Amazfit GTR 4 im Review: Sportfunktionen und Akkulaufzeit
22. September 2026
Die Amazfit GTR 4 verbindet klassische Uhrenform mit Sportaufzeichnung, lokalem Musikspeicher und Bluetooth-Telefonie. Hier ist das schwarze Standardmodell A2166 aus dem Jahr 2022 zugeordnet, die spätere Limited Edition besitzt andere Materialien und eine andere Ladeausstattung. Stand: 2026-09-22
Die Angebotsbilder zeigen auch andere Farben und Armbänder, Angaben wie 14 Tage Laufzeit beziehen sich auf Hersteller-Testbedingungen. Grafiken aus der Markteinführung zeigen den damaligen Softwarestand; Offline-Karten wurden später mit Zepp OS 3.5 ergänzt. Gesundheits- und Schlafanzeigen dienen der Orientierung und ersetzen keine medizinische Untersuchung.
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Geeignet für Sportaufzeichnung und längere Ladeintervalle
Trainingsprofile, Dualband-GNSS und vorbereitete Routen unterstützen Laufen, Radfahren und Wandern, und Musik lässt sich zuvor übertragen und unterwegs ohne Telefon hören. Aktivität und Trainingsverläufe bündelt die Zepp-App; Kartenfunktionen setzen den passenden Softwarestand voraus.[2][3][4]
7.7
DisplayGut
Unterstützt von entspiegeltem Glas blieb die Anzeige bei Notebookcheck selbst bei sehr hellem Licht gut lesbar.[5] Fingerabdrücke setzen sich dabei kaum ab.
Display7.7
Ablesbarkeit in Innenräumen und Sonne
8.1
Unterstützt von entspiegeltem Glas blieb die Anzeige bei Notebookcheck selbst bei sehr hellem Licht gut lesbar.[5] Fingerabdrücke setzen sich dabei kaum ab.
Helligkeit und automatische Regelung
6.8
Ohne Sensor maß Notebookcheck höchstens 423 cd/m², die Automatik regelte im Test aber zuverlässig.[5] Gedimmt wird per PWM mit rund 120 Hertz, das kann empfindliche Augen belasten.
Farbdarstellung und Kontrast
7.8
Das AMOLED stellt schwarze Flächen dunkel und Farben kontrastreich dar. Wareable lobt die große Anzeige für Trainingsdaten und Nachrichten.[6]
Blickwinkelstabilität
7.7
Als AMOLED dürfte die Anzeige auch schräg betrachtet farbstabil bleiben. Das entspiegelte Glas mindert zudem Reflexionen bei seitlichem Licht.[5]
Schärfe
8.2
466 × 466 Pixel auf 1,43 Zoll ergeben eine feine Darstellung. Die Herstellerangabe lautet 326 ppi.[1]
Reaktionszeit und Touch-Präzision
8.1
Laut BikeRadar reagiert die Touchbedienung deutlich besser als beim Vorgänger.[7] Krone und Wischgesten ergänzen sich, das Anheben des Arms weckt die Anzeige zuverlässig.[5]
Always-on-Verhalten und Strombedarf
8.1
Always-on ist konfigurierbar und lässt sich nachts abschalten. Mit aktiven Messungen und Always-on erreichte Notebookcheck etwa eine Woche.[5]
Robustheit von Glas und Beschichtung
7.1
Gehärtetes Glas mit Beschichtung deckt die Anzeige ab, eine fest verbaute Lünette schützt den Rand.[1][5] Gegen Kratzer und Stöße ist das weniger widerstandsfähig als das Saphirglas teurerer Uhren.
