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Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 im Review: 1,2 Liter, Wi-Fi 7
29. September 2026
Die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist eine Workstation mit 179 x 182,9 x 37 mm und rund 1,2 Litern, die flache Grafikkarten bis zur RTX A1000 aufnimmt. Das Amazon-Angebot gehört laut EAN zum Modell 30K5003KGE mit Core Ultra 5 235, 16 GB DDR5, einer 512-GB-SSD, Gigabit-LAN, Wi-Fi 7 und Windows 11 Pro, aber ohne Grafikkarte. Am Morgen des 29. September 2026 kostete es bei Amazon.de 1.089 Euro. Am Abend meldete Amazon es als derzeit nicht verfügbar. Stand: 2026-09-29[1][2][6]
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Geeignet für Büro auf kleinstem Raum
Wer eine sehr kleine, sicher ausgestattete Workstation für Büro, Programmierung oder leichte Datenarbeit mit Wi-Fi 7 und drei Jahren Vor-Ort-Service sucht, bekommt mit der P3 Tiny Gen 2 viel Ausstattung auf der Fläche eines Buchs. ServeTheHome hebt den PCIe-Platz und die Aufrüstbarkeit hervor, StorageReview die ungewöhnlich guten Ausbaumöglichkeiten für ein so kleines Gehäuse.[4][5]
Wer CAD, 3D oder große Datenmodelle bearbeitet, stößt mit 16 GB in einem Speichermodul und ohne Grafikkarte schnell an Grenzen. Selbst die größte passende Karte, die RTX A1000, rechnet laut StorageReview beim Rendern zwei- bis viermal langsamer als eine RTX 4000 oder 5000.[1][5] Mit großer Grafikkarte und viel Platz arbeitet die HP Z2 G9 als Tower, kompakter mit Grafikkarten bis zur RTX PRO 4000 die Lenovo ThinkStation P3 Ultra Gen 2.
Prozessor, Grafik und Speicher
Der Core Ultra 5 235 hat 6 Performance- und 8 Effizienzkerne, taktet mit 3,4 bis 5,0 GHz und darf kurzzeitig 121 Watt aufnehmen. Die integrierte Grafik mit drei Xe-Kernen steuert bis zu vier Monitore an, die NPU liefert 13 TOPS.[3]
Die 16 GB stecken als einzelnes SO-DIMM in einem von zwei Steckplätzen, ein zweites Modul würde Dual-Channel ermöglichen. Bis zu 128 GB sind möglich.[1][2] Messwerte stammen vom Core Ultra 9 285. StorageReview misst in Geekbench 6 3.194 Punkte mit einem Kern und 17.572 mit allen.[5]
7.9
VerarbeitungGut
Gehäuse mit 179 x 182,9 x 37 mm, bis 1,4 kg und bestandenen Prüfungen nach MIL-STD-810H.[1]
Verarbeitung7.9
Gehäusequalität und Stabilität
8.5
Gehäuse mit 179 x 182,9 x 37 mm, bis 1,4 kg und bestandenen Prüfungen nach MIL-STD-810H.[1]
Luftführung und Staubschutz
7.6
Die Wabenfront saugt Luft an, einen Staubfilter hat dieses Modell nicht.[1]
Qualität von Netzteil und Komponentenwahl
7.6
Externes 170-Watt-Netzteil mit 90 Prozent Wirkungsgrad, dazu der Q870-Chipsatz.[1]
Anschluss- und Slot-Passgenauigkeit
7.4
Per Riser nimmt ein PCIe-Platz flache Karten bis zur RTX A1000 auf.[2]
Kabelmanagement
7.5
Externes Netzteil und werkzeuglose Gehäuseschraube halten den kleinen Innenraum übersichtlich.[1][2]
Wartungszugang
8.5
Seitenteil und Speicher sind ohne Werkzeug zugänglich, laut StorageReview auch der Zugang von unten.[2][5]
Robustheit im Alltagseinsatz
8.5
Prüfung nach MIL-STD-810H, Kensington-Anschluss und Öffnungssensor.[1]
Lautstärke, Verbrauch und Gehäuse
ServeTheHome misst mit Core Ultra 9 und RTX A1000 im Leerlauf 37 bis 38 dBA bei 34 dBA Grundgeräusch und unter Last 45 dBA in einem Meter Abstand. Dazu kommen 29 Watt im Leerlauf und dauerhaft rund 185 Watt.[4] Diese Konfiguration kommt mit 65 Watt Prozessorleistung und ohne Grafikkarte aus, das externe Netzteil liefert 170 Watt.[3][1] Seitenteil und Speicher sind ohne Werkzeug zugänglich. Einen Staubfilter, eine Halterung oder einen Standfuß liefert Lenovo bei diesem Modell nicht mit; das Galeriebild mit Standfuß zeigt Zubehör.[1][2]
Anschlüsse und Erweiterung
Vorn sitzen ein USB-C mit 20 Gbit/s, zwei USB-A mit 10 Gbit/s und eine Kombibuchse. Hinten folgen drei USB-A mit 10 Gbit/s, ein USB-A mit 5 Gbit/s, HDMI 2.1, DisplayPort 1.4 und Gigabit-LAN.
Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 sind an Bord.[1] Zwei Zusatzports lassen sich mit weiteren Bildausgängen, Thunderbolt 4 oder LAN bestücken. Drei M.2-Plätze mit einer PCIe-5.0-Anbindung und ein PCIe-Platz per Riser bieten Ausbauraum.[2]
8.0
Funktionen und DesignSehr gut
Vorn USB-C mit 20 Gbit/s und zwei USB-A, hinten vier USB-A, HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4.[1]
Vorn USB-C mit 20 Gbit/s und zwei USB-A, hinten vier USB-A, HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4.[1]
Multi-Monitor-Tauglichkeit
6.5
HDMI und DisplayPort bedienen zwei Monitore, mit Zusatzports sind vier möglich.[1][2]
Netzwerk (LAN, WLAN, Bluetooth)
8.1
Gigabit-LAN, Wi-Fi 7 mit BE200 und Bluetooth 5.4 ab Werk.[1]
Speichererweiterung und Steckplätze
7.8
Bis zu drei M.2-SSDs, eine davon mit PCIe 5.0, und bis 128 GB Arbeitsspeicher.[2]
Kartenleser und Front-Ports
7.6
Schneller USB-C-Anschluss und zwei USB-A sitzen gut erreichbar an der Front.[1]
Energieverbrauch und Standby-Verhalten
7.1
65 Watt Basisleistung und ein 170-Watt-Netzteil halten den Verbrauch niedrig, im Turbo sind 121 Watt möglich.[3][1]
Sicherheitsfunktionen (TPM, BIOS-Optionen)
9.1
Separates TPM 2.0 mit FIPS-Zertifikat, Intel vPro Enterprise, Öffnungssensor und Kensington-Anschluss.[1]
Betriebssystem und Treiber-Support
9.1
Windows 11 Pro, ISV-Zertifizierungen und Support bis Juni 2033.[1]
Sicherheit, Service und Preis
Ein separates TPM 2.0 mit FIPS-Zertifikat, Intel vPro Enterprise, ein Öffnungssensor und ein Kensington-Anschluss sichern das Gerät. Lenovo gewährt drei Jahre Vor-Ort-Service plus ein Jahr Premier Support und unterstützt das Modell bis Juni 2033.[1] Am Morgen des 29. September 2026 kostete die Konfiguration bei Amazon.de 1.089 Euro statt zuvor 1.220,85 Euro. Am Abend war sie dort derzeit nicht verfügbar.[6]
Fazit und Kaufempfehlungen
6.9Gesamtwertung
Befriedigend
Die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist eine Workstation mit 1,2 Litern, hier mit Core Ultra 5 235, 16 GB, 512 GB SSD, Wi-Fi 7 und nur Intel-Grafik. ServeTheHome und StorageReview loben Aufrüstbarkeit und Bauform, unter Last wird sie hörbar.
Rechenleistung
5.9
Verarbeitung
7.9
Funktionen und Design
8
Preis-Leistung
5.7
PROS
Nur 1,2 Liter, drei Jahre Vor-Ort-Service
Wi-Fi 7, USB-C mit 20 Gbit/s vorn
Zweiter RAM-Platz, drei M.2-Plätze
CONS
Nur 16 GB in einem Modul
Keine Grafikkarte ab Werk
Nur Gigabit-LAN, kein Standfuß
Für Büro und leichte Datenarbeit auf kleinstem Raum ist die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 eine gut ausgestattete Workstation mit Wi-Fi 7, schnellem USB-C, separatem TPM und drei Jahren Vor-Ort-Service. Gedämpft wird das Urteil in dieser Konfiguration durch nur 16 GB in einem Modul, die fehlende Grafikkarte, nur Gigabit-LAN und die hörbare Kühlung unter Last.[1][4]
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*Die Versandkosten entnehmen Sie bitte der Partnerseite
5.7
Preis-LeistungAusreichend
Basiswert 6.6→aktuell 5.7
Für 1.089 Euro gibt es eine kleine, gut ausgestattete Workstation mit drei Jahren Vor-Ort-Service.[6][1]
Preis-LeistungBasiswert 6.6→aktuell 5.7
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 10% über dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.6 auf 5.7 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Performance im Verhältnis zum Preis je Einsatzbereich
5.8
Für 1.089 Euro gibt es eine kleine, gut ausgestattete Workstation mit drei Jahren Vor-Ort-Service.[6][1]
sinnvolle Konfigurationen (CPU, GPU, RAM, SSD)
5
Nur 16 GB in einem Modul und keine Grafikkarte passen eher zu Büroarbeit als zu CAD.[1]
Aufrüstbarkeit und Reparierbarkeit
8
Freier SO-DIMM-Platz, zwei weitere M.2 und ein PCIe-Platz lassen Raum zum Aufrüsten.[1][2]
Garantie und Service
9
Drei Jahre Vor-Ort-Service und ein Jahr Premier Support sind laut Lenovo inklusive.[1]
Folgekosten für Zubehör
5.3
Ein zweites Speichermodul, ein Standfuß oder eine Halterung und eine Grafikkarte kosten extra.[1][2]
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6.4
Die größere ThinkStation P3 Ultra Gen 2 kostete am selben Tag 1.494 Euro.
