DJI Avata 360 im Review: 8K rundum, 455 g und Klasse C1
12. Oktober 2026
Erst fliegen, dann den Bildausschnitt wählen: Die DJI Avata 360 zeichnet mit zwei Objektiven ein komplettes 8K-Rundumbild auf, aus dem Schwenks, Verfolgungen und Hochkantclips erst am Schnittplatz entstehen. Notebookcheck nennt das Material bei Sonne eine Augenweide, drohnen.de vergibt 97 Prozent. Gedämpft wird der Eindruck durch Verzerrungen beim Zusammenrechnen der Bilder, Rauschen in dunklen Räumen und die Pflichten der Klasse C1.4, 2, 5, 3
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Geeignet für 360°-Video aus der Luft
Rundumbild statt Kameraschwenk. Zwei quadratische CMOS-Sensoren mit 1/1,1 Zoll, 2,4 Mikrometer großen Pixeln und Blende f/1,9 liefern 8K mit 60 Bildern pro Sekunde in HDR; der Bildausschnitt wird später per Reframing festgelegt. Notebookcheck sieht darin die größte Stärke: maximale Freiheit beim Schnitt für Content Creator und Urlaubsfilmer.1, 4, 5
Wer klassisch filmen will, schaltet in den Einzelobjektiv-Modus mit 4K/60 oder 2,7K mit 120 Bildern pro Sekunde. Dazu kommen Fotos mit 120 Megapixeln als JPEG und DNG sowie D-Log M für die Farbkorrektur.1, 5, 2
Mit DJI RC 2 im Standardpaket fliegt sich die Drohne laut Notebookcheck eingängig in den Modi Cinema, Standard und Sport. Rundumsensoren, ein LiDAR nach vorn und der integrierte Propellerschutz nehmen Einsteigern die Angst; drohnen.de bewertet Flugstabilität und Sensorik mit 98 Prozent.4, 3, 5, 2
7.7
BildqualitätGut
Zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren liefern 8K/60 rundum und scharfes 4K im Einzelobjektiv-Modus; beim Reframing sinkt die Auflösung laut Notebookcheck spürbar.1, 4, 5
Bildqualität7.7
Schärfe und Detailgrad
7.8
Zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren liefern 8K/60 rundum und scharfes 4K im Einzelobjektiv-Modus; beim Reframing sinkt die Auflösung laut Notebookcheck spürbar.1, 4, 5
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
8.3
Bis zu 13,5 Blendenstufen Dynamik und HDR in 8K halten Himmel und Schatten zusammen, bei Sonne nennt Notebookcheck das Material eine Augenweide.1, 4
Low-Light-Leistung
6.6
In schwach beleuchteten Räumen flimmert und rauscht das Bild laut Notebookcheck, der Sensor muss die hohe Auflösung erst verarbeiten.4, 2
Farbwiedergabe und Weißabgleich
8.1
D-Log M und HDR lassen Spielraum für die Farbkorrektur; bei Sonne gefällt Notebookcheck das 360°-Material sehr gut.2, 4
Bildrauschen
6.9
Pixel mit 2,4 Mikrometern helfen am Tag, bei bewölktem Himmel rauscht der Einzelobjektiv-Modus laut Notebookcheck jedoch schnell.1, 4
Qualität der Video- und Fotomodi
9
Von 8K/60 rundum über 6K und 4K/60 bis 2,7K mit 120 Bildern pro Sekunde und 120-Megapixel-Fotos in JPEG und DNG reicht die Auswahl weit.1, 2, 5
Bitrate und Codecs
7.4
OSV für Rundumvideo und MP4 mit HEVC sind zeitgemäß; die großen 8K-Dateien zwingen laut Notebookcheck zum Schnitt mit Proxies.1, 4
gimbalbedingte Stabilität und Artefakte
7.6
Der virtuelle 360°-Gimbal dreht und neigt ohne Grenzen, doch Naht und Fischauge erzeugen laut Notebookcheck Verzerrungen und gelegentliches Wobbeln.1, 4, 2
Ungeeignet für Flüge nach C0-Regeln
Rund 455 Gramm Startgewicht bedeuten Klasse C1: Kompetenznachweis, Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt, e-ID, Remote-ID und Haftpflicht sind Pflicht, ein Flug mit Brille braucht einen Beobachter. Die Antigravity A1 bleibt mit 249 Gramm unter der Grenze, kostet aber laut Notebookcheck mindestens 1.399 Euro.2, 3, 7
