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GoPro HERO (2024) im Review: 4K-Minikamera mit 86 g und festem Akku
13. Oktober 2026
Halb so teuer wie die HERO13 Black und 46 Prozent leichter: Die GoPro HERO (2024) wiegt 86 Gramm, filmt 4K mit 30 Bildern pro Sekunde und kam für 199,99 US-Dollar in den Handel. TechRadar und Tom’s Guide vergeben je 3,5, Digital Camera World 4 von 5 Sternen; gelobt werden Größe und Akku, kritisiert werden die Stabilisierung nur per App und der schmale Funktionsumfang.1, 2, 3, 4
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Geeignet für Helm und Einsteiger
Wer eine kleine, leichte Kamera für Helm, Lenker oder Brustgurt sucht und ohne Einstellungen losfilmen will, bekommt mit der HERO eine robuste 4K-Kamera mit 86 Gramm. Laut Digital Camera World verrutscht sie am Fahrradhelm auch auf langen Touren nicht, Tom’s Guide nutzt sie in engen Lücken als Dashcam.1, 4, 3, 6
Der fest verbaute Enduro-Akku mit 1.255 Milliamperestunden hielt bei TechRadar 80 Minuten und bei Tom’s Guide 103 Minuten in 4K30 durch. Im Sparmodus mit 1080p30 sind laut TechRadar über zweieinhalb Stunden möglich.1, 2, 3
Bedient wird über zwei Tasten und einen 1,76-Zoll-Touchscreen, das Menü hat sechs Schalter, und die Sprachsteuerung reagiert laut TechRadar zuverlässig. Camera Jabber lobt Farbe und Auflösung der beiden Videomodi und empfiehlt die Kamera Einsteigern.2, 5, 1
5.9
BildqualitätAusreichend
In 4K30 liefert der 1/2,8-Zoll-Sensor laut Tom's Guide ordentliche und laut Camera Jabber sehr gute Schärfe; TechRadar findet 4K matt und 1080p sichtbar weich.3, 5, 2
Bildqualität5.9
Schärfe und Detailgrad
6.8
In 4K30 liefert der 1/2,8-Zoll-Sensor laut Tom's Guide ordentliche und laut Camera Jabber sehr gute Schärfe; TechRadar findet 4K matt und 1080p sichtbar weich.3, 5, 2
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
5.7
HDR und Log-Profil fehlen, aufgezeichnet wird mit 8 Bit; TechRadar beschreibt Bild und Fotos als flach und kontrastarm.1, 2
Low-Light-Leistung
4.8
Bei wenig Licht nehmen laut TechRadar Rauschen und Detailverlust deutlich zu, Digital Camera World sah im Abendlicht Verluste bei Bewegung; einen Nachtmodus gibt es nicht.2, 4, 3
Farbwiedergabe und Weißabgleich
6.5
Camera Jabber lobt Farbe und Ton als typischen GoPro-Look, TechRadar empfindet die Farben als leblos; Weißabgleich und Profile lassen sich nicht einstellen.5, 2, 1
Bildrauschen
5.4
Rauschen bleibt bei Tageslicht unauffällig, steigt mit dem kleinen 1/2,8-Zoll-Sensor und 50 Megabit pro Sekunde in dunkler Umgebung laut TechRadar aber schnell an.2, 1
Verzerrung und Korrektur
6.5
Das 165-Grad-Objektiv verzeichnet weitwinklig; SuperView und der Zuschnitt auf 16:9 oder Hochformat stehen nur in der Quik App bereit, digitale Objektive fehlen.1, 5
Qualität der Videomodi und Codecs
5.9
Nur 4K30, 1080p30 und Zeitlupe in 2,7K60 mit 8 Bit und 50 Megabit pro Sekunde; Protune, 4K60 und Zeitraffer fehlen, Clips werden laut TechRadar in Zehn-Minuten-Dateien geteilt.1, 2, 4
