SJCAM C400 Pro im Review: 4K-Kamera mit Funkmikrofon und Griff
14. Oktober 2026
Größerer Sensor, Funkmikrofon und Sprachsteuerung: Mit der SJCAM C400 Pro bessert der Hersteller dort nach, wo TechRadar die C400 kritisiert hatte, nämlich bei Bild und Ton. Vorgestellt wurde sie Ende August 2026 zur IFA in Berlin; ein unabhängiger Praxisbericht stand bis zum 14. Oktober 2026 noch aus.1, 6, 2, 5, 7
SJCAM C400 Pro Vlog Kamera 4K(0GB) mit Kabellosem Mikrofon,5H Akku
229,99€
auf Lager
Aktualisiert: 14. Oktober 2026 02:10
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Geeignet für Reise-Vlogs mit Ton
Wer unterwegs kommentiert, bekommt im Amazon-Paket das Funkmikrofon SJCAM M4 gleich mit, das den Ton beim Sprecher statt an der Kamera abnimmt. Bei der C400 war das einzelne eingebaute Mikrofon laut TechRadar der Schwachpunkt bei Wind; ein externes Mikrofon ließ sich dort gar nicht koppeln.8, 2, 6
Vom Schwestermodell bleibt die Bauform: 54 Gramm leichte Kamera, Akkugriff mit drehbarem 2,29-Zoll-Display und Funkfernbedienung. The Gadgeteer und Gizmochina fanden den Griff der äußerlich gleichen C400 bequem, das Drehen des Displays schaltet die Kamera ein.3, 4, 1, 7
Bis zu 300 Minuten in 4K mit 30 Bildern verspricht SJCAM mit Griff, 120 Minuten nur mit der Kamera. Im Karton liegen laut SJCAM Unterwassergehäuse, Rahmen, Clips, Klebepads und ein Magnetanhänger.1, 5, 6
5.3
BildqualitätAusreichend
Rund 2,4-mal so viel Fläche wie der 1/2,8-Zoll-Sensor der C400 bietet der neue 1/1,8-Zoll-Sensor, dazu kommt laut SJCAM ein stärkerer Chip; bei der C400 bemängelte TechRadar überschärftes, detailarmes 4K.8, 2, 6
Bildqualität5.3
Schärfe und Detailgrad
5.6
Rund 2,4-mal so viel Fläche wie der 1/2,8-Zoll-Sensor der C400 bietet der neue 1/1,8-Zoll-Sensor, dazu kommt laut SJCAM ein stärkerer Chip; bei der C400 bemängelte TechRadar überschärftes, detailarmes 4K.8, 2, 6
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
5
Helle Flächen brannten bei der C400 laut The Gadgeteer und Gizmochina aus; größere Pixel fassen mehr Licht, HDR-Video beherrscht aber auch die Pro nicht.3, 4, 1
Low-Light-Leistung
5.2
Mehr Licht pro Pixel und Blende f/1,9 statt f/2,0 sprechen für sichtbar weniger Rauschen in der Dämmerung als bei der C400, die Gizmochina dort verrauscht und flau fand.4, 7, 5
Farbwiedergabe und Weißabgleich
5.5
Weißabgleich-Vorgaben für Sonne, Wolken, Glühlampe, Leuchtstoff und Unterwasser stehen im Menü; bei der C400 wirkten Farben laut Gizmochina mitunter matt.1, 4
Bildrauschen
5
Kodiert wird laut SJCAM weiterhin in H.264; TechRadar sah bei der C400 Kompressionsartefakte schon bei Tageslicht, der größere Sensor mindert vor allem das Rauschen.2, 1
Verzerrung und Korrektur
5.1
160 Grad Bildwinkel erfassen mehr als die 154 Grad der C400; eine Verzeichnungskorrektur ist an Bord, TechRadar musste Fotos der C400 dennoch nachträglich entzerren.2, 7, 6
Qualität der Videomodi und Codecs
5.6
4K30, 2K60 und 1080p120 in H.264, dazu Zeitraffer, Loop, Voraufnahme, Dashcam-Modus und Bewegungserkennung; 4K60 fehlt weiterhin, was Gizmochina schon bei der C400 als größte Einschränkung wertete.4, 5, 1
