HoverAir X1 ProMax im Review: faltbare 8K-Selfie-Drohne
14. Oktober 2026
Wer sich auf dem Rad, auf Skiern oder beim Wandern filmen lassen will, ohne einen Piloten mitzunehmen, gehört zur Zielgruppe der HoverAir X1 ProMax. Die faltbare Drohne aus dem Jahrgang 2024 startet per Tastendruck aus der Hand, folgt ihrem Motiv selbstständig und filmt in 8K. futurezone nennt sie für Outdoor-Aktivitäten fast perfekt, Notebookcheck empfiehlt sie nur bestimmten Nutzern. Gedämpft wird der Eindruck durch die schwache Hinderniserkennung und den hohen Preis.3, 2, 1, 11, 10
HOVERAir X1 Promax Drone with Camera 8K, Foldable Action Cam, Standard
594,15€
699,00€
auf Lager
Aktualisiert: 16. Oktober 2026 06:57
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Geeignet für Rad, Ski und Wandern
Freihändig filmen auf freien Wegen. Per Tastendruck startet die X1 ProMax aus der Hand und folgt im Follow-, Dolly- oder Rad-Modus mit bis zu 42 km/h. futurezone konnte sie beim Laufen kaum abschütteln, Singletracks verlor sie auf dem Mountainbike nie, und Notebookcheck empfiehlt sie für Radtouren auf freien Wegen und zum Skifahren.3, 6, 2, 1
Gefaltet misst sie 105 x 149 x 34 Millimeter und passt laut New Atlas in eine Jackentasche; Magnete halten das Gehäuse geschlossen. Mit 192,5 Gramm fliegt sie in der Klasse C0, einen Drohnenführerschein braucht man laut motorcycles.news nicht.1, 7, 2, 3, 8
Ihre Rotoren laufen in geschlossenen Käfigen aus dem elastischen Material HEM. Nach einer zweistelligen Zahl harter Kollisionen sah Notebookcheck keine sichtbaren Schäden, bei futurezone flog sie nach einem Aufprall mit rund 35 km/h auf Asphalt weiter.11, 2, 3
7.0
BildqualitätGut
In 8K bleiben laut Notebookcheck Reserven zum Zuschneiden, bikepacking.com nennt die Aufnahmen tagsüber scharf; der 1/1,3-Zoll-Sensor ist deutlich größer als bei der X1 Pro.2, 5, 4
Bildqualität7
Schärfe und Detailgrad
7.7
In 8K bleiben laut Notebookcheck Reserven zum Zuschneiden, bikepacking.com nennt die Aufnahmen tagsüber scharf; der 1/1,3-Zoll-Sensor ist deutlich größer als bei der X1 Pro.2, 5, 4
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
6.8
14 Blendenstufen laut Hersteller und 10-Bit HLG bringen mehr Details in Licht und Schatten; im Gegenlicht sah Notebookcheck auffällige Lens Flares.11, 4, 2
Low-Light-Leistung
5.9
Bei wenig Licht schlägt sie die X1 Pro, rauscht laut Maison du Drone aber deutlich; auch bikepacking.com nennt die Bilder dann verrauscht.4, 5
Farbwiedergabe und Weißabgleich
7.1
Kräftig und satt nennt futurezone die Farben, mit Kontrasten am oberen Ende; wechselnde Helligkeit meistert sie laut Notebookcheck recht gut.3, 5, 2
Bildrauschen
6
Tagsüber nennt bikepacking.com die Bilder scharf, bei schwachem Licht rauscht der Sensor in beiden Tests deutlich.5, 4
Qualität der Video- und Fotomodi
7.6
8K mit 30, 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, Hochkant in 4K und Fotos mit 48 Megapixeln bieten viel; in 8K kann die Kamera laut Notebookcheck schon bei 25 Grad überhitzen.1, 4, 2
Bitrate und Codecs
7.6
Bis zu 160 Megabit pro Sekunde liegen deutlich über den 100 der X1 Pro; für 8K bleibt das knapp, im Alltag empfehlen Tests ohnehin 4K mit 120 Bildern.4, 1
gimbalbedingte Stabilität und Artefakte
7.4
Gimbal mit zwei Achsen plus EIS und Horizontausgleich: Notebookcheck nennt die Stabilisierung effektiv, motorcycles.news sah bei starkem Wind gelegentlich leichte Unruhe.11, 2, 8
Ungeeignet für Wald und lange Flüge
