LG OLED65C5ELB: OLED-TV für Filme und 144-Hz-Gaming
7. September 2026
Dieser Bericht behandelt die Ausführung 65 Zoll. Zur Serie LG OLED C5 (2025) gehören fünf weitere Ausführungen: 42, 48, 55, 77 und 83 Zoll. Die übrigen Angaben stammen von den Herstellern. Vorgänger dieser Serie ist LG OLED C4 (2024).
Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand, Stand 15.10.2026. Maßgeblich ist der Preis beim Händler.
Der LG OLED65C5ELB ist ein vielseitiger OLED-TV für Filme und PC-Gaming bis 144 Hz. Besonders überzeugend sind sein tiefes Schwarz und vier schnelle HDMI-Eingänge. Für ein normales Wohnzimmer reicht die Helligkeit gut aus. Direkte Spiegelungen und fehlendes DTS-Passthrough bleiben die wichtigeren Einschränkungen.1, 3
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Geeignet für Filmabende und mehrere Spielgeräte
OLED-Schwarz ohne helle Zonenränder und eine natürliche Farbwiedergabe im Filmmaker-Modus machen den C5 zur starken Heimkino-Wahl. Auch seitliche Sitzplätze profitieren von seiner guten Bildstabilität. Für Sport, Streaming und wechselnde Inhalte ist er ein überzeugender Allrounder.3, 4
Vier schnelle HDMI-Eingänge erlauben einen unkomplizierten Anschlussplan für PC und Konsolen, und eine eARC-Soundbar belegt HDMI 2; drei weitere Eingänge bleiben frei. Bis 144 Hz sind mit einem geeigneten PC möglich, Konsolen und Dolby-Vision-Gaming nutzen bis zu 120 Hz.1, 2
Überzeugendes Filmbild, HDR10-Abstufungen hängen vom Softwarestand ab.3
Reflexionsverhalten in hellen Räumen
6.6
Hell genug für viele Räume, direkte Lichtquellen spiegeln sichtbar.3
Audioqualität
6.2
Klare Dialoge, wenig Tiefbass und kaum räumliche Höhe.4
Ungeeignet für die Aufstellung gegenüber Lichtquellen und DTS-Weitergabe
Ein Fenster oder eine helle Lampe direkt gegenüber dem Panel kann sichtbar spiegeln. Deshalb ist der Standort wichtiger als ein pauschales Urteil über helle Räume. Sehr helle, großflächige Bilder erreichen außerdem nicht die Leuchtkraft besonders heller Mini-LED-TVs.3, 4
DTS-Ton wird weder decodiert noch durchgeschleift. Für entsprechende Disc-Sammlungen sollte der Zuspieler direkt mit einem geeigneten Receiver verbunden werden oder den Ton passend umwandeln. HDR10+ fehlt ebenfalls, was die Formatwahl einschränkt, aber keine gute HDR-Wiedergabe mit Dolby Vision oder HDR10 verhindert.1, 3, 4
LG OLED65C5ELB gegen Samsung S90F 48 Zoll im Direktvergleich
Bild und Gaming: schnelle Pixel ersetzen keine hohen Bildraten
Der Filmmaker-Modus ist die sinnvolle Ausgangsbasis für ein natürliches Filmbild. Helle HDR-Akzente wirken kräftig, während dunkle Bereiche ihre Tiefe behalten. Beim Wechsel vom C4 ist vor allem die höhere Spitzenhelligkeit relevant; ein ähnlich großer Sprung bei vollflächig hellen Bildern wäre eine falsche Erwartung.4, 5
Saubere Gehäuseausführung mit wenig nachgiebiger Rückwand.3
Qualität von Rahmen und Panelaufbau
8.5
Schmaler Rahmen und dünner Panelaufbau, sauber gearbeitet.5
Verarbeitung von Tasten und Fernbedienung
7.4
Magic Remote mit Zeigersteuerung und reduzierter Tastenzahl, die Gewöhnung erfordert.5
Kabelmanagement
7.2
Kabelführungen vorhanden, das fest verbaute Stromkabel erschwert die Montage.4, 5
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
7.8
Lüfterloses OLED-Panel mit 102 Watt im SDR-Betrieb.2
Langsame Kameraschwenks mit wenigen Bildern pro Sekunde können sichtbar stottern, die schnelle OLED-Pixelreaktion beseitigt diese Eigenschaft des Ausgangsmaterials nicht. Zwischenbildberechnung kann glätten, verändert aber den Bewegungseindruck.3