Fotomodus-Qualität
5.2
Fotos entstehen mit bis zu 24 Megapixeln als JPG, Serien und Selbstauslöser inklusive; ein RAW-Format gibt es nicht, und bei der C400 sah TechRadar starken Detailverlust zum Rand.2, 1
Ungeeignet für Action und Eilige
Bei 4K bleiben 30 Bilder pro Sekunde das Maximum, schnelle Bewegungen wirken damit weniger flüssig als bei Kameras mit 4K60. Gizmochina wertete das schon bei der C400 als größte Einschränkung, und das Datenblatt der Pro ändert daran nichts.4, 5, 1
Geduld verlangt das Laden: Laut Herstellerantwort im Amazon-Angebot braucht die Kamera rund 2,5 Stunden und das Set mit Griff rund 4 Stunden 38 Minuten. Fest verbaut sind beide Akkus, ein Wechsel unterwegs entfällt.8, 4
Wasserdicht ist die Kamera nur im beiliegenden Gehäuse, der Griff gar nicht. 4K60 und Wasserschutz ohne Gehäuse bietet die AKASO Brave 8 Lite; in Tests bewährt hat sich im Kleinformat die DJI Osmo Nano, die TechRadar beim Bild klar vor der C400 sah.1, 2, 8
Sensor, 4K30 und Stabilisierung
Hinter dem 160-Grad-Objektiv mit Blende f/1,9 arbeitet ein 1/1,8-Zoll-Sensor; die C400 nutzt 1/2,8 Zoll, 154 Grad und f/2,0. Rechnerisch wächst die Sensorfläche damit auf rund das 2,4-Fache, was vor allem bei wenig Licht hilft.1, 6, 7
Video gibt es in 4K mit 30, in 2K mit 60 und in 1080p mit 120 Bildern pro Sekunde, kodiert in H.264. Fotos speichert die Kamera mit bis zu 24 Megapixeln als JPG.1, 5
TechRadar beschrieb das Bild der C400 als überschärft und detailarm. Wie viel der größere Sensor davon behebt, zeigen erst Aufnahmen aus der Praxis; SJCAM selbst verspricht im Amazon-Angebot eine insgesamt bessere Bildqualität dank stärkerem Sensor und Chip.2, 8
6.3
VerarbeitungBefriedigend
Kompakt und leicht ist die Kameraeinheit, Maße und Gewicht entsprechen laut SJCAM exakt der C400; deren Griff liegt laut The Gadgeteer und Gizmochina bequem in der Hand.3, 4, 1
Verarbeitung6.3
Gehäusequalität und Robustheit
6.6
Kompakt und leicht ist die Kameraeinheit, Maße und Gewicht entsprechen laut SJCAM exakt der C400; deren Griff liegt laut The Gadgeteer und Gizmochina bequem in der Hand.3, 4, 1
Dichtungen und Wasserschutz
5.4
Wasserdicht bis 30 Meter wird die Kamera erst im beiliegenden Gehäuse, der Griff bleibt laut SJCAM ungeschützt; TechRadar wertete das bei der C400 als verpasste Chance.2, 8, 1
Tasten und Bedienung
6.6
Eine einzige Taste an der Kamera schaltet ein und löst aus; am Griff der äußerlich gleichen C400 sitzen Ein- und Aufnahmetaste laut The Gadgeteer griffgünstig unter dem Daumen.2, 3
Display und Abdeckung
7
Zwei Touchscreens: 1,3 Zoll an der Kamera, 2,29 Zoll drehbar am Griff; TechRadar hob das eigene Display der C400 als großen Vorteil gegenüber gleich kleinen Rivalen hervor.2, 8, 4
Klappen und Akkufach
5.8
Karte und USB-C sitzen an der Kamera und bleiben bei der C400 laut The Gadgeteer auch im Griff erreichbar; beide Akkus sind fest verbaut.3, 4
Qualität von Mounts und Halterungen
7.1
