Razer BlackWidow V4: Gaming-Tastatur mit sechs Makrotasten
7. September 2026
Die Razer BlackWidow V4 ist eine kabelgebundene Gaming-Tastatur mit sechs Makrotasten für Spieler, die viele Befehle direkt erreichen möchten. Die deutsche Yellow-Ausführung verbindet leichtgängige lineare Schalter mit Nummernblock, Mediensteuerung und gepolsterter Handballenauflage. Wir empfehlen sie für einen festen Arbeitsplatz mit ausreichend Platz, für häufige Schalterwechsel oder kabellose Gerätewechsel ist sie ungeeignet.1, 2, 3
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Geeignet für Spiele mit vielen Befehlen und Zahlenarbeit
Die sechs zusätzlichen Tasten links neben dem Hauptfeld schaffen Platz für Spielbefehle und Arbeitskürzel, während Nummernblock, Navigation und F-Reihe vollständig erhalten bleiben. Damit eignet sich das Layout auch für Tabellen und produktive Aufgaben, sofern die zusätzliche Breite nicht stört.2
Yellow-Schalter bieten einen glatten Anschlag ohne taktilen Druckpunkt, und der kurze Auslöseweg von 1,2 mm unterstützt schnelle Eingaben. Für gleichzeitiges Arbeiten und Spielen ergibt sich ein brauchbarer Kompromiss: weniger Klickgeräusch als bei Green, aber eine empfindlichere Auslösung als bei manchen klassischen Bürotastaturen.3, 4
7.1
FunktionenGut
Yellow Gen 3 mit Dämpfern, kurzer linearer Auslösung und 45 gf.8
Funktionen7.1
Schaltertypen und Auswahl
7.9
Yellow Gen 3 mit Dämpfern, kurzer linearer Auslösung und 45 gf.8
Hot-Swap (falls vorhanden)
3.1
Die Yellow-Schalter sind fest verlötet, Hot-Swap-Fassungen gibt es laut RTINGS nicht.3 Ein Schalterwechsel erfordert daher Lötarbeit.
programmierbare Tasten und Makros
8.6
Sechs eigenständige Makrotasten und umfangreiche Synapse-Belegungen.2
Profile und Onboard-Speicher
7.4
Fünf Hardwareprofile, softwareabhängige Funktionen bleiben ausgenommen.1, 4
Multi-Device und Verbindungsarten
3.8
Nur USB-Kabelbetrieb, keine Funk- oder Bluetooth-Verbindung.3
Software und Anpassbarkeit
6.9
Synapse mit vielen Anpassungen, aktuelle Mac-Unterstützung bedingt.6, 7
Anti-Ghosting und N-Key-Rollover
9
NKRO und niedrige, gleichmäßige Eingabelatenz, maximal 8000 Hz.3, 4
Mediensteuerung
8.4
Walze und vier umbelegbare Medientasten, kein zusätzliches Command Dial.1
RGB und Effekte
8.6
Einzeltasten-RGB und seitlicher Underglow, Auflage ohne Licht.2, 3
Ungeeignet für Schalterumbauten und einen engen Schreibtisch
Die Schalter sind nicht per Hot-Swap wechselbar, ein späterer Umstieg auf einen anderen Schaltertyp erfordert Lötarbeit. Die BlackWidow V4 75% ist ein anderes Modell; deren Austauschmöglichkeiten gelten nicht für diese Vollformat-Ausführung.3
Mit 46,6 cm Breite nimmt die Tastatur viel seitlichen Raum ein, die Handballenauflage vergrößert zusätzlich die Stellfläche. Für niedrige Mausempfindlichkeit und breite Armbewegungen kann eine kompaktere Bauform zweckmäßiger sein. Zudem fehlen Bluetooth und Gaming-Funk.1, 4
Wer einen fühlbaren Druckpunkt zum Schreiben braucht, wird mit den linearen Yellow-Schaltern weniger glücklich. Daraus folgt jedoch keine pauschale Untauglichkeit für Büroarbeit. Entscheidend sind Anschlagvorliebe und die Bereitschaft, sich an die leichte Auslösung zu gewöhnen.3
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Yellow-Schalter, Auflage und der Unterschied zur Pro
Die Yellow-Ausführung arbeitet mit 45 gf Betätigungskraft und 3,5 mm Gesamthub. Dämpfer im Schalter, Schaum im Gehäuse und geschmierte Stabilisatoren unterstützen einen ruhigeren Anschlag. Geräuschlos wird die Tastatur dadurch nicht; kräftiges Durchdrücken bleibt hörbar.3, 4, 8
7.4
VerarbeitungGut
Stabiler Aufbau mit Aluminiumoberseite und Kunststoffbasis.3, 4