Hindernisse erkennt die X1 ProMax nur nach hinten, mit einem ToF-Sensor und einer Kamera, und bremst laut Hersteller bis 1,5 m/s. Notebookcheck zählte Kollisionen mit einem Holzstapel, mit Ästen und auf dem Rad; bei futurezone gingen alle Abstürze auf Baumkronen und Äste zurück, bikepacking.com stürzte bei hohem Tempo rund sechsmal ab.11, 7, 2, 3, 5
Laut Hersteller hält ein Akku 16 Minuten, Maison du Drone kam auf 11 bis 13, Notebookcheck in 4K auf rund 14 Minuten mit Reserve. Im Standardpaket steckt nur ein Akku; Ladestation, Zweitakku und Beacon kosten extra.1, 4, 2, 3
Ohne Beacon steuert nur das Smartphone per WLAN: bis 500 Meter laut Hersteller, bei futurezone riss die Verbindung schon nach wenigen hundert Metern ab. Bei stärkeren Böen kämpft die leichte Drohne laut motorcycles.news und bikepacking.com spürbar.1, 3, 8, 5
Kamera, 8K und Bildqualität
Ein 1/1,3-Zoll-Sensor mit 107 Grad Bildwinkel filmt in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde, in 4K mit bis zu 120 und hochkant in 4K mit 30; Fotos haben bis zu 48 Megapixel. Gespeichert wird mit bis zu 160 Megabit pro Sekunde auf 64 Gigabyte intern oder eine microSD-Karte bis 1 Terabyte.1, 4
Für ruhige Bilder sorgen ein Gimbal mit zwei Achsen, elektronische Stabilisierung und Horizontausgleich; Notebookcheck nennt die Stabilisierung effektiv. HDR filmt die Drohne in 10-Bit HLG, H-Log nennen Amazon und motorcycles.news, ein Test vom Februar 2025 fand dagegen kein Log-Profil.11, 2, 8, 4
7.3
VerarbeitungGut
Nach einer zweistelligen Zahl harter Kollisionen fand Notebookcheck keine sichtbaren Schäden, motorcycles.news überstand Abstürze ohne funktionale Schäden; einmal rutschte ein Akku halb heraus.2, 8
Verarbeitung7.3
Materialqualität und Robustheit
7.8
Nach einer zweistelligen Zahl harter Kollisionen fand Notebookcheck keine sichtbaren Schäden, motorcycles.news überstand Abstürze ohne funktionale Schäden; einmal rutschte ein Akku halb heraus.2, 8
Qualität von Armen und Gelenken
7.2
Statt Klapparmen faltet sich das ganze Gehäuse und wird von Magneten gehalten; WinFuture nennt das Aufklappen einfacher und schneller als bei einer DJI Mini 4 Pro.2, 9
Gimbal-Schutz und Mechanik
7
Die Kamera überstand bei Notebookcheck alle Kollisionen ohne sichtbaren Schaden; geschützt wird sie vom umlaufenden Käfig, der Gimbal neigt nur und schwenkt nicht seitlich.2, 11
Sensorabdeckungen und Ports
6.9
Geladen wird per USB-C, ein microSD-Slot ergänzt den internen Speicher; leichter Regen und Staub machten ihr bei bikepacking.com nichts aus.5, 1
Propeller und Befestigung
7.5
Die Propeller laufen in geschlossenen Käfigen aus elastischem HEM; bei harten Stürzen brach bei futurezone und bikepacking.com der Käfig, ein Repair Kit kostet laut futurezone 20 Euro.11, 3, 5
Controller-Haptik und Verarbeitung
6.4
Eine Fernsteuerung fehlt im Standardpaket; drei Tasten und ein kleines Display reichen laut motorcycles.news für den Start in unter 30 Sekunden, Beacon und Joysticks kosten extra.8, 2, 4
Transporttauglichkeit
8.6
Gefaltet 105 x 149 x 34 Millimeter und 192,5 Gramm: Die Drohne passt laut New Atlas in eine Jackentasche, Amazon nennt eine Tragetasche im Lieferumfang.1, 7, 11
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7
Käfige und Propeller lassen sich laut bikepacking.com tauschen; bei futurezone löste sich beim Aufprall der Akku und hinterließ eine Delle.5, 3