Rahmen, Basis, Clips, Klebepads, gewölbte und flache Halterung sowie ein Magnetanhänger liegen bei, am Griff sitzt ein Stativgewinde; einen Magneten im Gehäuse vermisste TechRadar bei der C400.2, 4, 1
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
6.1
Für minus 10 bis 40 Grad gibt SJCAM die Kamera frei und nennt 120 Minuten Daueraufnahme in 4K; die sparsamere C400 lief bei TechRadar 190 Minuten bis zum leeren Akku durch.2, 1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
5.4
Fest verbaute Akkus begrenzen die Lebensdauer, und Gizmochina gibt den Rat von SJCAM weiter, die C400 nicht am Schnelllader zu laden; das Gehäuse schützt Kamera und Linse im Wasser.4, 8
SteadyMotion V2.0 löst die erste Fassung der Stabilisierung ab, die laut TechRadar wirkte, aber künstlich aussah. Einen Horizontausgleich wie bei der C400 führt das Datenblatt der Pro nicht mehr auf.2, 6, 7, 1
Akku, Griff, Ton und App
1.250 Milliamperestunden stecken in der Kamera, 3.000 im Griff. Trotz gleicher Akkus sinkt die Laufzeit gegenüber der C400 von 437 auf 300 Minuten mit Griff: Der größere Sensor braucht mehr Strom.1, 8, 5
Bedient wird über den 1,3-Zoll-Touchscreen der Kamera, eine einzige Taste und das Drehdisplay am Griff; TechRadar nannte das eigene Display der C400 einen großen Vorteil gegenüber gleich kleinen Rivalen. Neu ist die Sprachsteuerung, die laut SJCAM sechs Sprachen versteht; Deutsch gehört nicht dazu.2, 3, 1
Abgenommen dient der Griff als Funkmonitor und Fernbedienung mit bis zu acht Metern Reichweite. Gizmochina sah die Vorschau bei der C400 teils verzögert.4, 1
Für den Ton gibt es neben dem eingebauten Mikrofon nur einen Weg: das kabellose M4. Andere Funkmikrofone und alle kabelgebundenen Mikrofone schließt SJCAM aus. Die App SJCAM Zone fiel bei The Gadgeteer und Gizmochina an der C400 mit Verbindungsabbrüchen auf.8, 3, 4, 7
Fazit und Kaufempfehlungen
5.9Gesamtwertung
Ausreichend
Die SJCAM C400 Pro übernimmt Gehäuse und Akkugriff der C400, bekommt aber einen größeren 1/1,8-Zoll-Sensor, die Stabilisierung SteadyMotion V2.0, Sprachsteuerung und im Amazon-Paket das Funkmikrofon M4. Unabhängig geprüft war sie bis Mitte Oktober 2026 noch nicht; dagegen stehen 4K mit höchstens 30 Bildern, eine auf 300 Minuten gesunkene Laufzeit mit Griff, lange Ladezeiten und Wasserschutz nur im Gehäuse.
Bildqualität
5.3
Verarbeitung
6.3
Funktionen und Design
6.1
Preis-Leistung
6
PROS
Größerer 1/1,8-Zoll-Sensor als die C400
Funkmikrofon M4 im Paket
54 g leichte Kamera mit Drehdisplay am Griff
Bis zu 300 Minuten Laufzeit mit Griff
CONS
Noch nicht unabhängig geprüft
Nur 4K30, Akkus fest verbaut
Set lädt über 4,5 Stunden
Wasserdicht nur im Gehäuse
6.1
Funktionen und DesignBefriedigend
SteadyMotion V2.0 ersetzt die erste Fassung, die bei der C400 laut TechRadar wirkte, aber künstlich aussah und laut Gizmochina beim Laufen Stöße durchließ; SJCAM verspricht ruhigere Bilder beim Gehen und Radfahren.2, 4, 6, 7
Funktionen und Design6.1
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
5.6
