei Stimmen aber etwas Präsenz. Der Bass trägt laut Test kleinere Räume tadellos; für große oder offene Räume rät der Autor zu einem Subwoofer.6
RTINGS hört einen druckvollen Bass, dem das letzte Grollen fehlt und der bei hohem Pegel scheppern kann; die beworbene Lautstärke erreiche die Soundbar nicht. TechRadar empfand die Mitten ohne Einmessung als überladen, mit Dirac Live als sauber.7, 8
8.0
VerarbeitungSehr gut
Holzoptik auf der Oberseite, sauber gearbeitete Kanten und ein Lochblech aus Metall über den Höhentreibern: RTINGS spricht von Premium-Verarbeitung, HIFI.DE vergibt 8,7 Punkte für das Design.5, 6, 7
Verarbeitung8
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.7
Holzoptik auf der Oberseite, sauber gearbeitete Kanten und ein Lochblech aus Metall über den Höhentreibern: RTINGS spricht von Premium-Verarbeitung, HIFI.DE vergibt 8,7 Punkte für das Design.5, 6, 7
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
8.4
Mit 8,5 Kilogramm und geschlossenem Gehäuse steht die Soundbar satt auf gummierten Füßen; der Akustikstoff ist laut AREA DVD fest auf ein Kunststoffgeflecht gespannt.2, 6
Qualität von Anschlüssen und Tasten
7.7
Sensortasten für Ein/Aus, Quelle und Lautstärke sitzen oben und sind laut AREA DVD unbeleuchtet; das große Punktmatrix-Display ist gut ablesbar und dimmbar.6, 5
Robustheit der Fernbedienung
8.4
Beleuchtete Tasten mit gutem Druckpunkt und eine griffige Form loben AREA DVD und TechRadar an der Fernbedienung; sie arbeitet per Bluetooth und mit zwei AAA-Batterien.6, 8, 2
Kabelmanagement
7.6
Alle Buchsen liegen auf der Rückseite, HDMI-Kabel (1,5 Meter) und Netzkabel (2 Meter) liegen bei; Subwoofer und Rücklautsprecher koppeln per Funk über einen USB-Stecker.2, 8
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.4
Ohne Signal wechselt die Soundbar laut Handbuch nach 15 Minuten in den Ruhezustand mit unter 2 Watt; das geschlossene Gehäuse arbeitet passiv gekühlt, wie bei Soundbars dieser Bauart üblich.3, 2
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.9
Papiermembranen sitzen geschützt hinter festem Stoff und Lochblech, die Sensortasten haben keine mechanischen Teile; der Stoff lässt sich allerdings nicht abnehmen.1, 6
Anschlüsse, Dirac Live und App
Der HDMI-Eingang reicht laut RTINGS und TechRadar 4K mit 120 Hertz an den Fernseher durch. Hinzu kommen HDMI mit eARC, ein optischer Eingang, Ethernet, USB für MP3-Dateien und Updates sowie ein Cinch-Ausgang für einen Subwoofer.2, 6, 7, 8
Dirac Live arbeitet in der mitgelieferten Fassung laut HIFI.DE nur bis 500 Hertz; die volle Bandbreite kostet rund 100 US-Dollar extra. RTINGS bemängelt, dass die Korrektur die Gesamtlautstärke senkt, TechRadar, dass die Messung völlige Stille braucht.9, 7, 8
In der App Klipsch Connect Plus stecken Equalizer, Kanalpegel, Dialog- und Nachtmodus. HIFI.DE nennt sie nicht ganz ruckelfrei, Texte seien teils abgeschnitten; AREA DVD vermisst einen Internetradio-Dienst. Die beleuchtete Fernbedienung und das große Display loben beide Tests.1, 5, 6
Fazit und Kaufempfehlungen
7.8Gesamtwertung
Gut
Die Klipsch Flexus Core 300 ist eine 5.1.2-Soundbar ohne separaten Subwoofer, mit vier eingebauten Tieftönern, Raumeinmessung per Dirac Live, HDMI-Eingang und WLAN. HIFI.DE lobt den tiefen Bass und die Detailwiedergabe, RTINGS vermisst Pegelreserven. Gedämpft wird das Urteil durch die Breite von 137 Zentimetern, den Preis und die App mit Schwächen.