Tagsüber liefert sie laut bikepacking.com scharfe, farbstarke Bilder, futurezone nennt die Farben kräftig und satt. Bei wenig Licht rauscht der Sensor deutlich, im Gegenlicht zeigte Notebookcheck auffällige Lens Flares, und in 8K überhitzte die Kamera schon bei 25 Grad in direkter Sonne.5, 3, 4, 2
Steuerung, Tracking und Akku
Ohne Fernsteuerung wählt man den Modus über Tasten und ein kleines Display; Notebookcheck nennt den Handstart schnell und zuverlässig. In der App lassen sich die Modi detailliert einstellen und per Touchscreen manuell fliegen, Beacon und Joysticks liegen nur teureren Paketen bei.2, 6, 11, 4
Im Rad-Modus folgt die Drohne von hinten und hält auch in Kurven mit. Bei sehr hohem Tempo im dichten Wald stieß das Tracking bei Singletracks an Grenzen, bei Notebookcheck brach es in schnellen Kurven teils ab. Auf der Straße ist sie laut motorcycles.news für höheres Tempo zu langsam, bei Verbindungsabriss landet sie laut futurezone an Ort und Stelle.6, 2, 8, 3
Geladen wird per USB-C, laut Hersteller in rund 45 Minuten je Akku. Automatikflüge dauern laut futurezone meist 20 bis 40 Sekunden, eine Ladung reicht so für rund 30 Clips. WinFuture zählte mindestens ein Firmware-Update im Monat.8, 5, 3, 9
Fazit und Kaufempfehlungen
6.7Gesamtwertung
Befriedigend
Die HoverAir X1 ProMax startet aus der Hand, folgt ohne Fernsteuerung mit bis zu 42 km/h und filmt in 8K; futurezone nennt sie für Outdoor-Aktivitäten fast perfekt. Dagegen stehen eine Hinderniserkennung nur nach hinten mit häufigen Kollisionen, 11 bis 16 Minuten Flugzeit und ein Akku im Standardpaket.
Bildqualität
7
Verarbeitung
7.3
Funktionen und Design
6.6
Preis-Leistung
5.8
PROS
8K mit 30 fps und 1/1,3-Zoll-Sensor
Zuverlässiges Tracking bis 42 km/h ohne Fernsteuerung
Robust mit geschlossenen Propellerkäfigen
Faltbar, 192,5 g in der Klasse C0
CONS
Hinderniserkennung nur nach hinten, häufige Kollisionen
11 bis 16 Minuten Flugzeit, ein Akku im Paket
8K überhitzt in der Sonne
Windanfällig und recht laut
6.6
Funktionen und DesignBefriedigend
Windstufe 5 laut Hersteller; futurezone sah darüber wackeligere Aufnahmen, motorcycles.news und bikepacking.com nennen die leichte Drohne bei Böen windanfällig.1, 3, 8, 5
Funktionen und Design6.6
Flugstabilität und Windreserven
6
Windstufe 5 laut Hersteller; futurezone sah darüber wackeligere Aufnahmen, motorcycles.news und bikepacking.com nennen die leichte Drohne bei Böen windanfällig.1, 3, 8, 5
Hinderniserkennung und Rückkehrfunktionen
4.4
Nur nach hinten erkennen ToF-Sensor und Kamera Hindernisse; Notebookcheck zählte Kollisionen in verschiedenen Modi, bei futurezone lösten Äste alle Abstürze aus. Bei Verbindungsverlust fliegt sie die Route zurück.11, 2, 3
Reichweite und Signalstabilität
4.8
Per Smartphone und WLAN sind laut Hersteller 500 Meter möglich, bei Störungen 30 bis 100; futurezone verlor die Verbindung schon nach wenigen hundert Metern, ein Beacon fehlt im Standardpaket.1, 3
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
5.4
Statt 16 Minuten laut Hersteller flog sie bei Maison du Drone 11 bis 13, bei Notebookcheck rund 14 Minuten mit Reserve; im Paket steckt ein Akku, Laden dauert rund 45 Minuten.1, 4, 2, 8
Tracking und Automatikmodi
7.9
Bis 42 km/h folgt sie mit Modi für Rad und Ski; Singletracks verlor sie nie, futurezone konnte sie beim Laufen kaum abschütteln, in schnellen Kurven riss das Tracking bei Notebookcheck teils ab.1, 6, 3, 2
App und Bearbeitungsfunktionen
6.9