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Ungeeignet für eigenständige Mobilfunknutzung und Bezahlen
Bluetooth-Telefonie erfordert ein verbundenes Smartphone, LTE und kontaktloses Bezahlen fehlen, ebenso eine umfangreiche Auswahl an Streaming-Apps. Vorhandene Mini-Apps erweitern Grundfunktionen, erreichen aber nicht die Auswahl von Apple Watch oder Wear OS.[4][6]
AMOLED, Armband und Wasserschutz
Das Gehäuse kombiniert einen Aluminiumrahmen mit Kunststoffboden, Superspeed Black wird mit Fluorelastomerband angeboten. Die 34-Gramm-Angabe beschreibt die Größenordnung des Uhrenkörpers; mit Band fällt das Gewicht höher aus. Das AMOLED bietet 1,43 Zoll und 466 × 466 Pixel.[1][5]
5 ATM ist für Schwimmen vorgesehen, aber keine Freigabe für Tauchgänge in 50 Metern Tiefe. Heiße Duschen und Sauna sind laut Hersteller ausgeschlossen, Lederbänder eignen sich nicht zum Schwimmen.[1]
7.4
VerarbeitungGut
Ein Aluminium-Mittelrahmen wird mit einem Kunststoffboden kombiniert. Die Standardversion besitzt nicht das Edelstahlgehäuse der Limited Edition.[1]
Verarbeitung7.4
Gehäusematerial und Stabilität
7.6
Ein Aluminium-Mittelrahmen wird mit einem Kunststoffboden kombiniert. Die Standardversion besitzt nicht das Edelstahlgehäuse der Limited Edition.[1]
Displayglas und Kratzfestigkeit
7.1
Entspiegelung und Anti-Fingerabdruck-Beschichtung halten das Glas im Alltag sauber.[5] Gegenüber Saphir ist gehärtetes Glas kratzanfälliger.
Qualität von Krone und Tasten
7.1
Krone und Taste haben klare Druckpunkte, zeigten im externen Test aber etwas Spiel. Die drehbare Krone ergänzt die Touchbedienung.[5]
Armbandaufnahme und Bandwechsel
8.2
Standardbänder mit 22 mm lassen sich ohne Werkzeug wechseln. Passendes Bandmaterial bleibt für Sport und Wasserkontakt wichtig.[5][8]
Schutzklasse und Dichtungen
7.2
Die Einstufung 5 ATM erlaubt laut Hersteller Schwimmen. Heiße Duschen und Sauna sind ausgeschlossen; sie ist keine Freigabe zum Tauchen in 50 Metern Tiefe.[1]
Tragekomfort und Gewicht
8.1
Das Gehäuse ist vergleichsweise flach. Notebookcheck wog 33 g ohne und 50 g mit seinem Band; das Gesamtgewicht hängt daher von der Bandwahl ab.[5]
Langlebigkeit typischer Verschleißstellen
6.8
Aluminiumrahmen und Kunststoffboden sind leicht, der Kunststoff dürfte aber schneller Spuren zeigen als Metall.[5] Standardbänder mit 22 mm und das Kontaktladekabel lassen sich einfach ersetzen.[1]
Was ältere Tests über Akku und Puls aussagen
Bis zu 14 Tage sind ein Herstellerwert für ein festgelegtes Nutzungsprofil, unter anderem mit Pulsintervallen und begrenztem GPS-Einsatz. Mit dauerhaft sichtbarer Anzeige und häufigeren Messungen sinkt die Laufzeit. Wareable beobachtete bei intensiver Nutzung etwa eine Woche.[1][6]
Die optische Pulsmessung reagierte im BikeRadar-Test verzögert auf Belastungsänderungen, was den Nutzen für kurze Intervalle begrenzt. Schlafphasen und Trainingsschätzungen sind ebenfalls keine medizinischen Messwerte. Aus 2022 und 2023 stammen die hier verwendeten Praxistests; sie prüfen spätere Softwareänderungen nicht mit.[7]
6.7
Funktionen und DesignBefriedigend
Zepp bietet nachinstallierbare Mini-Apps, deren Auswahl kleiner als bei Apple oder Wear OS bleibt. Benachrichtigungen funktionierten im Wareable-Test zuverlässig.[6]
Funktionen und Design6.7
Benachrichtigungen und Apps
5.8
Zepp bietet nachinstallierbare Mini-Apps, deren Auswahl kleiner als bei Apple oder Wear OS bleibt. Benachrichtigungen funktionierten im Wareable-Test zuverlässig.[6]
Telefonie und Sprachfunktionen
4.9