Bei wenig Licht stößt die Technik an Grenzen: Notebookcheck sah flimmernde, verrauschte Aufnahmen in dunklen Räumen und Rauschen im Einzelobjektiv-Modus bei bewölktem Himmel. Beim Steigen an einer Wand zogen sich Objekte in die Länge.4
Faltbar ist die Avata 360 nicht, und das Standardpaket enthält nur einen Akku, keinen Ladehub und keine Tasche. Wer länger als 23 Minuten am Stück filmen will, kauft Akkus nach oder greift gleich zur DJI Mini 5 Pro mit klassischer Kamera.1, 3, 5, 2
8K-360°-Kamera, Reframing und Einzelobjektiv
Das 360°-Video entsteht aus zwei Bildern, die die Drohne zu einer Kugel mit 7.680 x 3.840 Pixeln zusammenrechnet; wahlweise in 6K und mit 60, 50, 48, 30, 25 oder 24 Bildern pro Sekunde. Gespeichert wird als OSV, flache Videos landen als MP4 mit HEVC.1, 5
Beim Reframing zoomt man in das Rundumbild hinein, und genau dort liegt laut Notebookcheck die Schwäche: Zoom und Bildausschnitt verringern die Auflösung, das Fischauge und die Naht zwischen beiden Kameras erzeugen Verzerrungen. drohnen.de nennt sichtbares Stitching bei sehr nahen Objekten und komplexen Kanten.4, 2
Für den Schnitt braucht es einen kräftigen Rechner: 8K-Material in H.265 ist groß, Notebookcheck arbeitete mit Proxies. DJI Studio bietet Kamera-Vorlagen und GyroFrame, wirkt laut Test aber weniger intuitiv als erhofft.4, 2
7.6
VerarbeitungGut
Notebookcheck beschreibt die Verarbeitung als gewohnt stabil; der integrierte Propellerschutz im Cinewhoop-Stil fängt Kontakte ab.4, 6
Verarbeitung7.6
Materialqualität und Robustheit
8.2
Notebookcheck beschreibt die Verarbeitung als gewohnt stabil; der integrierte Propellerschutz im Cinewhoop-Stil fängt Kontakte ab.4, 6
Qualität von Armen und Gelenken
7.7
Feste Rahmenarme mit Schutzringen ersetzen Klappgelenke, dafür bleibt die Drohne mit 246 x 199 x 56 Millimetern sperrig.6, 8
Gimbal-Schutz und Mechanik
7.2
Zwei exponierte Linsen sind die Schwachstelle, ein Gimbal-Schutz liegt bei und ein Ersatzlinsen-Kit mit Werkzeug ist separat erhältlich.1, 4
Sensorabdeckungen und Ports
7.9
LiDAR vorn, Sichtsensoren rundum und ein 3D-ToF-Sensor unten sitzen im Rahmen, geladen wird per USB-C, der Akku schiebt sich hinten ein.2, 5
Propeller und Befestigung
7.8
Propeller mit integriertem Schutz, zwei Ersatzpaare und der passende Schraubendreher gehören zum Paket.1, 3
Controller-Haptik und Verarbeitung
8.4
Die DJI RC 2 mit eigenem Display steuert laut Notebookcheck eingängig, wahlweise passen Goggles N3 mit RC Motion 3 oder die FPV-Fernsteuerung 3.4, 3
Transporttauglichkeit
6.6
Nicht faltbar, 455 Gramm und ohne Tasche im Standardpaket, dafür mit faltbarem Landepad: für Rucksackreisen braucht es Zubehör.1, 3, 8
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.3
Propellerschutz und tauschbare Linsen begrenzen Folgeschäden; die Kuppellinsen bleiben bei Kratzern die typische Verschleißstelle.4, 8
Der Dynamikumfang liegt laut DJI bei bis zu 13,5 Blendenstufen. Im Einzelobjektiv-Modus filmt nur eine der beiden Kameras, die 4:3-Modi gibt es dann ausschließlich mit Goggles 3 oder N3 samt RC Motion 3 oder FPV-Fernsteuerung 3.1, 3
Flugsicherheit, Steuerung und Akku
Im 360°-Modus erkennt die Drohne Hindernisse in alle Richtungen ab einem Lux, nach vorn hilft ein LiDAR, unten ein 3D-ToF-Sensor; im Einzelobjektiv-Modus arbeitet die Erkennung nur nach vorn. Die Rückkehrfunktion findet laut drohnen.de per VSLAM auch ohne Satellitensignal zurück, in engen Räumen lässt sich die Sensorik abschalten.1, 2, 4