Verarbeitung7.4
Gehäusestabilität und Materialqualität
8
Stabiler Aufbau mit Aluminiumoberseite und Kunststoffbasis.3, 4
Plate und Innenaufbau
7.7
Schaumdämpfung im festen Gehäuse reduziert Resonanzen.3
Die Yellow-Schalter der dritten Generation sitzen fest auf der Platine,3 Double-Shot-ABS-Kappen behalten ihre Beschriftung, ihre Oberfläche ist aber weniger beständig als gute PBT-Kappen.3 Das abnehmbare Kabel lässt sich bei Defekt tauschen.4
Eine Aluminiumoberseite verstärkt das Kunststoffgehäuse, Double-Shot-ABS-Kappen bieten durchscheinende Beschriftungen, erreichen aber nicht die gleiche Oberflächenbeständigkeit wie gute PBT-Kappen. Vor dem hohen Gehäuse ist die magnetische, gepolsterte Auflage eine sinnvolle Unterstützung.3, 4
Zur Bedienung gehören eine Walze und vier Medientasten. Das zusätzliche linke Command Dial und die drei Seitentasten der Pro fehlen, ebenso gibt es keinen USB-Passthrough. RGB beleuchtet die Tasten und zwei Gehäuseseiten, die Auflage selbst bleibt unbeleuchtet. Für den Anschluss genügt ein abnehmbares USB-Kabel.1, 2, 3, 4
Synapse, Hardwareprofile und Snap Tap
Fünf Hardwareprofile speichern unterstützte Einstellungen, Synapse erweitert Belegungen, Makros und Lichtsteuerung. Die direkte Makroaufnahme benötigt laufendes Synapse; aus dem Onboard-Speicher lässt sich keine vollständige Softwareunabhängigkeit ableiten.1, 4
7.3
Funktionen und DesignGut
Vollformat und Direktbefehle nützlich, zusätzliche linke Spalte braucht Gewöhnung.
Funktionen und Design7.3
Formfaktor (Fullsize, TKL, Compact)
7.4
Vollformat und Direktbefehle nützlich, zusätzliche linke Spalte braucht Gewöhnung.
Handballenauflage (falls vorhanden)
8.8
Gepolsterte magnetische Auflage unterstützt die Hände vor dem hohen Gehäuse.3
Beleuchtung und Lesbarkeit
8
Durchscheinende Hauptbeschriftungen und individuell beleuchtete Tasten.3
Materialanmutung
7.6
Metalloberseite und gepolsterte Auflage, klassische ABS-Kappen.4
Platzbedarf auf dem Schreibtisch
5.2
46,6 cm Breite und zusätzliche Tiefe der Auflage beanspruchen viel Raum.1
Kabelrouting
6.9
Das geflochtene USB-Kabel ist abnehmbar und lässt sich durch ein kürzeres oder gewinkeltes Kabel ersetzen.4
Farbvarianten und Gesamtoptik im Setup
7.4
Schwarzes Vollformat mit seitlichem RGB, klassischer Gaming-Auftritt.2
Bis zu 8.000 Hz und die niedrige, gleichmäßige Eingabelatenz passen zu anspruchsvollem Gaming, die Abfragerate allein entspricht jedoch keiner vollständigen Reaktionszeit. Feste mechanische Auslösepunkte bleiben bestehen, Rapid Trigger oder analoge Tastenwege bietet diese Tastatur nicht.1, 3
Snap Tap priorisiert innerhalb eines eingerichteten Tastenpaars die neuere Eingabe. Beim regulären BlackWidow-V4-Modell läuft diese Funktion über Synapse 4, ein Firmwareupdate allein ersetzt die Software nicht. Vor der Nutzung sollte die Zulässigkeit im jeweiligen Spiel beziehungsweise Wettbewerb geprüft werden.5
Für die Konfiguration gibt es inzwischen auch Mac-Unterstützung, Razer führt die BlackWidow V4 in seiner Kompatibilitätsliste für Synapse auf dem Mac. Voraussetzung sind Apple Silicon und macOS 15 oder neuer. Daraus folgt keine Zusage, dass jede Windows-Funktion identisch verfügbar ist.6, 7
Fazit und Kaufempfehlungen
7.2Gesamtwertung
Gut
Die Razer BlackWidow V4 ist eine kabelgebundene Gaming-Tastatur mit sechs Makrotasten für Spieler, die viele Befehle direkt erreichen möchten. Die deutsche Yellow-Ausführung verbindet leichtgängige lineare Schalter mit Nummernblock, Mediensteuerung und gepolsterter Handballenauflage. Wir empfehlen sie für einen festen Arbeitsplatz mit ausreichend Platz. Für häufige Schalterwechsel oder kabellose Gerätewechsel ist sie ungeeignet.