Bluetooth-Telefonie gelang bei Notebookcheck mit zwei Android-Telefonen nicht, die Verbindung musste oft neu aufgebaut werden.[5] Sprachbefehle an Alexa erkennt die Uhr dagegen zuverlässig und antwortet über den Lautsprecher.[5][6]
Sportprofile und Trainingsauswertung
7.9
Sportprofile, Krafttrainingserkennung und Trainingsbelastung decken viele Aktivitäten ab. Nicht jedes Profil bietet eigene Spezialmetriken.[2][6]
GPS und Tracking
8.6
Dualband-GNSS überzeugte bei den Laufstrecken des Wareable-Tests. Routenimport und spätere Offline-Karten erweitern die Orientierung.[6][3]
Schlaf- und Gesundheitsfunktionen
6.6
Schlaf, Puls, SpO2 und Stress werden erfasst. BikeRadar beobachtete beim Schlaf eine Verwechslung von Wachliegen und leichtem Schlaf; die Werte bleiben Verlaufshinweise.[4][7]
Bedienlogik und App-Auswertung
7.3
Übersichtlich und mit leicht verständlichen Grafiken präsentiert laut Wareable die Zepp-App ihre Daten.[6] Zepp OS 3.5 ergänzte später HRV-Verläufe, Readiness und erweiterte Trainingspläne.[3]
Konnektivität und Synchronisation
6.4
Bluetooth und WLAN unterstützen Kopplung und Datentransfer. Das Handbuch beschreibt die Einrichtung in Zepp sowie separate Bluetooth-Einstellungen für Audiogeräte und Telefonie.[4]
Offline-Funktionen ohne Smartphone
7.3
GNSS, übertragene Musik und zuvor geladene Karten können ohne Smartphone genutzt werden. Bluetooth-Anrufe bleiben dagegen vom verbundenen Telefon abhängig.[3][4]
Größen, Farben und Armbandoptionen
5.9
Zur ursprünglichen GTR 4 gehören mehrere Farb- und Bandversionen. Das hier zugeordnete schwarze Standardmodell ist eine dieser Ausführungen.[2]
Offline-Karten durch Zepp OS 3.5
Amazfit dokumentiert für August 2024 ein Update mit herunterladbaren Offline-Karten und Skikarten. Hinzu kamen unter anderem HRV-Verläufe, Readiness, Laufleistungsdaten und erweiterte Trainingspläne. Zepp Flow sowie bestimmte Nachrichtenfunktionen setzen passende Telefon- und Softwarevoraussetzungen voraus; einzelne Möglichkeiten sind Android vorbehalten.[3]
Vor einer Tour müssen Karten und Routen vorbereitet werden, Tests vor dem Kartenupdate beschreiben noch die Navigation entlang einer Routenlinie. Ein künftiges festes Support-Enddatum ist durch die Update-Mitteilung nicht zugesagt.[3]
Video von YouTube
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Die GTR 4 ist das Flaggschiff der Business&Sports-Linie von Amazfit. Wir haben die Smartwatch im Alltag und bei verschiedenen ...
Fazit und Kaufempfehlungen
7.1Gesamtwertung
Gut
Die Amazfit GTR 4 bietet ein großes AMOLED, Dualband-GNSS und lange Laufzeiten. Zepp OS 3.5 ergänzt Offline-Karten. Externe Tests zeigen jedoch Abweichungen bei Puls und Schlaf; frühe Telefonieprobleme betreffen ältere Software. LTE, kontaktloses Bezahlen und Musikstreaming fehlen.
Display
7.7
Verarbeitung
7.4
Funktionen und Design
6.7
Preis-Leistung
6.4
PROS
AMOLED mit Krone und zusätzlicher Taste
Dualband-GNSS und vorbereitete Routen
Offline-Karten mit Zepp OS 3.5
Lokale Musik und mehrtägige Akkulaufzeit
CONS
Pulswerte bei Belastungswechseln teils verzögert
Keine Mobilfunkverbindung und keine NFC-Zahlungen
Begrenztes Mini-App-Angebot
Ältere Tests berichten Telefonieprobleme
Die GTR 4 bleibt funktional interessant für Fitness und Navigation mit vorbereiteten Karten. Bei diesem älteren Modell hängt eine Kaufentscheidung auch von Zustand, Angebot und Softwareversorgung ab. Gedämpft wird das Urteil durch die dokumentierten Messverzögerungen beim Puls und das fehlende Bezahlen. Aktueller und mit längerer Herstellerlaufzeit kommt die Amazfit Balance 2 aus gleichem Haus, mit NFC die Xiaomi Watch S4. Weitere Einordnungen stehen in der Smartwatch-Übersicht.
