Dieser Bericht behandelt die Ausführung 65 Zoll. Zur Serie LG OLED C5 (2025) gehören fünf weitere Ausführungen: 42, 48, 55, 77 und 83 Zoll. Die übrigen Angaben stammen von den Herstellern. Vorgänger dieser Serie ist LG OLED C4 (2024).
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Der LG OLED65C57LA verbindet ein starkes 65-Zoll-OLED-Bild mit vielseitiger Gaming-Ausstattung. Filme profitieren von tiefem Schwarz und präzisen Farben, während mehrere HDMI-Eingänge den Wechsel zwischen Zuspielern erleichtern. Beim Fernsehempfang ist allerdings wichtig: Aufnahme und Timeshift sind vorhanden, ein Twin-Tuner fehlt.1, 2, 3
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Geeignet für Filmabende und anspruchsvolles Gaming
Sehr genaue Farben, klare Helligkeitsabstufungen und überzeugende HDR-Spitzlichter machen die europäische 65-Zoll-C5-Bauform zu einer starken Filmoption. Außerdem bleibt das Bild aus seitlichen Sitzpositionen gut erhalten. Teurere OLED-Modelle können noch heller werden; für ein überzeugendes Filmbild ist dieser Mehrpreis jedoch nicht automatisch nötig.2
Vier HDMI-Eingänge, VRR bis 144 Hz, G-Sync-Kompatibilität und FreeSync Premium bieten breite Gaming-Unterstützung. Nativ sind es 120 Hz, während 144 Hz einen passenden PC voraussetzen. Dolby-Vision-Gaming unterstützt bis zu 4K/120 Hz, deshalb sollten Bildschirmfrequenz und Zuspieler gemeinsam betrachtet werden.1
8.4
Klang und BildSehr gut
Tiefes Schwarz und sehr genaue Helligkeitsabstufungen der 65-Zoll-Bauform.2
Klang und Bild8.4
Kontrast und Schwarzwert
9.6
Tiefes Schwarz und sehr genaue Helligkeitsabstufungen der 65-Zoll-Bauform.2
Helligkeit und HDR-Wirkung
8.4
Überzeugendes HDR, Spitzenmodelle bieten noch mehr Reserve.2
Glänzende Bildschirmoberfläche, direkte Lichtquellen bleiben als Spiegelung sichtbar.2
Audioqualität
7.2
Natürlicher, ausgewogener Ton mit begrenztem Tiefbass.2
Ungeeignet für unabhängige Doppelaufnahmen und dauerhafte Standbilder
Der Single-Triple-Tuner empfängt Satellit, Kabel und Antennenfernsehen. Allerdings ersetzt er keinen Twin-Tuner für zwei unabhängig nutzbare Empfangswege. Wer regelmäßig ein Programm aufnimmt und gleichzeitig ein anderes sehen möchte, sollte die konkrete Empfangskonstellation prüfen.3
Dauerhaft unveränderte Logos oder PC-Dashboards passen weniger gut zum OLED-Konzept. Schutzfunktionen sollten daher aktiv bleiben. Auch gegenüberliegende Lichtquellen verdienen beim Aufstellen Aufmerksamkeit: Eine glänzende Fläche wird durch eine hohe HDR-Spitzenhelligkeit nicht automatisch reflexionsfrei.