Fotomodus-Qualität
5.6
Fotos mit 12 Megapixeln ohne Rohdaten, Serien oder Nachtmodus; laut TechRadar wirken sie ohne Nachbearbeitung flach.1, 2, 5
Ungeeignet für Vlogs und Zeitlupen
Die Stabilisierung HyperSmooth arbeitet erst nachträglich in der Quik App, in der Kamera bleibt das Bild unstabilisiert. Das Ergebnis ist laut TechRadar und Tom’s Guide sehr ruhig, doch jedes Video muss vorher auf das Smartphone oder den Mac.1, 2, 3
Es gibt nur Video, Zeitlupe und Foto: Zeitraffer, Schleifenaufnahme, Livestreaming, 4K60 und ein Frontdisplay fehlen. Für Vlogs taugt die HERO laut Tom’s Guide nicht, und die eingebauten Mikrofone klingen dort schwach; ein Mikrofoneingang fehlt.1, 3, 4
Wasserdicht ist sie nur bis 5 Meter. Mehr Funktionen für ähnliches Geld bietet laut Tom’s Guide die DJI Osmo Action 4 mit Stabilisierung in der Kamera, besserem Ton und 18 Metern Wassertiefe; noch kleiner ist die Insta360 GO 3S.3, 2, 6
Sensor, 4K30 und Bildqualität
Ein 1/2,8-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln sitzt hinter einem 165-Grad-Objektiv mit Blende f/2,3. Die HERO nimmt im Format 4:3 auf, das laut GoPro 25 Prozent mehr Bildhöhe zeigt; 16:9 entsteht über SuperView in der App, Hochformat per Zuschnitt.1, 5
Video gibt es in 4K und 1080p mit 30 oder 25 Bildern pro Sekunde, die Zeitlupe läuft in 2,7K mit 60 Bildern. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit und höchstens 50 Megabit pro Sekunde, ohne Log-Profil und ohne Protune.1, 4, 5
Die Urteile gehen auseinander: TechRadar nennt das 4K-Bild matt und 1080p weich, Tom’s Guide ordentlich, Camera Jabber lobt Farbe und Ton als typischen GoPro-Look. Bei wenig Licht nehmen laut TechRadar Rauschen und Detailverlust zu, Digital Camera World sah im Abendlicht Verluste bei Bewegung.2, 3, 5, 4
6.9
VerarbeitungBefriedigend
Tom's Guide nennt die HERO hochwertig verarbeitet, TechRadar traut dem Kunststoffgehäuse harte Einsätze zu; Camera Jabber sieht dieselbe Qualität wie bei den großen GoPros.3, 2, 5
Verarbeitung6.9
Gehäusequalität und Robustheit
7.5
Tom's Guide nennt die HERO hochwertig verarbeitet, TechRadar traut dem Kunststoffgehäuse harte Einsätze zu; Camera Jabber sieht dieselbe Qualität wie bei den großen GoPros.3, 2, 5
Dichtungen und Wasserschutz
6.7
Ohne Gehäuse wasserdicht bis 5 Meter, deutlich weniger als die 18 Meter der DJI Osmo Action 4; die Klappe für Karte und USB-C ist laut Digital Camera World sauber abgedichtet.1, 3, 4
Tasten und Bedienung
6.8
Zwei große Gummitasten für Aufnahme und Modus sind laut TechRadar leicht zu drücken; bei Tom's Guide reagierten sie unzuverlässig, und das Einschalten hakte.2, 3
Display und Abdeckung
5.9
Das 1,76-Zoll-LCD ist laut Tom's Guide hell genug für Sonne, hat laut Digital Camera World breite Ränder und geringe Pixeldichte; ein Frontdisplay fehlt.1, 3, 4
Klappen und Akkufach
6.5
Karte und USB-C sitzen hinter einer dichten Klappe, die Karte lässt sich beim Laden laut Digital Camera World kaum greifen; der Akku ist fest verbaut.4, 1