SteadyMotion V2.0 ersetzt die erste Fassung, die bei der C400 laut TechRadar wirkte, aber künstlich aussah und laut Gizmochina beim Laufen Stöße durchließ; SJCAM verspricht ruhigere Bilder beim Gehen und Radfahren.2, 4, 6, 7
Bildwinkel und Zuschnitt
5.9
Mit 160 Grad passt mehr Umgebung ins Bild, das Drehdisplay zeigt Hoch- und Querformat; den Horizontausgleich der C400 führt SJCAM bei der Pro nicht mehr auf.7, 5, 1
Framerates und Zeitlupen
5.6
Höchstens 30 Bilder pro Sekunde in 4K, 60 in 2K und 120 in 1080p, Zeitlupe bis vierfach in Full HD: unverändert zur C400 und für schnelle Motive weniger als bei Kameras mit 4K60.4, 5, 1
Bedienlogik und Quick-Capture
7
Drehen des Displays startet die Aufnahme, der abgenommene Griff dient als Fernbedienung mit Vorschau, und neu hört die Kamera auf Sprachbefehle in sechs Sprachen ohne Deutsch; rund 9 Sekunden vergehen laut SJCAM bis zur Aufnahmebereitschaft.8, 3, 4, 1
Touchscreen und Menüführung
6.4
Beide Touchscreens reagieren auf Wischgesten, das große Drehdisplay erleichterte Gizmochina bei der C400 die Bildkontrolle; auf 1,3 Zoll bleibt wenig Platz für Menüs.4, 3
App-Anbindung und Übertragung
5.2
WLAN mit 2,4 und 5 Gigahertz überträgt laut SJCAM mit bis zu 6 Megabyte pro Sekunde zur App SJCAM Zone; an der C400 fiel sie bei The Gadgeteer und Gizmochina mit Verbindungsabbrüchen auf.3, 4, 1
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
3.4
GPS ist nicht eingebaut, Strecken- und Tempodaten bleiben außen vor. Bewertet wie die übrigen Kameras ohne GPS im Bestand.1
Audio-Optionen und Mikroanschluss
6.4
Im Amazon-Paket liegt das Funkmikrofon SJCAM M4 mit Fellwindschutz, das als einziges externes Mikrofon akzeptiert wird; kabelgebundene und fremde Funkmikrofone schließt SJCAM aus, in der Kamera sitzt ein einzelnes Mikrofon.8, 7, 6
Akkulaufzeit und Laden per USB
7.4
Bis zu 120 Minuten 4K30 nur mit der Kamera und 300 Minuten mit Griff verspricht SJCAM, deutlich weniger als die 172 und 437 Minuten der C400; das Set lädt laut Herstellerantwort erst in rund 4 Stunden 38 Minuten.8, 6, 5
Größe und Befestigungssysteme
7.9
54 Gramm wiegt die Kamera allein, 189 Gramm mit Griff; die gleich große C400 passt laut TechRadar an Anhänger oder Mütze, ist aber größer als DJI Osmo Nano und Insta360 GO.2, 4, 1
Auf dem Papier behebt die C400 Pro die zwei größten Schwächen der C400: Der Sensor wächst deutlich, und mit dem M4 kommt ein Funkmikrofon ins Paket. Gedämpft wird das Urteil durch die noch ausstehende unabhängige Prüfung, 4K mit höchstens 30 Bildern, die kürzere Laufzeit, lange Ladezeiten und Wasserschutz nur im Gehäuse.8, 2, 7, 5
Am 14. Oktober 2026 kostete die Ausführung mit Griff und Funkmikrofon ohne Speicherkarte bei Amazon 229,99 Euro. Wem Laufzeit wichtiger ist als der Ton, der spart mit der SJCAM C400; 4K60 und Wasserschutz ohne Gehäuse bietet die AKASO Brave 8 Lite, und gegenüber der C400 sah TechRadar die Insta360 GO Ultra beim Bild klar vorn.8, 2
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite von SJCAM, den Meldungen zur Ankündigung und dem Amazon-Angebot. Ein unabhängiger Praxisbericht zur C400 Pro war bis zum 14. Oktober 2026 nicht erschienen.