Funktionen
7.1
Verarbeitung
7.4
Funktionen und Design
7.3
Preis-Leistung
7
PROS
Sechs zusätzliche Makrotasten und direkte Mediensteuerung
Leichtgängige Yellow-Schalter mit Dämpfung
Gepolsterte magnetische Handballenauflage
Niedrige Eingabelatenz und fünf Hardwareprofile
CONS
Kein Hot-Swap oder kabelloser Betrieb
Großes Gehäuse beansprucht viel Mausraum
Leichte Auslösung kann beim Schreiben zu empfindlich sein
Wir empfehlen die BlackWidow V4 mit Yellow-Schaltern als umfangreich ausgestattete Vollformat-Tastatur für Gaming und Zahlenarbeit. Sechs Makrotasten, die Mediensteuerung und die gepolsterte Auflage liefern konkreten Alltagsnutzen. Besonders passt der lineare Anschlag zu Spielern, die eine leichte, kurze Auslösung ohne lauten Klick suchen.
7.0
Preis-LeistungGut
Basiswert 7.1→aktuell 7.0
Viele Direktfunktionen und schnelle lineare Eingabe, kein analoger Tastenweg.
Preis-LeistungBasiswert 7.1→aktuell 7.0
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 11% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 3 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.1 auf 7.0 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Funktionsumfang und Schalterqualität im Verhältnis zum Preis
7.4
Viele Direktfunktionen und schnelle lineare Eingabe, kein analoger Tastenweg.
Verarbeitungsniveau in der Preisklasse
7.6
Solider Materialmix und Dämpfung, PBT wäre in höheren Preisregionen wünschenswert.
Software und Onboard-Features
6.8
Hardwareprofile hilfreich, Makroaufnahme und Snap Tap softwareabhängig.1, 5
Lieferumfang und Zubehör
7.8
Gepolsterte Auflage und abnehmbares Kabel gehören dazu.4
Folgekosten und Ersatzteile (Kappen, Switches)
5
Kappen ersetzbar, Makrokappen teils separat nötig; kein Hot-Swap.1, 3
Garantie und Service
7.5
Razer gewährt auf Tastaturen zwei Jahre Garantie.9 Das entspricht dem Standard der Preisklasse.
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.4
Sinnvolles Vollformat bei Bedarf an Makrotasten, geringer Mehrwert für kompakte Setups.
Preislich sollte sie vor allem gegen andere kabelgebundene Vollformat-Modelle bestehen. Einen hohen Aufpreis allein für 8.000 Hz oder Snap Tap halten wir nicht für sinnvoll. Gedämpft wird das Urteil durch die fest verlöteten Schalter, den Platzbedarf des Vollformats und die eingeschränkt freie Konfiguration.