Qualität von Mounts und Halterungen
8.3
Ausklappbare Befestigungsösen passen an über 35 GoPro-Halterungen und viele Fremdhalterungen; Klebehalterung, Clip und Schraube liegen bei.1, 2, 6
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
7.3
Daueraufnahmen in 4K30 liefen bei TechRadar 80 und bei Tom's Guide 103 Minuten bis zum leeren Akku durch; Tom's Guide lobt die Hitzefestigkeit ausdrücklich.2, 3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
6.4
Die wasserabweisende Objektivabdeckung lässt sich tauschen; der Akku nicht, mit ihm endet laut Camera Jabber die Lebensdauer der Kamera.1, 5
Fotos haben 12 Megapixel und wirken laut TechRadar ohne Nachbearbeitung flach; aus 4K-Video lassen sich Standbilder mit 8 Megapixeln ziehen.1, 2
Akku, Bedienung, Ton und App
Der Akku lässt sich nicht wechseln; ist er leer, hilft nur Laden über USB-C, und ein gealterter Akku beendet laut Camera Jabber das Leben der Kamera. Überhitzt hat sie bei Tom’s Guide in der Daueraufnahme nicht.5, 3, 1
Das Display ist laut Tom’s Guide in der Sonne hell genug, reagiert aber träge, und die Tasten setzten dort Eingaben aus; Digital Camera World erlebte zügige Menüs und vier bis fünf Sekunden Startzeit.3, 4
Lange Aufnahmen teilt die Kamera in Dateien von rund zehn Minuten. Zwei Mikrofone nehmen den Ton auf, den Digital Camera World in Ordnung und Tom’s Guide schwach findet.2, 4, 3, 1
Die Quik App stabilisiert, schneidet und sichert, stürzte bei TechRadar aber beim Export großer Dateien ab und wirbt für das Abo für 49,99 US-Dollar im Jahr. Auf den Mac gelangen Dateien laut TechRadar nur über einen Kartenleser.2, 1, 4
Fazit und Kaufempfehlungen
6.5Gesamtwertung
Befriedigend
Die GoPro HERO (2024) wiegt 86 Gramm, filmt 4K mit 30 Bildern pro Sekunde, ist bis 5 Meter wasserdicht und hielt in den Tests von TechRadar und Tom's Guide 80 bis 103 Minuten durch. Dagegen stehen die Stabilisierung, die erst nachträglich in der Quik App arbeitet, nur drei Aufnahmemodi, ein fest verbauter Akku, schwacher Ton und mäßige Bildqualität bei wenig Licht.
Bildqualität
5.9
Verarbeitung
6.9
Funktionen und Design
6.5
Preis-Leistung
6.7
PROS
86 g, sehr klein und robust
80 bis 103 Minuten in 4K30
Einfachste GoPro-Bedienung mit Touchscreen
Befestigungsösen und Halterung im Karton
CONS
Stabilisierung nur in der Quik App
Nur 4K30, drei Modi, kein Zeitraffer
Akku fest verbaut, nur 5 m wasserdicht
Schwacher Ton, kein Mikrofoneingang
6.5
Funktionen und DesignBefriedigend
HyperSmooth wirkt erst nachträglich in der Quik App, dann laut TechRadar und Tom's Guide sehr ruhig; ohne App bleibt das Material verwackelt, Camera Jabber findet das Ergebnis schwächer als bei der HERO13 Black.1, 2, 3, 5
Funktionen und Design6.5
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
6.1
HyperSmooth wirkt erst nachträglich in der Quik App, dann laut TechRadar und Tom's Guide sehr ruhig; ohne App bleibt das Material verwackelt, Camera Jabber findet das Ergebnis schwächer als bei der HERO13 Black.1, 2, 3, 5
