LG OLED55B59LA: 55-Zoll-OLED für Filme und 120-Hz-Gaming
7. September 2026
Dieser Bericht behandelt die Ausführung 55 Zoll. Zur Serie LG OLED B5 (2025) gehören vier weitere Ausführungen: 48, 65, 77 und 83 Zoll. Die übrigen Angaben stammen von den Herstellern.
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Der LG OLED55B59LA verbindet tiefes OLED-Schwarz mit vier HDMI-Eingängen für 4K bei 120 Hz. Für Filmabende und Konsolenspiele ist er eine überzeugende Wahl. Bei viel Raumlicht stören allerdings Spiegelungen, zudem fallen helle HDR-Effekte weniger kräftig aus als bei höher positionierten OLEDs.1, 2, 3
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Geeignet für Filmabende und 4K-120-Hz-Gaming
Im Filmmaker-Modus überzeugt das Bild mit natürlichen Farben, tiefem Schwarz und guter Durchzeichnung. Auch seitlich bleiben Farbe und Kontrast weitgehend erhalten, für gemeinsame Filmabende ist das ein echter Vorteil.3
Alle vier HDMI-Eingänge unterstützen 4K mit 120 Hz, VRR und ALLM. Dazu kommen G-Sync-Kompatibilität, FreeSync und Dolby-Vision-Gaming. Mehrere Konsolen lassen sich anschließen, ohne einen langsameren HDMI-Port wählen zu müssen.1
Am geprüften 55-Zoll-Gerät wurden rund 14 ms Eingabeverzögerung bei 60 Hz und 5 ms bei 120 Hz ermittelt. Diese externen Messungen beziehen sich auf den jeweiligen Spielbetrieb und sind keine allgemeinen Pixelreaktionszeiten.2
7.9
Klang und BildGut
Tiefes OLED-Schwarz und hoher Bildkontrast in der deutschen 55-Zoll-Prüfung.3
Klang und Bild7.9
Kontrast und Schwarzwert
9.6
Tiefes OLED-Schwarz und hoher Bildkontrast in der deutschen 55-Zoll-Prüfung.3
Helligkeit und HDR-Wirkung
7
673 Nits im 10-Prozent-Fenster im Filmmaker-Modus, die HDR-Reserven bleiben begrenzt.2
Farbraum und Farbtreue
8.7
Sehr natürliche Farbwiedergabe im Filmmaker-Modus.3
Blickwinkelstabilität
8.8
Farbe und Kontrast bleiben seitlich gut erhalten.3
Ausleuchtung und Clouding
8.9
OLED ohne Hintergrundbeleuchtung und damit ohne LCD-Blooming.2, 3
Bewegungsdarstellung
8
Gute schnelle Bewegung, bei langsamen Filmschwenks OLED-typisches Ruckeln.3, 5
Gute Signalaufbereitung, einige Farbabstufungen zeigen Posterisation.5
Reflexionsverhalten in hellen Räumen
5.6
Spiegelungen bleiben sichtbar, Aufstellung und Lichtkontrolle sind wichtig.2
Audioqualität
6.3
Gut verständlicher 20-Watt-Ton mit begrenztem Tiefbass.3
Ungeeignet für maximale HDR-Helligkeit und störende Lichtquellen
Für helle HDR-Spitzlichter bietet der B5 weniger Reserven als höher positionierte OLEDs, und die 55-Zoll-Messung im Filmmaker-Modus ergab 673 cd/m² auf einem Zehn-Prozent-Fenster. Kleine Spitzen können etwas heller ausfallen, ein pauschaler Spitzenwert ohne Messfenster wäre daher irreführend.2
Lampen oder Fenster gegenüber dem Bildschirm können sich sichtbar spiegeln, ein heller Raum ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen, die Aufstellung sollte diese Reflexionen aber vermeiden. Für überwiegend taghelles Fernsehen ist ein heller und wirksam entspiegelter Vergleichskandidat sinnvoll.2
Schnelle Pixelwechsel sorgen beim Spielen für scharfe Bewegung, machen langsame Kameraschwenks in Filmen mit niedriger Bildrate aber deutlicher abgehackt. Eine dezente Zwischenbildberechnung kann helfen, verändert jedoch den Bewegungseindruck.5
LG OLED55B59LA gegen Samsung S90F 65 Zoll im Direktvergleich
Dünner OLED-Aufbau mit Metallrückseite und Kunststoff-Technikgehäuse.2, 3
Verarbeitung von Tasten und Fernbedienung
7.7
Handliche Magic Remote mit Zeiger und Scrollrad, ohne Zifferntasten.2
Kabelmanagement
4.9
Nur kleine Clips an den Füßen, Kabel bleiben schwer zu verstecken.2
Wärmeentwicklung und Geräuschverhalten
8.3
Lüfterloses OLED-Panel mit 77 Watt im SDR-Betrieb.4
