Das UGREEN NASync DXP2800 verbindet einen Intel N100 mit 8 GB DDR5 und zwei zusätzlichen M.2-Steckplätzen. Damit bietet das kompakte Zwei-Schacht-NAS eine interessante Basis für gemeinsame Dateien, Medien und ausgewählte Zusatzdienste. Diese Recherche-Review betrachtet das deutsche Leergehäuse SKU 25369 mit EAN 6941876223695. Festplatten und SSDs gehören bei dieser Ausführung nicht zum Lieferumfang.



Geeignet für technikinteressierte Haushalte
Eine gemeinsame Ablage für Fotos, Videos und Arbeitsdateien passt gut zum DXP2800. Der Hersteller verbindet diese Aufgaben mit eigenen Medienanwendungen und einer zentralen Verwaltung. Die Hardware bietet außerdem Spielraum für ausgewählte Container oder kleine virtuelle Umgebungen. [1] [2]
Wer Anwendungen bewusst auswählt und gelegentliche Einrichtung akzeptiert, kann die Ausstattung gut nutzen. Sinnvoll ist eine kurze Liste der wirklich benötigten Funktionen: gemeinsame Ordner, automatische Kopien, Fotoverwaltung oder ein zusätzlicher Dienst. So wird aus vielen möglichen Apps ein überschaubarer Aufbau.
Ungeeignet für garantierte Spezialfunktionen ohne Prüfung
Eine lange Funktionsliste beantwortet nicht jede Detailfrage eines Arbeitsablaufs. Benötigte Sicherungsprotokolle, Verschlüsselungswege und Medienclients sollten vor dem Kauf in den aktuellen Unterlagen geprüft werden. Ein Roadmap-Eintrag ist dabei kein Beleg einer bereits ausgelieferten Funktion.
Für mehr als zwei interne SATA-Laufwerke ist ein anderes Gehäuse nötig. Auch eine nachträglich eingesteckte schnellere Netzwerkkarte ist hier kein Ausbauweg: Ein PCIe-Erweiterungsplatz fehlt. Das TS-264-8G bietet bei Netzwerk und Erweiterung mehr Auswahl. [1]
| Marke | UGREEN |
|---|---|
| Gerätetyp | 2-Bay-NAS |
| Breite laut Hersteller | 109 mm |
| HDMI-Anschlüsse | 1 Stück |
| Höhe laut Hersteller | 177 mm |
| LAN mit 1 Gbit/s | 0 Stück |
| LAN mit 2,5 Gbit/s | 1 Stück |
| M.2-Steckplätze | 2 Stück |
| PCIe-Erweiterungssteckplätze | 0 Stück |
| RAM im Lieferzustand | 8 GB |
| RAM maximal, Handelsstand bestätigt | 16 GB |
| SATA-Laufwerksschächte | 2 Stück |
| Tiefe laut Hersteller | 231 mm |
| USB 2.0 | 2 Stück |
| USB mit 10 Gbit/s | 2 Stück |
| USB mit 5 Gbit/s | 1 Stück |
UGREEN NASync DXP2800 gegen QNAP TS-264-8G im Direktvergleich
Bei Funktionen und Design führt QNAP TS-264-8G mit 8,3 gegen 7,7.
Alle Daten: QNAP TS-264-8G
SATA und M.2 erfüllen unterschiedliche Aufgaben
Das DXP2800 besitzt zwei SATA-Einschübe sowie zwei M.2-Steckplätze. Der Hersteller nennt für die deutsche SKU 8 GB DDR5 und maximal 16 GB. Ein zusätzlicher SSD-Aufbau kann Anwendungen und Arbeitsdaten anders organisieren als ein reiner Festplattenspeicher. [1]
ComputerBase untersuchte beim ursprünglichen Gerät sowohl SSD-Volumes als auch SSD-Cache. Ein Cache ist vor allem dann interessant, wenn wiederkehrende Zugriffe tatsächlich von schnelleren Medien profitieren. Für eine große einmalige Sicherung entsteht dadurch nicht automatisch ein entsprechender Mehrwert. [5] [6]
Beworbene maximale Kapazitäten beschreiben eine mögliche Bestückung, keine mitgelieferten Laufwerke. Bei zwei gespiegelten Festplatten bleibt ungefähr die Kapazität des kleineren Laufwerks vor Dateisystem- und Verwaltungsbedarf nutzbar. Ein zusätzliches Backup-Ziel gehört unabhängig davon in die Planung.
Ein schneller Netzwerkweg und mehrere USB-Anschlüsse
Ein einzelner 2,5-Gigabit-LAN-Port ist für einen schnellen lokalen Arbeitsweg geeignet. Router oder Switch und Computer müssen diese Geschwindigkeit ebenfalls unterstützen. Die theoretische Schnittstellenrate ist keine zugesicherte Dateitransferrate für jeden Datenbestand.