Aussagen zu Griff, Displays, Bedienung und App stammen deshalb aus den englischsprachigen Tests der C400 von TechRadar, The Gadgeteer und Gizmochina; beide Kameras haben laut SJCAM dieselben Maße und dasselbe Gewicht. Bild, Stabilisierung und Ton der Pro sind aus den Herstellerdaten abgeleitet. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 32 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
6.0
Preis-LeistungBefriedigend
Verlangt werden 229,99 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 für größeren Sensor, Griff und Funkmikrofon, aber weiterhin nur 4K30 und ein noch nicht unabhängig geprüftes Bild; die C400 kostete zuletzt gut 65 Euro weniger.8, 2
Preis-Leistung6
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
5.2
Verlangt werden 229,99 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 für größeren Sensor, Griff und Funkmikrofon, aber weiterhin nur 4K30 und ein noch nicht unabhängig geprüftes Bild; die C400 kostete zuletzt gut 65 Euro weniger.8, 2
Lieferumfang und Mount-Zubehör
8.3
Akkugriff, Funkmikrofon M4, Unterwassergehäuse, Rahmen, Clips, Klebepads, Magnetanhänger und Kabel gehören zum Paket; eine Speicherkarte fehlt in dieser Ausführung.8, 1
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
6.6
Zukaufen muss man eine microSD-Karte, Karten bis 512 GB passen; Ersatzakkus gibt es wegen der fest verbauten Zellen keine, und als Funkmikrofon kommt nur das M4 in Frage.8, 1
App und Software-Mehrwert
5.2
SJCAM Zone bietet Fernsteuerung und Download, dazu kommen Webcam-Modus, Livestream zu YouTube und Sprachsteuerung; an der C400 brach die Verbindung laut The Gadgeteer häufig ab.3, 4, 1
Garantie und Service
5.6
Ein Jahr Garantie steht im Amazon-Angebot, Verkäufer ist SJCAM Direct bei Versand durch Amazon.8
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.2
Dapper & Groomed sieht die Pro als vielseitige Lösung für Reise und Alltag; 4K60 und Wasserschutz ohne Gehäuse bietet in dieser Preisklasse die AKASO Brave 8 Lite, und TechRadar sah Insta360 GO Ultra und DJI Osmo Nano beim Bild klar vor der C400.7, 2
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
microSD bis 512 GB, WLAN mit 2,4 und 5 GHz, USB-C, Griff als Funkfernbedienung bis 8 m, Sprachsteuerung
Speicherkartenkapazität
512 GB
Speichermedien
microSD
Stabilisierung
elektronisch
Touch-Bildschirmgröße
2,29 Zoll
Video
4K mit 30 fps, 2K mit 60/30 fps, 1080p mit 120/60/30 fps, H.264
Wasserdichtigkeit
30 m
Wasserschutzklasse
keine
Zeitlupe und Modi
Zeitlupe zweifach in 2K und vierfach in 1080p, Zeitraffer, Loop, Voraufnahme, Dashcam-Modus, Webcam, Livestream
Bildqualität5.3
Schärfe und Detailgrad
5.6
Rund 2,4-mal so viel Fläche wie der 1/2,8-Zoll-Sensor der C400 bietet der neue 1/1,8-Zoll-Sensor, dazu kommt laut SJCAM ein stärkerer Chip; bei der C400 bemängelte TechRadar überschärftes, detailarmes 4K.8, 2, 6
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
5
Helle Flächen brannten bei der C400 laut The Gadgeteer und Gizmochina aus; größere Pixel fassen mehr Licht, HDR-Video beherrscht aber auch die Pro nicht.3, 4, 1
Low-Light-Leistung
5.2
Mehr Licht pro Pixel und Blende f/1,9 statt f/2,0 sprechen für sichtbar weniger Rauschen in der Dämmerung als bei der C400, die Gizmochina dort verrauscht und flau fand.4, 7, 5
Farbwiedergabe und Weißabgleich
5.5
Weißabgleich-Vorgaben für Sonne, Wolken, Glühlampe, Leuchtstoff und Unterwasser stehen im Menü; bei der C400 wirkten Farben laut Gizmochina mitunter matt.1, 4
Bildrauschen
5