Audioqualität
7.8
Verarbeitung
8
Funktionen und Design
8.1
Preis-Leistung
7.1
PROS
Kräftiger, tiefer Bass ohne Subwoofer
Dirac Live mit beiliegendem Mikrofon
HDMI-Eingang mit 4K/120 Hz, optisch, Subwoofer-Ausgang
Ausbau mit Funk-Subwoofern und Rücklautsprechern
CONS
Hoher Preis
137 cm breit, erst ab 65 Zoll stimmig
App mit Rucklern, kein Sprachassistent
Volle Dirac-Bandbreite kostet extra
Die Flexus Core 300 liefert als Einzelgerät einen ungewöhnlich kräftigen Bass, feine Details, eine Einmessung auf Profi-Niveau und fast jeden Anschluss. Gedämpft wird das Urteil durch die Breite von 137 Zentimetern, die begrenzten Pegelreserven, die App mit Schwächen und den Listenpreis von 1.199 Euro.2, 5, 7
8.1
Funktionen und DesignSehr gut
HDMI mit eARC, ein HDMI-Eingang, optischer Eingang, USB, Ethernet und ein Subwoofer-Ausgang: HIFI.DE vergibt 9,1 Punkte für die Anschlüsse, ein zweiter HDMI-Eingang wie bei Sennheiser fehlt.2, 5, 7
Funktionen und Design8.1
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
8.9
HDMI mit eARC, ein HDMI-Eingang, optischer Eingang, USB, Ethernet und ein Subwoofer-Ausgang: HIFI.DE vergibt 9,1 Punkte für die Anschlüsse, ein zweiter HDMI-Eingang wie bei Sennheiser fehlt.2, 5, 7
Audioformate und Passthrough
9.2
Dolby Atmos und DTS:X werden dekodiert, dazu Dolby Digital Plus; der HDMI-Eingang reicht laut RTINGS 4K mit 120 Hertz durch, was Konsolen zugutekommt.1, 7, 8
Raumkalibrierung
8.7
Dirac Live misst mit beiliegendem Mikrofon an drei Plätzen und hebt den Klang laut TechRadar deutlich; die Korrektur endet bei 500 Hertz, die Vollversion kostet rund 100 US-Dollar.6, 8, 9
Dialog- und Nachtmodi
8.2
Dreistufig hebt der Dialogmodus Stimmen an, am besten wirkt laut HIFI.DE die niedrigste Stufe; der Nachtmodus staucht die Dynamik für spätes Hören.5, 8
App-Funktionen und EQ
7.9
Equalizer mit Presets und eigenem Profil, Kanalpegel und die Einmessung stecken in Klipsch Connect Plus; HIFI.DE bemängelt Ruckler und abgeschnittene Texte.1, 5, 6
Streaming und Multiroom-Optionen
8.6
AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect und Tidal Connect laufen über WLAN oder Ethernet, dazu Bluetooth 5.3; AREA DVD vermisst einen Internetradio-Dienst und nennt 96 kHz bei 24 Bit als Grenze.1, 6, 10
Latenzverhalten
7.6
Für Sport und Spiele hebt RTINGS den HDMI-Eingang nach HDMI 2.1 hervor, der 4K mit 120 Hertz durchreicht; per Bluetooth ist wie bei jeder Funkstrecke mit etwas Versatz zum Bild zu rechnen.2, 7
Aufstellung und Wandmontage
6.9
Gewindeeinsätze für die Wandmontage sind vorhanden, die flache Halterung kostet laut AREA DVD 49,99 Euro extra; Höhen- und Seitentreiber brauchen freie Sicht auf Decke und Wände.2, 6
Größe und TV-Kompatibilität
6.6
Erst ab 65 Zoll passt die 137 Zentimeter breite Soundbar laut AREA DVD optisch zum Fernseher; 7,8 Zentimeter Höhe bleiben unter den meisten Bildschirmkanten.6, 2
Bei Amazon kostete sie Mitte Oktober 2026 beim Händler Bigbox trade 1.089,77 Euro, mit sechs bis sieben Tagen Lieferfrist. Ebenfalls ohne Subwoofer spielen die Samsung HW-QS95GH und, für 999 Euro, die Marshall Heston 120.11
Weitere Modelle vom Einzelgerät bis zum Surround-Set zeigt die Übersicht Die besten Soundbars.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf Produktseite, Datenblatt, Handbuch und Garantieseite von Klipsch sowie den Tests von HIFI.DE, AREA DVD, RTINGS und TechRadar. Preis und Angebot stammen von der Amazon-Seite. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 29 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