LG OLED65C57LA gegen LG OLED55C57LA im Direktvergleich
Für eine natürliche Filmwiedergabe ist der Filmmaker-Modus ein sinnvoller Ausgangspunkt. Die Grundeinstellung kann dagegen kühl wirken. Zu starke Bewegungsglättung verändert zudem den Filmeindruck und kann Artefakte erzeugen. Entscheidend ist deshalb eine passende Einstellung für das tatsächlich genutzte Material.2
7.5
VerarbeitungGut
Metallfuß mit sicherem Stand in der 65-Zoll-Bauform.2
Verarbeitung7.5
Stabilität von Gehäuse und Standfuß
8.1
Metallfuß mit sicherem Stand in der 65-Zoll-Bauform.2
Passgenauigkeit der Rückseite und Anschlüsse
8
Flaches 45,1-Millimeter-Gehäuse mit vier HDMI- und drei USB-Anschlüssen.1
Qualität von Rahmen und Panelaufbau
7.8
Schmaler Rahmen am 144,1 Zentimeter breiten OLED-Panel.1
Mittiger 47-Zentimeter-Fuß, die Kabel lassen sich hinter dem Fuß nach unten führen.1
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.5
95 Watt im SDR- und 234 Watt im HDR-Mittel, im HDR-Betrieb entsteht deutlich mehr Abwärme.4
Der integrierte Ton klingt ausgewogen, kräftigen Tiefbass sollte man jedoch nicht erwarten, die automatische Akustikabstimmung hilft bei der Anpassung an den Raum. Eine Soundbar lohnt sich somit vor allem für höhere Ansprüche an Bass und Filmdynamik.2
webOS und die Magic Remote bieten viele Funktionen, und die Zeigerbedienung erleichtert die Navigation, während zahlreiche Einstellmöglichkeiten etwas Einarbeitung verlangen. LG-Sprachsuche und Alexa sind vorgesehen. Google Cast darf dagegen nicht mit einem integrierten Google Assistant verwechselt werden; Letzterer ist für Deutschland nicht bestätigt.1
Aufnahme, Aufstellung und Stromverbrauch
USB-Aufnahme und Timeshift sind ausdrücklich im LG-Datenblatt aufgeführt, der fehlende Twin-Tuner bedeutet also nicht, dass überhaupt keine Aufnahmen möglich sind. Drei USB-Anschlüsse und eARC am zweiten HDMI-Eingang ergänzen die Anschlussausstattung.1
Wandmontage möglich, vor dem Fuß bleibt wenig Platz für eine Soundbar.1, 2
Der mittige Fuß schafft einen sicheren Stand, kann aber den Platz vor dem Bildschirm für eine Soundbar einschränken. Vor dem Kauf sollten daher Möbel, Fuß und Tonlösung zusammenpassen. Alternativ ist eine geeignete Wandhalterung möglich.2
Das Energielabel nennt 95 kWh bei SDR und 234 kWh bei HDR je 1.000 Stunden. Damit liegt der standardisierte HDR-Verbrauch deutlich höher, die tatsächlichen Kosten hängen außerdem von Nutzungsdauer, Inhalt und Bildeinstellungen ab; eine einzelne Helligkeitszahl erklärt diesen Unterschied nicht.4
Fazit und Kaufempfehlungen
7.9Gesamtwertung
Gut
Der LG OLED65C57LA verbindet ein starkes 65-Zoll-OLED-Bild mit vielseitiger Gaming-Ausstattung. Filme profitieren von tiefem Schwarz und präzisen Farben, während mehrere HDMI-Eingänge den Wechsel zwischen Zuspielern erleichtern. Beim Fernsehempfang ist allerdings wichtig: Aufnahme und Timeshift sind vorhanden, ein Twin-Tuner fehlt.
Klang und Bild
8.4
Verarbeitung
7.5
Funktionen und Design
7.8
Preis-Leistung
8
PROS
Sehr gute Farben und Kontraste
Breite Gaming-Unterstützung
USB-Aufnahme und Timeshift
Ausgewogener Alltagsklang
CONS
Kein Twin-Tuner
Wenig Platz für Soundbars vor dem Fuß
HDR-Verbrauch deutlich höher als SDR
Glänzende Bildschirmoberfläche
Der OLED65C57LA ist eine überzeugende Wahl für Filme, Serien und Gaming. Dafür sprechen seine Bildqualität und die vielen Anschlussmöglichkeiten, auch der integrierte Ton ist für den Alltag brauchbar.