Notebookcheck stellt die Modi in der App detailliert ein und lobt die Touch-Steuerung; New Atlas bemängelt eine auf Papier, App und YouTube verteilte Anleitung, WinFuture zählte monatliche Updates.2, 7, 9
Speicheroptionen
8.3
64 Gigabyte intern plus microSD bis 1 Terabyte reichen auch für große 8K-Dateien.1, 4
Gewichtsklasse und Mobilität
9.3
Mit 192,5 Gramm fliegt sie in der Klasse C0 und passt gefaltet in eine Jackentasche; vom Griff in die Tasche bis zur Aufnahme vergehen laut motorcycles.news meist unter 30 Sekunden.1, 3, 8, 7
Lautstärke und unauffälliges Design
6
Im Betrieb nennt Notebookcheck die Drohne recht laut, Singletracks stört eine laute Ansage des Flugmodus; Bekannte des WinFuture-Testers erschraken teils bei Start und Landung.2, 6, 9
Die X1 ProMax verbindet 8K, einen großen Sensor und zuverlässiges Tracking auf freien Wegen mit einem robusten, faltbaren Gehäuse. Gedämpft wird das Urteil durch die Hinderniserkennung nur nach hinten, die kurze Flugzeit mit einem Akku, die Windanfälligkeit und den Preis.2, 3, 4, 5, 8
Wer vor allem zwischen Bäumen fliegt, findet Rundumsensoren in der DJI Neo 2 für rund ein Drittel des Preises. Einen gleich großen Sensor und Hinderniserkennung nach vorn bietet die DJI Flip mit Fernsteuerung. Wasserfest ist erst die HoverAir Aqua.
Weitere Modelle vom Einsteiger bis zur Profidrohne ordnet die Übersicht Drohnen im Überblick ein.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf dem Datenblatt des Herstellers bei megadron.pl, den Tests von Notebookcheck, futurezone, Maison du Drone, bikepacking.com, Singletracks, New Atlas, motorcycles.news und WinFuture, einer Meldung von Notebookcheck sowie den Angaben von Amazon und alltron.ch. Getestet wurden meist Pakete mit Beacon oder Zusatzakkus. Eigene Messungen liegen nicht vor.11, 12
Alle 30 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
5.8
Preis-LeistungAusreichend
Basiswert 6.2→aktuell 5.8
Für 594,15 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es 8K und starkes Tracking, aber eine schwache Hinderniserkennung; Notebookcheck nannte schon 699 Euro recht hoch.11, 2
Preis-LeistungBasiswert 6.2→aktuell 5.8
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.2 auf 5.8 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Kamera- und Flugleistung im Verhältnis zum Preis
6.5
Für 594,15 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es 8K und starkes Tracking, aber eine schwache Hinderniserkennung; Notebookcheck nannte schon 699 Euro recht hoch.11, 2
Lieferumfang (Akkus, Tasche, Controller)
5.7
Drohne, ein Akku und ein USB-C-Kabel liegen bei, Amazon nennt zusätzlich eine Tragetasche; Ladestation, Zweitakku und Beacon fehlen.1, 11, 3
Folgekosten für Akkus und Propeller
5.7
Ein Beacon kostet 149 Euro, mit Joysticks 248 Euro, ein Thermo-Akku 99 Euro; das Repair Kit für Käfig und Propeller liegt laut futurezone bei 20 Euro.4, 3
Garantie und Service
7
Verkauft wird bei Amazon über das Händlerkonto Hover Camera Direct mit Versand durch Amazon; megadron.pl nennt 24 Monate Garantie, WinFuture monatliche Firmware-Updates.11, 1, 9
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
5.9
Rundumsensoren hat die deutlich günstigere DJI Neo 2, einen gleich großen Sensor mit Fernsteuerung die DJI Flip; die X1 Pro ist laut bikepacking.com 200 US-Dollar günstiger.5
HoverAir X1 ProMax erreicht bei Bildqualität 7,0, DJI Neo 2 kommt auf 6,6. Umgekehrt bei Funktionen und Design: 6,9 zu 6,6. Wer Wert auf Funktionen und Design legt, ist bei DJI Neo 2 richtig, sonst bei HoverAir X1 ProMax.