Kodiert wird laut SJCAM weiterhin in H.264; TechRadar sah bei der C400 Kompressionsartefakte schon bei Tageslicht, der größere Sensor mindert vor allem das Rauschen.2, 1
Verzerrung und Korrektur
5.1
160 Grad Bildwinkel erfassen mehr als die 154 Grad der C400; eine Verzeichnungskorrektur ist an Bord, TechRadar musste Fotos der C400 dennoch nachträglich entzerren.2, 7, 6
Qualität der Videomodi und Codecs
5.6
4K30, 2K60 und 1080p120 in H.264, dazu Zeitraffer, Loop, Voraufnahme, Dashcam-Modus und Bewegungserkennung; 4K60 fehlt weiterhin, was Gizmochina schon bei der C400 als größte Einschränkung wertete.4, 5, 1
Fotomodus-Qualität
5.2
Fotos entstehen mit bis zu 24 Megapixeln als JPG, Serien und Selbstauslöser inklusive; ein RAW-Format gibt es nicht, und bei der C400 sah TechRadar starken Detailverlust zum Rand.2, 1
Verarbeitung6.3
Gehäusequalität und Robustheit
6.6
Kompakt und leicht ist die Kameraeinheit, Maße und Gewicht entsprechen laut SJCAM exakt der C400; deren Griff liegt laut The Gadgeteer und Gizmochina bequem in der Hand.3, 4, 1
Dichtungen und Wasserschutz
5.4
Wasserdicht bis 30 Meter wird die Kamera erst im beiliegenden Gehäuse, der Griff bleibt laut SJCAM ungeschützt; TechRadar wertete das bei der C400 als verpasste Chance.2, 8, 1
Tasten und Bedienung
6.6
Eine einzige Taste an der Kamera schaltet ein und löst aus; am Griff der äußerlich gleichen C400 sitzen Ein- und Aufnahmetaste laut The Gadgeteer griffgünstig unter dem Daumen.2, 3
Display und Abdeckung
7
Zwei Touchscreens: 1,3 Zoll an der Kamera, 2,29 Zoll drehbar am Griff; TechRadar hob das eigene Display der C400 als großen Vorteil gegenüber gleich kleinen Rivalen hervor.2, 8, 4
Klappen und Akkufach
5.8
Karte und USB-C sitzen an der Kamera und bleiben bei der C400 laut The Gadgeteer auch im Griff erreichbar; beide Akkus sind fest verbaut.3, 4
Qualität von Mounts und Halterungen
7.1
Rahmen, Basis, Clips, Klebepads, gewölbte und flache Halterung sowie ein Magnetanhänger liegen bei, am Griff sitzt ein Stativgewinde; einen Magneten im Gehäuse vermisste TechRadar bei der C400.2, 4, 1
Wärmeverhalten bei langen Aufnahmen
6.1
Für minus 10 bis 40 Grad gibt SJCAM die Kamera frei und nennt 120 Minuten Daueraufnahme in 4K; die sparsamere C400 lief bei TechRadar 190 Minuten bis zum leeren Akku durch.2, 1
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
5.4
Fest verbaute Akkus begrenzen die Lebensdauer, und Gizmochina gibt den Rat von SJCAM weiter, die C400 nicht am Schnelllader zu laden; das Gehäuse schützt Kamera und Linse im Wasser.4, 8
Funktionen und Design6.1
Stabilisierung und Verwacklungsverhalten
5.6
SteadyMotion V2.0 ersetzt die erste Fassung, die bei der C400 laut TechRadar wirkte, aber künstlich aussah und laut Gizmochina beim Laufen Stöße durchließ; SJCAM verspricht ruhigere Bilder beim Gehen und Radfahren.2, 4, 6, 7
Bildwinkel und Zuschnitt
5.9
Mit 160 Grad passt mehr Umgebung ins Bild, das Drehdisplay zeigt Hoch- und Querformat; den Horizontausgleich der C400 führt SJCAM bei der Pro nicht mehr auf.7, 5, 1
Framerates und Zeitlupen
5.6
Höchstens 30 Bilder pro Sekunde in 4K, 60 in 2K und 120 in 1080p, Zeitlupe bis vierfach in Full HD: unverändert zur C400 und für schnelle Motive weniger als bei Kameras mit 4K60.4, 5, 1
Bedienlogik und Quick-Capture
7
Drehen des Displays startet die Aufnahme, der abgenommene Griff dient als Fernbedienung mit Vorschau, und neu hört die Kamera auf Sprachbefehle in sechs Sprachen ohne Deutsch; rund 9 Sekunden vergehen laut SJCAM bis zur Aufnahmebereitschaft.8, 3, 4, 1
Touchscreen und Menüführung
6.4