Unsere Einordnung verbindet Razer-Unterlagen mit unabhängigen Prüfungen der Vollformat-Version mit Yellow-Schaltern. Eigene Praxiserfahrungen oder Messungen liegen nicht vor. Das Angebot RZ03-04692100-R3G1 bezeichnet die deutsche Ausführung. Die Modellreihe erschien im Juli 2023. Den gerundeten Herstellerwert von 1.482 g führen wir als Gewichtsangabe mit nicht eindeutig ausgewiesenem Zubehörumfang. Einzelne Nutzerberichte reichen nicht für eine verlässliche Ausfallquote. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Die Yellow-Schalter der dritten Generation sitzen fest auf der Platine,3 Double-Shot-ABS-Kappen behalten ihre Beschriftung, ihre Oberfläche ist aber weniger beständig als gute PBT-Kappen.3 Das abnehmbare Kabel lässt sich bei Defekt tauschen.4
Funktionen und Design7.3
Formfaktor (Fullsize, TKL, Compact)
7.4
Vollformat und Direktbefehle nützlich, zusätzliche linke Spalte braucht Gewöhnung.
Handballenauflage (falls vorhanden)
8.8
Gepolsterte magnetische Auflage unterstützt die Hände vor dem hohen Gehäuse.3
Beleuchtung und Lesbarkeit
8
Durchscheinende Hauptbeschriftungen und individuell beleuchtete Tasten.3
Materialanmutung
7.6
Metalloberseite und gepolsterte Auflage, klassische ABS-Kappen.4
Platzbedarf auf dem Schreibtisch
5.2
46,6 cm Breite und zusätzliche Tiefe der Auflage beanspruchen viel Raum.1
Kabelrouting
6.9
Das geflochtene USB-Kabel ist abnehmbar und lässt sich durch ein kürzeres oder gewinkeltes Kabel ersetzen.4
Farbvarianten und Gesamtoptik im Setup
7.4
Schwarzes Vollformat mit seitlichem RGB, klassischer Gaming-Auftritt.2
Preis-LeistungBasiswert 7.1→aktuell 7.0
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 11% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 3 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.1 auf 7.0 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Funktionsumfang und Schalterqualität im Verhältnis zum Preis
7.4
Viele Direktfunktionen und schnelle lineare Eingabe, kein analoger Tastenweg.
Verarbeitungsniveau in der Preisklasse
7.6
Solider Materialmix und Dämpfung, PBT wäre in höheren Preisregionen wünschenswert.
Software und Onboard-Features
6.8
Hardwareprofile hilfreich, Makroaufnahme und Snap Tap softwareabhängig.1, 5
Lieferumfang und Zubehör
7.8
Gepolsterte Auflage und abnehmbares Kabel gehören dazu.4
Folgekosten und Ersatzteile (Kappen, Switches)
5
Kappen ersetzbar, Makrokappen teils separat nötig; kein Hot-Swap.1, 3
Garantie und Service
7.5
Razer gewährt auf Tastaturen zwei Jahre Garantie.9 Das entspricht dem Standard der Preisklasse.
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
7.4
Sinnvolles Vollformat bei Bedarf an Makrotasten, geringer Mehrwert für kompakte Setups.
Zusammenfassung
1
Deutsche Vollformat-Tastatur mit linearen Yellow-Schaltern.
2
Sechs Makrotasten, Walze und vier Medientasten.
3
Gepolsterte Handballenauflage im Lieferumfang.
4
1,2 mm Auslöseweg und 3,5 mm Gesamthub.
5
Kein Hot-Swap und kein USB-Passthrough.
★
Snap Tap softwareabhängig, kein Rapid Trigger.
Fachkommentar
Fazit und Kaufempfehlungen
Wir empfehlen die BlackWidow V4 mit Yellow-Schaltern als umfangreich ausgestattete Vollformat-Tastatur für Gaming und Zahlenarbeit. Sechs Makrotasten, die Mediensteuerung und die gepolsterte Auflage liefern konkreten Alltagsnutzen. Der lineare Anschlag passt besonders zu Spielern, die eine leichte, kurze Auslösung ohne lauten Klick suchen.
Preislich sollte sie vor allem gegen andere kabelgebundene Vollformat-Modelle bestehen. Einen hohen Aufpreis allein für 8.000 Hz oder Snap Tap halten wir nicht für sinnvoll. Für Schalterumbauten, einen kleineren Arbeitsplatz oder möglichst freie Konfiguration sind andere Bauformen und Plattformen geeigneter.