Die von LG genannten 0,1 ms betreffen die Pixelreaktion und sind keine gesamte Eingabeverzögerung. Das Panel arbeitet regulär mit 120 Hz und unterstützt am passenden PC bis 144 Hz. Alte Berichte über HDR10-Abstufungsfehler müssen den Softwarestand berücksichtigen: Am untersuchten US-Gerät waren diese mit Firmware 33.21.67 in den meisten Bildmodi behoben, ausgenommen Standard und Lebhaft. Diese Versionsnummer ist keine Zusage für das deutsche Modell.1, 2, 3
webOS, Aufnahme und Aufstellung im Alltag
webOS bietet eine große App-Auswahl und die Zeigersteuerung der Magic Remote, und die Bedienung verlangt etwas Eingewöhnung, gerade durch die reduzierte Tastenbelegung. USB-Aufnahme und Timeshift sind vorhanden, der einfache Triple-Tuner ersetzt jedoch keinen Twin-Tuner für das unabhängige Ansehen und Aufzeichnen verschiedener Sender.2, 5
LG verspricht vier webOS-Upgrades innerhalb von rund fünf Jahren ab der vorinstallierten Version. Google Cast und Google Home sind von einem eingebauten Google Assistant zu unterscheiden: Dessen Sprachdienst auf webOS wurde weltweit eingestellt. ThinQ und Alexa bleiben Alternativen.1, 6
Schmale Stellfläche und VESA, der Fuß ist nicht höhenverstellbar.1, 4
Der schmale Mittelstandfuß benötigt 47 × 23 cm Stellfläche und lässt sich nicht in der Höhe verstellen. Eine Soundbar sollte deshalb mit ihrem tatsächlichen Platzbedarf eingeplant werden. Ohne Fuß wiegt das Gerät 16,6 kg, mit Fuß 18,5 kg. Die Gehäusehöhe ohne Fuß beträgt 82,6 cm.1, 4
Für Nachrichten und Dialoge reicht das 40-Watt-System gut. Bei Filmton fehlen kräftiger Tiefbass und überzeugende räumliche Höhe. Die Audioleistung ist vom Stromverbrauch zu trennen: Das EU-Datenblatt nennt 102 kWh je 1.000 Stunden SDR und 234 kWh bei HDR.2, 4
Fazit und Kaufempfehlungen
8Gesamtwertung
Sehr Gut
Der LG OLED65C5ELB ist ein vielseitiger OLED-TV für Filme und PC-Gaming bis 144 Hz. Besonders überzeugend sind sein tiefes Schwarz und vier schnelle HDMI-Eingänge. Für ein normales Wohnzimmer reicht die Helligkeit gut aus. Direkte Spiegelungen und fehlendes DTS-Passthrough bleiben die wichtigeren Einschränkungen.
Klang und Bild
8.3
Verarbeitung
7.9
Funktionen und Design
7.8
Preis-Leistung
8
PROS
Tiefes OLED-Schwarz ohne Zonenhalos
Natürliche Farben im Filmmaker-Modus
Vier schnelle HDMI-Eingänge mit VRR
Große App-Auswahl und Zeigersteuerung
CONS
Direkte Lichtquellen spiegeln sichtbar
Kein DTS-Passthrough und kein HDR10+
Einfacher Tuner begrenzt parallele TV-Aufnahmen
Standfuß ohne Höhenverstellung
Der LG OLED65C5ELB ist eine klare Empfehlung für gemischte Film-, Streaming- und Gaming-Nutzung. Sein Bild überzeugt besonders abends, und die vier schnellen HDMI-Eingänge schaffen Spielraum für mehrere Geräte. Gedämpft wird das Urteil durch die Spiegelungen gegenüber Lichtquellen und die fehlende DTS-Weitergabe.
8.0
Preis-LeistungSehr gut
Basiswert 7.8→aktuell 8.0
Rund 1.190 Euro für 65 Zoll OLED mit vier HDMI-2.1-Eingängen.1
Preis-LeistungBasiswert 7.8→aktuell 8.0
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 8% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.8 auf 8.0 angehoben.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bildqualität und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
8.2
Rund 1.190 Euro für 65 Zoll OLED mit vier HDMI-2.1-Eingängen.1
Update- und Support-Perspektive
8.2
LG sagt vier webOS-Upgrades innerhalb von rund fünf Jahren zu.1
Energieverbrauch als laufende Kosten
6.2
EU-Label: 102 kWh je 1.000 Stunden SDR und 234 kWh HDR.2
Anschlussvielfalt und Gaming-Features in der Preisklasse
8.9
Vier schnelle HDMI-Eingänge schaffen Anschlussreserven.1
Preis zu sinnvollen Alternativen in ähnlicher Preislage
7.4
Der ältere C4 bietet ähnliche Anschlüsse, die G5-Serie mehr HDR-Reserven.