7.1
Preis-LeistungGut
Basiswert 7.3→aktuell 7.1
Teuer im Vergleich mit anderen Premium-Soundbars nennt TechRadar die Flexus Core 300; HIFI.DE hält 1.199 Euro für nicht günstig, den Klang aber für stark.8, 5
Preis-LeistungBasiswert 7.3→aktuell 7.1
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.3 auf 7.1 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
7
Teuer im Vergleich mit anderen Premium-Soundbars nennt TechRadar die Flexus Core 300; HIFI.DE hält 1.199 Euro für nicht günstig, den Klang aber für stark.8, 5
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
6.4
Subwoofer und Rücklautsprecher liegen nicht bei; die vier eingebauten Tieftöner liefern laut HIFI.DE eine sehr gute Bassleistung für ein Einzelgerät.1, 5
Update- und Support-Perspektive
7.7
Firmware-Updates kommen über die App oder per USB; gegenüber der Flexus Core 200 hat Klipsch laut HIFI.DE beim Streaming nachgelegt und die App beschleunigt, weitere Funktionen sind angekündigt.1, 2, 5
Folgekosten und Erweiterbarkeit
8.3
Bis zu zwei Funk-Subwoofer und ein Paar Rücklautsprecher lassen sich ergänzen: Flexus Sub 200 für 449 Euro, Surr 200 für 399 Euro laut AREA DVD; am Cinch-Ausgang arbeitet auch ein fremder Subwoofer.1, 6, 7
Garantie und Service
7.1
Zwei Jahre Garantie nennt Klipsch für Flexus-Soundbars nur in den USA; außerhalb regelt sie der Händler oder Vertrieb nach geltendem Recht, hierzulande also über die Gewährleistung.4
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.2
Gegenüber der Sonos Arc Ultra bietet die Klipsch laut RTINGS mehr Anschlüsse, mehr Formate und tieferen Bass, die Sonos mehr Pegel; neben kompletten Surround-Sets von LG und Samsung wirkt sie laut TechRadar teuer.7, 8
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
Dirac Live mit beiliegendem Mikrofon, drei Messplätze; Korrektur bis 500 Hz, Vollversion rund 100 US-Dollar
Streaming
AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect, QPlay; bis 96 kHz/24 Bit laut AREA DVD
Tonformate
Dolby Atmos, Dolby Digital, Dolby Digital Plus, DTS:X, DTS Digital Surround
Treiber
13: vier 2,25-Zoll-Fronttreiber, ein 0,75-Zoll-Hornhochtöner, zwei Höhen- und zwei Seitentreiber (je 2,25 Zoll), vier 4-Zoll-Tieftöner
Audioqualität7.8
Sprachverständlichkeit
8.2
Stimmen klingen laut HIFI.DE klar und natürlich, weil ein Hornhochtöner als Center arbeitet; AREA DVD vermisst etwas Präsenz, TechRadar hört Dialoge erst nach der Einmessung ganz frei.5, 6, 8
Abstimmung und Tonalität
8.4
Neutral abgestimmt und fein auflösend nennt HIFI.DE den Klang, AREA DVD detailreich und glaubhaft; ein Equalizer mit drei Bändern erlaubt laut RTINGS die Anpassung.5, 6, 7
Bassfundament und Subwoofer-Anbindung
8.1
Vier eingebaute 4-Zoll-Tieftöner reichen laut HIFI.DE erstaunlich tief; RTINGS vermisst das letzte Grollen, AREA DVD rät in großen Räumen zum Subwoofer am Cinch-Ausgang.2, 5, 6, 7
Dynamik und Pegelfestigkeit
7.4
Klipsch verspricht 106 Dezibel, RTINGS misst weniger und hört bei hohem Pegel ein Scheppern im Bass; die Sonos Arc Ultra spielt dort lauter und weniger komprimiert.2, 7
Raumwirkung und Surround-Eindruck
7.6
