Startseite » Alle Beiträge » Lexar TouchLock Portable SSD 1 TB im Review: sicher, aber langsam
Lexar TouchLock Portable SSD 1 TB im Review: sicher, aber langsam
14. Oktober 2026
Eine externe SSD, die sich erst zeigt, wenn das eigene Smartphone sie antippt: Das ist die Idee der Lexar TouchLock Portable SSD des Jahrgangs 2026. Sie verschlüsselt in der Hardware, haftet magnetisch am iPhone und wiegt 40 Gramm. Gedämpft wird der Eindruck durch das Tempo: TechRadar maß rund 390 MB/s lesend und gut 220 MB/s schreibend, weit weniger als bei gleich teuren SSDs ohne Verschlüsselung.1, 2, 3, 6
Lexar TouchLock Tragbare SSD 1TB
169,99€
auf Lager
Aktualisiert: 14. Oktober 2026 03:16
Für diesen Link erhält 1aus3.net ggf. eine Provision vom Händler.
Geeignet für vertrauliche Daten
Ein Datentresor für die Hosentasche, den das Smartphone aufschließt. Die TouchLock verschlüsselt mit AES und 128 Bit in der Hardware. Ohne Freigabe per NFC erkennt laut TechRadar kein Rechner das Laufwerk, nicht einmal das Festplattendienstprogramm.2, 3, 7
Entsperrt wird über die Lexar App für iOS und Android, indem man das Telefon an die markierte Fläche hält. Nach dem Abziehen sperrt sich die SSD laut Macworld von selbst wieder. Im Test von TechRadar kam handelsübliche Software nicht an die Daten.1, 4, 3
Am iPhone hält sie per MagSafe, für Android-Telefone liegt ein Metallring bei. Mit 40 Gramm und 7 Millimetern Dicke trägt sie kaum auf, und über die App sichert sie Fotos automatisch. Macworld empfiehlt sie für mobile Backups und Reisen.1, 2, 4, 6
6.6
LeistungBefriedigend
TechRadar maß 391 MB/s lesend im AmorphousDiskMark und 383 MB/s im ATTO, Macworld rund 350 MB/s; das ist deutlich flotter als eine Festplatte, aber weit unter SSDs mit 10 Gbit/s.3, 4
Leistung6.6
Lesetempo
6.2
TechRadar maß 391 MB/s lesend im AmorphousDiskMark und 383 MB/s im ATTO, Macworld rund 350 MB/s; das ist deutlich flotter als eine Festplatte, aber weit unter SSDs mit 10 Gbit/s.3, 4
Schreibtempo
5.6
Schreibend kam die SSD bei TechRadar je nach Programm auf 222 bis 397 MB/s, am Mac im Mittel auf rund 200 MB/s; Lexar verspricht bis zu 420 MB/s.3, 1
Dauerleistung bei großen Datenmengen
5.2
Für lange Schreibvorgänge ist sie laut TechRadar zu langsam: Log-Video am iPhone 17 Pro und viele Kameras verlangen mehr Datenrate; ProRes in 4K nimmt sie laut Lexar mit 60, nicht mit 120 Bildern pro Sekunde auf.3, 4
Zugriff auf viele kleine Dateien
6.7
Flash-Speicher greift ohne Mechanik zu, viele kleine Dateien bremsen daher weit weniger als bei Festplatten; die Schnittstelle mit 5 Gbit/s und die Verschlüsselung begrenzen das Tempo aber auch hier.1, 5
Tempo an langsameren Anschlüssen und Geräten
8.6
Ihr Nenntempo erreicht sie an jedem USB-Anschluss mit 5 Gbit/s, also auch an älteren Rechnern; der beiliegende Adapter auf USB-A erspart dort den Zukauf.1, 4
Temperatur und Drosselung
7.2
Bei 5 Gbit/s und rund 400 MB/s fällt wenig Abwärme an, eine Drosselung ist bei diesem Tempo kaum zu erwarten; Lexar gibt den Betrieb für 0 bis 50 Grad Celsius frei.1
Kapazität und nutzbarer Speicher
6.9
Ein Terabyte reicht für Dokumente, Fotos und Smartphone-Sicherungen, für Videoarchive wird es schnell eng; die Reihe endet bei 2 Terabyte.1, 6
Ungeeignet für große Videodaten
Als Arbeitslaufwerk ist sie zu langsam. TechRadar maß je nach Programm 266 bis 391 MB/s lesend und 222 bis 397 MB/s schreibend, am Mac im Mittel rund 200 MB/s schreibend. Für Log-Video am iPhone 17 Pro und für viele Kameras reicht das laut Test nicht; auch Macworld rät vom schnellen Schnitt ab.3, 4
Wer mehr Tempo zum gleichen Preis sucht und auf Verschlüsselung verzichten kann, greift zur SanDisk Portable SSD V3 1 TB: Sie liest laut Hersteller mit bis zu 1.000 MB/s. Eine Schutzklasse gegen Staub und Wasser hat die TouchLock nicht, für raue Außeneinsätze ist sie laut Macworld nicht gedacht.4, 5
