Steam Machine im Review: Valves Wohnzimmer-PC mit SteamOS
15. Oktober 2026
Konsole oder PC? Die Valve Steam Machine ist ein wenig von beidem: ein Würfel mit rund 16 Zentimetern Kantenlänge, SteamOS und PC-Technik von AMD, gedacht für die Steam-Bibliothek am Fernseher. Valve verkauft die Ausführung mit 512 GB für 1.039 Euro nur über eine Warteliste; bei Amazon gab es am 14.10.2026 kein reguläres Angebot.1, 2, 8
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
Geeignet für Steam-Fans am Fernseher
Die eigene Steam-Bibliothek am Fernseher, ohne einen PC zu bauen. SteamOS startet direkt in die Spieleoberfläche, Updates kommen zentral wie bei einer Konsole. ComputerBase hält die Steam Machine für den einfachsten Weg, Steam-Spiele am Fernseher zu spielen.1, 5, 7
Leise ist sie obendrein: Gamers Nexus maß im Spiel rund 20 bis 21 dBA in einem Meter Abstand, PC Games Hardware hörte selbst unter Volllast kaum etwas.4, 6, 7
Ein Abo für das Spielen braucht es nicht, und vorhandene Steam-Spiele laufen ohne Neukauf. RAM und SSD lassen sich laut Gamers Nexus selbst tauschen, ein microSD-Steckplatz erweitert den Speicher.2, 1, 4
7.3
LeistungGut
Sechs Zen-4-Kerne und eine RDNA-3-Grafik mit 28 CUs liefern laut Gamers Nexus etwa die Leistung einer RTX 3060; ComputerBase misst in 1080p rund 15 Prozent weniger als bei einer Radeon RX 7600.4, 5, 7
Leistung7.3
Performance im Spielbetrieb
6.9
Sechs Zen-4-Kerne und eine RDNA-3-Grafik mit 28 CUs liefern laut Gamers Nexus etwa die Leistung einer RTX 3060; ComputerBase misst in 1080p rund 15 Prozent weniger als bei einer Radeon RX 7600.4, 5, 7
Stabilität von Framerate und Auflösung
6.6
Bei den 1-Prozent-Perzentilen liegt sie laut ComputerBase 24 Prozent hinter der RX 7600, Starfield zeigte bei Gamers Nexus Ruckler; SteamOS stellt Spiele zunächst auf 1080p.5, 4
Ladezeiten und Speicher-Performance
7.4
Spiele laden von einer NVMe-SSD mit 512 GB; Konsolen mit eigens abgestimmter SSD wie die PS5 bleiben beim Laden im Vorteil.1
Kühlung und Drosselung
8.4
Laut Gamers Nexus begrenzt die Leistungsaufnahme die Taktraten, nicht die Temperatur; die Grafik blieb im Spiel rund 42 Grad über Raumtemperatur.4
Lautstärke
9.1
Im Spiel maß Gamers Nexus rund 20 bis 21 dBA in einem Meter, ComputerBase unter Last höchstens 34 dB(A) in 40 Zentimetern; PC Games Hardware hörte kaum etwas.4, 5, 6
Netzwerkleistung
7.6
WLAN 6E mit zwei Antennen, Bluetooth 5.3 und Gigabit-LAN sind an Bord; Gamers Nexus vermisst schnelleres Ethernet mit 2,5 Gbit/s.1, 3, 4
Akkulaufzeit bei Handhelds
6
Als Heimkonsole hängt sie am internen Netzteil mit 300 Watt; einen Akku gibt es nicht.3, 5
Stabilität bei langen Sessions
6.4
Kernel-Anti-Cheat sperrt Spiele wie Battlefield 6 oder F1 25, einige Titel starten unter SteamOS nicht mit Raytracing, und die Oberfläche zeigt noch Reste des Steam Deck.5, 4
Ungeeignet für Preisbewusste
Für 1.039 Euro gibt es eine Grafikleistung knapp unter einer Radeon RX 7600: ComputerBase maß in 1080p mit Upscaling im Mittel 51,8 fps, rund 15 Prozent weniger als die Karte. Linus Tech Tips verweist laut Notebookcheck auf die günstigere PS5 mit vergleichbarer Leistung.5, 7, 6
Spiele mit Anti-Cheat auf Kernel-Ebene starten nicht, darunter laut ComputerBase Battlefield 6, Call of Duty Black Ops 7 und F1 25. Von 551 Spielen der Testbibliothek liefen 254 ohne Einschränkung; Titel aus dem Xbox-Store fehlen ganz.5, 4
Kaufen lässt sich die Konsole nur über eine Warteliste bei Valve. Amazon führte am 14.10.2026 ein einziges Händlerangebot für 8.000 Euro, das kein reguläres Angebot ist; die Angebotskarte zeigt deshalb keinen Preis.2, 8
Technik, Leistung und Lautstärke