Wir ordnen Technik strukturiert ein und vergleichen Produkte in drei Preisklassen. Dabei achten wir auf klare Kriterien, verständliche Sprache und nachvollziehbare Empfehlungen.
1.920 mAh, Wechselakku; rund 45 Minuten je Akku laut Hersteller
Akkukapazität
1920 mAh
Akkukonzept
Wechselakku
Antriebsart
Elektro
Anzahl Achsen Gimbal
2
Anzahl Kameras
1
Anzahl Rotoren
4 Rotoren
App-Ökosystem
Hersteller-App
Bildwinkel
Weitwinkel
Brennweite
16 mm
Drohnenklasse
C0
EU-Klasse
C0
Einsatzschwerpunkt
Video
Einstufung nach Gewicht
unter 250 g
FOV
107°
Farbton
Schwarz
Flugdauer
16 min
Flugleistung
Bis 16 Minuten laut Hersteller, in Tests 11 bis 16; Verfolgung bis 42 km/h, kurzzeitig 60 km/h; Windstufe 5
Flugmodi
Normal
Flugzeit
16 min
Foto
12 und 48 MP
Fotoauflösung
48 MP
Gewicht und Maße
192,5 g; gefaltet 105 x 149 x 34 mm, entfaltet 173 x 149 x 39 mm
Hinderniserkennung
Nach hinten ToF-Näherungssensor und Sichtsensor, Bremsen bis 1,5 m/s; nach unten Sensoren für Handlandung und OmniTerrain
Hinderniserkennungssystem
hinten
Kamera
1/1,3-Zoll-CMOS, 16 mm, 107 Grad; 2-Achsen-Gimbal mit EIS und Horizontausgleich
Kameraauflösung
48 MP
Kameraausstattung
mit Kamera
Kameratyp
Einzelkamera
Konstruktionsform
faltbar
Ladeart
USB-C
Ladezeit
45 min
Landart
Handlandung
Lieferumfang
Drohne, ein Akku, USB-C-Kabel; laut Amazon zusätzlich Tragetasche
Maximale Flughöhe
120 m
Maximale Geschwindigkeit
60 km/h
Modell
HoverAir X1 ProMax im Standardpaket (SP06H006), vorgestellt mit dem Indiegogo-Start am 26. August 2024
Reichweite
500 m
Rotorenschutz
vollständig
Sensorgröße
0,77 Zoll
Signalübertragung
digitale Übertragung
Speicher
64 GB intern, microSD bis 1 TB
Speicherkapazität
64 GB
Speicherkartenformat
microSDXC
Speichertyp
microSD und interner Speicher
Startart
Handstart
Steuerung
Smartphone
Video
8K bis 30 fps, 4K und 1080p bis 120 fps; hochkant 4K bis 30 fps; 10-Bit HLG; bis 160 Mbit/s
Video-Bitrate
160 Mbit/s
Videoauflösung
8K
Windwiderstand
Level 5
Zielgerät
Android und iPhone
Übertragung
Smartphone bis 500 m, bei Störungen 30 bis 100 m; mit Beacon bis 1 km
Übertragungsstandard
WLAN
Bildqualität7
Schärfe und Detailgrad
7.7
In 8K bleiben laut Notebookcheck Reserven zum Zuschneiden, bikepacking.com nennt die Aufnahmen tagsüber scharf; der 1/1,3-Zoll-Sensor ist deutlich größer als bei der X1 Pro.2, 5, 4
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
6.8
14 Blendenstufen laut Hersteller und 10-Bit HLG bringen mehr Details in Licht und Schatten; im Gegenlicht sah Notebookcheck auffällige Lens Flares.11, 4, 2
Low-Light-Leistung
5.9
Bei wenig Licht schlägt sie die X1 Pro, rauscht laut Maison du Drone aber deutlich; auch bikepacking.com nennt die Bilder dann verrauscht.4, 5
Farbwiedergabe und Weißabgleich
7.1
Kräftig und satt nennt futurezone die Farben, mit Kontrasten am oberen Ende; wechselnde Helligkeit meistert sie laut Notebookcheck recht gut.3, 5, 2
Bildrauschen
6
Tagsüber nennt bikepacking.com die Bilder scharf, bei schwachem Licht rauscht der Sensor in beiden Tests deutlich.5, 4
Qualität der Video- und Fotomodi
7.6
8K mit 30, 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, Hochkant in 4K und Fotos mit 48 Megapixeln bieten viel; in 8K kann die Kamera laut Notebookcheck schon bei 25 Grad überhitzen.1, 4, 2