Die Übertragung O4+ liefert 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde und reicht in der EU bis 10 Kilometer; DJI nennt für Städte realistisch 1,5 bis 4 Kilometer. Neben der RC 2 passen RC-N2, RC-N3, RC Motion 3 und die FPV-Fernsteuerung 3 mit Goggles 3 oder N3, deren Head Tracking Notebookcheck besonders lobt.1, 4, 3
ActiveTrack 360° und Spotlight Free folgen Motiven, Easy ACRO erlaubt mit dem Motion-Controller Flips und Rollen. drohnen.de warnt vor möglichem Tracking-Verlust bei schnellen Szenen; bei Notebookcheck blockierte ein ausgelassenes Firmware-Update den Start.2, 4
Der Akku mit 2.700 Milliamperestunden und 38,67 Wattstunden trägt die Drohne laut DJI 23 Minuten, im Schwebeflug 22. Direkt an der Drohne lädt er mit 65 Watt in 73 Minuten, am Ladehub der Combos in 47; ab 10,7 Metern pro Sekunde Wind rät DJI vom Start ab.2, 1, 5
7.7
Funktionen und DesignGut
drohnen.de bewertet Flugstabilität und Sensorik mit 98 Prozent, Notebookcheck lobt das Flugverhalten; DJI rät ab 10,7 Metern pro Sekunde Wind vom Start ab.2, 4, 1
Funktionen und Design7.7
Flugstabilität und Windreserven
8.3
drohnen.de bewertet Flugstabilität und Sensorik mit 98 Prozent, Notebookcheck lobt das Flugverhalten; DJI rät ab 10,7 Metern pro Sekunde Wind vom Start ab.2, 4, 1
Hinderniserkennung und Rückkehrfunktionen
8.9
Rundumerkennung ab einem Lux, LiDAR nach vorn und Rückkehr per VSLAM auch ohne Satellitensignal; im Einzelobjektiv-Modus sichert nur die Front.1, 2, 5
Reichweite und Signalstabilität
8.7
O4+ überträgt 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde und reicht in der EU bis 10 Kilometer, in Städten laut DJI 1,5 bis 4 Kilometer.1, 5
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
6.2
Laut DJI 23 Minuten Flugzeit mit einem einzigen Akku im Paket, Laden direkt an der Drohne dauert 73 Minuten, ein Ladehub gehört nur zu den Combos.1, 2, 3
Tracking und Automatikmodi
8.4
ActiveTrack 360° und Spotlight Free verfolgen Motive, Easy ACRO fliegt Figuren nur mit dem Motion-Controller; bei schnellen Szenen kann das Tracking laut drohnen.de abreißen.2, 3
App und Bearbeitungsfunktionen
6.8
DJI Fly steuert, DJI Studio reframt mit Vorlagen und GyroFrame, wirkt laut Notebookcheck aber weniger intuitiv; die Android-App gibt es nur über die DJI-Seite.4, 2, 8
Speicheroptionen
8.6
Intern stehen 42 Gigabyte bereit, laut Notebookcheck rund 30 Minuten 8K, ein microSD-Slot erweitert den Platz.4, 5
Gewichtsklasse und Mobilität
6.3
Rund 455 Gramm bedeuten Klasse C1 mit Kompetenznachweis, Registrierung, e-ID und Haftpflicht; unter 250 Gramm bleibt nur die Konkurrenz.2, 3, 7
Lautstärke und unauffälliges Design
6.8
Mit Schutzringen und 455 Gramm ist die Avata 360 größer und präsenter in der Luft als Mini-Drohnen, dafür mindern die Ringe das Risiko bei Kontakt.5, 8
Fazit und Kaufempfehlungen
7.6Gesamtwertung
Gut
Die DJI Avata 360 nimmt mit zwei quadratischen 1/1,1-Zoll-Sensoren 8K-Rundumvideo mit 60 Bildern pro Sekunde auf, aus dem sich der Bildausschnitt erst nach dem Flug wählen lässt; Notebookcheck und drohnen.de loben Flugverhalten, Hinderniserkennung und Spaßfaktor. Dagegen stehen Verzerrungen und Auflösungsverlust beim Reframing, Rauschen bei wenig Licht, 455 Gramm in der Klasse C1 und ein Standardpaket mit nur einem Akku.