Im Würfel arbeiten ein angepasster AMD-Prozessor mit sechs Zen-4-Kernen bis 4,8 GHz und eine RDNA-3-Grafik mit 28 Recheneinheiten und 8 GB GDDR6, dazu kommen 16 GB DDR5. Ein internes Netzteil mit 300 Watt versorgt das System.1, 5, 4
Gamers Nexus ordnet die Grafik bei einer RTX 3060 oder RX 6600 ein; Cyberpunk 2077 lief in 1080p mit Ultra-Details mit 59 fps. Mit Raytracing kommt die Konsole laut ComputerBase im Mittel auf 31,7 fps, einzelne Spiele lassen es unter SteamOS gar nicht zu.4, 5, 7
Beim Spielen zieht sie laut Gamers Nexus 173 bis 176 Watt, ComputerBase maß bis knapp 240 Watt. Im Leerlauf sind es 13 bis 17 Watt, bei aktiver Oberfläche laut ComputerBase 50 bis 60 Watt.4, 5
6.8
VerarbeitungBefriedigend
Der schwarze Würfel misst 156 x 152 x 162,4 Millimeter und wiegt 2,6 Kilogramm; die Frontblende lässt sich abnehmen und tauschen.3, 2, 4
Verarbeitung6.8
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.8
Der schwarze Würfel misst 156 x 152 x 162,4 Millimeter und wiegt 2,6 Kilogramm; die Frontblende lässt sich abnehmen und tauschen.3, 2, 4
Stabilität von Gehäuse und Ports
7.1
HDMI 2.0, DisplayPort 1.4, USB-C mit 10 Gbit/s und vier USB-A-Buchsen sind vorhanden; zwei davon arbeiten nur mit USB 2.0.3, 6
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
5.6
Ohne Controller kommt die Grundausführung; den Steam Controller gibt es im Bündel für 69 Euro Aufpreis, andere Gamepads lassen sich per USB oder Bluetooth anschließen.1, 2
Controller-Haptik und Haltbarkeit
5.8
Haptik und Haltbarkeit hängen vom gewählten Controller ab, weil keiner beiliegt; ComputerBase lobt die Bedienung mit dem Steam Controller aus dem Bündel.5, 1
Display- und Glasqualität bei Handhelds
5.9
Kein eigenes Display hat die Heimkonsole, das Bild kommt per HDMI oder DisplayPort.3
Docking-Mechanik (falls relevant)
7.2
Fertig aufgebaut steht der kompakte Würfel auf Füßen neben dem Fernseher, ein Dock braucht er nicht.3, 1
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
8.2
Knapp 10 Grad über Raumtemperatur blieb die SSD laut Gamers Nexus, die Grafik rund 42 Grad; das Netzteil sitzt im Gehäuse.4, 3
SteamOS, Anschlüsse und Preis
SteamOS stellt Spiele zunächst auf 1080p ein, auch an einem 4K-Fernseher, und blendet laut Gamers Nexus die Bildschirmtastatur ungefragt ein. ComputerBase lobt die durchdachte Oberfläche mit einstellbarem FPS-Limit; andere Spieleplattformen lassen sich über Zusatzprogramme einbinden.4, 5
Bild kommt per HDMI 2.0 mit bis zu 4K bei 120 Hz oder per DisplayPort 1.4 mit bis zu 4K bei 240 Hz. Vorn sitzen zwei USB-A-Buchsen mit USB 3.2, hinten zwei mit USB 2.0, ein USB-C mit 10 Gbit/s und Gigabit-LAN; dazu kommen WLAN 6E und Bluetooth 5.3.6, 3, 1
Ein Funkadapter für den Steam Controller ist eingebaut, der Controller selbst liegt der Grundausführung aber nicht bei. Das Bündel mit Controller kostet 1.108 Euro; die Blenden aus rotem Stoff und Walnussholz aus der Galerie gehören zur Ausführung mit 2 TB.1, 2
Valve plante laut Notebookcheck ursprünglich 749 US-Dollar und begründet den höheren Preis mit gestiegenen Kosten für Arbeits- und Datenspeicher. Die Ausführung mit 2 TB kostet 1.359 Euro; ausgeliefert wird seit Ende Juni 2026 nach einer Zufallsauswahl unter den Registrierungen.7, 2
Fazit und Kaufempfehlungen
6.6Gesamtwertung
Befriedigend
Die Valve Steam Machine bringt die Steam-Bibliothek mit SteamOS an den Fernseher, arbeitet laut Messungen sehr leise und lässt RAM und SSD tauschen. Gedämpft wird das Bild durch den Preis von 1.039 Euro für eine Leistung knapp unter einer Radeon RX 7600, Sperren durch Anti-Cheat und den Kauf nur über eine Warteliste.