Für Teams taugt sie wenig: Sie kennt nur einen Nutzer, eine Verwaltung mit Konten oder Rechten fehlt. Wer das Laufwerk weitergibt, muss laut TechRadar den Wiederherstellungsschlüssel mitschicken. Ohne NFC-fähiges Smartphone mit Lexar App bleibt sie verschlossen, HarmonyOS wird nicht unterstützt.3, 1
Sicherheit und Entsperren per NFC
Lexar kombiniert zwei Ebenen: einen NFC-Chip als Schlüssel und AES-Hardwareverschlüsselung mit 128 Bit. Bei der Einrichtung vergibt man in der App einen Sicherheitscode und sichert einen Wiederherstellungsschlüssel, eine lange Wortfolge für den Fall, dass ein anderes Telefon die SSD öffnen soll.2, 6, 4, 3
Ganz so schnell, wie der Name verspricht, geht es nicht. Laut TechRadar muss das Telefon entsperrt, die Lexar App geöffnet und das Laufwerk ausgewählt sein, erst dann wirkt das Antippen. Einen Fingerabdrucksensor hat die SSD nicht, stellt Notebookcheck klar.3, 5
Eine Grenze nennt Notebookcheck: Geraten Smartphone und SSD gemeinsam in fremde Hände und lässt sich das Telefon entsperren, hilft die Verschlüsselung wenig. Mit 128 statt 256 Bit bleibt Lexar zudem unter dem Niveau der SanDisk Extreme Portable SSD V3 1 TB.5, 2
7.1
VerarbeitungGut
Das flache Gehäuse in Metalloptik wirkt laut TechRadar hochwertig und solide; mit 7 Millimetern Dicke liegt es auch am Telefon gut in der Hand.3, 4
Verarbeitung7.1
Gehäuse und Material
7.4
Das flache Gehäuse in Metalloptik wirkt laut TechRadar hochwertig und solide; mit 7 Millimetern Dicke liegt es auch am Telefon gut in der Hand.3, 4
Sturz- und Stoßfestigkeit
7.6
Stürze aus zwei Metern übersteht die SSD nach Lexar-Angaben, bei TechRadar hielt sie dem Alltag im Kamerarucksack stand; Sturzschäden nimmt Lexar allerdings von der Garantie aus.1, 3, 6
Staub- und Wasserschutz
3.2
Gegen Staub und Wasser ist die TouchLock nicht zertifiziert, wie Notebookcheck und Macworld festhalten; für Regen, Strand oder staubige Drehorte ist sie damit die falsche Wahl.5, 4
Größe und Gewicht
9.3
Mit 85,6 mal 53 mal 7 Millimetern hat sie etwa Kreditkartenformat und wiegt 40 Gramm; am iPhone trägt sie kaum auf.1, 5
Stecker und Kabel
7.2
Ein USB-C-Port sitzt am Gehäuse, das Kabel von USB-C auf USB-C und ein Adapter auf USB-A liegen bei; das Kabel wiegt laut TechRadar 7 Gramm.1, 3
Haltbarkeit des Speichers
6.4
Drei Jahre beschränkte Garantie sichern den Speicher ab, zwei weniger als bei den SanDisk-Extreme-Modellen; Lexar verweist auf einen selbst entwickelten Controller, der die Zuverlässigkeit verbessern soll.1, 7
Betriebsgeräusch und Wärme am Gehäuse
8.7
Lautlos arbeitet jede SSD, weil sich nichts dreht; bei 5 Gbit/s bleibt auch die Erwärmung des flachen Gehäuses überschaubar.1
Tempo, Gehäuse und Garantie
USB 3.2 Gen 1 überträgt höchstens 5 Gbit/s, Lexar nennt bis zu 450 MB/s lesend und 420 MB/s schreibend. Macworld kam auf rund 350 MB/s in beide Richtungen und hält das für Time-Machine-Sicherungen und iPhone-Backups für ausreichend.1, 4, 5
Das Gehäuse in Metalloptik misst 85,6 mal 53 mal 7 Millimeter und wirkt laut TechRadar solide. Stürze aus zwei Metern soll es überstehen; Lexar schließt Sturzschäden aber von der Garantie aus.1, 3, 5
Im Karton liegen ein Kabel von USB-C auf USB-C, ein Adapter auf USB-A und der Metallring. Lexar gibt drei Jahre beschränkte Garantie und nennt als Betriebstemperatur 0 bis 50 Grad Celsius.1
Fazit und Kaufempfehlungen
6.7Gesamtwertung
Befriedigend
Die Lexar TouchLock Portable SSD ist ein Datentresor im Kreditkartenformat: AES-Hardwareverschlüsselung mit 128 Bit, Entsperren per NFC mit dem Smartphone, 40 Gramm leicht und magnetisch am iPhone zu befestigen. Dagegen stehen das mäßige Tempo von gemessen rund 390 MB/s lesend und 220 MB/s schreibend, die fehlende Schutzklasse gegen Staub und Wasser und die Bindung an ein Telefon mit Lexar App.