Bildqualität
7.7
Verarbeitung
7.6
Funktionen und Design
7.7
Preis-Leistung
7.4
PROS
8K/60 HDR rundum mit Reframing nach dem Flug
Rundumsensoren, LiDAR und Propellerschutz
Eingängige Steuerung mit DJI RC 2
Unter 600 Euro bei Amazon (Oktober 2026)
CONS
Verzerrungen und Auflösungsverlust beim Reframing
Rauschen bei wenig Licht
455 g, Klasse C1 mit Nachweispflicht
Nur ein Akku im Standardpaket
Die Avata 360 macht aus einem Flug viele Perspektiven: 8K rundum, Reframing nach dem Flug, dazu Rundumsensoren, LiDAR und ein Flugverhalten, das beide Tests loben. Gedämpft wird das Urteil durch Verzerrungen und Auflösungsverlust beim Reframing, Rauschen bei wenig Licht, die C1-Pflichten und das knappe Standardpaket mit einem Akku.4, 2, 5
Am 11. Oktober 2026 kostete das Set mit DJI RC 2 bei Amazon 599 Euro, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 719 Euro. Wer nur FPV fliegen will, bekommt die DJI Avata 2 mit Brille und Motion-Controller als Combo; wer klassische Luftbilder unter 250 Gramm sucht, ist mit der DJI Mini 5 Pro besser bedient. Für den kleinen Geldbeutel bleibt die DJI Neo.8, 5
Weitere Modelle vom Einsteiger bis zur Profidrohne ordnet die Übersicht Drohnen im Überblick ein.
So entsteht unsere Einordnung
Unsere Einordnung beruht auf der Produktseite im DJI Store mit Lieferumfang und technischen Daten, den gelesenen Originaltests von Notebookcheck und drohnen.de, den Meldungen von Notebookcheck und slashCAM zum Marktstart, dem Notebookcheck-Test der Antigravity A1 als Vergleich sowie der Amazon-Angebotsseite; die deutsche DJI-Produktseite war beim Verfassen nicht erreichbar. Eigene Messungen liegen nicht vor.
Alle 30 Kriterien erhalten eine Note von 1 bis 10, die vier Gruppen gehen gleich gewichtet in die Gesamtnote ein. Wie wir bewerten, steht unter So entstehen unsere Bewertungen.
7.4
Preis-LeistungGut
Für 599 Euro bei Amazon am 11. Oktober 2026 gibt es 8K-Rundumvideo mit Rundumsensorik; die Antigravity A1 kostet laut Notebookcheck mehr als das Doppelte.8, 7, 5
Preis-Leistung7.4
Kamera- und Flugleistung im Verhältnis zum Preis
8.4
Für 599 Euro bei Amazon am 11. Oktober 2026 gibt es 8K-Rundumvideo mit Rundumsensorik; die Antigravity A1 kostet laut Notebookcheck mehr als das Doppelte.8, 7, 5
Lieferumfang (Akkus, Tasche, Controller)
6.6
Drohne, DJI RC 2, ein Akku, Gimbal-Schutz, zwei Paar Propeller, Landepad und Kabel; Ladehub und Tasche bleiben den Combos vorbehalten.1, 3
Folgekosten für Akkus und Propeller
6.7
Zusatzakkus sind bei 23 Minuten Flugzeit fast Pflicht, Ersatzlinsen und Propeller kosten laut Vorabmeldung moderat; FPV-Übungen erhöhen den Verschleiß.6, 5
Garantie und Service
7.3
Verkauf und Versand laufen über Amazon selbst, die Garantie liegt bei DJI; das vereinfacht Rückgabe und Gewährleistung.8
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
8
Die Antigravity A1 bleibt unter 250 Gramm, kostet aber 1.399 Euro; die Avata 2 filmt nur mit einem Objektiv und ohne Rundumsensorik.7, 1, 6
Konstantin ist Ingenieur für Technische Informatik und arbeitet im Bereich der Systemintegration und Softwaretests. Auf 1aus3.net strukturiert er technische Themen, vergleicht Produkte und fasst Ergebnisse verständlich zusammen. Wichtig sind ihm klare Kriterien, nachvollziehbare Aussagen und praktische Relevanz.