Bildwinkel und Zuschnitt
7.4
Mit 165 Grad im Format 4:3 erfasst die HERO laut GoPro 25 Prozent mehr Bildhöhe, 16:9 und Hochformat entstehen in der App; Horizontsperre und digitale Objektive fehlen.1, 5
Framerates und Zeitlupen
5.4
Maximal 30 Bilder pro Sekunde in 4K und eine zweifache Zeitlupe in 2,7K60: Für schnelle Action fehlt laut Tom's Guide ein 60p-Standardvideo.1, 3
Bedienlogik und Quick-Capture
7.6
Einschalten, Auslöser drücken, filmen: Drei Modi und Sprachbefehle machen den Einstieg laut Camera Jabber so einfach wie bei keiner GoPro zuvor; bei Tom's Guide startete die Kamera mehrfach verzögert.5, 2, 3
Touchscreen und Menüführung
6.1
Sechs Schalter im Menü und Wischgesten für die Modi; Digital Camera World erlebte zügige Reaktionen, Tom's Guide einen trägen Touchscreen.2, 4, 3
App-Anbindung und Übertragung
7.1
Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.2 verbinden mit der Quik App, die bei TechRadar beim Export großer Dateien abstürzte; auf den Mac geht es nur per Kartenleser.1, 2, 5
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
3.8
GPS ist nicht eingebaut, GoPro führt es in den Spezifikationen mit einem Strich; Geschwindigkeits- und Streckendaten lassen sich nicht einblenden. Bewertet wie die LIT Hero.1
Audio-Optionen und Mikroanschluss
5.4
Zwei Mikrofone ohne Geräuschminderung und ohne Mikrofoneingang: Tom's Guide nennt den Ton schwach, Digital Camera World in Ordnung.1, 3, 4
Akkulaufzeit und Laden per USB
7.3
80 Minuten bei TechRadar und 103 Minuten bei Tom's Guide in 4K30, über zweieinhalb Stunden im Sparmodus; der Akku mit 1.255 Milliamperestunden ist fest verbaut, eine Anzeige für das Ladeende fehlt laut TechRadar.2, 3, 1, 5
Größe und Befestigungssysteme
9
Mit 86 Gramm und 56,6 x 47,7 x 29,4 Millimetern passt sie laut Tom's Guide in enge Lücken an Helm, Kinn oder Lenker; die Befestigungsösen sind eingebaut.1, 3, 5
Die HERO (2024) ist die kleinste und einfachste 4K-GoPro: robust, 86 Gramm leicht, mit ordentlicher Laufzeit und dem bewährten Halterungssystem. Gedämpft wird das Urteil durch die Stabilisierung nur per App, 4K mit höchstens 30 Bildern, mäßige Bildqualität bei wenig Licht, den fest verbauten Akku und nur 5 Meter Wassertiefe.2, 3, 4, 5
Am 13. Oktober 2026 kostete sie bei Amazon neu 199,00 Euro zuzüglich Versand. Für ähnliches Geld filmt die GoPro LIT Hero 4K60 mit eingebautem Licht, die DJI Osmo Action 4 stabilisiert in der Kamera; das volle GoPro-Programm liefert die GoPro HERO13 Black.6
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite von GoPro mit technischen Spezifikationen und den gelesenen Tests von TechRadar, Tom’s Guide, Digital Camera World und Camera Jabber; Preis und Angebot stammen von der Amazon-Seite.
Eigene Messungen liegen nicht vor. Alle vier Tests sind englischsprachig; ein deutschsprachiger Test stand uns nicht lesbar zur Verfügung.