Leistung
6.6
Verarbeitung
7.1
Funktionen und Design
7
Preis-Leistung
6.1
PROS
AES-Hardwareverschlüsselung mit NFC-Entsperrung
Gesperrt für Rechner unsichtbar
40 Gramm, hält magnetisch am iPhone
Kabel, USB-A-Adapter und Metallring im Karton
CONS
Gemessen nur rund 390 und 220 MB/s
Keine Schutzklasse gegen Staub und Wasser
Entsperren nur mit Smartphone und App
Nur ein Nutzer, AES mit 128 statt 256 Bit
7.0
Funktionen und DesignGut
USB 3.2 Gen 1 überträgt 5 Gbit/s über USB-C; das ist die Hälfte dessen, was gleich teure SSDs mit USB 3.2 Gen 2 bieten, und begrenzt das Tempo auf rund 450 MB/s.1, 5
Funktionen und Design7
Schnittstelle und Standard
6.4
USB 3.2 Gen 1 überträgt 5 Gbit/s über USB-C; das ist die Hälfte dessen, was gleich teure SSDs mit USB 3.2 Gen 2 bieten, und begrenzt das Tempo auf rund 450 MB/s.1, 5
Kompatibilität mit Geräten und Betriebssystemen
7.1
Das Laufwerk arbeitet an Windows, macOS, Linux, Android und iOS; zum Entsperren braucht es aber immer ein NFC-Smartphone mit der Lexar App, die es für iOS und Android gibt, für HarmonyOS dagegen nicht.1
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
8.4
AES mit 128 Bit in der Hardware und ein NFC-Schlüssel: Gesperrt bleibt die SSD für jeden Rechner unsichtbar, und im Test von TechRadar scheiterte handelsübliche Software am Zugriff; 256 Bit bietet Lexar hier nicht.2, 3, 6
Software für Backup und Verwaltung
7.2
Die Lexar App richtet die SSD ein, entsperrt sie und sichert Fotos des Smartphones automatisch; verwalten lassen sich laut TechRadar nur Name und Passwort, iCloud-Inhalte bleiben außen vor.2, 3, 1
Datenrettungsdienst
2.9
Einen Datenrettungsdienst liefert Lexar nicht mit und schließt die Haftung für Datenverlust aus; geht der Wiederherstellungsschlüssel verloren, bleibt der verschlüsselte Inhalt für ein neues Telefon verschlossen.1, 3
Stromversorgung
8.8
Strom bezieht die SSD über USB-C direkt vom Smartphone, Tablet oder Rechner; ein Netzteil braucht sie nicht.1, 4
Lieferumfang
7.3
Im Karton liegen das USB-C-Kabel, ein Adapter auf USB-A und ein Metallring, der Android-Telefone für den Magnethalt vorbereitet; mehr braucht es für den Start nicht.1, 3
Zusatzfunktionen
7.9
Der MagSafe-Magnet hält die SSD am iPhone, die App sichert Fotos automatisch, und laut Lexar nimmt das iPhone ProRes in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde direkt auf.4, 2, 6
Die Lexar TouchLock Portable SSD ist ein bequemer Datentresor: Hardwareverschlüsselung, Entsperren mit dem Smartphone und ein flaches, 40 Gramm leichtes Gehäuse mit Magnethalt. Gedämpft wird das Urteil durch das mäßige Tempo, die fehlende Schutzklasse gegen Staub und Wasser, die Bindung an ein Telefon mit App und die Beschränkung auf einen Nutzer.1, 2, 4, 6
Am 14.10.2026 kostete sie mit 1 Terabyte bei Amazon 169,99 Euro, angeboten von einem Marktplatzhändler mit Versand durch Amazon. In den USA startete sie laut Digital Camera World mit 139,99 Dollar. Gleich viel kostet die SanDisk Portable SSD V3 1 TB mit mehr als doppeltem Nenntempo, aber ohne Verschlüsselung.7, 6