Bitrate und Codecs
7.6
Bis zu 160 Megabit pro Sekunde liegen deutlich über den 100 der X1 Pro; für 8K bleibt das knapp, im Alltag empfehlen Tests ohnehin 4K mit 120 Bildern.4, 1
gimbalbedingte Stabilität und Artefakte
7.4
Gimbal mit zwei Achsen plus EIS und Horizontausgleich: Notebookcheck nennt die Stabilisierung effektiv, motorcycles.news sah bei starkem Wind gelegentlich leichte Unruhe.11, 2, 8
Verarbeitung7.3
Materialqualität und Robustheit
7.8
Nach einer zweistelligen Zahl harter Kollisionen fand Notebookcheck keine sichtbaren Schäden, motorcycles.news überstand Abstürze ohne funktionale Schäden; einmal rutschte ein Akku halb heraus.2, 8
Qualität von Armen und Gelenken
7.2
Statt Klapparmen faltet sich das ganze Gehäuse und wird von Magneten gehalten; WinFuture nennt das Aufklappen einfacher und schneller als bei einer DJI Mini 4 Pro.2, 9
Gimbal-Schutz und Mechanik
7
Die Kamera überstand bei Notebookcheck alle Kollisionen ohne sichtbaren Schaden; geschützt wird sie vom umlaufenden Käfig, der Gimbal neigt nur und schwenkt nicht seitlich.2, 11
Sensorabdeckungen und Ports
6.9
Geladen wird per USB-C, ein microSD-Slot ergänzt den internen Speicher; leichter Regen und Staub machten ihr bei bikepacking.com nichts aus.5, 1
Propeller und Befestigung
7.5
Die Propeller laufen in geschlossenen Käfigen aus elastischem HEM; bei harten Stürzen brach bei futurezone und bikepacking.com der Käfig, ein Repair Kit kostet laut futurezone 20 Euro.11, 3, 5
Controller-Haptik und Verarbeitung
6.4
Eine Fernsteuerung fehlt im Standardpaket; drei Tasten und ein kleines Display reichen laut motorcycles.news für den Start in unter 30 Sekunden, Beacon und Joysticks kosten extra.8, 2, 4
Transporttauglichkeit
8.6
Gefaltet 105 x 149 x 34 Millimeter und 192,5 Gramm: Die Drohne passt laut New Atlas in eine Jackentasche, Amazon nennt eine Tragetasche im Lieferumfang.1, 7, 11
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7
Käfige und Propeller lassen sich laut bikepacking.com tauschen; bei futurezone löste sich beim Aufprall der Akku und hinterließ eine Delle.5, 3
Funktionen und Design6.6
Flugstabilität und Windreserven
6
Windstufe 5 laut Hersteller; futurezone sah darüber wackeligere Aufnahmen, motorcycles.news und bikepacking.com nennen die leichte Drohne bei Böen windanfällig.1, 3, 8, 5
Hinderniserkennung und Rückkehrfunktionen
4.4
Nur nach hinten erkennen ToF-Sensor und Kamera Hindernisse; Notebookcheck zählte Kollisionen in verschiedenen Modi, bei futurezone lösten Äste alle Abstürze aus. Bei Verbindungsverlust fliegt sie die Route zurück.11, 2, 3
Reichweite und Signalstabilität
4.8
Per Smartphone und WLAN sind laut Hersteller 500 Meter möglich, bei Störungen 30 bis 100; futurezone verlor die Verbindung schon nach wenigen hundert Metern, ein Beacon fehlt im Standardpaket.1, 3
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
5.4
Statt 16 Minuten laut Hersteller flog sie bei Maison du Drone 11 bis 13, bei Notebookcheck rund 14 Minuten mit Reserve; im Paket steckt ein Akku, Laden dauert rund 45 Minuten.1, 4, 2, 8
Tracking und Automatikmodi
7.9