C1 (Kompetenznachweis, Registrierung, e-ID, Remote-ID und Haftpflicht)
Einsatzschwerpunkt
Video
Einstufung nach Gewicht
250 g und mehr
Farbton
Grau
Fernsteuerungsart
mit Display
Flugdauer
23 min
Flugmodi
Normal
Flugzeit
23 min
Flugzeit und Akku
Bis 23 Minuten, Schwebezeit 22 Minuten; Akku 2.700 mAh, 38,67 Wh, rund 149 g
Foto
360°-Fotos bis 120 MP, JPEG 15.520 x 7.760 und DNG 15.360 x 7.680 Pixel
Fotoauflösung
120 MP
Fotoformat
JPEG und RAW
Gewicht und Maße
Rund 455 g Startgewicht, 246 x 199 x 56 mm laut Amazon, nicht faltbar
Gimbal
Virtueller 360°-Gimbal mit unbegrenzter Rotation und Neigung, im Einzelobjektiv-Modus klassischer Gimbal
Hinderniserkennung
Omnidirektional im 360°-Modus ab 1 Lux, LiDAR nach vorn, 3D-ToF unten; Einzelobjektiv-Modus nur nach vorn
Hinderniserkennungssystem
allseitig
Kamera
Zwei quadratische CMOS-Sensoren mit 1/1,1 Zoll, 2,4 µm Pixel, Blende f/1,9, bis 13,5 Blendenstufen Dynamik
Kameraauflösung
64 MP
Kameraausstattung
mit Kamera
Kameratyp
Dual-Kamera
Konstruktionsform
nicht faltbar
Ladeart
USB-C
Laden
Direkt an der Drohne mit 65 W rund 73 Minuten; am Ladehub der Combos 47 Minuten je Akku
Ladezeit
73 min
Landart
Bodenlandung
Lieferumfang
Drohne, DJI RC 2, ein Akku, Gimbal-Schutz, zwei Paar Ersatzpropeller, Schraubendreher, Landepad, Reinigungstuch, USB-C-Kabel
Material
Kunststoff
Maximale Flughöhe
5000 m
Modell
DJI Avata 360 im Standardpaket mit DJI RC 2, Jahrgang 2026, Marktstart 26. März 2026
Reichweite
10000 m
Rotorenschutz
vollständig
Sensorgröße
0,91 Zoll
Signalübertragung
digitale Übertragung
Speicher
42 GB intern, microSD-Slot, Wi-Fi 6 QuickTransfer bis 100 MB/s
Speicherkapazität
42 GB
Speicherkartenformat
microSD
Speichertyp
microSD und interner Speicher
Startart
Bodenstart
Steuerung
Fernsteuerung und Smartphone
Video
360°: 8K (7.680 x 3.840) und 6K mit 60, 50, 48, 30, 25 oder 24 fps, HDR; Einzelobjektiv: 4K/60, 2,7K bis 120 fps
Videoauflösung
8K
Windwiderstand
Level 5
Zielgerät
Android und iPhone
Übertragung
DJI O4+, Livebild 1080p/60 fps, bis 10 km (CE) und 20 km (FCC), 2,4, 5,1 und 5,8 GHz
Übertragungsstandard
Bluetooth, OcuSync, WLAN
Bildqualität7.7
Schärfe und Detailgrad
7.8
Zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren liefern 8K/60 rundum und scharfes 4K im Einzelobjektiv-Modus; beim Reframing sinkt die Auflösung laut Notebookcheck spürbar.1, 4, 5
Dynamikumfang und Gegenlichtverhalten
8.3
Bis zu 13,5 Blendenstufen Dynamik und HDR in 8K halten Himmel und Schatten zusammen, bei Sonne nennt Notebookcheck das Material eine Augenweide.1, 4
Low-Light-Leistung
6.6
In schwach beleuchteten Räumen flimmert und rauscht das Bild laut Notebookcheck, der Sensor muss die hohe Auflösung erst verarbeiten.4, 2
Farbwiedergabe und Weißabgleich
8.1
D-Log M und HDR lassen Spielraum für die Farbkorrektur; bei Sonne gefällt Notebookcheck das 360°-Material sehr gut.2, 4
Bildrauschen
6.9