Ein Aufpreis zu einem vorhandenen C4 ist allein für 144 Hz oder vier HDMI-Eingänge kaum begründbar. Für einen Neukauf zählen die aktuellen Angebote und der konkrete Bedarf. Höhere HDR-Reserven, eine andere Entspiegelung oder ein Twin-Tuner können einen anderen Fernseher sinnvoller machen.
Eine matte Entspiegelung bei gleicher Größe hat der Samsung S95F. Hohe HDR-Leuchtkraft für helle Wohnzimmer bringt als Mini-LED der günstigere Hisense 65U8Q mit. Weitere Bauformen und passende Alternativen zeigt unser Fernseher-Vergleich.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung verbindet LG-Unterlagen zur deutschen Variante OLED65C5ELB mit unabhängigen Prüfungen des C5. RTINGS und Frandroid untersuchten 65-Zoll-Geräte; regionale Tuner-, Software- und Ausstattungsunterschiede werden berücksichtigt. HIFI.DE dient mit seinem 55-Zoll-Gerät ergänzend für Bedienung und Serienmerkmale, nicht als Quelle für 65-Zoll-Verbrauch oder Gewicht. Eigene Messungen liegen nicht vor. Die Bildwiederholrate in den Daten beschreibt 120 Hz regulär; bis 144 Hz sind ein zusätzlicher PC-Modus. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Linus schreibt bei 1aus3.net über Technik mit Schwerpunkt auf Displays, Smart-Home und Kommunikationstechnologien. Er hat Informatik studiert und mehr als zehn Jahre als Entwickler bei einem namhaften Automobilzulieferer an verschiedenen Display-Technologien gearbeitet. In seinen Beiträgen verbindet er fundiertes Fachwissen mit einem klaren Blick auf Praxistauglichkeit und Preis-Leistung.
Schmale Stellfläche und VESA, der Fuß ist nicht höhenverstellbar.1, 4
Preis-LeistungBasiswert 7.8→aktuell 8.0
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 8% unter dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.8 auf 8.0 angehoben.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bildqualität und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
8.2
Rund 1.190 Euro für 65 Zoll OLED mit vier HDMI-2.1-Eingängen.1
Update- und Support-Perspektive
8.2
LG sagt vier webOS-Upgrades innerhalb von rund fünf Jahren zu.1
Energieverbrauch als laufende Kosten
6.2
EU-Label: 102 kWh je 1.000 Stunden SDR und 234 kWh HDR.2
Anschlussvielfalt und Gaming-Features in der Preisklasse
8.9
Vier schnelle HDMI-Eingänge schaffen Anschlussreserven.1
Preis zu sinnvollen Alternativen in ähnlicher Preislage
7.4
Der ältere C4 bietet ähnliche Anschlüsse, die G5-Serie mehr HDR-Reserven.
Zusammenfassung
1
OLED-Schwarz und natürliche Farben im Filmmaker-Modus.
2
Vier schnelle HDMI-Eingänge, eARC auf HDMI 2.
3
120 Hz regulär, bis 144 Hz am geeigneten PC.
4
Direkte Lichtquellen können spiegeln.
5
Kein DTS-Passthrough und kein HDR10+.
★
USB-Aufnahme vorhanden, einfacher Triple-Tuner.
Fachkommentar
Fazit und Kaufempfehlungen
Der LG OLED65C5ELB ist eine klare Empfehlung für gemischte Film-, Streaming- und Gaming-Nutzung. Sein Bild überzeugt besonders abends, und die vier schnellen HDMI-Eingänge schaffen Spielraum für mehrere Geräte. Vor dem Kauf sollten direkte Spiegelungen am Standort und der Tonweg für DTS-Material geklärt sein.
Ein Aufpreis zu einem vorhandenen C4 ist allein für 144 Hz oder vier HDMI-Eingänge kaum begründbar. Für einen Neukauf zählen die aktuellen Angebote und der konkrete Bedarf. Höhere HDR-Reserven, eine andere Entspiegelung oder ein Twin-Tuner können einen anderen Fernseher sinnvoller machen.