Amazfit GTR 4 Schwarz, Standardmodell A2166
Superspeed Black, Standardmodell A2166
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6.4
Preis-LeistungBefriedigend
Basiswert 7.2→aktuell 6.4
Zum Start kostete die GTR 4 230 Euro, Wareable sah sie als gutes Angebot gegenüber teureren Uhren.[5][6] Dafür gibt es AMOLED, Dual-Band-GNSS, lokale Musik und rund eine Woche Laufzeit, Bezahlen und LTE fehlen.
Preis-LeistungBasiswert 7.2→aktuell 6.4
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 4 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.2 auf 6.4 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Funktionsumfang im Verhältnis zum Preis
7.6
Zum Start kostete die GTR 4 230 Euro, Wareable sah sie als gutes Angebot gegenüber teureren Uhren.[5][6] Dafür gibt es AMOLED, Dual-Band-GNSS, lokale Musik und rund eine Woche Laufzeit, Bezahlen und LTE fehlen.
Sensorik und Genauigkeit in der Preisklasse
6.3
BikeRadar beobachtete eine Verzögerung der Herzfrequenz gegenüber einem Brustgurt. Solche Effekte erschweren die Steuerung schneller Belastungswechsel trotz guter Streckenaufzeichnung.[7][6]
Akkulaufzeit und Ladekomfort
8.8
Die Laufzeit hängt von Anzeige und Messhäufigkeit ab. Wareable beobachtete bei intensiver Nutzung etwa 10 bis 15 Prozent Verbrauch pro Tag. Geladen wird über Kontakte, nicht drahtlos.[6][5]
Update- und Support-Perspektive
5.8
Mit Zepp OS 3.5 brachte Amazfit im August 2024 Offline-Karten und neue Trainingsfunktionen nach.[3] Für ein Modell von 2022 ist das eine gute Pflege, wie lange sie weitergeht, bleibt aber offen.
Folgekosten durch Zusatzfunktionen oder Abos
8.2
Viele Mini-Apps sind kostenlos, einzelne im Zepp-Store kosten laut Notebookcheck Geld.[5] Für Musik fällt kein Abo an, weil nur lokal gespeicherte Titel laufen.
Garantie und Service
6.8
Amazfit Deutschland nennt zwei Jahre für abgedeckte Neukäufe unter den Garantiebedingungen. Zubehör, normaler Verschleiß und die konkrete Bezugsquelle müssen gesondert berücksichtigt werden.[8]
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.1
Wareable sieht die GTR 4 auf Augenhöhe mit der Huawei Watch GT 3 und bevorzugt die Zepp-App.[6] Eine Galaxy Watch5 bietet Apps und Bezahlen, hält aber deutlich kürzer durch.
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage sind Herstellerunterlagen, Handbuch und Originaltests von Notebookcheck, Wareable und BikeRadar. Ein eigener Praxistest liegt nicht vor. Ältere Testergebnisse werden von später dokumentierten Softwarefunktionen getrennt. Produktbilder und Werbegrafiken stammen aus dem angebundenen Angebot.
Marija ist Germanistin mit einem Fokus auf klare Sprache und nachvollziehbare Inhalte. Sie arbeitet seit Jahren intensiv mit Themen rund um Künstliche Intelligenz. Für 1aus3.net erstellt sie verständliche, gut recherchierte Beiträge. Hin und wieder ist sie auch auf Fotos in Produkttests zu sehen.
Rund 34 g ohne Band; Gewicht mit Band abhängig von der Ausführung
Display7.7
Ablesbarkeit in Innenräumen und Sonne
8.1
Unterstützt von entspiegeltem Glas blieb die Anzeige bei Notebookcheck selbst bei sehr hellem Licht gut lesbar.[5] Fingerabdrücke setzen sich dabei kaum ab.
Helligkeit und automatische Regelung
6.8
Ohne Sensor maß Notebookcheck höchstens 423 cd/m², die Automatik regelte im Test aber zuverlässig.[5] Gedimmt wird per PWM mit rund 120 Hertz, das kann empfindliche Augen belasten.