Leistung
7.3
Verarbeitung
6.8
Funktionen und Design
7
Preis-Leistung
5.4
PROS
Sehr leise auch unter Last
Steam-Bibliothek am Fernseher, ohne Abo
RAM und SSD selbst tauschbar
Kompakt, mit WLAN 6E und DisplayPort
CONS
Teuer für die Leistung
Spiele mit Kernel-Anti-Cheat laufen nicht
Nur über eine Warteliste erhältlich
Kein Controller in der Grundausführung
7.0
Funktionen und DesignGut
Zur Verfügung steht die ganze Steam-Bibliothek, doch laut ComputerBase liefen nur 254 von 551 Spielen ohne Einschränkung; Spiele mit Kernel-Anti-Cheat und aus dem Xbox-Store fehlen.5
Funktionen und Design7
Spieleangebot und Plattformbindung
7.3
Zur Verfügung steht die ganze Steam-Bibliothek, doch laut ComputerBase liefen nur 254 von 551 Spielen ohne Einschränkung; Spiele mit Kernel-Anti-Cheat und aus dem Xbox-Store fehlen.5
Abwärtskompatibilität
8.1
Ältere PC-Spiele laufen über die Kompatibilitätsschicht von SteamOS, vorhandene Steam-Käufe lassen sich ohne Neukauf spielen.5, 2
Online-Funktionen und Abo-Modelle
8.4
Für das Spielen braucht es kein Abo: Valve verzichtet laut eigener Aussage bewusst auf das Konsolenmodell mit Abodiensten und an die Hardware gebundenen Spielen.2
Speicher- und Erweiterungsoptionen
7.4
Neben 512 GB NVMe-Speicher gibt es einen microSD-Steckplatz, SSD und RAM lassen sich laut Gamers Nexus selbst tauschen.1, 4
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
7.2
HDMI 2.0 schafft 4K mit 120 Hz, DisplayPort 1.4 4K mit 240 Hz; HDMI 2.1 fehlt.6
Remote-Play und Streaming
6.4
Wie das Steam Deck nutzt die Konsole den Steam-Client mit Streaming im Heimnetz; einen eigenen Cloud-Dienst bietet Valve nicht an.1, 2
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
7
ComputerBase lobt die durchdachte Oberfläche mit FPS-Limit und zentralen Updates; der erste Start braucht Internet und ein langes Update.5, 4
Controller-Features
6.2
Ein Funkadapter für den Steam Controller ist eingebaut, der Controller selbst fehlt in der Grundausführung; andere Gamepads werden per USB oder Bluetooth verbunden.1, 2
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
5.3
Mit 2,6 Kilogramm und internem Netzteil bleibt sie ein Gerät für den festen Platz am Fernseher.3
Die Valve Steam Machine ist der bequemste Weg, die Steam-Bibliothek an den Fernseher zu holen: leise, kompakt, ohne Abo und mit tauschbarem RAM und SSD. Gedämpft wird das Urteil durch den Preis von 1.039 Euro für eine Leistung unter einer Radeon RX 7600, Sperren durch Anti-Cheat und den Kauf nur über eine Warteliste.4, 5, 6, 2
Mehr Leistung für weniger Geld bietet die PS5 Pro, die laut ComputerBase 900 Euro kostet; günstiger und ähnlich schnell ist die PS5 Digital Edition. Wer Steam-Spiele auch unterwegs spielen will, greift zum Steam Deck OLED.5, 7
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite und einer Meldung von Valve, dem Datenblatt bei iFixit, den Tests von Gamers Nexus, ComputerBase und PC Games Hardware, einer Testübersicht von Notebookcheck und der Amazon-Angebotsseite. ComputerBase testete die Ausführung mit 2 TB und Controller, die Technik ist bei allen Ausführungen gleich. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 31 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Vier Kriterien für Handhelds sind bei dieser Heimkonsole aus der Bauart abgeleitet. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