Alle 32 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.7
Preis-LeistungBefriedigend
Für 199,00 Euro zuzüglich Versand neu bei Amazon am 13. Oktober 2026 gibt es 4K30 und Stabilisierung nur per App; laut Tom's Guide bietet die ähnlich teure DJI Osmo Action 4 mehr Bild und Funktion.6, 3, 4
Preis-Leistung6.7
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
6.4
Für 199,00 Euro zuzüglich Versand neu bei Amazon am 13. Oktober 2026 gibt es 4K30 und Stabilisierung nur per App; laut Tom's Guide bietet die ähnlich teure DJI Osmo Action 4 mehr Bild und Funktion.6, 3, 4
Lieferumfang und Mount-Zubehör
7.2
Kamera, gebogene Klebehalterung, Befestigungsclip mit Schraube und USB-C-Kabel liegen bei; eine Speicherkarte fehlt.6, 2
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
6.5
Eine microSD-Karte ab V30 kommt hinzu, Ersatzakkus gibt es nicht; das GoPro Abo für Cloud und Kameraaustausch kostet laut TechRadar 49,99 US-Dollar im Jahr.1, 2, 5
App und Software-Mehrwert
6.7
Die Quik App stabilisiert und schneidet automatisch, Uploads und Highlight-Videos verlangen das Abo; Digital Camera World stört die Werbung dafür.1, 4
Garantie und Service
7.1
Zwei Jahre Herstellergarantie nennt das Amazon-Angebot; der Kameraaustausch bei Schäden gehört zum kostenpflichtigen Abo.6, 1
Alternativen in ähnlicher Preislage
6.2
TechRadar und Tom's Guide raten bei Anspruch an die Bildqualität zu einem größeren Modell oder zur DJI Osmo Action 4; kleiner, aber teurer ist die Insta360 GO 3S.2, 3, 4
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
1/2,8-Zoll-CMOS mit 12 MP (4000 x 3000), f/2,3, 15 mm Kleinbild, 165 Grad
Sensorauflösung
12 MP
Sensorgröße
1/2.8 Zoll
Speicher und Funk
microSD ab A2 V30, Wi-Fi 5 (2,4 und 5 GHz), Bluetooth 5.2, USB-C, kein GPS
Speichermedien
microSD
Stabilisierung
keine
Touch-Bildschirmgröße
1,76 Zoll
Video
4K und 1080p mit 30/25 fps, Aufnahme in 4:3, 8 Bit, höchstens 50 Mbit/s
Wasserdichtigkeit
5 m
Zeitlupe
2,7K mit 60/50 fps (zweifach), im Sparmodus 1080p60
Bildqualität5.9
Schärfe und Detailgrad
6.8
In 4K30 liefert der 1/2,8-Zoll-Sensor laut Tom's Guide ordentliche und laut Camera Jabber sehr gute Schärfe; TechRadar findet 4K matt und 1080p sichtbar weich.3, 5, 2
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
5.7
HDR und Log-Profil fehlen, aufgezeichnet wird mit 8 Bit; TechRadar beschreibt Bild und Fotos als flach und kontrastarm.1, 2
Low-Light-Leistung
4.8
Bei wenig Licht nehmen laut TechRadar Rauschen und Detailverlust deutlich zu, Digital Camera World sah im Abendlicht Verluste bei Bewegung; einen Nachtmodus gibt es nicht.2, 4, 3
Farbwiedergabe und Weißabgleich
6.5
Camera Jabber lobt Farbe und Ton als typischen GoPro-Look, TechRadar empfindet die Farben als leblos; Weißabgleich und Profile lassen sich nicht einstellen.5, 2, 1
Bildrauschen
5.4
Rauschen bleibt bei Tageslicht unauffällig, steigt mit dem kleinen 1/2,8-Zoll-Sensor und 50 Megabit pro Sekunde in dunkler Umgebung laut TechRadar aber schnell an.2, 1
Verzerrung und Korrektur
6.5
Das 165-Grad-Objektiv verzeichnet weitwinklig; SuperView und der Zuschnitt auf 16:9 oder Hochformat stehen nur in der Quik App bereit, digitale Objektive fehlen.1, 5
Qualität der Videomodi und Codecs