Farbdarstellung und Kontrast
7.8
Das AMOLED stellt schwarze Flächen dunkel und Farben kontrastreich dar. Wareable lobt die große Anzeige für Trainingsdaten und Nachrichten.[6]
Blickwinkelstabilität
7.7
Als AMOLED dürfte die Anzeige auch schräg betrachtet farbstabil bleiben. Das entspiegelte Glas mindert zudem Reflexionen bei seitlichem Licht.[5]
Schärfe
8.2
466 × 466 Pixel auf 1,43 Zoll ergeben eine feine Darstellung. Die Herstellerangabe lautet 326 ppi.[1]
Reaktionszeit und Touch-Präzision
8.1
Laut BikeRadar reagiert die Touchbedienung deutlich besser als beim Vorgänger.[7] Krone und Wischgesten ergänzen sich, das Anheben des Arms weckt die Anzeige zuverlässig.[5]
Always-on-Verhalten und Strombedarf
8.1
Always-on ist konfigurierbar und lässt sich nachts abschalten. Mit aktiven Messungen und Always-on erreichte Notebookcheck etwa eine Woche.[5]
Robustheit von Glas und Beschichtung
7.1
Gehärtetes Glas mit Beschichtung deckt die Anzeige ab, eine fest verbaute Lünette schützt den Rand.[1][5] Gegen Kratzer und Stöße ist das weniger widerstandsfähig als das Saphirglas teurerer Uhren.
Verarbeitung7.4
Gehäusematerial und Stabilität
7.6
Ein Aluminium-Mittelrahmen wird mit einem Kunststoffboden kombiniert. Die Standardversion besitzt nicht das Edelstahlgehäuse der Limited Edition.[1]
Displayglas und Kratzfestigkeit
7.1
Entspiegelung und Anti-Fingerabdruck-Beschichtung halten das Glas im Alltag sauber.[5] Gegenüber Saphir ist gehärtetes Glas kratzanfälliger.
Qualität von Krone und Tasten
7.1
Krone und Taste haben klare Druckpunkte, zeigten im externen Test aber etwas Spiel. Die drehbare Krone ergänzt die Touchbedienung.[5]
Armbandaufnahme und Bandwechsel
8.2
Standardbänder mit 22 mm lassen sich ohne Werkzeug wechseln. Passendes Bandmaterial bleibt für Sport und Wasserkontakt wichtig.[5][8]
Schutzklasse und Dichtungen
7.2
Die Einstufung 5 ATM erlaubt laut Hersteller Schwimmen. Heiße Duschen und Sauna sind ausgeschlossen; sie ist keine Freigabe zum Tauchen in 50 Metern Tiefe.[1]
Tragekomfort und Gewicht
8.1
Das Gehäuse ist vergleichsweise flach. Notebookcheck wog 33 g ohne und 50 g mit seinem Band; das Gesamtgewicht hängt daher von der Bandwahl ab.[5]
Langlebigkeit typischer Verschleißstellen
6.8
Aluminiumrahmen und Kunststoffboden sind leicht, der Kunststoff dürfte aber schneller Spuren zeigen als Metall.[5] Standardbänder mit 22 mm und das Kontaktladekabel lassen sich einfach ersetzen.[1]
Funktionen und Design6.7
Benachrichtigungen und Apps
5.8
Zepp bietet nachinstallierbare Mini-Apps, deren Auswahl kleiner als bei Apple oder Wear OS bleibt. Benachrichtigungen funktionierten im Wareable-Test zuverlässig.[6]
Telefonie und Sprachfunktionen
4.9
Bluetooth-Telefonie gelang bei Notebookcheck mit zwei Android-Telefonen nicht, die Verbindung musste oft neu aufgebaut werden.[5] Sprachbefehle an Alexa erkennt die Uhr dagegen zuverlässig und antwortet über den Lautsprecher.[5][6]
Sportprofile und Trainingsauswertung
7.9
Sportprofile, Krafttrainingserkennung und Trainingsbelastung decken viele Aktivitäten ab. Nicht jedes Profil bietet eigene Spezialmetriken.[2][6]
GPS und Tracking
8.6
Dualband-GNSS überzeugte bei den Laufstrecken des Wareable-Tests. Routenimport und spätere Offline-Karten erweitern die Orientierung.[6][3]
Schlaf- und Gesundheitsfunktionen
6.6
Schlaf, Puls, SpO2 und Stress werden erfasst. BikeRadar beobachtete beim Schlaf eine Verwechslung von Wachliegen und leichtem Schlaf; die Werte bleiben Verlaufshinweise.[4][7]