5.4
Preis-LeistungAusreichend
Für 1.039 Euro gibt es eine Leistung unter einer Radeon RX 7600; Linus Tech Tips verweist auf PS5 und PS5 Pro, die laut ComputerBase 650 und 900 Euro kosten.1, 5, 7
Preis-Leistung5.4
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
3.9
Für 1.039 Euro gibt es eine Leistung unter einer Radeon RX 7600; Linus Tech Tips verweist auf PS5 und PS5 Pro, die laut ComputerBase 650 und 900 Euro kosten.1, 5, 7
Speichergröße und Erweiterbarkeit
4.8
Nur 512 GB stehen bereit, die Ausführung mit 2 TB kostet 320 Euro mehr; microSD und eine größere SSD gleichen das teilweise aus.1, 4
Bundle-Wert
4.6
Keinen Controller bringt die Grundausführung mit; das Bündel mit Steam Controller kostet 1.108 Euro, die Wechselblenden gibt es nur zur Ausführung mit 2 TB.1, 2
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
7.4
Zusätzliche Kosten entstehen vor allem für einen Controller; ein Abo ist nicht nötig, vorhandene Steam-Spiele laufen weiter.2, 1
erwartbare Lebensdauer
7.8
Tauschbares RAM, tauschbare SSD und zentrale Updates sprechen für eine lange Nutzung; Valve arbeitet laut Gamers Nexus mit iFixit an Ersatzteilen.4, 5
Garantie und Service
5.2
Kaufen lässt sie sich nur über die Warteliste bei Valve; bei Amazon gab es am 14.10.2026 nur ein Händlerangebot für 8.000 Euro.2, 8
Alternativen in ähnlicher Preislage
4.1
Die PS5 Pro kostet weniger und rechnet schneller, ein vergleichbarer Eigenbau-PC kostet laut Gamers Nexus in den USA rund 7 Prozent weniger.5, 4
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
7,4
4,8
erwartbare Lebensdauer
7,8
6,5
Garantie und Service
5,2
7,6
Alternativen in ähnlicher Preislage
4,1
6,4
Bei Funktionen und Design liegt Valve Steam Machine 512 GB mit 7,0 vor 6,6. Bei Verarbeitung kehrt es sich um. Wer mehr Wert auf Verarbeitung legt als auf Funktionen und Design, greift zu Sony PlayStation Portal Remote Player.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
13 W im Leerlauf, 173 bis 176 W im Spiel (Gamers Nexus); bis knapp 240 W (ComputerBase)
Maße und Gewicht
156 x 152 x 162,4 mm (Breite, Höhe, Tiefe), 2,6 kg
Modell
Valve Steam Machine, Grundausführung mit 512 GB, ohne Controller
Netzteil
Intern, 300 W
Netzteil enthalten
Ja
Netzteilstärke
300 W
Plattform
SteamOS
Preis
1.039 Euro bei Valve (Warteliste); mit Controller 1.108 Euro, mit 2 TB 1.359 Euro
Prozessor
Angepasster AMD Zen 4 mit 6 Kernen und 12 Threads, bis 4,8 GHz, 30 W
Prozessor Boost-Frequenz
4,8 GHz
Prozessor-Threads
12
Prozessorarchitektur
x86
Speicher
512 GB NVMe-SSD (tauschbar), microSD-Steckplatz
Speichererweiterung
microSD
Speicherkapazität
512 GB
Leistung7.3
Performance im Spielbetrieb
6.9
Sechs Zen-4-Kerne und eine RDNA-3-Grafik mit 28 CUs liefern laut Gamers Nexus etwa die Leistung einer RTX 3060; ComputerBase misst in 1080p rund 15 Prozent weniger als bei einer Radeon RX 7600.4, 5, 7
Stabilität von Framerate und Auflösung
6.6