Seitlich und nach oben strahlende Treiber öffnen die Bühne, auch bei Stereoton; Effekte von hinten landen laut HIFI.DE aber zwischen Soundbar und Hörplatz.1, 5
Ortbarkeit von Effekten
7.7
In Dolby-Atmos-Szenen ortet HIFI.DE Stimmen und Effekte auch in der Höhe sauber; RTINGS nennt Höhen- und Surround-Kanäle gleichmäßig abgestimmt, bei Sonos spielen sie lauter.5, 7
Verhalten bei niedriger und hoher Lautstärke
7.2
Leise hören gelingt mit dem Nachtmodus, der die Dynamik staucht; laut wird es enger, weil der Bass laut RTINGS scheppern kann und Dirac Live den Gesamtpegel senkt.8, 7
Verarbeitung8
Materialqualität und Passgenauigkeit
8.7
Holzoptik auf der Oberseite, sauber gearbeitete Kanten und ein Lochblech aus Metall über den Höhentreibern: RTINGS spricht von Premium-Verarbeitung, HIFI.DE vergibt 8,7 Punkte für das Design.5, 6, 7
Stabilität von Gehäuse und Frontgitter
8.4
Mit 8,5 Kilogramm und geschlossenem Gehäuse steht die Soundbar satt auf gummierten Füßen; der Akustikstoff ist laut AREA DVD fest auf ein Kunststoffgeflecht gespannt.2, 6
Qualität von Anschlüssen und Tasten
7.7
Sensortasten für Ein/Aus, Quelle und Lautstärke sitzen oben und sind laut AREA DVD unbeleuchtet; das große Punktmatrix-Display ist gut ablesbar und dimmbar.6, 5
Robustheit der Fernbedienung
8.4
Beleuchtete Tasten mit gutem Druckpunkt und eine griffige Form loben AREA DVD und TechRadar an der Fernbedienung; sie arbeitet per Bluetooth und mit zwei AAA-Batterien.6, 8, 2
Kabelmanagement
7.6
Alle Buchsen liegen auf der Rückseite, HDMI-Kabel (1,5 Meter) und Netzkabel (2 Meter) liegen bei; Subwoofer und Rücklautsprecher koppeln per Funk über einen USB-Stecker.2, 8
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.4
Ohne Signal wechselt die Soundbar laut Handbuch nach 15 Minuten in den Ruhezustand mit unter 2 Watt; das geschlossene Gehäuse arbeitet passiv gekühlt, wie bei Soundbars dieser Bauart üblich.3, 2
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.9
Papiermembranen sitzen geschützt hinter festem Stoff und Lochblech, die Sensortasten haben keine mechanischen Teile; der Stoff lässt sich allerdings nicht abnehmen.1, 6
Funktionen und Design8.1
Anschlussausstattung (HDMI eARC, optisch)
8.9
HDMI mit eARC, ein HDMI-Eingang, optischer Eingang, USB, Ethernet und ein Subwoofer-Ausgang: HIFI.DE vergibt 9,1 Punkte für die Anschlüsse, ein zweiter HDMI-Eingang wie bei Sennheiser fehlt.2, 5, 7
Audioformate und Passthrough
9.2
Dolby Atmos und DTS:X werden dekodiert, dazu Dolby Digital Plus; der HDMI-Eingang reicht laut RTINGS 4K mit 120 Hertz durch, was Konsolen zugutekommt.1, 7, 8
Raumkalibrierung
8.7
Dirac Live misst mit beiliegendem Mikrofon an drei Plätzen und hebt den Klang laut TechRadar deutlich; die Korrektur endet bei 500 Hertz, die Vollversion kostet rund 100 US-Dollar.6, 8, 9
Dialog- und Nachtmodi
8.2
Dreistufig hebt der Dialogmodus Stimmen an, am besten wirkt laut HIFI.DE die niedrigste Stufe; der Nachtmodus staucht die Dynamik für spätes Hören.5, 8
App-Funktionen und EQ
7.9
Equalizer mit Presets und eigenem Profil, Kanalpegel und die Einmessung stecken in Klipsch Connect Plus; HIFI.DE bemängelt Ruckler und abgeschnittene Texte.1, 5, 6
Streaming und Multiroom-Optionen
8.6
AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect und Tidal Connect laufen über WLAN oder Ethernet, dazu Bluetooth 5.3; AREA DVD vermisst einen Internetradio-Dienst und nennt 96 kHz bei 24 Bit als Grenze.1, 6, 10