Beide Touchscreens reagieren auf Wischgesten, das große Drehdisplay erleichterte Gizmochina bei der C400 die Bildkontrolle; auf 1,3 Zoll bleibt wenig Platz für Menüs.4, 3
App-Anbindung und Übertragung
5.2
WLAN mit 2,4 und 5 Gigahertz überträgt laut SJCAM mit bis zu 6 Megabyte pro Sekunde zur App SJCAM Zone; an der C400 fiel sie bei The Gadgeteer und Gizmochina mit Verbindungsabbrüchen auf.3, 4, 1
GPS und Sensoren (falls vorhanden)
3.4
GPS ist nicht eingebaut, Strecken- und Tempodaten bleiben außen vor. Bewertet wie die übrigen Kameras ohne GPS im Bestand.1
Audio-Optionen und Mikroanschluss
6.4
Im Amazon-Paket liegt das Funkmikrofon SJCAM M4 mit Fellwindschutz, das als einziges externes Mikrofon akzeptiert wird; kabelgebundene und fremde Funkmikrofone schließt SJCAM aus, in der Kamera sitzt ein einzelnes Mikrofon.8, 7, 6
Akkulaufzeit und Laden per USB
7.4
Bis zu 120 Minuten 4K30 nur mit der Kamera und 300 Minuten mit Griff verspricht SJCAM, deutlich weniger als die 172 und 437 Minuten der C400; das Set lädt laut Herstellerantwort erst in rund 4 Stunden 38 Minuten.8, 6, 5
Größe und Befestigungssysteme
7.9
54 Gramm wiegt die Kamera allein, 189 Gramm mit Griff; die gleich große C400 passt laut TechRadar an Anhänger oder Mütze, ist aber größer als DJI Osmo Nano und Insta360 GO.2, 4, 1
Preis-Leistung6
Bild- und Stabilisierung im Verhältnis zum Preis
5.2
Verlangt werden 229,99 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 für größeren Sensor, Griff und Funkmikrofon, aber weiterhin nur 4K30 und ein noch nicht unabhängig geprüftes Bild; die C400 kostete zuletzt gut 65 Euro weniger.8, 2
Lieferumfang und Mount-Zubehör
8.3
Akkugriff, Funkmikrofon M4, Unterwassergehäuse, Rahmen, Clips, Klebepads, Magnetanhänger und Kabel gehören zum Paket; eine Speicherkarte fehlt in dieser Ausführung.8, 1
Folgekosten für Akkus und Speicherkarten
6.6
Zukaufen muss man eine microSD-Karte, Karten bis 512 GB passen; Ersatzakkus gibt es wegen der fest verbauten Zellen keine, und als Funkmikrofon kommt nur das M4 in Frage.8, 1
App und Software-Mehrwert
5.2
SJCAM Zone bietet Fernsteuerung und Download, dazu kommen Webcam-Modus, Livestream zu YouTube und Sprachsteuerung; an der C400 brach die Verbindung laut The Gadgeteer häufig ab.3, 4, 1
Garantie und Service
5.6
Ein Jahr Garantie steht im Amazon-Angebot, Verkäufer ist SJCAM Direct bei Versand durch Amazon.8
Alternativen in ähnlicher Preislage
5.2
Dapper & Groomed sieht die Pro als vielseitige Lösung für Reise und Alltag; 4K60 und Wasserschutz ohne Gehäuse bietet in dieser Preisklasse die AKASO Brave 8 Lite, und TechRadar sah Insta360 GO Ultra und DJI Osmo Nano beim Bild klar vor der C400.7, 2
Zusammenfassung
1
1/1,8-Zoll-Sensor, 160 Grad, f/1,9, 4K30, 2K60 und 1080p120 laut SJCAM.
2
Kamera 54 Gramm, mit Akkugriff 189 Gramm; Touchscreens mit 1,3 und 2,29 Zoll.
3
Funkmikrofon SJCAM M4 im Amazon-Paket, Sprachsteuerung ohne Deutsch.
4
Akkus mit 1.250 und 3.000 mAh: bis zu 300 Minuten mit Griff laut SJCAM.
★
Schwächen: noch nicht unabhängig geprüft, kein 4K60, lange Ladezeit, Wasserschutz nur im Gehäuse, kein GPS.
Fachkommentar
Wer unterwegs viel spricht und eine handliche Kamera mit Griff sucht, dem empfehle ich die C400 Pro vor der C400: Der größere Sensor und das mitgelieferte Funkmikrofon setzen genau an deren Schwächen an. Einplanen muss man 4K mit höchstens 30 Bildern, lange Ladezeiten und das Gehäuse für jeden Wassereinsatz; eine unabhängige Prüfung des Bildes steht noch aus. Wer darauf nicht warten will, sollte die DJI Osmo Nano vergleichen, die TechRadar beim Bild klar vor der C400 sah.