Bei den 1-Prozent-Perzentilen liegt sie laut ComputerBase 24 Prozent hinter der RX 7600, Starfield zeigte bei Gamers Nexus Ruckler; SteamOS stellt Spiele zunächst auf 1080p.5, 4
Ladezeiten und Speicher-Performance
7.4
Spiele laden von einer NVMe-SSD mit 512 GB; Konsolen mit eigens abgestimmter SSD wie die PS5 bleiben beim Laden im Vorteil.1
Kühlung und Drosselung
8.4
Laut Gamers Nexus begrenzt die Leistungsaufnahme die Taktraten, nicht die Temperatur; die Grafik blieb im Spiel rund 42 Grad über Raumtemperatur.4
Lautstärke
9.1
Im Spiel maß Gamers Nexus rund 20 bis 21 dBA in einem Meter, ComputerBase unter Last höchstens 34 dB(A) in 40 Zentimetern; PC Games Hardware hörte kaum etwas.4, 5, 6
Netzwerkleistung
7.6
WLAN 6E mit zwei Antennen, Bluetooth 5.3 und Gigabit-LAN sind an Bord; Gamers Nexus vermisst schnelleres Ethernet mit 2,5 Gbit/s.1, 3, 4
Akkulaufzeit bei Handhelds
6
Als Heimkonsole hängt sie am internen Netzteil mit 300 Watt; einen Akku gibt es nicht.3, 5
Stabilität bei langen Sessions
6.4
Kernel-Anti-Cheat sperrt Spiele wie Battlefield 6 oder F1 25, einige Titel starten unter SteamOS nicht mit Raytracing, und die Oberfläche zeigt noch Reste des Steam Deck.5, 4
Verarbeitung6.8
Materialqualität und Passgenauigkeit
7.8
Der schwarze Würfel misst 156 x 152 x 162,4 Millimeter und wiegt 2,6 Kilogramm; die Frontblende lässt sich abnehmen und tauschen.3, 2, 4
Stabilität von Gehäuse und Ports
7.1
HDMI 2.0, DisplayPort 1.4, USB-C mit 10 Gbit/s und vier USB-A-Buchsen sind vorhanden; zwei davon arbeiten nur mit USB 2.0.3, 6
Qualität von Buttons, Sticks und Triggern
5.6
Ohne Controller kommt die Grundausführung; den Steam Controller gibt es im Bündel für 69 Euro Aufpreis, andere Gamepads lassen sich per USB oder Bluetooth anschließen.1, 2
Controller-Haptik und Haltbarkeit
5.8
Haptik und Haltbarkeit hängen vom gewählten Controller ab, weil keiner beiliegt; ComputerBase lobt die Bedienung mit dem Steam Controller aus dem Bündel.5, 1
Display- und Glasqualität bei Handhelds
5.9
Kein eigenes Display hat die Heimkonsole, das Bild kommt per HDMI oder DisplayPort.3
Docking-Mechanik (falls relevant)
7.2
Fertig aufgebaut steht der kompakte Würfel auf Füßen neben dem Fernseher, ein Dock braucht er nicht.3, 1
Wärmeentwicklung und Robustheit im Alltag
8.2
Knapp 10 Grad über Raumtemperatur blieb die SSD laut Gamers Nexus, die Grafik rund 42 Grad; das Netzteil sitzt im Gehäuse.4, 3
Funktionen und Design7
Spieleangebot und Plattformbindung
7.3
Zur Verfügung steht die ganze Steam-Bibliothek, doch laut ComputerBase liefen nur 254 von 551 Spielen ohne Einschränkung; Spiele mit Kernel-Anti-Cheat und aus dem Xbox-Store fehlen.5
Abwärtskompatibilität
8.1
Ältere PC-Spiele laufen über die Kompatibilitätsschicht von SteamOS, vorhandene Steam-Käufe lassen sich ohne Neukauf spielen.5, 2
Online-Funktionen und Abo-Modelle
8.4
Für das Spielen braucht es kein Abo: Valve verzichtet laut eigener Aussage bewusst auf das Konsolenmodell mit Abodiensten und an die Hardware gebundenen Spielen.2
Speicher- und Erweiterungsoptionen
7.4
Neben 512 GB NVMe-Speicher gibt es einen microSD-Steckplatz, SSD und RAM lassen sich laut Gamers Nexus selbst tauschen.1, 4