Pixel mit 2,4 Mikrometern helfen am Tag, bei bewölktem Himmel rauscht der Einzelobjektiv-Modus laut Notebookcheck jedoch schnell.1, 4
Qualität der Video- und Fotomodi
9
Von 8K/60 rundum über 6K und 4K/60 bis 2,7K mit 120 Bildern pro Sekunde und 120-Megapixel-Fotos in JPEG und DNG reicht die Auswahl weit.1, 2, 5
Bitrate und Codecs
7.4
OSV für Rundumvideo und MP4 mit HEVC sind zeitgemäß; die großen 8K-Dateien zwingen laut Notebookcheck zum Schnitt mit Proxies.1, 4
gimbalbedingte Stabilität und Artefakte
7.6
Der virtuelle 360°-Gimbal dreht und neigt ohne Grenzen, doch Naht und Fischauge erzeugen laut Notebookcheck Verzerrungen und gelegentliches Wobbeln.1, 4, 2
Verarbeitung7.6
Materialqualität und Robustheit
8.2
Notebookcheck beschreibt die Verarbeitung als gewohnt stabil; der integrierte Propellerschutz im Cinewhoop-Stil fängt Kontakte ab.4, 6
Qualität von Armen und Gelenken
7.7
Feste Rahmenarme mit Schutzringen ersetzen Klappgelenke, dafür bleibt die Drohne mit 246 x 199 x 56 Millimetern sperrig.6, 8
Gimbal-Schutz und Mechanik
7.2
Zwei exponierte Linsen sind die Schwachstelle, ein Gimbal-Schutz liegt bei und ein Ersatzlinsen-Kit mit Werkzeug ist separat erhältlich.1, 4
Sensorabdeckungen und Ports
7.9
LiDAR vorn, Sichtsensoren rundum und ein 3D-ToF-Sensor unten sitzen im Rahmen, geladen wird per USB-C, der Akku schiebt sich hinten ein.2, 5
Propeller und Befestigung
7.8
Propeller mit integriertem Schutz, zwei Ersatzpaare und der passende Schraubendreher gehören zum Paket.1, 3
Controller-Haptik und Verarbeitung
8.4
Die DJI RC 2 mit eigenem Display steuert laut Notebookcheck eingängig, wahlweise passen Goggles N3 mit RC Motion 3 oder die FPV-Fernsteuerung 3.4, 3
Transporttauglichkeit
6.6
Nicht faltbar, 455 Gramm und ohne Tasche im Standardpaket, dafür mit faltbarem Landepad: für Rucksackreisen braucht es Zubehör.1, 3, 8
Haltbarkeit typischer Verschleißstellen
7.3
Propellerschutz und tauschbare Linsen begrenzen Folgeschäden; die Kuppellinsen bleiben bei Kratzern die typische Verschleißstelle.4, 8
Funktionen und Design7.7
Flugstabilität und Windreserven
8.3
drohnen.de bewertet Flugstabilität und Sensorik mit 98 Prozent, Notebookcheck lobt das Flugverhalten; DJI rät ab 10,7 Metern pro Sekunde Wind vom Start ab.2, 4, 1
Hinderniserkennung und Rückkehrfunktionen
8.9
Rundumerkennung ab einem Lux, LiDAR nach vorn und Rückkehr per VSLAM auch ohne Satellitensignal; im Einzelobjektiv-Modus sichert nur die Front.1, 2, 5
Reichweite und Signalstabilität
8.7
O4+ überträgt 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde und reicht in der EU bis 10 Kilometer, in Städten laut DJI 1,5 bis 4 Kilometer.1, 5
Akkulaufzeit und Ladeoptionen
6.2
Laut DJI 23 Minuten Flugzeit mit einem einzigen Akku im Paket, Laden direkt an der Drohne dauert 73 Minuten, ein Ladehub gehört nur zu den Combos.1, 2, 3
Tracking und Automatikmodi
8.4
ActiveTrack 360° und Spotlight Free verfolgen Motive, Easy ACRO fliegt Figuren nur mit dem Motion-Controller; bei schnellen Szenen kann das Tracking laut drohnen.de abreißen.2, 3