Latenzverhalten
7.6
Für Sport und Spiele hebt RTINGS den HDMI-Eingang nach HDMI 2.1 hervor, der 4K mit 120 Hertz durchreicht; per Bluetooth ist wie bei jeder Funkstrecke mit etwas Versatz zum Bild zu rechnen.2, 7
Aufstellung und Wandmontage
6.9
Gewindeeinsätze für die Wandmontage sind vorhanden, die flache Halterung kostet laut AREA DVD 49,99 Euro extra; Höhen- und Seitentreiber brauchen freie Sicht auf Decke und Wände.2, 6
Größe und TV-Kompatibilität
6.6
Erst ab 65 Zoll passt die 137 Zentimeter breite Soundbar laut AREA DVD optisch zum Fernseher; 7,8 Zentimeter Höhe bleiben unter den meisten Bildschirmkanten.6, 2
Preis-LeistungBasiswert 7.3→aktuell 7.1
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.3 auf 7.1 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Klang und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
7
Teuer im Vergleich mit anderen Premium-Soundbars nennt TechRadar die Flexus Core 300; HIFI.DE hält 1.199 Euro für nicht günstig, den Klang aber für stark.8, 5
Mehrwert durch Subwoofer und Rears
6.4
Subwoofer und Rücklautsprecher liegen nicht bei; die vier eingebauten Tieftöner liefern laut HIFI.DE eine sehr gute Bassleistung für ein Einzelgerät.1, 5
Update- und Support-Perspektive
7.7
Firmware-Updates kommen über die App oder per USB; gegenüber der Flexus Core 200 hat Klipsch laut HIFI.DE beim Streaming nachgelegt und die App beschleunigt, weitere Funktionen sind angekündigt.1, 2, 5
Folgekosten und Erweiterbarkeit
8.3
Bis zu zwei Funk-Subwoofer und ein Paar Rücklautsprecher lassen sich ergänzen: Flexus Sub 200 für 449 Euro, Surr 200 für 399 Euro laut AREA DVD; am Cinch-Ausgang arbeitet auch ein fremder Subwoofer.1, 6, 7
Garantie und Service
7.1
Zwei Jahre Garantie nennt Klipsch für Flexus-Soundbars nur in den USA; außerhalb regelt sie der Händler oder Vertrieb nach geltendem Recht, hierzulande also über die Gewährleistung.4
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.2
Gegenüber der Sonos Arc Ultra bietet die Klipsch laut RTINGS mehr Anschlüsse, mehr Formate und tieferen Bass, die Sonos mehr Pegel; neben kompletten Surround-Sets von LG und Samsung wirkt sie laut TechRadar teuer.7, 8
Zusammenfassung
1
5.1.2-Soundbar mit 13 Treibern, darunter vier 4-Zoll-Tieftöner, ohne separaten Subwoofer; 137 Zentimeter breit und 8,5 Kilogramm schwer.
2
HIFI.DE vergibt 8,4 Punkte, RTINGS nennt sie sehr gut für gemischte Nutzung, TechRadar lobt den Klang nach der Einmessung.
3
Dirac Live mit beiliegendem Mikrofon korrigiert bis 500 Hertz; die volle Bandbreite kostet rund 100 US-Dollar extra.
4
HDMI-Eingang mit 4K und 120 Hertz, eARC, optischer Eingang, Ethernet, AirPlay 2, Google Cast, Spotify und Tidal Connect.
★
Kein Sprachassistent, App mit Schwächen, Wandhalterung separat; Ausbau mit Funk-Subwoofern und Rücklautsprechern möglich.
Fachkommentar
Die Flexus Core 300 empfehle ich allen, die vor einem großen Fernseher sitzen und keinen Subwoofer aufstellen wollen: Vier eingebaute Tieftöner liefern mehr Fundament als die meisten Einzelgeräte, und Dirac Live zieht den Klang im Raum hörbar gerade. Konsole oder Player hängen am HDMI-Eingang, Musik läuft per AirPlay 2 oder Google Cast. Wer weniger Breite und das größere Multiroom-Angebot sucht, ist mit der Sonos Arc Ultra besser bedient.