5.9
Nur 4K30, 1080p30 und Zeitlupe in 2,7K60 mit 8 Bit und 50 Megabit pro Sekunde; Protune, 4K60 und Zeitraffer fehlen, Clips werden laut TechRadar in Zehn-Minuten-Dateien geteilt.1, 2, 4
Fotomodus-Qualität
5.6
Fotos mit 12 Megapixeln ohne Rohdaten, Serien oder Nachtmodus; laut TechRadar wirken sie ohne Nachbearbeitung flach.1, 2, 5
Verarbeitung6.9
Gehäusequalität und Robustheit
7.5
Tom's Guide nennt die HERO hochwertig verarbeitet, TechRadar traut dem Kunststoffgehäuse harte Einsätze zu; Camera Jabber sieht dieselbe Qualität wie bei den großen GoPros.3, 2, 5
Dichtungen und Wasserschutz
6.7
Ohne Gehäuse wasserdicht bis 5 Meter, deutlich weniger als die 18 Meter der DJI Osmo Action 4; die Klappe für Karte und USB-C ist laut Digital Camera World sauber abgedichtet.1, 3, 4
Tasten und Bedienung
6.8
Zwei große Gummitasten für Aufnahme und Modus sind laut TechRadar leicht zu drücken; bei Tom's Guide reagierten sie unzuverlässig, und das Einschalten hakte.2, 3
Display und Abdeckung
5.9
Das 1,76-Zoll-LCD ist laut Tom's Guide hell genug für Sonne, hat laut Digital Camera World breite Ränder und geringe Pixeldichte; ein Frontdisplay fehlt.1, 3, 4
Klappen und Akkufach
6.5
Karte und USB-C sitzen hinter einer dichten Klappe, die Karte lässt sich beim Laden laut Digital Camera World kaum greifen; der Akku ist fest verbaut.4, 1
Qualität von Mounts und Halterungen
8.3
Ausklappbare Befestigungsösen passen an über 35 GoPro-Halterungen und viele Fremdhalterungen; Klebehalterung, Clip und Schraube liegen bei.1, 2, 6
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
7.3
Daueraufnahmen in 4K30 liefen bei TechRadar 80 und bei Tom's Guide 103 Minuten bis zum leeren Akku durch; Tom's Guide lobt die Hitzefestigkeit ausdrücklich.2, 3
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
6.4
Die wasserabweisende Objektivabdeckung lässt sich tauschen; der Akku nicht, mit ihm endet laut Camera Jabber die Lebensdauer der Kamera.1, 5
Funktionen und Design6.5
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
6.1
HyperSmooth wirkt erst nachträglich in der Quik App, dann laut TechRadar und Tom's Guide sehr ruhig; ohne App bleibt das Material verwackelt, Camera Jabber findet das Ergebnis schwächer als bei der HERO13 Black.1, 2, 3, 5
Bildwinkel und Zuschnitt
7.4
Mit 165 Grad im Format 4:3 erfasst die HERO laut GoPro 25 Prozent mehr Bildhöhe, 16:9 und Hochformat entstehen in der App; Horizontsperre und digitale Objektive fehlen.1, 5
Framerates und Zeitlupen
5.4
Maximal 30 Bilder pro Sekunde in 4K und eine zweifache Zeitlupe in 2,7K60: Für schnelle Action fehlt laut Tom's Guide ein 60p-Standardvideo.1, 3
Bedienlogik und Quick-Capture
7.6
Einschalten, Auslöser drücken, filmen: Drei Modi und Sprachbefehle machen den Einstieg laut Camera Jabber so einfach wie bei keiner GoPro zuvor; bei Tom's Guide startete die Kamera mehrfach verzögert.5, 2, 3
Touchscreen und Menüführung
6.1
Sechs Schalter im Menü und Wischgesten für die Modi; Digital Camera World erlebte zügige Reaktionen, Tom's Guide einen trägen Touchscreen.2, 4, 3
App-Anbindung und Übertragung
7.1
Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.2 verbinden mit der Quik App, die bei TechRadar beim Export großer Dateien abstürzte; auf den Mac geht es nur per Kartenleser.1, 2, 5