App und Bearbeitungsfunktionen
6.8
DJI Fly steuert, DJI Studio reframt mit Vorlagen und GyroFrame, wirkt laut Notebookcheck aber weniger intuitiv; die Android-App gibt es nur über die DJI-Seite.4, 2, 8
Speicheroptionen
8.6
Intern stehen 42 Gigabyte bereit, laut Notebookcheck rund 30 Minuten 8K, ein microSD-Slot erweitert den Platz.4, 5
Gewichtsklasse und Mobilität
6.3
Rund 455 Gramm bedeuten Klasse C1 mit Kompetenznachweis, Registrierung, e-ID und Haftpflicht; unter 250 Gramm bleibt nur die Konkurrenz.2, 3, 7
Lautstärke und unauffälliges Design
6.8
Mit Schutzringen und 455 Gramm ist die Avata 360 größer und präsenter in der Luft als Mini-Drohnen, dafür mindern die Ringe das Risiko bei Kontakt.5, 8
Preis-Leistung7.4
Kamera- und Flugleistung im Verhältnis zum Preis
8.4
Für 599 Euro bei Amazon am 11. Oktober 2026 gibt es 8K-Rundumvideo mit Rundumsensorik; die Antigravity A1 kostet laut Notebookcheck mehr als das Doppelte.8, 7, 5
Lieferumfang (Akkus, Tasche, Controller)
6.6
Drohne, DJI RC 2, ein Akku, Gimbal-Schutz, zwei Paar Propeller, Landepad und Kabel; Ladehub und Tasche bleiben den Combos vorbehalten.1, 3
Folgekosten für Akkus und Propeller
6.7
Zusatzakkus sind bei 23 Minuten Flugzeit fast Pflicht, Ersatzlinsen und Propeller kosten laut Vorabmeldung moderat; FPV-Übungen erhöhen den Verschleiß.6, 5
Garantie und Service
7.3
Verkauf und Versand laufen über Amazon selbst, die Garantie liegt bei DJI; das vereinfacht Rückgabe und Gewährleistung.8
Vergleich zu Alternativen in ähnlicher Preislage
8
Die Antigravity A1 bleibt unter 250 Gramm, kostet aber 1.399 Euro; die Avata 2 filmt nur mit einem Objektiv und ohne Rundumsensorik.7, 1, 6
Zusammenfassung
1
Zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren liefern 8K-360°-Video mit 60 Bildern pro Sekunde in HDR und 120-Megapixel-Fotos laut DJI.
2
Einzelobjektiv-Modus mit 4K/60 und 2,7K/120, D-Log M für die Farbkorrektur.
3
Rundum-Hinderniserkennung ab einem Lux mit LiDAR nach vorn, O4+ mit 10 Kilometern Reichweite in der EU.
4
Flugzeit laut DJI 23 Minuten, ein Akku im Standardpaket, 42 Gigabyte intern plus microSD.
★
Schwächen laut Tests: Verzerrungen beim Reframing, Rauschen bei wenig Licht, 455 Gramm in der Klasse C1.
Fachkommentar
Wer Rundumvideo aus der Luft will und den Bildausschnitt erst am Schnittplatz festlegt, dem empfehle ich die Avata 360 im Paket mit DJI RC 2: Zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren, 8K/60 HDR, Rundumsensorik und ein Preis unter 600 Euro bei Amazon sind in dieser Klasse einmalig. Einplanen sollte man Verzerrungen beim Reframing, Rauschen bei wenig Licht, den Kompetenznachweis für Klasse C1 und einen Zweitakku. Wer stattdessen scharfe Luftbilder unter 250 Gramm ohne Nachweispflicht sucht, sollte die DJI Mini 5 Pro vergleichen: Ihr 1-Zoll-Sensor filmt 4K/120 und sie fliegt laut DJI 36 Minuten.