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite und der Pressemitteilung von Lexar, den Tests von TechRadar und Macworld, den Meldungen von Notebookcheck und Digital Camera World sowie der Amazon-Angebotsseite. Die Messwerte stammen aus den beiden Tests der 1-Terabyte-Version. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 28 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wo Messungen fehlen, leiten wir die Note aus Herstellerdaten, der Technik und Messwerten vergleichbarer Modelle ab und bewerten vorsichtiger. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.1
Preis-LeistungBefriedigend
Bei 169,99 Euro am 14.10.2026 kostet das Terabyte rund 170 Euro; mit 512 Gigabyte zu 109,99 Euro sind es rund 215 Euro je Terabyte, Festplatten kosten einen Bruchteil.7
Preis-Leistung6.1
Preis je Terabyte
5.4
Bei 169,99 Euro am 14.10.2026 kostet das Terabyte rund 170 Euro; mit 512 Gigabyte zu 109,99 Euro sind es rund 215 Euro je Terabyte, Festplatten kosten einen Bruchteil.7
Leistung im Verhältnis zum Preis
5.1
Für den Preis gibt es gemessen rund 390 MB/s lesend und gut 220 MB/s schreibend; gleich teure SSDs ohne Verschlüsselung sind mehr als doppelt so schnell.3, 4, 7
Garantie und Service
6.4
Drei Jahre beschränkte Garantie sind in dieser Preisklasse üblich; Sturzschäden nimmt Lexar trotz des beworbenen Fallschutzes aus, für Datenverlust haftet der Hersteller nicht.1
Auswahl an Kapazitäten
5.9
Zur Wahl standen am 14.10.2026 bei Amazon nur 512 Gigabyte und 1 Terabyte; die Version mit 2 Terabyte führt Lexar auf der Produktseite, in der Amazon-Auswahl fehlte sie.7, 1
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.7
Für große und häufige Datenmengen rät Notebookcheck zu einem schnelleren Laufwerk, TechRadar verweist auf die flottere Lexar ES5; unter den verschlüsselten SSDs ist die TouchLock laut TechRadar dagegen besonders günstig.5, 3
Folgekosten für Zubehör
8.1
Folgekosten fallen kaum an: Kabel, Adapter auf USB-A und Metallring liegen bei; vorausgesetzt wird nur ein Smartphone mit NFC, das die meisten ohnehin besitzen.1, 4
Bei Funktionen und Design liegt Lexar TouchLock Portable SSD 1 TB mit 7,0 vor 5,9. Bei Leistung kehrt es sich um. Für Leistung spricht SanDisk Portable SSD V3 1 TB, für Funktionen und Design bleibt Lexar TouchLock Portable SSD 1 TB die Wahl.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
391 MB/s lesend und 222 MB/s schreibend (AmorphousDiskMark, TechRadar)
Tempo laut Hersteller
bis zu 450 MB/s lesend und 420 MB/s schreibend
USB-Standard
USB 3.2 Gen 1
Verschlüsselung
AES mit 128 Bit in der Hardware, Entsperren per NFC über die Lexar App
Verschlüsselungsstandard
AES 128-bit
Leistung6.6
Lesetempo
6.2
TechRadar maß 391 MB/s lesend im AmorphousDiskMark und 383 MB/s im ATTO, Macworld rund 350 MB/s; das ist deutlich flotter als eine Festplatte, aber weit unter SSDs mit 10 Gbit/s.3, 4
Schreibtempo
5.6
Schreibend kam die SSD bei TechRadar je nach Programm auf 222 bis 397 MB/s, am Mac im Mittel auf rund 200 MB/s; Lexar verspricht bis zu 420 MB/s.3, 1
Dauerleistung bei großen Datenmengen
5.2
Für lange Schreibvorgänge ist sie laut TechRadar zu langsam: Log-Video am iPhone 17 Pro und viele Kameras verlangen mehr Datenrate; ProRes in 4K nimmt sie laut Lexar mit 60, nicht mit 120 Bildern pro Sekunde auf.3, 4
Zugriff auf viele kleine Dateien
6.7