Bedienlogik und App-Auswertung
7.3
Übersichtlich und mit leicht verständlichen Grafiken präsentiert laut Wareable die Zepp-App ihre Daten.[6] Zepp OS 3.5 ergänzte später HRV-Verläufe, Readiness und erweiterte Trainingspläne.[3]
Konnektivität und Synchronisation
6.4
Bluetooth und WLAN unterstützen Kopplung und Datentransfer. Das Handbuch beschreibt die Einrichtung in Zepp sowie separate Bluetooth-Einstellungen für Audiogeräte und Telefonie.[4]
Offline-Funktionen ohne Smartphone
7.3
GNSS, übertragene Musik und zuvor geladene Karten können ohne Smartphone genutzt werden. Bluetooth-Anrufe bleiben dagegen vom verbundenen Telefon abhängig.[3][4]
Größen, Farben und Armbandoptionen
5.9
Zur ursprünglichen GTR 4 gehören mehrere Farb- und Bandversionen. Das hier zugeordnete schwarze Standardmodell ist eine dieser Ausführungen.[2]
Preis-LeistungBasiswert 7.2→aktuell 6.4
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 4 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.2 auf 6.4 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Funktionsumfang im Verhältnis zum Preis
7.6
Zum Start kostete die GTR 4 230 Euro, Wareable sah sie als gutes Angebot gegenüber teureren Uhren.[5][6] Dafür gibt es AMOLED, Dual-Band-GNSS, lokale Musik und rund eine Woche Laufzeit, Bezahlen und LTE fehlen.
Sensorik und Genauigkeit in der Preisklasse
6.3
BikeRadar beobachtete eine Verzögerung der Herzfrequenz gegenüber einem Brustgurt. Solche Effekte erschweren die Steuerung schneller Belastungswechsel trotz guter Streckenaufzeichnung.[7][6]
Akkulaufzeit und Ladekomfort
8.8
Die Laufzeit hängt von Anzeige und Messhäufigkeit ab. Wareable beobachtete bei intensiver Nutzung etwa 10 bis 15 Prozent Verbrauch pro Tag. Geladen wird über Kontakte, nicht drahtlos.[6][5]
Update- und Support-Perspektive
5.8
Mit Zepp OS 3.5 brachte Amazfit im August 2024 Offline-Karten und neue Trainingsfunktionen nach.[3] Für ein Modell von 2022 ist das eine gute Pflege, wie lange sie weitergeht, bleibt aber offen.
Folgekosten durch Zusatzfunktionen oder Abos
8.2
Viele Mini-Apps sind kostenlos, einzelne im Zepp-Store kosten laut Notebookcheck Geld.[5] Für Musik fällt kein Abo an, weil nur lokal gespeicherte Titel laufen.
Garantie und Service
6.8
Amazfit Deutschland nennt zwei Jahre für abgedeckte Neukäufe unter den Garantiebedingungen. Zubehör, normaler Verschleiß und die konkrete Bezugsquelle müssen gesondert berücksichtigt werden.[8]
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.1
Wareable sieht die GTR 4 auf Augenhöhe mit der Huawei Watch GT 3 und bevorzugt die Zepp-App.[6] Eine Galaxy Watch5 bietet Apps und Bezahlen, hält aber deutlich kürzer durch.
Zusammenfassung
Die Amazfit GTR 4 bietet ein großes AMOLED, Dualband-GNSS und lange Laufzeiten. Zepp OS 3.5 ergänzt Offline-Karten. Externe Tests zeigen jedoch Abweichungen bei Puls und Schlaf; frühe Telefonieprobleme betreffen ältere Software. LTE, kontaktloses Bezahlen und Musikstreaming fehlen.
Fachkommentar
Amazfit GTR 4 im Review: Sportfunktionen und Akkulaufzeit
Die Amazfit GTR 4 bietet ein großes AMOLED, Dualband-GNSS und lange Laufzeiten. Zepp OS 3.5 ergänzt Offline-Karten. Externe Tests zeigen jedoch Abweichungen bei Puls und Schlaf; frühe Telefonieprobleme betreffen ältere Software. LTE, kontaktloses Bezahlen und Musikstreaming fehlen.