So entsteht unsere Einordnung
Grundlage der Einordnung sind die Modell- und Plattformdaten von Lenovo, die Prozessordaten von Intel, die Praxistests von ServeTheHome und StorageReview sowie das Amazon-Angebot samt Galerie. Die Fachtests nutzten den Core Ultra 9 285 mit RTX A1000 statt der Konfiguration 30K5003KGE. Eigene Messungen liegen nicht vor. Alle 28 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
Vorn USB-C mit 20 Gbit/s und zwei USB-A, hinten vier USB-A, HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4.[1]
Multi-Monitor-Tauglichkeit
6.5
HDMI und DisplayPort bedienen zwei Monitore, mit Zusatzports sind vier möglich.[1][2]
Netzwerk (LAN, WLAN, Bluetooth)
8.1
Gigabit-LAN, Wi-Fi 7 mit BE200 und Bluetooth 5.4 ab Werk.[1]
Speichererweiterung und Steckplätze
7.8
Bis zu drei M.2-SSDs, eine davon mit PCIe 5.0, und bis 128 GB Arbeitsspeicher.[2]
Kartenleser und Front-Ports
7.6
Schneller USB-C-Anschluss und zwei USB-A sitzen gut erreichbar an der Front.[1]
Energieverbrauch und Standby-Verhalten
7.1
65 Watt Basisleistung und ein 170-Watt-Netzteil halten den Verbrauch niedrig, im Turbo sind 121 Watt möglich.[3][1]
Sicherheitsfunktionen (TPM, BIOS-Optionen)
9.1
Separates TPM 2.0 mit FIPS-Zertifikat, Intel vPro Enterprise, Öffnungssensor und Kensington-Anschluss.[1]
Betriebssystem und Treiber-Support
9.1
Windows 11 Pro, ISV-Zertifizierungen und Support bis Juni 2033.[1]
Preis-LeistungBasiswert 6.6→aktuell 5.7
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Der Preis liegt aktuell 10% über dem Bestpreis zum Zeitpunkt der Bewertung. Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.6 auf 5.7 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Performance im Verhältnis zum Preis je Einsatzbereich
5.8
Für 1.089 Euro gibt es eine kleine, gut ausgestattete Workstation mit drei Jahren Vor-Ort-Service.[6][1]
sinnvolle Konfigurationen (CPU, GPU, RAM, SSD)
5
Nur 16 GB in einem Modul und keine Grafikkarte passen eher zu Büroarbeit als zu CAD.[1]
Aufrüstbarkeit und Reparierbarkeit
8
Freier SO-DIMM-Platz, zwei weitere M.2 und ein PCIe-Platz lassen Raum zum Aufrüsten.[1][2]
Garantie und Service
9
Drei Jahre Vor-Ort-Service und ein Jahr Premier Support sind laut Lenovo inklusive.[1]
Folgekosten für Zubehör
5.3
Ein zweites Speichermodul, ein Standfuß oder eine Halterung und eine Grafikkarte kosten extra.[1][2]
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
6.4
Die größere ThinkStation P3 Ultra Gen 2 kostete am selben Tag 1.494 Euro.
Zusammenfassung
Die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist eine Workstation mit 1,2 Litern, hier mit Core Ultra 5 235, 16 GB, 512 GB SSD, Wi-Fi 7 und nur Intel-Grafik. ServeTheHome und StorageReview loben Aufrüstbarkeit und Bauform, unter Last wird sie hörbar.
Fachkommentar
Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 im Review: 1,2 Liter, Wi-Fi 7
Die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist eine Workstation mit 1,2 Litern, hier mit Core Ultra 5 235, 16 GB, 512 GB SSD, Wi-Fi 7 und nur Intel-Grafik. ServeTheHome und StorageReview loben Aufrüstbarkeit und Bauform, unter Last wird sie hörbar.