Ton, Bedienung und Aufnahme
Der Klang ist für den Alltag brauchbar und Stimmen bleiben gut verständlich. Für kräftigen Tiefbass lohnt eine externe Lösung; eine Soundbar ist jedoch keine Voraussetzung für normale Fernsehnutzung, und das 20-Watt-Stereosystem erzeugt den beworbenen Mehrkanal-Upmix virtuell.1, 3
eARC sitzt auf HDMI 3, zusätzlich gibt es optischen Digitalton und Bluetooth. DTS-Tonformate werden vom B5 nicht unterstützt. Entsprechende Disc-Zuspieler sollten den Ton direkt an einen kompatiblen AV-Receiver oder eine passende Soundbar liefern.1, 5
Die neue Magic Remote bietet Zeiger und Scrollrad, verzichtet aber auf physische Zifferntasten. webOS reagiert flott, einzelne Funktionen liegen tiefer im Menü. USB-Aufnahme ist möglich; wegen des Single-Tuners ersetzt sie keine unabhängige Aufnahme eines Senders bei gleichzeitigem Empfang eines anderen.2
Video von YouTube
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USB-Aufnahme mit einfachem statt doppeltem Tuner.2
Sprachsteuerung
7.1
Sprachsteuerung über die Magic Remote, ohne Freisprechmikrofon im Fernseher.1, 4
Tonoptionen (eARC, Passthrough)
7.2
eARC an HDMI 3 und optischer Ausgang, DTS fehlt.1, 5
Aufstell- und Wandmontageoptionen
6.7
VESA 300 × 200 und Seitenfüße, die rückwärtigen Buchsen brauchen Kabelraum.1, 3
Aufstellung, Modellreihe und laufender Verbrauch
Die Seitenfüße benötigen 105,7 cm Breite und 23,5 cm Tiefe. Ohne Füße misst das Gerät 122,8 × 70,8 × 4,59 cm; mit Füßen wiegt es 14,5 kg. VESA 300 × 200 ermöglicht Wandmontage. Rückwärts gerichtete Anschlüsse brauchen dabei zusätzlichen Kabelraum.1, 3
77 kWh bei SDR und 135 kWh bei HDR je 1.000 Stunden sind die EU-Normwerte. Für normale und vernetzte Bereitschaft gelten 0,5 beziehungsweise 2 Watt, und die tatsächlichen Kosten hängen von Nutzung, Bildmodus und Stromtarif ab.4
LG nennt vier webOS-Upgrades innerhalb von rund fünf Jahren ab vorinstallierter Version. Davon getrennt weist das EU-Blatt acht Jahre Software-/Firmware-Verfügbarkeit ab Ende des Inverkehrbringens aus. Die folgende Modellfolge ordnet den B5 als Generation 2025 ein.1, 4
Modellname
Baujahr/Release
Modelltyp
OLED55B9
2019
Vorgänger
OLED55BX
2020
Vorgänger
OLED55B1
2021
Vorgänger
OLED55B2
2022
Vorgänger
OLED55B3
2023
Vorgänger
OLED55B4
2024
Vorgänger
OLED55B59LA
2025
Hier eingeordnet
Fazit und Kaufempfehlungen
7.6Gesamtwertung
Gut
Der LG OLED55B59LA verbindet tiefes OLED-Schwarz mit vier HDMI-Eingängen für 4K bei 120 Hz. Für Filmabende und Konsolenspiele ist er eine überzeugende Wahl. Bei viel Raumlicht stören allerdings Spiegelungen. Zudem fallen helle HDR-Effekte weniger kräftig aus als bei höher positionierten OLEDs.
Für Filme im gedämpften Licht und Konsolen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde ist der OLED55B59LA eine starke Wahl. Natürliche Farben, tiefe Schwarzwerte und vier schnelle HDMI-Eingänge tragen diese Empfehlung.
7.7
Preis-LeistungGut
Basiswert 7.9→aktuell 7.7
Rund 699 Euro für 55 Zoll OLED mit vier HDMI-2.1-Eingängen.1
Preis-LeistungBasiswert 7.9→aktuell 7.7
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.9 auf 7.7 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bildqualität und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
8.3
Rund 699 Euro für 55 Zoll OLED mit vier HDMI-2.1-Eingängen.1
Update- und Support-Perspektive
8.2
LG nennt vier webOS-Upgrades in rund fünf Jahren, dazu acht Jahre EU-Softwarefrist.1, 4
Anschlussvielfalt und Gaming-Features in der Preisklasse
9.2
Vier schnelle HDMI-Eingänge vermeiden Kompromisse bei mehreren Zuspielern.1
Preis zu sinnvollen Alternativen in ähnlicher Preislage
7.6
Der LG C5 bietet mehr HDR-Reserven und 144 Hz, kostet aber mehr.