Vorn liegen USB-C und USB-A mit bis zu 10 Gbit/s. Hinten kommen ein USB-A-Port mit 5 Gbit/s und zwei USB-2.0-Anschlüsse hinzu. HDMI gehört ebenfalls zur Ausstattung. Aus dem Anschluss allein folgt jedoch keine bestimmte verfügbare Desktop- oder Medienanwendung. [1]
Vor allem für externe Laufwerke lohnt sich ein Blick auf den verwendeten USB-Port. Ein langsamerer Anschluss kann für Zubehör genügen, während eine große Datenkopie den schnelleren Weg eher ausnutzt. Kabel und angeschlossenes Laufwerk beeinflussen das Ergebnis mit.
Originaltest und heutige Software getrennt betrachten
ComputerBase prüfte das DXP2800 im Juli 2024 mit 8 GB RAM und UGOS Pro 1.0.0.940. Für die Dateiübertragungen wurden zwei Seagate IronWolf Pro mit jeweils 20 TB im RAID 1, unverschlüsselt über 2,5-Gigabit-LAN genutzt. Für zusätzliche M.2-Prüfungen nennt der Bericht zwei IronWolf 510 mit je 480 GB. [4] [5]
Im damaligen Test schwankte die Schreibleistung erheblich. Dieser Befund gehört zum beschriebenen frühen Softwarestand. Er ist ein sinnvoller Anlass, aktuelle Leistung und benötigte Funktionen gezielt zu prüfen, belegt aber weder einen fortbestehenden Fehler jedes heutigen Geräts noch dessen gesicherte Behebung. [4]
Der aktuelle Herstellerplan unterscheidet ausdrücklich zuletzt umgesetzte Funktionen von Vorhaben für die kommenden Monate. Ordnerverschlüsselung wird im Abschnitt der letzten Versionen genannt; ein HDMI-Desktop und Rsync-Synchronisation stehen in der gelesenen Fassung unter künftigen Updates. Die Angaben tragen den Stand vom 24. August 2026 und können sich weiter ändern. [3]
Sicherungen und Wiederherstellung praktisch planen
UGOS Pro führt eine Anwendung zum Synchronisieren und Sichern. Die aktuelle Herstellerdokumentation beschreibt außerdem Medienverwaltung, Benutzerrechte und zusätzliche Anwendungen. Für einen konkreten Sicherungsauftrag müssen jedoch Ziel, unterstützter Weg und Wiederherstellung zusammenpassen. [2]
Dateisynchronisierung kann auch unerwünschte Änderungen weiterreichen. Ein RAID schützt zudem nicht vor allen Fehlern, einem Geräteverlust oder versehentlichem Löschen. Deshalb sollten wichtige Daten zusätzlich auf einem getrennten Ziel liegen und eine ältere Fassung erreichbar bleiben.
Ein guter erster Schritt ist eine kleine Testwiederherstellung mit unkritischen Dateien. Dabei werden Zugriffsrechte, Zielpfade und gegebenenfalls Schlüssel sichtbar, bevor es auf eine große Datenmenge ankommt. Für den lokalen Grundbetrieb ist kein Cloud-Abonnement als pauschale Voraussetzung nötig.
Fazit und Kaufempfehlungen
Das DXP2800 ist eine interessante Wahl für ein kompaktes Heim-NAS mit zusätzlichem SSD-Spielraum. N100, DDR5-Grundausbau und schnelle USB-Anschlüsse bilden eine vielseitige Basis. Den Ausschlag sollten die tatsächlich benötigten Funktionen und ein geprüftes Sicherungskonzept geben.
Für umfangreichere Netzwerk- und PCIe-Pläne ist das TS-264-8G flexibler. Wer einen stärker auf Ablage und Sicherung konzentrierten Aufbau sucht, sollte auch die DS225+ betrachten. Beim DXP2800 lohnt besonders der konkrete Abgleich der benötigten UGOS-Funktionen mit dem aktuellen Softwarestand.
So entsteht unsere Einordnung
Diese Recherche-Review nutzt die deutsche UGREEN-Modellreferenz SKU 25369, aktuelle UGOS-Unterlagen und den abgegrenzten ComputerBase-Originaltest von Juli 2024. Der frühe Teststand wird von heutigen Herstellerangaben und künftigen Planungen getrennt. Die Handelskennung stammt aus dem passenden deutschen Angebot; eine eigene Hardwareprüfung fand nicht statt.
- UGREEN Deutschland: DXP2800, SKU 25369 ohne Laufwerke
- UGREEN: UGOS Pro, Anwendungen und Bedienung
- UGREEN: System-Update-Plan, Stand 24. August 2026
- ComputerBase: DXP2800, Originaltest vom 1. Juli 2024
- ComputerBase DXP2800: Laufwerke, RAID und Testbedingungen
- ComputerBase DXP2800: Geräusch, Energiebedarf und Fazit



































































































































































