Flash-Speicher greift ohne Mechanik zu, viele kleine Dateien bremsen daher weit weniger als bei Festplatten; die Schnittstelle mit 5 Gbit/s und die Verschlüsselung begrenzen das Tempo aber auch hier.1, 5
Tempo an langsameren Anschlüssen und Geräten
8.6
Ihr Nenntempo erreicht sie an jedem USB-Anschluss mit 5 Gbit/s, also auch an älteren Rechnern; der beiliegende Adapter auf USB-A erspart dort den Zukauf.1, 4
Temperatur und Drosselung
7.2
Bei 5 Gbit/s und rund 400 MB/s fällt wenig Abwärme an, eine Drosselung ist bei diesem Tempo kaum zu erwarten; Lexar gibt den Betrieb für 0 bis 50 Grad Celsius frei.1
Kapazität und nutzbarer Speicher
6.9
Ein Terabyte reicht für Dokumente, Fotos und Smartphone-Sicherungen, für Videoarchive wird es schnell eng; die Reihe endet bei 2 Terabyte.1, 6
Verarbeitung7.1
Gehäuse und Material
7.4
Das flache Gehäuse in Metalloptik wirkt laut TechRadar hochwertig und solide; mit 7 Millimetern Dicke liegt es auch am Telefon gut in der Hand.3, 4
Sturz- und Stoßfestigkeit
7.6
Stürze aus zwei Metern übersteht die SSD nach Lexar-Angaben, bei TechRadar hielt sie dem Alltag im Kamerarucksack stand; Sturzschäden nimmt Lexar allerdings von der Garantie aus.1, 3, 6
Staub- und Wasserschutz
3.2
Gegen Staub und Wasser ist die TouchLock nicht zertifiziert, wie Notebookcheck und Macworld festhalten; für Regen, Strand oder staubige Drehorte ist sie damit die falsche Wahl.5, 4
Größe und Gewicht
9.3
Mit 85,6 mal 53 mal 7 Millimetern hat sie etwa Kreditkartenformat und wiegt 40 Gramm; am iPhone trägt sie kaum auf.1, 5
Stecker und Kabel
7.2
Ein USB-C-Port sitzt am Gehäuse, das Kabel von USB-C auf USB-C und ein Adapter auf USB-A liegen bei; das Kabel wiegt laut TechRadar 7 Gramm.1, 3
Haltbarkeit des Speichers
6.4
Drei Jahre beschränkte Garantie sichern den Speicher ab, zwei weniger als bei den SanDisk-Extreme-Modellen; Lexar verweist auf einen selbst entwickelten Controller, der die Zuverlässigkeit verbessern soll.1, 7
Betriebsgeräusch und Wärme am Gehäuse
8.7
Lautlos arbeitet jede SSD, weil sich nichts dreht; bei 5 Gbit/s bleibt auch die Erwärmung des flachen Gehäuses überschaubar.1
Funktionen und Design7
Schnittstelle und Standard
6.4
USB 3.2 Gen 1 überträgt 5 Gbit/s über USB-C; das ist die Hälfte dessen, was gleich teure SSDs mit USB 3.2 Gen 2 bieten, und begrenzt das Tempo auf rund 450 MB/s.1, 5
Kompatibilität mit Geräten und Betriebssystemen
7.1
Das Laufwerk arbeitet an Windows, macOS, Linux, Android und iOS; zum Entsperren braucht es aber immer ein NFC-Smartphone mit der Lexar App, die es für iOS und Android gibt, für HarmonyOS dagegen nicht.1
Verschlüsselung und Zugriffsschutz
8.4
AES mit 128 Bit in der Hardware und ein NFC-Schlüssel: Gesperrt bleibt die SSD für jeden Rechner unsichtbar, und im Test von TechRadar scheiterte handelsübliche Software am Zugriff; 256 Bit bietet Lexar hier nicht.2, 3, 6
Software für Backup und Verwaltung
7.2
Die Lexar App richtet die SSD ein, entsperrt sie und sichert Fotos des Smartphones automatisch; verwalten lassen sich laut TechRadar nur Name und Passwort, iCloud-Inhalte bleiben außen vor.2, 3, 1
Datenrettungsdienst
2.9