Bis 42 km/h folgt sie mit Modi für Rad und Ski; Singletracks verlor sie nie, futurezone konnte sie beim Laufen kaum abschütteln, in schnellen Kurven riss das Tracking bei Notebookcheck teils ab.1, 6, 3, 2
App und Bearbeitungsfunktionen
6.9
Notebookcheck stellt die Modi in der App detailliert ein und lobt die Touch-Steuerung; New Atlas bemängelt eine auf Papier, App und YouTube verteilte Anleitung, WinFuture zählte monatliche Updates.2, 7, 9
Speicheroptionen
8.3
64 Gigabyte intern plus microSD bis 1 Terabyte reichen auch für große 8K-Dateien.1, 4
Gewichtsklasse und Mobilität
9.3
Mit 192,5 Gramm fliegt sie in der Klasse C0 und passt gefaltet in eine Jackentasche; vom Griff in die Tasche bis zur Aufnahme vergehen laut motorcycles.news meist unter 30 Sekunden.1, 3, 8, 7
Lautstärke und unauffälliges Design
6
Im Betrieb nennt Notebookcheck die Drohne recht laut, Singletracks stört eine laute Ansage des Flugmodus; Bekannte des WinFuture-Testers erschraken teils bei Start und Landung.2, 6, 9
Preis-LeistungBasiswert 6.2→aktuell 5.8
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 2 Jahre alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 6.2 auf 5.8 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Kamera- und Flugleistung im Verhältnis zum Preis
6.5
Für 594,15 Euro bei Amazon am 14. Oktober 2026 gibt es 8K und starkes Tracking, aber eine schwache Hinderniserkennung; Notebookcheck nannte schon 699 Euro recht hoch.11, 2
Lieferumfang (Akkus, Tasche, Controller)
5.7
Drohne, ein Akku und ein USB-C-Kabel liegen bei, Amazon nennt zusätzlich eine Tragetasche; Ladestation, Zweitakku und Beacon fehlen.1, 11, 3
Folgekosten für Akkus und Propeller
5.7
Ein Beacon kostet 149 Euro, mit Joysticks 248 Euro, ein Thermo-Akku 99 Euro; das Repair Kit für Käfig und Propeller liegt laut futurezone bei 20 Euro.4, 3
Garantie und Service
7
Verkauft wird bei Amazon über das Händlerkonto Hover Camera Direct mit Versand durch Amazon; megadron.pl nennt 24 Monate Garantie, WinFuture monatliche Firmware-Updates.11, 1, 9
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
5.9
Rundumsensoren hat die deutlich günstigere DJI Neo 2, einen gleich großen Sensor mit Fernsteuerung die DJI Flip; die X1 Pro ist laut bikepacking.com 200 US-Dollar günstiger.5
Zusammenfassung
1
Faltbare Selfie-Drohne mit 192,5 Gramm, startet aus der Hand und folgt ohne Fernsteuerung mit bis zu 42 km/h.
2
1/1,3-Zoll-Sensor mit 8K bei 30 und 4K bei 120 Bildern pro Sekunde, 64 Gigabyte intern plus microSD.
3
Hinderniserkennung nur nach hinten, in den Tests häufige Kollisionen mit Ästen.
4
Bis zu 16 Minuten Flugzeit laut Hersteller, in den Tests 11 bis 16 Minuten.
★
Robust: Geschlossene Propellerkäfige überstanden in den Tests zahlreiche Stürze.
Fachkommentar
Wer sich beim Radfahren, Skifahren oder Wandern auf freien Wegen filmen lassen will und keine Fernsteuerung mitnehmen möchte, dem empfehle ich die X1 ProMax: Sie folgt zuverlässig, steckt Stürze weg und liefert in 8K Reserven für den Bildausschnitt. Einplanen sollte man einen Zweitakku, denn in den Tests hielt eine Ladung 11 bis 16 Minuten. Wer oft zwischen Bäumen fliegt, sollte die DJI Neo 2 vergleichen: Sie erkennt Hindernisse rundum und kostet deutlich weniger, filmt aber nur in 4K.