Gedämpft wird das Urteil durch die begrenzte HDR-Helligkeit und die Empfindlichkeit für störende Lichtquellen. Für den B5 sprechen die bereits vollständige Konsolen-Ausstattung und sein alltagstauglicher Ton. Rückwärtige Anschlüsse und die neue Fernbedienung sollten zur geplanten Nutzung passen.
Mehr Helligkeit über das abgedunkelte Heimkino hinaus bietet der teurere LG OLED55G59LS. Besondere Stärke bei Tageslicht zeigt der matte Samsung QN90F 55 Zoll. Weitere Bauformen und passende Alternativen zeigt unser Fernseher-Vergleich.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung basiert vorrangig auf den deutschen 55-Zoll-Prüfungen von HIFI.DE und Netzwelt sowie den LG-Unterlagen zur exakten Variante OLED55B59LA. RTINGS ergänzt die Einordnung zu Filmbewegung, Bildverarbeitung und Audioformaten anhand einer US-Variante; fremde Größenmessungen werden nicht auf 55 Zoll übertragen. Der dortige einzelne Atmos-Fehlerbefund ist kein Nachweis eines allgemeinen Fehlers der deutschen Variante. Eigene Messungen liegen nicht vor. Die Detail-Analyse enthält unsere Gewichtung dieser Belege, keine übernommenen Fremdnoten. Mehr zu unserer Bewertungsmethode.
Linus schreibt bei 1aus3.net über Technik mit Schwerpunkt auf Displays, Smart-Home und Kommunikationstechnologien. Er hat Informatik studiert und mehr als zehn Jahre als Entwickler bei einem namhaften Automobilzulieferer an verschiedenen Display-Technologien gearbeitet. In seinen Beiträgen verbindet er fundiertes Fachwissen mit einem klaren Blick auf Praxistauglichkeit und Preis-Leistung.
USB-Aufnahme mit einfachem statt doppeltem Tuner.2
Sprachsteuerung
7.1
Sprachsteuerung über die Magic Remote, ohne Freisprechmikrofon im Fernseher.1, 4
Tonoptionen (eARC, Passthrough)
7.2
eARC an HDMI 3 und optischer Ausgang, DTS fehlt.1, 5
Aufstell- und Wandmontageoptionen
6.7
VESA 300 × 200 und Seitenfüße, die rückwärtigen Buchsen brauchen Kabelraum.1, 3
Preis-LeistungBasiswert 7.9→aktuell 7.7
Hinweis zum Preis-Leistungs-Wert: Das Gerät ist 1 Jahr alt. Der Preis-Leistungs-Wert wurde deshalb von 7.9 auf 7.7 gesenkt.Die Unterkriterien zeigen die ursprüngliche Bewertung.
Bildqualität und Ausstattung im Verhältnis zum Preis
8.3
Rund 699 Euro für 55 Zoll OLED mit vier HDMI-2.1-Eingängen.1
Update- und Support-Perspektive
8.2
LG nennt vier webOS-Upgrades in rund fünf Jahren, dazu acht Jahre EU-Softwarefrist.1, 4
Anschlussvielfalt und Gaming-Features in der Preisklasse
9.2
Vier schnelle HDMI-Eingänge vermeiden Kompromisse bei mehreren Zuspielern.1
Preis zu sinnvollen Alternativen in ähnlicher Preislage
7.6
Der LG C5 bietet mehr HDR-Reserven und 144 Hz, kostet aber mehr.
Zusammenfassung
1
55-Zoll-OLED mit natürlichem Filmbild.
2
Vier HDMI-Eingänge für 4K mit 120 Hz.
3
Dolby Vision, VRR, ALLM und FreeSync.
4
Alltagstauglicher Ton mit begrenztem Tiefbass.
5
Spiegelungen und begrenzte HDR-Helligkeit beachten.
★
Deutsche 55-Zoll-Prüfungen als Hauptgrundlage.
Fachkommentar
Fazit und Kaufempfehlungen
Für Filme im gedämpften Licht und Konsolen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde ist der OLED55B59LA eine starke Wahl. Natürliche Farben, tiefe Schwarzwerte und vier schnelle HDMI-Eingänge tragen diese Empfehlung.
Ein Aufpreis für einen helleren OLED lohnt vor allem bei anspruchsvollem HDR und viel Umgebungslicht. Für den B5 sprechen die bereits vollständige Konsolen-Ausstattung und sein alltagstauglicher Ton. Rückwärtige Anschlüsse und die neue Fernbedienung sollten zur geplanten Nutzung passen.