Anschlüsse und Bildausgabe (HDMI, VRR, 4K, HDR)
7.2
HDMI 2.0 schafft 4K mit 120 Hz, DisplayPort 1.4 4K mit 240 Hz; HDMI 2.1 fehlt.6
Remote-Play und Streaming
6.4
Wie das Steam Deck nutzt die Konsole den Steam-Client mit Streaming im Heimnetz; einen eigenen Cloud-Dienst bietet Valve nicht an.1, 2
Bedienoberfläche und Geschwindigkeit
7
ComputerBase lobt die durchdachte Oberfläche mit FPS-Limit und zentralen Updates; der erste Start braucht Internet und ein langes Update.5, 4
Controller-Features
6.2
Ein Funkadapter für den Steam Controller ist eingebaut, der Controller selbst fehlt in der Grundausführung; andere Gamepads werden per USB oder Bluetooth verbunden.1, 2
Mobilitätsfunktionen bei Handhelds
5.3
Mit 2,6 Kilogramm und internem Netzteil bleibt sie ein Gerät für den festen Platz am Fernseher.3
Preis-Leistung5.4
Leistung und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
3.9
Für 1.039 Euro gibt es eine Leistung unter einer Radeon RX 7600; Linus Tech Tips verweist auf PS5 und PS5 Pro, die laut ComputerBase 650 und 900 Euro kosten.1, 5, 7
Speichergröße und Erweiterbarkeit
4.8
Nur 512 GB stehen bereit, die Ausführung mit 2 TB kostet 320 Euro mehr; microSD und eine größere SSD gleichen das teilweise aus.1, 4
Bundle-Wert
4.6
Keinen Controller bringt die Grundausführung mit; das Bündel mit Steam Controller kostet 1.108 Euro, die Wechselblenden gibt es nur zur Ausführung mit 2 TB.1, 2
Folgekosten für Controller, Abos und Speichermedien
7.4
Zusätzliche Kosten entstehen vor allem für einen Controller; ein Abo ist nicht nötig, vorhandene Steam-Spiele laufen weiter.2, 1
erwartbare Lebensdauer
7.8
Tauschbares RAM, tauschbare SSD und zentrale Updates sprechen für eine lange Nutzung; Valve arbeitet laut Gamers Nexus mit iFixit an Ersatzteilen.4, 5
Garantie und Service
5.2
Kaufen lässt sie sich nur über die Warteliste bei Valve; bei Amazon gab es am 14.10.2026 nur ein Händlerangebot für 8.000 Euro.2, 8
Alternativen in ähnlicher Preislage
4.1
Die PS5 Pro kostet weniger und rechnet schneller, ein vergleichbarer Eigenbau-PC kostet laut Gamers Nexus in den USA rund 7 Prozent weniger.5, 4
Zusammenfassung
1
Wohnzimmer-PC von Valve mit SteamOS 3: Zen 4 mit sechs Kernen, RDNA 3 mit 28 CUs, 16 GB DDR5 und 512 GB NVMe.
2
Sehr leise: rund 20 bis 21 dBA im Spiel laut Gamers Nexus; RAM und SSD lassen sich tauschen.
3
Leistung laut ComputerBase rund 15 Prozent unter einer Radeon RX 7600; Kernel-Anti-Cheat sperrt Spiele wie Battlefield 6.
4
HDMI 2.0, DisplayPort 1.4, WLAN 6E, Bluetooth 5.3 und Gigabit-LAN; Controller nur im Bündel für 1.108 Euro.
★
1.039 Euro bei Valve, nur über eine Warteliste; Amazon am 14.10.2026 ohne reguläres Angebot.
Fachkommentar
Wer eine große Steam-Bibliothek besitzt und sie ohne Eigenbau und ohne Windows am Fernseher spielen will, dem empfehle ich die Steam Machine trotz des hohen Preises: Sie ist leise, schnell eingerichtet und lässt sich später mit mehr Speicher aufrüsten. Wer vor allem neue Spiele mit bester Grafik sucht oder Online-Shooter mit Anti-Cheat spielt, fährt mit der PS5 Pro besser und günstiger.