Einen Datenrettungsdienst liefert Lexar nicht mit und schließt die Haftung für Datenverlust aus; geht der Wiederherstellungsschlüssel verloren, bleibt der verschlüsselte Inhalt für ein neues Telefon verschlossen.1, 3
Stromversorgung
8.8
Strom bezieht die SSD über USB-C direkt vom Smartphone, Tablet oder Rechner; ein Netzteil braucht sie nicht.1, 4
Lieferumfang
7.3
Im Karton liegen das USB-C-Kabel, ein Adapter auf USB-A und ein Metallring, der Android-Telefone für den Magnethalt vorbereitet; mehr braucht es für den Start nicht.1, 3
Zusatzfunktionen
7.9
Der MagSafe-Magnet hält die SSD am iPhone, die App sichert Fotos automatisch, und laut Lexar nimmt das iPhone ProRes in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde direkt auf.4, 2, 6
Preis-Leistung6.1
Preis je Terabyte
5.4
Bei 169,99 Euro am 14.10.2026 kostet das Terabyte rund 170 Euro; mit 512 Gigabyte zu 109,99 Euro sind es rund 215 Euro je Terabyte, Festplatten kosten einen Bruchteil.7
Leistung im Verhältnis zum Preis
5.1
Für den Preis gibt es gemessen rund 390 MB/s lesend und gut 220 MB/s schreibend; gleich teure SSDs ohne Verschlüsselung sind mehr als doppelt so schnell.3, 4, 7
Garantie und Service
6.4
Drei Jahre beschränkte Garantie sind in dieser Preisklasse üblich; Sturzschäden nimmt Lexar trotz des beworbenen Fallschutzes aus, für Datenverlust haftet der Hersteller nicht.1
Auswahl an Kapazitäten
5.9
Zur Wahl standen am 14.10.2026 bei Amazon nur 512 Gigabyte und 1 Terabyte; die Version mit 2 Terabyte führt Lexar auf der Produktseite, in der Amazon-Auswahl fehlte sie.7, 1
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.7
Für große und häufige Datenmengen rät Notebookcheck zu einem schnelleren Laufwerk, TechRadar verweist auf die flottere Lexar ES5; unter den verschlüsselten SSDs ist die TouchLock laut TechRadar dagegen besonders günstig.5, 3
Folgekosten für Zubehör
8.1
Folgekosten fallen kaum an: Kabel, Adapter auf USB-A und Metallring liegen bei; vorausgesetzt wird nur ein Smartphone mit NFC, das die meisten ohnehin besitzen.1, 4
Zusammenfassung
1
Ein Terabyte Flash-Speicher in 85,6 x 53 x 7 Millimetern und 40 Gramm, alternativ mit 512 Gigabyte; 2 Terabyte sind angekündigt.
2
AES-Hardwareverschlüsselung mit 128 Bit; entsperrt wird per NFC mit dem Smartphone und der Lexar App für iOS und Android.
3
USB 3.2 Gen 1 mit 5 Gbit/s: laut Lexar bis 450 und 420 MB/s, im Test von TechRadar 391 und 222 MB/s.
4
MagSafe-Magnet fürs iPhone, Metallring für Android-Telefone, Kabel und USB-A-Adapter liegen bei; Fallschutz bis zwei Meter, keine IP-Schutzklasse.
★
Drei Jahre Garantie; nur ein Nutzer, ohne Smartphone mit NFC bleibt die SSD verschlossen.
Fachkommentar
Wer Verträge, Kundendaten oder private Fotos unterwegs dabeihat und sie ohne Passwort-Tipperei absichern will, dem empfehle ich die Lexar TouchLock Portable SSD mit 1 Terabyte: Sie verschlüsselt in der Hardware, bleibt gesperrt für jeden Rechner unsichtbar und öffnet sich erst, wenn das eigene Smartphone sie antippt. Dafür nimmt man mäßiges Tempo und die Bindung an Telefon und App in Kauf. Wer große Datenmengen schnell bewegen und ebenfalls verschlüsseln möchte, sollte stattdessen die SanDisk Extreme Portable SSD V3 1 TB vergleichen: Sie kostet rund 100 Euro mehr, bringt aber AES mit 256 Bit, IP65 und ein Vielfaches an Tempo mit.