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
3.8
GPS ist nicht eingebaut, GoPro führt es in den Spezifikationen mit einem Strich; Geschwindigkeits- und Streckendaten lassen sich nicht einblenden. Bewertet wie die LIT Hero.1
Audio-Optionen und Mikroanschluss
5.4
Zwei Mikrofone ohne Geräuschminderung und ohne Mikrofoneingang: Tom's Guide nennt den Ton schwach, Digital Camera World in Ordnung.1, 3, 4
Akkulaufzeit und Laden per USB
7.3
80 Minuten bei TechRadar und 103 Minuten bei Tom's Guide in 4K30, über zweieinhalb Stunden im Sparmodus; der Akku mit 1.255 Milliamperestunden ist fest verbaut, eine Anzeige für das Ladeende fehlt laut TechRadar.2, 3, 1, 5
Größe und Befestigungssysteme
9
Mit 86 Gramm und 56,6 x 47,7 x 29,4 Millimetern passt sie laut Tom's Guide in enge Lücken an Helm, Kinn oder Lenker; die Befestigungsösen sind eingebaut.1, 3, 5
Preis-Leistung6.7
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
6.4
Für 199,00 Euro zuzüglich Versand neu bei Amazon am 13. Oktober 2026 gibt es 4K30 und Stabilisierung nur per App; laut Tom's Guide bietet die ähnlich teure DJI Osmo Action 4 mehr Bild und Funktion.6, 3, 4
Lieferumfang und Mount-Zubehör
7.2
Kamera, gebogene Klebehalterung, Befestigungsclip mit Schraube und USB-C-Kabel liegen bei; eine Speicherkarte fehlt.6, 2
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
6.5
Eine microSD-Karte ab V30 kommt hinzu, Ersatzakkus gibt es nicht; das GoPro Abo für Cloud und Kameraaustausch kostet laut TechRadar 49,99 US-Dollar im Jahr.1, 2, 5
App und Software-Mehrwert
6.7
Die Quik App stabilisiert und schneidet automatisch, Uploads und Highlight-Videos verlangen das Abo; Digital Camera World stört die Werbung dafür.1, 4
Garantie und Service
7.1
Zwei Jahre Herstellergarantie nennt das Amazon-Angebot; der Kameraaustausch bei Schäden gehört zum kostenpflichtigen Abo.6, 1
Alternativen in ähnlicher Preislage
6.2
TechRadar und Tom's Guide raten bei Anspruch an die Bildqualität zu einem größeren Modell oder zur DJI Osmo Action 4; kleiner, aber teurer ist die Insta360 GO 3S.2, 3, 4
Zusammenfassung
1
1/2,8-Zoll-Sensor mit 12 MP, 165-Grad-Objektiv, 4K30 und Zeitlupe in 2,7K60 laut GoPro.
2
86 Gramm, 56,6 x 47,7 x 29,4 Millimeter, bis 5 Meter wasserdicht, Befestigungsösen eingebaut.
3
TechRadar und Tom's Guide je 3,5, Digital Camera World 4 von 5 Sternen; alle Tests englischsprachig.
4
Fest verbauter Akku mit 1.255 mAh: 80 Minuten (TechRadar) bis 103 Minuten (Tom's Guide) in 4K30.
★
Schwächen: Stabilisierung nur per App, drei Modi, schwaches Low-Light, kein Frontdisplay, kein GPS.
Fachkommentar
Wer eine möglichst kleine, robuste Kamera für Helm, Lenker oder als Zweitkamera sucht und ohne Menüs filmen will, dem empfehle ich die HERO (2024): 86 Gramm, einfache Bedienung und 80 bis 103 Minuten Laufzeit in 4K30 sprechen für sie. Einplanen muss man, dass jedes Video erst in der Quik App ruhig wird, dass 4K bei 30 Bildern endet und der Akku fest verbaut ist. Wer öfter bei wenig Licht filmt oder fertige Clips direkt aus der Kamera will, sollte die DJI Osmo Action 4 vergleichen: Sie stabilisiert in der Kamera und taucht tiefer.