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Pimax Crystal Pro: schärferes drahtloses PC-VR per Blickerfassung

KI-Illustration · Symbolbild

Pimax hat am 6. Oktober 2026 die Crystal Pro für drahtloses PC-VR angekündigt. Der technisch interessante Teil steckt im optionalen 60G-AirLink-Kit: Per Blickerfassung soll der gerade betrachtete Bildbereich ohne Video-Codierung vom Grafikprozessor zum Headset gelangen. Für den übrigen Bildbereich verwendet das System eine effizientere Übertragung.

Die Brille kostet laut US-Ankündigung 1.399 US-Dollar, das Paket mit AirLink 1.899 US-Dollar. Das sind keine bestätigten deutschen Endpreise. Pimax nennt in seiner FAQ Vorführungen ab dem vierten Quartal 2026 und einen Versandstart 2027. Ein genauer Liefertermin steht noch aus.

WLAN gehört dazu, 60-GHz-Funk kostet extra

Was die verschiedenen Verbindungen bedeuten
VerbindungStatus und Funktion
WLANIntegriert; passender Adapter im Lieferumfang
60G AirLinkOptional; Unkodierter Blickbereich über gerichteten Funk
DisplayPortOptionaler Kabelbetrieb für PC-VR

Herstellerangaben. AirLink ist einzeln mit 599 US-Dollar angekündigt.

Das AirLink-Kit nutzt zwei Raumantennen und zwei Antennen am Headset. Laut Pimax können parallele Funkwege kurze Abschattungen abfangen; bei vollständigem Ausfall soll WLAN übernehmen. 60-GHz-Signale durchdringen keine Wände. Die angegebenen maximal 6 Gbit/s und weniger als zwei Millisekunden zusätzlicher Latenz sind Herstellerwerte, keine Messung der gesamten Reaktionszeit.

Zur Grundausstattung zählen ein externer Akku und zwei Controller mit Tracking-Ringen. Die ebenfalls vorgestellten ringlosen Controller sind ein separates Produkt. Für PC-VR bleibt ein geeigneter Rechner erforderlich; die FAQ nennt zusätzlich Anwendungen, die ohne PC auf dem Headset laufen können.

Unsere Analyse: entscheidend ist der schnelle Blickwechsel

Komprimiertes Funkvideo kann feine Schrift und Strukturen sichtbar beeinträchtigen. Ein unverändert übertragener Blickbereich könnte gerade in Cockpits und Rennsimulationen helfen. Entscheidend wird jedoch sein, wie zuverlässig die scharfe Zone dem Auge folgt und wie unauffällig der Übergang zum restlichen Bild bleibt. Eine hohe nominelle Funkrate beantwortet diese Fragen noch nicht.

Unabhängige Prüfungen sollten schnelle Blickwechsel, verdeckte Antennen und den Wechsel auf WLAN untersuchen. Auch die Aussage zur niedrigen Zusatzlatenz ersetzt keine Messung vom Eingabesignal bis zum sichtbaren Bild. Wer jetzt ein System braucht, findet bereits verfügbare Geräte im VR-Headset-Vergleich. Die Crystal Pro bleibt bis zum angekündigten Versand eine technisch interessante Option für später.

Quellen und Stand

Recherchiert am 6. Oktober 2026. Veröffentlichung der genannten Neuigkeit: 6. Oktober 2026.

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