8.0
Preis-LeistungSehr gut
Basiswert 7.8→aktuell 8.0
Rund 1.199 Euro für 65 Zoll OLED mit präzisen Farben und vier schnellen HDMI-Eingängen.1, 2
Preis-LeistungBasiswert 7.8→aktuell 8.0
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 8% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.8 auf 8.0 angehoben.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bildqualität und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
8
Rund 1.199 Euro für 65 Zoll OLED mit präzisen Farben und vier schnellen HDMI-Eingängen.1, 2
Update- und Support-Perspektive
8.2
LG sagt vier webOS-Upgrades innerhalb von rund fünf Jahren zu.1
Anschlussvielfalt und Gaming-Features in der Preisklasse
9.2
Vier schnelle HDMI-Eingänge und Aufnahme bieten hohen Nutzwert.1
Preis zu sinnvollen Alternativen in ähnlicher Preislage
7.6
Der Philips 65PUS9000 kostet rund 749 Euro und bietet Ambilight, erreicht aber nicht den OLED-Kontrast.
Gedämpft wird das Urteil durch den Single-Tuner, der unabhängige Doppelaufnahmen ausschließt, und die Empfindlichkeit für Lichtquellen und dauerhafte Standbilder. Wer damit auskommt und die Lichtquellen im Raum berücksichtigt, findet hier einen vielseitigen großen OLED.
Unsere Einordnung verbindet modellgenaue LG-Unterlagen mit dem Energielabel und der öffentlich zugänglichen SATVISION-Einordnung des OLED65C57LA. Die Bild-, Klang- und Bedienungsbewertung stützt sich zusätzlich auf den COMPUTER-BILD-Test des europäischen OLED65C58LA in derselben Größe. Diese verwandte 65-Zoll-Bauform dient als Vergleichsgrundlage; Tuner und Anschlüsse des C57 prüfen wir separat. Messzahlen werden nicht als eigene Ergebnisse ausgegeben. Eigene Messungen liegen nicht vor. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Linus schreibt bei 1aus3.net über Technik mit Schwerpunkt auf Displays, Smart-Home und Kommunikationstechnologien. Er hat Informatik studiert und mehr als zehn Jahre als Entwickler bei einem namhaften Automobilzulieferer an verschiedenen Display-Technologien gearbeitet. In seinen Beiträgen verbindet er fundiertes Fachwissen mit einem klaren Blick auf Praxistauglichkeit und Preis-Leistung.
Wandmontage möglich, vor dem Fuß bleibt wenig Platz für eine Soundbar.1, 2
Preis-LeistungBasiswert 7.8→aktuell 8.0
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 8% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.8 auf 8.0 angehoben.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bildqualität und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
8
Rund 1.199 Euro für 65 Zoll OLED mit präzisen Farben und vier schnellen HDMI-Eingängen.1, 2
Update- und Support-Perspektive
8.2
LG sagt vier webOS-Upgrades innerhalb von rund fünf Jahren zu.1
Anschlussvielfalt und Gaming-Features in der Preisklasse
9.2
Vier schnelle HDMI-Eingänge und Aufnahme bieten hohen Nutzwert.1
Preis zu sinnvollen Alternativen in ähnlicher Preislage
7.6
Der Philips 65PUS9000 kostet rund 749 Euro und bietet Ambilight, erreicht aber nicht den OLED-Kontrast.
Zusammenfassung
1
65-Zoll-OLED mit präziser Bilddarstellung.
2
Vier HDMI-Eingänge, PC-Gaming bis 144 Hz.
3
Dolby Vision und Dolby Atmos.
4
USB-Aufnahme und Timeshift vorhanden.
5
Single-Triple-Tuner, kein Twin-Tuner.
★
95/234 kWh je 1.000 Stunden bei SDR/HDR.
Fachkommentar
Fazit und Kaufempfehlungen
Der OLED65C57LA ist eine überzeugende Wahl für Filme, Serien und Gaming. Dafür sprechen seine Bildqualität und die vielen Anschlussmöglichkeiten. Auch der integrierte Ton ist für den Alltag brauchbar.
Vor allem beim Empfang und bei der Aufstellung lohnt ein genauer Abgleich: Aufnahme ist vorhanden, parallele Nutzung bleibt jedoch durch den Single-Tuner begrenzt. Wer damit auskommt und die Lichtquellen im Raum berücksichtigt, findet hier einen vielseitigen großen OLED.